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Georg Hoffmann hat an der Ruhr-Universität Bochum Physik studiert und anschliessend am Max-Planck Institut Hamburg mit einer Arbeit zu Tracern in globalen Zirkulationsmodellen, sogenannten "Klimamodellen", promoviert. Danach arbeitete er 15 Jahre in Paris am LSCE, Laboratoire des Sciences du Climat et de l'Environnement, zu verschiedenen Aspekten der Paleo-Klimatologie. Momentan forscht er im Rahmen eines gemeinsamen Projekt der Universität Utrecht, dem holländischen Weltraumzentrum SRON und dem holländischen Wetterdienst KNMI. Das Bild ist dem Stadionheft April 2004 des VFL Bochum entnommen und zeigt ihn mit der Vereinsfahne, die er einzig zu diesem Zweck quer durch die Antarktis geschleppt hatte. Tss. Unglaublich.
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- Günther Vennecke · 11.02.12 · 11:08 Uhr Habemus Nature - Teil I : Wie man die eiszeitliche Produktivität abschätzt.
- SHader · 10.02.12 · 20:46 Uhr Nochmal tausende Mails von Klimaforschern gehackt
- Krishna Gans · 05.02.12 · 15:53 Uhr Matt Ridley zur Klimasensitivität - Scheitern auf sehr niedrigem Niveau
- kai · 04.02.12 · 12:16 Uhr Angesichts des Klimawandels ist die Kernkraft wirklich eine "Energie der Vergangenheit"?
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28. Juni 2009
Geschichte des Treibhauseffekts - Claude Pouillet und die Solarkonstante
Kategorie: Naturwissenschaften · Kommentare: 3
Claude Pouillet (1790-1868) beschäftigte sich ungefähr zu der Zeit, als Fourier die Prinzipien der Energiebilanz der Erde darlegte und die These von der absorbierenden und wärmenden Atmosphäre aufstellte, mit der Quantifizierung eines sehr wichtigen Teils von Fouriers Erdmodell: Der Solarkonstante.

Bild 1: Claude Servais Mathias Pouillet, Professor am Conservatoire royale des arts et metiers. Seine Arbeiten mit dem Pyrhéliomètre erlaubte zum ersten Mal eine quantitative Abschätzung der Solarkonstante.
Der folgende Artikel basiert genau wie Teil 1 der Geschichte des Treibhauseffekts auf der Habilitationsschrift von Jean Louis Dufresne und einer Pouillet gewidmeten Veröffentlichung in "La Météorologie".
Autor: Georg Hoffmann· 28.06.09 · 14:20 Uhr· 3 Kommentare
25. Juni 2009
James Hansen zusammen mit Darryl Hannah hinter schwedischen Gardinen
Kategorie: Politik · Kommentare: 16
Direkt von seinem Direktions-Schreibtisch am NASA/GISS Institut in New York eilte Klimaforscher James Hansen zu einer Sitzblockade nach West Virginia. Ziel war es wohl den dortigen Mountain-Top Bergbau zeitweise zu stoppen und auf die Forderung nach der Entwicklung anderer Energiequellen aufmerksam zu machen. Ob das produktiv im Sinne der Ziele Hansens ist, fällt mir schwer zu beurteilen. Meine Vermutung ist aber, dass er es noch schwerer haben wird bei Senatsanhörungen als unabhängige Quelle gehört zu werden, wenn er sich so sehr für die "Umweltbewegung" (im weitesten Sinne) engagiert. Das gilt selbst dann, wenn seine wissenschaftlichen Argumente auch aus Beton sein mögen. Aber Gott, was weiss ich schon. Es ist offensichtlich, dass er als Bûrger im Wesentlichen seine demokratischen Rechte wahrnimmt.
In jedem Fall war er noch geistesgegenwärtig genug, sich zusammen mit Darryl Hannah einbuchten zu lassen. Keine Ahnung, ob er seine Kaution schon bezahlt hat.
Hier noch ein paar Photos und Links, damit ihr nicht selber googlen müsst.

