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Wissenschaft und ihre Faszination weiter zu geben, ist Beruf(ung) von Christoph Larssen. Er ist Biologe und Wissenschaftsredakteur bei Wiedemeier Kommunikation und bereitet Wissen so auf, dass es verstanden wird.
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20.02.09 · 14:51 Uhr
Richard Preston - Hot Zone Tatsachen-Thriller
Kategorie: Medizin·Themenwoche · Kommentare: 5

In den Kommentaren zu "Der Duft" kam die Frage nach "guten" Sciencethrillern auf. Ich versuche jetzt daher, mein Bücherregal hier (zumindest teilweise) zu rezensieren. Hot Zone soll mal den würdigen Anfang darstellen. Mittlerweile wird es verramscht (Preise bis 2 Euro, Engl. The Hot Zone etwas teurer), weil es alt ist. Dennoch empfehle ich es, weil es sehr gut zeigt, was möglich ist, wenn man (fast) nur Tatsachen berichtet.
Im Wesentlichen geht es um Ebola, die ersten Ausbrüche, die Marburg-Variante und deren Bekämpfung. Ohne irgendwelche erfundene Terrorgefahren, Helden in letzter Sekunde etc, und vor allem: Jahrzehnte vor CSI & Co. bringt Preston hier mit HotZone den Leser in die Welt der Sicherheitslabore und Killerviren.
Gleichzeitig stellt es aber auch quasi die Vorkenntnisse für Cobra dar. Doch dazu hier morgen mehr.
Hier gibt es noch mehr Buchtipps.
Autor: Chris· 5 Kommentare· Permalink· Trackback-URL
biowaffen· Sciencebooks· Sciencethriller· Wissenschaftskommunikation
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Kommentare (5)
Ich lese gerade Cobra. Spannend und unheimlich, ab jetzt wird mir jeder Schnupfen ein wenig Angst einjagen...(-;
Das Duo Preston/Child hat jede Menge guter Sciencethriller geschrieben; Relic dürfe der bekannteste Roman von ihnen sein, wurde ja auch verfilmt. Sehr gut hat mir auch noch Mount Dragon gefallen, trotz des schlechten Titels. Aber dass nicht jedes Buch von den beiden gut sein muss, hat mir Formula: Tunnel des Grauens eindrucksvoll bewiesen. Einer der schlechtesten Romane, die ich je gelesen habe...
Und trotz dem Schrott, den Michael Crichton in den späteren Jahren verzapt hat, bleibt Andromeda (The Andromeda Strain) einer meiner liebsten Sciencethriller.
@Popeye
Hehe, wie schon angekündigt, guckst Du hier
@Argent23
Stimmt, Mount Dragon war auch OK, aber manche waren auch sehr enttäuschend. Und andere hatten quasi gar nichts wissenschaftliches, was ich eigentlich bei dem Duo erwartet hatte.
Thunderhead zum Beispiel, nett, im Wesentlichen aber mau.
Riptide, nettes Piratenschatzmärchen.
Attic, naja, wissenschaft im sehr sehr weiten Sinn.
"Andromeda" von Crichton ist für mich der beste Science Thriller, aber "Katzenwiege" von Vonnegut ist auch nicht schlecht, vor allem weil beide Wissenschaft und Fiktion verwirrend gut vermischen und damit beim Lesen mehr als einmal zum Nachdenken anregen. Will man mehr Tatsachen als Fiktion, dann ist "Hot Zone" bzw. "Superpox" von Richard Preston beängstigend gut (und besser als "Cobra"). Es gibt auch ein Buch über BSE und CJ ("Tödliche Mahlzeit" von Richard Rhodes) und eines über das sowjetische Biowaffenprogramm ("Direktorium 15" von Ken Alibek), die einen ebenfalls beim Lesen die Schauer über den Rücken jagen. Interessanterweise haben alle irgendwas mit Mikroorganismen, Viren oder anderen "bösartigen Kristallen" zu tun. Kennt jemand spannende Wissenschaftsthriller aus dem Bereich der Physik oder der Chemie? Man könnte vielleicht "Frankenstein" dazu zählen, aber gibt es auch was neueres? In der Physik böte sich doch z.B. das Manhattan Projekt für einen Tatsachenroman an...