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Georg Hoffmann hat an der Ruhr-Universität Bochum Physik studiert und anschliessend am Max-Planck Institut Hamburg mit einer Arbeit zu Tracern in globalen Zirkulationsmodellen, sogenannten "Klimamodellen", promoviert. Danach arbeitete er 15 Jahre in Paris am LSCE, Laboratoire des Sciences du Climat et de l'Environnement, zu verschiedenen Aspekten der Paleo-Klimatologie. Momentan forscht er im Rahmen eines gemeinsamen Projekt der Universität Utrecht, dem holländischen Weltraumzentrum SRON und dem holländischen Wetterdienst KNMI. Das Bild ist dem Stadionheft April 2004 des VFL Bochum entnommen und zeigt ihn mit der Vereinsfahne, die er einzig zu diesem Zweck quer durch die Antarktis geschleppt hatte. Tss. Unglaublich.

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Archiv November 2008

26. November 2008

Tanz die Thesis

Kategorie: Kultur  ·  Kommentare: 4

Kannte ich bisher noch gar nicht. Der AAAS Science Dance Contest. Hier schön in der SZ kommentiert und hier mit allen Videos.
Mein Favorit ist der dritte in der Liste. Der Tanz zu dem Thema:
"Resolving Pathways of Functional Coupling in Human Hemoglobin Using Quantitative Low Temperature Isoelectric Focusing of Asymmetric Mutant Hybrids"
Ich arbeite bereits an der Choreographie zu einer Temperaturrekonstruktion in Südamerika.
Ein Bossa Nova.

PS. Das ist natürlich zu gut, als dass das nicht schon zuvor entdeckt worden wäre. Hier bei Christoph Larssen


Autor: Georg Hoffmann· 26.11.08 · 12:00 Uhr· 4 Kommentare

25. November 2008

Die dunkle Seite des Planet Nobel

Kategorie: Naturwissenschaften·Politik  ·  Kommentare: 25

Wir haben ja hier auf ScienceBlogs eine Serie über den Nobelpreis und seinen Träger. Es handelt sich um ein Langzeitprojekt, bei dem alle (noch lebenden) Preisträger porträtiert und unter anderem zu einer Art Pirelli Kalender für Intellektuelle zusammengefasst werden sollen. Ich selbst kann jetzt so direkt nicht viel mit einem Kalender mit Nobelpreis-Trägern anfangen, aber Gott, wer bin ich schon. In La Recherche, dem grössten französischen Wissenschafts-Journal, welches sich an ein breites Publikum wendet, gab es letzten Monat ein Nobelpreis-Spezial, wobei ich dort einen Artikel über die dunkle Seite des Planeten Nobel besonders interessant fand.
Hier hatte ich schon einmal meine Überzeugung kundgetan, dass Wissenschaftler ein ganz normales « Produkt » ihrer Gesellschaft sind, mit allen Stärken und Schwächen. Das zeigt sich in der Tat auch auf Nobelpreis-Niveau und La Recherche gab einige überraschende und einige den meisten hier bekannte Beispiele.

Fritz Haber.jpg

Fritz Haber, 2ter von links, bei der Vorbereitung eines Giftgasangriffs.

Bekannt ist sicher die Rolle, die Fritz Haber im ersten Weltkrieg bei der Entwicklung und Organisation der deutschen Giftgas-Produktion hatte. Er selbst war massgeblich an der industriellen Produktion von Senfgas (oder Yperite wie es die Franzosen nach der Schlacht bei Ypres, in der es erstmals zum Einsatz kam, nennen) beteiligt. Sein Nationalismus war bis zum Kriegsende ungebrochen, ja er plante sogar für die Zeit nach dem Krieg seine waffentechnischen Arbeiten am damaligen Kaiser Wilhelm Institut fortzuführen. Doch trotz alledem und obwohl er offiziell auf die Liste der deutschen Kriegsverbrecher von den Alliierten gesetzt wurde, wurde ihm 1918 zum Kriegsende der Nobelpreis für Chemie unter anderen für die Entwicklung der Ammoniak-Synthese im sogenannten Haber-Bosch Verfahren verliehen. Den Zeitpunkt der Nobelpreisvergabe an ihn kann man wohl nur als etwas unglücklich bezeichnen.