Bild 1: "See you later, Jim". Darryl Hannah bei der Festnahme anlässlich der Sitzblockade gegen ein neues Minenprojekt in West-Virginia
Autor: Georg Hoffmann· 25.06.09 · 15:17 Uhr· 16 Kommentare
Geschichte des Treibhauseffekts - Von Herschel zu Fourier
Kategorie: Naturwissenschaften · Kommentare: 14
Das Interessante an Wissenschaftsgeschichte, abgesehen von all den unzähligen Anekdoten und Heldensagen, ist das Gebirge der Irrtümer, Probleme und Fehlschlüsse zu erkennen, das überwunden werden musste, um entscheidende Fortschritte zu erzielen. Individuell für jeden einzelnen Forscher ist der Moment, an dem sich nach harter Arbeit alles zusammenfügt und der Schleier zerreisst, natürlich phantastisch. Aber diese Momente bleiben auch im Gruppengedächtnis der Forscher hängen. Wer diese Geschichte nicht kennt, wird mit ziemlicher Sicherheit auf dieselben Klippen laufen, die doch zuvor schon so kunstvoll umsegelt wurden.

Bild 1: Sir William Herschel, in Hannover geboren und durch die französische Besatzung nach London vertrieben. Von der Musiktheorie, über die Mathematik kam er schliesslich zur Astronomie. Er entdeckte mit einem seiner selbstgebauten, für die damalige Zeit riesigen Teleskope den Uranus und fand experimentell als erster die Infrarot Strahlung.
Autor: Georg Hoffmann· 25.06.09 · 01:28 Uhr· 14 Kommentare
22. Juni 2009
Sommersonnenwende in Kohnen Station
Kategorie: Kultur · Kommentare: 9
Ich sitze gerade im Thalys (Köln-Paris, 3:50 ) und habe zum ersten Mal das Wifi Angebot angenommen (6.50 € für die ganze Fahrt). Erst funktionierte es gar nich und der Internet-Junkie in mir fluchte durch halb Belgien vor sich hin. Jetzt geht's aber so.
Florian hat einen kurzen Artkel zur Sommersonnenwende geschrieben und da erinnerte ich mich an meine sicher spektakulärste Sommersonnenwende, am 20/21. Dezember in der deutschen Antarktisstation Kohnen (75°S).
Was wir da genau getrieben haben, vielleicht ein anderes Mal. Hier nur ein paar nette Photos vom Leben mit 20 Verrückten auf dem Eis und was man da so sehen kann. Viel Spass!
PS Die Bilder wurden bei 300km/h hochgeladen, darum sind einige etwas verwischt.
Bild 1: Alles fängt sehr prosaisch an, z.B. mit einem mit Gurten festgeschnallten Baustellenklo in einer Iljuschin irgendwo zwischen Captown und Nuovo Lazarevskaja.
Autor: Georg Hoffmann· 22.06.09 · 08:28 Uhr· 9 Kommentare
18. Juni 2009
Wie ich mal den Wahlbetrug im Iran eindeutig nachgewiesen habe!
Kategorie: Naturwissenschaften·Politik · Kommentare: 30
Bevor es los geht, eine Vorbemerkung. Ich kenne den Iran nicht, überhaupt nicht. Ich habe null Ahnung und auch keine Vorurteile. Halt, vielleicht doch. Ich hatte sechs Jahre Alt-Griechisch auf der Schule und da sind die Perser nicht wirklich gut weggekommen: "Wanderer, kommst du nach Sparta, verkündige dorten ....". Na, so halt.

