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Alexander Gerber ist Informationswissenschaftler und Geschäftsführer des innokomm Forschungs-zentrums für Wissenschafts- und Innovationskommu-nikation (GmbH). Sieben Jahre war er bei Fraunhofer verantwortlich für die Kommunikation des IuK-Verbunds sowie Chefredakteur von InnoVisions. Von Hause aus Journalist, ist Alexander Gerber Fachbeirat Wissenschaft des DFJV und des HPC, Vize der TELI in Berlin, WPK-Mitglied und Vertreter in der Euroscience Working Group "Science Communication". Er ist Moderator des "Forums Ideen- und Innovationsmanagement" und Initiator der "Trendstudie Wissenschaftskommunikation".
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03.12.09 · 16:04 Uhr
Umfrage-Ergebnisse zur Wissenschaftskommunikation
Kategorie: Geistes- & Sozialwissenschaften·Politik · Kommentare: 4
Mit insgesamt 326 Teilnehmern ist soeben die Branchenumfrage im Rahmen der 1. Trendstudie zur Wissenschaftskommunikation in Deutschland (wk-trends.de) zuende gegangen. Wichtige Problemstellungen wurden identifiziert und zukünftige Trends aufgezeigt.
Jetzt soll im nächsten Schritt die (noch laufende) Delphi-Studie (75 renommierte Experten) Antworten darauf geben, wo die Ursachen und Lösungsansätze für die beschriebenen Probleme in der Wissenschaftskommunikation liegen und wie sich die skizzierten Trends aktiv gestalten lassen.
Die Folien zur ersten Ergebnis-Präsentation (Forum Wissenschaftskommunikation, WiD in Berlin) mit einer ganzen Reihe zusätzlicher Daten sind jetzt online (Slideshare) >> http://tinyurl.com/WKT09.
Danke an dieser Stelle für die bisherige Beteiligung. Keiner der initiatoren hätte auch nur annähernd mit einer solchen Teilnehmerzahl gerechnet. Danke auch für die vielen Kommentare auf dem Forum bzw. per Mail!
Autor: Alexander Gerber· 4 Kommentare· Permalink· Trackback-URL
Wissenschafts-PR· Wissenschaftsjournalismus· Wissenschaftskommunikation
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Kommentare (4)
Science Blogging ist eine besorgniserregende Fehlentwicklung? Autsch. Wenigstens hätte ich erwartet, dass wenn man sich schon nicht dran beteiligt es wenigstens neutral bis schwach wohlwollend hinnimmt...
@Jörg: Ich glaube, du hast die Grafik falsch verstanden. Soweit ich das sehe, waren es nur 10% der Wissenschaftler, die Science Blogging als Fehlentwicklung ansehen.
Oh stimmt! Hab nicht vergrößert um die Schrift auf dem Kreis zu lesen, und Pfeil nach unten in rot sieht für mich einfach negativ aus :) Na dann bin ich beruhigt :)
@ Jörg: Florian hat Recht.
Die Farbe der Pfeile korrespondiert in der gesamten Präse immer mit der jeweiligen Farbe des Torten-Segments. Ich musste auf dem Kongress in 20 min. durch diese 30 Folien galoppieren; da brauchte es schon eine anschauliche, plakative Darstellung der Trends wie hier die "Pfeile". ;-)
Die Frage mit der "besorgniserregenden Fehlentwicklung" war eigentlich nur pro forma als Kontrollfrage gestellt; ich hätte nie gedacht, dass hier mehr als jeder Zehnte sein Kreuz setzt -- insofern finde ich das ehrlich gesagt nicht wenig, sondern viel.
Bedeutender dürfte sein, dass von den 51 antwortenden Wissenschaftlern etwa die Hälfte (22) keinen besonderen Mehrwert in Wissenschaftsblogs sehen (Autsch!).
Immerhin 19 der Antwortenden bloggen nach eigenen Angaben bereits selbst, wobei darin gerade einmal 8 einen "Mehrwert" sehen, 11 Wissenschaftler aber eher enttäuscht vom vermeintlichen Mehrwert sind.
Der Rücklauf dieser Trendstudie (326) mag zwar insgesamt ein kleiner "Rekord" sein, verglichen mit bisherigen Untersuchungen, aber für das Blogging der deutschen Forscher sind natürlich 51 Antworten trotzdem nicht wirklich repräsentativ. Ich hatte mir deshalb überlegt, Marc (Scheloske) vorzuschlagen, eine separate Umfrage eigens zur Fragestellung "Science Blogging" hier auf der Plattform durchzuführen bzw. dies sogar ausnahmsweise gemeinsam mit SciLogs o.a. zu machen. An der FU Berlin entsteht übrigens in diesem Kontext gerade eine Dissertation (Manon Littek bei Betreuer Markus Lahmkuhl); vielleicht könnte wir auch hier kooperieren...
LINK: http://surveybox.de/studio/mm/Wissenschaftsblogs_2_0_verteiler/index.php