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Georg Hoffmann hat an der Ruhr-Universität Bochum Physik studiert und anschliessend am Max-Planck Institut Hamburg mit einer Arbeit zu Tracern in globalen Zirkulationsmodellen, sogenannten "Klimamodellen", promoviert. Danach arbeitete er 15 Jahre in Paris am LSCE, Laboratoire des Sciences du Climat et de l'Environnement, zu verschiedenen Aspekten der Paleo-Klimatologie. Momentan forscht er im Rahmen eines gemeinsamen Projekt der Universität Utrecht, dem holländischen Weltraumzentrum SRON und dem holländischen Wetterdienst KNMI. Das Bild ist dem Stadionheft April 2004 des VFL Bochum entnommen und zeigt ihn mit der Vereinsfahne, die er einzig zu diesem Zweck quer durch die Antarktis geschleppt hatte. Tss. Unglaublich.

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20.12.09 · 09:26 Uhr

Ein Tag, wie jeder andere für die Klimaforschung

Kategorie: Politik  ·  Kommentare: 31

Ich hoffe niemand halt das jetzt für kleinlich und korinthentenkackerisch. Mir ist ein Satz in einem gerade auf der Tagesschau Internet-Seite erschienenen Interview mit Mojib Latif aufgefallen. Kopenhagen ist ja gerade mit Saus und Braus ins Wasser gefallen und das Allmende Problem allgemeiner Beschränkungen der Nutzung von etwas, was bisher immer gratis zu haben war, nämlich die Nutzung der Erdatmosphäre als CO2 Halde, ist nur allzu deutlich geworden. Irgendwo im Bermuda-Dreieck zwischen USA , China und den guten Absichten ist der ganze Verhandlungsmarathon im Sande verlaufen. Während tatsächlich jemand wie James Hansen Hurra ruft, da erst alles ganz schlecht werden müsse, um dann aus den Ruinen heraus von grundauf erneuert zu werden, meint Mojib folgendes:

MojibZitat.jpg

Reaktion von Mojib Latif auf das Scheitern der Verhandlungen in Kopenhagen.

Was soll ich sagen? Das ist auch meiner Meinung nach ein schlechter Tag für zukünftige Generationen, ein schlechter Tag für mich, als Bürger, der bestimmte politische Präferenzen hat, meinethalben ist es auch, etwas übertragen gesprochen, ein schlechter Tag furs Klima. Aber für die Klimaforschung? Wenn überhaupt, dann ganz im Gegenteil. Bereits im lang zurückliegenden Bushozaen (bei der Süddeutschen gestohlen) galt doch, je weniger wir am CO2 drehen, umso mehr geben wir für die Klimaforschung aus. Das erstere kostet nämlich richtig Knete, das zweite ist doch praktisch gratis zu haben. Und so sind die Klimafuzzis auch besser beschäftigt und halten sich von den Medien fern.
Um es also nochmal ganz klar zu sagen:
Das war ein Tag, der der Klimaforschung völlig egal sein kann.

 

Autor: Georg Hoffmann· 31 Kommentare· Permalink· Trackback-URL

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Trackbacks (1)

Utah verabschiedet "Climategate"-Resolution · Frischer Wind · 14.02.10 · 00:01 Uhr


Kommentare (31)

Kommentar-Direktlink Jan Müller· 20.12.09 · 09:56 Uhr


Schön, das jemand auf die Details achtet. Ich finde ebenfalls Latifs Äußerung insofern kritikwürdig, da die Branche eh schon mit dem Vorwurf der Politisierung zu kämpfen hat. Für die Forschung ergeben sich durch Kopenhagen ganz neue Möglichkeiten: Die Modelle werden offenbar wirklich einem globalen Falsifikationstest unterworfen, ich finde, soviel Aufmrksamkeit für eure Forschungsprojekte, das ist doch mal was. Lang lebe Popper. Ich frage mich, was sie sich zu Darwin einfallen lassen.

Kommentar-Direktlink Eddy· 20.12.09 · 11:04 Uhr

Hallo an alle,

Es ist genau das passiert was ich befürchtet hatte. Schon Anfang dieses Jahres schrieb ich hier, dass es hier nicht allein ums Klima geht, sondern um Demographie, um Umweltschutz, um Ressourcenmanagement usw...

