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Georg Hoffmann hat an der Ruhr-Universität Bochum Physik studiert und anschliessend am Max-Planck Institut Hamburg mit einer Arbeit zu Tracern in globalen Zirkulationsmodellen, sogenannten "Klimamodellen", promoviert. Danach arbeitete er 15 Jahre in Paris am LSCE, Laboratoire des Sciences du Climat et de l'Environnement, zu verschiedenen Aspekten der Paleo-Klimatologie. Momentan forscht er im Rahmen eines gemeinsamen Projekt der Universität Utrecht, dem holländischen Weltraumzentrum SRON und dem holländischen Wetterdienst KNMI. Das Bild ist dem Stadionheft April 2004 des VFL Bochum entnommen und zeigt ihn mit der Vereinsfahne, die er einzig zu diesem Zweck quer durch die Antarktis geschleppt hatte. Tss. Unglaublich.
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30. November 2011
Patrick Illinger von der SZ war bei der EIKE Klimakonferenz
Kategorie: Kultur · Kommentare: 842
Der Artikel ist hier auf der Süddeutsche Homepage und meine Lieblingszitate sind:
Platz 3:
Schwer erträglich wird es am Morgen des zweiten Konferenztages, als der emeritierte Leipziger Geographie-Professor Werner Kirstein seine Redezeit für pseudosoziologisches Geschwurbel missbraucht. Die Klimadiskussion sei ähnlich wie das Christentum von apokalyptischen Vorstellungen erfüllt.
Der doppelte Klimaschmockpreisträger Professor endl.emer. Kirstein fällt anderen anscheinend ebenfalls als bemerkenswert auf.
Platz 2:
Der Slowake Jan Veizer hält den CO2-Haushalt der Erdatmosphäre für unbeeinflussbar. Das vermeintliche Klimagas folge schlicht dem weitaus dominanteren Wasserdampfkreislauf, sagt Veizer.
Immer wenn man denkt, man hat schon jeden Käse einmal irgendwo gelesen...
Platz1:
Auch störte sich kaum jemand an den Widersprüchen, die sich aus den Referaten selbst ergaben. Da wurde einerseits die Erderwärmung bestritten, andere Redner hingegen lieferten Theorien darüber, was die Erwärmung statt des menschengemachten Kohlendioxids antreiben könnte. Und der eingangs genannte Wetterguru Piers Corbyn nannte die Thesen seines Vorredners Nir Shaviv nebenbei "geisteskrank". Unter Skeptikern ist es offenbar egal, welche These man bekämpft. Die von der Erderwärmung generell. Oder die von der CO2-betriebenen Erwärmung. Oder die von der Erwärmung durch menschengemachtes CO2. Egal. Hauptsache dagegen..
Das dürfte irgendwie die Essenz der ganzen Skeptiker-bewegung sein.
Autor: Georg Hoffmann· 30.11.11 · 15:07 Uhr· 842 Kommentare
22. November 2011
Nochmal tausende Mails von Klimaforschern gehackt
Kategorie: Kultur · Kommentare: 277
Damit dieses unvermeidbare Thema nicht in die anderen Posts hineindiffundiert, ein kurzer Hinweis. Anscheinend wurden weitere tausende Mails von IPCC Mitgliedern und anderen Klimaforschern gestohlen und wurden auf die genau gleiche Weise rausgebracht (russischer Server, Benachrichtigung und anschliessende Veröffentlichung bei "The Air Vent"). Nach Gavin Schmidt von Realclimate wurde der Fall bereits der Polizei übergeben, die wahrscheinlich besseres zu tun hat. Angeblich handelt es sich insgesamt um 220000 Mails, was ja praktisch alles wäre, was Klimaforscher an Mails in den letzten 10 Jahren geschrieben haben. Und was sind die bisherigen Höhepunkte? Wissenschaftler machen abfällige Bemerkungen über Klimamodelle! Hui. Statt dieser illegalen Anstrengung, die Mails anderer zu erschnüffeln, hätte vielleicht auch der Besuch einer Konferenz gereicht.
