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Frank Abel ist Wettermann im Radio und Fernsehen. Er arbeitet als Medien Meteorologe bei der MeteoGroup Deutschland GmbH in Berlin.
Frank Abel is weatherman on the radio and television. He works as "media meteorologist" at MeteoGroup Deutschland GmbH in Berlin, part of the biggest private European weather company.
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29.09.09 · 15:47 Uhr
Asteroiden-Einschlag | Sehen Sie das Ende der Welt
Kategorie: Naturwissenschaften · Kommentare: 8
Was würde passieren, wenn ein Asteroid, vergleichbar mit dem, der vor über 4 Mrd. Jahren die Erde getroffen hat, heute auf unseren Planeten träfe?
Ich wollte diese eindrucksvollen Bilder niemandem vorenthalten. Sie zeigen, was passieren würde, wenn ein Asteroid mit einem Durchmesser etwas größer als der von Honshū, der größten Insel Japans, die Erde träfe.
Animation über einen Asteroideneinschlag, erstellt mit einem Darstellungstool der Geophysiker. Mehr in den englischen Kommentaren.
Seine Einschlaggeschwindigkeit soll bei 720.000 km/h liegen. Ich möchte mir aber nicht anmaßen, mehr Details preiszugeben. Würde mich aber freuen, wenn die entsprechenden Scienceblogs-Kollegen (oder andere) in ihren Kommentaren wie immer wertvolle Ergänzungen liefern. Ich empfehle übrigens, nach der Version mit den englischen Kommentaren diese Alternativ-Version in besserer Qualität, die weitaus atmosphärischer ist:
Autor: Frank Abel· 8 Kommentare· Permalink· Trackback-URL
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Kommentare (8)
Ah immer auf Englisch. Hier eine Umfangreiche deutsche Fassung
Aus Feuer und Eis - die Erde
Dokumentation über die Entstehungsgeschichte der Erde und des Lebens
Insgesamt 25 Teile (5 x 5)
Der Meteoreeinschlag beginnt im Teil 1 (2 von 5) bei 7 minuten (also 2. Film)
http://www.youtube.com/view_play_list?p=25B3E1D3621B9CB4
Nettes Video jedoch mit eklatanten Fehlern. Zum einen fehlt die direkte Auswirkung des Einschlages auf die Erdrotation und die Lage in der Umlaufbahn und vor allem der Verlauf der "Lava" über die Erdoberfläche. Eis und Wasser setzen bei der sofortigen Verdampfung die eintreten würde bei der Menge enorme Kräfte frei die jedoch nicht berücksichtigt wurden. Und Wasser btw. Eis haben wir eine ganze Menge auf unserem blauen Planeten. Ein weiterer gewaltiger Fehler ist die fehlende Berücksichtigung der Höhenunterschiede. Im Schnitt - so schnell nachgelesen - liegt der Meeresboden 3,8km unter dem Meeresspiegel. Das sind bei bei der Fläche der Erde dann gute 2 Milliarden Kubikkilometer. Da verschwindet schon ein "bisschen" Lava. :)
Trotzdem tolles Video. Das Video mit den Größenvergleichen der Planeten ist aber noch immer mein All-Tim-Fav.
Ich glaube nicht, daß die Menschheit das noch erleben wird. Die richtet sich schon vorher selbst zugrunde.
Die angegebene Einschlaggeschwindigkeit ist m.E. etwa fünfundzwanzigfach höher als die, die ein typischer Asteroid erreichen würde, und fast drei Mal so hoch wie bei einem gravitativ an die Sonne gebundenen Objekt überhaupt möglich. Insofern leg ich für die Qualität des Films nicht die Hand ins Feuer. Hübsch ist er trotzdem...
Laut Impact Calculator der Arizona U hätte ein Einschlag dieser Größe selbst bei maximaler Geschwindigkeit keine Auswirkungen auf Masse, Rotationsperiode und Orbit der Erde.
Max Weber hat da mal von einer ganz gute Strategie gesprochen. Man wendet Platons Höhlengleichnis auf das Ausmalen einer Welt aus, die nach dieser auf uns wartet. Da man eigentlich noch keine anerkannten Hinweise auf deren Existenz erhalten hat, bleibt einem nichts anderes übrig, als die Fantasie zu bemühen, was da wohl sein könnte, jenseits des Einschlags.
Haut dieses "Darstellungstool der Geophysiker" auch gleich noch die Musik mit raus? Dann werd ich nämlich Geophysiker :)
Zum besseren Verständnis der Größenverhältnisse:
Bei einer Verkleinerungsvorschrift 1000km (Wirklichkeit) - 10mm (Modell) wäre die Erde eine Kugel von der Größe einer ca. 13cm durchmessenden Grapefruit, die Troposphäre eine sie umhüllende Folie mit ca. 0,1mm Dicke. Ein 10km-Asteroid wäre ein Staubkörnchen mit ebenfalls 0,1mm Durchmesser. Man stelle sich vor, wie ein 0,1mm großes Staubkörnchen eine Pampelmuse zerstören soll! Auch, wenn dieses Staubkörnchen eine sehr hohe Geschwindigkeit hätte (E=mv²/2)...
@Micha
Ein Gewehrkugel ist auch nicht groß, kann aber einen Elefanten töten. Könnte man sie auf Asteroiden-Geschwindigkeit beschleunigen, würde wohl schon ein Luftgewehrgeschoss ausreichen.
Eine kleine Übersicht über die freigesetzte Energie findet man auf der Turiner Skala
http://de.wikipedia.org/wiki/Turiner_Skala
Schon bei gut 5 km Durchmesser werden rund 10 hoch 8 Megatonnen TNT freigesetzt.