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Georg Hoffmann hat an der Ruhr-Universität Bochum Physik studiert und anschliessend am Max-Planck Institut Hamburg mit einer Arbeit zu Tracern in globalen Zirkulationsmodellen, sogenannten "Klimamodellen", promoviert. Danach arbeitete er 15 Jahre in Paris am LSCE, Laboratoire des Sciences du Climat et de l'Environnement, zu verschiedenen Aspekten der Paleo-Klimatologie. Momentan forscht er im Rahmen eines gemeinsamen Projekt der Universität Utrecht, dem holländischen Weltraumzentrum SRON und dem holländischen Wetterdienst KNMI. Das Bild ist dem Stadionheft April 2004 des VFL Bochum entnommen und zeigt ihn mit der Vereinsfahne, die er einzig zu diesem Zweck quer durch die Antarktis geschleppt hatte. Tss. Unglaublich.

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24.01.12 · 14:28 Uhr

Habemus Nature - Teil I : Wie man die eiszeitliche Produktivität abschätzt.

Kategorie: Naturwissenschaften  ·  Kommentare: 646

Na ehrlich gesagt, haben wir keinen Nature Artikel, sondern einen Nature Geoscience Artikel. Auch nicht schlecht. Ich dachte, das wäre mal eine Gelegenheit, von dem zu sprechen, was ich denn konkret den lieben langen Tag so treibe, obwohl ich selbst, warum auch immer, nie besondere Lust über etwas auf Primaklima zu schreiben, worüber ich ohnehin schon den ganzen Tag gearbeitet habe.

Worum geht es in dem Artikel? Eines der drei groszen Probleme der Paleoklimaforschung ist es wahrscheinlich, den Faktor oder die Faktoren zu finden, die für den glazialen CO2 Wert verantwortlich sind. Bevor der Mensch in den letzten 200 Jahren das Kommando bei den CO2 Flüssen übernahm, variierte der CO2 Wert in der Atmosphäre in den letzten ca 10000 Jahren, dem sogenannten Holozän, sehr wenig zwischen 260ppm und 280ppm. Davor aber lag eine Zeitspanne von 30.000 Jahren glazialer Bedingungen, in der die CO2 Werte zwischen 180ppm und 200 ppm schwankten. In dieser Zeit liegt auch das glaziale Maximum um ca 21.000 Jahren vor Heute mit der gröstzen kontinentalen Eisausdehnung und den niedrigsten CO2 Werten. Doch wie kommt es zu den ca. 100ppm Differenz zwischen dem heutigen Interglazial und der letzten Eiszeit? Das Problem existiert ja nicht nur in den letzten 100.000 Jahren sondern, wie uns Messungen am Dome C EPICA Eiskern zeigen, praktisch die gesamten letzten 1 Millionen Jahre.


epica.jpg

Bild 1: Methan, Wasserisotope und CO2 vom europäischen Eiskernprojekt EPICA, Dome Concordia in der Ost-Antarktis. Die Wasserisotope sind im wesentlichen linear von der lokalen Temperatur bestimmt. Es ist einer der fundamentalen Fragen der Geochemie, wieso die eiszeitlichen CO2 Werte um 100ppm niedriger waren, denn der kältere, glaziale Ozean erklärt dies eben gerade nicht.

The big and unsolved problem

Was ist nun für die groszen natürlichen CO2 Schwankungen verantwortlich? Es gibt dutzende Paper zu diesem Grossproblem der Klimaforschung, kein einzelner Mechanismus allein schafft es wirklich die 100ppm Änderung hinzubekommen UND gleichzeitig eine Reihe anderer Randbedingungen und Beobachtungen korrekt zu erfüllen. Die meisten Wissenschaftler murmeln wohl etwas vom Ozean, aber so richtig löst dies das Problem auch nicht.

Witzig ist diese Wissenlücke, die sich auch ganz offiziel im IPCC wiederfindet, auch deshalb, weil zumindest eine Gruppe von Klimainteressierten, nämlich unsere Skeptiker, eine rundum-glücklich Lösung für dieses Problem zu kennen meinen: Es wird ja vom letzten Glazial zum Holozän hin um einiges warmer, und genau wie bei einer Mineralwasserflasche im wärmenden Sonnenschein gast also der globale Ozean Kohlendioxid einfach aus (im leider verschwundenen Video von Prof. Dronskowski taucht dieser Vorschlag genau so auf wie etwa hier , hier und hier). Man wird es kaum glauben, aber da sind die Klimaforscher schon vorher und von alleine drauf gekommen! Problem ist allerdings, dass man Ideen manchmal auch quantifizieren muss und so kann man leider mit dem ca 3-4K kälteren glazialen Ozean nur um die 30ppm erklären.

Wo also bleibt der Rest? Zu allem Elend muss man aber nicht nur die (100-30)=70 ppm erklären. Die terrestrische Biosphäre der Eiszeit war ja deutlich zurechtgestutzt. Die Flächen, auf denen sich heute die riesigen Wälder Nordamerikas und Sibiriens erstrecken, waren in der Eiszeit entweder von Eisschilden oder von Tundra und Permafrostböden bedeckt. Deutlich weniger biologisches Material also. Wieviel Material, also letztlich CO2, wissen wir nicht genau (darum geht es unter anderem hier), aber die meisten Studien gehen davon aus, dass mindestens die 30ppm, die von einem kälteren glazialen Ozean absorbiert wurden, wieder von einer reduzierten terrestrischen Biosphäre hinzugekommen sind. Zurück auf Start also. Es gilt 100ppm weniger während des Glazials zu erklären.


SchemadesNaturePapers.jpg

Bild 2: Schema unserer Studie und dieses Bloggbeitrags. Wir kombinieren die Informationen von Sauer- (links oben) und Kohlenstoffisotopen (rechts oben), um quantitative Informationen zu terrestrischer Produktivität und Biomasse der Eiszeit zu erlangen. Beide Informationen werden dann einem Biosphärenmodell so eingefüttert, dass es eine zu dieser Information konssistente Biomekarte ausspuckt.


Die zwei Eimer und die Röte des Wassers

Da dieses Problem mittlerweile als "zu gross, um auf einen Schlag gelöst zu werden" betrachtet wird, ist das, was wir hier im Paper versuchen, eher so etwas wie ein kleiner Schritt hin auf dieses grosze Ziel. Wir nutzen zwei isotopische Tracer, das 18O des atmosphärischen Sauerstoffs und das 13C des CO2 und charakterisieren damit zumindest einen der groszen Unbekannten in der globalen Kohlenstoffbilanz, die terrestrische Biosphäre.

Ein paar Grundlagen. Warum eigentliche isotopische Tracer in den Geowissenschaften? Nehmen wir an, wir haben zwei Eimer mit den unbekanten Wassermengen A und B. Wir dürfen nicht in die Eimer schauen und das Einzige was wir wissen ist die resultierende Menge C=A+B. Ein Möglichkeit an A und B zu kommen, ist es wasserlösliches Rot in A zu rühren und sich dann später den Eimer C und seinen Inhalt anzuschauen. Ist er ziemlich rot, dann ist A wohl viel grösser als B gewesen. Ist er nur blassrot, na dann ist es eben umgekehrt. Mit anderen Worten:

C = A + B
RC*C=RA*A+RB*B

Wobei RX (mit X= A, B oder C) jetzt eben den Rötegrad angiebt, den man irgendwie objektiv misst oder, falls man gerade keinen Rotmeter zur Hand hat, mittels einem Haufen Kinder bestimmt, die R von 1 bis 10 subjektiv zuordnen. Man muss also RA,RB,RC kennen und hat dann natürlich zwei Gleichungen mit zwei Unbekannten. In unserem Beispiel etwa ist RB null (da gar kein Rot im Eimer B war) und so folgt sofort, dass A=RC/RA*C ist und B natürlich =(1-RC/RA)*C.

DoleEffectEiskernBeobachtungen.jpg

Bild 3: Eiskernbeobachtungen der Isotopenzusammensetzung des Sauerstoffs, der im Vostok Eiskern gefangen war. Zieht man von dieser direkt beobachten Grösze, 18O16O, den equivalenten ozeanischen Sauerstoffisotopenwert ab, so erhält man den Verlauf des Dole Effekts über die letzten 400.000 Jahre. Der Dole Effekt ist anscheinend stark an die Präzession der Erde gebunden, wie der Vergleich oben zeigt.


Nun, jeder ahnt ja wohl, dass in unserem Paper es nicht um Röte, sondern um den Isotopengehalt geht. Sowohl der Sauerstoff also auch der Kohlenstoff haben neben den Hauptisotopen 16O und 12C noch zwei weitere (tatsächlich noch mehrere, aber lassen wir das jetzt mal) Isotope am Start, nämlich das um zwei Neutronen schwerere 18O und das um ein Neutron schwerere 13C. Beide sind über Jahrmillionen stabil und können sehr gut massenspektroskopisch gemessen werden. Das Verhältnis von 16O zu 18O beträgt zum Beispiel 498.7 Teile zu 1. Kleinste Variationen dieses Verhältnisses können interessante Rückschlüsse erlauben.

Der atmosphärische Sauerstoff

Beginnen wir mit dem atmosphärischen Sauerstoff, der natürlich molekular als O2 vorliegt. Sieht man mal vom Sauerstoff, der in verschiedenen Verbindungen in der Erdkruste vorliegt, ab, befindet sich der meiste Sauerstoff gebunden in der Form von Wasser. Es ist also sinnvoll diesen Riesenpool als Standard zu nehmen und jedes Sauerstoffisotopenverhältnis anderer Reservoire und Verbindungen als Abweichungen zu diesem Standard zu berechnen. Das Verhältnis von 16O zu 18O im molekularen atmosphärischen Sauerstoff im Verhältnis zum gleichen isotopischen Verhältnis im Wasser (unserem Standard) lautet also:

RAtm/ROzeanWasser

Da das aber meist komische Zahlen ( e.g. 0.9972) ergibt, macht man bei den Isotopen meist noch eine kleine Operation:
D=( RAtm/ROzeanWasser-1) und gibt das Resultat in ‰ an. Das ist also unser Rötegrad aus dem Beispiel mit den Eimern oben. Bei positive Werten, etwa +10‰ spricht man von angereicherten Werten und, etwas euphemistisch, bei -10‰ von abgereicherten.

DoleEq1.jpg

Bild 4: Die Gleichungen des Dole Effekts, der sich aus zwei Komponenten zusammensetzt, dem ozeanischen und den terrestrischen Dole Effekt. Deren Wichtigkeit ist kontrolliert mit der relativen Wichtigkeit der ozeanischen bzw. terrestrischen Produktivität an der Gesamtproduktivität.


Zuerst also zum atmosphärischen Sauerstoff und seiner Isotopenzusammensetzung. In diesem Fall ist der grosse Eimer C, in den alles zusammenfliesst, unser atmosphärisches O2 Reservoir und die beiden kleinen Eimer ist der Fluss von O2 Molekülen, die auf der einen Seite durch die terrestrische Biosphäre sausen, und von denen, die auf der anderen Seite durch die marine Biosphäre sausen. Man beachte, dass hier nicht wirklich Eimer, also feste Volumina, deren Inhalt gemischt wird, stehen, sondern eher zwei unterschiedlich schnell tropfende Wasserhähne, die terrestrische und marine Produktivität. Die Flüsse von O2 spiegeln natürlich fast genau die entsprechenden Flüsse vom CO2. Wir sprechen hier also wirklich über die Bruttoproduktivität der Biosphäre.
Unter heutigen Bedingungen beträgt der isotopische Wert der Atmosphäre ~ +23.8‰, also einer deutlichen isotopischen Anreicherung im Verhältnis zum globalen Ozeanwasser (dOzeanWasser=0‰ per Definition). Diese Anreicherung zwischen Atmosphäre und Ozean heisst Dole Effekt http://en.wikipedia.org/wiki/Dole_effect. Sie kommt in erster Linie dadurch zustande, dass beim Veratmen organischen Materials (also etwa beim Verrotten von Blättern und Ästen) bevorzugt das leichte 16O herangezogen wird. So bleiben im Luftsauerstoff eben mehr 18O Isotope zurück. Er wird isotopisch angereichert. Um das ganze quantitativ zu berechnen, muss man tatsächlich nun im Ozean und in der terrestrischen Biosphäre alle biochemischen Prozesse durchgehen, bei denen O2 freigesetzt wird (im wesentlichen die Photosynthese) und die, bei denen O2 verbraucht wird (Respiration). Wir haben uns also alle diese Prozesse angeschaut und modelliert. Unser Wasserhahn A und B, terrestrische und marine Biosphäre, unterscheiden sich in dieser Rechnung um etwa 8‰, der Ozean liegt so bei 20‰ und die terrestrische Biosphäre bei 28‰. Die Mischung dieser beiden Flüsse ergibt den beobachteten Wert in der Atmosphäre von etwa 23.8‰.

In der Vergangenheit schwankte dieser Wert ganz beachtlich (23‰-24.5‰), allerdings nicht besonders schnell. Schliesslich müssen ja die 230.000 ppm des atmosphärischen Sauerstoffs ausgetauscht und isotopisch verändert werden und das bei einer typischen Austauschzeit von 1500-2000 Jahre. Woher wissen wir aber, dass der Wert des Dole Effekts sich in der Vergangenheit geändert hat? Natürlich von den antarktischen Eisbohrkernen, in denen die Paläo-Luft so perfekt eingeschlossen ist, dass sie auch nach fast einer Millionen Jahren noch analysiert werden kann. Ein Blick auf die Schwankungen des Dole Effekts (Bild 3) in der Vergangenheit zeigen zyklische Schwankungen mit einer Periode von ungefähr 20.000 Jahren. Hier interessiert nun insbesondere der Wert des Dole Effekts zur Zeit der letzten Eiszeit vor 21000 Jahren. Wie man an Bild 3 ablesen kann, war er ungefähr gleich zu dem heutigen Wert (was übrigens recht erstaunlich ist, jetzt aber nicht weiter erörtet werden soll).

DoleEq2.jpg

Bild 5: Was passiert wenn? Schema was verdeutlicht, wie das Gesamtsystem reagiert, wenn die vermutlich am ehesten variablen Dole Effekt Gröszen
variieren. Insbesondere gilt: Geht die ozeanische Produktion oder die terrestrische Produktion runter, so wird der Dole Effekt kleiner!


Die Gleichungen in Bild 4 zeigen nun, wie man wohl den Dole Effekt (genauer "Änderungen des Dole Effekts" über die Zeit) nutzen kann, um etwas über die Produktivität der marinen oder terrestrischen Biosphäre der Vergangenheit zu lernen. Wie oben erklärt, beträgt der Unterschied zwischen den beiden "Eimern" in unserer Abschätzung etwa 8‰ (Differenz zwischen dem terrestrischen Dole und dem marinen, jedoch siehe Boaz) und dieser Unterschied wird also gerade gewichtet (Groesze f) mit der relative Grösze der marinen und terrestrischen Flüsze. Um das ein wenig besser zu veranschaulichen, habe ich mal das Ganze mit Wenn-Dann-Pfeilen veranschaulicht (siehe Bild 5). Würde über lange Paleozeitskalen der Ozean also produktiver werden (etwa indem der Ozean schneller die Nährstoffe zurück an die Oberfläche bringt), dann würde also unser Faktor f, der im wesentlichen das Verhältnis von mariner zu terrestrischer Produktion angibt, grösser werden. Also würde dem ozeanischen Dole Effekt in der Formel aus Bild 4 mehr Gewicht gegeben und somit der Gesamt-Dole kleiner werden. Bei Schwankungen der terrestrischen Prokutivität wäre es natürlich genau umgekehrt: f kleiner, mehr Gewicht für den terrestrischen Anteil und den grösseren terrestrischen Dole Effekt. Somit würde der Gesamt-Dole ansteigen.

ProdResults.jpg

Bild 6: Resultat der Analyse des Dole Effekts, heute und zur letzten Eiszeit. Terrestrischer Dole Effekt und terrestrische Produktivität sind die unsichersten Gröszen in der Gesamtbilanz. Betrachtet man den funktionellen Zusammenhang der beiden Groesze, so kann man mit einer Abschätzung des terretsrischen Dole die jeweilige terrestrische Produktivität festlegen. Der Vergleich zwischen dem vorindustriellen Zustand und der letzten Eiszeit ergibt eine Verringerung der Produktivität um 40%.


So erstaunlich es klingt. Durch das Messen der Isotopenzusammensetzung von abertausende "altem" Sauerstoff eingeschlossen im Eis der Antarktis können wir heute wissen, wie schnell die Biosphäre damals geatmet hat. Phantastisch! Und wie schnell hat sie nun? Den atmosphärischen Gesamt-Dole-Effekt kennen wir ja von den Eiskernmessungen. Ferner haben wir die verschiedenen Gröszen in der Bilanzgleichung in Bild 4 mit einer Kombination von Klima-, Produktivitäts- und Isotopenmodellen abgeschätzt (Details findet man im Paper) und haben gemerkt, dass die unsichersten und am stärksten variierenden Komponenten der Gleichung (Bild 4) die terrestrischen Faktoren sind. Der Ozean blieb in unseren Modellen ausgesprochen stabil und träge. Sowohl die ozeanische Produktivität als auch der ozeanische Dole Effekt änderten sich kaum zwischen ihrem präindustriellen und eiszeitlichen Werten. Berechnet man jetzt den terrestrischen Dole Effekt, DETerr, mit unseren Modellen dann legt die Gleichung aus Bild 4 sofort die jeweilige Produktivität fest. Da mit den verschiedenen Modellkombinationen eine gewissen Streuung für DETerr verbunden ist, hat man sogar eine Fehlerabschätzung. Jeder DETerr, Wert ergibt einen anderen Produktivitätswert.

Das Resultat ist letztlich keine Überraschung. Im Mittel sinkt die terrestrische Produktivität um ca. 40% während des Glazials. Die Biome, die typisch sind für polar/kalte Breiten, hatten sicher eine gröszere Ausbreitung. Diese sind in der Regel weniger produktiv als die Wälder mittlerer Breiten, die sie teilweise ersetzt hatten. Ferner war ja bekanntlich der atmosphärische CO2 Wert des Glazials um 100ppm oder ca 30% niedriger. Ein niedrigerer CO2-Wert aber setzt alle Pflanzen auf eine strenge Diät und auch dieser Faktor erklärt ganz wesentlich unsere Abschätzung von einer um 40% kurzatmigeren Biosphäre.

Wir sind aber noch nicht am Ende mit unseren Isotopen. Im Teil Zwei geht es weiter mit der Biomasse und den Isotopen des Kohlenstoffs.

 

Autor: Georg Hoffmann· 646 Kommentare· Permalink· Trackback-URL

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Kommentare (646)

Kommentar-Direktlink Horst· 24.01.12 · 15:18 Uhr

Hallo,

ich verstehe leider nur Bahnhof (obwohl ich kein Skeptiker bin!). Ich kann nur soviel sagen, dass der Link zu dem lichtvollem Paper nicht funktioniert .

Horst

Kommentar-Direktlink BreitSide· 24.01.12 · 15:22 Uhr

...vielleicht funzt jetzt das Abo...

Zur Sicherheit hab ich jetzt alle Deine Freds, die mich interessieren (ok, alle...), als Favoriten markiert.

Dieser Effekt (dass ich keine Benachrichtigungen kriege) tritt praktisch nur bei Dir und bei Geograffitiko auf.

Author Profile Page Georg Hoffmann· 24.01.12 · 15:34 Uhr

@Horst
Danke. Link korrigiert.

Wenn Siemeinen durch Fragen und Antworten koennte es besser werden, ich steh zur Verfuegung. In jedem Fall ist das Paper nicht eines, was Skeptiker gross in Wallung bringen sollte, also eher neutrales Terrain.

Author Profile Page Georg Hoffmann· 24.01.12 · 15:37 Uhr

@Breitseite
Danke. Ich leite das mal weiter. Koennen andere die Beobachtung von breitseite auch bestaetigen? Von Primaklima werden keine Benachrichtungen verschickt?

Kommentar-Direktlink axel· 24.01.12 · 17:06 Uhr

Wow, back to science, bitte mehr davon.

Klasse! Ich gestehe, noch nie etwas vom Dole-Effekt gehört zu haben (bei wer wird Millionär hätte ich eher was mit Bananenkrümmung vermutet).

Die meisten Skeptiker erklären sich ja den Wechsel von Glazial->Interglazial mit den Milankovic-Zyklen. Entbehrt nicht einer gewissen Ironie, denn das zugehörige Forcing ist klein, die Temperaturänderung groß, implizit bedeutet das einen Wert der Klimasensitivität, der nach oben hin alle Grenzen durchbricht. Gleichzeitig sind das dann auch noch diejenigen, die meinen, Klima sei ja so stabil. Wie halten Skeptiker diesen Widerspruch aus? Ganz einfach - sie denken nicht drüber nach ;-)

Kommentar-Direktlink axel· 24.01.12 · 17:12 Uhr

@ Georg

Pfui, Paywall verweigert Zugriff. Irgendwie paradox, dass man den Schrott von Gerlich, Loehle, Scafetta etc. stets kostenlos bekommt, Qualität aber nicht.

Gibt es für treue Primaklimaleser eine Möglichkeit, über dich kostenlos an das Paper zu kommen?

Kommentar-Direktlink rolak· 24.01.12 · 20:27 Uhr

bestaetigen?
Ich nicht mehr, Georg, wie da drüben im letzten der drei aufeinanderfolgenden Kommentare zu lesen ist.

Kommentar-Direktlink kai· 24.01.12 · 20:30 Uhr

@axel

das dürfte wegen des copyright aber schwierig werden. verlage wollen ja auch leben.

Author Profile Page Georg Hoffmann· 24.01.12 · 21:09 Uhr

@kai,axel
Nature liest hoffentlich nicht mit. Oder?
http://www.scienceblogs.de/primaklima/CiaisLGMProdNGEO2011.pdf

Kommentar-Direktlink kai· 24.01.12 · 22:52 Uhr

@georg

vielen dank für den link, schöne arbeit, so sollte forschung sein, brauche noch zeit zur lektüre

Kommentar-Direktlink axel· 24.01.12 · 23:09 Uhr

@ Georg

Wow, danke! Dass das so geht, hätte ich nicht gedacht, hatte insgeheim auf eine private vertrauliche Mail (mit Anhang) gehofft. Ich schätze, ein paar Fragen werden in den nächsten Tagen peu a peu folgen.

PS: Herzlichen Glückwunsch! Nature Geoscience ist ja nicht irgendwer. Hatte mich insgeheim schon gewundert, dass man zuletzt überhaupt nichts von einer Publikation von dir gehört hat, "Bloggt der die ganze Zeit??" war eine der Hypothesen (Kinder die andere).

Kommentar-Direktlink Wolfgang Flamme· 24.01.12 · 23:48 Uhr

Dankeschön, Georg.
Aber eine Frage muß ich jetzt schnell loswerden: Wie paßt denn der Methan-record aus dem Eis in das Bild, das Ihr da zeichnet? Das wird ja als potentiell einflußreiche Größe gehandelt, wenn von der Exposition von C-Speichern in der Tundra die Rede ist; deshalb war ich erstaunt, daß darüber kein Wort verloren wird.

Kommentar-Direktlink axel· 25.01.12 · 00:16 Uhr

@ Wolfgang

Ja, habe ich mich auch gefragt. Wenn doch so viel über Methanausgasungen durch auftauende Permafrostböden gesprochen wird, dann zeigt das Bild doch im Grunde, dass es zu keinen "Massenausgasungen" kam, oder?

@ georg

Ich habe den letzten Satz noch nicht verstanden:

Ferner war ja bekanntlich der atmosphärische CO2 Wert des Glazials um 100ppm oder ca 30% niedriger. Ein niedrigerer CO2-Wert aber setzt alle Pflanzen auf eine strenge Diät und auch dieser Faktor erklärt ganz wesentlich unsere Abschätzung von einer um 40% kurzatmigeren Biosphäre.

Das klingt ja so, als wäre die niedrigere CO2-Konzentration für die geringere Produktivität der Biosphäre verantwortlich. Ich dachte eigentlich, die geringere CO2-Konzentration sei die Folge auch von Veränderungen der Biosphäre.

Zudem ist mir der unmittelbare Zusammenhang zwischen terrestrischer Produktivität und atm. CO2-Konzentration noch nicht klar. Hohe Produktivität muss ja nicht unbedingt mit einer Veränderung des in der Biosphäre gebundenen Kohlenstoffs einhergehen, wie ist also der Zusammenhang mit dem Kohlenstoffzyklus?

Author Profile Page Georg Hoffmann· 25.01.12 · 00:40 Uhr

@Wolfgang

Wie paßt denn der Methan-record aus dem Eis in das Bild, das Ihr da zeichnet? Das wird ja als potentiell einflußreiche Größe gehandelt, wenn von der Exposition von C-Speichern in der Tundra die Rede ist; deshalb war ich erstaunt, daß darüber kein Wort verloren wird.

Die natuerlichen Methan Fluesse sind im Wesentlichen durch zwei Groeszen bestimmt. Ausdehnung der Feuchtgebiete in denen anoxysche Veratmung stattfindet und biologische Aktivitaet. Beim zweiten Punkt gibt es einen Link zum CO2.Deswegen - ohne jetzt auf die sicher sehr interessanten Unterschiede zwischen CH4 und CO2 einzugehen ) gibt es letztlich eine gewisse Aehnlichkeit zwischen den beiden.
Aktivierung der C-Speicher im Permafrost und Freisetzung als Methan oder auch Methan Clathrate sind Faktoren, die die beiden deutlich auseinandertreiben koennte. In den letzten 1 Millionen ist das anscheinend nicht wirklich passiert. Es war nie warm genug um diese Prozesse hinreichend in Gang zu setzen. Oder vielleicht doch? Schaut mal auf das Methan im Isotopenstage 5 und 9 (100kyr und 400kyr). Man hat den Eindruck, dass das Methan da einen Ueberschiesser macht, den das CO2 so nicht macht. Es sind Zeiten mit starken Einstrahlungsanomalien im Sommer in hohen Breiten. Schwer zu sagen.

Author Profile Page Georg Hoffmann· 25.01.12 · 00:47 Uhr

@axel

Das klingt ja so, als wäre die niedrigere CO2-Konzentration für die geringere Produktivität der Biosphäre verantwortlich. Ich dachte eigentlich, die geringere CO2-Konzentration sei die Folge auch von Veränderungen der Biosphäre.

Tja, Henne oder Ei? Insbesondere verwechsele Produktivitaet (also brutto in der Biosphaere umgesetztes CO2 bzw O2) nicht mit dem CO2 Niveau in der Atmosphaere. Die Biosphaere ist mehr oder minder im Gleichgewicht und ein Superproduktiver Regenwald traegt soviel zum CO2 in der Atmosphaere bei wie eine Steppe am Wuestenrand. Einzige Ausnahme sind natuerlich Biome, die produziertes organisches Material in Torfe und Permafrostboeden verstecken koennen. Da gibt es ein kleines und ueber 100erte von Jahren wichtiges Loch im globalen C-Zyklus.

Wir haben hier die Produktivitaet bestimmt, weil es eine wichtige Information ist, die die Charakteristik der glazialen Biosphaere bestimmt. Wir werden damit im zweiten Teil des Posts noch etwas anfangen und sie als Randbedingung fuer Biome Modelle gebrauchen.

Kommentar-Direktlink Wolfgang Flamme· 25.01.12 · 02:06 Uhr

Georg,
das klingt alles völlig plausibel, erstmal auch ohne detaillierte Inspektion. Es hat mich spontan nur gewundert, daß Ihr mit keinem einzigen Wort darauf eingeht, aber sonst so ziemlich alle Register zu ziehen scheint, die man da zur Absicherung ziehen könnte. Deshalb ist mir diese Lücke immer noch nicht klar, offen gesagt.

Der erste Eindruck ist trotzdem ausgezeichnet. Sehr hohe Informationsdichte bei äußerst prägnant gehaltenen Referenzen ... statt dutzendfach belegter Platitüden.

Author Profile Page Georg Hoffmann· 25.01.12 · 10:31 Uhr

@Wolfgang
"Sehr hohe Informationsdichte bei äußerst prägnant gehaltenen Referenzen ... statt dutzendfach belegter Platitüden."
Ich wollte natuerlich noch einen Satz der Art: "Catastrophic future developments due to global warning might destroy any life on Earth" aber es war leider kein Platz mehr.

Kommentar-Direktlink Gunnar Innerhofer· 25.01.12 · 15:21 Uhr

tja, wirklich interessant.

Zusätzlich sollte man vielleicht noch berücksichtigen, dass zwischen CO2 Min und Max
noch etwas mehr als die 100-120ppm zu erklären wären. Denn, änlich wie bei den T Bestimmungen kann man einzele Jahre und Dekaden gar nicht auflösen, wir sehen in diesen 100.000a Darstellungen "nur" Jahrhundertmittel, bestenfalls.

Author Profile Page Georg Hoffmann· 25.01.12 · 16:18 Uhr

@Gunnar
Der juengste Teil der Eiskerne hat eine hoehere Aufloesung? Es sind nirgends dramatische Schwankungen oder Spruenge des CO2s zu beobachten. Wahrscheinlich weil das einfach nicht in der Dynamik des Kohlenstoffs drin ist.

Kommentar-Direktlink Wolfgang Flamme· 25.01.12 · 17:14 Uhr

Ich wollte natuerlich noch einen Satz der Art: "Catastrophic future developments due to global warning might destroy any life on Earth" aber es war leider kein Platz mehr.
Kann man nachvollziehen. Einschließlich Literaturverweisen sind das mindestens zwei bis drei zusätzliche Seiten.

Kommentar-Direktlink noah· 25.01.12 · 23:02 Uhr

Jeder forscht nach seinen Möglichkeiten.
G. Hoffmann, welche Aussage wollen sie im Endeffekt denn treffen?
?Radieschenwachstum in der Eiszeit? Ja sollen wir jetzt die nächste Eiszeit abwarten um zu wissen wie toll sie das abschätzen konnten?
Ich frag mich nun wirklich wie sie in Zeiten der Globalen Erwärmung auf so ein Thema kommen: Wie man die eiszeitliche Produktivität abschätzt.

Kommentar-Direktlink axel· 25.01.12 · 23:27 Uhr

@ Noah

Was ist denn das für ein merkwürdiger Beitrag?

Heißt das, Sie begrüßen nur die Teile der Klimaforschung, die für die aktuelle Problematik von Interesse sind, und lehnen Forschungsarbeit an Bereichen ohne diesen Bezug ab? Welch ein seltsames Verständnis von Forschung.

Nebenbei: Die Relevanz der Arbeit auch für den gegenwärtigen Klimawandel wird im Paper beschrieben. Finden Sie es selbst heraus, Georg hat das gesamte Paper in den Kommentaren hier verlinkt.

PS:
Irrelevante und nichtssagende Kommentare bitte im Thread zur Kernkraft deponieren. Das hat dort Tradition.

Kommentar-Direktlink noah· 26.01.12 · 00:12 Uhr

@axel
Ja macht G.Hoffmann jetzt Eiszeotforschung und verkauft uns das unter dem Titel Prima-Klima?
Das Thema hat er sich wohl nicht selbst ausgesucht, is ja Abstellgleis mit Prellbock, oder?

Author Profile Page Georg Hoffmann· 26.01.12 · 00:46 Uhr

@noah
Also noah, ausser mich hier nach Herzenslust herumzukabbeln, habe ich ja noch andere Ziele: Zum Beispiel zu vermitteln, was in den Klimawissenschaften denn nun wirklich strittig ist und heftig diskutiert wird. Das ist eben NICHT ob CO2 ein Treibhausgas ist, sondern es sind so Fragen wie: Welcher Mechanismus kontrollierte das CO2 waehrend der natuerlichen Klimazyklen? Um aber doch noch einen Link zu den Big Questions fuer die Zukunft zu bekommen, sei noch gesagt, dass diese Mechanismen ja heute genaus so wirksam sind. Wie reagiert also das Kohlenstoff System auf steigende Temperaturen, moeglicherweise langsamerer Atlantikzirkulation, moeglicherweise Verschiebung von Vegetationszonen etc etc.? Die Hoffnung besteht also, dass wenn man das fuer die Vergangenheit versteht, man auch was zur Zukunft sagen kann.
Ich hoffe so scheint Ihnen der Artikel nicht mehr ganz so absurd.

Kommentar-Direktlink Gunnar Innerhofer· 26.01.12 · 15:43 Uhr

das verstehe ich nicht ganz, bzw. sollte noch näher beschrieben werden:

mindestens die 30ppm, die von einem kälteren glazialen Ozean absorbiert wurden, wieder von einer reduzierten terrestrischen Biosphäre hinzugekommen sind...

dann:
Das Kohlendioxid (CO2) wird zunächst im Wasser
gelöst, von Lebewesen verwendet und als Endprodukt in der Form von
zum Beispiel Kalk am Meeresboden abgelagert.
Durch Riffbildung und durch tektonische Vorgänge können so ganze
Gebirge aufgebaut werden.
Vergessen?
Aus einer anderen Perspektive gesehen: Wenn in Hunderttausend
Jahren wieder einmal Wissenschafter in der Antarktis einen
Eisbohrkern anbohren sollten, würden sie von der 50jährigen Keeling-
Kurve mit dem Anstieg auf über 380 ppm gar nichts bemerken. Nur
wenn das „fossile Zeitalter“ mehrere hundert Jahre weiter andauern sollte
(hier sind die Lagerstättenforscher gefragt, ob das möglich ist), fänden
sie einen Spitzenwert, der die aus den 700.000 Jahren davor in den
Schatten stellen würde.
Aja und:
shallow cores“ –, haben den Vorteil, daß der Einschluß der Luftbläschen
im Firn doch deutlich schneller vonstatten geht, und daß das zeitliche
Mittel, welches ein Einzelwert repräsentiert, ebenfalls wesentlich kleiner
ist. Man kann somit mit diesen shallow cores die Lücke zwischen den
Tiefbohrkernen im Inneren der Antarktis und den direkten Messungen
in Hawaii mit einer Reihe von etwa zwanzigjährigen Mittelwerten schließen.

Kommentar-Direktlink Gunnar Innerhofer· 26.01.12 · 15:45 Uhr

shallow cores“ –, haben aber den Vorteil, daß der Einschluß der Luftbläschen
im Firn doch deutlich schneller vonstatten geht, und daß das zeitliche
Mittel, welches ein Einzelwert repräsentiert, ebenfalls wesentlich kleiner
ist. Man kann somit mit diesen shallow cores die Lücke zwischen den
Tiefbohrkernen im Inneren der Antarktis und den direkten Messungen
in Hawaii mit einer Reihe von etwa zwanzigjährigen Mittelwerten schließen.

Wenn in Hunderttausend
Jahren wieder einmal Wissenschafter in der Antarktis einen
Eisbohrkern anbohren sollten, würden sie von der 50jährigen Keeling-
Kurve mit dem Anstieg auf über 380 ppm gar nichts bemerken.

Das Kohlendioxid (CO2) wird zunächst im Wasser
gelöst, von Lebewesen verwendet und als Endprodukt in der Form von
zum Beispiel Kalk (Kalziumkarbonat, CaCO3) am Meeresboden abgelagert.
Durch Riffbildung und durch tektonische Vorgänge können so ganze
Gebirge aufgebaut werden.

MFG

Kommentar-Direktlink BreitSide· 26.01.12 · 21:30 Uhr

@GI: Deine letzten 2 Absätze sind an Ignoranz, Trivialität und Irrelevanz nicht zu übertreffen.

Du hast offensichtlich in der ganzen Zeit überhaupt nichts gelernt über das Verhalten des CO2.

Warum nur überrascht mich das nicht wirklich?

Kommentar-Direktlink Krishna Gans· 26.01.12 · 22:19 Uhr

@Breitseite

Du hast offensichtlich in der ganzen Zeit überhaupt nichts gelernt über das Verhalten des CO2.

Kannst Du denn mit einem oder mehreren Argumenten sachlich dagegen halten ?
Oder gehe ich einfach davon aus, Du hast keine Ahnung, aber den Gunnar kannst Du eh nicht leiden, also mal eben die Klappe aufgerissen ?
99 % Letzteres.

Kommentar-Direktlink noah· 26.01.12 · 22:31 Uhr

@Georg Hoffmann· 26.01.12 · 00:46 Uhr
".....Welcher Mechanismus kontrollierte das CO2 ....."
"Ich hoffe so scheint Ihnen der Artikel nicht mehr ganz so absurd. "

Ihre kurze Zusammfassung kann (muss) ich akzeptieren.

Sie werden es sicherlich wissen, ich erwähne es trotzdem: d CO2/dt ist mit der globalen Temperatur korreliert. (Es gibt Papers dazu so ab 1990)


Kommentar-Direktlink BreitSide· 26.01.12 · 23:16 Uhr

@noah: es gibt eine positive Verstärkung:
- mehr CO2 in der Atmosfäre: wärmere Meere,
- wärmere Meere: weniger CO2-Aufnahme oder sogar Ausgasung.

Soweit kapiert? Das war doch jetzt einfach.

Kommentar-Direktlink Wolfgang Flamme· 27.01.12 · 00:41 Uhr

@Breitside

na, EIKE-Aufnahmeantrag schon gestellt?

(...) und genau wie bei einer Mineralwasserflasche im wärmenden Sonnenschein gast also der globale Ozean Kohlendioxid einfach aus (im leider verschwundenen Video von Prof. Dronskowski taucht dieser Vorschlag genau so auf wie etwa hier , hier und hier). Man wird es kaum glauben, aber da sind die Klimaforscher schon vorher und von alleine drauf gekommen! Problem ist allerdings, dass man Ideen manchmal auch quantifizieren muss und so kann man leider mit dem ca 3-4K kälteren glazialen Ozean nur um die 30ppm erklären.

Kommentar-Direktlink axel· 27.01.12 · 00:53 Uhr

@ Georg

Kennst du das Paper von Sigman et al., Nature, 2010? Dort wird ein anderer Mechanismus zur Erklärung der CO2-Differenz vorgeschlagen.

Was meinst du dazu? Widerspricht das eurem Paper oder könnte man beide Mechanismen als ergänzende Teile der "Wahrheit" betrachten?

PS:
Bei Nature Geoscience scheint man laut deinem verlinkten Vorabdruck etwas penibel zu sein, was stilistische Feinheiten angeht, man vermeide z.B. Formulierungen wie "the data suggest". Ironischerweise habe ich heute im abstract eines anderen Papers im gleichen Journal die Formulierung "the data suggest" gelesen ;-) Scheint ähnlich wie auf unserem Finanzamt zu sein: Das Ergebnis hängt vom Sachbearbeiter ab.

Kommentar-Direktlink Gunnar Innerhofer· 27.01.12 · 15:09 Uhr

@ Breitschädel

lustig, die Sätze oben stammen ja gar nicht von mir, sind Zitate aus Böhme / Auer et al, welche zumindest im deutschprachigen Raum als angesehene Klimaforscher gelten. Auch für Georg übriges.
Dein, wie immer totaly dämliches Kommentar dazu bestätigt schon wieder mal deine maßlose Dummheit. Leute wie dich braucht echt niemand, schon gar kein Klimaforum. Lern mal die Basics und dann versuchs nochmal, oder lass es besser ganz, du Pfeife!

Kommentar-Direktlink kai· 27.01.12 · 17:03 Uhr

@seichtweise: du bist aber ein ganz schöner rotzlöffel:

"@GI: Deine letzten 2 Absätze sind an Ignoranz, Trivialität und Irrelevanz nicht zu übertreffen. Du hast offensichtlich in der ganzen Zeit überhaupt nichts gelernt über das Verhalten des CO2."

sag mal positiv: hast du denn den inhalt der bemerkungen gunnars so gar nicht verstanden:

"Jahren wieder einmal Wissenschafter in der Antarktis einen
Eisbohrkern anbohren sollten, würden sie von der 50jährigen Keeling-
Kurve mit dem Anstieg auf über 380 ppm gar nichts bemerken.

Das Kohlendioxid (CO2) wird zunächst im Wasser
gelöst, von Lebewesen verwendet und als Endprodukt in der Form von
zum Beispiel Kalk (Kalziumkarbonat, CaCO3) am Meeresboden abgelagert.
Durch Riffbildung und durch tektonische Vorgänge können so ganze
Gebirge aufgebaut werden."

alles total korrekt, auch wenns dir nicht passt, du stänkerer

Kommentar-Direktlink axel· 27.01.12 · 18:17 Uhr

@ Kai

Schön und gut, aber ist das nicht ziemlich seicht und oberflächlich und schlimmer noch: jedem hier bekannt? Interessanter wird's, wenn man die verschiedenen Zwischenschritte betrachtet und mal untersucht, warum es Phasen der Erdgeschichte gab, wo es diese Kalkablagerungen nicht bzw. kaum gab. Wissen Sie's oder Gunnar?

Kommentar-Direktlink Gunnar Innerhofer· 27.01.12 · 18:33 Uhr

axel:
und schlimmer noch: jedem hier bekannt?

ach geh, hast wohl breitschädels kommentar übersehen...

aja, dass mit dem vergessen hat auch was mit kalkablagerungen zu tun, oder?
spiel hier nicht den oberlerer, bist ja uch nur ein laie, also schön am boden bleiben.

Kommentar-Direktlink BreitSide· 28.01.12 · 00:19 Uhr

Auwei, kai, Dein angebeteter Meteorismusexperte Gunni schwächelt schon wieder?

Kommentar-Direktlink BreitSide· 28.01.12 · 00:29 Uhr

@Wolfgang Flamme: Der (27.01.12 · 00:41 Uhr) hat jetzt wirklich weh getan.

Früher hattest Du ja immer noch einen Teil Fakten in Deinen Posts. Jetzt kommen mir doch die Zweifel ob Deines Verständnisses physikalischer Zusammenhänge.

Welchen Teil von BreitSide· 26.01.12 · 23:16 Uhr kapierst Du nicht? Das Henry-Gesetz oder die Gasstrahlung? Ich helfe Dich gerne weiter.

Kommentar-Direktlink Gunnar Innerhofer· 28.01.12 · 02:55 Uhr

ich helfe DICH gerne weiter,

na jetzt wird Fieles glar, Breitkopf kann weder lesen noch schreipen, somit wäre auch seine agw leichtläeubigkeit erklehrt...:)

Kommentar-Direktlink BreitSide· 28.01.12 · 14:54 Uhr

Wau, Gunni hats erkannt! Mein Prospekt. Welch eine Konifähre! Kriegst auch ein Bienchen.

Abgesehen von den üblichen Trollereien, kommt von Dir auch mal was zum Thema? Oder musst Du immer wieder Deine nicht vorhandenen Kenntnisse uns auf dem Silbertrapez präsentieren?

Wirklich schade, dass GHs wirklich hervorragende Beiträge auf ein so niedriges Niveau gezerrt werden.

Kommentar-Direktlink kai· 28.01.12 · 20:00 Uhr

@ breitnuss

leiser senkst du das level hier

daber der rat, nimm dir eine rausszeit

Kommentar-Direktlink BreitSide· 28.01.12 · 22:32 Uhr

@axel: es ist wirklich erstaunlich, wie GH die Trolle anzieht. Wurde schon mal woanders auf SB thematisiert. Anscheinend wirkt er wie so eine Art Honeypot.

Aber zum Glück sind es hier nur welche von der harmlosen, aber nervigen Sorte: Null Ahnung, aber jede Menge Pöbeleien.

Wie gesagt, schade, GH bringt immer sehr gute Posts.