Autor: Georg Hoffmann· 22.11.11 · 21:16 Uhr· 277 Kommentare
21. November 2011
Spanien hat gewählt und der Vetter von Rajoy auch
Kategorie: Politik · Kommentare: 28
Gestern war ja hier in Spanien Wahlabend. Ein paar Beobachtungen am Rande. Das Ergebnis war natürlich lange vorher klar. Sechs Jahre Krise und 20% Arbeitslosigkeit muss jede Regierung zu Fall bringen. Das ist demokratische Normalität. Die Sozialisten (PSOE) haben das schlechteste Ergebnis seit der Existenz demokratischer Wahlen in Spanien (1977) eingefahren und die Konservativen (PP) ihr bestes. Das spanische Wahlrecht ist tendenziell ein Mehrheitswahlrecht und so reichen dann auch die ca 44% der Stimmen für die PP zu einer satten absoluten Mehrheit im Parlament. Dieses Mehrheitswahlrecht ist natürlich auch ein Segen für die in Spanien reichlich vorhandenen Regionalparteien, die pro Abgeordneten deutlich weniger Stimmen einsammeln als etwa die national auftretenden Ex-Kommunisten der Izquierda Unida (IU). In zwei Regionen, nämlich im Baskenland und in Katalunien, sind die beiden groszen Nationalparteien PSOE und PP jetzt praktisch nur noch Splitterparteien und die jeweiligen Regionalparteien gehen auf die 70% Marken zu. Im Baskenland wurden etwa die ETA nahen linken Nationalisten AMAIUR stärkste Partei und die rechten Nationlisten der PNV zweitstärkste Partei. Abgeschlagen danach die beiden vermeintlich groszen Nationalparteien. Man stelle sich etwas Ähnliches in Deutschland vor.
Nächster Präsident Spaniens wird also Mariano Rajoy, der nach zwei verlorenen Wahlen nun endlich seinen Moment of Glory hatte. Und da primaklima immer unterwegs ist, den Triumphierenden dieser Erde ein liebevolles "Memento moriendum esse" hinterherzuflüstern, hier zwei Videos, an die der Sieger Rajoy sich immer erinnern sollte.
Das erste Video ist klimarelevant und war lange lange Zeit die Nummer eins auf Youtube, wenn man Rajoy aufrief. Darin erzählt er, warum er den Klimawandel für kein so wichtiges Problem hält, denn er hat mit seinem Vetter, Physiker an der Universität von Sevilla gesprochen. "Wenn doch die zehn bedeutendsten Wissneschaftler der Erde für morgen nicht das Wetter in Sevilla vorhersagen könne, wie können sie das dann in dreihundert Jahren?". Man sieht, er hat sich lange mit dem Thema beschäftigt.
Video, das Rajoy mit offenen Mikro erwischt hat. Als Führer einer konservativen Partei verteidigt er natürlich immer die Fahne, die Ehre und die Nation und natürlich begeht er den spanischen Nationalfeiertag am 12. Oktober mit grosser Freude, erfüllt von Stolz und bei einer Militärparade. Tatsächlich? In Vorbereitung einer Pressekonferenz der PP am Vortag des Nationalfeiertags murmelt er hier zu seinen Assistenten: "Mañana tengo el coñazo del desfile, un plan apasionante.". "Morgen habe ich diese verschissene Militärparade. Du weisst schon, ein super Programm morgen".