Lorenz_and_Tinbergen.jpg

Konrad Lorenz und Nikolaas Tinbergen. Zitat Lorenz 1938: Ich war als Deutschdenkender und Naturwissenschaftler selbstverständlich immer Nationalsozialist


Doch die Liste der Nobelpreis-Träger mit fragwürdigen Ansichten und fragwürdigen sonstigen Meriten ist noch deutlich länger. Konrad Lorenz, Alexis Carrel oder Charles Richet (alle Medizin Nobelpreis) haben deutlich rassistische Ansichten vertreten und sich für eine eliminatorische Eugenik eingesetzt. Doch nicht nur bei den Medizinern ist's bisweilen zappenduster, auch bei den Physikern und Biologen gibt's genug böse Überraschungen. William Shockley (Nobelpreis für Physik für seine Beteiligung an der Transistorentwicklung) hat sich mit rassistischen Äusserungen zur Intelligenz der « Schwarzen » hervorgetan und zur Hebung der allgemeinen Intelligenz seine Spermien der Nachwelt schockgefrieren lassen (das erinnert schon ziemlich stark an die Figur des General Ripper in Dr. Strangelove).
Bekannt sind sicher auch die anti-semitischen Ausbrüche der beiden deutschen Experimentalphysiker und Nobelpreisträgern Philipp Lenard und Johannes Stark, die sich im Kampf um Macht und Posten aufs Engste an den Nationalsozialismus anschmiegten.
Und doch und doch, schaut man in das Testament Alfred Nobels (was natürlich nicht ich, sondern La Recherche getan hat), dann wird darin ausdrücklich betont, dass mit diesem Preis nicht die allgemeine Persönlichkeit ausgezeichnet werden sollte, sondern die singuläre Entdeckung und ihr Entdecker. Wäre es nämlich so, dass das allgemein Gute, Schöne und Geniale ausgezeichnet würde, hätte Richard Feynman und Albert Einstein sicher jeder 5 Nobelpreise abräumen müssen. Von daher habe ich keinerlei Probleme mit einem Physik Nobelpreis für jemanden, mit dessen politischen oder sonstigen Vorstellungen ich nun nicht gerade übereinstimme. Von den oben genannten hätte ich wahrscheinlich nur Haber seinen Preis nicht gegeben, und zwar hauptsächlich weil er zum Zeitpunkt der Übergabe als Kriegsverbrecher aufgelistet war.
Eine andere Frage ist natürlich, ob das Kommitee sich jemals schon richtig verhauen hat und den Preis für fragwürdige, gefälschte oder falsch interpretierte Experimente vergeben hat. Allgemein gelten da wohl nur zwei Preise als etwas verdächtig, eine sehr gute Quote, die wohl hauptsächlich daher rührt, dass man in Stockholm gern ein paar Dekaden ins Land ziehen lässt, um sicher zu gehen, dass man da nicht aufs falsche Pferd gesetzt hat. Diese Strategie liess ja dann auch Donald Cram (Chemie Nobelpreis 1987) sagen, dass die wichtigste Eigenschaft eines Nobelpreisträgers seine Langlebigkeit ist.
Zurück zu den beiden Nobelflops : die beiden etwas verdächtigen Preise sind beide in der Medizin vergeben worden und zwar einmal 1927 an Johannes Fibiger, der wohl meinte die erste durch externe Infektion (Fadenwürmer) verursachte Form von Krebs gefunden zu haben. Sein Versuchsanalyse aber übersah, dass die karzinogen gepuschten Ratten ausser an der Fadenwürmer-Infektion auch an Vitamin A Mangel litten. Der zweite Fall ist der des Portigiesen Antonio Moniz, der erste der « erfolgreich » Lobotomien (also die Trennung des Cortex vom Thalamus) im Falle schwerer Psychose einsetzte.

moniz.jpg

Antonio Caetano de Abreu Freire Egas Moniz: "for his discovery of the therapeutic value of leucotomy in certain psychoses"

Allein das Resultat der Operation war häufig schlimmer als die ursprüngliche Erkrankung. 50.000 Lobotomie Operationen wurden danach bis in die 60er Jahre durchgeführt, eine Vereinigung der Familien der Opfer dieser Behandlungsweise forderte energisch die Aberkennung des Preises an Moniz.