Kommentar-Direktlink kai· 28.01.12 · 23:16 Uhr

klumpfuss

schade dass du dich ausnamslos mit trollerein hervortust, du verstehst ebn gar nix vom wetter und kkw

deine beitraege sid eine fürchterliche peinlihkeit, ein rat, goenn dir eine bause

Kommentar-Direktlink BreitSide· 28.01.12 · 23:42 Uhr

Und wieder wird ein schöner Fred durch kai zerstört.

Kommentar-Direktlink kai· 29.01.12 · 00:37 Uhr

@der-jeden-fred-stoert

klumpi su sagtst "Wau, Gunni hats erkannt! Mein Prospekt. Welch eine Konifähre! Kriegst auch ein Bienchen" das sei ein schöner fred?

ich versuche der schönen publi mit georg zu folgen und du flucht hier hemmungsls herum

goenne dir eine pause und komme auf den ofad der tugend zurück

Kommentar-Direktlink Gunnar Innerhofer· 29.01.12 · 11:20 Uhr

@breitseite

nimm du doch mal stellung zu deinen kommentaren.

oben habe ich aus auer / böhm et al zitiert und du hast diese sätze als blödsinn kommentiert. dann habe ich dich darauf aufmerksam gemacht, dass es sich eben nicht "nur" um meine persönlichen gedanken handelt, sondern aussagen von klimaforschern sind, welche eben nicht zur sg. liga der "skeptiker" gehören.

also was nun, breitkopf? nimmst du deine schwachsinnige kritik zurück od. bleibst du bei deinem reflexartigen auszucken, wenn du meinen namen liest?

das niveau wird eben gerade durch leute wie dich in den keller gezerrt. ich habe auch keine lust mehr auch nur halbwegs konstruktiv zu antworten, wenn leute wie du auf wissenschaftliche aussagen nichts beizutragen haben, als dumme beschimpfungen. du bist es, der die sache immer wieder in den dreck zieht.
wir reagieren dann nur auf deinem niveau, denn alles andere entgeht offensichtlich deinem verständnis.

Kommentar-Direktlink BreitSide· 29.01.12 · 17:59 Uhr

BreitSide·
28.01.12 · 23:42 Uhr

Und wieder wird ein schöner Fred durch kai zerstört.

Und der wie üblich wirre Gunni hilft kräftig mit.

Kommentar-Direktlink Gunnar Innerhofer· 29.01.12 · 18:18 Uhr

breistseite,

mehr hast du nicht zu sagen?
dachte ich mir.
ist dir dein wiederholter reinfall nicht selbst peinlich?

Kommentar-Direktlink BreitSide· 30.01.12 · 17:51 Uhr

Na, Gunni, dann sag doch mal was Sachliches.

ZB zu der Tatsache, dass die Erde seit über 800.000 Jahren nicht mehr so viel CO2 in der Atmosfäre gesehen hat wie heute.

Wusstest Du das schon?

Kommentar-Direktlink kai· 30.01.12 · 20:10 Uhr

@ plattfuss

na und, ist eh schon fast gesättigt und A geht nicht mehr sehr viel höher, du bist ja sowas von nervös

Kommentar-Direktlink Gunnar Innerhofer· 31.01.12 · 00:26 Uhr

breitschädel,

hab ich doch, ich habe oben einfach sachliches 1:1 zitiert.
und nur du hast es als blödsinn bezeichnet, kein anderen, weil die wohl wissen,
dass dies nicht nur banal, auch einfach richtig ist. also breitkopf, erkläre uns doch,
warum das für dich so falsch od. unverständlich ist, wir warten.

entweder du versuchst zu zeigen, was an dem unter:
Gunnar Innerhofer· 26.01.12 · 15:43 Uhr
und
Gunnar Innerhofer· 26.01.12 · 15:45 Uhr

so dumm und falsch sein soll, oder du schluckst einfach ne valium und regst dich nicht so auf, wenn man dich wieder mal in deiner unwissenheit überrascht hat, du unser lieber primat.

Kommentar-Direktlink BreitSide· 31.01.12 · 22:04 Uhr

@Gunni: Du meinst die Trivialitäten, die Du irgendwo abgeschrieben hast? Zusammen mit wachsweichem Blah-blah und katastrofalen Fehleinschätzungen?

Und was sagst Du zu den - mindestens - 800.000 Jahren? Lieber nix, ich weiß.

Irgend jemand hat hier was von "Sättigung" geblubbert. Kam mir jedenfalls so vor. Na denn, wünsche gute Verdauung. Die Endprodukte "dürfen" wir ja laufen hier lesen.

Kommentar-Direktlink axel· 31.01.12 · 22:35 Uhr

@ Georg

Äußerst interessant, ich freue mich schon auf den zweiten Teil.

Was mir auch neu war:

Global terrestrialGPP today is in the region of 100-120 Pg C/yr. We infer that GPPTER was 80+/-30 Pg C/yr during the PRE;

Hätte ich ehrlich gesagt nicht gedacht, dass die heutige erhöhte atmosphärische CO2-Konzentration einen so großen Effekt auf die Photosynthese hat. Andersherum verstehe ich nun aber besser den sehr niedrigen Wert während des LGM.

Zur Biome-Karte: Ok, die nördlichen Breiten habe ich mir so vorgestellt, bin aber etwas überrascht, wie ähnlich es sonst heutigen Verhältnissen ist. Z.B. hätte ich mir die Sahara etwas grüner vorgestellt.

PS: Irgendwie mag ich Gt lieber als Pg. Wäre die SI-Einheit nicht Tkg? ;-)

Kommentar-Direktlink BreitSide· 31.01.12 · 22:54 Uhr

Soweit ich informiert bin, kann ja ein erhöhter CO2-Wert heutzutage die pflanzliche Produktivität nicht mehr nennenswert steigern. Die Spaltöffnungen sollen sich dann einfach schließen. Ich hab noch im Kopf, dass ca. je ein Drittel der untersuchten Pflanzen besser, schlechter bzw. gleich gut mit dem erhöhten CO2 zurecht kam.

Das passt gut zur Mangeltheorie des Erfinders der Würfelsuppe. Ein Mangel an CO2 mindert sicher die Produktivität erheblich, ein Überangebot steigert sie aber nicht mehr.

Kommentar-Direktlink Günther Vennecke· 01.02.12 · 09:09 Uhr

Passt wohl am ehesten hierher:

Vulkanausbrüche stürzten Erde in KLEINE EISZEIT

Und wieder verlieren die Skepties einen ihrer Argumentationsstränge. Die Ursache für die Kleine Eiszeit im Mittelalter wird nach neuesten Erkenntnissen auf eine Reihe von Vulkanausbrüchen zurückgeführt, wie man im obigen Artikel lesen kann.

Irgendwie scheint die Sonne also doch nicht schuld zu sein.

Mal sehen, wie die Skepties sich jetzt wieder drehen und wenden werden um die neu entdeckten Fakten klein zu reden. Wird wohl nicht allzu lange auf sich warten lassen.

Apropos Skepties: eike hat sich mal wieder selbst übertroffen. In einem Artikel regen sie sich darüber auf, dass ein Vortrag des Klimaleugners Löschke, den er an der Uni Passau hielt, auf scharfe Kritik gestoßen ist.

Aber das ist nur alter und kalter Kaffee. Bereits von anderthalb Jahren erschine bei eike ein Artikel von Löschke, der in großen Teilen wortgleich mit seinem jetzigen Erguss ist. Hat wohl nichts dazugelernt und wiederholt immer wieder die alten Lügen.

Kommentar-Direktlink Gunnar Innerhofer· 01.02.12 · 14:14 Uhr

vennecke,
bravo, ganz was neues, die story mit den vulkanen. du hast es halt gerne ganz einfach,
das muss es sein und fertig. so wie heut, CO2, mehr passt in meinen schädel nicht rein.

breitschädel,
richtig, ich habe zitiert, könnte dir auch nicht schaden. noch weniger schaden würde dir, einschlägige literatur zu lesen, nicht nur das alarmistenzeugs nachzublubbern.
wie gesagt, würde man in jahrtausenden einen eiskern ziehen, dann würde man den anstieg vom co2 von 1900 bis dato gar nicht messen können, erst wenn über mehrere jahrhunderte eine konzentration wie heute und höher herrschen würde und wohl auch wird. deshalb weiß man auch nicht genau, wie hoch die konzetrationen über dekaden betrachtet paleoklimatologisch gesehen waren. für grobe spekulationen sollte es aber reichen.
aja, ich wünsche mir für die nächsten tage einen anstieg auf 1000ppm co2, vielleicht fällt dann die kälterwelle um 1°C gemäßigter aus und es erfrieren viellicht ein paar arme teufel weniger...

Kommentar-Direktlink axel· 01.02.12 · 16:03 Uhr

@ Gunnar

Mit Verlaub, aber der letzte Satz war echt mehr als dümmlich. Weißt du wohl selbst, sollte nur provozieren, nicht wahr?

Kommentar-Direktlink Gunnar Innerhofer· 01.02.12 · 17:44 Uhr

nein axel,

er entspricht der realität, bis auf die 1000ppm...
und arm sind all die "teufel" auch, weil sie ua kein dach übern kopf haben.
das sind probleme, nicht agw!

Kommentar-Direktlink Günther Vennecke· 01.02.12 · 18:57 Uhr

Ach Lügenhofer,

wenn die Erkenntnis angeblich nicht so neu ist, warum wird sie dann von der AGU (American Geophysical Union) als solche dargestellt:

http://www.agu.org/news/press/pr_archives/2012/2012-05.shtml

Ach ja, ich vergaß, die vertreten ja scließlich auch den AGW, also müssen die zu den verdammten Lügnern gehören!

Oder sollte es umgekehrt sein, dass die die Wahrheit sagen und ... ?

Kommentar-Direktlink Günther Vennecke· 01.02.12 · 18:58 Uhr

Passt wohl am ehesten hierher:

Vulkanausbrüche stürzten Erde in KLEINE EISZEIT

Und wieder verlieren die Skepties einen ihrer Argumentationsstränge. Die Ursache für die Kleine Eiszeit im Mittelalter wird nach neuesten Erkenntnissen auf eine Reihe von Vulkanausbrüchen zurückgeführt, wie man im obigen Artikel lesen kann.

Irgendwie scheint die Sonne also doch nicht schuld zu sein.

Mal sehen, wie die Skepties sich jetzt wieder drehen und wenden werden um die neu entdeckten Fakten klein zu reden. Wird wohl nicht allzu lange auf sich warten lassen.

Apropos Skepties: eike hat sich mal wieder selbst übertroffen. In einem Artikel regen sie sich darüber auf, dass ein Vortrag des Klimaleugners Löschke, den er an der Uni Passau hielt, auf scharfe Kritik gestoßen ist.

Aber das ist nur alter und kalter Kaffee. Bereits von anderthalb Jahren erschine bei eike ein Artikel von Löschke, der in großen Teilen wortgleich mit seinem jetzigen Erguss ist. Hat wohl nichts dazugelernt und wiederholt immer wieder die alten Lügen.

Kommentar-Direktlink axel· 01.02.12 · 19:13 Uhr

@ Günther

... und niemanden stört's, dass Löschke seine Kritik am politischen Gegner mit Nazi- und Stalinbildern unterlegt hat. Es stört nur die Empörung darüber *kopfschüttel*

Kommentar-Direktlink axel· 01.02.12 · 19:21 Uhr

@ Günther

Löschke, jetzt auch Vahrenholt - so dumme Thesen, dass sich das Diskutieren darüber nicht lohnt. Woher rührt dieses Versagen von Teilen der Wirtschaftselite?

Meine Arbeitshypothese lautet: Manager lesen das Wall Street Journal.

Zum Klimaschmock taugen wohl beide nicht, sie präsentieren ja nur seit Jahren abgestandenen Kaffee, es fehlt der Schuss persönlicher Originalität und Kreativität. Jawohl, selbst Blödsinn muss erstmal selbst erfunden werden ;-)

Kommentar-Direktlink Günther Vennecke· 01.02.12 · 21:38 Uhr

@axel,

Das Wall Street Journal bezieht gerade mächtig Prügel wegen eines Anti-AGW-Artikels, den sie vor ein paar Tagen veröffentlicht haben.

Angeblich von 16 Klimawissenschaftlern unterschrieben, aber außer Lindzen (sattsam bekannt als Leugner) und zwei oder drei Meteorologen weit und breit keine Leute, die beruflich etwas mit Klima zu tun hätten:

http://blogs.discovermagazine.com/badastronomy/2012/01/30/while-temperatures-rise-denialists-reach-lower/

Es gibt inzwischen eine ganze Menge weiterer Reaktionen, deshlab der Vollständigkeit halber noch einen von der Huffington Post:

http://www.huffingtonpost.com/d-r-tucker/wall-street-journal-global-warming_b_1240195.html

Kommentar-Direktlink Gunnar Innerhofer· 02.02.12 · 01:29 Uhr

wie süß,

axel & vennecke im paarlauf.

hmm, wieso bezeichnet ihr mich eigentlich als LÜGNER (lügner kennen ja die wahrheit...) und eben andere auch, die nicht ganz auf agw schiene sind?
also so irgendwie, wir wissen ja, wie dramatisch die sache mit dem co2 sein muss,
wir lügen aber, weil wir aus irgendwelchen interessen (wie di öllobby, ihr trottel!) einen
vorteil ziehen wollen.
denkt mal nach ihr heillosen simplifizierer, was ihr überhaupt von euch gibt.
laien, und das seid ihr beide, der eine zwar sachlich und naturwissenschaftlich beschlagen, muss glaube ich nicht schreiben wer von euch zwei vögel, sollten sich eher ein bisschen in demut üben und nicht andere als lügner od. skepties bezeichnen.
ich habe zb. noch nie die tatsache eines erhöhten treibhauseffektes über die anthropogene anreicherung bezweifelt, never ever, was ich kritisiere ist was anderes, aber auf das reagieren ja proleten wie vennecke, breitschädel & co wie tollwütige hunde, die alles beissen, was....
solche trottel sind in die gleiche schudblade zu stecken, wie die freaks, welche an chemtrails, die verschwörungsstory mit den wtc towers etc denken.

Kommentar-Direktlink axel· 02.02.12 · 16:12 Uhr

@ Gunnar

Wo habe ich dich den als Lügner bezeichnet? Du irrst.
Ich schrieb oben über einen provokanten Kommentar von dir, dieser sei dümmlich. Dazu stehe ich, er ist so dümmlich, dass ich nicht einmal bereit bin darauf einzugehen.

Kommentar-Direktlink Krishna Gans· 02.02.12 · 22:19 Uhr

@axel

Mit Verlaub, aber der letzte Satz war echt mehr als dümmlich. Weißt du wohl selbst, sollte nur provozieren, nicht wahr?

Den Spiegel vor die Augen gehalten, da werdet Ihr Klimatisten gerne grantig, wie ?

Kommentar-Direktlink Krishna Gans· 02.02.12 · 22:23 Uhr

Ach Lügenhofer
Wo habe ich dich den als Lügner bezeichnet? Du irrst.
Alles ein und der Selbe dümmliche "Kommentator". Weiterer Kommentar überflüssig.

Kommentar-Direktlink Krishna Gans· 02.02.12 · 22:25 Uhr

Nicht daran stören, daß ich Vennecke und axel gleichgestezt habe, alles eine Mischpoke, mal sehen, wer sich beschwert und wer beleidigt(er) ist.
:-)

Kommentar-Direktlink axel· 03.02.12 · 00:04 Uhr

@ Krishna

Wenn du zeigst, dass du nur ansatzweise etwas von Georgs Paper und seinem hiesigen Blogbeitrag verstanden hast, werde ich bereit sein, auf deine Beiträge einzugehen.
Leider haben schon zu viele diesen exzellenten Artikel mit bezugslosem tralala zugemüllt (du bist nicht der erste). Schade, hier war mal richtig viel Wissenschaft vorhanden, scheint außer mir aber nur ganz wenige interessiert zu haben.

PS:
Du hast doch schon mehrmals verlauten lassen, dass deiner Meinung nach der CO2-Anstieg beim Übergang Glazial nach Interglazial durch Ausgasen aus den Ozeanen zustande gekommen wäre. Hier wäre deine Chance gewesen, etwas dazuzulernen und mal zu begreifen, wie falsch du damit liegst. Aber bemüh dich besser nicht, frag besser nicht, dann kannst du auch in Zukunft weiterhin deine irrigen Thesen unbelastet von jeglichem Sachverstand von dir geben. Dein Pech, du willst einfach nichts begreifen.

Kommentar-Direktlink Günther Vennecke· 03.02.12 · 05:23 Uhr

Ach Gans,

... mal sehen, wer sich beschwert und wer beleidigt(er) ist.

Um mich von so etwas wie Ihnen beleidigen zu fühlen, müsste ich ja auf Ihr Niveau herabsinken. Das wird wohl kaum passieren.

Wie axel schon sagte, in der Sache kommt von Ihnen absolut nix, nur dummes Gelabere. Nun ja, jeder so gut er kann und die Skepties können es eben nicht.

Kommentar-Direktlink Krishna Gans· 03.02.12 · 10:17 Uhr

@axel

Eine neue Studie von Forschern der Universität von Colorado, der Kent State University und der Columbia University hat nun erstmals belegt, was viele Wissenschaftler bereits vermuteten, aber nicht belegen konnten: Dass der CO2 Austausch zwischen Meer und Luft nicht nur langsam, sondern auch abrupt und in großen Mengen erfolgen kann. Die entscheidenden Hinweise entdeckten die Forscher in einem Bohrkern aus dem Meeresboden der Baja California vor der Küste Mexikos.

so neu nicht mehr, 2007

Kommentar-Direktlink axel· 03.02.12 · 18:33 Uhr

@ Krishna

Und was willst du mit diesem Zitat zum Ausdruck bringen? Müssen alle wieder raten oder kannst du auch eigene Gedanken und Ansichten formulieren?

Kommentar-Direktlink Krishna Gans· 04.02.12 · 01:56 Uhr

@axel
Du weißt, was das mit "kreuzweise" bedeutet ?
Schön.
Was wolltest Du wissen ?
Was habe ich Dir verlinkt ?
Lies es oder laß es bleiben, ansonsten - siehe oben.


Kommentar-Direktlink Jan· 04.02.12 · 10:01 Uhr

@axel

Und was willst du mit diesem Zitat zum Ausdruck bringen? Müssen alle wieder raten oder kannst du auch eigene Gedanken und Ansichten formulieren?

Es ist eine heimliche Annährung. Hinweise auf nonlineare Klimaeffekte kommen ja nicht so häufig aus der Ecke.

Kommentar-Direktlink Günther Vennecke· 04.02.12 · 10:38 Uhr

@axel,

ja, so ist das halt mit Gans. Unfähig sich präzise auszudrücken und wenn man nachfragt, wird er sofort ausfallend. Ist ja eigentlich schon irgendwie nachvollziehbar, denn die Unfähigkeit, sich präzise auszudrücken hält ja an, er kann es also auch im zweiten Anlauf nicht besser und deshalb tut er so, als wäre alles, was er sich aus den Finger saugt, ohnehin sonnenklar - oder sollte es bei ihm als Skeptie und EE-Leugner heißen "atomkernklar"?

Kommentar-Direktlink Günther Vennecke· 04.02.12 · 10:48 Uhr

@Jan

Es ist eine heimliche Annährung.

Da könnte etwas dran sein. Denn der Artikel, zu dem Gans verlinkt hat und mit dem er sich also inhaltlich identifiziert, enthält auch diese Aussagen:

„Wir können daraus die Lehre ziehen, dass abrupte Veränderungen der Ozeanzirkulation in der Vergangenheit die Fähigkeit des Meeres beeinträchtig haben, Kohlendioxid aus der Atmosphäre fernzuhalten“, erklärt Thomas Marchitto, Geologe der Universität von Colorado und Koautor der Studie. „Das könnte uns dabei helfen zu verstehen, wie diese Fähigkeit durch die zukünftige Erwärmung beeinflusst werden könnte.“
“Nachdem das CO2 einmal aufstieg, beschleunigte es den Erwärmungsprozess noch, wie stark, können wir allerdings nicht sagen“,

Damit gibt ans also zu, dass auch er den engen Zusammenhang zwischen steigender CO2-Konzentration und Globaler Erwärmung anerkennt. Für einen Skeptie wie ihn ist das natürlich eine starke Aussage und wird bei seinen eike-Freunden wohl sauer aufstoßen: Wieder eine Ratte, die das sinkende Skeptie-Schiff verlässt.

Die Skepties haben sich mit ihrer Leugnung der Klimawirksamkeit von CO2 in eine Ecke manövriert, aus der sie ohne übermäßige Verrenkungen nicht mehr herauskommen.

Es kann nur so enden, dass sie eines nicht allzu fernen Tages ihren Irrtum auf ganzer Linie eingestehen müssen. Es sei denn sie wollen, dass das wiehernde Gelächter, das ihnen entgegenschallt, von Tag zu Tag lauter wird.

Kommentar-Direktlink axel· 04.02.12 · 11:36 Uhr

Meine Vermutung ist, dass Krishna seine eigenen Quellen nicht versteht.

Er glaubte wohl irrtümlich, sein Link würde seine Meinung bestätigen, Ausgasungen aus den Ozeanen hätten die CO2-Konzentration um ca. 100ppm ansteigen lassen. Jedenfalls war das der Kontext, in welchem Krishna dropped the link.

Und er perfektioniert die zunehmende Unsitte, eigenes Denken durch Zitate zu ersetzen.

Mensch Krishna, Georg hat hier sein Paper vorgestellt, in dem drinsteht, dass erwärmende Ozeane als Quelle für einen Zuwachs von 100ppm CO2 nicht in Frage kommen. Anstatt nun deine eigene Vorstellungen mal zu hinterfragen und einfach mal bei Georg nachzufragen, hältst du es anscheinend lieber mit der Methode der drei Affen: Nichts hören, nichts sehen, nicht sprechen. Ist das skeptisch?

Kommentar-Direktlink kai· 04.02.12 · 11:37 Uhr

@axel, jan, vennecke

was seid ihr für komische spinner, "wieherndes gelächter" (vennecke), "kommt nicht mehr heraus", aus welchem kindergarten seid ihr entsprungen

ihr seid bloss herumstänkernde laien, die nichts wissen aber sich wahnsinnig gut fühlen dabei. ich habe hier schon x-mal nach literaturzitaten gefragt bezüglich eurer glaugensinhalte, da kommt einfach gar nix, nur blödes gelaber und vennes selbstgefälligkeiten dass es sich für den grössten hält (du solltest einmal zum psüchologen)

Kommentar-Direktlink kai· 04.02.12 · 11:44 Uhr

@axel

du stehst heute aber ganz weit neben deinen schuhen

"Mensch Krishna, Georg hat hier sein Paper vorgestellt", da paläoklimatologie, wahnsinnig relevant heute, zeigt ja hauptsächlich, dass die angeblichen genies praktisch nix wissen (isja ohnehin klar in der normalen wissenshaft, nur beim klima nicht, gelle, da kommen solche spezialisten wie du, die schon immer alles gewusst haben und "selbst" denken können: bringe einmal einige wissenschaftliche referenten von dir, du grossmaul

wer weiss denn wirklich, für wieviel ppm co2 der ausgasende wärmende ozean verantworlich ist? niemand, alles spekulation, wieso soll der ozean nicht für 100 ppm verantwortlich, was fällt denn dir genie dazu ein, unterseeische riesige vulkanausbrüche, prähistorische zivilisationen wie der heutige affe, der auch schon viel co2 produziert hat, ausserirdische, viele krakataus. denk einmal selber nach, du akrobat, und plappere nicht immer alles georg nach, mal schauen, ob du zu eigenem denken fähig bist, du pfeife und laie

Kommentar-Direktlink Günther Vennecke· 04.02.12 · 11:52 Uhr

Ach kai,

der Spinner sind doch sie, denn von Ihnen ist noch NIE etwas mit Substanz gekommen.

Zitate bringe ich oft genug, aber bei Ihnen sind ja nicht einmal die faktischen Grundlagen der Thematik vorhanden. Da könnte ich Ihnen Tausende von Websites nennen, auf denen Sie entsprechende Informationen finden, aber wenn Sie nicht einmal in der Lage sind, eigene Recherchen anzustellen, wäre das sowieso vergeblich.

Pupsen Sie hier ruhig weiter herum, ernst genommen hat Sie meines Wissens hier noch keiner. Und da voraussichtlich die "Qualität" Ihrer Postings so bleiben wird (wo kein Hirn ist, kann auch keine Erkenntnis gedeihen), wird sich das auch nicht ändern.

Kommentar-Direktlink kai· 04.02.12 · 12:02 Uhr

vennecke

grossmaul und nix dahinter, gar nix, zu allem zu blöd

geh zum psycho

Kommentar-Direktlink Günther Vennecke· 04.02.12 · 12:19 Uhr

@kai,

ja, Sie stellen es unter Beweis: wo kein Hirn ist ...

Q.E.D.

Aber ich gestehe gerne ein, dass ich mich in Bezug auf Sie geirrt habe: die "Qualität" Ihrr Postings bleibt nicht so, sie wird noch schlechter, was ich bisher kaum für möglich hielt.

Kommentar-Direktlink axel· 04.02.12 · 12:28 Uhr

@ Kai

wer weiss denn wirklich, für wieviel ppm co2 der ausgasende wärmende ozean verantworlich ist? niemand, alles spekulation,

Im Paper von Georg und hier im Text stehen Zahlen. Glauben Sie, die hätte Georg ausgewürfelt? Wie gesagt, hier kann man alles mal bei Georg nachfragen, wenn man mehr verstehen möchte. Man kann natürlich auch nur 'n bisschen rumstänkern, vielleicht ist das auch nur Frustabbau, weil auch Sie weder Georgs Artikel hier noch sein Paper ansatzweise verstanden haben.

Macht aber nichts: Sicherlich ist das LGM für heutige Zeiten völlig belanglos, kein Grund sich aufzuregen oder nachzudenken, geh besser mal rüber zur Kernkraftdebatte ;-)

Kommentar-Direktlink kai· 04.02.12 · 12:57 Uhr

@axel und venne

seid ihr 2 spinner wirklich in der sed kaderschmiede dialektisch geschult worden?

so wirkt ihr auf mich, totaler beton im hirn, durch nix zu erweichen, nicht einmal ein diamant könnte euer hirn schleifen, nur stahlbeton dort, aber keine substanz

wegen co2 ersaufen, haha, wegen kernkraft krepieren, hahahahaha

ich lache wie ein mensch, venne, nicht wie ein pferd

Kommentar-Direktlink axel· 04.02.12 · 13:54 Uhr

@ Kai

Na, dann ist es ja gut, dass wenigstens ihr Hirn schon erweicht ist ;-)

Kommentar-Direktlink Günther Vennecke· 04.02.12 · 14:03 Uhr

Ach kai,

ist ja gut. Sie haben sich jetzt mit ihren hochgeistigen Postings als genau der Volltrottel geoutet, der Sie sind.

Ich kann also in Zukunft beruhigt das tun, was man mit solchem Mist anstellt: mir nicht einmal mehr die Mühe machen, ihn zu ignorieren.

Kommentar-Direktlink kai· 04.02.12 · 15:28 Uhr

@axel

lass gut sein, du laie in allen wissenschaftsfragen

zur frage der 100ppm kommt von dIr nichts, gar nichts, du weisst nichts, du kannst nichts, du hast keine imgaination, du brauchst immer gurus wie georg, schellnhuber, hansen, trenberth

eigenes denken null wie immer bei den agw hinterbaenklern, einzig zwei buchstaben und eine ziffer habe platz in deinem betonhirn: co2

Kommentar-Direktlink axel· 04.02.12 · 20:07 Uhr

@ Kai

zur frage der 100ppm kommt von dIr nichts, gar nichts, du weisst nichts, du kannst nichts, du hast keine imgaination, du brauchst immer gurus wie georg, schellnhuber, hansen, trenberth

Ach, da war 'ne Frage von Ihnen?

Dazu nur 2 Dinge:

1.) Sie beleidigen mich und erwarten dann die Freundlichkeit, Ihnen behilflich zu sein??

2.) Ist Ihnen aufgefallen, dass Georg hier in den Kommentaren sein Paper verlinkt hat, welches versucht, auf diese Frage Antworten zu finden? Und dass ich hier bereits ein weiteres Paper mit weiteren Ansätzen verlinkt habe?

PS:
Ja, ich brauche solche "Gurus", im Unterschied zum Homo skepticus glaube ich nicht, dass ich mir meine eigene "Wissenschaft" zurechtbasteln kann.

Kommentar-Direktlink Günther Vennecke· 04.02.12 · 22:56 Uhr

@axel,

was den k.. betrifft, bei mir hat dieser infantile Schreihals endgültig versch...

Der Typ ist doch total ausgeflippt und strohdoof.

Ich werde nicht mehr auf ihn reagieren. Du kannst das natürlich halten wie Du willst.

Kommentar-Direktlink Günther Vennecke· 04.02.12 · 23:23 Uhr

Am MOntag soll ja das neue Märchenbuch von Vahrenholt auf den Markt kommen. Dazu habe ich hier einen interessanten Kommentar gefunden, dem ich mich durchaus anschließen kann:

Das Buch, das den Stand der Klimaforschung komplett über den Haufen werfen will, stammt also – erstens – von Nicht-Fachleuten, die – zweitens – auch in ihren eigenen Wissenschaftsgebieten derzeit nicht zu den Top-Forschern gehören. Und auf deren Urteil soll man sich verlassen, wenn es um die Ursachen der Erderwärmung und erfolgversprechende Gegenmaßnahmen geht? Hm. Wenn bei Ihrem Kind eine Herzerkrankung diagnostiziert wurde und praktisch alle befragten Kardiologen dringend zu einer Operation raten – würden Sie da auf einen Zahnarzt hören, der von ganz anderen Ursachen der Erkrankung erzählt?

Mein Tipp: das Buch auf keinen Fall neu kaufen sondern ein paar Tage abwarten, dann kann man es - sogar billiger - auf dem Gebrauchtbüchermarkt bekommen und schmeißt dem Autor für seinen gequirlten Mist auch noch die Tantieme in den gierigen Hals.

Lesen und diskutieren sollte man es schon, damit man die vielen Fehler und Lügen, die dort zweifellos enthalten sind, anprangern kann.

Der Vahrenholt hat sich an die Strommafia verkauft und versucht nun auch noch, auf Teufel komm' raus die Öffentlichkeit irrezuführen, um noch mehr Geld zu scheffeln, direkt durch den Verkauf des Buches und indirekt, weil er die Botschaft seines Brötchengebers der Öffentlichkeit unterzujubeln verscuht, der ihm das wohl recht gut vergolden wird.

Kommentar-Direktlink Jan· 05.02.12 · 00:15 Uhr

seid ihr 2 spinner wirklich in der sed kaderschmiede dialektisch geschult worden?

Warum kriegt ihr schrägen Dosenbrote nie die Politik aus dem Spiel? Es ist doch ziemlich einfach: Wenn ihr was zu sagen habt, dann los. Wenn nicht, dann eben nicht.

Kommentar-Direktlink Günther Vennecke· 05.02.12 · 08:35 Uhr

@axel,

stimmt das eigentlich, dass der kai seine Frau immer noch schlägt?

Kommentar-Direktlink Krishna Gans· 05.02.12 · 14:03 Uhr

Wenn bei Ihrem Kind eine Herzerkrankung diagnostiziert wurde und praktisch alle befragten Kardiologen dringend zu einer Operation raten - würden Sie da auf einen Zahnarzt hören, der von ganz anderen Ursachen der Erkrankung erzählt?
Dümmlicher Kommentar unter dem Aspekt betrachtet, daß Erkrankungen in und um die Zähne Ursache für alles Mögliche sein können. Hätte der vom Tierarzt gesprochen, könnte man lachen, so aber hat der Kommentator nur seine absolute Inkompetenz bewiesen. na und der Zitierende erst, der sich dem Müll auch noch anschließt....

Kommentar-Direktlink Jan· 05.02.12 · 19:06 Uhr

Dümmlicher Kommentar unter dem Aspekt betrachtet, daß Erkrankungen in und um die Zähne Ursache für alles Mögliche sein können. Hätte der vom Tierarzt gesprochen, könnte man lachen, so aber hat der Kommentator nur seine absolute Inkompetenz bewiesen. na und der Zitierende erst, der sich dem Müll auch noch anschließt....

Alles klar, also wegen der Pumpe ab zum Dentisten. Is' ja schließlich kein Tierarzt. Mit Klima hast du nix am Hut, mit Medizin wohl eher auch nicht. Das Ausschlußprinzip lässt sich ja so vielfältig verwenden. Krishie, du lädst ein zu Spekulationen.

Kommentar-Direktlink Krishna Gans· 05.02.12 · 19:47 Uhr

@Jan
Ei wie fein das niemand weiß, daß Du Dummdödel heißt

Kommentar-Direktlink Jan· 05.02.12 · 20:52 Uhr

Wenn bei Ihrem Kind eine Herzerkrankung diagnostiziert wurde und praktisch alle befragten Kardiologen dringend zu einer Operation raten - würden Sie da auf einen Zahnarzt hören, der von ganz anderen Ursachen der Erkrankung erzählt?

Tacheles Krishie, eine Einwort-Antwort: Kardiologe oder Dentist? Das kriegst du doch bestimmt hin.

Kommentar-Direktlink axel· 05.02.12 · 21:36 Uhr

Nö, niemals ;-)

Kommentar-Direktlink Jan· 05.02.12 · 21:50 Uhr

Nö, niemals ;-)

Ich lass' mir meinen Optimismus nicht nehmen. Andererseits hält er ein potentelles Absinken der Tauglichkeit der Ozeane als co2-Senke für ein untrügliches Zeichen der Entwarnung. Gosh.

Kommentar-Direktlink axel· 05.02.12 · 22:46 Uhr

Tut er das wirklich? Ein Zitat mit einem Link hinwerfen bedeutet bei Krishna normalerweise gar nichts, nicht einmal, dass er seinen Link selbst gelesen hat (von verstehen rede ich erst gar nicht). Oder habe ich etwas verpasst und er hat seine Interpretation nachgereicht?

Kommentar-Direktlink Jan· 06.02.12 · 08:18 Uhr

Oder habe ich etwas verpasst und er hat seine Interpretation nachgereicht?

Eine Killerfrage. Nein, das tut er nie, er hofft halt, das es auch so clever genug aussieht. Andererseits ist seine Beständigkeit bei Posten ein Indiz dafür, dass das keine Form der Ohnmacht mehr ist, sein output nähert sich dem eines benediktinischen Skriptoriums an. Es ist vielleicht nicht die angenehmere Vorstellung, aber der hat eine ziemlich genaue Vorstellung, von dem was er hier so treibt. Ich stelle mir vor, das er tatsächlich den ganzen Tag Links frisst und dabei davon ausgeht, er wäre jetzt schon voll der Klimaexpperte.

Kommentar-Direktlink kai· 06.02.12 · 11:02 Uhr

@jan

aufgrund welcher qualifikation oder höherer weisheit gibts du deinen dreck hier von dir?

glaubst du du bist besser als krishna? warum?

zu deiner info: zur zeit erfrieren viele, wo bleibt deine klimaerhitzung durch co2, du pfeife

Kommentar-Direktlink Krishna Gans· 06.02.12 · 12:32 Uhr

@axel & Jan
ich akzeptiere und bewundere Eure von Dummheit gekrönte Ignoranz.

Kommentar-Direktlink Jan· 06.02.12 · 13:44 Uhr

@axel

Nö, niemals ;-)

OK, du hast gewonnen. Ob ich einfach nochmal nachfrage?


@kai

aufgrund welcher qualifikation oder höherer weisheit gibts du deinen dreck hier von dir?

I got a red guitar, three accords and the truth. Außerdem eine Tastatur sowie einen nachsichtigen Blogbetreiber/Zensor, irgendein Problem damit?

glaubst du du bist besser als krishna? warum?

Ja, glaube ich. Weil ich meine Grenzen kenne. Und ich kann Kardiologe von Zahnarzt unterscheiden.

zu deiner info: zur zeit erfrieren viele, wo bleibt deine klimaerhitzung durch co2, du pfeife

Im Archiv hier wird dir geholfen. Der Klimahonk als Menschenfreund ist hier übrigens ein ziemlich ausgelutschtes Narrativ.

Kommentar-Direktlink kai· 06.02.12 · 15:07 Uhr

bei dir, vennedeckel, sind es genau sechs alphanumericals die dich auf ewig ueberfordern

co2 und kkw

deprimiert es dich ueberhaupt nicht, dass dein hirn soo beschraenkt ist, die ganze vielfalt des klimas geht an deinem hirnstiel vorbei

wo steckt uebrigens die bratpfanne und der hobbyfranzose mmj, wohl erfroren vor hitze

Kommentar-Direktlink Jan· 06.02.12 · 15:22 Uhr

@kai

deprimiert es dich ueberhaupt nicht, dass dein hirn soo beschraenkt ist, die ganze vielfalt des klimas geht an deinem hirnstiel vorbei

I rest my case.

Kommentar-Direktlink Krishna Gans· 06.02.12 · 18:40 Uhr

@Jan

Und ich kann Kardiologe von Zahnarzt unterscheiden.

stell Dir vor, ich auch.
Und stell Dir weiterhin vor, es gibt sowas wie Ursache und Wirkung.
Bei Dir nicht, ist klar, bei Dir hilft kein Schlag auf's Hirn, vorher wie nachher kein Denkvermögen.

@kai
Danke Dir, aber bei den Knallchargen hier hilft nix, ihr s.g. missionarischer Eifer läßt sie denken, der Heiligenschein überdeckt alle Ungereimheiten und Dusseligkeitn durch Blenden. Und nur das können sie - blenden.

@axel

Weil ich meine Grenzen kenne.

Du überheblicher Schnösel kennst bitte was ????
:-)
Da hast Du Dir Deinen Kipp-Punkt aber redlich verdient, ich bin vor Lachen fast vom Stuhl gekippt.


Kommentar-Direktlink Jan· 06.02.12 · 19:09 Uhr

@KG

Und stell Dir weiterhin vor, es gibt sowas wie Ursache und Wirkung.

Ja, genau, die Ursache von

war aber nicht axel, sondern ich. Also, ich fange mit "J" an, und höre mit "an" auf, der axel...ach bringt eh nix. axel hat auch viel mehr auf dem Kasten als du oder ich.

Und wenn du es gerne sachlich hast: Setze nochmal deinen 2007er-Link mit Georgs Post in Beziehung. Wo genau verortest du da einen Widerpruch? Frag ja nur.

Kommentar-Direktlink Krishna Gans· 06.02.12 · 19:19 Uhr

@Jan

war aber nicht axel, sondern ich. Also, ich fange mit "J" an, und höre mit "an" auf,

Wie ich schon einmal sagte DUMMDÖDEL
Was schrieb ich da ?
Kommentar-Direktlink Krishna Gans· 06.02.12 · 18:40 Uhr
@Jan
Und ich kann Kardiologe von Zahnarzt unterscheiden.

stell Dir vor, ich auch.
Und stell Dir weiterhin vor, es gibt sowas wie Ursache und Wirkung.

Wieviel Schläge auf's Hinterhaupt sind nötig, damit Du es schaffst 3 Zeilen fehlerfrei zu lesen ?
Das würde in Folter ausarten.....

Kommentar-Direktlink Krishna Gans· 06.02.12 · 19:24 Uhr

@Jan
Ob Du oder Axel irgendwelche Grenzen kennen, ihr bekommt beide einen Kipp - Punkt
weil ihr, Du und axel, Euch null unterscheidet - teilt ihn Euch.
außer in der Schreibweise Eures Nicks gibt es bei Euch keinen Unterschied.

Kommentar-Direktlink kai· 06.02.12 · 19:25 Uhr

@jan

falsche reihenfolge von wissen und intelligenz:

1. ex aequo: krishna und kai
3. jan
4. axel
5. mj (wo steckt der, schon erfroren?)
6. bratpfanne (wo steckt der, schon erfroren?)
7. thorsten seifert (wo steckt der, schon erfroren?)

ps: ich kenne übrigens nicht den unterschied zwischen dermatologe und dentist

Kommentar-Direktlink janaxel· 06.02.12 · 21:42 Uhr

@ jan, mein alter ego

Stell dir vor, ich war heute beim Zahnarzt: "Na, Axel, wieder mal Vorsorgeuntersuchung?" "Nee, Schmerzen im Brustbereich". "???".
Na ja, egal, dafür hat mir der Kardiologe den Zahnstein entfernt.

Kommentar-Direktlink axeljan· 06.02.12 · 21:46 Uhr

Wie wär's damit?

Bei Fragen zum Klimawandel gehen wir zum RWE-Manager Vahrenholt,
bei Fragen zu BWL zu Rahmstorf.

Kommentar-Direktlink Krishna Gans· 06.02.12 · 22:10 Uhr

@axel-jan, das Dusselduo
Wenn ich mal kräftig ablachen will, komm ich hier her zu "primaklima", Realsatire täglich live, vorgetragen von den Wissenszwergen axel, jan und vennecke. Ab und zu quakt der Breitmaulfrosch seine unharmonischen Töne dazwischen und setzt seine Haufen hier ab.


Kommentar-Direktlink Wolfgang Flamme· 06.02.12 · 22:51 Uhr

Two Minutes Hate

Kommentar-Direktlink axel· 06.02.12 · 23:18 Uhr

Two minutes?

Würde sagen, da haben sich zwei Klimadschihadisten hier in den Thread verirrt, die einfach nicht begreifen können, dass man Georgs Artikel hier toll finden kann, "obwohl" dieser mit der aktuellen Klimadebatte rein gar nix zu tun hat. Wissenschaft ist Befriedigung von Neugier, und ich bin sehr neugierig darauf, ob und wie man das Rätsel der 100 ppm seit der letzten Eiszeit lösen wird.

Daher in Vorfreude auf Georgs 2. Teil (das Paper war wirklich sehr komprimiert)

Kommentar-Direktlink kai· 07.02.12 · 00:10 Uhr

@axel

wenn du schon wieder so gescheit daher redest, dann erklaere mal um wieviel grad kaelter es heute auf dem feldberg (-28 grad) waere mit 100 ppm co2 weniger als heute, also ca. 290 ppm

uebrigens weisst du, wo vennecke steckt, ich mach mir lngsam sorgen wegen seiner erfrierungen. als unvorsichtiger waermeprediger ist er sicher zu leicht bekleidet

Kommentar-Direktlink kai· 07.02.12 · 00:30 Uhr

@thorsten seifert

findest du nicht, dass es an der zeit waere, dass du als bayrischer baumexperte mal erklaerst, ab wievielen minusgraden der deutsche wald erfriert und abstirbt?

weisst du, ob das co2 wegen kompletten tiefschlafs der biosphaere auf der nhk gerade besonders rasch ansteigt. das wuerde besonders axel und venneke interessieren, da sie sehr an die positiven feedbacks glaube je höher das co2 umso saukaelter die luft (das passiert ja gerade und ist sehr einpraegsam).

Kommentar-Direktlink Jan· 07.02.12 · 07:36 Uhr

Two Minutes Hate

Kann ich nicht bestätigen, Wolfgang. Mein Prob mit der Äußerung ist, das sie eine vermeintliche Aug-auf-Aug-Situation nahlegt, die schlicht nicht gegeben ist. Du selbst würdest auch keine 5 Minuten mit so Typen wie diesem Kai fraternisieren wollen, ganz gleich wie dein Meinungsbild in der Sache gegeben ist.

