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Frank Abel ist Wettermann im Radio und Fernsehen. Er arbeitet als Medien Meteorologe bei der MeteoGroup Deutschland GmbH in Berlin.

Frank Abel is weatherman on the radio and television. He works as "media meteorologist" at MeteoGroup Deutschland GmbH in Berlin, part of the biggest private European weather company.

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05.11.09 · 15:21 Uhr

Wettermanipulations-Unfall: Vom künstlichen Schnee in Peking

Kategorie: Naturwissenschaften  ·  Kommentare: 5

Kein Land auf der Welt ist so aktiv und so spendabel, wenn es um Wettermanipulation geht, wie China. Wie die Bewohner von Peking am Sonntag gemerkt haben, ist "gut gemeint" oft das Gegenteil von "gut". Denn im Kampf gegen die Trockenheit gab es einen Unfall: statt Regen fiel Schnee

künstlicher Schnee in PekingÜberrascht vom Schnee
So wie hier links im Bild von Claire L. Evans (bestimmte Rechte vorbehalten) ging es vielen Einwohnern der 15 Millionen-Hauptstadt. Insgesamt wurde Peking laut Angaben von 16 Millionen Tonnen Schnee überrascht - völlig unvorbereitet kam es demnach auch zu entsprechenden Problemen.

Flug- und Stromausfälle
Dabei waren chinesischen Medienberichten zufolge 523 Flüge und 10.000 Menschen von dem Kälteeinbruch betroffen. Zum Teil mussten die Passagiere so lange in auf dem Flugplatz stehenden Maschinen warten, dass es zu Kreislaufproblemen kam. Natürlich brach auch der Verkehr unter dem zentimeterhohen Schnee teilweise zusammen, und die Leute mussten frieren, da die Heizperiode offiziell erst am 15. November in China beginnt, und daher die Heizungen in vielen Gebäuden noch nicht angefahren wurden.

Die Wettermanipulanten hatten dabei die Kaltfront unterschätzt, die die Temperaturen schnell auf -2°C herunter drückte. Ursprünglich war Regen vorgesehen, um die seit längerem anhaltende Trockenheit bekämpfen zu können.

Mehr zur Wettermanipulation der Chinesen kann man in meinem Posting Olympische Spiele: Angriff auf die Wolken nachlesen.

 

Autor: Frank Abel· 5 Kommentare· Permalink· Trackback-URL

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Trackbacks (1)

Kachelmann räumt mit Biowetter auf · weatherlog · 06.11.09 · 15:29 Uhr


Kommentare (5)

Kommentar-Direktlink Anhaltiner· 05.11.09 · 18:45 Uhr

Da sollte man das nächste mal besser rechnen. Oder die Heizperiode vorverlegen. (Es einfach sein lassen und vielleicht konvetionell bewässern ist doch keine chinesische Alternative, oder?)

Kommentar-Direktlink Dr. Michael Kirch· 06.11.09 · 00:44 Uhr

Das glaubt man ja wohl nicht: ich meine jetzt nicht die unglaubliche Tatsache, dass die Chinesen sich permanent anmaßen, in das Weltklima eingreifen und gleichzeitig keinerlei Reue über ihre sonstigen Klimatodsünden zeigen, nein ich meine, dass kein Medien-Sturm der Entrüstung über die freie Welt zieht. SIND wir denn schon versklavt?

Kommentar-Direktlink Selbstdenkend· 11.11.09 · 12:10 Uhr

Oder kühlt die Welt doch global eher ab ?

Wie sollte jemand reagieren der pauschal behaupten: die Welt erwärmt sich durch den sobenannten Treibhauseffekt (Treibhaus ist aber was anderes) und dann scheit es? Bereits im frühen Mittelalter haben die geistigen Führer Naturereignisse vorhergesagt und die Menschen entsprechend gesteuert. Wohl dem der wusste wann eine Sonnenfinsternis kam und wie diese wieder weg ging. Auch Sommer und Winter konnte vorhergesagt werden, Ebbe und Flut, Mondlauf, ...
Die Chinesen zeigen eine Macht die sie wohl nicht haben. Das ist aber auch nicht schlimm. Das gehört zur Low-Manipulation wie Make-Up oder die Krawatte ...
Und im Westen werden metereologische, astronomische und geologische Normalitäten benutzt um den finanziellen Aderlass der Menschen zu sichern und Gewinne zu generieren. Das ist aber nichts neues und sollte seit tausenden von Jahren bekannt sein. Niemand braucht deshalb beunruhigt zu sein.

Kommentar-Direktlink Selbstdenkend· 11.11.09 · 12:20 Uhr

"Den Schneefall" kann man rückwärts berechnen:
Schneemenge in Tonnen auf PEKING > mittlere Schneehöhe in cm ... kommt hin.
Die Ursache für das Ausschneien.
Hier haben wir aber bereits ein Problem: Die Menge der Chemikalien.
1.) Wie kommt diese in die Wolken? Mit Kanonengeschossen
2) Wie weit schießt eine Kanone? Mit nur 8 bis 10 cm Durchmesser?
3) Wie schwer ist ein Geschoss bzw wieviel kann transportiert werden?
4) Wieviele Kanonen benötigt man um PEKING abzudecken?
5) Wieviele Schüsse pro Kanone sind pro Stunde möglich?
6) Wieviel Zeit besteht um eine normale Wetterfront abzufangen?
7) Es sind nur wenige Stunden Zeit um Abzuladen

Nur eigenartig ist, dass die Restwelt kaum bis garnicht Notiz "von diesem Ereignis" nimmt. Um so mehr aber in Deutschland wo der Eingriff in die Natur durch den Menschen und die Auswirkungen inzwichen ein BigBusiness wurde.

Author Profile Page Frank Abel· 13.11.09 · 10:43 Uhr

Korrekt, vermutlich wurde weniger manipuliert, als die Chinesen das gerne gehabt hätten. Denn nach eigenen Angaben kann man gegen ein Niederschlagsgebiet dieser Größenordnung nichts ausrichten (siehe Blogbeitrag hier).

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