Nun ja und meine ganz persönliche Entäuschung unter den Nobelpreisträgern ist sicher Ivar Giaever (1973, Physik Nobelpreis für Tunneleffekte in Supraleitern), der sich mehrmals bei Diskussionen als « Klimaskeptiker » betätigte. Keine Schande und nicht weiter tragisch. Nur seine Argumente sind dabei so offensichtlich aus dem Internet zusammengegoogelt und so ohne eigene Überlegung, die meinethalben auch falsch sein kann, aber doch wenigstens neu und originell und irgendwie "Nobel-like" sein sollte, dass ich schon ziemlich enttäuscht war. So oder so, alles nur allzu menschlich und vertraut, vertrauter und näher als es das schwedische Zeremonie und der Fan-Klub der Nobelpreisträger in Lindau es vielleicht manchmal erscheinen lassen.

PS. Und zum Schluss mein Nobel Lieblingsvideo. Das Nobel Banquet im Zeitraffer, entweder hier oder direkt für den Realplayer.


Autor: Georg Hoffmann· 25.11.08 · 14:16 Uhr· 25 Kommentare

24. November 2008

Wer im Glashaus sitzt oder was man als Klimaforscher beachten sollte

Kategorie: Naturwissenschaften·Politik  ·  Kommentare: 10

Eines der mir am seltsamsten scheinenden und immer wiederkehrenden "Argumente" in der Klimadebatte ist das der offensichtlich fehlenden Klima-Moral der an der Diskussion beteiligten Forscher oder gar Politiker, wie das Luzifer Double Al Gore, Synonym des Bösen den einen und mindestens Heiligzusprechender den anderen. Das "Argument" der Klima-Moral geht meistens so. Wie könnt ihr (ihr ist der IPCC, oder die Wissenschaftler oder manchmal direkt ich in den verschiedenen klimaskeptischen Kommentaren hier) denn so oder so leben (Reisen, Heizen, Autofahren, etc.) und die Welt doch zu einem anderen "besseren, ökologischeren Verhalten" zwingen.
Ich vermute einmal, dass dieser Vorwurf unter anderem daher kommt, dass ja bekanntlich die Wissenschaft die Religion beerbt haben soll, somit die Wissenschaftler ihre Priester sind und ein bisschen Zoelibat halt irgendwie dazu gehört.
Ich halte das aus einer ganzen Reihe von Gründen falsch und werd jetzt aber nicht alle verraten. Unter anderem bin ich der festen Überzeugung, dass Wissenschaftler selbstverständlich genauso nett, mies, konsequent, lustig, neurotisch, gemein etc. wie der Rest der Gesellschaft sind. Warum sollten also gerade sie nun ein anderes Verhalten an den Tag legen, nur weil sie sich nun zufaellig irgendwann mal für den Strahlungstransport oder die Verbreitung von Malaria interessiert haben und das hoffentlich immer noch tun?
Sei's drum, hier ist die klimamoralische Bilanz der Klmawissenschaftler. C'est triste.

Von A.Stohl
Norwegian Institute for Air Research, Kjeller, Norway

ACP, 2008, Vol.8, pp. 6499-6504
SRef-ID: 1680-7324/acp/2008-8-6499


Abstract. Most atmospheric scientists agree that greenhouse
gas emissions have already caused significant changes to the
global climate system and that these changes will accelerate
in the near future. At the same time, atmospheric scientists
who ? like other scientists ? rely on international
collaboration and information exchange travel a lot and,
thereby, cause substantial emissions of CO2. In this paper,
the CO2 emissions of the employees working at an atmospheric
research institute (the Norwegian Institute for Air Research,
NILU) caused by all types of business travel (conference
visits, workshops, field campaigns, instrument maintainance,
etc.) were calculated for the years 2005?2007. It is estimated
that more than 90% of the emissions were caused by air travel,
3% by ground travel and 5% by hotel usage. The travel-related
annual emissions were between 1.9 and 2.4 t CO2 per employee
or between 3.9 and 5.5 t CO2 per scientist. For comparison,
the total annual per capita CO2 emissions are 4.5 t worldwide,
1.2 t for India, 3.8 t for China, 5.9 t for Sweden and 19.1 t
for Norway. The travel-related CO2 emissions of a NILU
scientist, occurring in 24 days of a year on average, exceed
the global average annual per capita emission. Norway's
per-capita CO2 emissions are among the highest in the world,
mostly because of the emissions from the oil industry. If the
emissions per NILU scientist derived in this paper are taken
as representative for the average Norwegian researcher, travel
by Norwegian scientists would nevertheless account for a
substantial 0.2% of Norway's total CO2 emissions. Since most
of the travel-related emissions are due to air travel, water
vapor emissions, ozone production and contrail formation
further increase the relative importance of NILU's travel in
terms of radiative forcing.