Bleibt die Frage, welche Verfasstheit nötig ist, damit man sich vor einem ideellen Hintergrund wie dem Krieschies oder gar Kais von einem Forum wie diesem hier angezogen fühlt. Es sit ja nicht so, das es dafür keine digitale Heimat gäbe.

@axeljanjanaxel

Mir wird ganz siamesisch. Aber ich würde mich wg. BWL eher an Rahmstorf wenden, als wg. Klima an Vahrenholt.

Kommentar-Direktlink Günther Vennecke· 07.02.12 · 12:45 Uhr

Die Skepties behaupten ja gerne - obwohl eigentlich ALLE es besser wissen müssten - dass die Globale Erwärmung seit rund 10 Jahren (manche sagen: seit 1998) eine Pause machen würde.

Wenn man sich allerdings die Entwicklung des arktischen Eisvolumens ansieht, fällt einem auf den ersten Blick auf, dass diese Behauptung nicht stimmen kann:

hier und hier

Somit ist auch der Unsinn, den ein gewisser Vahrenholt in seinem neu erschienenen Buch behauptet, widerlegt.

Diese Meinung vertritt auch Prof. Marotzke vom MPI für Metorologie, der sich auf der Website des Instituts zwar noch zurückhaltend äußert:

Am 6. Februar 2012 wurde das Buch "Die kalte Sonne" von Fritz Vahrenholt und Sebastian Lüning vorgestellt. Jochem Marotzke, Direktor am Max-Planck-Institut für Meteorologie und Vorstandsvorsitzender des Deutschen Klima-Konsortiums, nimmt dazu Stellung:

Der Mensch hat das globale Klima bereits nachweislich geändert, und der fortgesetzte Ausstoß von CO2 und anderen Treibhausgasen wird die globale Erwärmung weiter verstärken. Diese Erkenntnisse beruhen auf einer großen Anzahl von unabhängigen wissenschaftlichen Studien, an denen Hunderte von Klimaforschern beteiligt waren. Rein natürliche Schwankungen ­- wie etwa Änderungen der Sonnenaktivität - können hingegen nicht hauptsächlich für die globale Erwärmung in den letzten Jahrzehnten verantwortlich sein, auch wenn das kürzlich erschienene Buch von Vahrenholt und Lüning dies behauptet. Für ihre Behauptung liefern die Autoren keinen wissenschaftlich belegten Nachweis. Somit hat folgende Aussage des 4. IPCC-Berichts aus dem Jahre 2007 weiterhin Bestand: "Der größte Teil des beobachteten Anstiegs der mittleren globalen Temperatur seit Mitte des 20. Jahrhunderts ist sehr wahrscheinlich (Wahrscheinlichkeit höher als 90 %) durch den beobachteten Anstieg der anthropogenen Treibhausgas­konzentrationen verursacht."

heute morgen in einem Interview mit dem Deutschlandradio dann aber doch deutlicher wird.

Richtig so. Diese Typen muss man ernergisch in die Schranken verweisen!

Es darf nicht sein, dass so ein RWE-Büttel seine Bekanntheitsgrad und seine publizistische Macht dazu missbraucht, die Leute wieder einmal für dumm zu verkaufen.

Ist ja auch gut nachvollziehbar, dass jemand, der im Dienste des größten CO2-Emittenten des Landes steht, öffentlich nicht zugeben mag, dass die Globale Erwärmung hauptsächlich vom CO2 verursacht wird. Wofür würde man ihn denn sonst so gut bezahlen?

Nochmals ein kleiner Tipp. Selbst bei Interesse sollte man sein Buch nicht kaufen sondern die paar Tage abwarten, bis es auf dem Gebrauchtbüchermarkt zu haben ist. Denn warum sollte man auf solchen Mist auch noch auflagensteigernd reagieren?

Kommentar-Direktlink Günther Vennecke· 07.02.12 · 13:10 Uhr

Inzwischen gibt es mehrere Rezensionen zu dem unsäglichen Buch von Vahrenholt.

Besonders gut gefallen hat mir dieses Resümee (und auch die Überschrift ist nicht schlecht:"Altpapier zum Neupreis"):

Bücher wie „Die kalte Sonne“ von Fritz Vahrenholt und Sebastian Lüning zeigen beispielhaft, daß das Leugnen des Klimawandels religiöse Formen angenommen hat. Glaubenssätze werden wiederholt, unabhängig davon, wie oft sie widerlegt wurden und wie sehr sie Beobachtungen widersprechen. Welch eine Ironie, daß sich Leugner wie Maxeiner, wie Vahrenholt und wie viele andere eines Wortschatzes aus der Religion befleißigen. Sie reden von Klimaketzern, von der Klimareligion und Klimapriestern und von den IPCC-Berichten als Klimabibel. Offensichtlich meldet sich da ihr Unterbewusstsein, denn man braucht schon einen tiefen Glauben, um die gut belegten Ergebnisse der Klimaforschung, denen alle Wissenschaftsorganisationen und 97% der damit befaßten Wissenschaftler zustimmen, beiseite zu wischen.
Quelle

Lesenswert auch dieses hier:

Lüning: Natürlich haben wir Sachen weggelassen"

Kommentar-Direktlink Dr. Webbaer· 07.02.12 · 13:16 Uhr

Die Skepties behaupten ja gerne - obwohl eigentlich ALLE es besser wissen müssten - dass die Globale Erwärmung seit rund 10 Jahren (manche sagen: seit 1998) eine Pause machen würde.
Das stellt GISS so fest in seinen Daten, von 1998-2011 (14 Jahre bzw. 14 x 12 Monate) lässt sich ein Erwärmungstrend bestenfalls konstruieren - wenn man bspw. wie es im Hause Rahmstorf geschieht Theoretisierungen einarbeitet und ein für eine Stagnation oder Abkühlung der Globaloberflächentemperaturen passendes Szenario postuliert.

Ansonsten darf man einfach GISS-Daten - http://data.giss.nasa.gov/gistemp/tabledata_v3/GLB.Ts+dSST.txt - wie auch diese Visualisierung der GISS-Daten zK nehmen: http://s1.directupload.net/file/d/2754/2tdtnd7g_jpg.htm (14 x 12 = 168 Datenpunkte auf der X-Achse - Reklame bitte einmal wegklicken)

HTH
Dr. Webbaer

Kommentar-Direktlink Dr. Webbaer· 07.02.12 · 13:21 Uhr

Bücher wie „Die kalte Sonne“ von Fritz Vahrenholt und Sebastian Lüning zeigen beispielhaft, daß das Leugnen des Klimawandels religiöse Formen angenommen hat.
Ist sachlich falsch, Vahrenholt ist wie jeder vernünftige Mensch oder Bär einem Klimwandel positiv gestimmt, bezweifelt nur die gegenwärtig in weiten Kreisen der Klimaprognostiker geglaubte und promovierte Qualität desselben. - Wäre die zu erwartende Erwärmung (2-4 Grad Celsius) bspw. auf 300-500 Jahre gestreckt, ergäben sich ganz andere gesellschaftliche Folgerungen...

HTH
Dr. Webbaer

Kommentar-Direktlink KLaus· 07.02.12 · 13:29 Uhr


@4Vennecke
http://www.bild.de/politik/inland/globale-erwaermung/die-co2-luege-klima-katastrophe-ist-panik-mache-der-politik-22467268.bild.html


Hö hö hö

Ärgern bis zum , Magengeschwür du Umweltscharlatan !

Kommentar-Direktlink Klaus· 07.02.12 · 13:35 Uhr

Faust, Prolog im Himmel, 328:

Ein guter Mensch, in seinem dunklen Drange,
Ist sich des rechten Weges wohl bewußt.

Kommentar-Direktlink Günther Vennecke· 07.02.12 · 13:38 Uhr

@Klaus,

dass es bei Ihnen nicht weiter als bis zum Lesen der Blödzeitung reicht und Sie den Quatsch, den man Ihnen dort vorsetzt, dann auch noch glauben, habe ich nicht anders erwartet.


P.S.: Magengeschwüre werden durch das Bakterium Helicobacter pylori ausgelöst, nicht dadurch, dass man sich ärgert.

Ganz abgesehen davon, dass ich weit davon entfernt bin, mich über Idioten wie Sie und zottelige Vierfüßer, die ich gar nicht mehr beachte, zu ärgern.

Kommentar-Direktlink axel· 07.02.12 · 13:50 Uhr

@ Georg

Wie wär's mit einem neuen Klimaschmock? Nein, die Vahrenholts und Löschkes langweilen nur, aber DAS ist witzig:
http://www.bild.de/politik/inland/globale-erwaermung/die-co2-luege-klima-katastrophe-ist-panik-mache-der-politik-22467268.bild.html

Mein Vorschlag also: Die BILD

Verdient schon für renommiertes Forscherteam in der Schlagzeile (einer Manager bei RWE-Innogy, der andere Geologe für DEA/RWE). Was sagt denn nun das "renommierte Forscherteam" zum Verhältnis zur Wissenschaft? Hier die Antwort bei der Buchvorstellung:

Lüning sagt, es sei nützlich für ein Buch über "neueste Erkenntnisse" der Forschung (so die Verlagsankündigung) zu verfügen, dass man "ein bisschen Abstand hat" zur Wissenschaft und nicht selbst forscht, weil man "dann mit frischen Augen draufschaut".

Kommentar-Direktlink axel· 07.02.12 · 13:53 Uhr

@ webbaer

Ja, wenn die Vahrenholt daran zweifelt, wird es wohl stimmen ;-) Hier möchte doch wohl nicht jemand ernsthaft über das Buch reden, oder?

Kommentar-Direktlink Klaus· 07.02.12 · 13:57 Uhr

War klar Vennecke. Gott sei Dank geht es mit Leuten wie ihnen in Kürze zu Ende!
Entweder sie ärgern sich einen Ast in den Arsch. Oder ein Eisbär frisst sie. Oder sie erfrieren ganz einfach. Für den Rest findet sich dann ein Zoo!
Hö hö hö!

Kommentar-Direktlink Dr. Webbaer· 07.02.12 · 14:29 Uhr

@axel

Ja, wenn die Vahrenholt daran zweifelt, wird es wohl stimmen ;-) Hier möchte doch wohl nicht jemand ernsthaft über das Buch reden, oder?
Die Anbietung einer Sicht eines Ökologisten ist nicht besser als die Anbietung eines anderen, fürwahr!, Onkel Webbaer hat deshalb auch stets den klaren Blick bewahrt und konzentriert sich demzufolge auch eher auf Datenlagen, statt auf die Prognosis.

Witzig idT, dass ein Vahrenholt auf einmal ungläubig wurde und nun an Sonnenzyklen und anderes glaubt, anstatt wie Dr. W einfach die Unsicherheit zeitgenössischer Prognosis festzustellen.

Aber das mit der Datenlage ist schon faszinierend, oder?, 14 Jahre Stagnation die globale Oberflächentemperatur betreffend. - Noch mal 14 Jahre und die meisten Öko-Prognostiker werden in etwas anderes machen, wetten?

MFG
Dr. Webbaer (der grundsätzlich mit der Klimaforschung keine Problem hat, dbzgl. Geoengineering wäre bspw. eine feine Sache, zudem muss der Mensch (vs. Bär) naturgemäß auch an Herausforderungen ran, die er zurzeit nicht bewältigen kann: Der Berg wird bestiegen, weil er da ist.)

Kommentar-Direktlink axel· 07.02.12 · 15:46 Uhr

@ Klaus

Gott sei Dank geht es mit Leuten wie ihnen in Kürze zu Ende!
Ja richtig, ich glaube, es ist das Herz. Und dabei war ich letztens erst beim Zahnarzt...

@ Webbaer
Geben Sie auf,cbbnmnm,lojjhjkkkkkkkkkkkkkkkkkkkkkkkkkkkkkkkkkkkkkkkkkkkkkkkkkkkkkkkkkkkkkkkkkkkkkkkkkkkkkkkkkkkkkkkkkkkkkkkkkkkkkkkkkkkkkkkkkkkkkkkkkkkkkkkpapapapaoapapa.
Oh sorry, da hat mein Kleiner gerade mal die Tastatur übernommen. Ich denke, ich lasse es stehen, er hat die passende Antwort auf Sie gefunden (und das mit 4!) ;-)

Kommentar-Direktlink kai· 07.02.12 · 16:06 Uhr

@axel, du hast also als über 70ig jaehriger greis noch ein vierjaehriges kind??.. verstehe ich nicht, aber deine beitraege der letzten zeit versteht sowieso niemand, zahnarzt, kardiologe, etc., nix als wirres gestammel

du bist mir ein ganz schlimmer forentoll

Kommentar-Direktlink axel· 07.02.12 · 16:38 Uhr

Hey, das Vahrenholt-Thema ist gar nicht so schlecht, ich habe eine echte Perle in der WELT gefunden.

Einige Highlights, have some fun:

Ich bin natürlich kein Klimatologe, doch ich arbeite in der gleichen Weise wie das IPCC. Ich schaue mir Tausende wissenschaftliche Veröffentlichungen zum Thema an[...]
Boah, Tausende von Papern, da weiß er bestimmt 'ne Menge:
Wir haben seit dem Ende der Kleinen Eiszeit eine Erwärmung um 0,8 Grad Celsius erlebt. Das ist in erster Linie auf den großen tausendjährigen Klimazyklus zurückzuführen, bei dem sich die Erde jeweils in den ersten 200 Jahren wieder erwärmt. Zwischen 1970 und 2000 gibt es einen starken Anstieg bei der mittleren Temperatur, doch den gleichen Anstieg sieht man auch zwischen 1910 und 1940 und zwischen 1860 und 1880. Das ist nichts Außergewöhnliches. Wenn man genau hinschaut, sieht man, dass dies mit einem 60-Jahres-Zyklus der globalen Meeresströmungen zusammenhängt. Die Pazifische dekadische Oszillation hat einen Einfluss auf die Temperatur der Erde. 1977 trat dieser Effekt in eine positive Phase. Er hatte dann um die Jahrtausendwende ein Maximum und befindet sich nun wieder im Abschwung. Die Atlantische dekadische Oszillation ist, ein wenig zeitversetzt, ebenfalls im Abschwung. Ein Teil der Erwärmung ist also diesen natürlichen Effekten geschuldet. Der entscheidende Fehler des IPCC besteht darin, dass die Erwärmung von 1977 bis 2000 in den Klimamodellen als CO2-bedingt einfach bis 2100 fortgeschrieben wurde. Ein anderes Problem ist, dass die Bedeutung von Ruß unterschätzt wird. Ruß hat rund 55 Prozent der vom IPCC prognostizierten Klimawirkung des CO2. Auch an dieser Stelle muss also CO2 ein Teil seiner bisherigen Bedeutung als Verursacher der Klimaerwärmung abgeben. Wir stellen fest, dass wir uns seit zwölf Jahren bei den Temperaturen auf einem Plateau befinden. Die Erklärungen der Klimaforscher dazu reichen nicht aus. Die Pazifische und Atlantische Oszillation wird in ihren Modellen noch immer nicht berücksichtigt.
und
Die Erwärmung des Klimas, wie sie unbestritten durch CO2 und andere Gase verursacht wird, wird in den kommenden Jahren und Jahrzehnten durch andere, natürliche Effekte in erheblichen Umfang kompensiert. Unter dem Strich kommt es damit bis 2100 nur zu einer globalen Erwärmung von einem Grad - vorausgesetzt, dass sich die Zyklen auch künftig so verhalten, wie in den vergangenen 7000 Jahren.

Auch eine Perle:
Das IPCC sagt, dass 95 Prozent der bisherigen Erwärmung auf das Konto von CO2 und anderen Klimagasen gehen. Durch Vergleich mit der Klimaentwicklung der vergangenen 2000 Jahr kommen wir zu dem Schluss, dass die Sonne einen deutlich stärkeren Einfluss hat. Im 20. Jahrhundert ist nicht nur die CO2-Konzentration in der Atmosphäre angestiegen, sondern auch die Strahlung und das Magnetfeld der Sonne. Ich kann jetzt nicht genau sagen, ob der Anteil des CO2 an der Klimaerwärmung 40, 50 oder 60 Prozent ausmacht.
Zum Vergleich nun wirklich mal das IPCC im AR4: “Most of the observed increase in global average temperatures since the mid-20th century is very likely due to the observed increase in anthropogenic greenhouse gas concentrations.”
Hier liegen IPCC und Vahrenholt im Grunde nah beieinander, wüsste Vahrenholt irgendetwas aus dem AR4, hätte er es vermutlich bemerkt ;-)


Mein Fazit:
Man muss das ganze Interview lesen, die Dichte der Attacken auf die Lachmuskeln ist ähnlich hoch in der "nackten Kanone". ABER: Zum Klimaschmock reicht es m.E. nicht, da fehlt es ein wenig an der persönlichen Note, an eigener Kreativität.

Kommentar-Direktlink Günther Vennecke· 07.02.12 · 16:59 Uhr

@Klaus,

Für den Rest findet sich dann ein Zoo!

Wieso, haben SIe gerade im Zoo einen Platz frei gemacht?

Tippe mal auf Stinktiergehege.

Kommentar-Direktlink Georg Hoffmann· 07.02.12 · 17:02 Uhr

@axel
Ich finde dass ist schon eine sehr ernsthafte Bewerbung. Diese Besessenheit von den Zyklen (die es geben mag oder nicht, gezeigt sind sie als Zyklen auf gar keinen Fall) hat schon was von Illuminati.
Auch gut: Allgemeine Skepsis gegenueber Prognosen wecken und dann mal flott fuer 2100 eine Vorhersage machen.
Diese Mischung aus gespielter Bescheidenheit und krachender Arroganz, ich denke, dass sollte das Komittee interressieren.

Kommentar-Direktlink axel· 07.02.12 · 17:06 Uhr

@ Günther

Ich entschuldige mich, das Vahrenholt-Thema ist doch klasse! Da wird's noch jede Menge mehr zu lachen geben, isch schwör!!

Kommentar-Direktlink axel· 07.02.12 · 17:21 Uhr

@ Georg

Ein wenig mehr Respekt, der Mann hat Tausende von Paper gelesen, vermutlich auch deines! Und er war als Reviewer zum IPCC-SRES-Report eingeladen und hat nach eigenen Angaben 239 Fehler entdeckt!!
Seine größte Leistung aber: Er kann eine Prognose für 2100 aufstellen ohne dabei eine einzige physikalische Formel zu verwenden. Keine Formeln, keine aufwendigen Klimasimulationen - ein Textverarbeitungsprogramm reicht. Ich denke, der Mann hat's drauf.

(Zum propagierten 1000-jährigen Zyklus verschweige ich jeden Kommentar. Der Witz wäre zu billig)

Kommentar-Direktlink axel· 07.02.12 · 17:24 Uhr

Zu den Zyklen:

Das hat was von Maya-Kalender, in seinem Buch hat Scafetta ja auch einen Gastbeitrag von einigen Seiten geschrieben, da geht's ja auch um planetarische Konstellationen/Zyklen.
Ich verstehe nur nicht, warum Vahrenholt den Weltuntergang 2012 nicht aus den Daten rekonstruieren konnte.

Kommentar-Direktlink Günther Vennecke· 07.02.12 · 17:38 Uhr

@axel,

du meinst sicher Georg, ich wüsste jedenfalls nicht, weshalb du dich bei mir entschuldigen solltest.

Noch ein Schmankerl von Vahrenholt

Die Universität Osnabrück hat mich ausgeladen, weil ich dieses Buch geschrieben habe. Abweichende Meinungen sind nicht mehr zugelassen.

Da die Vorlesung im Rahmen des Studium generale stattfinden sollte, konnte die Entscheidung gar nicht anders ausfallen als ihn auszuladen. Seit wann ist denn eine Universität als Plattform zur Verbreitung von Unsinn gedacht?

Es passiert ja leider oft genug, dass die eigenen Dozenten Quatsch erzählen (Ganteför, z. B.)- da kann man dann nichts machen, weil die die Freiheit der Lehre (bzw. wie bei Gantför die Freiheit der Leere) haben - aber dazu noch Leute von außerhalb zu holen, das geht dann doch zu weit.

Falls noch Voten gebraucht werden für den Klimschmocks des Monats: ich stimme für Vahrenholt. Einen Titel gäbe es auch schon (wenn die taz die Anleihe gestattet):

DER KLIMA-SARRAZIN
(eine gewisse äußere Ähnlichkeit ist unverkennbar, aber das mag Zufall sein). ;-)

Kommentar-Direktlink axel· 07.02.12 · 17:42 Uhr

Rätsel gelöst, das ist einfach Die nackte Kanone 2 1/2 als Realityshow.

Der Industrielle Quentin Hapsburg will alternative Energieformen verhindern, die Kohle, Öl und Atomkraft überflüssig machen könnten. Aus diesem Anlass verübt er einen Bombenanschlag auf das Institut von Dr. Meinheimer, der im Auftrag der Regierung Alternativen erforschen soll. Im Laufe der Ermittlungen trifft Frank Drebin wieder auf seine einstige Geliebte Jane, die inzwischen als Meinheimers Assistentin arbeitet und zudem noch mit Hapsburg zusammen ist. Da das Bombenattentat misslingt, engagiert Hapsburg einen Doppelgänger von Meinheimer, der an Stelle des Doktors eine Fortsetzung der Nutzung von herkömmlichen Energiequellen empfehlen soll.

Versteht ihr jetzt? Das ist gar nicht Vahrenholt, das ist der DOPPELGÄNGER!!!!

Kommentar-Direktlink Günther Vennecke· 07.02.12 · 18:01 Uhr

Auch bei der taz gibt es etwas zum Ablachen: die Leserkommentare.

Kostprobe:

Es gibt viele hochrangige Wissenschaftler, die aus guten Gründen an dem Klimamodellen des IPCC zweifeln (vergl. "EIKE"), deren Ausführungen jedoch in den Medien totgeschwiegen werden.
Quelle

Es ist ganz offensichtlich: jetzt errieht die närrische Zeit ihren Höhepunkt und die "hochrangigen Wissenschaftler" von eike marschieren ganz vorne mit. Helau und Alaaf!

Kommentar-Direktlink SHader· 07.02.12 · 20:27 Uhr

"@axel-jan, das Dusselduo
Wenn ich mal kräftig ablachen will, komm ich hier her zu "primaklima", Realsatire täglich live, vorgetragen von den Wissenszwergen axel, jan und vennecke. Ab und zu quakt der Breitmaulfrosch seine unharmonischen Töne dazwischen und setzt seine Haufen hier ab."

Na Herr Gans, jetzt bin ich aber sauer, dass Sie mich nicht zu den Wissenszwergen zählen. *gg*

Kommentar-Direktlink Krishna Gans· 07.02.12 · 20:34 Uhr

@SHader
Sie tummeln sich hier recht selten und erst neuestens, Sie fallen eigentlich (noch) kaum
auf. Aber gern können Sie sich freiwillig diesen Komikern zugesellen, wenn Sie diesen Anspruch haben in einem Atemzug mit sowas wie dieses Vennecke genannt zu werden - viel Spaß.

Kommentar-Direktlink Dr. Webbaer· 07.02.12 · 20:34 Uhr

Zum einen war ich im Februar 2010 als wissenschaftlicher Reviewer für den Report des IPCC zu erneuerbaren Energien nach Washington eingeladen. Dort musste ich feststellen, dass es bei der Arbeit alles andere als wissenschaftlich zuging. In dem Bericht wimmelte es nur so von Fehlern. Am Ende durfte der Vertreter von Greenpeace die Endfassung redigieren. Das Ergebnis war die unsinnige Behauptung, dass sich 80 Prozent des gesamten Weltenergiebedarfs mit den Erneuerbaren decken lassen. (Vahrenholt)
... dürfte den Ist-Zustand gut beschreiben, weitere Köstlichkeiten hier: http://www.welt.de/wissenschaft/umwelt/article13853684/Geht-die-Klimakatastrophe-an-der-Erde-vorbei.html

MFG
Dr. Webbaer

Kommentar-Direktlink SHader· 07.02.12 · 20:41 Uhr

Wow, seitdem es Prof.Vahrenholt sogar bis zu den Google-News geschafft hat, sind die bei EIKE und ScSk richtig aus dem Häuschen. Das mag hoffentlich nur ein Zufall sein, dass das mit dem Höhepunkt der Narrenzeit zusammenfällt. Nur ärgerlich ist mal wieder, dass es keinen Klima-Skeptiker zu interessieren scheint, welche Auffassung Prof.Vahrenholt als RWE-Vertreter von den erneuerbaren Energien hält. Entweder man will es nicht wissen, oder man ignoriert es mit aller Kraft. Die würden echt Ihr blaues Wunder erleben. ;o)

Kommentar-Direktlink SHader· 07.02.12 · 20:44 Uhr

@Dr. Webbaer, nunja, in einem anderen Szenario beschreibt das IPCC bis 2100 insgesamt 11.000 AKWs weltweit in Betrieb zu haben. Sie können sich da gerne das passende für sich aussuchen.

Kommentar-Direktlink Krishna Gans· 07.02.12 · 20:52 Uhr

@Shader

welche Auffassung Prof.Vahrenholt als RWE-Vertreter von den erneuerbaren Energien hält.

Tja, und mit welcher Begründung ;.)
Ich sehe, Sie sind auf dem besten Weg Richtung Realsatiriker ;.)

Kommentar-Direktlink Dr. Webbaer· 07.02.12 · 21:05 Uhr

@Shader
Können Sie Onkel W vielleicht kurz erklären was Ökologisten beim IPCC-Reporting verloren haben?

Kommentar-Direktlink Günther Vennecke· 07.02.12 · 21:18 Uhr

@SHader,

sind die bei EIKE und ScSk richtig aus dem Häuschen. Das mag hoffentlich nur ein Zufall sein, dass das mit dem Höhepunkt der Narrenzeit zusammenfällt.

Nein, das ist definitiv KEIN Zufall sondern unvermeidlich, weil bei eike und scsk die Narrenzeit 365 und dieses Jahr sogar 366 Tage andauert. Da muss es notwendigerweise auch mal mit Karneval zusammenfallen.

Kommentar-Direktlink axel· 07.02.12 · 21:19 Uhr

@ Webbäer

Können Sie Onkel W vielleicht kurz erklären was Ökologisten beim IPCC-Reporting verloren haben?

Mal angenommen, Vahrenholts Behauptungen seien wahr, dann ist ihnen die Pointe völlig entgangen: Dann beklagt sich ein Mitarbeiter von RWE und IPCC-Reviewer darüber, dass auch jemand von Greenpeace am Bericht mitgearbeitet hat. *grins*

Als ich das WELT-Interview verlinkte und viel Spaß wünschte, ging ich davon aus, dass jeder die Pointen selbst findet. Aber fragen Sie ruhig weiter nach. Oder einfach bei den anderen mitlachen, dann fällt's nicht auf.

Kommentar-Direktlink Dr. Webbaer· 07.02.12 · 21:19 Uhr

Vahrenholt ist insofern interessant, dass er als (ehemaliger?) Ökologist, die Maßnahmen der ökologistischen Interessenvertretungen auf das Beste kennt und - auch wenn er sich nicht so liest - als Insider berichtet. - Wenn es wirklich stimmt, dass das IPCC-Reporting von einem Drittel Ökologisten (Greenpeace etc.) bestimmt wird und ein weiterer größerer Teil der Zuständigen aus potentiellen, oft nicht demokratischen, Empfängerländern stammt, dann ist das schon eine sehr köstliche wie werthaltige Nachricht. - Die Sonnenzyklengeschichte ist natürlich hochspekulativ und es gibt keine besondere Datenlage hierzu, man erfasst die Sonnenstrahlung extraterrestrisch/außeratmosphärisch seit vielleicht 25 Jahren und weiß gar nicht wie diese in der Erdgeschichte geschwankt hat. - Die heutigen Klimatologisten können sie denn auch kaum modellieren und wollen diesen Spekulatius nachvollziehbarerweise nicht anpacken. Allerdings spricht das auch nicht für die Klima-Modellierung.

Kommentar-Direktlink Krishna Gans· 07.02.12 · 21:19 Uhr

@axel
Ach, mit CO2 könnte alles so schön einfach sein, gell, und wenn's nach Chaos Schellnhuber ginge, sogar noch linear ;.)

Kommentar-Direktlink Dr. Webbaer· 07.02.12 · 21:20 Uhr

Aja, lol, Onkel Webbaer hat Ihren Einwand antizipiert, MFG, Dr. Webbaer

Kommentar-Direktlink Günther Vennecke· 07.02.12 · 21:34 Uhr

Wenn Vahrenholt so viel gelesen hat, wie er behauptet, dann hat er entweder nicht die richtige Literatur studiert oder er hat es nicht kapiert. Die dritte Möglichkeit wäre, dass er einfach nur die Unwahrheit sagt.

Jedenfalls sind seine Thesen bezüglich der Sonne schon vor Jahren als Unsinn erkannt worden:

Climate myths: Global warming is down to the Sun, not humans

Grafik zum Artikel

Kommentar-Direktlink SHader· 07.02.12 · 21:36 Uhr

@axel: "Passt uns Skeptikern, muss daher schon stimmen. ;-)"

Yepp, nach dem Motto, die Wissenschaftler haben uns die ganze Zeit nur an der Nase herumgeführt, wir glauben jetzt nur noch das, was der Typ mit der Brille und dem Bärtchen sagt. Grrr, Sokrates und Pyrrhon von Elis würden sich im Grabe umdrehen.

Kommentar-Direktlink axel· 07.02.12 · 21:39 Uhr

Jetzt mal wieder ernsthafter: Morgen und übermorgen erscheinen Teil 2 und 3 von Vahrenholt in der BILD. Drei Tage lang? Ist das normal?

Mich erinnert dies ein wenig an diese Geschichte:

Einer der Kernpunkte der Kampagne war die von der Agentur so genannte “Medienoffensive”: So brüstet sich DDA beispielsweise mit der durch “Hintergrundgespräche ermöglichten Platzierung eigener Botschaften in wichtigsten deutschen Tageszeitungen (FAZ, BILD-Zeitung)”. Konkret führen die PR-Profis einen Artikel in der “Bild”-Zeitung vom 8. Juli 2009 unter der Überschrift “Die 7 Wahrheiten über unsere Energie” auf – hier sei eine Veröffentlichung der atomkraftfreundlichen Thesen erreicht worden.
Tatsächlich illustrierte die “Bild”-Zeitung den Artikel mit einem abgeänderten Anti-Atomkraft-Logo, auf dem statt “Atomkraft, nein danke!” der Schriftzug “Der Irrsinn mit dem Atomausstieg” die lachende Sonne umrandete. Gleich daneben durfte RWE-Chef Jürgen Großmann in einem Interview die Sicherheit der deutschen Atommeiler beteuern.
Quelle: http://www.contratom.de/2011/10/29/wie-die-atomlobby-den-ausstieg-aus-dem-ausstieg-lancierte/

Alles nur Zufall?

PS:
Ich habe Wulff ein Paket mit Rabattmarken zukommen lassen. Er wird noch heute bei der BILD anrufen und sich drum kümmern ;-)

Kommentar-Direktlink Dr. Webbaer· 07.02.12 · 21:48 Uhr

Alles nur Zufall?
Nö, hat Kampagnencharakter. Interessenvertretung aus der Energiversorgerszene ergänzt hier diejenige der Ökologisten und derjenigen, die Tranferleistungen erhoffen.

Man muss schon mit dem Mikroskop suchen um anzunehmenderweise unvoreingenommene Kräfte zu finden, die sich zu Wort melden - und gehört werden.

Die ganze Weltklima-Veranstaltung ist zumindest bezogen auf Doitschland irrsinning geworden...

Kommentar-Direktlink Dr. Webbaer· 07.02.12 · 21:55 Uhr

Jedenfalls sind seine [Vahrenholts] Thesen bezüglich der Sonne schon vor Jahren als Unsinn erkannt worden
Was Sie nicht verstehen, lieber Herr Vennecke, ist dass die Hypothesen nicht bestätigt werden konnten für einen Zeitraum von vielleicht 40 Jahren, so dass bisher keine Theoretisierung erfolgen konnte. - Das heißt nicht, dass 'Unsinn' erkannt worden ist, lieber Herr Vennecke. Nur mit den Befunden, der "Evidenz" schaut's zurzeit mau aus. Aber was sind schon 40 Jahre verglichen mit der Geschichte dieses Sonnensystems?

Kommentar-Direktlink SHader· 07.02.12 · 22:15 Uhr

Lieber Webbaer, ich glaube das hören die Sonnenfleckenzähler und weiteren Astronomen, die auf Aufzeichnungen von Jahrhunderten zurückgreifen können, nicht so gerne, dass man angeblich erst seit 40 Jahren Messdaten von der Sonne besitzt.

Kommentar-Direktlink Dr. Webbaer· 07.02.12 · 22:21 Uhr

@Shader
Mag in der Tat bitter sein für den einen oder anderen historischen Sonnenfleckenzähler wg. Irrelevanz so vom Webbaeren post mortem abgewatscht zu werden...

Zur Vahrenholt-Geschichte vielleicht noch: Der Mann ist ausgebildeter Ökologist und steht nun im Futter des Komplexes "Energieerzeugung/Öko", kann es sein, dass er ganz bewusst unüberprüfbare Thesen aufstellt, um zu bohren und Misstrauen bzgl. der aktuellen Klimaprognosis zu schüren?

MFG
Dr. Webbaer

Kommentar-Direktlink axel· 07.02.12 · 22:33 Uhr

@ Webbaer

Wieso ist Vahrenholt "Ökologist"? Nur, weil er mit dem Bau von Windanlagen Geld verdienen wollte? Oder weil er mal für die SPD Umweltsenator in Hamburg war? Wie tickte und tickt er wirklich? Was sind/waren Lippenbekenntnisse und was glaubt er tatsächlich?

Die einzige Quelle dafür, die ich gefunden habe, ist WUWT. Dort wird er den Lesern als "top environmentalist" vorgestellt, seine Arbeit für RWE wurde geflissentlich verschwiegen.

Kommentar-Direktlink Dr. Webbaer· 07.02.12 · 22:43 Uhr

@axel
Der Webbaer war seinerzeit in der Region als Vahrenholt seinen Aufstieg hatte und beruft sich auf seine Erinnerungen. Man müsste idT in die Zeitungsarchive [1] gehen um dbzgl. hinreichend fündig zu werden. Diese knallharte Ökologistensprache, wie bspw. beim Trittin feststellbar, hatte der damals drauf. - Der ist alles andere als naiv und wenn der sich überrascht gibt, dass wissenschaftlich erscheinende UN-Gremien fast durchgehend Interessenvertretungen sind, dann glaubt ihm Onkel W keinesfalls.

[1] Ist das SPIEGEL-Archiv noch online?

Kommentar-Direktlink Dr. Webbaer· 07.02.12 · 22:59 Uhr

Aja, steht noch, also zu 'Vahrenholt' ein Artikel, der eigentlich alles sagt: 1.) populär Buchautor 2.) gefürchtet 3.) "FCKW erzeugt Krebs" 4.) Insektenvernichtungsmittel müssen weg. - V. galt mal als großes Talent mit großer pol. Perspektive...

-> http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-14330517.html (und weitere...)

Kommentar-Direktlink axel· 07.02.12 · 23:03 Uhr

@ webbaer

Keine Ahnung, ich habe Vahrenholt früher nie wahrgenommen - Hamburg ist weit wech. Weiß nur von seinem Buch "Seveso ist überall", habe ich aber nicht gelesen.

Glauben Sie wirklich, dass Vahrenholt eigene Erfahrungen mit der Arbeit für/beim IPCC hat? In seinem Interview schmeißt er dafür ganz schön viel durcheinander: IPCC-Büro, Special Reports, IPCC-Sachstandsberichte, Summaries vs. Arbeitsgruppenberichte.

Mit Verlaub, was er da wiedergegeben hat, ist nicht Vahrenholt, sondern das, was wir von Donna Laframboise ("a delinquent teenager") in allen Skeptikerblogs gelesen haben. Wirklich nicht bemerkt?

Kommentar-Direktlink axel· 07.02.12 · 23:06 Uhr

@ Webbaer

Interessanter Link, 1981 scheint Vahrenholt in der Tat noch ein Umweltbewegter zu sein. Wann/wodurch hat er sich wohl verändert?

Kommentar-Direktlink axel· 07.02.12 · 23:14 Uhr

Habt ihr auch alle ganz oben auf der Seite gerade Werbung von RWE? Wenn die wüssten... ;-)

Kommentar-Direktlink Dr. Webbaer· 07.02.12 · 23:18 Uhr

@axel
Als Vahrenholt in den Komplex "Energieerzeugung/Öko" wechselte, wurde vermutet, dass er sich gar nicht geändert hat, sondern sein Wissen um ökologistische Beknetung der Bevölkerung synergetisch in den Energieversorger einbrachte.
V. mag keine Ahnung vom Klima gehabt haben, aber er kennt die Zusammenhänge und weiß wer wo steht - schneller als Sie oder der Webbaer sicherlich. Nicht ungefährlich [1], wenn der über Monate in den Medien stehen bleibt, bei anzunehmender Sicherheit und Flexibilität gegen direkte Widerlegung!

MFG
Dr. Webbaer (der das hier - 'Mit Verlaub, was er da wiedergegeben hat, ist nicht Vahrenholt, sondern das, was wir von Donna Laframboise (...)' . nicht versteht, also V. gibt schon eigene Interviews)

[1] der Wb begrüsst's natürlich - wenigstens kann so der Boden bereitet werden für öffentliche Dabetten, die es zurzeit wg. Tabuisierung kaum gibt in good old Germany

Kommentar-Direktlink axel· 07.02.12 · 23:45 Uhr

@ Webbaer

Na, ich mein halt nur, ist das ein Buch von Vahrenholt über Vahrenholtsche Ansichten?

Ich schlage ein lustiges Spielchen vor: Jemand zitiert ein Passage/ein Argument von Vahrenholt und wer zuerst den passenden EIKE-Artikel findet, bekommt einen Punkt.

Diese Passage über Greenpeace/WWF-Unterwanderung des IPCC kennt man z.B. von EIKE-Beiträgen von/über Laframboise. Finden Sie z.B. einen Beleg über Art und Umfang der angeblichen Mitarbeit Vahrenholts beim IPCC, der nicht von Vahrenholt selbst stammt? Ich nicht.Im Buch erscheinen Gastabschnitte von Shaviv, Svensmark und Scafetta. Lafr., Shaviv und Svensmark waren Redner auf der letzten EIKE-Konferenz, Vahrenholt war auch kurz dort.

Vahrenholt scheint übrigens eine Art Rundumbetreuung zu erhalten, man sehe hier:
http://www.kaltesonne.de/

Kommentar-Direktlink Dr. Webbaer· 07.02.12 · 23:50 Uhr

Jemand zitiert ein Passage/ein Argument von Vahrenholt und wer zuerst den passenden EIKE-Artikel findet, bekommt einen Punkt.
Der Webbaer kennt leider EIKE kaum, außer diesem frischen Text eines CDU-Bundestagsabgeordneten kann er sich an keinen weiteren erinnern...

Vahrenholt kaut natürlich wieder, die zeitgenössische Klimaprognosis mit Erwärmungstrend ist ja auch in hohem Maße selbstreferenzierend, da wäre der Webbaer der Letzte, der den ersten Stein werfen würde...

MFG + GN8, Dr. W

Kommentar-Direktlink axel· 08.02.12 · 00:21 Uhr

Findet der Webbaer, dass die Medien zu wenig über das Cloud-Experiment zum Svensmark-Effekt berichtet haben?

Und was hält er von den genannten Zyklen? Hat Vahrenholt bzw. seine Vordenker da mehr als eine (Schein?)Korrelation, wie sieht's da mit der Sache Korrelation vs. Kausalität aus? Hier ist dieses Argument mal kein Strohmann, aber kein Skeptiker hält es plötzlich für erwähnungswürdig. Was soll z.B. Vahrenholts 1000-jährigen Zyklus (oh, blöde formuliert, ich lass es aber mal stehen) verursachen, hm?

Klasse, ne? Ein Vahrenholt braucht Argumente, es reicht das Ergebnis (keine Besorgnis erregende Erwärmung, wahrscheinlich sogar Abkühlung).

Bitte, bitte, lasst uns mal einen anderen Begriff suchen, "Skeptiker" ist ein schlechter Scherz.

Kommentar-Direktlink axel· 08.02.12 · 00:25 Uhr

Korrektur:

Richtig ist Ein Vahrenholt braucht keine Argumente oder Belege, es reicht das Ergebnis (keine Besorgnis erregende Erwärmung, wahrscheinlich sogar Abkühlung).

Kommentar-Direktlink Günther Vennecke· 08.02.12 · 07:08 Uhr

@axel,

Vahrenholt ist ein ganz übler Zeitgenosse, der seine - vielleicht einmal vorhandene - intellektuelle Redlichkeit längst über Bord geworfen hat.

So schreibt er auf der Website "kaltesonne":

Auch das Hamburger Abendblatt befasst sich heute mit unserem Buch “Die kalte Sonne”. In dem Artikel sagt Prof. Jochem Marotzke, Direktor am Hamburger Max-Planck-Institut für Meteorologie, das Buch “…liefert keine neuen Argumente.” Umso schlimmer, wenn all diese wichtigen Argumente bislang vom Weltklimarat ignoriert wurden.

Aber was steht wirklich im Hamburger Abendblatt?

Vahrenholts Warnung, den Treibhauseffekt nicht zu überschätzen, stößt erwartungsgemäß auf harsche Kritik von Klimaforschern. "Das ist eines von vielen Büchern, die bereits zum Einfluss der Sonne veröffentlicht wurden. Es liefert keine neuen Argumente", urteilt Prof. Jochem Marotzke, Direktor des Max-Planck-Instituts für Meteorologie in Hamburg und Sprecher des Deutschen Klima-Konsortiums, das 19 Institute und Institutionen der Klima- und Wetterforschung repräsentiert. "Die meisten Aussagen des Buches sind längst widerlegt." Marotzke hat es vor der Veröffentlichung gelesen und hält es für wenig stichhaltig.

Das ist ein Beispiel für den kreativen Umgang mit Quellen, wie man ihn von Kreationisten und ähnlichem Gesocks kennt, die sich nicht scheuen, die Ausagen eines Autors durch gezielte Verkürzung von Zitaten bewusst zu verzerren.

"Wichtige Argumente", die längst widerlegt sind? Und da besitzt der IPCC die Dreistigkeit, diese zu ignorieren?

Liegt nicht viel mehr die Dreistigkeit bei dem Kroppzeug, das so tut, als wäre an längst widerlegten Argumenten immer noch etwas dran?

Kommentar-Direktlink kai· 08.02.12 · 11:08 Uhr

vennedeckel, die übliche stinkschleuder

"Vahrenholt ist ein ganz übler Zeitgenosse, der seine - vielleicht einmal vorhandene - intellektuelle Redlichkeit längst über Bord geworfen hat."

du merkst gar nicht, dass deine dreckgeschosse vor allem auf dich am meisten zutreffen

so einen selbstgerechten und arrogangen volltrottel, der gleichzeitig so von geistigen und moralischen beschränkungen zerfressen ist, sieht man gaaaanz selten. gratulation, du hast es ganz weit gebracht mit deinen psychischen verformungen. zu deinem vorteil gereicht dir deine eingebildete selbstgerechtigkeit und rechthaberei nicht.

du bist eben ein kleiner pausenclown, der sich unbedingt wichtig machen muss, eine merkwürdige obsession

Kommentar-Direktlink arabiki· 08.02.12 · 12:56 Uhr

Ja, die lieben Klimaverwandler....
Vor zehn Jahren haben Sie noch prophezeit, das es keine kalten Winter mehr geben würde, jetzt wissen sie ganz genau, warum es sie trotzdem noch gibt. Die Erkenntnisse kommen den Herren allerdings immer erst im nachhinein.
http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/die_klima_favela/
@kai
Beruhig dich und nimm Venneckes Ausfluesse nicht so ernst, der hat sein ganzes Taschengeld in gruene Technologie investiert und kaempft seither um seine Rendite - das Klima ist dem doch wurscht.

