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Marcus Frenkel hat Informatik an der HTWK Leipzig studiert und versucht sich derzeit an wissenschaftlicher Arbeit und einer Promotion im gleichen Fach. Außerhalb der digitalen Welt musiziert er gern, ist begeisterter Sportler und Leser von Scheibenwelt-Romanen.
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- Sepp · 06.04.12 · 20:24 Uhr Simulierte Rechner im Rechner
Blogroll
Archiv Dezember 2011
21. Dezember 2011
Evolutionäre Algorithmen - Die Evolution als Vorbild zur Problemlösung - Teil 3
Kategorie: Naturwissenschaften · Kommentare: 11
Was evolutionäre Algorithmen überhaupt sind und wie sie funktionieren, haben wir in den letzten beiden Artikeln besprochen. Das Problem mit der bisherigen Erklärung von evolutionären Algorithmen ist jedoch, dass sie sehr problemgebunden sind; für jedes zu lösende Problem muss ein neues Programm geschrieben werden, da insbesondere die Mutation und Rekombination von den jeweiligen Eigenschaften der Individuen - der Lösungskandidaten - abhängen. Dass dies eleganter zu lösen ist, habe ich ja schon das letzte Mal angedeutet. Heute möchte ich nun auch darlegen, wie sich das bewerkstelligen lässt.
Autor: Marcus Frenkel· 21.12.11 · 17:15 Uhr· 11 Kommentare
10. Dezember 2011
Evolutionäre Algorithmen - Die Evolution als Vorbild zur Problemlösung - Teil 2
Kategorie: Naturwissenschaften · Kommentare: 10
Im letzten Artikel gab es eine Einführung in die evolutionären Algorithmen, was man mit ihnen machen kann und wie sie generell funktionieren. Wir erinnern uns: Evolutionäre Algorithmen ermöglichen das Lösen selbst komplexer Optimierungsprobleme, indem immer neue Lösungskandidaten erstellt und modifiziert werden, wobei sich die neuen Kandidaten durch einen vorgegebenen Selektionsdruck langsam dem gewünschten Ziel - der Lösung - annähern. In diesem Artikel wollen wir nun etwas tiefer in die Materie einsteigen und schauen, was bei so einem Algorithmus im Detail geschieht.
Autor: Marcus Frenkel· 10.12.11 · 21:13 Uhr· 10 Kommentare
05. Dezember 2011
Evolutionäre Algorithmen - Die Evolution als Vorbild zur Problemlösung - Teil 1
Kategorie: Naturwissenschaften·Technik · Kommentare: 24

Bei der Erforschung der Evolution hat man das Problem, dass sie relativ langsam abläuft und daher nur in kleinem Ausmaß und über längere Zeiträume betrachtet werden kann. Einfacher ist es da natürlich, die Auswirkungen der Evolution zu untersuchen, so wie es zum Beispiel Charles Darwin unter anderem bei den berühmten Darwinfinken (Bild links) tat und was am Ende auch zur Entwicklung seiner Theorie über die Entwicklung der Arten beigetragen hat. Parallel dazu kann natürlich auch das Erbgut erforscht werden, da es die biologische Grundlage für die Evolution bildet. Beide Themenbereiche - Evolution und Genetik - sind überaus interessante Forschungsgebiete, auf denen große Personen wie Charles Darwin, Ernst Haeckel und Gregor Mendel tätig waren. Nun mag sich allerdings der ein oder andere fragen (und tut es auch), wo denn der Sinn derartiger Forschungen liegt, insbesondere in Bezug auf die Evolution. Unabhängig von der allgemeinen Bedenklichkeit dieser Frage (die kann dann nämlich in ihrer Naivität auf sehr viele Bereiche angewendet werden) haben Erkenntnisse auf beiden Forschungsgebieten auch Auswirkungen auf komplett andere Tätigkeitsfelder gehabt; insbesondere sei hier die Informatik zu nennen: aufbauend auf den (allgemeinen) Theorien der Evolution und Genetik wurde hier nämlich eine spezielle Gruppe von Verfahren zur Problemlösung entwickelt, nämlich die evolutionären Algorithmen, und über die möchte ich heute etwas schreiben.
Autor: Marcus Frenkel· 05.12.11 · 08:30 Uhr· 24 Kommentare
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