Hat Tips to Uli Cubasch.


Autor: Georg Hoffmann· 24.11.08 · 13:11 Uhr· 10 Kommentare

23. November 2008

Wasserdampf-Feedback direkt gemessen - ein Nachtrag

Kategorie: Naturwissenschaften  ·  Kommentare: 21

Noch ein Nachtrag zum letzten Artikel. Auf der NASA Seite auf der Andrew Desslers Artikel zum Wasserdampf-Feedback erläutert ist, sind auch die verwandten Dampf-Daten des Atmospheric Infrared Sounder (AIRS) sehr schön dargestellt.

291249main_vapor_still_226.jpg

Globale Wasserdampf-Messungen des AIRS (Atmospheric Infrared Sounder). Einfach anklicken und geniessen.


Autor: Georg Hoffmann· 23.11.08 · 20:54 Uhr· 21 Kommentare

18. November 2008

Wasserdampf Feedback direkt gemessen

Kategorie: Naturwissenschaften  ·  Kommentare: 43

Als Paleo-Klimatologe bin ich vielleicht nicht 100% in der Literatur, aber ich glaube, es ist das erste Mal, dass der sogenannte Wasserdampf-Feedback so vollständig vermessen werden konnte wie in einem jüngst in GRL erschienen Arbeit von Andrew Dessler und Kollegen. Eine Erwärmung durch die ansteigenden Treibhausgas-Konzentrationen (CO2,CH4, etc) ist unter praktisch allen Experten völlig unstrittig. Diese Treibhausgas-Erwärmung ohne irgendwelche Feedbacks, d.h. ohne irgendeine Reaktion des Klimasystems auf diese ursprüngliche Erwärmung, beträgt bei Verdoppelung des prä-industriellen CO2 Niveaus ca. 1°C.
Unglücklicherweise wird es dabei nicht bleiben, vor allem weil eine wärmere Atmosphäre mehr Wasserdampf speichern kann und ,da dieses ebenfalls ein Treibhausgas ist, eine weitere Erwärmung erzeugen. Quantitativ klar, qualitativ nicht einfach zu bestimmen. Die ersten theoretischen Rechnungen haben (da es anders nicht ging) die relative Feuchte der Atmosphäre konstant gelassen und so einen Wasserdampf-Feedback von ca. 1-2W/m2/K erhalten, anders gesagt die ursprüngliche Erwärmung wird durch den Wasserdampf ungefähr verdoppelt. Moderne GCMs kommen zu ganz ähnlichen Ergebnissen und in ihnen wird natürlich die relative Feuchte nicht künstlich festgehalten sondern berechnet.

SodenHeldFeedback.jpg
Bild 1: Feedback Parameter für eine Reihe von Reaktionen, insbesondere der Wasserdampf + Lapse Rate-Feedback beträgt in den verschiedenen IPCC Modellen irgendetwas zwischen 1-2W/m2/K. Soden und Held 2006.

Andrew Dessler kam nun in einer Analyse von AIRS (Atmospheric Infrared Sounder) Daten von 2003-2008 zu einer empirischen Bestätigung dieser Modell-resultate. In bislang einmaligen Details wurde der Strahlungstransport der Treibhausgase und des Wasserdampfs in den verschiedenen Atmosphärenschichten berechnet und so der Wasserdampffeedback direkt berechnet/gemessen (ein Teil ist berechnet, ein Teil ist gemessen). Dessler bestätigen in der Tat die Annahme, dass der Feedback mit der Annahme konstanter relativer Feuchte (gerade wie in den ersten Rechnungen zum Treibhauseffekt) sehr nahe an der Wirklichkeit ist. Der Feedback-Faktor variiert in den Jahren 03-08 zwischen 1-2W/m2/K mit einem Mittelwert recht nahe an 2W/m2/K.
Desslers Schlussfolgerung ist nach dieser direkten Bestätigung der GCMs eindeutig:
The existence of a strong and positive water-vapor feedback means that projected business-as-usual greenhousegas emissions over the next century are virtually guaranteed to produce warming of several degrees Celsius. The only way that will not happen is if a strong, negative, and currently unknown feedback is discovered somewhere in our climate system.
Ich denke, der letzte Satz ist die wissenschaftliche Beschreibung für ein Wunder.

