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Profil
Georg Hoffmann hat an der Ruhr-Universität Bochum Physik studiert und mit einem Thema aus der theoretischen Kernphysik, bzw Quantenfeldtheorie diplomiert. Anschliessend hat er am Max-Planck Institut Hamburg mit globalen Zirkulationsmodellen ("Klimamodellen") gearbeitet und sich im Rahmen seiner Doktorarbeit mit der Modellierung von isotopischen Spurenstoffen beschäftigt. Seit der Fussballweltmeisterschaft 98 lebt er jetzt in Paris und arbeitet dort am LSCE (Laboratoire des Sciences du Climat et de l'Environnement) zu verschiedenen Aspekten der Paleo-Klimatologie. Seine Spezialgebiete umfassen die Rekonstruktion des Klimas der letzten 1000 Jahre und die Kopplung des Kohlenstoffzyklus an die Klimaentwicklung auf Paleo-Zeitskalen.
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Neues in der Kategorie Medizin
28. Dezember 2009
Ist James Cameron eigentlich Darwinist?
Kategorie: Kultur·Medizin·Naturwissenschaften · Kommentare: 86
Ich habe diese wissenschaftliche « Besprechung » des Films Avatar von James Cameron auf der Webseite von Sylvestre Huet, Journalist bei der Liberation, gefunden. Wie sein Autor Thomas Heams, der sofort damit einverstanden war, dass ich seinen Text übersetze und hier zweit-veröffentliche, mag ich gut-gemachte Science Fiction sehr und bin da unter den Physikern nicht wirklich eine Ausnahme, um es mal zurückhaltend zu sagen (tatsächlich habe ich noch keine einzige Ausnahme getroffen). Science Fiction erzählen meist nicht so viel über die aktuelle Wissenschaft, sondern wie die meisten Menschen sich Wissenschaft, Wissenschaftler und natürlich die durch diese Wissenschaft geformte Zukunft vorstellen. Es ist meist eine Reise in populäre Irrtümer, die aber doch zeigen, wie sehr Wissenschaft mittlerweile unsere Phantasie befeuert. Der folgende Text hat mir ganz besonders gefallen, weil er genau diese Diskrepanz zwischen eigentlicher Wissenschaft und den allgemein verbreiteten Ideen, die wir über sie haben, aufdeckt.
Thomas Heams ist Maitre de Conférence zum Thema Genetik an der AgroParisTech und Mitherausgeber und Autor von « Les mondes Darwiniens, l'evolution de l'evolution ». (Leider bislang nur auf französisch erhältlich)
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Avatar wirft Fragen nach unserem Verständnis der Evolution und "unserer" Rolle im Universum auf.
Autor: Georg Hoffmann· 28.12.09 · 08:48 Uhr· 86 Kommentare
05. November 2008
Doch das Falsche studiert? Playmate Curves und die Subprimes.
Kategorie: Kultur·Medizin·Naturwissenschaften · Kommentare: 1
Mein dänischer Doktorant hat mir netterweise folgendes Paper zukommen lassen:
"Playboy Playmate Curves: Changes in Facial and Body Feature Preferences Across Social and Economic Conditions" von Terry F. Pettijohn, II und Brian J. Jungeberg, veröffentlicht im tatsächlich existierenden "Personality and Social Psychology Bulletin".
Die Hauptthese des Papers ist ein Zusammenhang zwischen Ökonomie und bestimmten körperlichen Merkmalen bei weiblichen Schönheitsidealen, hier im Speziellen Playboy Playmates. In Zeiten der Krise (also right now) wäre der folgende Effekt zu beobachten: "older, heavier, taller Playboy Playmates of the Year with larger waists, smaller eyes, larger waist-to-hip ratios, smaller bust-to-waist ratios, and smaller body mass index values were selected".
Mal abgesehen von den selbstverständlich gar nicht genug zu preisenden Meriten dieser Arbeit, frag ich mich doch, wie eigentlich der Arbeitsalltag von Pettijohn und Jungeberg aussieht? Ich meine, unsereins rechnet und steigt auf Gletscher und sitzt bei -30° in der Antarktis fest. Und die beiden?
Ich werde jetzt erstmal versuchen, mich aus der Sinnkrise zu befreien und mich von der Wahlnacht zu erholen.
Autor: Georg Hoffmann· 05.11.08 · 12:03 Uhr· 1 Kommentar
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