Kommentar-Direktlink Dr. Webbaer· 08.02.12 · 13:07 Uhr

Vennecke hat sogar seinen Glauben aufgegeben, um sich reinen Herzens der Klimaprognosis widmen zu können...

MFG
Dr. Webbaer

Kommentar-Direktlink Georg Hoffmann· 08.02.12 · 13:23 Uhr

@arabiki
Die Winter werden waermer, seit Jahrzehnten. Oder meinen Sie, dass es im flagranten Widerspruch zur globalen Erwaermung steht, dass es jetzt gerade besonders kalt vor Ihrer Nase ist?
Ansonsten dauert es noch 60 Jahre bis zum schneefreien Winter in Deutschland
http://www.scienceblogs.de/primaklima/2010/12/kalte-winter-in-europa.php

Kommentar-Direktlink Günther Vennecke· 08.02.12 · 13:32 Uhr

@arabiki,

Was soll es bringen, wenn Sie einen Schmierfinken wie den Maxeienr zitieren?

Der Mann hat sich völlig unglaubwürdig gemacht, seit er in dem verlogenen Propagandafilm "Der große Klimaschwindel" (deutsche Version) aufgetreten ist.

Wenn man wissen will, wer in der Klimaforschung völlig unten durch ist, muss man nur eine Liste der dort auftretenden Propagandisten anfertigen: Maxeiner, Weber, Singer, Ball, Christy, usw. (abgesehen davon, dass Typen wie Maxeiner überhaupt nicht der Klimaforschung zuzurechnen sind, die labern den lieben langen Tag nur den Unsinn, den ihre Geldgeber von ihnen erwarten.

Kommentar-Direktlink Günther Vennecke· 08.02.12 · 13:41 Uhr

Das Zottelvieh versucht anscheinend, mich aus der Reserve zu locken, aber da kann es alnge warten. Für mich ist der kranke Typ, der neben sich steht und sich deshalb in der 3. Person anspricht, gestorben.

Kommentar-Direktlink Dr. Webbaer· 08.02.12 · 13:46 Uhr

@Georg Hoffmann

Die Winter werden waermer, seit Jahrzehnten.
Nur das letzte Jahrzehnt ausgenommen?: -> http://www.pic-upload.de/view-12899940/Trend_2002_2011.jpg.html (Reklame bitte einmal wegklicken, Datenbasis: GISS)

Zudem scheint die "Winter werden wärmer!"-Aussage ganz primär die Zeiträume 1920-1940 und 1975-1995 zu betreffen: -> http://data.giss.nasa.gov/gistemp/graphs_v3/Fig.A2.gif

BTW: Sehen Sie Vahrenholt-Thesen, zumindest was die Schwankungen der Sonnenleistung betrifft, auch als unbelegt und zudem als unbelegbar an? Ist es so, dass man bezüglich dieser Schwankungen so gut wie nichts weiß und sich auf Vermutungen stützt, weil die diesbezüglichen Datenlagen durchgehend der Filterleistung der Atmosphäre unterliegen? Ist es so, dass die Klimaprognosis mit dem Erwärmungstrend grundsätzlich daran leidet, dass man die primäre terrestrische Energiequelle, die Sonne, i.p. historischer Leistung gar nicht kennt?

MFG
Dr. Webbaer

Kommentar-Direktlink kai· 08.02.12 · 14:01 Uhr

@georg

ich kann nicht glauben, dass. der beitrag unter deinem namen

" Georg Hoffmann· 08.02.12 · 13:23 Uhr"

tatsaechlich von dir ist? wer hat deinen namen angenommen? wahrscheinlich vennecke, als retourkutsche, der typ ist nicht zurechnungsfähig

Kommentar-Direktlink Dr. Webbaer· 08.02.12 · 14:31 Uhr

@kai
Wenn Sie mal bezugnehmend hierauf - http://www.scienceblogs.de/primaklima/2010/12/kalte-winter-in-europa.php - auf die Abbildung 5 schauen: http://www.scienceblogs.de/primaklima/previsionsmeteo.jpg , dann scheint es so zu sein, dass Klimatologisten mittlerweile auch mittelfristige und lokale Vorhersagen zu machen gewillt sind. Was ganz bemerkenswert ist!

Kommentar-Direktlink arabiki· 08.02.12 · 14:34 Uhr

@Georg Hoffmann
"Die Winter werden waermer, seit Jahrzehnten." Ja ich weiss, man merkts an der Kaelte.
http://www.bernerzeitung.ch/wissen/natur/Wegen-der-Klimaerwaermung-werden-die-Bergwinter-kuehler-/story/10439230
http://www.sueddeutsche.de/wissen/eiszeit-in-europa-klirrende-kaelte-in-zeiten-der-erderwaermung-1.1276984
Wenn es doch dauernd waermer wird, warum sehen sich Wissenschaftler dann genoetigt die Kaelte zu erklaeren?
Hier auf Honshu wirds seit 10 Jahren kaelter, ist ja nur Wetter - klar..
60 Jahre(seufz) zu lange fuer mich. Im Ernst, was soll oder kann man eigentlich noch glauben - Daten?

Kommentar-Direktlink Georg Hoffmann· 08.02.12 · 14:34 Uhr

@Kai
Wir benehmen uns immer schoen artig, ok?

@WB
Ich dachte das Thema war Winter in Europa? Zumindest war das mein Link oben.

So oder so, die letzten 10 Jahre sind nur insofern von den letzten 40 verschieden, als es eben die letzten sind.

Kommentar-Direktlink Dr. Webbaer· 08.02.12 · 14:46 Uhr

Hier auf Honshu wirds seit 10 Jahren kaelter, ist ja nur Wetter - klar.. 60 Jahre(seufz) zu lange fuer mich. Im Ernst, was soll oder kann man eigentlich noch glauben - Daten?
Wenn der Webbaer hier einmal stellvertretend einspringen darf: Vergessen Sie die Kurzfristigkeit, vergessen Sie auch die seit ca. 1880 erfasste globale (und fleißig gewichtete) Temperatur-Datenlage, abär beachten Sie bitte die Erkenntnis, dass über Jahrtausende betrachtet die "per Bohrkerne" (man bohrt Eis an, das sehr lange persistiert hat) einen direkten Zusammenhang zwischen der Zusammensetzung der Atmosphäre (klimarelevante Gase, insbes. CO2) und der Temperatur nahelegen. Das ist auch plausibel und hier ist der Webbaer ganz bei Dr. Hoffmann und anderen. - Da wir uns aber leider qua Leben in einem erdhistorisch kurzfristigen Zeitraum bewegen, sind die üblichen Extrapolationen fürs Heute mit Vorsicht, mit äußerster Vorsicht zu genießen, gerade wenn es gilt massive, vielleicht sogar zivilisationsverändernde Maßnahmen ins Auge zu fassen und umzusetzen.

Wovei wir dann wieder bei Vahrenholt wären, dessen Sonnenzyklus-Theorien der Schreiber dieser Zeilen aber nicht folgt.

MFG
Dr. Webbaer

Kommentar-Direktlink Dr. Webbaer· 08.02.12 · 14:51 Uhr

* die "per Bohrkerne" erfassten Daten

Kommentar-Direktlink Georg Hoffmann· 08.02.12 · 14:57 Uhr

@arabiki

"Wenn es doch dauernd waermer wird, warum sehen sich Wissenschaftler dann genoetigt die Kaelte zu erklaeren?"

Worauf beziehen Sie sich? Meteorologisch ist es natuerlich immer interessant besondere Wetterlagen zu erklaeren.

"60 Jahre(seufz) zu lange fuer mich. Im Ernst, was soll oder kann man eigentlich noch glauben - Daten?"

Natuerlich den Daten. Zu glauben gibt es da gar nichts.

Kommentar-Direktlink Dr. Webbaer· 08.02.12 · 15:21 Uhr

Im Ernst, was soll oder kann man eigentlich noch glauben - Daten?" (arabiki)
Natuerlich den Daten. Zu glauben gibt es da gar nichts. (Dr. H)
Man glaubt Daten, nicht Theorien?

MFG
Dr. W (der sich nun langsam ausklinkt)

Kommentar-Direktlink Georg Hoffmann· 08.02.12 · 15:23 Uhr

@wb
"Man glaubt Daten, nicht Theorien?"
Bei so einer trivialen Frage wie: ist es waermer oder kaelter geworden? Da gehts vielleicht auch noch ohne Theorie.

Kommentar-Direktlink Karl Mistelberger· 08.02.12 · 15:59 Uhr

> Bei so einer trivialen Frage wie: ist es waermer oder kaelter geworden? Da gehts vielleicht auch noch ohne Theorie.

Vielleicht ohne Theorie, aber sicher nicht ohne Spezialfähigkeiten.

"Die Autoren besitzen zudem ausgiebige Erfahrungen mit der Erstellung fachlicher Synthesen und dem kritischen Hinterfragen von Basisdaten und Interpretationen. Als unvorbelastete Beobachter können die Autoren von außerhalb einen frischen Blick auf die verfahrene Klimadiskussion werfen."

Das meinen die Autoren der "Kalten Sonne".

Kommentar-Direktlink Dr. Webbaer· 08.02.12 · 16:24 Uhr

@Mistelberger
Was sollte das Zitat jetzt leisten? 'Unvorbelastet' und unparteilich sachnah ist bei jenen Debatten das Klima betreffend doch nur noch der Webbaer. - Vahrenholt ist seit Jahrzehnten Interessenvertreter, zurzeit anscheinend - sachlich anscheinend durchaus brauchbar - i.p. Energiesicherheit und antihysterisch unterwegs, aber unabhängige Meinungen sind so rar wie ein vierblättriges Kleeblatt, btw: nicht schlecht diese Sicht auf die Dinge, aber vielleicht auch eine Spur zu konkret: http://www.eike-klima-energie.eu/climategate-anzeige/mdb-arnold-vaatz-ueber-die-energiewende-ihre-gruende-und-folgen/

MFG
Dr. Webbaer (der EIKE nicht nahesteht und dort eher selten konsumiert)

Kommentar-Direktlink axel· 08.02.12 · 18:03 Uhr

In den gängigen deutschen Medien läuft gerade die Vahrenholt-Debatte auf Hochtouren - wir sind hier schon fertig ;-)
Immer einen Schritt schneller, verbunden aber mit einer Entschuldigung an Georg, seinen hochinteressanten Beitrag mit Vahrenholtgedöns zugemüllt zu haben.

Kommentar-Direktlink Günther Vennecke· 08.02.12 · 18:04 Uhr

Na das sind mal Erkenntnisse:

Vergleiche ich, wieviel Sachverstand* ganz offensichtlich in den 80ern noch vorhanden war, kann man sich heute nur mit Grausen abwenden.

BTW: die Millionen Jahre Klimazurückrechnung gehen auf Eisbohrkerne zurück, die nachweislich keine 1000 Jahre alt sein können. Auch hier werden wir von der Pseudowissenschaft vollkommen verarscht. Auf dem Nordpol ist nachweislich seit 1945 eine Eisschicht von 110 Metern Dicke entstanden (Eine 1945 abgestürzte Flugzeugstaffel wurde vor einigen Jahren aus dieser Tiefe geborgen. Eine Erkärung durch "Abrutschen" kommt nicht in Betracht, da das "Ewige Eis" dann nicht "ewig" wäre, sondern zwischenzeitlich geschmolzen sein müßte. Dann ist das Eis aber auf jeden Fall jünger.)
Die "Jahresringe im Eis" haben sich damit als nettes Märchen entpuppt, mit dem man uns den Nachtschlaf rauben wollte.
Ganz davon abgesehen, daß die Ureinwohner selber davon berichten, daß Grönland (=Grünland und nicht Eisland) vor 500-600 Jahren noch völlig eisfrei war. Auch diese Aussagen bestätigen, daß wir uns vermutlich in einer "kleinen Eiszeit" befinden.

Peter Meyer (#67) bei eike zu dem Karnevalsbeitrag von Arnold Vaatz

*mit "Sachverstand" bezieht er offenbar den eigenen - offensichtlich überhaupt nicht vorhandenen mit ein.

Hat ihm irgendeiner der eike-Vasallen widersprochen? Bisher jedenfalls nicht.

Offensichtlich glauben die denselben Mist.

Kommentar-Direktlink Günther Vennecke· 08.02.12 · 18:07 Uhr

Nachtrag:

Ganz davon abgesehen, daß die Ureinwohner selber davon berichten, daß Grönland (=Grünland und nicht Eisland) vor 500-600 Jahren noch völlig eisfrei war.

Wenn er logisch konsequent ist, muss Perter Meyer auch glauben, dass Island (= Eisland) vor 500-600 Jahren noch völlig vereist war. Hat jemand von den Ureinwohnern Islands schon entsprechendes gehört?

Kommentar-Direktlink Jan· 08.02.12 · 20:41 Uhr

Karnevalsbeitrag von Arnold Vaatz

Ja, den habe ich auch verköstigt. Klimawandel glaub' ich nich', wo war denn das vorkambrische co2? Klimaschmockverdächtig nebst all den sonstigen Plattheiten, die man auch hier lesen kann, würde ich sagen. Hier trifft beinharte Provinz auf die große Stadt. Zum Verständnis: In Sachsen, wo Vaatz seine politische Sozialisierung hinter sich hat, hält man traditionsgemäß an der Kohle-Kohle fast so doll fest wie in West Virginia (während man in SA, Thür. oder Brandenburg schon etwas weiter ist). Das ist beim Tillich nicht anders als beim ollen Kurt (so smart er sonst auch war).

Das Problem: So einen Stuss mag man meinen, bringt aber als CDU-Vorstand, mittlerweile an die Spree weggelobt, damit besser nicht Mutti in Erklärungsnot. Vielleicht hat er es deshalb am Arsch der Welt bei EIKE gebracht. Man stelle sich vor, Rösler müsste sich auf großer Bühne für den mentalen Krempel rechtfertigen, den wohl viele übers-Ziel-Hinaus-Lliberalen für angebracht halten.

Aber erstaunlich finde ich die derzeitige Koinzidenz von Pressegetümmeln, Bild/Focus vs.SZ/ZEIT (man beachtedie jeweiligen commentsections, ZEIT war erhellend), Spiegel gibt sich aufgeklärt, insgesamt scheinen wir uns hier dem angelsächsischen Niwo anzunähren, was Breitenmedien angeht.

Am besten zu Vahrenholt HvStorch: Vahrenholt and Lüning have spoken to scientists. He visited the MPI last year, and Klaus Hasselmann and I visited him in winter 2011, but the gentleman does not really listen ...

Kommentar-Direktlink Günther Vennecke· 08.02.12 · 20:56 Uhr

Auch die Leser der BLÖD-"Zeitung" zeigen erstaunliche Einsichten in die Technik und Umweltwirkung der EE:

Genauso ist das mit der Sonne. Auch das Zahlt sich nicht als gesunde alternative aus und ist nicht ungefährlich. Man bedenke, eine Solaranlage funktioniert wie ein See, ein Spiegeleffekt entsteht, statt die Strahlen voll aufzufangen wie Bäume, Rasen und anderes Grünzeug, werden bei Solaranlagen die meisten Sonnenstrahlen als Ultraviolett strahlen dreifach zur Erdatmosphäre zurückgeworfen die wiederum woanders wieder runter kommen. Da fragt niemand ob Solaranlage Hautkrebsfordernd ist? Auch Windrad hat sich als Umweltkiller erwiesen. Es werden Gefieder erschlagen oder geköpft. Auch die Herstellung ist nicht Umweltschonend. Es muss erst mal Energie für ein Windrad investiert werden, Millionen von Grad für Stahl und Aluminium. Bis es sich ausgezahlt hat muss so ein Windrad mehr als 30 bis 50 Jahre existieren. So viel dazu zur Öko- und Klimalüge.
http://www.bild.de/ka/p/ugc/22524270.bild.html

Das nenne ich mal vernichtende Kritik auf allerhöchstem Niveau. Fragt sich nur, wessen Weltsicht hier vernichtet wird?

Kommentar-Direktlink Jan· 08.02.12 · 21:18 Uhr

Es muss erst mal Energie für ein Windrad investiert werden, Millionen von Grad für Stahl und Aluminium.

Hahaha. Energieamortisationsbilanz-WKA guggeln. Aber wenn man schon bei "B" aufhört...aber klar, "soviel dazu".

Wegen Vogelgeschredder:

http://www.canwea.ca/swe/smallwind.php?id=64

Sofort die Häuser einebnen.

Kommentar-Direktlink axel· 08.02.12 · 21:33 Uhr

Hut ab vor Prof. von Storch. Ich gebe zu, dass mich sein Schweigen zu skeptischem Unsinn schon oftmals geärgert hat (wohlgemerkt Schweigen in Verbindung mit offener Kritik an Wissenschaftler, die öffentlich dem Unsinn widersprechen), aber dieses Mal findet er klare Worte. Hier trifft er den Nagel auf den Kopf:

The interesting detail is that Fritz Vahrenholt is really certain about this “explanation”. Not a bit skeptical. He is not discussing, which observations would falsify his explanation; he is not examining what a failure of single elements of his full system would mean for the validity of his explanation. There may be valid points in his analysis, but when he comes closer to areas, which I personally have studied, errors emerge, and when I speak to other scientists they say the same for their fields of competence. It seems that Fritz Vahrenholt and his coauthor Sebastian Lüning have simply cherry-picked – what is what they criticize their opponents for.
(Quelle: Klimazwiebel)

Ach ja, dort äußerte sich auch der Herr der "No tricks zone" unfreiwillig saukomisch:
Also it's not the job of a skeptic to be skeptical of his own challenges. That's the job of the defenders of the old science.

Kommentar-Direktlink Dr. Webbaer· 08.02.12 · 21:38 Uhr

Von Storch hat natürlich recht, kritisiert seine Kollegen (oder "Kollegen"), also die politisch gewordenen Wissenschaftler, davon gibt es mittlerweile mehr als genug, aber gleich mit...

In der Tat ist das Klimasystem ein großes Mysterium, als hoch komplexes System nur ganz näherungsweise prognostizierbar und 'Sicherheit' ist wirklich das Letztes, was die Betrachter derartiger Systeme brauchen...

Kommentar-Direktlink axel· 08.02.12 · 21:45 Uhr

@ Webbaer

Sagen wir mal, dass Vahrenholts Buch etc. eine politische Kampagne ohne jeglichen wissenschaftlichen Mehrwert ist. Hat dann nicht jede Reaktion darauf automatisch auch eine politische Dimension (egal ob diese wünscht oder ablehnt)?
Zu v. Storch: Ist nicht jede öffentliche Kritik an "politischen Wissenschaftlern" nicht ebenfalls politisch? Das ist für mich der Widerspruch in der Person v.Storch.

Wie auch immer: Willkommen in der Politik der climate wars, Hr. von Storch ;-)

Kommentar-Direktlink axel· 08.02.12 · 21:47 Uhr

@ Jan

Ist dir bekannt, dass Vahrenholt zur EIKE-Delegation gehörte, die vor etwa einem Jahr das PIK zum gepflegten Meinungsaustausch besuchte? Fand ich schon damals recht pikant.

Kommentar-Direktlink Dr. Webbaer· 08.02.12 · 22:00 Uhr

Sagen wir mal, dass Vahrenholts Buch etc. eine politische Kampagne ohne jeglichen wissenschaftlichen Mehrwert ist. Hat dann nicht jede Reaktion darauf automatisch auch eine politische Dimension (egal ob diese wünscht oder ablehnt)? (klein(geschrieben)er Axel)
Man sollte schon wie von Storch seine Kritik öffentlich anbringen - wie Herr Hoffmann oder Sie, sofern Sie Klimatologist sind, btw: diese Frage können Sie ja wenigstens mal beantworten bei so vielen auch eigenen Hinweisen, die Sache privat abhandeln, ist denn auch, ..., ..., privat.

Pöbelvorträge a la Rahmstorf, und der hat sicherlich wieder einen für Vahrenholt in der Warteschlange, generieren dagegen Misstrauen.

Fairerweise kann man noch anmerken, dass jemand, der frontal gegen die zurzeit gefahrene Klimatologie antritt, sicher auftreten muss. - Nehmen Sie zum Vergleich die agnostische Kritik des Webbaeren, die trifft zwar oft den Punkt, ist aber öffentlich kaum zu kommunizieren.

MFG
Dr. Webbaer

Kommentar-Direktlink axel· 08.02.12 · 22:24 Uhr

@ Webbaer

Sehen Sie, gerade in Anbetracht des "Ansehens" Rahmstorfs bei den Skeptikern begrüße ich es doch geradeso, dass Prof. von Storch diese Aufgabe jetzt übernommen hat. Den Bedarf, Vahrenholts Thesen etwas entgegenzusetzen, sieht ja offensichtlich auch von Storch.

Kommentar-Direktlink Dr. Webbaer· 08.02.12 · 22:29 Uhr

@axel
Hat man unter den Klimatologisten dem Rahmstorf nicht mal irgendwie durch die Blume nahegebracht wie er bei einigen ankommt? - Selbst bspw. Schellnhuber oder Levermann sind trotz ihres Hangs bei merkwürdigen Formulierungen stark zu dramatisieren verglichen mit R. richtige Sympathiebolzen.

Kommentar-Direktlink Krishna Gans· 08.02.12 · 22:36 Uhr

@Webbär

Hat man unter den Klimatologisten dem Rahmstorf nicht mal irgendwie durch die Blume nahegebracht wie er bei einigen ankommt?

Hat man wohl schon, auch in Foren und öffentlich, aber da ist der immun, unheilbar, wie auch immer.

Kommentar-Direktlink SHader· 08.02.12 · 23:08 Uhr

@kai "so einen selbstgerechten und arrogangen volltrottel, der gleichzeitig so von geistigen und moralischen beschränkungen zerfressen ist, sieht man gaaaanz selten."

Gehts vielleicht noch vulgärer?

Kommentar-Direktlink SHader· 08.02.12 · 23:14 Uhr

"Bei so einer trivialen Frage wie: ist es waermer oder kaelter geworden? Da gehts vielleicht auch noch ohne Theorie."

Leider verwechseln einige das mit der Frage, ob ihnen heute grad wärmer oder kälter ist.

Kommentar-Direktlink axel· 08.02.12 · 23:27 Uhr

@ S. Hader

Und die, die es verwechseln, reden aber grundsätzlich nur darüber, wenn es ihnen gerade kälter ist ;-)


@ Krishna

Ja, schade, jetzt hast du das ganze Vahrenholt-Thema verpasst. Aber gut, dass du rechtzeitig zum Rahmstorf-Bashing wieder hier bist.

Kommentar-Direktlink Dr. Webbaer· 09.02.12 · 02:37 Uhr

Die ZEIT bearbeitet die Vahrenholt-Argumente auf Vennecke-Niveau:
http://www.zeit.de/2012/07/Klimawandel-Fakten

Sätze wie diese - 'Forscher verstehen unter »Klima« nicht den 10- oder 14-jährigen Temperaturdurchschnitt des Wetters, sondern den 30-jährigen Mittelwert.' - gleich am Anfang der Übung bereiten den Leser auf eine heutzutage [1] für die ZEIT typische ökologistische Durchknetung vor - gähn, nur zur Info, MFG Dr. Webbaer

[1] DIe ZEIT war mal eine normale, eine gute Wochenzeitung.

Kommentar-Direktlink Günther Vennecke· 09.02.12 · 07:52 Uhr

Dass dem Zottelvieh in seiner ideologischen Verblendung objektive Informationen nicht ins Konzept passen, war zu erwarten.

Eine Zeitung, die ihre Aufgabe ernst nimmt, nämlich den Leser zu informieren und nicht alles als bereits bekannt vorauszusetzen, muss eben auch für besser im Thema stehende banal erscheinnende Fakten mit in ihre Artikel aufnehmen.

Das Zottelvieh stört doch nur, dass bereits mit dem einleitenden Satz die ganze Absurdität der Vahrenholtschen Thesen, respektive dreisten Lügen offensichtlich wird.

Man kann es drehen und wenden wie man will, Vahrenholt hat sich mit seinem unsäglichen Pamphlet selbst ein Bein gestellt, denn die nachfolgende und bereits laufende Diskussion wird alle seine Falschbehauptungen aufdecken.

Die Skepties wird das zwar nicht beeindrucken, weil die eh in einer Scheinwelt leben, die mit der Wirklichkeit nichts zu tun hat, aber der denkende Teil der Bevölkerung wird schon registrieren, wer echte Argumente hat und wer nur zweckgerichtete und verlogene Propaganda von sich gibt.

Einen Teil der Argumente kann man übrigens auch bei dem viel - aber im Wesentlichen zu Unrecht - gescholtenen Rahmstorf nachlesen.

(Die Kommentare von Krüger alias Müller mit dem Latif-Sprung in der Platte in dem Blog kann man ja getrost überlesen. )

Kommentar-Direktlink Jan· 09.02.12 · 10:12 Uhr

@axel

Ist dir bekannt, dass Vahrenholt zur EIKE-Delegation gehörte, die vor etwa einem Jahr das PIK zum gepflegten Meinungsaustausch besuchte? Fand ich schon damals recht pikant.

Das der da dabei war, nicht, die Aktion selber, da war ich etwas ratlos. Einerseits ist das PIK ja ein Institut für Klimafolgenforschung, und die Eikeianer sind, nu ja, im weitesten Sinn auch sowas wie Klimafolgen.

Andererseits sollten die von der seriösen Seite schlicht ignoriert werden, erst recht angesichts der Tatsache, dass das Netz bei denen einen Verstärkereffekt hat, der, soweit ich das überblicke, im RL keine Entsprechung hat. Aber die sache hat auch ein Gutes: Es werden sich jetzt ein paar Politwackos aus der Reserve trauen, die das vorher nicht gewagt hätten, das hilft bei der künftigen Unterscheidung.

Bei Vahrenholt bin ich mir auch nicht so sicher; ohne die mediale Aufbereitung wäre es wohl nur ein Furz im Wind. Ich bin mir auch nicht klar über den Subtext, der uns hier von RWE mitgeteilt wird, sofern das von dieser Seite intendiert war, denn Andere im Hause werden bald mit dem Bückling-machen nicht mehr hinterherkommen. Schließlich handelt es sich um eine AG, und was soll der shareholder von einem Unternehmen halten, das dieses Ziel:

In den Ausbau der regenerativen Energien investiert RWE jedes Jahr mehr als eine Milliarde Euro. Schwerpunkt ist hierbei die Windkraft an Land und auf See. Hinzu kommen Wasserkraft und Biomasse. Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten konzentrieren sich auf Projekte zur Weiterentwicklung von Technologien wie Solar- und Geothermie sowie Meeresenergie.

( http://www.rwe.com/web/cms/de/37110/rwe/presse-news/pressemitteilung/?pmid=4007441 )

durch solche Verantwortliche umsetzen lässt:

Stoppt den Wahnwitz mit Solar- und Windkraft!

( http://www.bild.de/politik/inland/erneuerbare-energie/stoppt-solar-und-windkraft-22510594.bild.html ).

Was die mitlesenden Herren u. Damen Leugner betrifft: Wir reden dabei ja nicht über die angeblichen Blütenträume irgendwelcher "Ökologisten", sondern die gezielte Vernichtung von Investorengeldern ganz lupenreiner Kapitalisten. Die letzteren hätten Vahrenholt in den Staaten für so einen Scheiß vermutl. längst eine Klage angehängt.

Kommentar-Direktlink Jan· 09.02.12 · 10:24 Uhr

@axel, nochmal

Ja, schade, jetzt hast du das ganze Vahrenholt-Thema verpasst. Aber gut, dass du rechtzeitig zum Rahmstorf-Bashing wieder hier bist.

Meiner persönlichen Meinung nach ist der Auftritt von Rahmstorf super, das er für die deutsche Leugnerszene das Gottseibeiuns darzustellen scheint, ehrt ihn. Nachdem ich nun der Presse verschiedene Expertencomments zur Caus V. vernommen habe, finde ich, die Betreffenden sind in der akademischen Aburteilung viel zu zaghaft. Insbesondere Latif fand ich etwas blass beim DLF, und erst diese vermeintlichen Handreichungen an die Wackos, so als sollte man sich doch irgendwie einig werden, ärgern mich, auch in der Presse. Gestern kriege ich mein rituelles Werbespam von der ZEIT (hatte mal ein 4-Wochen-Abo), und guess what:

In Ihrer ZEIT: Wird die Erde doch nicht wärmer?

Das war die erste Zeile, ich habe leider kein Abo mehr, das ich als response jetzt kündigen könnte.

Über vStorchs klare Kante habe ich mich auch gefreut.

Kommentar-Direktlink Dr. Webbaer· 09.02.12 · 11:33 Uhr

@Jan
Ziehen Sie sich diesen Artikel eines Reporters rein, der zwischen ND, Greenpeace und ZEIT herumhüpft: http://www.zeit.de/2012/07/Klimawandel-Fakten

Der dürfte Sie wieder versöhnen mit jenem Medium. Ein Qualitätsartikel.

MFG
Dr. Webbaer

Kommentar-Direktlink Jan· 09.02.12 · 12:39 Uhr

Der dürfte Sie wieder versöhnen mit jenem Medium. Ein Qualitätsartikel.

Was stört, ist nicht der Artikel, sondern die gefühlte Notwendigkeit, diese inhaltlich längst abgeschlossene Debatte nun zum 1001sten mal durchkauen zu müssen. Und angesichts dessen hätte man als erwachsene Person ruhig mal gereizter reagieren können*. Aber das Medium enttäuschte mich schon, als es Guttis Halloichbinzurück-Schwarte so ausgiebig thematisierte, der Vahrenholt passt da ins Raster. Und wer weiß, viell. ist das Überschwappen der desorientierten Balztänze in Sachen Klima in Blogville hinein in reale Pressearbeit tatsächlich ein Indiz dafür, das der kakophone Brüllton jetzt anfängt, die realen Diskurse zu verhunzen.

Sollten sich tatsächlich einige Medien jetzt darauf einschießen wollen (vgl. Bild-Kampagne), dann ist mir das auch recht. Man versucht mit den Leugnern viel zu lange zu diskutieren, als wären sie volljährig, oder als wären die die einzigen, die was zu verlieren hätten. Man sollte da die Bandagen härter wählen, damit unsere hiesigen Leugner wenigstens gezwungen wären, sich als das zu exponieren, was sie sind. Radikale Realitätsverweigerer, die politisch in etwa den Tea-Party-Freaks ähneln (und die Motivlage ist hier rein politisch bei den Leugnern).

*Btw., ich habe gar nix speziell gegen den Staud, aber vergleichen sie da mal seinen "Moderne Nazis"-Approach: Auch da, immer lächeln, immer freundlich. Klingt clever, ist aber uneffektiv. Ganz ehrlich: Ich bin da mehr für drastische Worte. Aber da werde hier ja bedient.

Kommentar-Direktlink axel· 09.02.12 · 14:25 Uhr

@ Jan

Eigentlich läuft die Debatte in der allermeisten Zeitungen doch prima, nahezu perfekt. Je weniger Leute wie Rahmstorf etc. dabei zitiert werden, umso besser. So entsteht gar nicht erst der Eindruck, hier wären zwei gleichwertige, parteiische Lager am Werke, sondern der viel bessere Eindruck, Vahrenholts Thesen widersprechen dem gesunden Menschenverstand, wiedergegeben hier durch den Autor des Zeitungsartikels. Genau so stelle ich mir die perfekte Debatte vor, man braucht keine Klimaforscher dabei als Partei.

Zu RWE:
Sagen wir so, für RWE scheint festzustehen, dass es für Atom und zunehmend Kohle wenig Perspektive gibt. Man setzt daher auf Erneuerbare Energien, muss aber feststellen, dass man da recht spät am Markt ist und riesigen Nachholbedarf hat. Sagen wir so, wenn das Tempo der anderen für 10-15 Jahre mal rausgenommen wird, würde sich RWE sicherlich nicht beklagen. Soll natürlich nicht heißen, dass V. im Auftrag von RWE tätig ist, den Schmarren hat er selbst zu verantworten.

Kommentar-Direktlink Jan· 09.02.12 · 15:07 Uhr

@axel

...dass man da recht spät am Markt ist und riesigen Nachholbedarf hat.

Ich denke, es ist da eher die Marktstruktur, die aufs Gemüt schlägt. Der größte Projektierer onshore wäre wohl (nehme ich jetzt mal an, zumindest was die manpower angeht, trifft es zu), offshore hat wohl Windreich ziemlich die Hosen an ( http://www.windreich.de/geschaeftsfelder/offshore-kompetenz.html ).

Wenn die, wie in obiger Pressedarstellung 1mrd. bereitstellen wollen, köntnen die viele aus dem Weg fressen, wenn es nur um die Kohle ginge. Zumindest onshore sehen es die regionalen stakeholder aber gar nicht ein, auf die Ötzen zu verzichten. kann man sehen , wie man will (Wolfgang hatte da mal ein lesenswertesTeil von Czisch: http://www.memo.uni-bremen.de/docs/m1807.pdf ), verständlich ist das allemal, und es ist nicht von Schaden, wenn das Augenmerk auf die realen Geldflüsse im Energiesektor zielt.

Das derzeitige Gebaren von RWE (schließlich kann RWE kaum behaupten, Vahrenholt würde hier nur unabhängig für sich selbst sprechen) ist mir völlig unverständlich, und gegeben, das dieser Mediensturm von niemanden so vorausgesehen wurde, nehme ich mal an, RWE zieht da bald die Reissleine. Selbst der Vatikan hat Galilei rehabilitiert, so ein Quatsch geht heute nicht mehr.

Genau so stelle ich mir die perfekte Debatte vor, man braucht keine Klimaforscher dabei als Partei.

Kann man lange drüber streiten, aber warum eigentlich nicht? Kein Mensch würde von einem General erwarten, dieser hätte keine eigenen Ansichten zur Sicherheitslage, oder von einem Wiwi das er keine Meinung zur demand-side-economy hätte. Das derartige Zurückhaltung nun insbesondere von Klimatologen erwartet wird, kann man auch als ersten Erfolg der Freaks in Sachen Diskurshoheit werten. Das die Leute Bürger sind, wird nicht dadurch gemindert, das sie kompetent sind.

Kommentar-Direktlink kai· 09.02.12 · 15:21 Uhr

jan, bist du so bloed oder tust du nur so

armleuchter wie du kapieren den eigentlichen punkt nicht:

aussagen von klimawissenschaftlern werden heute automatisch gesetze

denk mal ueber deine nasenspitze hinaus, du dummkopf, oder bist schon damit voellig ueberfordert, wie der daemliche warmie vennicke

Kommentar-Direktlink Jan· 09.02.12 · 17:31 Uhr

kai, mach ma halblang, man fängt ja an, sich sorgen zu machen.

Kommentar-Direktlink axel· 09.02.12 · 19:26 Uhr

@ Jan

Ja, die Marktstruktur. Die Monopolisten tun sich ein bisschen schwer damit, dass immer mehr Strom "privat" oder von neuen Erzeugern produziert wird, Solar und Wind, Tendenz steigend. Irgendwann wird man einer unter vielen sein, schade wird man denken, war so schön ;-)

Hat Vahrenholt bei RWE eine Zukunft? Hm, dass Vahrenholts Medienoffensive Früchte trägt, glaubt doch wohl keiner. Dann bleibt aber der Umstand, dass RWE immer mehr Ökostrom produzieren möchte, aber einen Vahrenholt an der Spitze hat, der für Ökokunden mehr als abschreckend wirkt. Seltsames Marketingkonzept, ich prophezeie, Vahrenholt wird in naher Zukunft ähnlich entsorgt werden wie Grossmann.

Kommentar-Direktlink Krishna Gans· 09.02.12 · 19:37 Uhr

@jan


kai, mach ma halblang, man fängt ja an, sich sorgen zu machen.

Wenn ich ehrlich sein soll, dann mache ich mir ob Deines Geschwafels ernsthaft Sorgen um Dich, das ist kein Witz, soviel hirnverbrannten Muell, und dann ueber die Leugner herziehen, dass ist krank.

Kommentar-Direktlink Günther Vennecke· 09.02.12 · 19:51 Uhr

@Jan,

diese Typen sind halt nun mal so, da kann man nichts machen.

Ich habe gerade ein bisschen bei eike gestöbert. Das ist besser als jede Karnevalssitzung, die reißen eine Posse nach der anderen! :-))))))))))))))))))))))

Die meisten der Vollidioten dort stilisieren inzwischen den Vahrenholt-Erguss zum Wendepunkt der Klimadebatte in der öffentlichen Wahrnehmung hoch. Warum? Weil die BLÖD-"Zeitung" in drei Folgen die "Klima-Lüge" thematisiert hat.

Und wenn du denkst, blöder geht's nicht mehr, kommt bestimmt ein eike-Fan daher.

Klar, dass auch ein Verweis auf die "Bilderberger" nicht fehlen darf, die scheinbar (und ich meine "scheinbar", nicht "anscheinend") auf ihrer 2010 Konferenz über "Global Cooling" diskutiert hätten.

Für gewöhnlich interssiere ich mich nicht für die Bilderberger-Berichte, aber ich habe da vor längerer Zeit - als ich auch auf dieses Gerücht gestoßen bin - mal recherchiert. Und zu Tage kam nur eines: die absolute Beklopptheit der Skepties!

Es verhält sich nämlich so: wenn man überhaupt irgendetwas glauen darf, was auf diversen Websites über die Bilderberger verbreitet wird, dann wurde auf besagter Konferenz darüber diskutiert, welche Geo-Engeneering-Maßnahmen geeignet seien, der Globalen Erwärmung entgegen zu wirken. Die Skepties in ihrem Wahn glauben aber tatsächlich, dass die von ihnen erfundene Globale Abkühlung ein Thema gewesen wäre!
:-))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))

Auch bei scsk ist ein gewisser Demagoge/Polemiker namens Heinz Eng derselben Meinung. Nun ja, das findet man ja immer wieder bei den Skepties: einer bringt ein Gerücht auf und weil es ins Konzept passt, wird es von allen anderen ungeprüft übernommen und weiter verbreitet. Und diese Typen bezeichnen sich selbst als "Skeptiker"! Wie irre sind die denn?
:-)))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))

Es ist wirklich zu lustig zu lesen, wie geistig beschränkt diese Typen sind und auf welch primitiven Niveau sie sich gegenseitig die Seifenblasen zuspielen, die schon bei der geringsten Überprüfung auf Stimmigkeit kraftlos platzen. Wie gesagt: besser als manche Karnevalssitzung. :-))))))))))))))))))))))))))

Einen interessanten Einblick in die krause "Gedanken"-Welt der Skepties gibt eine von ihnen organisierte Umfrage. Dort werden 39 mehr oder weniger kranke Thesen formuliert, für die man sich als Skeptie entscheiden kann. Die prozentuale Verteilung gibt sicherlich Rückschlüsse auf den Grad des Wahnsinns, dem die verfallen sind:

Umfrage

Kommentar-Direktlink Dr. Webbaer· 09.02.12 · 19:57 Uhr

(...) dann wurde auf besagter Konferenz darüber diskutiert, welche Geo-Engeneering-Maßnahmen geeignet seien, der Globalen Erwärmung entgegen zu wirken (...)
Ja, das stimmt, das kann der Webbaer bestätigen! MFG, Dr. W

Kommentar-Direktlink axel· 09.02.12 · 21:11 Uhr

@ Günther

Ja, derzeit hat man beinahe das Gefühl, dass bei ScS und EIKE die wahren BILDerberger sind ;-)

Alles in bewährter Skeptikermanier: Man ziehe sich an einer isolierten Quelle (BILD) hoch und ignoriere alle anderen Medien. Aber mal ehrlich: Ist es nicht schon peinlich, sich auf BILD berufen zu müssen?

Kommentar-Direktlink axel· 09.02.12 · 21:40 Uhr

Huch, RWE hat ja Vahrenholt schon längst entsorgt, schon vor knapp 14 Tagen, siehe Pressemitteilung von RWE vom 24.1.12:
http://www.rwe.com/web/cms/de/37110/rwe/presse-news/pressemitteilung/?pmid=4007402

Kommentar-Direktlink Krishna Gans· 09.02.12 · 22:05 Uhr

@axel

Aber mal ehrlich: Ist es nicht schon peinlich, sich auf BILD berufen zu müssen?

Einerseits klar, ist bedrucktes Klopapier - aber nichts desto trotz macht das Blatt Meinung. Und wer schnell etwas wissen will, oft haben die recht, komischer Weise.
Nun, mein Ding ist das nicht, auch als Klopapier ungeeignet, weil, dem Vernehmen nach, die Druckfarbe abfärbt.

Kommentar-Direktlink Günther Vennecke· 09.02.12 · 22:22 Uhr

@Gans,

aber nichts desto trotz macht das Blatt Meinung.

In der Tat, aber ohne Rücksicht auf die wirkliche Faktenlage, wie bei der Klimafrage auch.


Und wer schnell etwas wissen will, oft haben die recht, komischer Weise.

Das glauben Sie doch selber nicht. Und wenn Sie damit unterstellen wollen, dass die bei Vahrenholt richtig liegen könnten, so spricht das Bände!

Kommentar-Direktlink axel· 09.02.12 · 22:36 Uhr

@ Günther

Und wenn Sie damit unterstellen wollen, dass die [die BILD]bei Vahrenholt richtig liegen könnten

Aber das ist ja gerade das seltsame: BILD äußert sich ganz in Gans-Manier selbst gar nicht zu Vahrenholt, man gibt ihm drei Tage lang Platz, um seine Thesen darzulegen. Von BILD völlig unkommentiert, unreflektiert. Das ist alles mögliche, aber mit Journalismus hat das nichts mehr zu tun. Im Grunde hätte man rechts oben jedes Mal ------Werbung------- drüberschreiben müssen, dann wär's wenigstens ehrlich.

Kommentar-Direktlink Jan· 10.02.12 · 00:21 Uhr

@axel

ich prophezeie, Vahrenholt wird in naher Zukunft ähnlich entsorgt werden wie Grossmann.

So sehe ich das auch.

Während die vier großen Stromkonzerneim Jahr 2009 mit 68 Prozent der Stromerzeugung eine marktbeherrschende Stellung einnehmen, liegt ihr Anteil bei der
Stromerzeugung mit aus Wind, Biomasse, Erdwärme und Solarstrom ohne alte Wasserkraftanlagen bei mageren 0,5 Prozent. Der Löwenanteil beim Boom der Erneuerbaren Energien stammt dagegen von Regionalversorgern, Stadtwerken, aus Bürgerwindparks und von Privathaushalten. Sie tragen zu 32 Prozent zur Stromgewinnung
Deutschlands bei. In ihrem Energiemix ist bereits ein Stromanteil aus Erneuerbaren Energien von 39 Prozent enthalten. Von den 13 Prozent deutschen
Stroms aus Sonne und Wind liefern sie mit 12,5 Prozent 25 mal so viel Strom aus Erneuerbaren Energien wie die vier Stromkonzerne RWE, E.ON, Vattenfall und EnBW zusammen.

http://www.greenpeace.de/fileadmin/gpd/user_upload/themen/energie/FS-EVU-Studie.pdf (huh, ist eine von Greenpiss beauftragte Studie, sie widerlegen das bestimmt in Minutenfrist)

Obiges Zitat könnte man natürlich auch so werten, das der Verantwortliche der EE-Sparte mit dem dienstlichen Auftrag der der Negation derselbigen herumläuft. Bei Benz schwächelt ja auch gerade die Bussparte, vielleicht mal jemanden dafür einberufen, der sowieso mehr von Zweisitzern hält? Seltsames Unternehmensverständnis.