Literatur

Dessler, A. E., Z. Zhang, and P. Yang (2008),
Water-vapor climate feedback inferred from climate fluctuations, 2003-2008,
Geophys. Res. Lett., 35, L20704, doi:10.1029/2008GL035333


Autor: Georg Hoffmann· 18.11.08 · 12:51 Uhr· 43 Kommentare

17. November 2008

BILD Zeitung und grüner Life-Style

Kategorie: Kultur·Politik  ·  Kommentare: 8

Die aussergewöhnliche geistige und moralische Flexibilität ehemaliger und jetziger BILD Redakteure wird mal wieder bestätigt bei einem Blick in die gerade zur Erstausgabe schreitende Zeitschrift "Klima". Nach eigener Definition handelt es sich um ein, Zitat,
grünes Lifestyle- und Nachrichtenmagazin welches informiert über das wichtigste Thema unserer Zeit, den Klimawandel.
Wer denkt, es handele sich um eine auf braunem Papier gedruckte Amateurausgabe einer Naturschutzgruppe in der Lüneburger Heide, täuscht gewaltig. Allein die Ziele des neuen Magazins zeugen nicht von falscher Bescheidenheit. Denn "Klima" möchte
ein Leuchtturm und Ratgeber (sein) für alle, die besser leben wollen.
wobei sich mir auf Anhieb die Frage stellt, wer eigentlich das Magazin rausgibt für die, die schlechter leben wollen.
Die Redaktion ist nicht von schlechten Eltern:
Christel Vollmer blickt auf eine beeindruckende Vita zurück. Sie begann im Springer-Verlag bei der BILD-Zeitung.

Ferner

Uwe Dulias arbeitete in den Chefredaktionen der Hamburger Morgenpost, des Berliner Kuriers und der BILD-Zeitung

und

Werner Köster leitete in den achtziger Jahren die BILD-Sportredaktion und war der Gründungs-Chefredakteur der Zeitschrift „Sport-BILD".

Jo, da wird sicher mit Spitzenleistungen des investigativen Journalismus zu rechnen sein. Ich freu mich schon auf Schlagzeilen wie: "Klimaforscher nackt im Büro erwischt" oder "Schmeisst ihn raus: Klimaforscher mit 200 Sachen auf der Autobahn".

Weitere Fragen sind natürlich: Wird es ein Klima Pin-Up auf der zweiten Seite geben? Und die informativen Kleinanzeigen der BILD? Werden die auch übernommen?
"Zärtliche Ukrainerin verwöhnt dich mit voller CO2 Kompensation".
Eine ausführliche Besprechnung der ersten Ausganbe natürlich hier bei Primaklima.

PS. Gleich beim weiteren Blättern ein schönes Interview gefunden, und zwar mit Bianca Jagger (wersdasn?), ehemaliges Modell und mit Mick Jagger verheiratet (ebenfalls ehemalig) ist sie mittlerweile im Weltzukunftsrat (whatthehellisthat?) tätig. Klar, meint sie, muss man zum Thema Klimawandel die lieben Kinder mobilisieren. Zitat:
FRAGE: Frau Jagger, warum sind Kinder die besseren Botschafter wenn es um den Klimawandel geht?
ANTWORT: Kinder sind viel spontaner und haben nicht die Vorurteile und Zweifel wie Erwachsene. Sie sehen den Klimawandel viel klarer auf sich zukommen und wie sich die Gefahr eines Klimadesasters bedrohlich in der Zukunft abzeichnet.

Genau , so wie die 11-jährige Fitore (ist das wirklich ein Name ??):
Hallo Politiker, ich wünsche mir von euch dass meine Zukunft nicht so warm wird

Ich wollte mit 11 Jahren nur eins: Dass der VFL Bochum einmal die Bayern so richtig abledert. Ist ganz schön was passiert in den letzten 30 Jahren.

Doch so nett und beschwingt wie Bianca hier und mit der gesamten Kinderschar daherkommt, Sie kann auch ganz anders:
FRAGE:Wie beurteilen Sie den Klimawandel in rechtlicher Hinsicht?
ANTWORT: Am Weltzukunftsrat entsteht eine Expertenkommission, die sich mit „Verbrechen gegen die Zukunft" beschäftigen wird. Diese müssen in internationales Recht integriert werden. Wer willentlich zum Klimawandel beiträgt, begeht ein Verbrechen gegen die Zukunft der Menschheit und muss zur Rechenschaft gezogen werden.

