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Georg Hoffmann hat an der Ruhr-Universität Bochum Physik studiert und anschliessend am Max-Planck Institut Hamburg mit einer Arbeit zu Tracern in globalen Zirkulationsmodellen, sogenannten "Klimamodellen", promoviert. Danach arbeitete er 15 Jahre in Paris am LSCE, Laboratoire des Sciences du Climat et de l'Environnement, zu verschiedenen Aspekten der Paleo-Klimatologie. Momentan forscht er im Rahmen eines gemeinsamen Projekt der Universität Utrecht, dem holländischen Weltraumzentrum SRON und dem holländischen Wetterdienst KNMI. Das Bild ist dem Stadionheft April 2004 des VFL Bochum entnommen und zeigt ihn mit der Vereinsfahne, die er einzig zu diesem Zweck quer durch die Antarktis geschleppt hatte. Tss. Unglaublich.

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Archiv Februar 2011

22. Februar 2011

Adelige in der Wissenschaft. Heute: Viscount Monckton of Brenchley

Kategorie: Kultur  ·  Kommentare: 98

Adlige haben es ja momentan nicht leicht in der akademischen Welt, nicht nur in Deutschland. Der beliebteste aller Klimaskeptiker ist natürlich unser aller Viscount Monckton of Brenchley. Er ist eine einzige Versuchung in die Tiefenpsychologie seiner Anhänger abzutauchen. So in die Richtung: Zurück zum ancien regime, wo man nicht komplizierte Paper nachvollziehen und mühevolle Doktorarbeiten selber erbringen muss, sondern noch einfach an Aussprache und den maszgeschneiderten Anzügen sehen konnte, was Qualität ist und wem man zu folgen hat. Eine Art Aufforderung zur gesellschaftlichen Regression, bei der man nicht mehr selber mühevoll Verstehen muss, um zu entscheiden, sondern endlich wieder am Namen erkennen kann, was wahr und was falsch ist. Gerade in des Viscounts deutschen Fanclub schwingt immer eine Portion Diederich Heszling mit, hach wie schneidig der Viscount ist, und so ironisch und das Englisch verstehe ich auch so schön. Dass dem Viscount angesichts von ein paar Demonstranten nur einfiel: Alles Nazis! vergeben ihm seine deutschen Jünger nicht nur, sondern jubilieren ob dieses Schneids. Wer treten will, muss sich treten lassen.


Video 1: Der Viscount beim Wort genommen.

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Autor: Georg Hoffmann· 22.02.11 · 18:20 Uhr· 98 Kommentare

12. Februar 2011

Etienne Klein: "Discours sur l'Origine de l'Univers" - Teil I

Kategorie: Geistes- & Sozialwissenschaften·Naturwissenschaften  ·  Kommentare: 5

Seit einiger Zeit scheint Gott ein Revival in der Kosmologie und der Physik zu feiern. Kein einziges Grossprojekt mehr, das nicht verspricht, das Ding mit Gottes Schöpfung jetzt mal genau durchzumessen, kein populärwissenschaftliches Buch mehr, das nicht am Ende en passant ein bisschen Metaphysik betreiben muss. Das immer noch in der Schweiz bzw. in Frankreich im LHC vor sich hinrotierende Higgs-Boson nennt sich "the god particle", George Smoot (ist übrigens seit neuestem bei uns in Paris! ) verspricht mit dem Satelliten Cobe, Polaroids vom Angesicht Gottes zu machen (es geht darum die kosmische Hintergrundstrahlung zu kartieren, das nur nebenbei) und Stephen Hawking untertitelt sein letztes Buch "The Grand Design" mit dem Satz: "New answers to the ultimate questions of life" oder in einer anderen Version "The world most famous scientists addresses the meaning of the Universe".

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Bild 1: Hawkings und Mlodinow möchten die Fragen nach dem Sinn des Universums beantworten. Hier der Beginn der vollständigen Rezension bei Florian.


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Autor: Georg Hoffmann· 12.02.11 · 09:23 Uhr· 5 Kommentare

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