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Georg Hoffmann hat an der Ruhr-Universität Bochum Physik studiert und anschliessend am Max-Planck Institut Hamburg mit einer Arbeit zu Tracern in globalen Zirkulationsmodellen, sogenannten "Klimamodellen", promoviert. Danach arbeitete er 15 Jahre in Paris am LSCE, Laboratoire des Sciences du Climat et de l'Environnement, zu verschiedenen Aspekten der Paleo-Klimatologie. Momentan forscht er im Rahmen eines gemeinsamen Projekt der Universität Utrecht, dem holländischen Weltraumzentrum SRON und dem holländischen Wetterdienst KNMI. Das Bild ist dem Stadionheft April 2004 des VFL Bochum entnommen und zeigt ihn mit der Vereinsfahne, die er einzig zu diesem Zweck quer durch die Antarktis geschleppt hatte. Tss. Unglaublich.
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- Jan · 11.02.12 · 12:14 Uhr Abstimmung: Kernkraft, ja, nein, ein bisschen, vielleicht doch irgendwann mal
- Günther Vennecke · 11.02.12 · 11:08 Uhr Habemus Nature - Teil I : Wie man die eiszeitliche Produktivität abschätzt.
- SHader · 10.02.12 · 20:46 Uhr Nochmal tausende Mails von Klimaforschern gehackt
- Krishna Gans · 05.02.12 · 15:53 Uhr Matt Ridley zur Klimasensitivität - Scheitern auf sehr niedrigem Niveau
- kai · 04.02.12 · 12:16 Uhr Angesichts des Klimawandels ist die Kernkraft wirklich eine "Energie der Vergangenheit"?
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Neues in der Kategorie Medizin
01. Dezember 2010
Klimaerwärmung führt zu globaler Verblödung
Kategorie: Medizin · Kommentare: 63
Meistens denkt man ja, es wäre umgekehrt. Bei all den Rush Limbaughs, Senator Inhofes und Oliver Janichs in der Welt könnte man vielleicht zuerst denken, die allgemeine Verblödung führe zur Unmöglichkeit irgendwelche Masznahmen zum Thema Klimawandel zu ergreifen und würde also alles viel schlimmer machen. Das ergäbe in der Tat eine Korrelation zwischen Verblödung und Erwärmung.
Joseph Ryan und Kollegen haben jetzt aber in den Psychological Reports herausgefunden, dass es auch umgekehrt kommen könnte: Je wärmer, je blöder.

Bild 1: IQ der US Staaten vielleicht von Temperatur kontrolliert? Aber wie erklärt man dann Sarah Palin aus dem klugen kalten Alaska?
Autor: Georg Hoffmann· 01.12.10 · 15:15 Uhr· 63 Kommentare
28. Dezember 2009
Ist James Cameron eigentlich Darwinist?
Kategorie: Kultur·Medizin·Naturwissenschaften · Kommentare: 89
Ich habe diese wissenschaftliche « Besprechung » des Films Avatar von James Cameron auf der Webseite von Sylvestre Huet, Journalist bei der Liberation, gefunden. Wie sein Autor Thomas Heams, der sofort damit einverstanden war, dass ich seinen Text übersetze und hier zweit-veröffentliche, mag ich gut-gemachte Science Fiction sehr und bin da unter den Physikern nicht wirklich eine Ausnahme, um es mal zurückhaltend zu sagen (tatsächlich habe ich noch keine einzige Ausnahme getroffen). Science Fiction erzählen meist nicht so viel über die aktuelle Wissenschaft, sondern wie die meisten Menschen sich Wissenschaft, Wissenschaftler und natürlich die durch diese Wissenschaft geformte Zukunft vorstellen. Es ist meist eine Reise in populäre Irrtümer, die aber doch zeigen, wie sehr Wissenschaft mittlerweile unsere Phantasie befeuert. Der folgende Text hat mir ganz besonders gefallen, weil er genau diese Diskrepanz zwischen eigentlicher Wissenschaft und den allgemein verbreiteten Ideen, die wir über sie haben, aufdeckt.
Thomas Heams ist Maitre de Conférence zum Thema Genetik an der AgroParisTech und Mitherausgeber und Autor von « Les mondes Darwiniens, l'evolution de l'evolution ». (Leider bislang nur auf französisch erhältlich)
![]()
Avatar wirft Fragen nach unserem Verständnis der Evolution und "unserer" Rolle im Universum auf.
Autor: Georg Hoffmann· 28.12.09 · 08:48 Uhr· 89 Kommentare
05. November 2008
Doch das Falsche studiert? Playmate Curves und die Subprimes.
Kategorie: Kultur·Medizin·Naturwissenschaften · Kommentare: 1
Mein dänischer Doktorant hat mir netterweise folgendes Paper zukommen lassen:
"Playboy Playmate Curves: Changes in Facial and Body Feature Preferences Across Social and Economic Conditions" von Terry F. Pettijohn, II und Brian J. Jungeberg, veröffentlicht im tatsächlich existierenden "Personality and Social Psychology Bulletin".
Die Hauptthese des Papers ist ein Zusammenhang zwischen Ökonomie und bestimmten körperlichen Merkmalen bei weiblichen Schönheitsidealen, hier im Speziellen Playboy Playmates. In Zeiten der Krise (also right now) wäre der folgende Effekt zu beobachten: "older, heavier, taller Playboy Playmates of the Year with larger waists, smaller eyes, larger waist-to-hip ratios, smaller bust-to-waist ratios, and smaller body mass index values were selected".
Mal abgesehen von den selbstverständlich gar nicht genug zu preisenden Meriten dieser Arbeit, frag ich mich doch, wie eigentlich der Arbeitsalltag von Pettijohn und Jungeberg aussieht? Ich meine, unsereins rechnet und steigt auf Gletscher und sitzt bei -30° in der Antarktis fest. Und die beiden?
Ich werde jetzt erstmal versuchen, mich aus der Sinnkrise zu befreien und mich von der Wahlnacht zu erholen.
Autor: Georg Hoffmann· 05.11.08 · 12:03 Uhr· 1 Kommentar
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