Von Fitore zu Tode kitzeln?


Autor: Georg Hoffmann· 17.11.08 · 17:45 Uhr· 8 Kommentare

13. November 2008

Klimaflüchtlinge?

Kategorie: Politik  ·  Kommentare: 5

Vor kurzem war ich zu einer Panel Diskussion zum Thema "Klimaflüchtlinge" nach Bobigny geladen worden. Dort fand ein viertägiges, ja wie soll man sagen, Festival/Austellung/Meeting zum Thema Ökologie/nachhaltige Ökonomie/etc. mit dem Namen Terren-en-Tête statt. Bevor es mit der Diskussion los ging, war ich nur kurz in einem der Austellungszelte, in der eine wilde Mischung aus NGOs, Jugendverbänden, Schulen, ein paar Forschungseinrichtungen wie das INRA, aber auch meinethalben der Verband der Wärmekopplungshersteller ihre Stände bezogen hatten. Es war ziemlich gut besucht, nicht zuletzt weil alle Schulen aus dem Umfeld dorthin geschlört wurden.
Eine französische Spezialität , die mich immer wieder verwundert, ist die schier grenzenlose zumindest institutionelle Toleranz bei solchen Veranstaltungen. Da steht der Greenpeace-Stand (gegen CO2 Sequestrierung, gegen Biotreibstoffe, gegen Kernenergie, pro Sparen, Sparen,Sparen) direkt neben dem ADEME Stand (ADEME ist hier verantwortlich für Endlagerung und propagiert ganz stark (auch durch Forschungsprojekte mit unseren und ähnlichen Labors) die Kernkraft als Lösung des CO2 Problems. Soweit ich weiss, ist alles ganz friedlich ausgegangen, aber man stelle sich einmal eine solche Kombination (Greenpeace hier und Siemens Kernkraft dort) in Deutschland vor.

Bild 1:Überschwemmungsopfer in Bangladesh

Ein paar Worte zur Diskussion: Klimaflüchtling ist die Fortschreibung des Begriffs "environmental refugee", welcher in den 70ern vom Worldwatch Institut eingeführt wurde. Der erste "offizielle" Text, der diesen Begriff "environmental erfugee" erklärt und weiter verwendet ist ein Positionspaper des United Nations Environment Programme (E.El-Hinnawi, 1980). Das eigentliche Thema "Klimaflüchtlinge", also eine Art Weiterentwicklung des "environmental refugee" wurde wohl von einer französischen Reporter Gruppe ARGOS eingeführt, die um dieses Thema eine Mischung aus Video-,Photo- und herkömmlichen Reportagen gestartet hat (hier ist deren Webseite mit vielen wirklich guten Fotos zum Thema, Aude Roux, einer der Mitbegründer von ARGOS war ebenfalls bei der Diskussion anwesend). Alles in allem bin ich mir nicht sicher, inwieweit ein solcher Begriff politisch oder praktisch den betroffenen "Klimaflüchtlingen" hilft oder inwieweit man ihn überhaupt sauber definieren kann. Die UNO kennt bislang praktisch nur Flüchtlinge aus mehr oder minder "politisch/sozialen" Motiven und hat in ihrer Charta entsprechende Schutzmassnahmen vorgesehen ("forced migration"). Schon dabei gibt es jedesmal ein Riesen-Hickhack und die UNHCR muss sich mächtig ins Zeug legen, grössere "Migrationsströme" gegenüber den Staaten, die am meisten betroffen sind, anerkennen zu lassen.
Der Stempel "Klima-Flüchtling" hätte weitreichende rechtliche Konsequenzen und gerade in den USA, dem Land, in dem sogar davor gewarnt werden muss, dass der Kaffee möglicherweise heiss ist, könnte leicht jemand daraufkommen, die Verantwortlichen für solche "Environmental Migrations" zu verklagen. Jim Hansen scheint tatsächlich schon einmal in diese Richtung gedacht haben. So sehr ich den Betroffenen sicher wünsche, dass Ihnen auch finanziell geholfen wird, habe ich doch den Eindruck, dass solche Änderungen internationalen Rechts nicht hilfreich sind und gerade in den USA wieder allergische Reaktionen hervorrufen würden.
Ein weiteres Problem, auf das ich auch bei der Diskussion aufmerksam gemacht habe, ist, wie man die heillos komplizierte Ursachen-Wirkungskette, die zur Flucht der Betroffenen führte, auseinanderdividieren will. Die Flüchtlinge im Darfour sind 1) Opfer ethnisch/religiöser Konflike, die 2) von einer skrupellosen Zentral-Regierung angefeuert wurden. Die vermeintlich ethnisch/religiösen Konflikte kaschieren aber zumindest teilweise 3) einen Konflikt zwischen Farmern und Hirten, die wiederum 4) deshalb verschärft auftreten, weil das verfügbare Wasser in der Region knapper geworden ist. Insbesondere dieser Punkt würde die Flüchtlinge im Sudan somit zumindestens teilweise zu "Environmental Refugees" machen. Ich möchte da kein Gutachten schreiben, was am Ende darüber entscheidet, wie und in welcher Form den Opfern, die ihre Heimat verloren haben, nun geholfen wird.