Bild 1: Mahmud Ahmadinejad, kommt supersympatisch rüber, in Modefragen immer eine Länge vorraus und führt sein Land entschlossen vom 20ten Jahrhundert in Richtung Frühmittelalter.
Habe ich politisch eine Meinung? Ich glaube, vor 4 Jahren wurde Ahmadinejad noch recht freundlich vom Westen empfangen, mittlerweile ist er die Wiedergeburt des Teufels. Wahrscheinlich ist aber, dass er sich in der Zwischenzeit nicht sonderlich geändert hat und auch vorher schon der widerliche Antisemit war, als der er mittlerweile Gott-sei-Dank verurteilt wird. Die schlimmste Gefahr Ahmadinejads sehe ich aber in der Irreführung der Jugend. Sie wird glauben, man könne vom furchteinflössenden, unsympathischen Aussehen eines Politikers auf seinen Charakter schliessen. Das ist aber nicht so, selbst wenn Ahmadinejad es schafft, seinen desaströsen Ersteindruck durch zu grosze C&A Sackos noch weiter zu ruinieren.
Autor: Georg Hoffmann· 18.06.09 · 21:43 Uhr· 30 Kommentare
16. Juni 2009
The Long Thaw - Was der Mensch mit dem wichtigsten Element dieses Planeten anstellt
Kategorie: Naturwissenschaften·Themenwoche · Kommentare: 24
David Archer ist Professor für Ozeanographie an der Universität Chicago und vor allem einer der weltweit führenden Experten des ozeanischen Kohlenstoffzyklus. Er ist Gründungsmitglied von Realclimate, der wichtigsten Webadresse zum Thema Klimawandel. Hier auf Primaklima hatte ich bereits einmal auf einen seiner Vorträge am Perimeter Institute hingewiesen.

Bild 1: David Archer, University of Chicago und Autor von "The Long Thaw".
David Archer hatte bereits ein allgemeinverständliches Werk zur Physik des Klimawandels geschrieben, welches wohl aus dem Skript einer Anfängervorlesung heraus weiterentwickelt wurde. Schon dieses Buch gefiel mir ausnehmend gut, didaktisch, ohne in den Tick vieler amerikanischer Wissenschaftspublikationen zu verfallen, alles ad infinitum zu wiederholen. (siehe auch hier mit interaktiven Spielmodellen zum Thema Klima).
Autor: Georg Hoffmann· 16.06.09 · 17:50 Uhr· 24 Kommentare
12. Juni 2009
Chaos, Wetter, Klima
Kategorie: Naturwissenschaften · Kommentare: 26
State-of-the-art Klimamodelle sind gekoppelte Ozean-Atmosphären Modelle, die an keiner Stelle (weder geographisch lokal noch physikalisch in einigen Prozessen) an die Beobachtungen gezwungen werden. In den Anfangsjahren der Modellentwicklung (vor etwa 10 Jahren) gab es noch eine Reihe Modelle, die eine sogenannte Flusskorrektur vorgenommen hatte, d.h. durch bestimmte künstlich aufgezwungene und geographisch eingeschränkte Flüsse wurden die Modelle daran gehindert "aus dem Ruder" zu laufen. Heute ist die räumliche Auflösung der Modelle grosz genug und, sagen wir mal, die Kunst der Modellierung weit genug entwickelt, um dieses "Aus-dem-Ruder-Laufen" zu verhindern. Im Laufe der Modellentwicklung finden die Klimaforscher typischerweise einen Parametersatz, der eine hinreichend zufriedenstellende Übereinstimmung des Modells mit einer Beobachtungsklimatologie, die typischerweise den letzten 30-40 Jahren entspricht. Dieses Parametertuning bezieht sich meist auf nur eine relativ kleine Anzahl (gemessen an der Gesamtzahl der enthaltenen Parameter) der Modellparameter und ist anschliessend für alle weiteren Untersuchungen mit dem entsprechenden Modell, seien es Paleo-Untersuchungen oder Scenarienrechnungen für die Zukunft, fest (siehe Bild 2).

Bild 1: Konnte nach langer Suche und aufwendigen Versuchen endlich identifiziert werden: Der Schmetterling, der die Hurrikane in der Karibik erzeugt. Cabron!
Autor: Georg Hoffmann· 12.06.09 · 17:21 Uhr· 26 Kommentare
07. Juni 2009
Dani räumt ab - Europawahlen in Frankreich
Kategorie: Politik · Kommentare: 2
Die Ergebnisse in Frankreich sind ja nicht unbedingt das Erste, was in Deutschland an einem Europa-Wahlabend so diskutiert wird, daher ein paar Eindrücke, die auf nicht viel mehr als die französische "Elephantenrunde", also der groszen Diskussion am Wahlabend, beruht. Die meisten werden es ja sicher wissen, dass Daniel Cohn Bendit, ehemals Mai 68 in Paris, Führungsmitglied der deutschen Grünen und Frankfurter Beauftragter für Integration (oder Ähnliches) seit langem wieder hier in Frankreich bei den "Verts" untergekommen ist (nach 68 wurde er des Landes verwiesen und ist nach Deutschland gekommen).