@Günther

Klar, dass auch ein Verweis auf die "Bilderberger" nicht fehlen darf, die scheinbar (und ich meine "scheinbar", nicht "anscheinend") auf ihrer 2010 Konferenz über "Global Cooling" diskutiert hätten.

Wobei ich mich dunkel an den Janich erinnere, der hier mal den Schmock bekommen hat. Lt. Spiegel Print ist er gerade dran wegen Börsenmanipulation.

Man darf es nicht zu ernst nehmen. Mein kleiner ist in der Grundschule, der würde über solchen Quatsch auch nur noch schmunzeln. Wird insofern auch wieder Zeit für Krishie und Konsorten, über KiKa-Gate zu berichten.


@Krishie

Jau, ich bin nicht der einzige, der euch Leugner für mental gefährdet hält, so what?

Kommentar-Direktlink Alexandra· 10.02.12 · 02:19 Uhr

@ Jan· 05.02.12 · 19:06 Uhr

Man kann zu allem eine Meinung haben - aber nicht zu den Sachen, mit denen man sich nicht befasst hat.

Sie würden bei Depressionen Antidepressiva schlucken, bei Bluthochdruck Blutdruckmittelchen und intersexuelle Kinder verstümmeln lassen http://diskurs.ethikrat.org/archiv/, sobald alle Experten, die Sie gesprochen haben, es Ihnen raten.

Und vermutlich haben Sie Brücken oder Kronen im Mund oder Guttapercha-Wurzelfüllungen. Und wenn der Zahnarzt "zu tiefen Biss" behandeln will, indem er dann Kronen auf die Backenzähne setzt, weil er dabei richtig groß "verdienen" kann, dann werden Sie das auch tun.

Na dann mal los. Tun Sie es Robert Enke gleich. Mal sehen ob Sie diese Fachkompetenz länger überleben.

Gott ist mit Dir, Junge

Amen

Kommentar-Direktlink Alexandra· 10.02.12 · 02:37 Uhr

Günther Vennecke· 07.02.12 · 12:45 Uhr

"Die Skepties behaupten ja gerne - obwohl eigentlich ALLE es besser wissen müssten - dass die Globale Erwärmung seit rund 10 Jahren (manche sagen: seit 1998) eine Pause machen würde.

Wenn man sich allerdings die Entwicklung des arktischen Eisvolumens ansieht, fällt einem auf den ersten Blick auf, dass diese Behauptung nicht stimmen kann"


Und wieder einmal zeigen Sie, dass Sie Laie sind.

Was macht wohl ein Eisklumpen, wenn dessen Umgebungstemperatur von +5 °C auf +2°C absinkt?

Richtig - weiter abschmelzen.

Und daraus folgt laut Vennecke: Es wird wärmer.

Sie könnten Kernenergie-Poster von EIKE sein.

Kommentar-Direktlink Günther Vennecke· 10.02.12 · 06:07 Uhr

@Alexandra,

zeigen Sie, dass Sie Laie sind.

Ja, aber ein Interessierter. Und nicht eine selbst ernannte "Fachfrau" wie Sie, die aufgrund ihres Pseudo-"Wissens" nur dummes Zeug von sich gibt.

Haben Sie einmal darüber nachgedacht, warum es in der Arktis überhaupt Eis gibt?

Falls Sie nicht selber drauf kommen, will ich Ihnen gerne verraten: weil dort die Temperaturen überwiegend UNTER dem Nullpunkt sind.

Wie ich schon sagte: ein Blick genügt.

Sie könnten Kernenergie-Poster von EIKE sein.

Keine Chance, dazu bin ich nicht alt und tatterig genug. Und deren Tunnelblick fehlt mir auch.

Kommentar-Direktlink arabiki· 10.02.12 · 07:58 Uhr

@Webbaer
"Wenn der Webbaer hier einmal stellvertretend einspringen darf: Vergessen Sie die Kurzfristigkeit, "

Eben, man muss jetzt schon was gegen die Eiszeit, die nach der kommenden Warmzeit zu befuerchten ist, was tun. Je eher desto besser. (Drittwagen eventuell?)

Kommentar-Direktlink Jan· 10.02.12 · 09:56 Uhr

Sie würden bei Depressionen Antidepressiva schlucken, bei Bluthochdruck Blutdruckmittelchen und intersexuelle Kinder verstümmeln lassen http://diskurs.ethikrat.org/archiv/, sobald alle Experten, die Sie gesprochen haben, es Ihnen raten.

Keine Ahnung, was sie mitteilen wollen, aber ich vermute mal, das Quacksalber, die Antidepressiva verschreiben eher nicht ihr Wohlwollen finden (um ehrlich zu sein, über die "Verstümmelung intersexueller Kinder" habe ich mir in der Tat noch nie Gedanken gemacht).

Also mal ab davon, das die Klimaschose, was den einigermaßen gesicherten Natwi-Kenntnisstand als solchen angeht, mMn eher mit so Basics wie Penecillin vgl.-bar ist (und, um im Bild zu bleiben, die Wirkungsweisen von Psychopharmaka da eher eine Verästelung darstellt, die sich dann mit Details bei Wolkenfeedbacks oder den co2-Flüsse oder nichtlinearen Effekten vergleichen lässt): Meinen sie eigentlich im Ernst, der Tod von Robert Enke bedeutet, das die Behandlung von Depressionen per se ein Wissenschaftsirrtum darstellt?

Anyway: Ein Ethikrat hat schon in der Grundanlage eine völlig andere Prämisse als die Klimatologie. Das eine schafft eine wie auch immer zu wertende Basis für einen gesellschaftlichen Diskurs, bezogen auf die Technisierung und ihrer Folgen ließe sich das eher mit dem technology assasement erfassen (was heißen soll, hier handelt es sich um eine genuin soziologische Disziplin). Und ob sie es glauben oder nicht, das kann sogar zu was gut sein, wenn es um die Handlungsfähigkeit bei divergierenden Ansichten geht (s. http://de.wikipedia.org/wiki/B%C3%BCrgerkonferenz ).

Das andere hingegen wettet keine 5 cent auf ihre, meine oder sonstwelche Ansichten, sondern ist einer Ethik nur insofern verbunden, als das eine spez. Wissenschaftsethik als Grundlage dient. Wenn also einer dahinterkommt, das ein bistimmter Klimaoutput als Reaktion auf ein Klimainput zu erwarten ist, ist er damit überhaupt nicht gebunden an ihre oder meine Erwartungshaltung oder sogar der Formulierung von Handlungsmaximen, sondern einzig und alleine an seine Kompetenz bei der Beurteilung der Sachverhalte. Und das ein Teil dies spez. Ethos nun mal mit einer scientific community zusammenhängt, ist, ob sie nun in diesem spez. Fall ein Problem damit haben oder nicht, in fasst allen Lebensbereichen (auch der Medizin) auch für sie die unausgesprochene Basis der Wissensgesellschaft.

Sie können jetzt sagen, dass das IPCC ja auch sowas wie TA betreibt, und das ist auch gar nicht unbedingt falsch, solange sie von WG II und III sprechen, weil dies eben Impakte auf Menschen beinhaltet. Bezogen auf WG I (und das ist in der Regel Thema hier,solange es nicht um Atomkraft geht) ist das schlicht kompletter Unfug. Es folgt aber dem hier bei Leugnern zu besichtigendem Schema, das, weil man die Konsequenzen ablehnt, halt die Ursache negiert. Und bezogen auf das IPCC im spez. Fall: Eine derartig transparente und methodisch nachvollziehbare Kompilation wissenschaftlicher Kenntnisse ist ziemlich einzigartig (vgl. sie das mal mit den vergleichbaren internationalen Gremien zur Wasser-, Wirtschafts- oder Entwicklungspolitik). Da beißt das traurige Genöle der Leugner keinen Faden ab.

Um es kurz zu machen: Mir ist scheißegal, ob sie Massnahmen zur Mitigation oder zur Adaptation bevorzugen, ob sie viell. gar nix wollen, weil sie wärmer=besser finden, drauf geschissen was das für den Rest der Welt bedeutet, oder ob sie meinen, der Kommunismus kommt jetzt über das Land. Ihr Bier, wir sind alle gute Demokraten hier. Aber auch die lupenreinste Demokratie ist ein Verfahren der Konsensbildung zwischen Individuen, und da ist es eine schlechte Geschäftsgrundlage, wenn scepties, motiviert durch kollektive Neurosenpflege, reflexhafter Abwehr vermeintlicher politischer Gegner oder schlicht gerontologisch bedingter Bedenken (oder alles zusammen) offensichtlichen Bullshit produzieren. Meine Vermutung ist, das der weitaus größte Teil der scepties auch ganz genau wissen, das es BS ist, weil sich anders die verzweifelte Suche nach Gegenargumenten (wie jüngst bei Vahrenholt) oder die seltsame Akzeptanz innerer Widersprüche der eigenen Position gar nicht erklären ließe.

Die scepties wissen ganz genau, das ihre Leugnung gar nicht satisfaktionsfähig ist. Die Reaktion darauf ist allerdings seltsam erratisch: Man brüllt halt noch ein bischen lauter. Das Verhaltensmuster gibt es auch andernorts, ist aber, warum auch immer, beim Klima besonders ausgeprägt. Warum weiß ich nicht, ich vermute für meinen Teil eine politische Konnotierung des Themas. Die Betreffenden sollten sich dieser Energie aufsparen für den Diskurs über mögl. Massnahmen, also, wenn es eben politisch wird. Die science anzupissen ist fruchtlos, und sollte mit Gelächter beantwortet werden.

Kommentar-Direktlink Günther Vennecke· 10.02.12 · 14:26 Uhr

@Jan,

Die science anzup... ist fruchtlos, und sollte mit Gelächter beantwortet werden.

Volle Zustimmung!


Also dann:

Singer - ein dreifaches Helau!

eike - Alaaf!

(den Rest spare ich mir, damit die anderen noch in das Gelächter einstimmen können.)

Kommentar-Direktlink Günther Vennecke· 10.02.12 · 14:29 Uhr

Einer geht noch:

Vahrenholt - Humbug, Humbug, Humbug, tätärä, tätärä,. tätärä!

(oder hieß es "Humba"? Na egal, was der Vahrenholt schreibt, ist jedenfalls Humbug, passt also besser)

Kommentar-Direktlink Alexandra· 10.02.12 · 18:12 Uhr

Jan· 10.02.12 · 09:56 Uhr

Meinen sie eigentlich im Ernst, der Tod von Robert Enke bedeutet, das die Behandlung von Depressionen per se ein Wissenschaftsirrtum darstellt?

Nein - ich meine nur, dass Sie es sich sehr einfach machen, indem Sie einfach alles glauben, wenn es nur von genügend Fachleuten vertreten wird.


Depressionen sind nichts anderes als die psychische Symptomatik Stress(-Hormonspiegel) (Noradrenalin, Kortikoide) verursachter neurologischer Schäden im Gehirn, im Bereich des Hippocampus.

Diese Schäden kann nur der Körper selbst regenerieren, indem man den Körper aus der Stress-Situation heraus nimmt.

Die gegenwärtig praktizierte "Behandlung" von Depressionen ist das genaue Gegenteil. Durch aufputschende Psychopharmaka wird der Mensch künstlich am Laufen gehalten, so dass sich diese neurologischen Schäden verschlimmern.

Robert Enke kannte diese Zusammenhänge nicht und konnte aufgrund seiner Erfahrung mit der tollen psychiatrischen Therapie gar keine rationalere Entscheidung treffen als den "Suizid".

Das Thema ist hier Klima.

Und davon verstehen Sie offensichtlich auch nichts. Dass wir auf der Erde wärmere Zeiten hatten mit viel höherem CO2-Gehalt und das Klima trotzdem nicht in den Hitzetod der Erde gekippt ist, macht Sie nicht nachdenklich.

Für Sie zählt nur die vernmeinliche Mehrheit die eine bestimmte, vermeintlich wissenschaftliche Postion vertritt. Da brauchen Sie nur noch nachzuplappern und schon ist das Leben schön bequem.

Kommentar-Direktlink Krishna Gans· 10.02.12 · 18:35 Uhr

@Jan
Glaubst Du das, was Du da von Dir gibst eigentlich wirklich alles selber ?
Da möchte ich schon gern wiessen, ob das, was Du da kaust, schnupfst oder rauchst au Rezept bekommst oder ist das im freien Handel erhältlich ?
Wie kommst Du auf das sehr dünne Brett, die Klimadiskussion hätte was mit Enke zu tun ?

Vielleicht hat Du mit Deinen allerwirrsten, hier publizierten Gedankengängen selber mehr mit Enke gemein als Du vermutest.

Kommentar-Direktlink Alexandra· 10.02.12 · 18:48 Uhr

@ Jan

Dein Geschwafel ist so wirr, dass Du aufpassen solltest, dass man Dich nicht für einen Juristen hält.

Kommentar-Direktlink Dr. Webbaer· 10.02.12 · 19:05 Uhr

Der Webbaer weist freundlich darauf hin, dass Ökologisten in den Wissenschaften sehr wohl in der Lage sind die Moderne Wissenschaftlichkeit zu gefährden, nehmen wir bspw. diese Policy der angesehen APS:

The evidence is incontrovertible: Global warming is occurring.

If no mitigating actions are taken, significant disruptions in the Earth’s physical and ecological systems, social systems, security and human health are likely to occur. We must reduce emissions of greenhouse gases beginning now.
Das Wort 'incontrovertible' ('unwiderlegbar') tritt hier die Moderne Wissenschaftlichkeit mit Füßen, da es eine der wichtigsten Konzepte Moderner Wissenschaftlichkeit [1] ist Erkenntnisse nie als unwiderlegbar zu betrachten. - Hier müssen sich natürlich auch junge Kräfte wie bspw. Jan oder Axel (oder Georg? - der ist erkennbar vom Fach - und ist der jung, naja, it depends... :) fragen lassen, sofern sie wie sie angeben wirklich vom Fach sind, wie sie dazu stehen.

MFG
Dr. Webbaer

[1] Man verifiziert aus gutem Grund nicht mehr.

Kommentar-Direktlink kai· 10.02.12 · 20:09 Uhr

dr. webbaer, also axel ist nicht jung, schätze so gegen 70 und grossvater bis urgrossvater, aber ist kein fehler, aber es solle dazu stehen und nicht so tun als waere es 30.

das gleiche mit venecke: dieser dampfplauderer ist ein gelangweilter arbeitsloser, kurz vor der rente, der aus wut ueber seine erfolglosigkeit zum oekosozoalisten mutiert ist, was alle hier ertragen muessen.

Kommentar-Direktlink Dr. Webbaer· 10.02.12 · 20:18 Uhr

@kai
Nö, die Jungs sind schon ganz OK und ganz vermutlich stimmen auch die Angaben, der kleingeschrieben Axel hat sich gelegentlich wie erhofft erheben können und auch bei Jan hat der Wb keine besonderen Zweifel. DIe V-Waffe ist natürlich ein Sonderfall, aber auch hier meint der Wb um dessen Integrität zu wissen. - Insofern wäre ein Wegkommen vom Ad Personam und ein Zurückkommen auf grundsätzliche Fragen die Wissenschaftlichkeit hier angebracht. Lassen Sie bitte das Holzen mal einen Augenblick zu Hause.

MFG
Dr. Webbaer

Kommentar-Direktlink Jan· 10.02.12 · 21:05 Uhr

@alexandra

Und davon verstehen Sie offensichtlich auch nichts. Dass wir auf der Erde wärmere Zeiten hatten mit viel höherem CO2-Gehalt und das Klima trotzdem nicht in den Hitzetod der Erde gekippt ist, macht Sie nicht nachdenklich.

Das Problem ist nicht, das ich kein Klimatologe bin, sondern, das die, die es sind, offenbar auch keine Ahnung haben. Keiner, außer natürlich: Sie. Alles Stümper, die einfach nur nicht wissen, was sie sofort ermittelt haben.

Anbei: Gilt selbstredend auch für die Medizin. Und jetzt husch, schnell noch ein paar Vitamindrops von Dr. Rath einschmeißen, der ist so originell, der muss einfach richtig liegen.


@Krishie

Wie kommst Du auf das sehr dünne Brett, die Klimadiskussion hätte was mit Enke zu tun ?

Frag alexandra. Oder liess halt einfach mal die Freds mit, in denen du postest.


@WB

Strohmann.

Das eine Erwärmung stattfindet, ist (unabhängig von allem anderen) Fakt. Die Folgen sind aber "likely", nicht gelesen? Hier wird nix mit Füssen getreten, außer vielleicht die moderne Semantik. Von ihnen.

Anbei ist ihr Falsifirbarkeitsbegriff (auf den sie so subtil anspielen) innerhalb eines Prognoseparadoxons eh für die Tonne, wenn sie schon erkenntnistheoretisch kommen wollen. Ahnen sie, warum?

Kommentar-Direktlink Jan· 10.02.12 · 21:06 Uhr

@WB

Falsifirbarkeitsbegriff = Falsifizierbarkeitsbegriff (selbstredend)

Kommentar-Direktlink Dr. Webbaer· 11.02.12 · 02:15 Uhr

Jan, Dr. W wollte ja nur mal kurz bei Euch reinhorchen, ob was kommt und was kommt. Tja, 'Strohmann'?, also die verlinkte Policy wird scho-on diskutiert unter amer. Physikern...

Mit der Feststellung von Fakten meinen Sie sicherlich die Datenreihe der Messstationen, die gewichtet seit 1880 [1] bereitsteht. Kann man so sehen, aber davon ist im verlinkten Text nicht die Rede, dort wurde ohne nährere Angabe eine Unwiderlegbarkeit des Erwärmungsprozesses behauptet, dazu dann noch das "We must ... now" - also da könnte die verständige Kraft schon aufhorchen wollen.

Dr. W hat die versuchte Verifikation angemängelt. Um das Falsifikationsprinzip ging es nicht.

MFG
Dr. Webbaer

[1] erdhistorisch ein sehr kurzer Zeitraum

Kommentar-Direktlink Jan· 11.02.12 · 08:28 Uhr

also die verlinkte Policy wird scho-on diskutiert unter amer. Physikern...

Und amer. Physiker haben kein Wahlrecht?

Kommentar-Direktlink Günther Vennecke· 11.02.12 · 11:08 Uhr

Hier ein aufschlussreicher Artikel von Peter Gleick, der eindeutig belegt, wie sehr Vahrenholt mit seiner verlogenen Behauptung von der "Pause" bei der Globalen Erwärmung danebenliegt.

Interessant auch zu beobachten, dass es praktisch kein ernst zu nehmendes Medium gibt, dass die kühnen Behauptungen des Klima-Sarrazins Vahrenholt nicht in der Luft zerreißt. Die Skepties haben mal wieder auf ganzer Linie verloren.

Völlig absurd haben sie wieder einmal die Tattergreise von eike und ihre Fußtruppte geriert, die allen Ernstes der Meinung waren, dass das Buch des Klima-Fritzen dem Faktum AGW den Todestoß versetzen würde. EInmal mehr ein Beleg dafür, wie weit diese Fuzzis sich von der Wirklichkeit entfernt haben.

Den Ökoreaktionären sind erneut die Felle weggeschwommen. :-))))))))))))))

Kommentar-Direktlink Dr. Webbaer· 11.02.12 · 14:20 Uhr

@Jan
Es ging Dr. W nicht darum die Entscheidung des Einzelnen für oder gegen die ehrenwerte APS zu thematisieren, sondern um den Beleg, dass Ökologisten die Moderne Wissenschaftlichkeit, zu der auch Institutionen wie die APS gehört, zu gefährden. - BTW: Sind Sie eigentlich Klimatologist?

MFG
Dr. Webbaer

Kommentar-Direktlink Dr. Webbaer· 11.02.12 · 14:26 Uhr

@V-Waffe
Vahrenholt spricht immerhin mit dem primären terrestrischen Energieträger "Sonne" einen wichtigen Punkt an, den übrigens auch Dr. W in seinen hiesigen Kommentaren regelmäßig angesprochen hat und der ein echtes Problem für die zeitgenössischen Klimaprognostiker darstellt: Man weiß fast nichts über die historische (extraterrestrisch zu messende) Sonnenleistung!

Das wird noch längere Zeit ein Pain in the Ass für die Klimatologisten bleiben - so wie bspw. Sie für die Sacharbeit.

MFG
Dr. Webbaer

Kommentar-Direktlink axel· 11.02.12 · 14:34 Uhr

@ Webbaer

"Ökologisten", "moderne Wissenschaftlichkeit", "gefährden"

Huch, man braucht wohl solche Begrifflichkeiten, um eine an sich harmlose, fast schon triviale Aussage künstlich aufzuladen. "Ökologisten" klingt ja so, als bestünde das API aus Greenpeacemitarbeitern, ich dachte immer, es wären Wissenschaftler. Im Grunde formulierten Sie nur den Konsens der Wissenschaftler des API und wiesen darauf hin, dass dieser vor dem Austritt (oder waren es 2?) nicht 100% war (die genaue Quantifizierung überlasse ich interessierten Lesern zur Übung ;-)

Kommentar-Direktlink Dr. Webbaer· 11.02.12 · 14:56 Uhr

@axel
Sie meinen APS?! - Ansonsten: Die Modernen Systeme haben viele Feinde, sicherlich gehören die Ökologisten zu den harmloseren. - Wie ist Ihre Meinung zur oben verlinkten APS-Policy?

BTW: Die Begrifflichkeiten sind nicht zufällig gewählt, ökologisches Bemühen ist bspw. vom Ökologismus strikt zu trennen und die Moderne Wissenschaftlichkeit ist ein wichtiges Zivilisationsgut, man kann dbzgl. auch anders.

Kommentar-Direktlink axel· 11.02.12 · 15:29 Uhr

@ Webbaer

Wie ich das finde?

The evidence is incontrovertible: Global warming is occurring.
If no mitigating actions are taken, significant disruptions in the Earth’s physical and ecological systems, social systems, security and human health are likely to occur. We must reduce emissions of greenhouse gases beginning now.

Nun ja, richtig und banal. Ohne "mitigation actions" wären welche CO2-Konzentrationen wahrscheinlich im Jahre 2100: 600ppm, 800ppm? Erwärmung von 4°, 6°? Korrigieren Sie bitte, falls ich völlig daneben liege. Und dass es wahrscheinlich wäre, dass man die Folgen davon nicht mal so lässig schultern kann, hm, klingt irgendwie einleuchtend.

Kommentar-Direktlink Dr. Webbaer· 11.02.12 · 15:49 Uhr

@axel
'Incontrovertible' ('unwiderlegbar') für eine Angabe einen Prozess betreffend finden Sie 'richtig und banal'? - Spricht man heutzutage unter Wissenschaftlern nicht mehr bspw. von einer 'stabiler Befundlage' oder 'umfangreicher Evidenz', die es 'uns erlaubt' bestimmte Zusammenhänge 'gut zu verstehen'? - Ist man schon wieder zurück bei der Wahrheit?

C'mon, niemand hätte etwas dagegen, wenn wie oben skizziert formuliert worden wäre, es geht hier also einerseits ums Sprachliche und andererseits um die Stringenz bezüglich der Folgen wissenschaftlicher Erkenntnis ('we must ... now' ist doch nun wirklich nicht Sache der Wissenschaftler, mit oder ohne 'now').

Wie sich nun die aus Sicht des Webbaeren grundsätzlich gut belegten Zusammenhänge bei der Zusammensetzung der Atmosphäre ("klimarelevante Gase") und einer Erwärmungswirkung konkret darstellen, ist völlig unklar. Wäre die diesbezügliche Prognostik bspw. darauf angelegt Aussagen für die nächsten Jahrzehnte zu treffen, bestände die Gefahr des persönlichen Scheiterns der Prediger, wäre die Prognose-Perspektive bspw. auf 300-500 Jahre ausgelegt, täte es womöglich niemanden interessieren (zukünftige Generationen werden andere Mittel haben, Stichwort: Geo-Engineering), insofern wirkt die Zeitlichkeit der Prognostik designt.

Zur (zurzeit weder belegten wie belegbaren wie auch nicht widerlegbaren) Vahrenholt-Sonnenthese: Ja, kann sein, wirkt nicht wirklich plausibel wg. des weiter oben beschriebenen erkannten Zusammenhangs "Klimagase-Erwärmung". - Abär Vahrenholt trifft eben schon einen wunden Punkt: Die zeitgenössische Klimaprognostik kommt ohne Wissen um die historische Sonnenleistung aus!

MFG
Dr. Webbaer

Kommentar-Direktlink kai· 11.02.12 · 17:31 Uhr

@axel

erwaermung 6 bis 8 grad? das heisst, du weisst genau, wie sich das mit den wasserdampf feedbacks verhaelt, sprich wie sich die wolken so verhalten werden bei 600 bis 800 ppm co2?

kein mensch weiss, wie die bewoelkung sein wird bei 800 ppm, auch du nicht, daher ist die annahme von 6 bis 8 grad reine spekulation, ohne irgendeine praezise wahrscheinlichkeit

Kommentar-Direktlink Dr. Webbaer· 11.02.12 · 21:49 Uhr

Man hantiert da schon recht geschickt mit den Ängsten der Menschen (vs. Bären), 2 bis 4 Grad Celsius innerhalb der nächsten 100 Jahre, wobei es auch mal ein paar Jahrzehnte nicht wärmer, sondern sogar kühler werden könnte. DENNOCH: Man muss was machen, hier und jetzt, am besten gleich Ökosozialismus. Weltweit. Und die Entwicklung kann man nicht weiter abwarten, man muss JETZT ran.

Wenn bspw. in der freien Wirtschaft in einem Großunternehmen irgendwelche Mathematiker vergleichbar spekulativ unterwegs wären, dann wären die schneller in den Senkel gestellt und bei Uneinsichtigkeit außer Brot als Nachbars Lumpi mit Schwanz wackeln kann.

Kommentar-Direktlink SHader· 11.02.12 · 22:56 Uhr

Weil hier nicht mehr über eiszeitliche Produktivität geredet wird, kann ich genauso gut mit einem offtopic-Thema kommen. ;o) Man kann ja zu EIKE stehen wie man will, aber man muss letztlich doch anerkennen, dass es mit die erste Anlaufadresse für Klimaskeptiker ist. Aber wie will man in Medien oder gar in Fachkreisen ernstgenommen werden, wenn ein Stammposter die Behauptung aufstellt, dass ein Pyrgeometer die Lufttemperatur misst? Das ist nicht nicht mal das Schlimme, sondern das kein EIKE-Mitglied ihn auf diesen Fehler hingewiesen hat oder noch hinweisen wird. Sage nie etwas gegen den Feind deines Feindes, so das inoffizielle Credo von EIKE. Solange man sich immer noch schwertut, den natürlichen Treibhauseffekt als physikalische Beobachtung anzuerkennen, wird man unter Studenten und Dozenten verlacht bleiben.

Kommentar-Direktlink Jan· 11.02.12 · 23:00 Uhr

Und die Entwicklung kann man nicht weiter abwarten, man muss JETZT ran.

Wir machen Fortschritte.

Wenn bspw. in der freien Wirtschaft in einem Großunternehmen irgendwelche Mathematiker vergleichbar spekulativ unterwegs wären, dann wären die schneller in den Senkel gestellt und bei Uneinsichtigkeit außer Brot als Nachbars Lumpi mit Schwanz wackeln kann

Wtf?

Kommentar-Direktlink Dr. Webbaer· 11.02.12 · 23:07 Uhr

Die Analysen und Empfehlungen gerade aus dem doitschen Klimatologistenlager sind oft unter aller Sau, ziehen Sie sich doch mal diesen Text hier rein - http://www.wbgu.de/fileadmin/templates/dateien/veroeffentlichungen/hauptgutachten/jg2011/wbgu_jg2011_ZfE.pdf -, sowas wird politisch ernstgenommen! - und hätte bspw. in der Wirtschaft, dort wird auch sehr viel mit Zahlen & Theorien und dbzgl. bemühten Kräften gearbeitet, keine Chance bspw. auf der Tagesordnung einer Vorstandssitzung zu landen.

Es ist kaum erklärlich wie es zu solchen Texten kommen kann, Frauenwahlrecht hin oder her.

MFG
Dr. Webbaer

Kommentar-Direktlink axel· 11.02.12 · 23:17 Uhr

@ Hader

Ja, sehe ich auch so, aber es ist deren Problem, dass man sich öffentlich zum Deppen macht. Typisch ist z.B., dass man letztens nicht die Widerlegung Eschenbachs auf WUWT des Blödsinns von Nikolov/Zeller übersetzt hat, sondern nur die Verteidigung des Blödsinns.

Vahrenholt hat sich zuletzt ja desöfteren im EIKE-Kreis sehen lassen (z.B. in München, beim PIK). Er wird aber immer bemüht bleiben, öffentlich keine Bindung zu EIKE verlauten zu lassen, das könnte ja den eigenen Ruf beschmutzen. Vielleicht ist sein Buch der Versuch, aus all dem Blödsinn das halbwegs seriöse herauszufiltern.

Kommentar-Direktlink Dr. Webbaer· 11.02.12 · 23:23 Uhr

@axel
Was ist EIKE eigentlich genau? Wie gründet sich denn sowas? So ein Verein scheint ja keine natürliche Institution zu sein...

Klar, dass da bei der Klimafroscherei der Wurm drin ist, kann jeder sehen, der bspw. das weiter oben verlinkte Dokument gescannt hat, aber eine Vereinsgründung? Macht man sowas nicht in Parteien? In anderen Ländern wird offen über den Klima-Alarmismus in der Politik diskutiert.

MFG
Dr. Webbaer

Kommentar-Direktlink Jan· 11.02.12 · 23:34 Uhr

und hätte bspw. in der Wirtschaft, dort wird auch sehr viel mit Zahlen & Theorien und dbzgl. bemühten Kräften gearbeitet, keine Chance bspw. auf der Tagesordnung einer Vorstandssitzung zu landen.

Ich glaube, sie haben überhaupt keine Vorstellung von der Flexibilität effizienter Unternehmen.

Ansonsten gilt: Wenn das Ausrufezeichen nicht mehr hilft, tut es bestimmt die Redundanz.

Kommentar-Direktlink Dr. Webbaer· 11.02.12 · 23:59 Uhr

@Jan
Es geht nicht darum, was Sie glauben. - Wie fanden Sie denn den Vergleich der Herausforderungen, die sich der Klimatologie stellen und großen Unternehmen (vielleicht kann man's auch sinnhaft auf die Staaten und ihre volkswirtschaftliche Bearbeitung ausweiten - wie erfolgreich sind bspw. Steuerschätzungen?)?

MFG
Dr. Webbaer

Kommentar-Direktlink SHader· 11.02.12 · 23:59 Uhr

*hehe* Bin erst gerade eben drauf gestoßen, aber der Kommentar von Georg an Peter Heller in der Klimazwiebel ist schon echt klasse. Ich erlaube mir einfach mal diesen unfachmännisch zu zitieren:

"@Heller
"In keinem deutschen Parlament sind Menschen wie wir, die klimaskeptisch sind, an die Segnungen wirtschaftlichen Wachstums glauben und technologieoffen jedwede Innovation freudig begrüßen (alles drei bedingt sich nach meiner Erfahrung gegenseitig) überhaupt noch vertreten"

Das ist, wenn es denn stimmte, natuerlich schrecklich. Wenn Sie aber nochmal kurz in der Verfassung nachschlagen, steht da gerade nicht drin, dass jede politisch motivierte wissenschaftliche Irrmeinung auch parlamentarisch vetreten seien muesse.
Ueberzeugen Sie einfach genuegend Leute und wenn Sie dann die noetige Mehrheit haben, koennen Sie ja gegen den Strahlungstransport abstimmen lassen. Als naechstes kommt dann die Gravitation dran. Good luck."

Kommentar-Direktlink Jan· 12.02.12 · 00:34 Uhr

Wie fanden Sie denn den Vergleich der Herausforderungen, die sich der Klimatologie stellen und großen Unternehmen ...

Ganz einfach: Unternehmen mit der von ihnen eingeforderten Trägheit sind tot. Darüberhinaus finde ich, auch Unternehmensangehörige fänden 6° C mehr irgendwie scheiße. Ist aber nur mein persönlicher Tip.

Um im Bild zu bleiben: Ihre Steuerschätzung hört sich griechisch an.

PS.: Das mit dem "glauben" erwähnteich nur iher semantischen Sensibilität zuliebe.

Kommentar-Direktlink kai· 12.02.12 · 01:28 Uhr

@alle klimaalarmhornochsen, besonders den dampfplauderer vennedoeck

drei faktoren bestimmen vor allem T in bodennaehe

1. sonne, solarkonstante, groesse 100 % klar, unbestritten

2. treibhausgase, groesse 100 % klar, vertikale atmosphaerenschichtung, co2 sensititivitaet 1grad, unbestritten

3. wolken, dh. wasserdampffeedbacks, nix klar, niemand weiss nix sicheres, keine sichere quantifizierung, hoechst umstritten zw. ipcc und skeptikern

wegen 3 ist die resultante bodennahe T unklar

axel, etc, tut deshalb nicht so, als waere eine T steugerung insgesamt gesetzt, ich weiss ihr wolt das unbedingt, aber 3 ist euer pferdefuss und ihr schwindelt in der oeffentkichkeit, wie wenn das schon klar waere

sogar der letzte dorfdepo versteht das

Kommentar-Direktlink Jan· 12.02.12 · 01:45 Uhr

3 ist euer pferdefuss

Alles auf negatives feedback?

Kommentar-Direktlink Alexandra· 12.02.12 · 02:15 Uhr

Jan· 10.02.12 · 21:05 Uhr

Sie fingen ja an, plötzlich irgendwelche Psychochirurgen http://d-nb.info/790185237 fragen zu wollen, ob Sie eine Hypothalamotomie - vgl. Hypothalamus http://de.wikipedia.org/wiki/Hypothalamus - vornehmen sollten. Der Psychochirurg wird ihnen sicher zuraten.

Aber wir sind ja hier beim Klima.

Und Sie verwechseln offenbar Glauben und Wissen.

Sie glauben einfach nur, dass es wärmer wird. Sie glauben, dass die Klimakatastrophenszenarien wissenschaftlich begründet sind und eintreten werden. Dabei sind - von Ausrutschern: http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,71456,00.html - abgesehen, die Klimabeschäftigten selbst viel zurückhaltender mit ihren Aussagen. Man formuliert so, dass man hinterher sagen kann: Wir sprachen ja nicht davon, dass die Katastrophe eintritt, sondern haben lediglich Szenarien angeboten.

Aber noch mal zu Latif: "Winter mit starkem Frost und viel Schnee wie noch vor zwanzig Jahren wird es in unseren Breiten nicht mehr geben" (Der Spiegel vom 01.04.2000) http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,71456,00.html

Als dann vor ein paar Jahren der erste der vielen kalten Winter mit starkem Frost und viel Schnee eintrat, war das lokal.
Als ein Jahr später wieder ein strenger schneereicher Winter eintrat, offerierte man uns nun neue klimawissenschaftliche Erkenntnisse: Es lag an den Veränderungen in der Arktis. Weil es dort wärmer ist und weniger Eis vorhanden ist, ist es jetzt bei uns kälter.

Und Jan ?

Du kannst uns jetzt sicher die Frage beantworten, wie diese Aussage aus Richtung PIK (Rahmstorf) mit den kalten Wintern in den 50er und 60er Jahren in Übereinstimmung zu bringen ist, als es nicht so warm in der Arktis war, als deren Eisbedeckung größer war.

Wie kann man denn so beknackt sein, eine Erderwärmung, die wissenschaftlich auf tönernen Füßen steht, in den Rang der Gewissheit zu erheben ?

Kommentar-Direktlink axel· 12.02.12 · 07:44 Uhr

Das Schöne an Vahrenholt ist, dass das Buch immerhin mit einer überprüfbaren Prognose verbunden ist. Ich denke, spätestens ab 2020 werden wir noch oft über diese Abbildung lachen.
Über die Kunst, IPCC-Szenarien und Projektionen auf eine einzige Gerade zusammenschrumpfen zu lassen (man beachte auch die Startwerte), darf man sich schon heute amüsieren.

Kommentar-Direktlink Karl Mistelberger· 12.02.12 · 09:54 Uhr

> Ich denke, spätestens ab 2020 werden wir noch oft über diese Abbildung lachen.

Hat diese Abbildung auch einen Kontext?

Kommentar-Direktlink axel· 12.02.12 · 10:06 Uhr

@ Karl

Kontext? Nun ja, so was wie IPCC ist blöd, völlig überhöhte Abschätzungen, wir (V&L) sind viel besser, guckst du hier Abb. 73, wie gut unsere Kurve an den bisherigen Temperaturverlauf passt. Um mehr über den Kontext zu erfahren, musst du aber das Buch kaufen, mir reichen schon die Passagen, die man einsehen kann.

Kommentar-Direktlink kai· 12.02.12 · 10:47 Uhr

@axel, hast du auch in der substanz vorwuerfe gegen v&l oder schäumst du vor wut, weil ihr alarmsten die felle davonschwimmen seht?

Kommentar-Direktlink axel· 12.02.12 · 11:03 Uhr

@ Kai

Ja, ich schäume förmlich vor Wut - siehe meine letzten Kommentare.
Ja, die Felle sind weg, was zählt schon ein Paper eines Klimaforschers in Nature oder Science im Vergleich zu einem Laienbuch und einer BILD-Reihe. Man sollte diese Quellen unbedingt in den AR5 aufnehmen ;-)

PS:
Ich habe bislang noch in keinem Kommentarforum einen Skeptiker erlebt, der mal zu den Inhalten Vahrenholts Stellung bezieht. Wird's unterstützt, sieht man bestimmte Aspekte anders? Irgendwie scheinen die Inhalte keinen Skeptiker so recht zu interessieren. Machen Sie doch einfach mal den Anfang.

Kommentar-Direktlink axel· 12.02.12 · 11:05 Uhr

Zu Vahrenholts Inhalten:

Nein, ich werde hier nichts dazu schreiben. Bislang habe ich nur Argumente gehört, die in Skeptikerkreisen schon seit Jahren zirkulieren. Wer bis heute die Widerlegungen nicht zur Kenntnis genommen hat, dem ist sowieso nicht mehr zu helfen.

Kommentar-Direktlink Jan· 12.02.12 · 12:51 Uhr

@Alexandra

Ich legte nahe, meine liebe alexandra, das es Formen des Leugnertums gibt (von denen man hier auch öfters welchen mitbekommt), die rational nicht mehr erklärbär sind. Und fühle mich erneut bestätigt. Was ihren ersten link angeht: ebenso erratisch wie der Verweis auf Robert Enke. Ich gestehe aber, das derErwähnung von "Stereotaktische Hirnoperationen bei abweichendem Sexualverhalten" eine gewisse Originalität innewohnt).

Sehen wir uns das im Detail an:

Und Sie verwechseln offenbar Glauben und Wissen.

I) Selbstimmunisierung durch Zugrundelegung fehlerhafter Prämissen. Was ich ganz bestimmt nicht verwechsele sind Prognose und Wissen. Sie können immer einen Maximalanspruch stellen, völlig unabhängig von der Folgerichtigkeit der Prognose, und tun das auch. Nun beruhen, ihrer dauernden Verwechslung von Messung und Modellierungzum Trotz, die Annahmen der Verlaufspfad auf dem bisher durch Messung erreichten Kenntnisstand. Dazu äußern sie sich auch nie, sondern demonstrieren ihre

II) selektive Wahrnehmung. Die Informationen zur Sachlage werden selektiv durch MSM, Deppenblogs oder gleich ganz durch völlig kenntnisfreie Analogieschlüsse ("Das Klima hat sich auch ohne Menschen schon mal geändert", "Der Wald ist auch nicht Tot" etc etc.) bezogen. Dabei werden, wenn nicht anders möglich, auch gerne Aussagen, die zu schön sind, um sie liegen zu lassen, ihres Kontextes, wie soll man sagen: Brutal entleibt (vgl. Latif, der sich nun klar zu Skeptikern äußert, oder die semantischen Feinheiten des Wortes Trick, das nehme ich hier mal vorweg, weil es sonst garantiert im nächsten Posting kommt). Wenn nun auch das nicht mehr weiterhilft, kommt

III) Projektion: Man unterstellt, wenn wie im Falle Vahrenholt die eigene Position völlig haltlos bleibt, aber man sich thematisch ja schon festgelegt hat und nicht wieder runterkommen will vom Ross, die anderen seien aber auch doof, haben schmale Lippen oder singen keine Lieder (in erweiterter Form: Die haben es daher nicht anders verdient). Ein vermeintlich subtileres Beispiel:

Man formuliert so, dass man hinterher sagen kann: Wir sprachen ja nicht davon, dass die Katastrophe eintritt, sondern haben lediglich Szenarien angeboten.

Da ist ja nun der ganze Strauss dabei, von "Die übertreiben immer masslos" bis "die sagen ja selbst, alles halb so wild". Ohne das bewusst unterstellende Moment eigentlich schon wieder Kategorie i). Abgerundet wird das ganze mit dem entsprechenden Schuss

IV)Erwähltheitsglauben. Man ist ein ganz schneller Checker (auch hier dient Vahrenholt als Beispiel: "An die Sonne hat noch gar keiner nicht gedacht"," Ich habe nebenher mal die Klimatologie in der Frühstückspause revolutioniert, morgen spiele ich die Toccata in d moll im Kölner Dom"). Das degradiert den Opponenten zum Herdentier, und kehrt die Tatsache, das man ja auch mal darüber nachdenken könnte, warum eigentlich alle, die einen Plan haben, anderer Ansicht sind, in ihr Gegenteil um (wiederum Kategorie I)). Alles Geisterfahrer hier.

Die erste Therapiesitzung ist Gratis.

Als ein Jahr später wieder ein strenger schneereicher Winter eintrat, offerierte man uns nun neue klimawissenschaftliche Erkenntnisse: Es lag an den Veränderungen in der Arktis. Weil es dort wärmer ist und weniger Eis vorhanden ist, ist es jetzt bei uns kälter.

Und Jan ?

Und, Alexandra? Der Blitz kam offenbar doch nicht von einem älteren Herren mit Bart auf einer Wolke, so what? Ein neuer Popanz? Erst nölen sie, es gäbe keine Erwärmung, was de facto falsch ist, weil "ich frier ja so doll", dann nölen sie wegen der Erklärung, weil das beweist das die anderen Lügen. Also wenn sie schwimmt, ist sie eine Hexe, wenn sie untergeht, ist sie tot. Auch schön, wie sie das personell gleich noch mit ihrem ganz speziellen Gottseibeiuns identifizieren. Der Rahmstorf war es nicht:

http://www.agu.org/pubs/crossref/2010/2009JD013568.shtml

bestätigt durch

http://www.awi.de/de/news/press_releases/detail/item/jaiser_et_al/?cHash=02d36d297b3d606eb9277091b1bbe929

Nun stehen wir beide davor, und können es kaum sachlich bewerten, oder? Und da trennen sich dan unserer Wege: In Ermangelung besserer Möglichkeiten vertraue ich auf einen halbwegs funktionierenden Wissenschaftsbetrieb, sie auf ihre ...ja was eigentlich?