Soudan-Darfour-Refugies-1-3.jpg

Bild 2: Flüchtlingslager in Darfour.

Zur Zeit schätzt die UNHCR ungefähr 24 Millionen Menschen als "Environmental Refugees" ein, die meisten als Folge von Desertifizierung von vormals Agrarflächen und von zunehmenden Überschwemmungen, wie im Brahmaputra Delta in Bagladesh. Mehrere Studien (Myers 2002, 2005 und andere) gehen von einer baldigen (2010) Verdoppelung ihrer Anzahl und von bis zu 200 Millionen solcher Flüchtlinge bis zum Jahr 2050 aus. Ich habe in einer dieser Studien mal hereingeschaut und kann ohne Zweifel nicht Fundiertes dazu sagen. Für einen Naturwissenschaftler scheinen diese Studien aus sehr subjektive Abschätzungen zu bestehen, die aber möglicherweise auf sehr viel praktischer Erfahrung, also schlichter Empirie, basieren.
Mehr Informationen zum Thema gibt es insbesondere in dem gründlich recherchierten Wiki-Artikel "climate refugee" und in den folgenden Quellen:

Norman Myers, Phil. Trans. R. Soc. Lond. B (2001) 356, Environmental refugees: a growing phenomenon of the 21st century.

Fabrice Renaud, Janos J. Bogardi, Olivia Dun, Koko Warner, Control, Adapt or Flee: How to Face Environmental Migration?


Autor: Georg Hoffmann· 13.11.08 · 16:54 Uhr· 5 Kommentare

07. November 2008

The Beck Supremacy: Vom Firn ins Eis

Kategorie: Naturwissenschaften  ·  Kommentare: 4

Ich hatte hier erläutert, wie Gasmessungen im Firn, sei es in Grönland oder in der Antarktis durchgeführt werden. Das ebenfalls bereits gezeigte Schema (Abbildung 1) sollte dabei veranschaulichen, wie die Gase erst im Firn eingeschlossen werden, darin diffundieren und schliesslich in der Eismatrix eingelagert werden. Die je nach Temperatur- und Firnverhältnissen ca 50-70 Meter lange diffusive Säule mischt also Gase unterschiedlicher Alter. Während an der Oberfläche fast nur die atmosphärische Zusammensetzung der letzten paar Jahre zu sehen ist, werden kurz vorm Eiseinschluss in 60 Metern die Konzentrationen vieler Gasalter gemischt. Dieses Diffusions-Modell (wie ich ebenfalls hier erklärt habe) wird mittels bekannter Konzentrationsverläufe atmosphärischer Gase (wie CFCs) "getunt" (das heisst die entsprechenden Diffusionsparameter optimiert) und dann auf Gase angewandt, deren Verlauf in der Vergangenheit nicht so gut bekannt ist. So weit, so gut.

Eis-Firn Schema 2.jpg


Abbildung 1: Schema des Gaseinschluss im Eis. Auf eine gut ventilierte Schicht von einigen Metern folgt eine diffusiv-poröse Schicht von teils über 70 Metern, in der die Luft langsam (10-30 Jahre) diffundiert. Für die Grafik Dank an Amaelle Landais.