Allein eine weltweite Diskussion, eventuell sogar eine Art "Weltregierung" kann langfristig solche Prozesse steuern. Dieses fanatischaktivistische überhastete Klimababylon bringt wahrscheinlich langfristig überhaupt nichts. Schon hat man wieder die Entwicklungsländer vor den Kopf gestossen; jeder sieht sich als einzigen Gutmenschen und jeder hat absolut genau verstanden, dass 15 Grad minus Mitte Dezember das Zeichen von dramatische Veränderungen sind, und dass wir SOFORT handeln müssen. ;-)

Hoffentlich ist jetzt allen klar geworden, dass wir Greenpeace nicht die Weltherrschaft überlassen dürfen. Aber vielleicht wenn sich alle westlichen Regierungschefs an die Golden Gate Brücke anketten und laut "ihr Klimaschweine" skandieren, wird sich die Welt wirklich von allem Bösen befreien.

Ser viele sehr dumme Menschen dachten sie könnten mit MickMausMethoden die Welt verändern, und sind seit Kyoto immer wieder kläglich gescheitert.

Vielleicht nützt ja doch nur noch ein Glühbirnenverbot. Ich würde vorschlagen, dass jeder der ab 22 Uhr noch Licht im Haus hat erschossen wird. Nur so können wir die Welt retten.

Aber, da wir ja keine Zeit mehr haben, ist es eh zu spät. AMEN!

Kommentar-Direktlink energietechniker· 20.12.09 · 13:02 Uhr

das "scheitern" von Kopenhagen ist ein glückstag für die menschheit als ganzes. es wird keine arm- und krankmachende und letztlich tödliche klimapolitik ala Rahmstorf, Schelnhuber, Greenpeace, IPCC,....geben.
es ist auch ein glückstag für die klimaforschung, denn fanatische möchte-gern politiker wie Rahmstorf, die ihre pseudo-wissenschaft nur als tarnung benutzen sind kläglich gescheitert. ihre "wissenschaftliche" karriere ist zu ende.
jetzt wird der wissenschaftlich "konsens" immer schneller bröckeln.

persönlich habe ich auf die "scheitern"-nachricht gleich eine flasche co2 haltiges getränk mit lautem knall geöffnet.

Kommentar-Direktlink ff· 20.12.09 · 17:43 Uhr

... ein schlechter Tag für mich, als Bürger, der bestimmte politische Präferenzen hat ...
Welche denn?

Author Profile Page Georg Hoffmann· 20.12.09 · 18:12 Uhr

@ff
"Welche denn? "
Nur die besten.

Kommentar-Direktlink ff· 20.12.09 · 18:34 Uhr

@Georg
Lassen Sie es doch mal raus, ein Outing tut doch gut.

Author Profile Page Georg Hoffmann· 20.12.09 · 18:48 Uhr

@ff
"Lassen Sie es doch mal raus, ein Outing tut doch gut."
Eigenartige Forderung von jemand, der nichtmals das outing seines Namens zu Stande bringt. Der Blog steht hier uebrigens unter Scienceblogs und nicht unter "www.politische-Ueberzeugungen-von-Leuten,-die-sonst-niemanden-zum-Zuhoeren-haben.com".

Kommentar-Direktlink ff· 21.12.09 · 06:07 Uhr

@Georg Hoffmann
Wenn Sie einen politischen Bezug zu Ihrer Arbeit herstellen, indem Sie auf nicht näher erläuterte Präferenzen verweisen, dann wird der Leser eben neugierig.
Auch weil die Klimatologie heutzutage sehr politisch ist.

Hoffen wir mal für Sie und Ihre politischen Präferenzen, dass die Zehner etwas wärmer ausfallen.

Präventiv schon einmal schöne Weihnachtstage und ein frohes Neues!
ff

Kommentar-Direktlink Geoman· 21.12.09 · 08:59 Uhr

Nicht nur der Kopenhagener Gipfel, sondern auch das Wetter hat bekanntlich nicht gebracht, was der blauäugige Unwetterprophet Mojib Latif so erwartet hat. Ist eigentlich bekannt, wieviel Umweltaktivisten, die sich auf Latifs' Prognose verlassen haben, dass es keine Winter mit starkem Frost mehr geben wird, mit Erfrierungen ins Krankenhaus eingeliefert wurden?