Autor: Georg Hoffmann· 21.11.11 · 09:15 Uhr· 28 Kommentare
17. November 2011
Professor Dronskowski antwortet
Kategorie: Kultur·Naturwissenschaften · Kommentare: 164
Hut ab! Professor Dronskowski hat mir den folgenden Beitrag zugesandt, nachdem ich Ihn in einer Mail auf meinen Klimaschmock-Artikel aufmerksam gemacht habe. So muss es sein. Einige Dinge werden in seiner Replik sicher geradegestellt, insbsondere war sicher der Zusammenhang seiner Worte, nämlich eine Einführungsvorlesung in die Chemie an der RWTH, zu berücksichtigen. Der Vortrag, der jetzt nicht mehr im Internet verfügbar ist, war sicher nicht dazu gedacht, ein klimaskeptisches Gesamtgemälde zu malen, sondern war nur ein 11 Minuten Ausschnitt aus der besagten Vorlesung. Trotzdem meine ich, dass auch in diesem Fall es die Klimaforschung verdient hätte, objektiver dargestellt zu werden und nicht nur als Beispiel für alles, was so im Argen liegt in der Wissenschaft, dienen sollte. Anyhow, hier die Entgegnung Professor Dronskowskis

Bild 1: Das Kommitee zur Vergabe des Klimaschmock des Monats nimmt die Replik zur Kenntnis. Science is a contact sport.
Autor: Georg Hoffmann· 17.11.11 · 17:51 Uhr· 164 Kommentare
16. November 2011
Der ultimative Witz zu den überlichtschnellen Neutrinos
Kategorie: Kultur · Kommentare: 22
Sagt der Barkeeper "Neutrinos werden hier nicht bedient"
Kommt ein Neutrino in eine Bar.
Autor: Georg Hoffmann· 16.11.11 · 19:51 Uhr· 22 Kommentare
13. November 2011
Klimaschmock des Monats November 2011 - Prof. Richard Dronskowski von der RWTH Aachen
Kategorie: Kultur · Kommentare: 201
Das Kommitee zur Vergabe des Klimaschmocks fühlt sich ja oft alleingelassen bei der Bewältigung des zu sichtenden Materials. Präzise gut begründete Nominierungsvorschläge sind eher selten. Daher freut das Kommitee sich natürlich, wenn es mal so eine Spitzennominierung wie die des Monats November frei Haus geliefert bekommt. Vielen Dank an Science Skeptical Blog.
Der verehrten Jury liegt als Bewerbungsunterlage das folgende Video eines Vortrags von Prof. Dronskowski, ordentlicher Professor der RWTH Aachen und Chef des Instituts für Festkörper und Quanten-Chemie, vor, welches bei mir ein starkes Deja Vu Gefühl auslöste. Gerade wie der doppelt ausgezeichnete Klimaschmock Prof. Werner Kirstein hält da ein weiterer deutscher Universitäts-Professor einen ganzen Vortrag zur Klimaforschung, und zwar im Wesentlichen oder ausschliesslich basierend auf zusammengegoogeltem Zeug, ohne eine einzige eigene Analyse von welchem Aspekt der Klimaforschung auch immer, und verneint dabei unter anderem JEDE KLIMAWIRKSAMKEIT des CO2 (wg Sättigung oder so, siehe unten). Das alles, ohne auch nur einmal dargestellt zu haben, warum die nach ihm im Wesentlichen korrupten Klimawissenschaftler (das sagt er mehr oder minder wörtlich) denn eigentlich meinen, dass CO2 eben klimawirksam sei. Treibhauseffekt, schonmal gehört? Das Wort fällt tatsächlich nicht einmal in seinem Vortrag, ein Kunststück, was alleine schon schmockmäszig stark ist.

Endlich geht der Klimaschmock mal wieder an eine westdeutsche Universität, und dann gleich richtig, an die Elite Universität RWTH Aachen und Arbeitgeber von Professor Richard Dronskowski. Die Jury gratuliert.