Interessant dabei ist ja, das sie es sind, der permanent meint, das Klima wäre zu komplex, kann man machen nix. Aber wenn dann der Komplexität nachgegangen wird, sind sie verschnupft, weil es ihnen nicht simplifiziert genug ist.

Kommentar-Direktlink Günther Vennecke· 12.02.12 · 13:21 Uhr

Die Zeit hat hier einen netten Artikel zur Typologie der Skepties veröffentlicht:

Unvernünftige Zweifler

Auch alexandra sollte sich da wiedererkennen.

Alle anderen Skepties natürlich auch.

Kommentar-Direktlink Günther Vennecke· 12.02.12 · 14:15 Uhr

Wo man sich auch umschaut, in jeder Klimadiskussion tauchen immer wieder die gleichen, dummen "Argumente" der Skepties auf, ungeachtet der Tatsache, dass fast alle von ihnen längst widerlegt sind.

Bill McKibben hat hier eine Analyse der Gründe gebracht, weshalb die Skepties von der Ölindustrie geschmiert werden - abgesehen von den Mitläufern, die nur aus Dämlichkeit auf erstere hereinfallen.

Ziemlich erhellend auch die Kommentare unter dem Artikel, wie gesagt, die Skepties warten immer mit den selben dämlichen Einwänden auf, die jedoch leicht zu widerlegen sind.

Kommentar-Direktlink SHader· 12.02.12 · 16:17 Uhr

@axel: "Ja, sehe ich auch so, aber es ist deren Problem, dass man sich öffentlich zum Deppen macht. Typisch ist z.B., dass man letztens nicht die Widerlegung Eschenbachs auf WUWT des Blödsinns von Nikolov/Zeller übersetzt hat, sondern nur die Verteidigung des Blödsinns."

Noch ein anderes Beispiel, was nichts mehr mit dem Klima zu tun hat, aber eben (leider) sehr gut zeigt, wie manche EIKE-Leser ticken: http://www.eike-klima-energie.eu/climategate-anzeige/vahrenholt-bestseller-die-kalte-sonne-das-imperium-der-meinungsmacher-schlaegt-zurueck/#comment_40

"Auch hier werden sich die Fakten gegen das Credo der weltweiten Tabakkontrolle durchsetzen, die mit den gleichen Tricks wie das IPCC arbeitet. Und jetzt ziehen sich beide zurück auf den Standpunkt, ihre teuren Aktionen hätten keinen Schaden angerichtet. Was für ein toller Nutzen."

Solange solche Leute die Deutungshoheit im EIKE-Forum an sich reissen, muss man keine Angst haben, dass sie von jungen Akademikern ernst genommen werden. :o) Ich kann mir aber nicht vorstellen, dass das alle EIKE-Vorstandsmitglieder so glücklich macht, was da tagtäglich auf der eigenen Seite stattfindet.

Kommentar-Direktlink Günther Vennecke· 12.02.12 · 16:44 Uhr

Die Zeit hat eine sehr schöne Grafik veröffentlicht, die zeigt, in wie einfacher Weise durch gezieltes Herauspicken von Daten ein optisch völlig falscher Eindruck vom tatsächlichen Verlauf der Globalen Erwärmung suggeriert werden kann.

Kommentar-Direktlink axel· 12.02.12 · 17:22 Uhr

@ Hader

Ne, sicherlich nicht alle, aber die, die glücklich sind, konnten sich bislang nicht durchsetzen. Bemerkenswert z.B., dass man alle Kommentare unkommentiert stehen lässt, in denen der Treibhauseffekt negiert wird (Stichwort: "Wood", "2.Hauptsatz"; wobei ich mit dem armen Wood wirklich Mitleid habe, er ist tot und kann sich gegen diese Vereinnahmung nicht wehren ;-).

Mich amüsiert gerade die momentane Wutattacke gegen die ZEIT. Mein Gott, die sollen sich einfach die BILD zur Hand nehmen und glücklich sein. Passt sowieso besser.

Kommentar-Direktlink axel· 12.02.12 · 17:26 Uhr

@ Günther

Ja, hübsche Graphik, Vahrenholt und Lüning meinen allerdings, die ZEIT würde damit ihre Leser verschaukeln. Begründung (ich habe sie nicht nachvollziehen können) siehe hier:
http://www.kaltesonne.de/?p=551

Kommentar-Direktlink Günther Vennecke· 12.02.12 · 18:11 Uhr

Vahrenholts Text hat doch sein Gutes:

Die Fortsetzung des Erwärmungstrends erwarten wir erst um 2035, wenn Sonne und Ozeanzyklen (PDO) wieder anziehen.

Das ist eine wissenschaftlich einwandfreie Aussage, die in dem Moment, wo die Temperaturenauf neue Rekordwerte klettern, als falsifiziert betrachtet werden kann.

Das heißt, dass Vahrenholt und alle, die heute noch mit ihm in das selbe Horn tuten, in kurzer Zeit ein für alle Mal widerlegt sein werden.

Er hat sich damit weit genug aus dem Fenster gelehnt um abzustürzen.

Der Wetterbericht für die nächsten Tage prognostiziert ja auch schon wieder Temperaturen im Plus-Bereich, was eigentlich für die Jahreszeit nicht der Normalfall ist, gelten Januar und Februar doch als die kältesten Monate des Winters bei uns.

Warten wir also getrost die ächsten paar Wochen ab und sehen dann, wie sich die Skepties wieder winden um die neuen Temperaturen wegzudiskutieren. Höchstwahrscheinlich wird es bei ihnen dann einfach wieder Wetter sein, getrau der Devise:

Sinkende Temperaturen: Widerlegung der Globalen Erwärmung

Steigende Temperaturen: Wetter

Kommentar-Direktlink SHader· 12.02.12 · 18:18 Uhr

Also ich habs mir mal angeschaut. Lustig, das man zu Beginn eine Einteilung der Zeitungsmedien in Weltklimarats-nah und -fern vornimmt. Als wenn Zeitungen nichts besseres zu tun hätten, als ihr journalistisches Selbstverständnis anhand des Klimarates auszurichten. Aber zu den eigentlichen Aussagen:

Man beschwert sich darüber, dass man sich auf Zeitabschnitte bezieht, die nicht länger als 8 Jahre sind. Angeblich würde der Erwärmungstrend seit 12 Jahren nicht weiterlaufen, und man verweist auf die bekannte Wood for Trees-Seite. Und es stimmt auch, wenn man das Interval 2001-2012 auswählt, dann zeigt die Regressionsgerade einen Trend nach unten (slope = -0.000593565 per year). Wann man stattdessen das Interval um nur ein Jahr nach hinten verlängert (2000-2012), dann passiert etwas völlig "unerwartetes", der Trend geht nach oben. Und nicht nur ein bisschen, sondern richtig augenscheinlich (slope = 0.0065249 per year). Wie kann das sein? *g*

Ich weiss nicht, wer genau diesen Text geschrieben hat, wollen wir mal das Beste annehmen, dass es nicht Prof.Vahrenholt selbst war. Ansonsten hätte dessen ehemaligen Mathe-Profs an ihm die reinste Freude gehabt. Bei diesem Grundrauschen der Daten sollte doch klar sein, dass kurze Zeitintervalle keinen statistisch signifikaten Trend liefern können. Wenn allein 1(!) Jahr Veränderung diese starke Trendumkehr bewirkt, dann sollte spätestens jetzt klar sein, wie instabil die Datenbasis, um vernünftige Aussagen zu treffen.

Zu 4.) "Die beiden von uns hinzugefügten gestrichelten roten Geraden zeigen, dass es bereits 1860-1880 sowie 1910-1940 zu ähnlichen Temperatursteigerungsraten gekommen ist, wie 1977-2000."

Schön! Und? Uruguay hat die Fussball-WM 1930 und 1950 gewonnen und 1970 kam man ins Halbfinale, 1990 ins Achtelfinale und vor 2 Jahren noch mal ins Halbfinale. Ansonsten schnitt man in den anderen Jahren viel schlechter ab. Und nun? Will man in Vahrenholt-Manier einfach die Bahauptung aufstellen 2030, 2050 usw. gibt es wieder was für die Fussball-Fans aus Uruquay zum jubeln? Damit ich nicht falsch verstanden werde, es ist auch nicht ausgeschlossen, dass Uruquay wieder was gewinnt oder wir wieder einen neuen messbaren Sonnenzyklus haben. Aber um das rauszufinden, gehört schon ein bisschen mehr dazu, als reine datengetriebene Temperaturanalyse.

"Wir interpretieren, dass der Erwärmungsstop seit 2000 die Fortsetzung dieser zyklischen Entwicklung ist. Kurzfristige Temperaturschwankungen wie im Treppenstufendiagramm der Zeit-Redaktion spielen hierbei keinerlei Rolle."

Also dürfen wir uns wohl spätestens ab 2020 wieder auf ein noch höheres Hoch freuen.

zu 6.) "Aber es kommt noch besser. Warum beginnt die von der Zeit dargestellte Kurve eigentlich gerade 1973?"

Na das sind ja Witzbolde. Selbst eine Zeitskala ab 2001 aufmachen, weil mit 2000 die Ausgleichsgerade steil nach oben zeigt. Also wenn andere Cherry-Picking betreiben, brauchen die sich wirklich nicht zu beschweren.

zu 7.) "Die fehlende Erwärmung der letzten 12 Jahre ist keine Erfindung der Autoren des Buches “Die kalte Sonne”. Man kann das sehr leicht auf Woodfortrees.org selber plotten."

Man stelle sich mal vor, der Autor verschreibt sich und statt 12 stände eine 13. ;o)

Zu der Prognose "Die kalte Sonne" hatte Günther Vennecke schon was geschrieben. Ich schlage vor, die ZEIT und Prof.Vahrenholt machen einen Termin so gegen Anfang Februar 2022 für ein Interview aus, mit dem Titel "War da nicht mal was...".

By the way, vielleicht hat der mediale Wirbel auch was gutes. Ich würde mir wünschen, dass Mathematik und Physik-Seminargruppen an den Unis einfach mal als Übungsaufgabe die Statistik aus dem Buch auseinanderpflücken und deren Ergebnisse direkt an Prof.Vahrenholt zuschicken würden. Dann hätte ich wieder Hoffnungen in junge deutsche Wissenschaftlicher. :o)

Kommentar-Direktlink kai· 12.02.12 · 18:26 Uhr

vennegoggel

wie üblich, nix als geistiger dreck ohne jede substanz

Kommentar-Direktlink SHader· 12.02.12 · 18:39 Uhr

@Kai, bist Du gerade in Deiner pubertären Phase, oder weshalb diese Vulgärsprache?

Kommentar-Direktlink Günther Vennecke· 12.02.12 · 20:23 Uhr

Morgen abend 22:15 Uhr ist Vahrenholt auf PHOENIX zu sehen in der Sendung Unter Den Linden mit dem Thema Wieder prima Kima? Der Streit um die Energiewende

Als Gegenspieler von Vahrenholt tritt Prof. Dr. Hubert Weiger, Vorsitzender des BUND auf.

Könnte vielleicht interessant werden

Kommentar-Direktlink axel· 12.02.12 · 21:46 Uhr

@ Günther,

schade, dass sich kein Klimaforscher gefunden hat. Jetzt debattieren halt zwei Fachfremde über Klimaforschung. Andererseits vielleicht doch eine gute Wahl:
Vahrenholt (RWE) vs. Weiger (BUND), Lobbyist gegen Lobbyist, könnte interessant werden, wenn Sie anstatt über Wissenschaft über Politik sprechen.

Kommentar-Direktlink SHader· 12.02.12 · 21:50 Uhr

Zumindest dürfte damit die These widerlegt sein, dass die Medien in Deutschland alternative Wissenschaftsansichten boykottieren würden. Wieviele Fernsehminuten bekommt man eigentlich als ganz normaler Klimawissenschaftler, der sich tagtäglich mit dem Thema beschäftigt?

Kommentar-Direktlink axel· 12.02.12 · 21:59 Uhr

@ Hader

Braucht ein Klimawissenschaftler überhaupt noch Sendeminuten? Was soll er erzählen, was jeder nicht schon längst weiß? Im Grunde werden Klimawissenschaftler nur noch bei Wetterereignissen eingeblendet (Ist dies eine Folge des Klimawandels?) oder beim jetzigen Extremfall Vahrenholt.

Der Rummel um Vahrenholt gehorcht eben der "Mann beißt Hund"-Logik, Medienalltag. Heute Rummel, morgen vergessen (wir denken aber 2020 an ihn und werden Zitate und Graphiken dann genüsslich bei EIKE präsentieren - wenn man uns lässt bzw. die es noch gibt ;-)

Kommentar-Direktlink Günther Vennecke· 12.02.12 · 22:15 Uhr

@axel,

denken aber 2020 an ihn und werden Zitate und Graphiken dann genüsslich bei EIKE präsentieren - wenn man uns lässt bzw. die es noch gibt ;-)

Ich denke, bis 2020 hat sich das "Problem" eike rein biologisch erledigt.

Aber Vahrenholt wird schon viel schneller auf die Nase fallen. Wir brauchen nur EIN Jahr, dass ohne El Nino wärmer ausfällt als die vorangegangenen und schon ist Vahrenholts schöne "Theorie" perdu. Ich sagte ja schon, dass er sich ziemlich weit aus dem Fenster gelehnt hat. Da kann er praktisch nur noch abstürzen.

Kommentar-Direktlink Günther Vennecke· 13.02.12 · 13:41 Uhr

interessant finde ich einen Kommentar des eike admins zur Pressefreiheit in Deutschland:

Es trifft zu, dass hierzulande bei Abweichung vom grün-roten Medienmainstream noch keine Haft droht. Ansonsten ist alles exakt so wie in der ehemaligen DDR: Freiwillige Selbstgleichschaltung der Medien in Sachen "Klimawandel", berufliche Nachteile von Abweichlern (es wäre lustig, sich als zwar ausgewiesener Fachmann aber bekannter Klimaskaptiker [sic!] versuchsweise beim PIK oder einer anderen deutschen Hochschulinstitution um eine wissenschaftliche Mitarbeiterstelle zu bewerben, oder als klimakritischer Journalist bei der Süddeutschen Zeitung, der ZEIT usw....).

Quelle: eike Kommentar des admins zu Posting #9 von Norbert Fischer
(Hervorhebung von mir)

Ich schätze, die nächste Stufe ist dann der Vergleich, nein, die Gleichsetzung mit der Presse noch ein paar Jahre weiter zurück in unserer Geschichte.

Was für eine Wahrnehmung von Realität muss eigentlich jemand haben, der zu obigen Ergüssen fähig ist? Dass er so nebenbei dann auch noch den gesamten deutschen Hochschulbetrieb diffamiert, sei hier nur am Rande vermerkt.

Nunja, seine Reaktion ist psychologisch betrachtet ganz interessant: er steht argumentativ mit dem Rücken an der Wand, die Eskapaden seiner Gesinnungsgenossen werden immer skurriler, so dass sich diese Typen immer mehr der Lächerlichkeit preisgeben. Mangels wirklicher Argumente sieht er deshalb überall nur noch Verschwörungen mit dem einzigen Ziel die "Wahrheit" über die Globale Erwärmung - die seines Erachtens gar nicht stattfindet - brutal zu unterdrücken. Presse, Forschung und Lehre - alles gleichgeschaltet, nur damit ein paar habgierige Wissenschaftler weiter Forschungsgelder abgreifen können, m. a. W. ein absolut chaotisches Weltbild, das diese Brüder vertreten.

Kommentar-Direktlink Dr. Webbaer· 13.02.12 · 14:11 Uhr

+++ Top Nachricht +++ Schweiz: Kachelmann keilt subtil gegen die zeitgenössische Klimaprognostik +++ Top Nachricht +++ Schweiz: Kachelmann keilt subtil gegen die zeitgenössische Klimaprognostik +++ Top Nachricht +++ Schweiz: Kachelmann keilt subtil gegen die zeitgenössische Klimaprognostik +++ Top Nachricht +++

-> http://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=GgL5QN5mZX8 (erste Minute beachten, schwyzer Humor, aber eindeutig in der Stellungnahme!)

MFG
Dr. Webbaer

Kommentar-Direktlink kai· 13.02.12 · 17:17 Uhr

@vennegnu

praktisch alles komplett falsch, niemand steht mit dem rücken zur wand, deine agw propagandaschnauze kann nur in der sed geschult worden sein, stalinistischer hirnbeton pur

du kennst keine selbstzweifel und das ist krank

Kommentar-Direktlink Dr. Webbaer· 13.02.12 · 17:27 Uhr

Venne ist bekanntlich Sozialismus wie Religion entkommen, um reinen Herzens neue Bezugspunkte zu finden und diese hundertprozentig anzunehmen. Man soll's nicht vorschnell verurteilen, man soll's nicht pauschal abwerten, abär: Skeptizismus [1] sieht anders aus und auch die Moderne Wissenschaftlichkeit ist kein anbetenswürdiges Subjekt - in ihrem Output. I.p. Konsistenz würde Dr. W mit sich reden lassen, ja!, von der Methodik her ist sie eine feine Sache.

MFG
Dr. Webbaer

[1] vs. Pseudo-Skeptizismus

Kommentar-Direktlink Günther Vennecke· 13.02.12 · 18:23 Uhr

Alles, was zu Vahrenholts Tatsachenverdrehungen zu sagen ist, findet sich bereits in einem Beitrag von Stefan Rahmstorf zum Thema.

Fazit: Es gibt wenig neues unter der "kalten" Sonne. :-))))))))))))


Die Diskussion heute abend auf PHOENIX (22:15 Uhr) spricht insofern interessant zu werden, weil sich die Frage ergibt, inwieweit der Moderator und Vahrenholts Gegenspieler in der Lage sind, dessen dreisten Tatsachenverdrehungen zu begegnen. Wird wohl schwierig werden, wenn Vahrenholt von der verlogenen Taktik des Gish-Gallops Gebrauch (besonders beliebt bei Kreationisten und Skepties) macht, d. h., in wenigen Minuten mehr falsche Behauptungen aufstellt, als sein Diskussionspartner in der ihm zur Verfügung stehenden Redezeit widerlegen kann.

Kommentar-Direktlink axel· 13.02.12 · 19:28 Uhr

Gish-gallop, so wie damals Limburg bei Phoenix? Ich meine, das wäre damals derselbe Moderator gewesen, wirkte damals ein wenig überfordert mit der Materie.

Kommentar-Direktlink Günther Vennecke· 13.02.12 · 19:39 Uhr

@axel,

Gish-gallop, so wie damals Limburg bei Phoenix?

Habe ich leider nicht gesehen? Gibt es davon ein Video?

Kommentar-Direktlink Günther Vennecke· 13.02.12 · 19:42 Uhr

@axel,

ich habe eine Sendung vom 9. 12. 2010 gefunden. Ist die das?

Gucke ich gleich mal rein.

Kommentar-Direktlink Dr. Webbaer· 13.02.12 · 19:55 Uhr

Kollege Rahmstorf - ' Der Winter kam uns nur deshalb kalt vor, weil wir uns an milde Temperaturen gewöhnt hatten' - wäre natürlich wg. dieser und anderer meteorologischer Aussagen schon längst ein Kandidat für den Klima-Schmock. - Der einzige Grund hier zu entsagen besteht sicherlich darin, dass Kollege R. zufällig auf der lokal als zurzeit richtig angenommenen Seite steht und lokal, also auf D bezogen, mächtig ist.

Ansonsten wäre das eine ganz klare Sache, wenn man bspw. von Storch-Maßstäbe anlegen könnte, was die wissenschaftlichen Kräfte Jones und Mann betrifft: 'Forscher von Storch hat angeregt, dass Kollegen wie Mann ("ein problematischer, aber mächtiger Pförtner") und Jones in Zukunft nicht mehr an der Beurteilung von Fachpublikationen, dem sogenannten peer review, beteiligt sein sollten - und auch nicht an den Aktivitäten des Uno-Weltklimarates.'

Rahmstorf ist hier sicherlich in derselben Liga, also als Teil des Problems anzusehen. Niemand hat etwas gegen die sachgerechte Bearbeitung der Herausforderung "Klimawandel", aber man muss diejenigen Klimatologen ausgrenzen, die das Problem befördern, dramatisieren und nicht zur sachgerechten Lösung neigen - wenn wir den weltweiten Ökosozialismus einmal als nicht sachgerecht betrachten wollen.

Über die Zeitlichkeit der Prognostik sind schon viele Worte verloren worden, ja, man rechnet aus gutem Grund mit einer Erwärmung, kennt aber die zeitliche Perspektive nur sehr ungenau. [1]

MFG
Dr. Webbaer

[1] hätte man bspw. noch einige Jahrhunderte Zeit, ergäben sich ganz andere Lösungen, Geo-Engineering und zurzeit menschlicherseits (vs. Bärenwesen) kaum Vorstellbares

Kommentar-Direktlink SHader· 13.02.12 · 20:04 Uhr

@Günther Vennecke,

natürlich überzeichnet der EIKE-Admin die Situation in den Medien. Man könnte sogar fast sagen, es ist seine Aufgabe das zu tun. Fakt ist, egal ob in Amerika oder Deutschland, Klimaskeptiker bekommen überproportional mehr Zeit in den Hauptmedien geschenkt, als die Zahlenverhältnisse bei den wiss. Publikationen oder Anzahl der Wissenschaftler das hergeben würden. Warum die Medien besonders gerne interessante Aussenseiterpositionen präsentieren, dürfte doch klar sein. Selbiges kann man auch am Beispiel der Kreationisten sehen, in Deutschland ein wirklich verschwindend kleine Gruppe, aber eine entsprechend überproportionale mediale Aufmerksamkeit, die Ihnen geschenkt wird. Auch dank den USA und der dortigen "Szene".

Spannend finde ich die Eregebnisse bei EIKE der letzten Wochen alle mal. Es hat den Anschein, als wenn bei einigen regelrechte Überhitzungserscheinungen auftreten. ;o) Ich rechne sowieso damit, dass sich früher oder später personell etwas bei EIKE tut. Die allgemeine Philosophie "Der Feind meines Feindes ist mein Freund" funktioniert in der Wissenschaft nicht wirklich. Diejenigen bei EIKE, die man noch zur Wissenschaftsfraktion zählen kann und die regelrecht mutig und mit Geduld versuchen, den Leuten den natürlichen Treibhauseffekt nahe zu bringen, werden von einer radikalen Leserschaft übertönt. Das wäre vermutlich noch verschmerzbar, aber selbst der Vizepräsident macht ja keinen Hehl daraus, dass er selbst von diesen Theorien nicht viel hält. Ich denke, irgendwann wird dieser interne Riss nicht mehr zu kitten sein.

Kommentar-Direktlink Günther Vennecke· 13.02.12 · 20:09 Uhr

@axel,

ich denke, das passt (PHOENIX 9.12.10). Das ist Lügburg wie man ihn kennt: dumm, dreist und durch und durch verlogen. Er stelt eine ungeheure Behauptung nach der anderen auf, wohl wissend, dass er lügt, aber ohne mit der Wimper zu zucken.

Kleine interessante Variante in dem Dummschwätz-Arsenal der Skepties: jetzt wird es lt. Lügburg plötzlich sogar schon ab 1995 kühler.

Kommentar-Direktlink SHader· 13.02.12 · 20:09 Uhr

Ohh Gott Webbaer, geht es der Skeptikerszene mittlerweile schon so schlecht, dass man krampfhaft nach subtilen Äußerungen in den Medien sucht? Und das auch noch als Hot News verkaufen. Wenn das so weiter geht, bekomme ich mehr Mitleid mit den Jungs. ;o)

Kommentar-Direktlink Dr. Webbaer· 13.02.12 · 20:22 Uhr

@Shader
Dr. W gehört nicht irgendeiner Szene an, sondern sieht nur ganz klar die Unsicherheit der zeitgenösssischen Prognistik, die keiner Dogmatik bedarf, sondern möglichst abgefeimten Skeptizisten.

Hier gilt es sich zu fitten und dümmlichem Pseudo-Skeptizismus entgegenzutreten. Rahmstorf ist sicherlich einer der dogmatischsten Vertreter seines Fachs und als solcher und auch als Person nicht hilfreich.

MFG
Dr. Webbaer

Kommentar-Direktlink Krishna Gans· 13.02.12 · 20:25 Uhr

Radio Moskau zu Hochzeiten des "Kalten Krieges" war ja der reinste Kinderfunk gegen dieses Propgandageschrei des Venneckes. Der kriegt ja glatt noch einen Herzkasper, aber gut, dann hätte der sich auch biologisch überholt.

Kommentar-Direktlink Günther Vennecke· 13.02.12 · 20:30 Uhr

Ich denke, treffender kann man die beschränkte Weltsicht der eike-Typen nicht auf den Punkt bringen als es dieser Poster wohl unfreiwillig tut:

Das Co2-Märchen dient nur einem Zweck! Es soll den deutschen Bürgern Angst machen und ihnen das Geld aus den Taschen ziehen, damit der Volkswohlstand der Deutschen vernichtet wird! Die sog. anerkannte Klimawissenschaft ist KEINE Wissenschaft sondern ein Mafiaverein der sich hinter den Namen IPCC verbirgt!

Quelle, Posting #46

Widersprochen hat ihm keiner, also wird das wohl die allgemeine Auffassung der versammelten Gemeinde darstellen.

Offensichtlich bereitet es dem admin, der sonst immer schnell mit Einwürfen bei der Hand ist, auch kein Problem, solch eine verschrobene Weltsicht kommentarlos zu akzeptieren.

Kommentar-Direktlink Günther Vennecke· 13.02.12 · 20:39 Uhr

@SHader,

Ich denke, irgendwann wird dieser interne Riss nicht mehr zu kitten sein.

Sehe ich genau so. Das Haltbarkeitsdatum von eike nähert sich langsam aber sicher seinem Ende.

Mit oder ohne Gänsegeschnatter, an den Fakten ändert sich nichts.

Kommentar-Direktlink axel· 13.02.12 · 21:16 Uhr

@ Günther

Wenn du die Phoenix-Sendung mit Limburg gesehen hast, verstehst du wohl, warum ich zwiespältige Gefühle habe. Einerseits Verständnis für das Fernbleiben von Klimaforschern, weil sonst der Eindruck vermittelt würde, da wäre ein Gegenüber auf wiss. Augenhöhe.
Andererseits zeigte die Sendung sehr schön, wie es richtig schiefgehen kann. Ein Moderator, der selbst den gröbsten Unsinn unkommentiert lässt, fachfremde Gegenüber, die dann nicht die richtigen Argumente finden. Für heute abend kann es für mich nur um die Frage gehen, welchen von beiden ich blöder finden soll bzw. wer sich medienwirksamer zu verkaufen versteht. Metaebene eben, da die Sachebene wohl eher flach sein wird.

Sagen wir so, ich hätte größere Lust zuzuschauen, wenn einer wie Georg als Gegenüber da wäre. Da wäre dank Georgs unverblümter Sprache auch ein gewisser humoristischer Unterhaltungswert sichergestellt, statt feinziselierter Ausdrucksweise käme das rhetorische Seziermesser zum Vorschein ;-)

Kommentar-Direktlink axel· 13.02.12 · 21:18 Uhr

@ Hader

Die Auseinandersetzung wird biologisch entschieden werden: Wer länger lebt, gewinnt ;-)

Kommentar-Direktlink SHader· 13.02.12 · 21:39 Uhr

@axel,

*g* wobei ich jeden Menschen ein langes Leben gönne. Im Ernst. Und bei manchen besonders lange, damit sie noch so viel wie möglich von der Klimaentwicklung mitbekommen.

Kommentar-Direktlink axel· 13.02.12 · 21:40 Uhr

@ Günther, S. Hader

Habe ich erzählt, dass der Moderator Minhoff bei mir schräg gegenüber wohnt? Hätte ich ihn "briefen" sollen ;-)

Kommentar-Direktlink Krishna Gans· 13.02.12 · 21:49 Uhr

@Shader

...damit sie noch so viel wie möglich von der Klimaentwicklung mitbekommen.

Darauf freue ich mich jetzt schon, wenn ich Euch auslachen werde :-]
Eigentlich muß ich das ja nur weiter machen :-)

Kommentar-Direktlink Günther Vennecke· 13.02.12 · 21:52 Uhr

@axel,

Hätte ich ihn "briefen" sollen ;-)

Es wäre schon traurig, wenn der Moderator seine Hausaufgaben nicht gemacht hätte und überhaupt nicht wüsste, wie er dem Quatsch von Vahrenholt begegnen solte. Es ist ja inzwischen schon genügend diskutiert worden, wie daneben die Behauptungen von Vahrenholt sind. Aber lassen wir uns überraschen.


Kommentar-Direktlink axel· 13.02.12 · 21:57 Uhr

@ Krishna

Hi Krishna, habe letztens die Webseite von deinem Schwiegervater Borchert gesehen.
Vielleicht über dich eine Rückmeldung an ihn:
Respekt, das ist keiner der typischen EIKE-Idioten. Selbst wenn ich seine Ansichten nicht teile, so erkenne ich doch den Liebhaber von Wissenschaft und wissenschaftlicher Methodik. Irgendwie verbindet das. Richte ihm bitte herzliche Grüße aus.

Kommentar-Direktlink axel· 13.02.12 · 22:04 Uhr

@ all

Wir können hier ja den Live-Chat zur Sendung veranstalten.

Kommentar-Direktlink Krishna Gans· 13.02.12 · 22:06 Uhr

erledigt

Kommentar-Direktlink SHader· 13.02.12 · 22:06 Uhr

Ohne jetzt die Leser hier weglocken zu wollen, aber im Unterforum "Astrodicticum Simplex" gibt es einen wirklich guten Artikel. Ein Astronom hat sich mit den Theorien von Svensmark beschäftigt und sich dazu geäußert. Die anschliessende Diskussion enthält die Argumente, die man alle schon kennt ;o), trotzdem stellenweise lesenswert, geht es dort auch etwas gesitteter zu.

Kommentar-Direktlink Günther Vennecke· 13.02.12 · 22:08 Uhr

Wo wir gerade bei historischen Vergleichen sind, das schrille Gekreische bei eike neuerdings erinnert mich irgendwie an die Sendung im DDR-Fernsehen "Der Schwarze Kanal", in der ein Einpeitscher namens Karl-Eduard von Schnitzler, aka Sudel-Ede jeden Montag seine Gülle über den Westen ausgoss.

Der admin von eike geriert sich verblüffend ähnlich. Und ausgerechnet diese Typen sehen die Pressefreiheit bedroht, wo doch das Lügengeflecht, das sie ständig ausbreiten, eine viel größere Bedrohung darstellen würde - wenn, ja wenn man sie denn ernst nehmen könnte.

Allmählich müsste ihnen doch die Ohren klingen ob des schallenden Gelächters, das ausbricht, wenn nicht vom Klima-Verschwörungstheorien-Wahn Befallene die Artikel und Kommentare bei eike lesen.

Kommentar-Direktlink Krishna Gans· 13.02.12 · 22:09 Uhr

Ein Astronom...... ;.)
Simplex = synonym für Simpel.
Der schreibt auch über Weltuntergang 2012 -zig Artikel - ein Dampfblubberer erster Güte,


Kommentar-Direktlink Krishna Gans· 13.02.12 · 22:13 Uhr

Da hat leidet was an Alzheimer, hat dieses Vennecke doch glatt vergessen, daß es selbst seit ewigen Zeiten des Sudel-Edes Erbe 100%, inklusive aller Namensrechte, angetreten hat.

Kommentar-Direktlink Günther Vennecke· 13.02.12 · 22:17 Uhr

Sagt der Moderator: "Es ist ein neuer Streit entbrannt über das Klima ..."

Quatsch, der "Streit" ist in Wirklichkeit gar keiner, denn die Thesen Vahrenholts sind seit Jahren kalgter Kaffee.

Kommentar-Direktlink Günther Vennecke· 13.02.12 · 22:28 Uhr

Vahrenholt: 50% des Klimas macht die Sonne, 50% das CO2.

Was für ein Blödsinn!

Kommentar-Direktlink axel· 13.02.12 · 22:32 Uhr

Gish-Gallop, in der Tat ;-)

Kommentar-Direktlink Günther Vennecke· 13.02.12 · 22:33 Uhr

Vahrenholt: ab 1950 hatten wir die höchste Sonnenaktivität seit 1000 Jahren.

Der Schwachsinn nimm kein Ende.

Kommentar-Direktlink axel· 13.02.12 · 22:36 Uhr

AR4: “Most of the observed increase in global average temperatures since the mid-20th century is very likely due to the observed increase in anthropogenic greenhouse gas concentrations.”

Grr, hätte man vorbereiten können, liest mein Nachbar meine Posts nicht??

Kommentar-Direktlink axel· 13.02.12 · 22:38 Uhr

Und? Der BUND-Mensch ist eine Fehlbesetzung, oder? Langweilig, dröge, und immer nur defensiv reagierend.

Kommentar-Direktlink Günther Vennecke· 13.02.12 · 22:40 Uhr

Ich finde, der Moderator schlägt sich bisher ganz gut. Vahrenholt wirkt irgendwie schwach.

Vahrenholt: Svensmark, Shaviv, Weber aus Dortmund.

Hahahaha!

Kommentar-Direktlink axel· 13.02.12 · 22:54 Uhr

Oh nein, das mit den Prozentzahlen ("Deutschland macht 0,004% der CO2-Emissionen aus") muss dringend geklärt werden.

Kommentar-Direktlink axel· 13.02.12 · 23:02 Uhr

Und? Ich fand den BUND-Menschen echt schwach, der hatte von Klimaforschung auch nicht mehr Ahnung als Vahrenholt, eher weniger.

Kommentar-Direktlink Günther Vennecke· 13.02.12 · 23:02 Uhr

@axel,

Oh nein, das mit den Prozentzahlen ("Deutschland macht 0,004% der CO2-Emissionen aus") muss dringend geklärt werden.

Ja, das hat der Weiger eindeutig vergeigt. Dabei ist das "Argument" nun wirklich einfach zu widerlegen, wenn man auf die 40% Anstieg von 280 auf inzwischen knapp 400 ppm hinweist.

Deine EInschätzung von Weiger teile ich zu großen Teilen, da hätte man sicherlich einen kompetenteren Redner hinsetzen können.

Aber ich denke, Vahrenholt hat auch keinen überzeugen können, der nicht vorher schon irrigerweise seiner Meinung war.

Kommentar-Direktlink axel· 13.02.12 · 23:16 Uhr

@ @ Günther

Och, sag das nicht, meine Frau (die ich mit viel Überredungskunst von "Unser Star für Baku" wegbringen konnte) fand Vahrenholt recht überzeugend. Vahrenholt konnte uns mit unseren Vorkenntnissen nicht überzeugen, das ist aber etwas anderes.

Keine Ahnung, ob man versucht hat, einen Klimaforscher einzuladen (finde ich aber heraus). Falls es eine Art Boykott war, dann meine ich, dass der Schuss nach hinten losgegangen ist.

Kommentar-Direktlink Günther Vennecke· 13.02.12 · 23:26 Uhr

@axel,

dann meine ich, dass der Schuss nach hinten losgegangen ist.

Schon, aber kein schlimmer Schaden, denn wie viele Leute haben die Sendung gesehen, ohne nicht vorher schon eine feste Meinung zum Thema gehabt zu haben?

Die Sendung hat sicher keinen umgedreht in seiner Meinung.

Sicherlich hätte man Vahrenholt stärker auf die Fingerklopfen können, aber was soll's?

Mittel- bis langfristig können diese Typen nur verlieren. Vahrenholt muss jetzt ja zeigen, dass es in den nächsten 30 Jahren KEINE weitere Erwärmung gibt. Das nächstge Rekordjahr widerlegt ihn schon.

Kommentar-Direktlink kai· 14.02.12 · 00:20 Uhr

@alarmisten

schön entlarvend von euch welche taktischen ueberlegungen ihr euch zu einem klimamatch zwischen inkompetenten wettkaempfern macht.

ja, ja der oeffentliche eindruck, der kampf um die meinungsfuehrerschaft, das ist euch das wichtigste, politik, politik, politik, das treibt euch um

mich als neutralen beobachter interessiert viel mehr, ob man auf dem gebiet der beziehung zwischen co2 und h2o / wolken vorankommt, ich meine sicheres wissen und nicht agw propaganda

Kommentar-Direktlink Günther Vennecke· 14.02.12 · 08:32 Uhr

Hier wird Svensmark auf Normalmaß zurechtgestutzt: ein Wissenschaftler mit einer fixen Idee, die auf extrem wackeligen Füßen ruht.

Kommentar-Direktlink SHader· 14.02.12 · 09:28 Uhr

Nochmal zur Sendung, wenn man das letzte Drittel nimmt, dann müssten doch eigentlich die allermeisten Klimaskeptiker schwer enttäuscht gewesen sein. Prof.Vahrenholt bekennt sich eindeutig zu den erneuerbaren Energien (und nicht mal zur Atomenergie) und weist eindeutig darauf hin, dass die fossilen Brennstoffe begrenzt sind. Mein ganz persönlicher Eindruck ist, dass die große Mehrzahl der Klimaskeptiker in Deutschland (es betrifft wirklich nicht alle) viel mehr die Sorge umtreibt, dass die EE so massiv ausgebaut werden. Im Grunde resultiert bei vielen die Klimaskepsis nur dadurch, um Argumente gegen den geförderten Ausbau von Wind-, Solar- und anderen Kraftwerken zu besitzen. Da ist die Kritik an die IPCC-Berichte nur das Vehikel. Das der Ausbau der EE aber auch sinnvoll ist, selbst wenn es den Klimawandel nicht geben sollte, davon will man gar nichts wissen.

Kommentar-Direktlink SHader· 14.02.12 · 09:38 Uhr

Was den Gegenpart angeht, wäre ein Ranga Yogeshwar die Alternative gewesen, die Prof.Vahrenholt deutlich mehr ins schwitzen gebracht hätte.

Kommentar-Direktlink Günther Vennecke· 14.02.12 · 10:43 Uhr

@SHader,

mit Ihrem Posting stimme ich voll überein.

Ich fand es auch interessant, dass das Wort Atom- oder Kernenergie nicht ein einziges Mal gefallen ist. Das beweist wohl, dass es inzwischen gesellschaftlicher Konsens ist, dass die Energie- und vor allem die Stormversorgung der Zukunft ohne Atom stattfinden wird - nicht nur bei uns.

Es wird zwar noch lange Zeit ein paar Ewiggestrige geben, die an der Atomkraft festhalten wollen, aber auch die werden eines Tages eingestehen müssen, dass sie jetzt schon ein totes Pferd reiten.

Ich denke, in dieser Debatte habe ich jetzt fast alles gesagt, was zu sagen ist und werde mich für eine Weile ausklinken. Sollten sich neue, interessante Aspekte ergeben, werde ich mich wieder melden.

Kommentar-Direktlink Krishna Gans· 14.02.12 · 12:34 Uhr

@Shader
Niemand hat bestritten, daß es "endliche" Ressourcen in Sachen Energie gibt, und daß es sinnvoll ist, alternativen zu suchen.
D.h. aber nicht, daß man ohne nachzudenken lossonnert und überall diese Miefwquirle ohne Sinn und Verstand hinpflastert, ohne sich v o r h e r über Speicher oder Verteilung Gedanken zu machen.
Das ist leider das, was geschieht und gibt zu berechtigter Kritik Anlaß.
Wird aber von keinem der, ich nenn sie mal EE-Freaks, erkannt oder akzeptiert, weil deren Ductus ja EE wg Klimawandel ist, und da muß es eben "schnell, man muß ja was tun" sein.
Sorry, und das ist hirnrissig.

Kommentar-Direktlink Krishna Gans· 14.02.12 · 12:35 Uhr

lossonnert soll natürlich losdonnert heißen, sorry

Kommentar-Direktlink Krishna Gans· 14.02.12 · 18:30 Uhr

Kommt der Weigert ausgerechnet mit der MüRü, wie peinlich ist das denn ?
btw, im Großen und Ganzen hat der Vahrenholt doch recht, von Details vielleicht mal
abgesehen. Und der Weigert ist der Herr der Platitüden, geprägt von Unsachlichkeit und Ahnungslosigkeit.

Kommentar-Direktlink axel· 14.02.12 · 19:12 Uhr

@ Kai

mich als neutralen beobachter interessiert viel mehr, ob man auf dem gebiet der beziehung zwischen co2 und h2o / wolken vorankommt,...
Und dann halten Sie es für eine gute Idee, eine 3/4-Stunde mit einer Diskussion zwischen einem RWE- und einem BUND-Vertreter anzusehen *lol* ? Unter ihrem Kommentar finden Sie einen von Günther angegebenen Link, wo Sie in 10min mehr über ihre Fragen erfahren.

Kommentar-Direktlink SHader· 14.02.12 · 19:56 Uhr

Im Nachklang der gestrigen Sendung ist mir noch ein anderer Gedanke durch den Kopf gegangen. Also wenn es in der Wirtschaft einen wirklich zeitraubenden Job gibt, dann fallen für mich auf alle Fälle CEOs bei einem neuen (Teil-)Unternehmen darunter. RWE Innogy als Geschäftsführer voranzubringen, dürfte nun wirklich ein Fulltimejob sein. Nach eigenen Angaben hat er vor 3 Jahren sich mit den Fragen der Sonne im Klimageschehen befasst. Am Ende kam dieses Buch von über 400 Seiten heraus, wann hat er eigentlich die Zeit dazu gehabt, das zu schreiben?

Er hat über 900 Paper gelesen und ebenfalls nach eigenen Angaben ist er zu den Klimawissenschaftlern geflogen, um mit ihnen darüber zu reden. Geschah das alles während seiner Freizeit? Davon abgesehen, wenn er tatsächlich über 900 Veröffentlichungen in den drei Jahren gelesen hat, Respekt. Während meiner Promotion waren es vielleicht knapp 250. Kann vielleicht auch daran gelegen haben, dass bei mir der Schwerpunkt mehr beim Forschen und Experimentieren lag. ;o)

Aber um auf den Punkt der eigenen Leistung zurückzukommen, wie hoch ist jetzt der Anteil von Prof. Vahrenholt gewesen? Da kann man nur spekulieren. Der zeitliche Anspruch ist bei einem populärwissenschaftlichen Buch (soll keine Abwertung sein) in der Regel nicht ganz so hoch. Trotzdem, wie findet man die Zeit, alles zu recherchieren, Leute zu besuchen und die Texte zu schreiben. Welchen Anteil Herr Lüning hatte und ob ihn noch Leute zugearbeitet haben, wurde nicht gesagt. Was auch nichts schlimmes wäre, wenn er mehr die Rolle des Herausgeber gespielt hätte. Vielleicht haben ihm auch solche Leute zugearbeitet, die nicht explizit genannt werden wollen, weil das Ganze dann noch mehr ein Geschmäckle einer nicht neutralen Herkunft bekommen hätte. Wie gesagt, alle (bis jetzt) nur Spekulation.