Kommentar-Direktlink Stefan P· 21.12.09 · 16:17 Uhr

@ Geomann

...etliche wurde ins Leichenschauhaus eingeliefert...Die New York Times ist in der Zwischenzeit schon so verklemmt, daß sie anstelle von 'Snow-Storm' Mayor-Storm' schreibt, mit dem die gescheiterten Klimaretter nicht nur in Washington D.C empfangen wurden.

Mag ja sein, daß das COP 15 Debakel der 'Klimaforschung' egal sein mag, vielen Klimaforschern wird er nicht egal sein. Die Fragen an eine bestimmte Spezies der Klimatheologen werden drängender und die Antworten werden nicht 'Al Gore gegeben' hingenommen.

Ein 'Denier' wie Lord Monckton bekommt schon eine Stunde TV-Zeit im kanadischen Fernsehen. Steve McIntyre, der natürliche Feind der Real-Climate-Gang, bekommt eine Stunde bei FOX-News und einer aus dieser RC-Gang wurde bei Wiki wegen Mißbrauch der Adminstrator Privilegien gefeuert. Untersuchungen gegen Phil Jones und Michael Mann laufen, in den Zeitungen werden die geschäftlichen Verbindungen von Pachauri breitgetreten.…

Schön, wenn man dann 'beamteter Klimaforscher' ist, gelle....,-)

Kommentar-Direktlink Geoman· 21.12.09 · 18:19 Uhr

@Stefan P

Die Geschichte der 'Real-German-Waldsterben-Gang' hat gezeigt, dass nahezu alle damaligen Gang-Mitglieder ungeschoren davon gekommen sind, nachdem selbst die Spatzen von den Dächern gepfiffen haben, dass es dem deutschen Wald so gut wie nie geht.

Ich vermute allerdings, dass bei dem höchstbrisanten Klimawandel-Thema, das ja noch ein paar Nummern größer als die Waldsterbenshysterie ist, ein paar Köpfe mehr rollen werden, wenn die Klimakurven nicht mehr zu verbiegen sind.

Und was Deinen Hinweis auf das Leichenschauhaus angeht, so kann ich nur hinzufügen, dass es derzeit schon soweit gekommen ist, dass in den Medien ein 'Hitzetoter' etwa soviel wie fünf Kältetote zählt, einfach weil er besser zum herrschenden Paradigma von der anthropogen Klimaerwärmung passt.

Author Profile Page Georg Hoffmann· 22.12.09 · 05:20 Uhr

@geoman

Lesen ist nicht ihre Stärke, oder? Zeitskalen bei Aussagen (Latif), unbekannt. Argumente? Wesen aus einer anderen Galaxie. Nachdem Sie ja jetzt die Evolution und die Klimaforschung durchschaut haben, können Sie ja jetzt mit der Gravitation weitermachen. Grosse Aufgaben rufen grosse Geister.

Kommentar-Direktlink Geoman· 22.12.09 · 08:18 Uhr

@Georg Hoffmann schrieb:

"Lesen ist nicht ihre Stärke, oder?"

Das schreibt mir gerade der Richtige:

http://www.scienceblogs.de/primaklima/2009/12/das-warme-mittelalterliche-optimum-teil-ii-die-meinung-eines-historikers.php#comment75997

Kommentar-Direktlink Harald· 22.12.09 · 14:28 Uhr

Das Scheitern von Kopenhagen ist ein guter Tag für die Menschheit.

Übrigens, vor meinem Fenster sind zahlreiche Kinder die sich eine Schneeballschlacht liefern und sich am schönen Winterwetter freuen.

Author Profile Page Georg Hoffmann· 22.12.09 · 15:57 Uhr

@Harald
"Übrigens, vor meinem Fenster sind zahlreiche Kinder die sich eine Schneeballschlacht liefern und sich am schönen Winterwetter freuen."
Man merkt gleich, Sie wissen worum's geht.

Kommentar-Direktlink Jan Müller· 22.12.09 · 16:38 Uhr

@Eddy

Ich kann es mir nicht verkneifen:

"Ser viele sehr dumme Menschen dachten sie könnten mit MickMausMethoden die Welt verändern, und sind seit Kyoto immer wieder kläglich gescheitert."