Autor: Georg Hoffmann· 13.11.11 · 15:46 Uhr· 201 Kommentare
12. November 2011
Wie man ein X für ein U vormacht - Eine Einführung in den praktischen Machiavellismus der Fernsehberichterstattung
Kategorie: Kultur · Kommentare: 18
Obwohl wir alle im Prinzip WISSEN, wie ein Fernsehbericht produziert wird, uberwaltigt unser visueller Cortex dieses trockene theoretische Wissen jedesmal aufs Neue. Das Schlimmste, was mir bislang bei den wenigen Interviews (3), die ich zum Thema Klimawandel gegeben habe, passierte, war, dass ich halbstündig und länger kluge Antworten zu allem Möglichen gegeben habe, welche dann im fertigen Bericht auf 4 Sekunden zusammengeschnitten sich zu dem Satz verdichteten:"Das Klima erwärmt sich". Es mag eine Enttäuschung für die eigene Eitelkeit sein, seine fifteen minutes of fame zu einem kurzen Rülpser kondensiert zu sehen, aber andererseits bin ich ja in der Kleinkindererziehung tätig und da bleiben bei den beiden Jüngsten von einer 5 Minuten Ansprache darüber, dass man sich nicht prügelt, auch nur das Wort "Bonbon" über. Kurz, ein Fernsehinterview ist schlecht fürs Ego, aber gab in meinem Fall am Ende meist doch etwas wieder, was nicht im Widerspruch zu den Hauptaussagen des gesamten Interviews steht.
Peter Sinclair Hadfield ist NICHT bekannt durch seine sehr professionell gemachten Videos zum Thema Klimawandel: Der climate denial crock of the week ist sicher den meisten hier bekannt und der ist eben von Peter Sinclair und nicht von Peter Hadfield. Auf die Verwechslung der beiden wurde ich in den Kommentaren von "Beobachter" aufmerksam gemacht und deshalb liesst sich der korrigierte Beitrag hier jetzt ein wenig eigenartig. Beide (Sinclair und Hadfield) beschäftigen sich unter anderem mit Klimaskeptikern (so ist etwa die grandiose Monckton Reihe von Hadfield), was dann bei mir wohl maszgeblich zur Verwirrung beitrug. In dem hier verlinkten Video zeigt er (Hadfield) beginnend mit einer Episode zu meinem ehemaligen Kollegen Ben Santer, wie man ein Interview mal so richtig vom Fuss auf den Kopf stellen kann, wenn man nur will, und warum unsere Augen immer stärker sind als unser Wissen. "Hey, das hat er wirklich gesagt."
Für die meisten hier sicher keine grosze Überraschung, für einen Familienvater mit reinem Herzen, der heute noch Adventskalender basteln muss, absolut schockierend. Ich verspreche ganz grosses Kino.
Video: Wie Ben Santer einmal A sagte und das Fernsehen B daraus machte und wie man das anstellt. Video von Peter Hadfield.
Autor: Georg Hoffmann· 12.11.11 · 09:36 Uhr· 18 Kommentare
11. November 2011
Matt Ridley zur Klimasensitivität - Scheitern auf sehr niedrigem Niveau
Kategorie: Naturwissenschaften · Kommentare: 43
Anlass dieses Beitrags zur Klimasensitivität war ein Beitrag Matt Ridleys (hier oder hier) zu den Klimawissenschaften und warum und wie diese seiner Meinung nach durch eine sich zwanghaft immer wieder selbst bestätigende Wissenschaftselite zur Pseudowissenschaft verformt wurde. Das wäre nicht weiter beachtenswert, wenn Anthony-Mathe-ist-nur-ein-Wort-Watts zu diesem Schluss gekommen wäre. Matt Ridley aber hat nicht nur ganz allgemein eine Menge kluger Bücher verfasst, sondern eben auch mit "The Red Queen" wahrscheinlich eines der drei besten allgemeinwissenschaftlichen Bücher zum Thema Evolution. Es ist also besonders traurig zu sehen, dass absolut jede seiner "wissenschaftlichen" Aussagen zu den Klimawissenschaften auf oberflächlich zusammengegoogelten Käse von Klimaskeptikern handelt. Absolut jede ist falsch oder verdreht dargestellt, und nichtmals sonderlich tiefes Graben hätte Ridley darauf bringen können. Sein Schlussstatement "I've spent a lot of time on climate," hat mich jedenfalls fast vom Hocker fallen lassen.