Kommentar-Direktlink SHader· 14.02.12 · 20:01 Uhr

@Krishna Gans, es gibt immer Vertreter, die die Dinge pauschal bewerten. Die existieren auf beiden Seiten. Und dann gibt es diejenigen, die in der Lage sind, Vor- und Nachteile aufzustellen und gegeneinander abzuwägen. Das sind die aus meiner Sicht interessanteren Statements. Bei EIKE und ScSk muss man immer lange suchen, ehe man wieder ein ausgewogenes Posting liest.

Kommentar-Direktlink axel· 14.02.12 · 20:17 Uhr

@ Hader

Ich schätze, wenn er Mitte dieses Jahres in den Aufsichtsrat entsorgt sein wird, wird er mehr Zeit zum Lesen haben ;-)

Also, ich glaub ihm kein Wort, was die über 1000 Paper angeht, die er gelesen haben will (gestern sprach er von 900 Quellen für sein Buch), es blitzte bislang noch ein keiner Stelle irgendeine spezielle Kenntnis eines Papers auf. Dafür umso mehr Sekundärkenntnisse, z.B. klingen seine "persönlichen Erfahrungen" der angeblichen "Unterwanderung" des IPCC sehr nach Donna Laframboise etc. pp.

Wer hilft ihm jetzt? Z.B. bei der Website der Autoren, der Verlag? Ich vermute mal, dass dem Koautor der Hauptteil der Arbeit zusteht, Vahrenholt dagegen ist gut für publicity und talk shows. Aber genaues weiß man nicht.

Kommentar-Direktlink kai· 14.02.12 · 21:54 Uhr

@axel

ich habe vahrenholt nicht knsumiert, interessiert mich null, was secondhand proponenten wiederkaeuen, deswegen ich auch so ngnaedig mit venne und brightie bin, die nerven bloss.

du hast mich missverstanden, mein interesse gilt ueberhaupt nicht svensmark, auch nur ein unwesentlicher nebenpunkt im agw streit. der link von venne, den du benannt hast, handelt nur von svensmark

echt spannend an der agw auseinandersetzung sind die fraglichen feedbacksdes co2 effekts, welche wissensch. evidenzen es fuer pos. bzw. neg. beeinflussungen des co2 gibt. da idt noch fast alles spekulativ und deswegen sind 3grad klmasensitivtaet vn co2 zur zeit ein klarer schwindel, aus mangel an evidenz

Kommentar-Direktlink axel· 14.02.12 · 22:09 Uhr

@ Kai

Zum Start empfehle ich mal dieses Paper hier, insbesondere Figur 3:
http://www.iac.ethz.ch/people/knuttir/papers/knutti08natgeo.pdf
(mein Tipp: Fig. 3 wird auch im AR5 mal zu sehen sein)

Viele Skeptiker - inkl. Vahrenholt - glauben, Klimasensitivität und Feedbacks seien "spekulativ", da aus Computersimulationen bestimmt. Sie übersehen die vielfältigen anderen Methoden (s. Fig.3). Aber dafür muss man nicht Hegerl und Knutti lesen, eine Methodenübersicht gab's schon in mehreren Abschnitten im AR4. Erstaunlicherweise ist dieses Fehlurteil scheinbar unausrottbar, was nicht sein darf, kann wohl nicht sein.

Kommentar-Direktlink Krishna Gans· 14.02.12 · 23:06 Uhr

@Shader

Im Nachklang der gestrigen Sendung ist mir noch ein anderer Gedanke durch den Kopf gegangen.

Nichts ist uninteressanter als das, was Sie da in den nachfolgenden Sätzen von sich gegeben haben. Es geht nicht mal jemanden was an, wie die sich die Arbeit geteilt haben, wie lange wer für was gebraucht hat - in jedem Fall meine ich eine gewisse Portion Neid aus ihren Worten rauszulesen. Vergessen, daß Vahrenholt, hier als Co-Autor schon mal ein gutes Buch geschrieben hat ? "Seveso ist überall" ?
Wie er in der Sendung richtig sagt - damals war es in Ordnung, so zu schreiben, heute nicht mehr. ( Ein nicht fachbegutachtetes Werk, basierend auf Fachveröffentlichungen)


Kommentar-Direktlink Krishna Gans· 14.02.12 · 23:10 Uhr

@axel

rstaunlicherweise ist dieses Fehlurteil scheinbar unausrottbar,

Auch Du hast nur halb hingehört bei der Sendung oder nur halb verstanden.

@Shader

Bei EIKE und ScSk

Schon wieder nur uninteressantes Gemeckere, was hat das hier zu suchen, interessiert keine Sau, na, von Ausnahmen abgesehen, wie es scheint.

Kommentar-Direktlink Alexandra· 14.02.12 · 23:20 Uhr

zu Jan· 12.02.12 · 12:51 Uhr

Jan - ich sagte doch
Sie können Glauben und Wissen nicht auseinanderhalten.

Dass die Vorhersage Latifs nicht eintraf, zeigt doch, auf welch dünnem Eis sich die Klimavorhersagen bewegen.

Und Ihre Links
können Sie doch vergessen. Eine Aneinanderreihung von Behauptungen unter Vorbehalt gestellt von den Autoren höchst selbst.

Fangen Sie endlich mal an, Ihre Hausaufgaben zu machen.

Im Klartext:
Enweder, sie sind in der Lage und tun das dann auch - die von Ihnen zitierten Paper selbst zu überprüfen, oder Sie halten sich zurück.

Die Zahlen können Sie nicht prüfen. bleiben die physikalischen Zusammenhänge.
Viel Erfolg.
Sobald Sie fertig sind, können Sie sich mal wieder melden.

mfG

Kommentar-Direktlink Alexandra· 14.02.12 · 23:42 Uhr

Was mich hier etwas wundert, ist, dass sich einige Gläubige der Klimakatastrophe ausgerechnet an solchen Blinsen wie den Postern auf Eike oder Herrn Vahrenholt abarbeiteten.

Warum sucht Ihr euch nicht ernstzunehmende Wissenschaftler ?

Kommentar-Direktlink Dr. Webbaer· 14.02.12 · 23:48 Uhr

Was mich hier etwas wundert, ist, dass sich einige Gläubige der Klimakatastrophe ausgerechnet an solchen Blinsen wie den Postern auf Eike oder Herrn Vahrenholt abarbeiteten.

Warum sucht Ihr euch nicht ernstzunehmende Wissenschaftler ?
Es gibt bei der Klimaprognostik der vglw. neuen "grünen" Interdisziplinarität der Klimatologie ein grundsätzliches Problem: Auch das Gegenteil ist nicht richtig.

So wie es nicht möglich ist eine relig. Erlösungsprognostik zu widerlegen, so ist auch die Öko-Erlösung vor dem bösen Warmwerden schlichtweg nicht widerlegbar. Gott sollte ja auch kein Wissenschaftler versuchen zu wiederlegen, welche ungeheuerlichen Dummheiten dabei herauskommen können, sieht man bspw. hier: "Ich schätze die Wahrscheinlichkeit der Existenz Gottes auf etwa zwei Prozent", sagt Dawkins trocken beim Interview.

Außer eben empirisch und ex post, vergleichen Sie's mit dem Waldsterben (das es nur in D gab, lol).

HTH
Dr. Webbaer

Kommentar-Direktlink Alexandra· 15.02.12 · 00:09 Uhr

Zu axel· 14.02.12 · 22:09 Uhr

Ich habe mir Bild 3 in dem verlinkten Aufsatz angeschaut.

U U U n n n d d d ???


Beweise habe ich in dem Aufsatz nicht gefunden.

Man beruft sich auf andere Artikel.

Das geht zu wie in der Psychiatrie - also jener Disziplin, die "Homosexualität" für eine Psychische Störung hält - man beruft sich gegenseitig auf sich selbst.

Wenn man die ganzen Literaturverweise verfolgt, ist man irgendwann mal die Runde rum wieder am Ausgangspaper.

Kommentar-Direktlink Alexandra· 15.02.12 · 00:49 Uhr

Zu axel· 14.02.12 · 22:09 Uhr

Ich komme nochmal auf den von Ihnen verlinkten Aufsatz zurück


Dort heißt es:

"Figure 3 Distributions and ranges for climate sensitivity from different lines of evidence. a, The most likely values (circles), likely (bars, more than 66% probability)
and very likely (lines, more than 90% probability) ranges are subjective estimates by the authors based on the available distributions and uncertainty estimates from
individual studies, taking into account the model structure, observations and statistical methods used."

Sie sind doch so für wissenschaftliche Arbeit. Sie müssen nun nur noch darlegen,

a) ob das Ereignis mit 10%iger oder das entgegengesetzte mit 90%iger Wahrscheinlichkeit eintritt
b) ob das Ereignis mit 66%iger oder das entgegengesetzte mit 34%iger Wahrscheinlichkeit eintritt

und jeweils warum !!


Solange Sie das nicht können, ist die Frage des Ausmaßes einer Erderwärmung und sogar die Erderwärmung selbst reine Spekulation.

Anders ausgedrückt:
Der von Ihnen verlinkte Aufsatz beweist, dass Aussagen über eine Erderwärmung in der Zukunft nicht gemacht werden können.
Da hätten Sie auch selbst drauf kommen können, wenn Sie Ihre vielen Paper mal WISSENSCHAFTLICH lesen würden.


Ich darf daran erinnern, dass die Temperaturen auf dem Erdboden, soweit diese von der Atmosphäre abhängen, von deren Masse und Dichte, von der Höhe der Troposphäre - und wie Georg Hoffmann beiläufig erwähnte - von der Gravitation abhängen.

Die Verminderung der Abstrahlung von Infrarotem Licht durch Gase mit Absorbtionsbanden in diesem Spektrum spielt faktisch keine Rolle, da die Übertragung der Wärmeenergie auf dem direkten Weg durch Stöße erfolgt und nicht durch Stöße über einen Umweg über das Gas CO2, nachdem dieses CO2 über die IR-Absorption Energie aufgenommen hat.


Ich darf auch daran erinnern, dass eine gemutmaßte Erwärmung durch CO2 zu einer nicht gemutmaßten Ausdehnung der Vegetationszone in den Gebirgen und zu den Polar-Regionen hin führen würde mit einem verstärkten Verbrauch von CO2 durch die Pflanzen, also einer GEGENKOPPLUNG.

Kommentar-Direktlink Alexandra· 15.02.12 · 01:06 Uhr

Dr. Webbaer· 14.02.12 · 23:48 Uhr

Wissen Sie, die Gottesgläubigen tue ich ungläubig bewundern:

Wie die das immer wieder hinkriegen, ganz genau zu wissen, was der Wille Gottes ist, diese gottesgleiche Unfehlbarkeit darin - bemerkenswert.

Kann man noch was lernen von denen.

Kommentar-Direktlink axel· 15.02.12 · 07:21 Uhr

@ Alexandra

Der Umgang mit Unsicherheiten und Wahrscheinlichkeiten scheint nicht ihr Steckenpferd zu sein. Man könnte doch zum Beispiel mal schauen, wie groß die Wahrscheinlichkeit negativer Feedbacks ist, d.h. wie groß der Anteil der Flächen kleiner +1° ist.
Das IPCC gibt als wahrscheinlichsten Bereich der Klimasensitivität 2 - 4,5°C an. Und?

Manche Skeptiker sagen, das IPCC würde Unsicherheiten verstecken, andere wie Sie meinen, die dargestellten Unsicherheiten lassen keine Aussagen zu. Die Wahrheit liegt wohl in der Mitte ;-)

PS: Ja, das Paper ist ein Übersichtsartikel, eine Metastudie. Wenn Sie den angegebenen Links folgen, kommen Sie zu den Paper zurück, die die Werte bestimmt haben.

Kommentar-Direktlink kai· 15.02.12 · 07:40 Uhr

@axel

"PS: Ja, das Paper ist ein Übersichtsartikel, eine Metastudie. Wenn Sie den angegebenen Links folgen, kommen Sie zu den Paper zurück, die die Werte bestimmt haben"

ja, das bleibt ja wohl jetzt zu tun. hast du denn selbst die referenzierten arbeiten genau gelesen und bestaetigst dann die zusammenfassungen in abb. 3 von knutti und hegerl?

Kommentar-Direktlink SHader· 15.02.12 · 09:00 Uhr

"Schon wieder nur uninteressantes Gemeckere, was hat das hier zu suchen, interessiert keine Sau, na, von Ausnahmen abgesehen, wie es scheint."

@Krishna Gans: Sie haben ja ein richtiges Talent, nur die Dinge zu kommentieren, die nach Ihrer Meinung völlig uninteressant sind. Was ist los? Ist Ihnen langweilig? Mich interessieren nur die interessanten Dinge. :o)

Kommentar-Direktlink SHader· 15.02.12 · 09:13 Uhr

@Alexandra: Die Klimaforschung fand ich vor ca. zwei Jahren eine Wissenschaft wie jede andere, die ich mit normaler Aufmerksamkeit verfolgt habe. Nachdem ich in einigen Politikforen unterwegs war, fiel auf, dass es da eine Community gibt, die aus meiner Sicht recht merkwürdige Ansichten zum natürlichen Treibhauseffekt und zu Fragen der Energiewirtschaft haben. Das machte mich erstmal neugierig. Dann wollte ich mich über diese ominöse Woods-Experiment informieren, aber von den ersten 30 Google-Treffern war nur ein einziges dabei, welches das Ganze einigermassen seriös beschrieb. Ich fragte mich, wie kann es sein, dass eine wissenschaftliche Minderheit so einen Rabatz im Internet macht. Mit der Zeit lernt man eine Menge durch Selbststudium zur Klimaforschung dazu, vieles was die Skeptiker an Argumente anbringen, kann man mit etwas Gehirnschmalz und Wissen widerlegen. Nur seltsamerweise machen das wenige, so dass indirekt der Eindruck entsteht, dass da etwas dran sein könnte. Ich halte auch nicht viel davon, wenn man sich in Foren nur unter seinesgleichen aufhält. Im ScSk mag man das anders sehen, aber der wirkliche Meinungsaustausch (also nicht, er kam mit seiner Meinung rein, und ging mit meiner Meinung wieder heraus), also anhören was andere meinen und das abwägen, macht so ein Forum überhaupt erst sinnvoll und nicht das ständige auf die Schulter-Geklopfe.

So, genug zugetextet ;o)
MfG
S.Hader

Kommentar-Direktlink axel· 15.02.12 · 16:45 Uhr

Falls echt, ist das echt der Hammer:
Das Strategiepapier des Heartwell-Instituts für 2012

http://www.desmogblog.com/sites/beta.desmogblog.com/files/2012%20Climate%20Strategy.pdf

Ob man jetzt Singer bei ScS als Lobbyist bezeichnen darf oder weiterhin verwarnt wird? Vielleicht probiert's jemand aus, der dort noch schreiben darf ;-)

Kommentar-Direktlink axel· 15.02.12 · 16:52 Uhr

Meinte natürlich Heartland-Institut,
die Hartwellianer machen mich echt kirre.

Kommentar-Direktlink Dr. Webbaer· 15.02.12 · 17:24 Uhr

@Shader

Die Klimaforschung fand ich vor ca. zwei Jahren eine Wissenschaft wie jede andere, die ich mit normaler Aufmerksamkeit verfolgt habe. Nachdem ich in einigen Politikforen unterwegs war, fiel auf, dass es da eine Community gibt, die aus meiner Sicht recht merkwürdige Ansichten zum natürlichen Treibhauseffekt und zu Fragen der Energiewirtschaft haben.
Es gibt keine vergleichbare Wissenschaft mit derart ausgearbeiteter Prognostik. Es galt bis zum Aufkommen dieser Wissenschaft zudem als gänzlich klar, dass hoch komplexe Systeme nur stark näherungsweise prädiktiert werden können und dass man sich - bspw. im Rahmen der Wirtschaftswissenschaften - um das Framework bemüht und, wenn man nicht bös ideologisch verbohrt war wie bspw. marxistisch [1]-leninistische Kräfte, sich bei Prognosen zurückhielt. Zwar das Gute wollte, aber sich seiner Grenzen bewusst war.

Was Sie hier beobachten ist die Rückkehr des Wahnsinns in die Moderne Wissenschaftlichkeit.

MFG
Dr. Webbaer

[1] "Der jüdische Nigger Lassalle, der glücklicherweise Ende dieser Woche abreist, hat glücklich wieder 5000 Taler in einer falschen Spekulation verloren... Es ist mir jetzt völlig klar, daß er, wie auch seine Kopfbildung und sein Haarwuchs beweist, von den Negern abstammt, die sich dem Zug des Moses aus Ägypten anschlossen (wenn nicht seine Mutter oder Großmutter von väterlicher Seite sich mit einem Nigger kreuzten). Nun, diese Verbindung von Judentum und Germanentum mit der negerhaften Grundsubstanz müssen ein sonderbares Produkt hervorbringen. Die Zudringlichkeit des Burschen ist auch niggerhaft." Marx an Engels, 1862 (MEW 30, 257). (Quelle)

Kommentar-Direktlink Thomas Nüssen· 15.02.12 · 18:36 Uhr

@axel,

ich glaube, das Heartland Paper ist wohl echt, denn auch der englische Guardian - nach meiner Erfahrung eine recht zuverlässige Quelle - widmet dem Thema einen Artikel. Da haben Sie wohl echt einen Hammer in die Diskussion geworfen! :-)


Ich finde auch bemerkenswert, dass der Guardian ein paar vielsagende Informationen über Nils-Axel Mörnerbringt, auf den sich viele Klimaskeptiker als Autorität berufen.

Sieht aber so aus, als würden sie sich damit eher blamieren.


Noch ein drittes, wenn auch ein wenig off-topic (zumindest auf dieser Seite): Fukushima. Die Lage dort ist wohl viel schlimmer, als von interessierter Seite gemeldet wird:

http://www.3sat.de/page/?source=/nano/umwelt/160511/index.html

Kommentar-Direktlink axel· 15.02.12 · 18:41 Uhr

Auf desmogblog.com gibt es einen Artikel mit weiteren Dokumenten des Heartland-Instituts, von diesem "Heartland-Gate" werden wir wohl noch einiges hören.

Kommentar-Direktlink kai· 15.02.12 · 19:11 Uhr

@nüsser

in fukushima ist kein einziger mensch gestorben, oder auch nur erkrankt

ich darf deine wissensluecken auffuellen und dir mitteilen, dass der tsunami die echte katastrophe war: du hast wohl zuviel heute-journal gesehen und bist den verrueckt gewordenen medienleuten auf den leim gegangen. pass naechstes mal besser auf, bevor du hier unsinn verzapfst

Kommentar-Direktlink axel· 15.02.12 · 19:25 Uhr

Über dieses Lob wird nicht jeder erfreut sein:

Efforts might also include cultivating more neutral voices with big audiences (such as Revkin at DotEarth/NYTimes, who has a well-known antipathy for some of the more extreme AGW communicators such as Romm, Trenberth, and Hansen) or Curry (who has become popular with our supporters)

88.000$ in 2012 für A. Watts ist auch nicht zu verachten.

Oder wie wär's mit 11.000$ monatlich für Idso? 5000$ monatlich für Singer, Carter ebenfalls auf der Liste. 100.000$ für jemanden, der die "passende" Materialen für Schulen entwickeln soll, ca. 500.000$ für "governmental relations". Noch Fragen?

Und wer immer noch glaubt, der Heartlands Methoden dienten der "guten Sache", einfacher mal nachlesen, was für Projekte Heartland außerhalb des "Antiklima"-Lobbyismus sonst noch am Laufen hat. Und einfach mal schauen, wie das Geld in der Führungsebene so verteilt wird bzw. was mit Mitarbeitern passiert, die ihre Pläne zum Eintreiben von Geldern nicht erfüllen konnten.

PS: Vahrenholt war qua Bedeutungslosigkeit natürlich nicht dabei ;-)

Kommentar-Direktlink Thomas Nüssen· 15.02.12 · 19:53 Uhr

@kai,

in fukushima ist kein einziger mensch gestorben, oder auch nur erkrankt

Das ist so definitiv nicht richtig, denn auch in Fukushima hat es Erdebenopfer gegeben.

Wenn Sie damit aber sagen wollen, dass niemand durch radioaktive Strahlung zu Schaden gekommen sei, so ist auch das falsch. Zahlreiche Menschen, die bei den Aufräumarbeiten eingesetzt waren, haben radioaktive Dosen abbekommen, die so hoch sind, dass sie mit Sicherheit zum vorzeitigen Tod durch Krebs und auch zu zahlreichen strahlenbedingten Krankheiten führen werden:

http://www.n-tv.de/Spezial/AKW-Rettern-droht-Strahlentod-article2901141.html

Ich meine, Sie sollten lieber etwas sorgfältiger recherchieren und sich insgesamt präziser ausdrücken, bevor Sie hier so starke und dann im Endeffekt falsche Behauptungen aufstellen.

Da es bei radioaktiver Strahlung keine als harmlos geltene Untergrenze gibt, ist es unausweichlich, dass jedes bisschen mehr an Verseuchung zu zusätzlichen Erkrankungen und Todesfällen führt, auch wenn dies im Einzelfall nicht nachgewiesen werden kann.

Und seien Sie bitte nicht so zynisch - wie manche das tun - und sagen, es sei egal, ob unter 100 Todesfällen durch Krebs auch 2 oder 3 sind, die strahlenbedingt gestorben seien. Zusätzliche Todesfälle auch in Fukushima lassen sich nun einmal durch keine Ideologie wegdiskutieren. Es wird sie geben und sie sind durch die unkontrollierte und massive Freisetzung von Radioaktivität bedingt.

Author Profile Page Georg Hoffmann· 15.02.12 · 20:27 Uhr

@Tomas Niessen

Ja klar, der sichere Strahlentod und ntv hats berichtet.

Wissenschaft muss Ihnen ja einfach nur laesstig im Weg stehen, wenn Sie ihre Todessehnsuechte fliegen lassen.

Hier eine Zusammenfassung eines detaillierten Berichts des IRSN
http://sciences.blogs.liberation.fr/home/2011/12/nucl%C3%A9aire-17000-travailleurs-sont-intervenus-%C3%A0-fukushima.html

Hier die Originalbeichte zur Dosimetrie in Fukushima
http://www.irsn.fr/FR/base_de_connaissances/Installations_nucleaires/La_surete_Nucleaire/Les-accidents-nucleaires/accident-fukushima-2011/impact-japon/Pages/4-impact-dosimetrique-japon.aspx?dId=cbe9d6d7-e1dd-4c57-b089-364fe09bbf4f&dwId=19b63bfb-0ac3-4891-bc78-8eaae4f60a35

Fazit, im Vergleich zum Beben ist in Fukushima bzgl der Erdbebenopfer praktisch nichts passiert, das gilt inklusive der Spaetschaeden.

Inklusive Tschernobyl und Fukushima sterben pro GW produzierter Leistung mehr Menschen in Kohle, Oel, Gas, Biogas und Wasserkraft. EInzig die Windkraft hat einen besseren Opferquotienten.

Sie sprechen von Zynismus? Ist ja wohl ein Witz. Bei jedem chinesischen Produkt §hergestellt mit der Energie aus chinesischen Kohleminen), dass Sie kaufen und bei jeder Tankfuellung nehmen Sie hoehere Opferzahlen laechelnd in Kauf. Das ist zynisch.

Kommentar-Direktlink Thomas Nüssen· 15.02.12 · 20:53 Uhr

@Georg Hoffmann

bei eder Tankfuellung nehmen Sie hoehere Opferzahlen laechelnd in Kauf

Beim Tanken lächele ich schon lange nicht mehr. Obwohl ich einen Kleinwagen fahre, kostet mich einmal volltanken rund 70 €. Welchen Grund sollte ich da wohl zum Lächeln haben?

Was die andere Sache anbetrifft, so wird wohl die Zukunft zeigen, wer von uns beiden Recht hat. Ich schlage vor, wir warten es einfach ab ohne uns deswegen in die Köppe zu kriegen.

Was Ihre Quellen betrifft, bin ich allerdings durchaus skeptisch, da die Franzosen im Zusammenhang mit Radioaktivität nicht gerade für ihre Aufrichtigkeit gelobt werden. Die radioaktive Wolke von Tschernobyl, die über Deutschland hinweggezogen ist, hat ja schließlich auch wundersamerweise direkt vor der deutsch-französischen Grenze halt gemacht, so dass Frankreich von dem Fallout verschont blieb. Nur mal so erwähnt. :-(

Kommentar-Direktlink Krishna Gans· 15.02.12 · 21:32 Uhr

@axel

100.000$ für jemanden, der die "passende" Materialen für Schulen entwickeln soll,
als ein Gegengewicht zu Gores Müllcontainer ist das so verkehrt nicht, insbesondere dann nicht, wenn Du lesen und zitieren würdest, welche Materialien, bzw was diese sagen :-)
. His effort will focus on providing curriculum that shows that the topic of climate change is controversial and uncertain - two key points that are effective at dissuading teachers from teaching science.

Da, als Ökopax, kann man natürlich nur dagegen sein.
:-)
Ansonsten, wenn man keine Argumente hat - Lobbyismusvorwurf.
Oder bist Du immer noch so blauäugig zu glauben, Euer Haufen lebt von Luft und Liebe ?
Ich hatte es auch hier schon mehrfach verlinkt, von wem die Öks und EE freaks ihre Gelder bekommen, da gehört unter anderem auch Monsanto zu den Gebern, wahrlich eine Zierde für die Umwelt.

Kommentar-Direktlink axel· 15.02.12 · 22:02 Uhr

@ Krishna

Der Zweck heiligt die Mittel? Ich zitiere:

His effort will focus on providing curriculum that shows that the topic of climate change is controversial and uncertain - two key points that are effective at dissuading teachers from teaching science.
Du findest es in Ordnung, Geld aufzuwenden, um Lehrer abzubringen, Klimawissenschaft zu lehren?

Noch ein weiteres Zitat über einen deiner Quellen ewiger Weisheit:

Heartland plays an important role in climate communications, especially through our in-house experts (e.g., Taylor) through his Forbes blog and related high profile outlets, our conferences, and through coordination with external networks (such as WUWT and other groups capable of rapidly mobilizing responses to new scientific findings, news stories, or unfavorable blog posts).

Aha, wissenschaftlichen Ergebnissen muss rasch etwas entgegengesetzt werden? Weil man weiß, dass das Ergebnis nicht für die eigenen Thesen sprechen wird?


Siehst du die Gemeinsamkeit (Tipp: Fettdruck beachten)?

Die Fassade sah immer so aus, dass Skeptiker die Verzerrung der Wissenschaft entgegentreten wollen und der wissenschaftlichen Wahrheit zum Durchbruch verhelfen wollen. Jetzt durften wir einen Blick hinter diese Fassade werfen:
Wissenschaftliche Wahrheit ist der eigentliche Gegner, der bekämpft werden muss.

Kommentar-Direktlink Krishna Gans· 15.02.12 · 22:23 Uhr

@axel
Machst Du jetzt auch noch auf Pipi Langstrumpf ?
Steht Dir nicht, insbesondere die Zöpfe....
Aber ok, es faßnachtet....

Kommentar-Direktlink BreitSide· 15.02.12 · 22:31 Uhr

Alexandra· 15.02.12 · 00:49 Uhr

Also ich hab ja nun schon wirklich viel Blödsinn gelesen, aber Deiner hat bisher alles übertroffen. Meinen Prospekt!

Dass Du offensichtlich noch nicht einmal rudimentäre Kenntnisse von Gasstrahlung hast, macht es nicht besser.

Kommentar-Direktlink axel· 15.02.12 · 22:36 Uhr

@ Krishna

Oh, natürlich, jetzt wird schnell das Thema gewechselt.
Das, was ihr euch bei "climategate" so erhofft hattet, das siehst du jetzt schwarz auf weiß vor dir - und verdrängst.

Mein Tipp: Wenn du Zweifel an den Motiven von Heartland hast, dann lies doch einfach mal die Beschreibungen ihrer geplanten "Projekte" außerhalb der Klimadebatte durch.

Kommentar-Direktlink BreitSide· 15.02.12 · 22:42 Uhr

SHader· 14.02.12 · 19:56 Uhr

Der hat sich wohl vom feinen Guttenberg helfen lassen...

Dass Dummzyniker Krischi hier immer noch rumtrollt? Naja, hat wohl sonst niemanden...

Außerdem scheint es ihm wie dem WeBBarsch zu gehen: Schläge, die man einsteckt, können auch eine erfüllende Kommunikation sein.

Kommentar-Direktlink axel· 15.02.12 · 23:17 Uhr

Oh, Bob Carter nimmt plötzlich mal eben sämtlichen Verschwörungstheorien den Wind aus den Segeln:

“Professional scientists cannot have their opinion bought,” he said, adding it was not important who funded research, but whether or not it was correct.

Das war immer schon meine Meinung, die wiss. Methodik bestimmt das Ergebnis und das Peer-Reviewing sollte dies auch sicherstellen.
Speziell im Fall Carter aber ein dickes "ABER": Was ist mit den vielen Zeitungsartikeln, was ist mit seinen Beiträgen, die z.B. bei EIKE zu lesen waren? Können da Gelder nicht irgendetwas bewirken, 1667$ von Heartland, er gibt übrigens auch zu, Gelder von weiteren Organisationen erhalten zu haben.

Kommentar-Direktlink kai· 15.02.12 · 23:34 Uhr

@breitpfeife

du hast es wieder noetig. ich fand alexandras beiträge überaus fundiert, voller sachverstand und wissenschaftlichem geist und dann kommt so eine dreckschleuder wie du daher, die von null und gar nix auch nur irgend eine ahnung hat und macht den schönen fred kaputt. wenn du nur stänkern willst, haust du am besten gleich massiv ab, und tschüss

Kommentar-Direktlink SHader· 16.02.12 · 08:32 Uhr

Kai wieder im Motzkimodus?

Kommentar-Direktlink kai· 16.02.12 · 08:49 Uhr

@shader, hast du denn die letzten kommentare von dunkellinie gelesen, warum solidarisierst du dich mit soo einem? alexandra's beitraege waren doch sehr sachlich.

daraufhin flucht dieser agw kampfmops hemmungslos und voellig unsachlich zurueck. kann man denn von agw vertretern ueberhaupt keine substanz (von loeblichen ausnahmen wie georg und meistens auch axel) und einen einigermassen anstaendigen ton erwarten?

Kommentar-Direktlink  Krishna Gans· 16.02.12 · 10:37 Uhr

@axel
wo wechsele ichz denn das Thema ?
Dein Thema ist Pipi Langstrumpf, darauf verwiese ich.
Es gibt übrigens bei WUWT eine detaillierte Auswertung, das und wie Dein "Beleg" gefälscht wurde.

Kommentar-Direktlink  Krishna Gans· 16.02.12 · 12:42 Uhr

@Shader
Ja, der Kai macht den Breitmaulfrosch mit recht zur Sau, denn ignorieren hilft bei dieser Pfeife nichts.
Wenn Sie diesen geitigen Tiefflieger goutieren spricht das mit Sicherheit für Sie.

Kommentar-Direktlink  Krishna Gans· 16.02.12 · 12:43 Uhr

@Shader
:-) vergessen, aber das konnten Sie sich sicher denken.

Kommentar-Direktlink axel· 16.02.12 · 14:38 Uhr

@ Krishna

Es gibt übrigens bei WUWT eine detaillierte Auswertung, das und wie Dein "Beleg" gefälscht wurde.
Ist bewiesen, dass dieses eine Dokument NICHT echt ist? BTW, ich kann mir ein Schmunzeln nicht verkneifen bei dem Gedanken, die CRU hätte 2009 die Echtheit der ein oder anderen speziellen Mail verkniffen. "Uns Gans" wäre dann sicherlich der erste gewesen, dem diese Aussage als Beweis gereicht hätte ;-)

Und, Krishna, alle Vorgänge werden von den anderen echten Dokumenten bestätigt, das angezeifelt Dokument enthält manch brisante Formulierungen.

Aber selbst wenn dieses eine Dokument nicht echt sein sollte, da sind auch so interessante Neuigkeiten drin. Mal schauen, Watts schreibt ja viel, nur nicht, was es mit den 88.000 $ auf sich hat, wo er doch stets betont hat, keine Gelder zu empfangen.

Kommentar-Direktlink Krishna Gans· 16.02.12 · 15:22 Uhr

@axel
die Echtheit der Mails wurde aber nun mal bestätigt, und über die Herkunft hat sich kein Beteiligter geäußert. :-)
Aber wie schon einmal gesagt, jeder will leben, und die AGW Fraktion kassiert ebenfalls.
Also.....
Mund abputzen etc...
und nicht imer so überheblich daherfaseln.

Kommentar-Direktlink Krishna Gans· 16.02.12 · 15:24 Uhr

@axel
und nochwas - ich habe mit dem Institiut nichts zu tun, es interessiert mich am Rande, ok, aber mehr nicht.

Kommentar-Direktlink axel· 16.02.12 · 19:31 Uhr

@ Krishna

Aber wie schon einmal gesagt, jeder will leben, und die AGW Fraktion kassiert ebenfalls.
Ja, ja, das liest man gerade ständig von Skeptikern auf allen Blogs. Nur: Ich hätte gerne mal ein Beispiel dafür.

Wie heißt ein AGW-Wissenschaftler, der Tausende von Dollars monatlich von Greenpeace oder WWF bezieht, hm? Hunderttausende Dollar für den IPCC-Bericht? Komisch, hier arbeiten Tausende von Wissenschaftlern ehreneamtlich mit, Geld als Zusatzmotivation wird hier nicht benötigt. Und wofür die Gelder? Ich hätte gerne Beispiele dafür, wo AGW-Wissenschaftler Geld für politische Zwecke erhalten.

und nochwas - ich habe mit dem Institiut nichts zu tun, es interessiert mich am Rande, ok, aber mehr nicht.
Du hast hier schon häufig von WUWT verlinkt. Es interessiert dich also nicht, dass Watts gelogen hat mit seiner Behauptung, er erhielte kein Geld? 88.000$, da muss unsereins aber recht lange arbeiten...

Kommentar-Direktlink axel· 16.02.12 · 19:35 Uhr

Schön, jetzt auch noch Idso (über 11.000$ monatlich von Heartland, und es gibt nicht nur Heartland...):

Furthermore, I am surprised that you seem to either not recognize or care about the fact that knowledge of one’s funding adds absolutely nothing to a scientific debate anyway.

Sehr schön, langsam frage ich mich, wer jemals behauptet hat, die Klimawissenschaft sei korrumpiert. Seltsam nur, dass Carter und jetzt Idso diese Weisheit erst in dem Moment entdecken, wo Zahlungen an sie selbst aufgedeckt worden sind.

Kommentar-Direktlink Krishna Gans· 16.02.12 · 20:07 Uhr

@axel

Komisch, hier arbeiten Tausende von Wissenschaftlern ehreneamtlich
mit,

Was träumst Du eigentlich nachts ?

Michael Mann's Climate Stimulus
Hansen lebt auch nicht von Luft allein...
ein Wahnsinns Budget...
Ach axel......
was bist Du immer so berufsempört :-)
Die Welt ist ja sooo böse, allerdings immer so komisch einseitig, und Euer armseliger Haufen kommt aber auch nie darauf, sich mal gerade darüber Gedanken zu machen.
In den 70igern habe ich schon immer behauptet, unsere "Schlapphüte" sind auf dem rechten Auge blind, ich weiß auf welchem Deine Fraktion blind ist - und den Balken im eigenen Auge nicht sehen will.
:-)

Kommentar-Direktlink Krishna Gans· 16.02.12 · 20:13 Uhr

@axel

Es interessiert dich also nicht, dass Watts gelogen hat mit seiner Behauptung

Da ich diese Behauptung nicht kenne kann ich dazu nichts sagen. Offensichtlich bekommt er sie recht aktuell wohl für ein neues, spezielles Projekt, da müßtest Du auch etwas länger für arbeiten, wahrscheinlich sogar noch viel länger :-)
Mann würde sich dafür eher nicht in seinem Bett umdrehen, bei dem geht's ja eher um hunderttausende und millionen von $.
Dafür muß ein ein axel sehr lange Skeptiker zur Sau machen.

Kommentar-Direktlink axel· 16.02.12 · 20:58 Uhr

@ Krishna

Ganz nett, deine Beispiele, aber ich fragte nach etwas vergleichbarem.

Du verstehst offensichtlich die Tragweite nicht, frage dich doch an deinem Beispiel Mann einfach mal folgendes:
- floss das Geld auf Manns privates Konto?
- wofür durfte Mann das Geld verwenden?

Dein Beispiel zu Hansen liefert ebenfalls nichts vergleichbares. Kritisierst du wirklich, wenn jemand durch Vorträge und Bücher eigenes Geld verdient? Das wäre verwunderlich, kein Mensch auf der Welt hat dies z.B. bei Vahrenholt o.a. kritisiert, da wärst du der erste.

Oder:
Sind 100.000$ für Forschungszwecke dasselbe wie 100.000$ zur Beeinflussung von Schullehrplänen?


Krishna:
Bist du wirklich so naiv zu glauben, Heartland würde einer neuen wissenschaftlichen Wahrheit zum Durchbruch verhelfen wollen? Es ist schon ironisch, dass es Skeptiker sind, die ständig von einer korrumpierten Wissenschaft sprechen, und nun, da erstmals schwarz auf weiß Belege dafür auftauchen, nichts mehr von Korruption wissen wollen.

Kommentar-Direktlink Krishna Gans· 16.02.12 · 21:38 Uhr

@axel

nichts mehr von Korruption wissen wollen.

axel, wie oft habe ich auch hier geschrieben, daß beide Seiten kassieren, weil beide Seiten leben wollen und müssen. Bist Du von Hauptberuf Ehrenamt ?
Na also, bist Du nicht.
Nee, die gefakten 6,5 Millionen sind mit den hunderten Millionen nicht vergleichbar.
Sind 100.000$ für Forschungszwecke dasselbe wie 100.000$ zur Beeinflussung von Schullehrplänen?

Die gefakte Idee der beeinflussten Schullehrpläne steht der tatsächliche Aufwand für Gores Video-Lügen, die dann an die Schulen verteilt wurden, um streng wissenschaftlichen Unsinn vorzuführen gegenüber, un nu ?
Hansens Geld zumindest hat den Gestank des Schwarzgeldes.
This does not include six-figure income over that period in travel expenses to fly around the world to receive money from outside interests. As specifically detailed below, Hansen failed to report tens of thousands of dollars in global travel provided to him by outside parties — including to London, Paris, Rome, Oslo, Tokyo, the Austrian Alps, Bilbao, California, Australia and elsewhere, often business or first-class and also often paying for his wife as well — to receive honoraria to speak about the topic of his taxpayer-funded employment, or get cash awards for his activism and even for his past testimony and other work for NASA.
[..]
Also, he seems to have inappropriately taken between $10,000 and $26,000 for speeches unlawfully promoting him as a NASA employee. This is despite NASA ordering him to return at least some of the money, with the rest apparently unnoticed by NASA. This raises troubling issues about Hansen’s, and NASA’s, compliance with ethics rules, the general prohibition on not privately benefitting from public service, and even the criminal code prohibition on not having one’s public employment income supplemented

Richtig, axel, an Hansens Einnahmen ist aber auch überhaupt nichts anrüchiges, sähe ich auch so, wenn ich so eine scheinheilige Canaille wäre.

würde einer neuen wissenschaftlichen Wahrheit zum Durchbruch verhelfen wollen?
Wieso "neu" ?? :-)

Kommentar-Direktlink Krishna Gans· 16.02.12 · 22:08 Uhr

@axel
stimmt, auch Hockey-Player Mann ist bar aber auch jeden Verdachts.
„Klimaforscher“ Michael Mann im Visier der Staatsanwaltschaft
Oder auch hier
Virginia vs Michael Mann: Ken Cuccinelli is right, auch wenn da noch nicht alles in trocknen Tüchern ist, verdachtsfrei ist Mann deshalb noch lange nicht.
Va. high court hears climate papers case
Wobei es hier ja nur um die Climategate Mails geht, ob die zur Untersuchung herangezogen werden dürfen oder nicht, ein kleiner Erfolg Mann's erstmal....

Kommentar-Direktlink axel· 16.02.12 · 22:16 Uhr

@ Krishna

Kannst du eigentlich selbst denken und einen eigenen Gedanken formulieren?

Gestern gab es auf WUWT einen Beitrag, wo Watts auf die Enthüllungen zu den Zahlungen von Heartland an ihn Stellung nehmen versuchte. Inhaltlich sehr, sehr wenig. Wie viel kostet sein Projekt überhaupt, warum nimmt er plötzlich Gelder an, wo er doch vorher stets stolz das Gegenteil verkündet hat? Nichts dazu, aber in Kindergartenmanier ("Aber der Kevin hat doch auch...") redet er plötzlich über Mann, Hansen etc.

Und Krishna: Wiederholt treudoof alles, was da stand.

Heute berichtet Watts, dass ein Dokument wohl gefälscht sei.

Und Krishna: Das eine Dokument IST gefälscht.

Lassen wir's, Krishna, ich lese jetzt besser nur noch WUWT und spare mir die Dopplungen hier von dir.
Eine allerletzte Frage an dich, und hoffentlich mal 'ne Antwort von DIR:

Was bezwecken die Geldgeber und Heartland mit ihren Geldern deiner Meinung nach?

Kommentar-Direktlink axel· 16.02.12 · 22:20 Uhr

@ Krishna

Gish gallop heute?

Kommentar-Direktlink Krishna Gans· 16.02.12 · 22:25 Uhr

@axel

Was bezwecken die Geldgeber und Heartland mit ihren Geldern deiner Meinung nach?

Die Frage gebe ich direkt zurück in Sachen Mann und Hansen. von denen ich auch schon früher schrieb, wie auch über beiderseitiges Nehmen. Also mime nicht schon wieder den Scheinheiligen, Du wirst ja langsam geradezu thorstenesk, die "!!" fehlen noch, um die Unwichtigkeit zu unterstreichen.

Kommentar-Direktlink axel· 16.02.12 · 23:13 Uhr

@ Krishna

Schade. Dies hätte dein erster und einziger eigener Gedanke für heute sein können.
Vielleicht gibt's ja morgen mehr. Wie verträgt sich der Anspruch "skeptisch" mit der halsstarrigen Weigerung, das Ding da im Kopf mal zum Denken zu verwenden?

Kommentar-Direktlink BreitSide· 16.02.12 · 23:35 Uhr

Na klar, keine Antwort von Krischi, nur laaaangweilige Gegenfragen, die jeder Bot besser könnte.

Mann und Hansen sind international anerkannte Forscher, deren Ergebnisse weltweit Beachtung finden bei über 97% der Forscherkollegen. Der Hockeystick von Mann ist lebendiger denn je und wird ein ums andere Mal besser belegt.

Singer und Heartland sind - wie Vahrenholt mit seinem Buch vom kalten Kaffee - in der Fachwelt belächelt bis verspottet, weil sie nichts auf die Reihe kriegen außer Zweifel zu säen.

Aber Krischi hat die Augen zu, Finger in den Ohren und singt laut "lalalalala".