Ja, solche Methoden wie Westfälischer Frieden, Haager Landkriegsordnung, Menschenrechtserklärung der UNO, Atomwaffensperrvertrag sowie selbstredend die grundgesetzliche Achtung der Menschenwürde. Sind alle am grünen Tisch von irgendwelchen dahergelaufenen Dummen ausgedacht worden, völlig illosorisch. Keine der genannten Institutionen kann von sich sagen, sie wäre eingehalten worden. Halt, doch: Der westfälische Frieden. Das gilt aber nicht, da waren alle schon so durch, die wollten auch gar keinen Nachschlag mehr. Wir allerdings schon, schneit doch.

Kommentar-Direktlink Jan Müller· 22.12.09 · 16:50 Uhr

@Geoman

"Die Geschichte der 'Real-German-Waldsterben-Gang' hat gezeigt, dass nahezu alle damaligen Gang-Mitglieder ungeschoren davon gekommen sind, nachdem selbst die Spatzen von den Dächern gepfiffen haben, dass es dem deutschen Wald so gut wie nie geht."

Jaja, das Waldding kam hier schon öfter. Sofort Kat/Entschwefelungsanlagen raus, Waldbodenkalkung einstellen und diese Typen vor den Kadi stellen. Gar nicht viel Aufhebens machen, die erkennt man sofort am Rollkragenpulli. Den Rest erledigt dann die Extraportion CO2-Düngung, ich fall ab.

"Ich vermute allerdings, dass bei dem höchstbrisanten Klimawandel-Thema, das ja noch ein paar Nummern größer als die Waldsterbenshysterie ist, ein paar Köpfe mehr rollen werden, wenn die Klimakurven nicht mehr zu verbiegen sind."

Ja, das wird ein Fest, danach knöpfen wir uns die Versicherungsmathematiker vor, was die alles für Risiken berechnen wollen, total hysterisch. So einer wie sie schätzt das pi mal daumen, wär doch gelacht.

"...einfach weil er besser zum herrschenden Paradigma von der anthropogen Klimaerwärmung passt."

Ja, und das schlimmste, die wollen alle nur ihre Kohle, ehrlich. Mir können sie's glauben. Ja, wirklich, ich da so ein Gefühl.

Aber ich she schon, an sie erging die Aufforderung, das ungelöste Problem der Gravitation zu klären, die hätten sie halt gleich fragen sollen, diese Dummerchen. Fangen sie am besten gleich bei Velikowski an, der war auch total undogmatisch. Wurde auch noch unterdrückt, die arme Sau, aber wem sage ich das.

Kommentar-Direktlink ff· 22.12.09 · 17:30 Uhr

off topic, aber vllt doch nicht so:
Es läuft da gerade eine presseinvolvierte Erörterung von Rajendra Pachauri, hat hier jemand eine Vorstellung bzgl. dessen wirtschaftlicher Aktivitäten und der Legitimität derselben? Wäre das was für einen Artikel, Georg?
Der hat doch mal einen Friedensnobelpreis entgegengenommen (für den IPCC), es wäre natürlich nicht gut, wenn der fallen würde.
Opinions?

Author Profile Page Georg Hoffmann· 22.12.09 · 17:53 Uhr

@ff
"Wäre das was für einen Artikel, Georg?"
Eher unwahrscheinlich, oder? Wieviele andere Artikel habe ich denn schon zu wirtschaftlichen Verwicklungen und moralischer Integritaet oder eben Verkommenheit anderer Personen geschrieben? Selbst zum Klimaschmock reicht es erst dann, wenn man sich zur WISSENSCHAFT aeussert. Solange also ist der Herr Pachauri so interessant wie die Prinzessin Stefanie am Strand.

Kommentar-Direktlink ff· 22.12.09 · 18:18 Uhr

Pachauri als Klimaschmock?!
Hmm, das ginge vielleicht, auch wenn man dann die eine oder andere metaphorische Ebene benötigen würde.
Paichauri ist kein Klimawissenschaftler, korrekt. Also kein Klimatolge-No shmok, ein wie ich finde auch gutes Kriterium.

