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Georg Hoffmann hat an der Ruhr-Universität Bochum Physik studiert und anschliessend am Max-Planck Institut Hamburg mit einer Arbeit zu Tracern in globalen Zirkulationsmodellen, sogenannten "Klimamodellen", promoviert. Danach arbeitete er 15 Jahre in Paris am LSCE, Laboratoire des Sciences du Climat et de l'Environnement, zu verschiedenen Aspekten der Paleo-Klimatologie. Momentan forscht er im Rahmen eines gemeinsamen Projekt der Universität Utrecht, dem holländischen Weltraumzentrum SRON und dem holländischen Wetterdienst KNMI. Das Bild ist dem Stadionheft April 2004 des VFL Bochum entnommen und zeigt ihn mit der Vereinsfahne, die er einzig zu diesem Zweck quer durch die Antarktis geschleppt hatte. Tss. Unglaublich.

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Archiv September 2011

13. September 2011

Krieg und Frieden und das Klima

Kategorie: Kultur·Naturwissenschaften  ·  Kommentare: 67

Klimawandel und Krieg, das scheint doch der ideale Mix, um unbegründete Ängste und Panik zu schüren. Andererseits, ist es ja vielleicht ein interessantes Thema, oder? Sollte man in vorauseilenden Gehorsam Forschungsthemen aussparen, weil man nicht als Klimapornograph dastehen möchte? Auf keinen Fall. Also fangen wir mal an. Es geht um das bereits bei Jürgen diskutierte Paper von Hsiang+Meng+Cane . Von diesen dreien ist nur Mark Cane Klimawissenschaftler und ein ausgewiesener ENSO Experte vor dem Herrn. Die beiden anderen sind Politikwissenschaftler von der Columbia Universität. Das an sich ist sicher schon bemerkenswert, schliesslich heisst das publizierende Journal "Nature" und nicht "Political Geography" oder so ähnlich.

Wahrscheinlich sind es die Buzz-wörter "Klima" und "Krieg", die unter anderem dafür gesorgt haben, dass das Paper weite Beachtung fand (Spiegel, Nature Views)

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Bild 1: Soldatenfriedhof bei Verdun. Bei mehr angenehmen Südwestlagen wäre das nicht passiert?


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Autor: Georg Hoffmann· 13.09.11 · 16:40 Uhr· 67 Kommentare

09. September 2011

Klimaschmock des Monats September 2011 - Die klimaskeptische Parthenogenese

Kategorie: Kultur  ·  Kommentare: 201

Das Verleihungskomitee des "Klimaschmocks des Monats" hatte ja lange nicht mehr getagt. Es gab kleinere Reibereien zwischen den Mitgliedern, persönliche Nickeligkeiten und unnötige Diskussionen. Am Ende ging es natürlich auch immer ums liebe Geld. Schliesslich ist die Verleihung des Preises mit einem Preisgeld von nicht unbeträchtlichen Aussmasz (1.53 Euro oder eine Scheibe Fleischwurst) verbunden. Egal, heute morgen hat sich das Komitee mal wieder zusammengefunden und nach nur kurzer Diskussion wurde der Preis erneut und zum zweiten Mal an Prof.Werner Kirstein, Geographieprofessor an der Universität Leipzig, verliehen. Die Laudatio anlässlich der letzten Preisverleihung findet sich hier.

Doch diesmal kommt es zu einer Preisteilung. Die andere Hälfte (i.e. 76.5 Cents oder eine halbe Scheibe Fleischwurst) geht an Dipl.Ing. Michael Limburg, Pressesprecher respektive (da das immer noch nicht pompös genug klingt) Vizepräsident und verantwortlich für Medien und Politik bei EIKE. EIKE wiederum, für die die es noch nicht kennen, ist unter normalen Umständen eine gemütliche Runde von durch die Pensionierung zur Untätigkeit gezwungenen Akademikern (nicht schmunzeln! Da kommen wir alle mal hin.). Normalerweise würde die fidele Runde einmal im Jahr nach Korfu fahren und würden dazu im Charterbuss bestgelaunt die Piccolos kreisen lassen. Aber, ach, ihre Leidenschaft ist die Klimaforschung und das geht natürlich nur wenn aus dem lustigen Stammtisch plötzlich und nicht weniger als ein "Europäisches Institut für Klima und Energie" wird und unter allem möglichen Getose ein irgendwie wissenschaftlich aussehender Betrieb aus potemkinschen Konferenzen, potemkinschen Veröffentlichungen und letzlich potemkinschen Wissenschaftlern aufrecht erhalten wird.


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Der Klimaschmock geht auf ein Neues an die Uni Leipzig. Die Jury gratuliert.

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Autor: Georg Hoffmann· 09.09.11 · 10:24 Uhr· 201 Kommentare

01. September 2011

How people in science see each other

Kategorie: Kultur  ·  Kommentare: 13

Bin wie immer der letzte der darüber gelacht hatte? Direkt aus dem Kaffeeküche der Uni Utrecht.

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Autor: Georg Hoffmann· 01.09.11 · 20:08 Uhr· 13 Kommentare

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