Kommentar-Direktlink SHader· 17.02.12 · 00:24 Uhr

Die Reaktionen auf die medialen Auftritte von Prof.Vahrenholt sind durchaus interessant. Insbesondere bei den Klimaskeptikern selbst. War es am Anfang fast nur Euphorie, mischen sich allmählich auch nachdenkliche und kritische Meinungen dazu, weil er für Klimaskeptiker sehr ungewöhnliche, um nicht zu sagen inakzeptable Statements abgibt. Und davon gibt es einige (entnommen aus der PHOENIX-Sendung):
- die IPCC-Langfassungen seien in Ordnung, weil sie die verschiedenen Forschungsergebnisse auflisten, nur die Kurzfassungen sind tendenzös
- schon eine globale Erwärmung um 1°C sind mit Belastungen verknüpft
- der Ausbau der EE ist auch ohne bevorstehende Klimaerwärmung sinnvoll, da die fossilen Brennstoffe begrenzt sind und Deutschland ausser Braunkohle praktisch alles importieren müsste

Statements, die man von einem Klimaskeptiker in Internetforen nie gelesen hat. So ganz ignorieren können die das auch nicht, wie man an den letzten Beiträgen in EIKE merkt. Wobei da bei einigen die naive Vorstellung existiert, dass man Prof.Vahrenholt in den Punkten, insbesondere was die Erneuerbaren Energien angeht, auch noch überzeugen könnte.

Letztlich beruhen die überwiegend positiven Anmerkungen zu Prof.Vahrenholt Auftritten auf die politische Überlegung "der Feind meines Feindes ist mein Freund" und weniger darauf, dass jetzt alle die Thesen der massiven Sonnenauswirkungen in den letzten tausend Jahren glauben. Das solche politischen Überlegungen in der Wissenschaft wenig Sinn machen und die fachlichen Differenzen dann irgendwann doch größer werden als der politische Wille etwas gemeinsam gegen den "Feind" zu tun, ist aus meiner Sicht eine wahrscheinliche Folge. Mal davon abgesehen, dass solche "der Feind meines Feindes ist mein Freund"-Strategien schon in der Politik oft
genug gescheitert sind.

Nachtrag: Wenn man sich so anschaut, wie viele Leser sich bei EIKE zu Wort melden, die den natürlichen Treibhauseffekt abstreiten und immer wieder mit Wood und dem 2.HS kommen, glaube ich mittlerweile auch nicht, dass Prof.Vahrenholt die Nähe zu EIKE sucht, um wenigstens ein Quantum an wissenschaftlicher Ansehen zu bewahren. Da hat schon ein Prof.Lüdecke vergebens versucht, den Leuten wenigstens die Basics in der Atmosphärenphysik nahe zu bringen. Und vermutlich ist das auch mit der Grund, warum amerikanische Klimaskeptiker wie Lindzen und Singer nicht allzusehr die Nähe zu ihrem deutschen Pendant suchen.

Kommentar-Direktlink kai· 17.02.12 · 00:29 Uhr

@axel und bratkrtoffel zur info:

hansen ist ein straffaelliger knastbruder und militanter gruenaktivist, dessen hauptbeschaeftigung darin besteht, bei der giss version der globalT moglichst jene stations zu beruecksichtigen, die eine sichere T erhoehung vorluegen

und weltweite agw bruderschaft ist zu doooof diesem hefnbruada auf die schliche zu kommen

im neuen isti projekt haben sie ihn, jones, mann und alle anderen datenfaelscher rausgeschmissen, weil man sich nach climategate und kopenhagen sooo eine blamage wie mit diesen datenfaelschern nicht mehr leisten will. wenn aber in 2 jahren die faelascher hansen, jones, mann etc. im nirwana verscwinden und nicht jedes jahr den medien kuenstlivh nach oben gefaelschte globalT ausgewiesen werden, dann faellt euer T schwindel voll zusammen. wird spannend, und bratpfanne geht dann sicher zum nordpol baden, um sich abzukuehlen

Kommentar-Direktlink SHader· 17.02.12 · 00:32 Uhr

"@shader, hast du denn die letzten kommentare von dunkellinie gelesen, warum solidarisierst du dich mit soo einem?"

Solidarisieren? Es geht darum, im welchen Ton Du Dich hier aufführst. Wenn ich Proll-Slang hören will, dann guck ich mir RTL2 an, dafür brauch ich nicht den Rechner anmachen. Merkst Du das eigentlich selber nicht? Junge, reiss Dich mal ein bissel zusammen, es geht auch zivilisierter.

Kommentar-Direktlink kai· 17.02.12 · 00:44 Uhr

und shader, irgendwas mit substanz? willst du in beauty sterben oder einmal was wesentliches gesagt haben

du hast nicht erklaert, was dir am bratkrtoffel so gefaellt?

Kommentar-Direktlink axel· 17.02.12 · 01:02 Uhr

Ein typisches Merkmal von Skeptikern (und übrigens auch von Verschwörungstheoretikern) ist dieses Suhlen in der Opferrolle.

Kommentar-Direktlink kai· 17.02.12 · 08:44 Uhr

@axel "Suhlen in der Opferrolle"????

verstehe ich nicht? wie meinst du das? ich kenne keinen, der sich in der opferrolle suhlt ausser klimaforschern, die sich von medien (rahmstorf) und bevölkerung missverstanden fühlen nach dem motto "die glauben uns unsere wissenschaft nicht".

also wer suhlt sich sonst noch und warum?

Kommentar-Direktlink Krishna Gans· 17.02.12 · 12:29 Uhr

@SHAder


Es geht darum, im welchen Ton Du Dich hier aufführst

Auf dem "Breitmaulfrosch - Auge" plötzlich erblindet ??

Kommentar-Direktlink Krishna Gans· 17.02.12 · 12:44 Uhr

@axel
Was meinst Du, warum ich auf Deine Fragen nicht eingehe ?
Weil sie dermaßen blöde sind, daß sie zur Kenntnisnehmen schon zuviel der Aufmerksamkeit wäre.
Das hat nichts mit dem zu tun, was mich mit dem Inhalt meines Kopfes mache.

Wenn ich mir die Fragen von Dir so ansehe frage ich mich ernsthaft, ob für Dich ein Korken im Hals nicht die bessere Alternative wäre, um den Hals gegen Regen zu verschließen. Den Korken müsstest Du weder rasieren, noch kämmen, es zöge nicht durch die Ohren...


Kommentar-Direktlink axel· 17.02.12 · 14:59 Uhr

@ Krishna

Hier muss niemand antworten, wenn er nicht will. Es fällt speziell bei dir aber auf, dass dein Posten umso häufiger und länger wird, je weniger du sagen möchtest.

In einem der als echt anerkannten Dokumente stand übrigens auch, dass das fühere Surface stations project von Watts schon damals von Heartland unterstützt worden ist.
Als Leser von WUWT würde mich jetzt schon interessieren, wer so alles Watts bislang und mit welchen Geldmitteln unterstützt hat. Aber dazu nur Schweigen bei WUWT, zugegeben wird in bewährter Wulff-Manier nur das, was sowieso schon herausgefunden wurde.

Kommentar-Direktlink Krishna Gans· 17.02.12 · 18:06 Uhr

@axel
Es ist mir vollkommen Wurscht, ob WATTs ein paar Kröten für seine gute Arbeit bekommt.
Es gibt genug Idioten, die für eine Scheiß-Arbeit zig Millionen illegal in den Arsch geblasen kriegen, was Dich nicht im Geringsten stört.
Ich habe auch keinen Bock, mich von Dir durch irgendwelche Fragen provozieren zu lassen, die eben nur aus diesem Grund gestellt werden, um dann im Falle des nicht Antwortens beleidigt zu werden, direkt oder indirekt. Meinst Du, Du bist so schwer zu durchschauen ?
Ich habe Dir schon mehrmals gesagt, ich habe nirgends gelesen, daß Watts kein Geld bekommen hat. Was meinst Du, warum Du mich nun ein weiteres Mal damit nerven muß.
So, und nun gehe an den Anfang dieses meines Postings - es ist mir vollkommen.....
Habbes endlich ?

Kommentar-Direktlink SHader· 17.02.12 · 21:43 Uhr

"Auf dem "Breitmaulfrosch - Auge" plötzlich erblindet ??"

@Krishna Gans, wieso, schreibt er denn auch so Dinge wie "Sau", "bei dieser Pfeife" oder "geitigen Tiefflieger"?......Ach nee, dass haben Sie ja geschrieben. ;o) Von Kai kam "dreckschleuder", "propagandaschnauze", "volltrottel". Hmm, richtig erwachsen.

Kommentar-Direktlink BreitSide· 17.02.12 · 23:06 Uhr

Watts macht keine gute Arbeit. Es sei denn dadurch, dass er Bradiphrene wie kraischi weiterhin glauben lässt, die Naturgesetze seien nicht so, wie sie die Wissenschaft uns zeigt.

Und für diese Lügen, Desinformation und Täuschung bekommt er ein fürstliches "Gehalt", mehr als die seriösen Wissenschaftler.

Er anerkennt ja noch nicht einmal die Forschungen, die er selbst angestoßen hatte. Ein wirklich schwaches Bild. Naja, eben wie auch unsere Klimatröllchen.

Kommentar-Direktlink axel· 17.02.12 · 23:24 Uhr

Es gibt da noch etwas, worüber Krisnha partout nicht nachdenken möchte:

Natürlich wird auch die Forschungsarbeit von Klimaforschern unterstützt, aber da genügt ein Blick ins Paper unter Danksagungen, wer bezahlt hat.

Anders beim Heartland-Gate: Es bedurfte schon einer gesetzeswidrigen Aktion, um an Informationen über Geldmittel, Geldgeber und -empfänger zu kommen. Wie Kakerlaken scheuen Sie das Licht der Öffentlichkeit, wie Ertappte muten ihre Rechtfertigungsversuche an. Wenn alles nur einem guten Zwecke dienen soll, warum diese Geheimniskrämerei?

Netter Nebeneffekt:
Das Dokument über die Budgetplanung 2012 von Heartland ist zwar nicht gefälscht, aber nun definitiv falsch. Die ersten geplanten Geldgeber (z.B. Koch Foundation) haben schon bekanntgegeben, keine Gelder zur Verfügung zu stellen. Egal wie explosiv die Inhalte nun wirklich sind, 2012 wird finanziell kein gutes Jahr für Heartland. Und nur darum geht's Heartland doch wirklich, auch dies ein interessanter Aspekt der Lektüre der Dokumente. Man liefert gegen gutes Geld jede gewünschte Aktion.

Kommentar-Direktlink BreitSide· 18.02.12 · 00:53 Uhr

@axel: Da kann ich mir doch ein kurzes, aber extrem hämisches Lachen nicht verkneifen. Genauso wie bei der prekären finanziellen Situation der NPD.

Es ist beruhigend, wenn solche Gauner auch mal eine Schlappe erleiden.

Kommentar-Direktlink kai· 18.02.12 · 00:56 Uhr

@shader

es wäre nett, wenn du neben deinem nettigkeits- und habt-euch-alle-doch-lieb-bedürfnis, auch ein vielleicht???? bei dir vorhandenes gerechtigkeitsbedürfnis: nenne doch bitte mal die 50 häufgsten beleidigungen von vennegockel und bartstoppel, damit du für ausgleichende gerechtigkeit sorgst. danke, dass du deinem drang zu parteilichkeit zu widerstehen versuchst

Kommentar-Direktlink Alexandra· 18.02.12 · 01:08 Uhr

@ SHader· 15.02.12 · 09:13 Uhr

Ich gehöre nicht zur Skeptiker-Szene.
Vielmehr gehöre ich zu denen, die sich um die Erderwärmung betrogen fühlen.

Zu denen, die die Erderwärmungsthesen anzweifeln gehören eben nicht nur zweifelhafte Leute mit vorgefasster Meinung, sondern auch seriöse Wissenschaftler, Meteorologen.


@ Axel und SHader:
Zu den Wahscheinlichkeiten.

Wie groß war die vorgebliche Wahrscheinlichkeit, dass es zu den jeweiligen Unfällen in Tschernobl, Harrisburg, Fukushima, zu dem Ausfall der Stromversorgung in Forsmark kommen würde ?
Und wie groß war die des umgekehrten Falles ?

Und welcher Fall ist dann eingetreten ?

Wahrscheinlichkeiten sind Spekulationen. Dass müsste jeder, der Kenntnisse in Wahrscheinlichkeitsrechnung und Zuverlässigkeitstheorie hat, wissen.


Ich möchte Ihnen noch an einem Beispiel von meinen Lieblingen aus der Psychoecke zeigen, wie gefährlich das Spiel mit Wahrscheinlichkeiten ist:

Sollte zufällig mal ein psychologischer Test Signifikanzuntersuchungen unterzogen worden sein, so erhält man in deren Ergebnis ein sogenanntes Gültigkeitskriterium, Versteckspieler nennen es gern Validität.

Diese liegt üblicherweise so zwischen 65 und 80 % bzw. 0,65 bis 80.

Beträgt die Gültigkeit 75% so heißt dass, dass bei 75 % der Testkandidaten das Ergebnis zutreffend ist und bei den übrigen 25% nicht.
Greifen sie sich nun aus einem Kollektiv von 100 Testteilnehmern einen heraus, dann wissen sie nicht, ob der zu den 75 Personen gehört, bei denen das Testergebnis zutreffend ist, oder zu den 25 Personen, bei denen das Testergebnis nicht zutreffend ist.

Der Scharlatan-Psychologe greift sich nun eine Person aus dem Testkollektiv heraus und erklärt - unwissenschaftlich, wie dieses Milieu nun einmal ist - das Testergebnis würde mit 75%iger Wahrscheinkeit auf die Testperson zutreffend sein.
Und wenn er nun garade eine von den 25 Testpersonen erwischt hat, bei denen das Testergebnis nicht zutreffend ist ?

Eine Wahrscheinlichkeit ist eine reine Könnte-Aussage.
Es könnte genausogut das Gegenteil zutreffend sein.

Wer sich darüber hinwegsetzt, der handelt verantwortungslos.

Kommentar-Direktlink BreitSide· 18.02.12 · 01:18 Uhr

@Alexandra: So what?

Ich gehöre nicht zur Skeptiker-Szene.
Richtig. Du gehörst zu den Leugnern.
Vielmehr gehöre ich zu denen, die sich um die Erderwärmung betrogen fühlen.
Wie meinen? Hattest Du eine noch wärmere Erde bestellt?
Zu denen, die die Erderwärmungsthesen anzweifeln gehören eben nicht nur zweifelhafte Leute mit vorgefasster Meinung, sondern auch seriöse Wissenschaftler, Meteorologen.
Seriöse Wissenschaftler? Nenne doch mal bitte den einen oder anderen. Meteorologen? Die haben häufig die Angewohnheit, nur bis 10 km Höhe zu denken. Und sie übersehen gerne den Einfluss der Strahlen und schieben alles auf Konvektion. Innerhalb ihrer Grenzen reicht das ja aus. Aber nicht darüber hinaus.

Kommentar-Direktlink kai· 18.02.12 · 01:25 Uhr

@alexandra

vergebene liebesmüh: das mit den wahrscheinlichkeiten wollen diese subjekte nicht so genau wissen, weil sie mit wahscheinlichkeiten via gesetze die wirtschaft abzoclen, dabei darf man den agw gottesdienst nicht stören

ps: ich hätte es auch gerne wärmer, badeferien in murmansk, mein traum

Kommentar-Direktlink Alexandra· 18.02.12 · 01:28 Uhr

kai· 15.02.12 · 19:11 Uhr

"@nüsser

in fukushima ist kein einziger mensch gestorben, oder auch nur erkrankt"
Hallo kai,

Das Personal, dass in die havarierten Reaktoren geschickt wurde, hat dort Strahlendosen abbekommen, die üblicherweise zum Tod führen.
Die Aussage, dass dort niemand erkrankt sei, ist deshalb kaum glaubwürdig.


Das Kernkraftwerk Forsmark ist so aufgebaut, dass mit zwei Notstromaggregaten und dazugehörigen intakten Strängen der Betrieb des Kraftwerks aufrechterhalten werden kann.

Tatsächlich sind dort die Anzeigen ausgefallen und das Personal wusste nicht was Sache ist. Erst nachdem das Personal per Hand Notstromaggregate zugeschaltet hat, bekam man das Kraftwerk wieder unter Kontrolle. Trotzdem wird seitens der Kernergie-Lobby behauptet, es seien lediglich zwei der vier Notstromaggregate ausgefallen.

Es geht bei Kernenergie um viel Geld und da ist die Wahrheit nachrangig.

Kommentar-Direktlink BreitSide· 18.02.12 · 01:42 Uhr

@Alex:

Es geht bei Kernenergie um viel Geld und da ist die Wahrheit nachrangig.

Mein Prospekt! Da kann ich Dich nur völlig zustimmen.

Kommentar-Direktlink kai· 18.02.12 · 01:55 Uhr

alexandra, ja viel geld und unwahrheiten, einverstanden. und, du hast recht, es mag strahlenschäden bei jenen, die da hineingegangen sind, tatsächlich geben (festgestellt wird dies aber medizinisch, und da habe ich bisher nichts zuverlässiges gehört). beim tsunami sind aber viele tausende gestorben, und es gilt dies in beziehung zu setzen zu den möglichen leidtragenden der reaktorkatastroophe: die medien haben fast nur vom kkw und nicht von der eigentlichen katastrophe berichtet: den vielen tausend toten und zerstörten existenzen der überlebenden opfer des tsunami. das war der hauptpunkt meiner kritik.

Kommentar-Direktlink Alexandra· 18.02.12 · 02:04 Uhr

BreitSide· 15.02.12 · 22:31 Uhr

Breitseite, Dich nimmt doch 'eh keiner ernst.

Die Wärmeenergie wird mit der Übertragung durch Stöße nicht warten, bis das Gas CO2 und andere Gase mit Absorbtionsspektren im infraroten Bereich infrarote Strahlung absorbiert haben und dann erst die Wärme an andere Gase abgeben.

Und die warme Luft wird sich durch CO2 nicht daran hindern lassen, nach oben zu steigen.

Wolken: Wasser(dampf) hat eine sehr hohe Wärmekapazität. Für dessen Temperaturänderung ist deshalb eine hohe Energieab- bzw. aufnahme erforderlich.

Das ist der Grund, warum sich bei CO2-verhangenem aber wolkenfreien Himmel der Treibhauseffekt kaum bemerkbar macht - wie Sie beispielsweise an den niedrigen Nachttemperaturen in Wüstengebieten leicht feststellen können.

Auch fällt auf, dass die Antarktis von dem Treibhauseffekt kaum beeinflusst wird.


Die Klimawissenschaftler präsentieren genau das, was zweifelhafte Wissenschaften auszeichnet: Das Fehlen von Ordnung und Systematisierung in dieser Wissenschaft, das Verschleiern fehlenden Wissens um die tatsächliche Klimaentwicklung durch die Ansammlung von möglichst viel Papier bis zur Selbstblockade, die Präsentation von Klimamodellen, statt seriöser wissenschaftlicher Berechnung und von Klimaatlanten die mit der Wahrnehmung immer weniger übereinstimmen und von der Helmholtzgesellschaft klammheimlich vom Netz genommen werden, nachdem die Vorhersagen nicht eintraten, kennzeichnen diese Wissenschaft.
Diese Selbstblockade nimmt man in Kauf. Tatsächlich soll Außenstehenden der Weg versperrt werden, sich mit vernünftigem Aufwand sachkundig zu machen.

Klimawissenschaft wendet sich mit besonderer Vorliebe an Leute, denen eine wissenschaftliche Grundlagenausbildung (Mathematik, Physik, Chemie) fehlt: Philosophen, Juristen, Politikwissenschaftler, Aktivisten von Verbänden mit bestimmter Interessenslage.

Klimawissenschaft wendet sich sehr ungern an Meteorologen, Mathematische Statistiker, Leute mit Ingenieurwissenschaftlichem Hochschulabschluss (wozu Informatiker übrigens nicht zählen, auch wenn die sich gerne für Diplomingenieure halten).

Soweit meine Breitseite

Kommentar-Direktlink Alexandria· 18.02.12 · 02:48 Uhr

axel· 17.02.12 · 01:02 Uhr

"Ein typisches Merkmal von Skeptikern (und übrigens auch von Verschwörungstheoretikern) ist dieses Suhlen in der Opferrolle."

Ich denke an die Kältetoten der letzten warmen Winter..

Kommentar-Direktlink Alexandra· 18.02.12 · 03:00 Uhr

BreitSide· 18.02.12 · 01:18 Uhr

Sie möchten einen seriösen Wissenschaftler genannte haben, der die ErderwärmungsMutmaßungen anzweifelt ?

Gern:

Prof. em. Dr. Horst Malberg (ehemals Direktor des Meteorologischen Instituts der Freien Universität Berlin)

Kommentar-Direktlink Alexandra· 18.02.12 · 03:51 Uhr

BreitSide· 18.02.12 · 01:18 Uhr

ergänzend:

weil Sie sagten, Meteorologen würden oft nur bis 10 km Höhe schauen.

Sie wollten damit sicher sagen, dass ganz weit oben der Luftdruck immer dünner wird, und die Energie dann weniger durch Stöße, sondern viel mehr durch Strahlung übertragen wird.

Dort oben befindet sich aber das CO2 eher nicht. Es befindet sich als relativ schweres Gas eher in den unteren Luftschichten. Und dort spielt die Energieübertragung durch Absorbtion und Emission eben keine große Rolle, zumal der Anteil von CO2 an der Luft sehr gering ist (ca. 380 bis 390 ppm).

Und das Aufsteigen der warmen Luft durch Konvektion verhindert das CO2 eben nicht.

Auch wenn der physikalische Effekt einer Verzögerung der Abstrahlung der Erdwärme in den Weltall durch die Absorbtion und wieder Abstrahlung und damit eine Erwärmungswirkung besteht, so ist diese allein durch CO2 unerheblich.

Schau Dir einfach mal an, welche Katastrophenszenarien alle nicht eingetreten sind, seit dieser Eröffnung des Klima-Ablasshandels

http://www.spiegel.de/spiegel/print/index-1986-33.html

Zitat 1986 der Spiegel:
"Vor einer "weltweiten Klimakatastrophe" warnte Anfang
dieses Jahres der "Arbeitskreis Energie der Deutschen
Physikalischen Gesellschaft" in einer Stellungnahme,
die den aktuellen Forschungsstand zusammenfaßt. Wenn
die Emission der "wärmeisolierenden Spurengase" nicht
"ab sofort" drastisch verringert werde, so die
Physiker, komme es "vermutlich schon in ein bis zwei
Jahrzehnten" zu gravierenden Klimaveränderungen mit
gefährlichen Folgen für die Erdbevölkerung."

In ein bis zwei Jahrzehnten !!!

Den Artikel können Sie auch über Fernleihe beziehen:
http://d-nb.info/011172355


Breitseite - Aufwachen !!!

Kommentar-Direktlink Thomas Nüssen· 18.02.12 · 08:35 Uhr

@alexandra

Dort oben befindet sich aber das CO2 eher nicht. Es befindet sich als relativ schweres Gas eher in den unteren Luftschichten.

Diese Aussage widerspricht allem, was ich über die Eigenschaften von Gasen zu wissen meine. Ich schätze, da haben Sie sich ein wenig verrant. Vielleicht sollten Sie sich noch einmal mit den Grundlagen der Gastheorie befassen, ehe Sie komplexere Aussagen über deren Verhalten machen.

zumal der Anteil von CO2 an der Luft sehr gering ist (ca. 380 bis 390 ppm).

Auch hier liegt m. E. eine eklatante Fehleinschätzung vor. Diese Aussage ist eine beliebtes aber völlig aus der Luft - im wahrsten Sinne des Wortes - gegriffene Falschausage der Skeptiker. 390 ppm ist keineswegs als gering anzusehen.

Ich habe mal gelesen, dass bei rund 400 ppm immerhin 10 Billionen CO2-Moleküle auf einen Kubikmillimeter entfallen. Das hört sich nicht gerade nach "sehr gering" an.


Noch ein Wort zu Herrn Prof. Malberg. Ich habe dazu recherchiert und herausgefunden, dass Prof. Malberg Mitglied des Fachbeirates des Europäischen Instituts für Klima und Energie (EIKE) ist.

Im selben Beirat finden sich Namen von Leuten, die der Klima-Skeptiker-Gruppe angehören und äußerst umstritten sind (Lord Christopher Monckton, Prof. Dr. Ian Plimer, Prof. Dr. Zbigniew Jaworowski, (mehr habe ich nicht recherchiert)). Das spricht nicht gerade für Seriosität: "Sage mir, wer deine Freunde sind und ich sage dir, wer du bist."

Auch EIKE insgesamt hat nicht gerade den Ruf, ein seriöses Institut zu sein und man sagt ihm Verbindungen zu den amerikanischen Klima-Skeptiker-Organisationen nach.

Aber vielleicht kennen Sie trotzdem wenigstens zwei oder drei Wissenschaftler, denen nicht der Ruch der Unseriosität anhängt?

Kommentar-Direktlink axel· 18.02.12 · 08:39 Uhr

@ Thomas Nüssen

Jaworoski ist schon mehrere Monate tot, scheint seine Arbeit im EIKE-Fachbeirat aber nicht sonderlich zu beeinträchtigen. Man hat sein Ableben bis heute jedenfalls nicht bemerkt, aber vielleicht liest ja jemand hier mit ;-)

Kommentar-Direktlink Thomas Nüssen· 18.02.12 · 08:45 Uhr

@alexandra

Dort oben befindet sich aber das CO2 eher nicht. Es befindet sich als relativ schweres Gas eher in den unteren Luftschichten.

Diese Aussage widerspricht allem, was ich über die Eigenschaften von Gasen zu wissen meine. Ich schätze, da haben Sie sich ein wenig verrant. Vielleicht sollten Sie sich noch einmal mit den Grundlagen der Gastheorie befassen, ehe Sie komplexere Aussagen über deren Verhalten machen.

zumal der Anteil von CO2 an der Luft sehr gering ist (ca. 380 bis 390 ppm).

Auch hier liegt m. E. eine eklatante Fehleinschätzung vor. Diese Aussage ist eine beliebtes aber völlig aus der Luft - im wahrsten Sinne des Wortes - gegriffene Falschausage der Skeptiker. 390 ppm ist keineswegs als gering anzusehen.

Ich habe mal gelesen, dass bei rund 400 ppm immerhin 10 Billionen CO2-Moleküle auf einen Kubikmillimeter entfallen. Das hört sich nicht gerade nach "sehr gering" an.


Noch ein Wort zu Herrn Prof. Malberg. Ich habe dazu recherchiert und herausgefunden, dass Prof. Malberg Mitglied des Fachbeirates des Europäischen Instituts für Klima und Energie (EIKE) ist.

Im selben Beirat finden sich Namen von Leuten, die der Klima-Skeptiker-Gruppe angehören und äußerst umstritten sind (Lord Christopher Monckton, Prof. Dr. Ian Plimer, Prof. Dr. Zbigniew Jaworowski, (mehr habe ich nicht recherchiert)). Das spricht nicht gerade für Seriosität: "Sage mir, wer deine Freunde sind und ich sage dir, wer du bist."

Auch EIKE insgesamt hat nicht gerade den Ruf, ein seriöses Institut zu sein und man sagt ihm Verbindungen zu vielen anderen Klima-Skeptiker-Organisationen nach, die nachweislich von der fossilen Energie-Lobby finanziert werden:

http://www.gruene-bundestag.de/cms/klimaschutz/dokbin/386/386904.fachgespraech_klimaskeptiker_vortrag_die.pdf

Aber vielleicht kennen Sie trotzdem wenigstens zwei oder drei Wissenschaftler, denen nicht der Ruch der Unseriosität und Käuflichkeit anhängt?

Kommentar-Direktlink Georg Hoffmann· 18.02.12 · 09:23 Uhr

@Alexandra
Ich habe bisland den rekordverdaechtigen Kaese, den Sie erzaehlen fast nie gelesen.
Hierfuer schlage ich Sie aber auf jedem Fall fuer den duemmsten Satz des Monats auf Scienceblogs vor
"Dort oben befindet sich aber das CO2 eher nicht. Es befindet sich als relativ schweres Gas eher in den unteren Luftschichten. Und dort spielt die Energieübertragung durch Absorbtion und Emission eben keine große Rolle, zumal der Anteil von CO2 an der Luft sehr gering ist (ca. 380 bis 390 ppm)."

CO2 ist gleichverteilt bis fast die ganze Stratosphaere hindurch. Schwere speilt ueberhaupt keine Rolle. Heilige EInfalt.

Kommentar-Direktlink axel· 18.02.12 · 09:27 Uhr

Und weil Wasser eines der leichtesten Moleküle der Erdatmosphäre ist, ist Wasserdampf in der Stratosphäre praktisch nicht vorhanden - ganz logisch, oder?

Kommentar-Direktlink arabiki· 18.02.12 · 09:44 Uhr

Brite schrob
"Mann und Hansen sind international anerkannte Forscher, deren Ergebnisse weltweit Beachtung finden bei über 97% der Forscherkollegen."

Na ja, zumindest Hansen duerfte einen an der Waffel haben.... http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/print/007296

Kommentar-Direktlink rolak· 18.02.12 · 09:54 Uhr

Meine Güte axel, mach keine Pferde scheu, bei Bewußtwerdung könnte die gefühlte Ei{k|g}enkompetenz absinken, was zu {noch mehr} schweren Schäden führen kann.

Hi Thomas, solche blank eingestreuten Zahlen wiw 1e13 machen mich ja immer etwas mißtrauisch, allerdings ergibt eine grobe Überschlagsrechnung bei zu den aktuellen Temperaturen passenden 1.3kg/m³ bzw 1.3e-6g/mm³, davon 400ppm also 1.2e-10g/mm³ CO2, was in die 44g eines mols 3.6e11-mal hineinpaßt, also von Avogadro 2Billionen übrigbleiben. Zu nahe um Zufall zu sein...

Tja Georg, das Schwergasgeblubber des letzten Klimaschmocks scheint nicht nur weit verbreitet, sondern wohl doch ernst gemeint gewesen zu sein...

Kommentar-Direktlink Thomas Nüssen· 18.02.12 · 10:18 Uhr

@rolak

Hi Thomas, solche blank eingestreuten Zahlen wiw 1e13 machen mich ja immer etwas mißtrauisch ...

ich habe damal genauer nachgesehen. Die Rechnung geht wohl so:

1 "Mol" Luft enthält rund 6e23 Moleküle. Bei 20°C sind das 24 Liter. 1 Liter enthält also 2,5e22 Teilchen, 1 mm3 dann 2,5e16. 400 ppm davon (geteilt durch 1e6, mal 400 oder 0,04%) wären dann rund 1e13. Ist da ein Fehler in der Rechnung?

Ich finde es immer wieder süß, dass viele der Hobby-Skeptiker glauben, sie hätten die Weisheit mit Löffeln gegessen und dann über die einfachsten Zusammenhänge stolpern, was beweist, dass sie in Wirklichkeit überhaupt nicht durchblicken.

Mehr von dieser besonderen Spezies gibt es wohl auf der Seite von EIKE, wo ein gewisser Dr. Paul (wahrscheinlich Geisteswissenschaftler, wenn überhaupt) sogar die These vertritt, dass mehr CO2 nicht etwa erwärmt sondern sogar zur Abkühlung führt. Das ist streckenweise besser als Karneval.

Noch mehr davon gibt es bei science-skeptical.de. Ob die sich wohl science-skeptical nennen, weil sie allem misstrauen, was mit Wissenschaft zu tun hat? Der Name jedenfalls scheint das zu bestätigen.

Kommentar-Direktlink rolak· 18.02.12 · 10:41 Uhr

·Ist da ein Fehler?
Wenn, führt er anscheinend nicht zu einer großen Erbebnisabweichung. Zwei Überschlagswege nicht mal eine Größenordnung auseinander, das klingt bis auf weiteres gut.
Das ist streckenweise besser als Karneval.
Das weise ich als geborener und lebender Rheinländer entschieden zurück ;-) Entsetzen und Verzweiflung treten im echten Karneval eher ob der Nachwirkungen wie z.B. Schnapsleichen auf, sind jedoch nicht das tragende Element des Geschehenerlebens.

Kommentar-Direktlink Thomas Nüssen· 18.02.12 · 10:41 Uhr

@arabiki,

Na ja, zumindest Hansen duerfte einen an der Waffel haben....

Ich bin immer wieder entsetzt zu sehen, wie einfach es ist, Skeptiker - die doch eigentlich eine skeptische Haltung bei dem, was sie tun und sagen einnehmen sollten - an der Nase herumzuführen.

Besonders auf "Achgut" fallen sie gerne herein und merken dabei nicht, dass sie von böswilligen Fälschern hereingelegt werden.

Machen Sie sich einfach die kleine Mühe und überprüfen Sie die Zitate, die der von Ihnen verlinkte Artikel enthält. Ich habe es getan und schon die ersten beiden Überprüfungen ergaben, dass die Zitate aus dem Zusammenhang gerissen und bewusst verfälscht wiedergegeben wurden.

Damit ist für mich klar, dass so ein Autor in keiner Weise mehr ernst zu nehmen ist und eher das Gegenteil von dem, was er behauptet, der Wahrheit entspricht.

Dirk Maxeiner ist ganz offensichtlich darauf aus, Dumme für seine Zwecke zu missbrauchen und offensichtlich findet er immer wieder genügend Dumme, die an seinen Lippen hängen und ihm jedes Wort unbesehen glauben. Die besondere Ironie liegt wohl darin, dass die Maxeiner-Gläubigen sich dann auch noch "Skeptiker" nennen.

Um Ihnen die kleine Mühe abzunehmen, lange nach einem Zitat zu suchen, habe ich das, was Maxeiner Monbiot in den Mund legt:

Und der britische Umweltaktivist George Monibot machte den weiterführenden Vorschlag: „Jedesmal, wenn jemand infolge einer Überschwemmung in Bangladesh ertrinkt, sollte man einen Angestellten einer Fluggesellschaft aus seinem Büro zerren und ertränken.“

überprüft und folgendes gefunden:

Here’s what I said in 2006: “There was one proposal in Sir Rod Eddington’s report to the Treasury with which, when I first read it, I wholeheartedly agreed. He insists that “the transport sector, including aviation, should meet its full environmental costs”. Quite right too: every time someone dies as a result of floods in Bangladesh, an airline executive should be dragged out of his office and drowned. Reading on, I realised that this is not exactly what he had in mind.” http://www.guardian.co.uk/commentisfree/2006/dec/05/comment.politics As anyone who isn’t being wilfully stupid can see, this comment was ironic. My point, as I went on to explain, is that the costs of global warming are not simply financial, and that spending money doesn’t buy back human lives. My article was prompted by a concern for human life, rather than a desire to end it.

Es ist wirklich traurig zu sehen, dass Leute wie Maxeiner zu solch miesen Tricks greifen, indem sie die Worte anderer durch gezielt verzerrendes Zitieren in ihr Gegenteil zu verdrehen suchen und noch viel trauriger, dass es immer wieder Menschen gibt, die auf solche miesen Tricks hereinfallen.

Ich kann Ihnen nur den guten Rat geben, nicht immer alles einfach zu glauben, was Ihnen von Skeptiker-Seite zugetragen wird sondern ab und zu auch mal den Verstand einzuschalten. Dann werden Sie sehr schnell merken, wer Ihnen ein X für ein U vorzumachen versucht und wer es mit der Wahrheit dann doch sehr viel genauer nimmt als die so genannten Skeptiker.

Kommentar-Direktlink axel· 18.02.12 · 11:21 Uhr

Apropos Karneval: Bei EIKE lebt man offensichtlich in einer humorbefreiten Zone, und da fiel dann Peter Hartmanns Witz, er hätte von George Soros für seine Arbeit 200.000$ bekommen, auf wirklich fruchtbaren Boden. Kurz, keiner hat den Scherz verstanden (auch Kramm nicht), umso lustiger gestaltet sich das Kommentarforum, Nazi, Göbbels (O-Ton Kramm), alles vorhanden.

Oh, man hat den Beitrag inzwischen von der Website genommen, obiger Link enthält aber immerhin noch die Kommentare. Have some fun, alaaf!!

@ rolak
Das letzte Zitat ist wirklich klasse, das Fettgedruckte ist die Antwort.

Kommentar-Direktlink arabiki· 18.02.12 · 11:24 Uhr

@Thomas Nüssen
Die Rede war von Hansen, wenn sie da noch was haetten was seine Aussage vom 23. Juni 2008 vor einem Ausschuss des amerikanischen Kongresses widerlegt.

"Damit ist für mich klar, dass so ein Autor in keiner Weise mehr ernst zu nehmen ist und eher das Gegenteil von dem, was er behauptet, der Wahrheit entspricht."

Dass nenn ich mal "an der Nase herumfuehren" um sie seber zu zitieren.

Kommentar-Direktlink Thomas Nüssen· 18.02.12 · 11:53 Uhr

@arabiki

Die Rede war von Hansen, wenn sie da noch was haetten was seine Aussage vom 23. Juni 2008 vor einem Ausschuss des amerikanischen Kongresses widerlegt.

Erst einmal müssten Sie mir glaubhaft nachweisen, was wirklich am 23. 06 2008 im Ausschuss passiert ist. Wie gesagt, wenn Maxeiner etwas behauptet, muss es noch lange nicht wahr sein, eher im Gegenteil.

Da Sie auf Hansen bestehen, haben Sie offenbar auch nicht das Hansen-Zitat von Maxeiner überprüft, das ebenfalls aus dem Zusammenhang gerissen und verzerrt dargestellt ist:

http://www.spiegel.de/international/world/0,1518,476275,00.html

Maxeiner glaube ich überhaupt nichts mehr. Selbst wenn er einem gugten Tag sagt, würde ich erst einmal auf die Uhr schauen, ob das nicht auch schon gelogen ist.

Also, zeigen Sie mir anhand einer glaubwürdigen Quelle, dass Hansen wirklich das getan und gesagt hat, was Maxeiner ihm unterstellt. Dann können wir weiter darüber reden.

Kommentar-Direktlink arabiki· 18.02.12 · 12:16 Uhr

@Thomas Nüssen
Ach so,jetzt muss ich? Glauben Glauben, Glauben
Ich glaube immer noch , dass er einen an der Waffel hat

http://www.youtube.com/watch?v=T9KzeQJZUEw&feature=related
Sie duerfen dass natuerlich glauben...

Kommentar-Direktlink Thomas Nüssen· 18.02.12 · 12:47 Uhr

@arabiki,

bemerkenswert, dass Sie ausweichen. Eine glaubwürdige Quelle für Ihre und Maxeiners Unterstellungen konnten Sie nicht beibringen und nun machen Sie einfach ein neues Fass auf (das allerdings auch wieder leer ist).

Ich kann Ihnen wohl auf die Sprünge helfen. Auch Maxeiners Bemerkung zu Hansen ist wiederum eine perverse Fälschung. Maxeiner unterstellt Hansen wörtlich, dass er die Bosse der Ölkonzerne aus dem Verkehr ziehen wolle. Wobei "aus dem Verkehr ziehen" natürlich alles mögliche heißen kann.

Hansen hat aber tatsächlich folgendes gesagt:

Moving Away from Fossil Fuels Requirements to halt carbon dioxide growth follow from the size of fossil carbon reservoirs. Coal towers over oil and gas. Phasing out the use of coal except where the carbon is captured and stored below ground is the primary requirement for solving global warming. Oil is used in vehicles, where it is impractical to capture the carbon. But oil is running out. To preserve our planet we must ensure that the next mobile energy source is not obtained by squeezing oil from coal, tar shale, or other fossil fuels. Fossil fuel reservoirs are finite, which is the main reason that prices are rising. We must move beyond fossil fuels eventually. Solution of the climate problem requires that we move to carbon-free energy promptly. Special interests have blocked the transition to our renewable energy future. Instead of moving heavily into renewable energies, fossil fuel companies choose to spread doubt about global warming, just as tobacco companies discredited the link between smoking and cancer. Methods are sophisticated, including funding to help shape school textbook discussions of global warming. CEOs of fossil energy companies know what they are doing and are aware of the long-term consequences of continued business as usual. In my opinion, these CEOs should be tried for high crimes against humanity and nature. But the conviction of ExxonMobil and Peabody Coal CEOs will be no consolation if we pass on a runaway climate to our children. Humanity would be impoverished by ravages of continually shifting shorelines and intensification of regional climate extremes. Loss of countless species would leave a more desolate planet. If politicians remain at loggerheads, citizens must lead. We must demand a moratorium on new coal-fired power plants. We must block fossil fuel interests who aim to squeeze every last drop of oil from public lands, off-shore, and wilderness areas. Those last drops are no solution. They yield continued exorbitant profits for a short-sighted, self-serving industry, but no alleviation of our addiction or long-term energy source.

http://www.worldwatch.org/node/5798

Sie sehen also, dass erneut zwischen dem, was tatsächlich gesagt wurde und dem, was Maxeiner daraus macht, deutliche Unterschiede liegen. Nun kann man Maxeiner wirklich nicht unterstellen, dass er nicht in der Lage sei, verzerrende Nuancen in seinen Formulierungen zu erkennen, schließlich ist er Jounalist und sollte wissen, welchen Sinn und vor allem welche Wirkung seine Worte haben. Mein Fazit: er fälscht bewusst.


Ihr Link zu youtube ist interessant, ich wüsste nur zu gerne, was Sie daran auszusetzen haben? Ich kann nicht ein einziges Wort bei Hansen erkennen, das nicht faktisch zutreffend wäre.

Nur, wenn man wie Maxeiner gezielt auf Missverständnisse aus ist, kann man sich aus Hansens Formulierungen ein paar "passende" Worte herauspicken und dann vielleicht behaupten, er hätte gesagt, dass noch in diesem Jahrhundert der Meeresspiegel um 25 m ansteigen würde. Das hat er aber in keiner Weise zum Ausdruck gebracht.

Es gehört offenbar zur Taktik der Skeptiker, seine Worte ordentlich durchzurühren und dann zu solchen verzerrenden Aussagen zu kommen.

Sie sehen also, dass mit jedem Ihrer Links deutlicher wird, auf wie schwachen Füßen Ihre Einlassungen stehen. Auch Sie haben nicht mehr zu bieten als die anderen Skeptiker, die verzweifelt versuchen, mit weit her geholten Behauptungen Punkte zu machen.

Wollen wir übrigens wetten, dass dieser Winter wieder als einer der wärmsten seit Beginn der Aufzeichnungen in die Annalen eingehen wird? Ist zwar nur Wetter, aber zumindest ein Indiz defür, dass es mit der von den Skeptikern behaupteten fortschreitenden Abkühlung nicht sehr weit her sein kann.

Kommentar-Direktlink Thomas Nüssen· 18.02.12 · 12:55 Uhr

@axel,

was soll man eigentlich davon halten, dass EIKE eine Affäre von Ben Stein, ein Mensch, der „als gläubiger Christ glaubt, dass Gott, und nicht der Mensch, das Wetter kontrolliert“, einen Artikel wert ist.

Glauben die Mitlgieder von EIKE auch, dass Gott oder was sie dafür halten, das Wetter macht?

http://www.eike-klima-energie.eu/news-cache/us-entertainer-ben-stein-klagt-auf-schadenersatz-skeptische-ansicht-zur-globalen-erwaermung-kostet-ihn-300000-dollar-entgangene-gage/

Kommentar-Direktlink arabiki· 18.02.12 · 13:09 Uhr

"Wollen wir übrigens wetten, dass dieser Winter wieder als einer der wärmsten seit Beginn der Aufzeichnungen in die Annalen eingehen wird? "

Davon bin ich ueberzeugt, dass zeigt aber nur, dass es locker noch um einige Grad Waermer werden darf und sich die Mehrheit auf diesen Planeten trotzdem noch den Hintern abfriert.

Kommentar-Direktlink arabiki· 18.02.12 · 13:27 Uhr

"Glauben die Mitlgieder von EIKE auch, dass Gott oder was sie dafür halten, das Wetter macht?"
Natuerlich nicht, die wissen doch dass Hansen das Wetter macht.