MFG
ff

Kommentar-Direktlink Geoman· 22.12.09 · 21:50 Uhr

@ Jan Müller schrieb:

"Jaja, das Waldding kam hier schon öfter. Sofort Kat/Entschwefelungsanlagen raus, Waldbodenkalkung einstellen und diese Typen vor den Kadi stellen."

Es ist schon öfter vorgekommen, dass ein Wahn auch positive Folgen zeitigt. Denken wir nur an das Seehundsterben Ende der 1980er Jahre in der Nordsee, das zunächst der Meeresverschmutzung angelastet wurde. Später stellte sich dann heraus, dass vor allem ein Virus dafür verantwortlich war. Die falsche Schuldzuweisung hatte aber als Nebeneffekt eine positive Folge, denn die Flüsse wurden durch aufwendige Gewässerreinungsprogramme erheblich sauberer. Jetzt aber werden Unsummen dafür ausgegeben, um einem lebenswichtigen Nährstoff (auch Treibhausgas genannt) und nicht lebensbedrohlichen Schadstoffen ans Leder zu gehen. An solch maßloser, wissenschaftsgestützter Verschwendungspolitik kann selbst eine gesunde Volkswirtschaft zu Grunde gehen.

Und:

"Fangen sie am besten gleich bei Velikowski an, der war auch total undogmatisch. Wurde auch noch unterdrückt, die arme Sau, aber wem sage ich das."

Wie ich lese, haben Sie sich intensiv mit Velikovsky beschäftigt, oder?


Kommentar-Direktlink Sven Türpe· 22.12.09 · 22:40 Uhr

Jetzt aber werden Unsummen dafür ausgegeben, um einem lebenswichtigen Nährstoff (auch Treibhausgas genannt) und nicht lebensbedrohlichen Schadstoffen ans Leder zu gehen.

Kennen wir die möglichen positiven Nebeneffekte bereits? Eine von Russland und der OPEC unabhängige Energieversorgung ohne Einschränkung des Lebensstandards zum Beispiel wäre mir auf lange Sicht schon ein paar Euro wert, ob sie nun das Klima rettet oder nicht.

BTW, wieviel geben wir eigentlich derzeit für den Klimaschutz aus?

Kommentar-Direktlink Sven Türpe· 22.12.09 · 23:02 Uhr

Es läuft da gerade eine presseinvolvierte Erörterung von Rajendra Pachauri, hat hier jemand eine Vorstellung bzgl. dessen wirtschaftlicher Aktivitäten und der Legitimität derselben?

Eine Antwort auf die Frage nach der Legitimität lehrt uns Fox News:

Put your money where your mouth is.

Kommentar-Direktlink Jan Müller· 23.12.09 · 10:26 Uhr

@Geoman

"Es ist schon öfter vorgekommen, dass ein Wahn auch positive Folgen zeitigt. Denken wir nur an das Seehundsterben Ende der 1980er Jahre in der Nordsee, das zunächst der Meeresverschmutzung angelastet wurde."

Der Punkt ist in meinen Augen, das ein Mythos von den Deniern benutzt wird, um einen anderen Mythos zu erklären. Was den volkswirtschaftlichen Teil angeht, bleibe ich ebenfalls bei meinem Standpunkt: Die VWL sollte nicht auf Pump erfolgen, ist doch eigentlich ein ganz ökonomischer Gedanke.

"Jetzt aber werden Unsummen dafür ausgegeben, um einem lebenswichtigen Nährstoff (auch Treibhausgas genannt) und nicht lebensbedrohlichen Schadstoffen ans Leder zu gehen."

Ziemlich euphemistisch. Demnach haben sie also die CO2-Klimasensitivität erfolgreich widerlegt?

"Wie ich lese, haben Sie sich intensiv mit Velikovsky beschäftigt, oder?"

Nicht so doll, ist a weng her, wobei die Friends of Veli immer noch aktiv sind. Vielleicht kennen sie das "elektrische Universum", das zur Stützung Velis Ansichten ausgeheckt wurde, weil sein Planetenbilliard mit der herkömmlichen Himmelsmechanik nicht zu vereinbaren war. Ist wegen der Gravitationsgeschichte interessant, vielleicht ein guter Punkt um anzufangen. Da steckt auch die Analogie: Die eigene Ansicht zur Historie passte nicht, wegen der Grundlagenphysik, und was macht der rechte Velifan? Klar, er ändert die Grundlagenphysik. Eine weitere Analogie ist, das man sich von einer "Mediavistenmafia" verfolgt und unterdrückt sieht. Aber sie haben natürlich recht: Ich verschwende viel zu viel Zeit mit sonem Zeug. Let's come to hard evidance.