Bild: Dani beim Pläuschen mit der Staatsgewalt.
Jedesmal wenn hier in Frankreich von Strassburg und dem Europäischen Parlament die Rede ist, ist Dani zu sehen und so hatte er von vornherein einen ziemlichen Glaubwürdigkeitsvorsprung gegenüber den anderen Kandidaten (denen man ja häufig allzu deutlich ansieht, dass irgendein verlorener Machtkampf oder ein anderes schlimmes Schicksal, sie zur Kandidatur gezwungen hat). Er wird zumindest medial wie kaum ein anderer mit Europa assoziiert. Mit fast 15% haben die Grünen hier rekordverdächtig gut abgeschnitten und Dani war's ziemlich zufrieden. Tatsächlich haben sich mehrere Gruppierungen aus dem Ökospektrum zusammengeschlossen und sind unter dem Label "europe-ecologie" angetreten. Für ein traditionell landwirtschaftlich geprägtes und konservatives Land in einer weltweiten Wirtschaftskrise ist dieses Resultat sicher überraschend. Vielleicht das erste Mal, dass die frz. Grünen besser abgeschnitten haben als die deutschen.
In ihren Reihen befinden sich aber ausser Dani unter anderem solche Lichtgestalten wie José Bové, der mit dem gelegentlichen Zertrümmern eines Mc Donalds (contre la "Malbouffe") gerade zu Zeiten Bushs und wachsenden Anti-Amerikanismus punkten konnte und sich jetzt auf den leidenschaftlichen Kampf gegen den Gen-Mais (wird auch zetrümmert) konzentrierte.
Das gute Abschneiden der Grünen ging ziemlich klar auf Kosten der frz. Sozialisten (PS), die nach einem lang anhaltenden Machtkampf zwischen Ségolène Royal und der jetzigen Vorsitzenden Martine Aubry (Tochter von Jaques Delors, dem ehemaligen sozialistischen Vorsitzenden der europäischen Kommission) wohl niemanden so recht haben überzeugen können. Letztlich haben sie ein ähnliches Problem wie die deutschen Sozialdemokraten. Sie werden langsam zerrieben zwischen zwei Parteien, die ihnen jeweil nahe stehen, aber jeweils ein klareres Profil vetreten, also einer klassischen Linke und einem bürgerlich-ökologischen Block.
Na, und zum Schluss noch Sarkozys UMP (Unité pour la Majorité Présidentielle, eigenartiger Name, wenn man mal drüber nachdenkt). Mit ca. 30% sind sie gröszte Parei geworden und wenn das auch sicher ein Erfolg ist, bleibt doch die Erkenntnis, dass Sarkozy es im Moment schwer hat, Mehrheiten zu organisieren, da nicht nur die eigentlche linke Opposition, sondern praktisch alle anderen Parteien ausser der UMP ziemlich Anti-Sarko programmiert sind. Die Spitzenkandidatin der UMP war die aus der Yellow Press sattsam bekannte Rashida Dati ("Nein, ich sag niemandem, wer der Vater meines Kindes ist"). Sie fiel unter anderem dadurch auf, dass sie bei einem partei-internen Treffen gefilmt wurde und sich auf Allerbeste für Europa bereit zeigte. Tenor, keine Ahnung was diese lustigen Europagesetze eigentlich sollen und was ich dazu nun gerade meinen soll. Das Video ist ein Kleinod in Sachen politischer Ehrlichkeit. Soweit erstmal aus Paris.
Autor: Georg Hoffmann· 07.06.09 · 22:47 Uhr· 2 Kommentare
05. Juni 2009
Die Mär vom rasend schnellen Meereiswachsen und dem, was die Modelle vorhersagen - Teil II
Kategorie: Naturwissenschaften · Kommentare: 61
Kommen wir nun zum zweiten Teil der Mär vom Meereis. Wir haben im ersten Teil gesehen, dass die Modelle eine gehörige Jahr-zu-Jahr Variabilität erzeugen und dass also Aussagen wie: "Das arktische Meereis 08 liegt deutlich über dem des Jahres 07, somit sei der Trend umgekehrt, ein Umstand, der von den Modellen niemals nicht beschrieben werde" völlig substanzlos sind. Hier wollen wir uns jetzt noch mehr im Detail damit beschäftigen, (1) wie unwahrscheinlich es eigentlich ist, dass man auch in der Phase des deutlichen Meereis-Rückgangs im Laufe eines Jahres sporadisch auf das Niveau der Jahre 78-00 zurückfällt (ein weiterer Klimaskeptiker-Strohmann besagt, dass so etwas im Widerspruch zu den Modellvorhersagen sei), und, (2) was man davon halten kann, wenn in den letzten Jahren die Zuwachsraten des Meereises vom September zum Winter hin Rekordmarken erreichen (ein "offensichtlicher" Widerspruch zu den IPCC Vorhersagen murmelt der Skeptiker-Strohmann).

