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Alexander Gerber ist Informationswissenschaftler und Geschäftsführer des innokomm Forschungs-zentrums für Wissenschafts- und Innovationskommu-nikation (GmbH). Sieben Jahre war er bei Fraunhofer verantwortlich für die Kommunikation des IuK-Verbunds sowie Chefredakteur von InnoVisions. Von Hause aus Journalist, ist Alexander Gerber Fachbeirat Wissenschaft des DFJV und des HPC, Vize der TELI in Berlin, WPK-Mitglied und Vertreter in der Euroscience Working Group "Science Communication". Er ist Moderator des "Forums Ideen- und Innovationsmanagement" und Initiator der "Trendstudie Wissenschaftskommunikation".
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31.05.11 · 11:43 Uhr
Schreiben über Technik
Kategorie: Geistes- & Sozialwissenschaften·ScienceBlogs Kategorien · Kommentare: 1
Mit ihrem kürzlich erschienenen Buch "Schreiben über Technik" (in der Reihe "Praktischer Journalismus" des Fachverlags UVK) wollen die beiden Autoren Michael Bechtel und Volker Thomas "die Kluft zwischen der Öffentlichkeit und technisch-wissenschaftlicher Welt schließen". Darüber diskutieren die Autoren am Donnerstag, 7. Juli, auf Einladung des DJV in Berlin. Aus dem Einladungstext:
Verständlich schreiben, unterhaltsam informieren, stilsicher formulieren - wenn es um Technik geht, geben sich Journalisten, PR-Leute, Produktmanager und Wissenschaftler allzu schnell zufrieden. „Wer sich für das Thema interessiert, wird das schon lesen", heißt es oft. Aber die meisten Leser haben keine Lust auf schlechte Texte. Insbesondere sollen ja auch die nicht Interessierten einfach an Texte herangeführt werden. Sowohl der „Wirtschaftsjournalist" mit seinem Wissenschaftsjournalisten und das „Medium Magazin" haben in ihren neuesten Ausgaben dieses Thema aufgegriffen und festgestellt, dass solche Texte gerade jetzt neue Aktualität gewonnen haben. In diesem „Nischenbereich" finden sich inzwischen verstärkt Arbeitsplätze, von denen man gedacht hat, man brauche sie nicht mehr. Unter dem Motto „Wissen lohn sich wieder" heißt es: Es ist sehr lukrativ, diesen Weg einzuschlagen, der Bedarf ist sehr groß. Oder: Mit dem Betreten der Weltbühne tritt der Wissenschaftsjournalismus aus seiner Isolation heraus und muss Stellung beziehen. Er wird zum sich emanzipierenden Partner des politischen Journalismus, ein Teil der vierten Gewalt.
Aus dem Kladdentext:
Technik prägt unser Leben doch wie lässt sie sich verständlich erklären? Manche, die dazu berufen wären, versuchen es erst gar nicht, weil sie sich als reine Fachleute überfordert glauben. Andere scheitern in dem Bemühen, ihre Kenntnisse für die Allgemeinheit aufzubereiten, weil ihnen eine fachkundige Hilfestellung fehlt. Das spiegelt sich nicht nur in den Medien. Auch in der Wirtschaft fordert das Management von Technikern, Ingenieuren und Wissenschaftlern immer eindringlicher, sich den Nichttechnikern verständlich und nutzerorientiert mitzuteilen. Michael Bechtel und Volker Thomas zeigen, dass es gar nicht so schwer ist, lebendig und allgemein verständlich über Technik zu schreiben. Das nötige Handwerkszeug ist erlernbar. Was hinzukommen muss, ist die Einsicht in die Bedeutung dieser Vermittlungsaufgabe und ein wenig Leidenschaft.
Anmeldungen zur Lesung unter >> info@djv-berlin.de oder Fax: 88 91 30 32.
Termin:
7. Juli 2011 18:30 Uhr
dbb-Club
Friedrichstr. 169/170
10117 Berlin.
Die Autoren bieten am 23.-24. September und 7.-8. Oktober 2011 Workshops zu „Texten über Technik" an. Aus dem Ankündigungstext:
...es ist gar nicht so schwer, lebendig und allgemein verständlich über Technik zu schreiben. Das nötige Handwerkszeug ist erlernbar. Wir zeigen Ihnen in anderthalb Tagen, wie Sie
- Hemmungen und Schreibblockaden ablegen
- beim Schreiben an den Leser denken
- Bilder und Vergleiche finden
- Technik und menschliches Maß zusammenbringen
- motivierende Texteinstiege gestalten
- Texte richtig in Szene setzen
- Rezepte für eine leserfreundliche Sprache
Zielgruppen: Technikjournalisten, Produktmanager, Pressestellenmitarbeiter, Redakteure, Corporate Publishing u. a.
Kosten je Teilnehmer: 490,- inkl. MwSt
www.schreiben-über-technik.com
Autor: Alexander Gerber· 1 Kommentar· Permalink· Trackback-URL
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Kommentare (1)
Eigentlich ist es ganz einfach: Fragt die (guten) Kommunikationsdesigner. Die haben zumeist die Fähigkeiten, auch komplexe Dinge zu veranschaulichen. Kommunikationswissenschaftler, wissen, wie man Kommunikation untersucht - Kommunikationsdesigner dagegen, wie man Kommunikation macht. ;)
Allerdings brauchen sie immer die Zusammenarbeit. Sie wissen zwar meist wie, aber seltenst was kommuniziert werden sollte. :)
Natürlich ist das kein Hexenwerk und man kann das lernen. Die Feststellung im Kladdentext stimmt aber: In meinem Medieninformatik-Studium gabs im Grundstudium einen Pflichtkurs "Präsentationstechniken I" (es ging im wesentlichen um anständige Powerpoints). Der war auch verpflichtend für die Wirtschafts- und technischen Informatiker. Allerdings hat nicht einer von diesen verstanden, warum sie diesen Kurs brauchen sollten (war so ziemlich die erste gestellte Frage in der ersten Vorlesung, und auch der Dozent scheiterte dabei, es ihnen zu vermitteln...)