Ein Satz zur Klimasensitivität in Ridleys Aufsatz hat mich nun besonders aufhorchen lassen.
"For instance, earlier this year, a tenacious British mathematician named Nic Lewis started looking into the question of sensitivity and found* that the only wholly empirical estimate of sensitivity cited by the IPCC had been put through an illegitimate statistical procedure which effectively fattened its tail on the upward end"
Nic Lewis, auf den Riley sich hier bezieht, hat seine Schlussfolgerungen in der Tat bei Judith-Madre-Theresa-der-Skeptiker-dieser-Erde-Curry veröffentlicht. Im IPCC AR4 Bericht gibt es ein Kapitel zur Klimasensitivität und die verschiedenen Arten diese abzuschätzen (Chap. 9.6 im AR4). Eine dieser Arbeiten ist Forster und Gregory 2006. Die Autoren haben ERBE Satellitendaten benutzt, um aus der Strahlungsbilanz der Erde (wieviel kurzwellige Strahlung netto rein, wieviel langwellige netto raus) und aus den direkt beobachteten Temperaturschwankungen die Klimasensitivität auszurechnen.

Bild 1: Abschätzungen der Klimasensitivität aus verschiedenen empirischen und semi-empirischen Studien nach IPCC AR4, Chap 9.6.
Autor: Georg Hoffmann· 11.11.11 · 08:28 Uhr· 43 Kommentare
10. November 2011
Die Lemaitre Konstante und Stigler's Law
Kategorie: Kultur · Kommentare: 10
Kurzer Hinweis auf einen diesmal sehr schönen Spiegel Online Artikel geschrieben von Nina Weber. Es handelt sich um das Resumé eines diese Woche erschienenen Nature Artikels des italienischen Physikers Mario Livio. Dieser hat in detektivischer Kleinarbeit herausgefunden, wie es eigentlich dazu kam, dass die Hubble Konstante nicht Lemaitre Konstante heisst. Der belgische Kosmologe und Jesuiten Pfarrer Monsignor Georges Lemaitre selbst hatte darauf verzichtet irgendwelche "Entdeckeransprüche" an dieser kosmologischen Konstante geltend zu machen. Ein echter Wissenschaftskrimi und ein weiterer Fall von Stigler's Law, welches besagt, dass keine wissenschaftliche Entdeckung und Grosstat nach dem benannt ist, der sie zuerst entdeckte und die Grosstat vollbrachte. Die Euler Konstante ist von Bernoulli, Fermis goldene Regel ist von Dirac, die Gauss Verteilung von de Moivre und ja, genau, Stigler's Law ist von Robert K. Merton.
Autor: Georg Hoffmann· 10.11.11 · 10:49 Uhr· 10 Kommentare
02. November 2011
Charlie Hebdo und Tunesien
Kategorie: Politik · Kommentare: 203
In unserem Politikblog bei Ali Arbia geht es in letzter Zeit recht heftig zu, wie es sich halt gehört, wenn es um Politik geht. Ali verteidigt in seinem Beitrag eine abwartende und positiv gefärbte Sicht auf die politischen Vorgänge in Tunesien und generell auf den Wandel, der in der Presse gemeinhin den Namen "arabischer Frühling" erhalten hat. Zur Erinnerung, die von Ali als "moderat islamistisch" bezeichnete Partei/Bewegung Ennahda hat in Tunesien ungefähr 40% der Stimmen erhalten, wird einen maszgeblichen Einfluss auf die verfassungsgebende Versammlung haben und aller Wahrscheinlichkeit auch den nächsten tunesischen Präsidenten stellen.

Bild 1: Auch in Libyen hat man schon wieder Zeit gegen Juden zu demonstrieren. "There is no place for jews in Libya", immerhin und netter Weise auch in Hebräisch übersetzt.
Photo by: Marco Longari/AFP/Getty Images
Autor: Georg Hoffmann· 02.11.11 · 16:42 Uhr· 203 Kommentare
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