Bild 1: Die Ausdehnung arktischen Meereises für die Zeitspanne von 2000-2050 in drei Ensemble-Läufen mit dem MPI/ECHAM5 Klimamodells angetrieben vom den Randbedingungen des IPCC A1B Scenarios. Wenn man auf das Bild klickt erscheint das Gleiche für das A2 Scenario.
Autor: Georg Hoffmann· 05.06.09 · 16:42 Uhr· 61 Kommentare
04. Juni 2009
Der CO2 Ticker für zwei Lebensstile - Ein knallharter Vergleich
Kategorie: Politik · Kommentare: 1
Aus der französischen Satire-Sendung Groland. Daher auch in Welsch.
Autor: Georg Hoffmann· 04.06.09 · 13:16 Uhr· 1 Kommentar
Klimawandel in Österreich
Kategorie: Naturwissenschaften·Themenwoche
Gestern erhielt ich eine Einladung zur Vorstellung des Buchs "Klimawandel in Österreich" in der Zentralanstalt für Meteorologie in Wien. Es handelt sich um eine Sammlung von Artikeln rund ums Thema Klima in der Alpenrepublik mit einem Schwerpunkt auf der Paläoklimatologie. Ich habe nur in zwei der Artikel reingeschaut, aber da ich eine Reihe der Autoren gut kenne, mache ich mal eine Blindempfehlung. "Klimawandel in Österreich" mit Beiträgen unter anderem von Reinhard Böhm, Christoph Matulla und Kurt Nicolussi ist hier vollständig zum Gratis-Runterladen verfügbar.

Bild: Cover der Artikelsammlung "Klimawandel in Österreich". Einfach aufs Bild klicken, um die einzelnen Artikel runterladen zu können.
Autor: Georg Hoffmann· 04.06.09 · 10:46 Uhr· 0 Kommentare
03. Juni 2009
Die Mär vom rasend schnellen Meereiswachsen - Ein Erratum
Kategorie: Naturwissenschaften
Hach, ich wollte schon immer mal ein Erratum schreiben. Jetzt ist es endlich so weit. In meinem vorherigen Beitrag hatte ich die vom MPI/Hamburg simulierte Meereisbedeckung vorgestellt, gezeigt, dass auch dieses Modell (wie alle anderen ebenfalls) dem beobachteten arktischen Meereis-Verlauf hinterherhinken und sein Verschwinden unterschätzt, und ferner die übliche und systematische Wetter/Klima Verwechslung der Klimaskeptiker zurückgewiesen: Die Modelle simulieren eine grosze Jahr-zu-Jahr Variabilität des Meereises und kommen häufig zurück auf das mittlere Niveau der Jahre 79-00, obwohl der Trend bereits sichtbar nach unten Richtung Verschwinden des arktischen Sommer-Meereises zeigt.

Bild 1: Erratum
Autor: Georg Hoffmann· 03.06.09 · 16:02 Uhr· 0 Kommentare
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