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Georg Hoffmann hat an der Ruhr-Universität Bochum Physik studiert und anschliessend am Max-Planck Institut Hamburg mit einer Arbeit zu Tracern in globalen Zirkulationsmodellen, sogenannten "Klimamodellen", promoviert. Danach arbeitete er 15 Jahre in Paris am LSCE, Laboratoire des Sciences du Climat et de l'Environnement, zu verschiedenen Aspekten der Paleo-Klimatologie. Momentan forscht er im Rahmen eines gemeinsamen Projekt der Universität Utrecht, dem holländischen Weltraumzentrum SRON und dem holländischen Wetterdienst KNMI. Das Bild ist dem Stadionheft April 2004 des VFL Bochum entnommen und zeigt ihn mit der Vereinsfahne, die er einzig zu diesem Zweck quer durch die Antarktis geschleppt hatte. Tss. Unglaublich.

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Neues in der Kategorie Geistes- & Sozialwissenschaften

12. Februar 2011

Etienne Klein: "Discours sur l'Origine de l'Univers" - Teil I

Kategorie: Geistes- & Sozialwissenschaften·Naturwissenschaften  ·  Kommentare: 5

Seit einiger Zeit scheint Gott ein Revival in der Kosmologie und der Physik zu feiern. Kein einziges Grossprojekt mehr, das nicht verspricht, das Ding mit Gottes Schöpfung jetzt mal genau durchzumessen, kein populärwissenschaftliches Buch mehr, das nicht am Ende en passant ein bisschen Metaphysik betreiben muss. Das immer noch in der Schweiz bzw. in Frankreich im LHC vor sich hinrotierende Higgs-Boson nennt sich "the god particle", George Smoot (ist übrigens seit neuestem bei uns in Paris! ) verspricht mit dem Satelliten Cobe, Polaroids vom Angesicht Gottes zu machen (es geht darum die kosmische Hintergrundstrahlung zu kartieren, das nur nebenbei) und Stephen Hawking untertitelt sein letztes Buch "The Grand Design" mit dem Satz: "New answers to the ultimate questions of life" oder in einer anderen Version "The world most famous scientists addresses the meaning of the Universe".

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Bild 1: Hawkings und Mlodinow möchten die Fragen nach dem Sinn des Universums beantworten. Hier der Beginn der vollständigen Rezension bei Florian.


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Autor: Georg Hoffmann· 12.02.11 · 09:23 Uhr· 5 Kommentare

08. Oktober 2010

Schönes Deutsch

Kategorie: Geistes- & Sozialwissenschaften  ·  Kommentare: 73

Wir hatten hier auf Science-Blogs eine muntere und alles in allem gar nicht mal schlechte Diskussion zum Thema Frau/Mann/Sprache. Jenseits der Aussagekraft eines kleinen linguistischen Experiment, das Martin Bäker hier vorführte, ging es auch um die Notwendigkeit einer Reform der deutschen und generell aller Sprachen.

Der Beitrag hier ist also nur ein Vademecum zum obigen Thema mit Zitaten und Links.

Bei Martin Bäker: Das Experiment und seine Auswertung.

Bei Jürgen Schönfeld Schönstein: Hier und hier und hier.

Bei Jörg Rings: Zur empirischen Sozialforschung.

Bei AIi Arbia: Zur politischen Korrektheit.

Im Forum Romanum wird ein korrekter Weg gesucht, die Revolution auf männliche und weibliche Schultern zu verteilen.

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Autor: Georg Hoffmann· 08.10.10 · 17:19 Uhr· 73 Kommentare

06. November 2008

Doch das Falsche studiert? Teil II: Das Trinkgeld der Lap Dancer und der Homo Sapiens des Pleistozän.

Kategorie: Geistes- & Sozialwissenschaften·Naturwissenschaften  ·  Kommentare: 8

Ich schwöre, ich höre mit diesem Beitrag auf mit dieser kleinen Serie, aber nach meinem letzten Post habe ich noch ein weiteres Paper, diesmal aus "Human Evolution and Behaviour", zugesandt bekommen, das nicht minder einer Betrachtung wert ist, als es das Playmate Curve Paper ist. Diesmal gehen die Autoren Miller, Tybur und Jordan, noch einen Schritt weiter, nämlich in die Praxis. In sicher mühseligen und sowohl körperlich als auch finanziell aufwendigen Studien versuchten die Autoren herauszubekommen, ob Frauen Männern tatsächlich um die Zeit des Eisprungs herum attraktiver erscheinen. 18 Lap Dancer und nicht Lab Dancer (dank an Ulrich) wurden befragt (Eisprung, Menstruation, Trinkgeld ) und statistisch ausgewertet. Der pekuniäre Unterschied ist brutal. Eine Eisprung Lap Dance Schicht von 5 Stunden brachte 335$ Trinkgeld, während eine Menstruations Schicht lediglich auf 185$ kam. Das gesamte Paper findet sich hier respektive hier und eine schöne Analyse hier.
Auch in diesem Fall frage ich mich wieder nach meiner Berufswahl, obwohl ich nicht sicher bin, ob ich selbst die mageren 185$ ertanzen könnte. Miller, Tyburg und Jordan arbeiten jedenfalls am Institut für Psychologie in Albuquerque und nicht in Las Vegas.


Autor: Georg Hoffmann· 06.11.08 · 14:53 Uhr· 8 Kommentare

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