Kommentar-Direktlink just me· 23.12.09 · 12:15 Uhr

hm, passt auch ganz gut: http://jules-klimaat.blogspot.com/2009/12/phelim-mcaleer-censored.html

krass oder?

Kommentar-Direktlink just me· 23.12.09 · 12:24 Uhr

und noch was: http://www.youtube.com/watch?v=M4XUAM8A9bo Schneider vor 30 Jahren (Am Ende eines Jahrzehnts voller Abkühlung und Eiszeitstimmung)

von: http://centerforoceansolutions.org/climate/tag/phelim-mcaleer/


Kommentar-Direktlink Geoman· 24.12.09 · 11:40 Uhr

@Jan Müller schrieb:

"Da steckt auch die Analogie: Die eigene Ansicht zur Historie passte nicht, wegen der Grundlagenphysik, und was macht der rechte Velifan? Klar, er ändert die Grundlagenphysik."


Und was macht der konventionelle Physik-Fan?: Er ändert die Grundlagenphsyik nicht und erfindet die dunkle Materie.

Kommentar-Direktlink Jan Müller· 25.12.09 · 17:01 Uhr

@Geoman

Also hast du jetzt tatsächlich die Gravitation in angriff genommen? Mach dich doch bitte mal rudimentär schlau, worauf das Konzept der "dunklen Materie" zurückgeht, anstatt geheimnisvoll zu raunen. Und wenn du dann bessere Vorschläge hast: Die Weltgemeinschaft wartet auf deinen Beitrag. Das geht jetzt wirklich so in Richtung Veliniveau. Es ist zum Haareraufen.

Kommentar-Direktlink Jan Müller· 27.12.09 · 13:59 Uhr

@Geoman, Nachtrag

Wie's der Zufall so wil:

http://www.scienceblogs.de/astrodicticum-simplex/2009/12/hat-man-endlich-die-dunkle-materie-entdeckt.php

Fand ich interessant. Auch die Comments.

Kommentar-Direktlink Geoman· 13.01.10 · 14:31 Uhr

@Jan Müller

Florian Freistetter feiert innere Reichsparteitage, wenn er in der Welt der Wissenschaft auch nur den geringsten Hinweis dafür findet, dass Dunkle Materie existiert. Dazu passt, dass er gegenteilige Hinweise aus der gleichen Welt penetrant ignoriert.

Als ich ihn in seinem Blog einmal darauf ansprach, antwortete er, der bekannt dafür ist, dass er hier seit Monaten oder auch Jahren ein nicht enden wollendes Feuerwerk an Beiträgen einstellt: Er könne sich schließlich nicht um alles kümmern...

Sollte mir also danach sein, mir ein Bild davon zu machen, wie wahrscheinlich es ist, dass Dunkle Materie existeiert, werde ich dies überall tun, aber nicht bei Florian Freistetter. Für ihn oder sein Weltbild scheint sie so essenziell zu sein, wie für ein Baby die Muttermilch, also etwas, was es von Natur aus geben muss.

Kommentar-Direktlink Jan Müller· 15.01.10 · 17:29 Uhr

@Geoman

Für die Reichsparteitage gibt es neuerdings einen total unverfänglichen Thread, ich kann, da überhaupt nicht kompetent, wenig zur dunklen Marterie erwidern. Der ansonsten nette Herr, der kürzlich erklärt hat, das er nicht daran glaubt, während der Eiszeiten hätte es Inlandvereisungen gegeben, lag da wesentlich mehr auf meiner Linie.

Aber warum soll ich den Wissenschaften so sehr misstrauen? Wo sie doch Fortschritte vorzuweisen haben. Oder, im Umkehrschluss: Wo wäre denn der Punkt erreicht, an dem sie überzeugt wären?

Vom 13.1.: http://www.wissenschaft-online.de/artikel/1018771&_z=859070

Unendliche Weiten können einen in ihren Bann ziehen.

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