Das kalibrierte Modell kann aber auch umgekehrt dazu benutzt werden, festzustellen welche Gasalter in jeder Eistiefe eigentlich vorliegen (und nicht nur dazu, wie in Abb.6 hier gezeigt, einen Zusammenhang zwischen einem zeitlichen Konzentrationsverlauf eines Gases und seiner Konzentration im Firn herzustellen). Trudinger et al. fanden z.B für die Firnmessungen an der Law Dome (Antarktis) Bohrstelle DSS eine Altersverteilung wie in Abbildung 2 gezeigt heraus. Qualitativ entspricht also diese berechnete Altersverteilung genau dem, was ich oben andeute. Oben fast nur rezente Gaskonzentrationen, unten eine Mischung verschiedener Alter. An einer Stelle auf dem antarktischen Eis mit einer relativ hohen Ackkumulation kann man also sehr schön zwar nicht einzelne Jahre aber doch nur wenige Dekaden der Gaskonzentration auflösen. So liegt also in einer Tiefe von ungefähr 52 Meter (nicht mehr weit vom vollstaendigen Firnabschluss entfernt) ein Gasgemisch vor, das im wesentlichen dem Zeitintervall 1925-1955 beschreibt.

agedistrib.jpg


Abbildung 2: Altersverteilung der Gase in einer bestimmten Tiefe (von 30-etwas ueber 50 Meter) berechnet mit dem Firn-Diffusions Modell von Trudinger et al , 2002. In einer Tiefe von z.B. 52 Metern ist an der Law Dome Bohrstelle DSS ein Gasgemisch der Jahre 1920-1950 enthalten.


Erinnert man sich an die Diskussion um die angeblichen wilden CO2 Variationen in den 40er Jahren, wie sie vom Biologie-Lehrer E.G.Beck veröffentlicht und an der Uni Bayreuth vorgestellt wurden, so kann man sicher sagen, dass das Fehlen jeder grösseren Schwankung in den Firn-CO2-Messungen (siehe den ersten Beitrag hier, Abb. 6) schon fast ein Beweis sind, dass diese Schwankungen nicht stattgefunden haben können. Die untersten Firnmessungen entsprechen genau der Zeit in der Beck eine Variation von 100ppm in ca 10 Jahren postuliert hatte. Aber sein wir grosszügig (und halten wir das Spiel noch ein wenig am Leben): Die untersten Altersverteilungen hängen doch sehr empfindlich von der Kalibrierung der Diffusionsparameter im oberen Teil der Diffusionssäule ab. Es wäre sicher sicherer, wenn man noch weiter in der Zeit zurückgehen könnte. Leider gibt es praktisch keine Stellen, weder in der Antarktis, noch sonstwo, in der man bei ungefähr gleicher Zeitauflösung für die Gase (also ein/zwei Dekaden) noch weiter in der Zeit zurückgehen könnte. Bleibt nichts anderes als sich die Gaskonzentration IM EIS anzuschauen und damit fangen eine ganze Reihe messtechnischer und theoretischer Probleme an, die ich in folgenden Posts noch behandeln werde. Das Allereinfachste aber ist doch erstmal nachzuschauen, ob die Firn-Gasmessungen mit den Eisgasmessungen übereinstimmen. Das ist zumindest der erste notwendige Test, um später die noch tiefer liegenden Eismessungen auch interpretieren zu können.


icefirnco2.jpg

Abbildung 3: Firn und Eis CO2 Messungen im oder nahe dem Übergang der Gase von Firn-Bläschen in die EIsmatrix. Die Messungen stammen von drei Bohrstellen vom antarktischen Law Dome (aus Ehleringer et al., 1996).

Abbildung 3 (Figure 2 aus Etheridge et al., 1996) zeigt den Vergleich der Eis und der Firnmessungen. Innerhalb weniger ppms sind die beiden identisch und der Eis-Firn Übergang an sich scheint also kein Problem darzustellen. Es gibt also eine kontinuierliche CO2 Kurve über die letzten Firnmessungen, die einen Zeitbereich von ca 1920-1950 abdeckten, hinaus. Beim nächsten Mal mehr zu den eigentlichen Eismessungen, den verschiedenen Techniken und den verschiedenen Bohrstellen, an denen bislang CO2 gemessen wurde.

Literatur:

Ehleringer et al., JGR, 1996, Natural and anthropogenic hanges in atmospheric CO2 over
the last 1000 years from air in Antarctic ice and firn.

Trudinger et al., JGR, 2002, Reconstructing atmospheric histories from
measurements of air composition in firn

Diffusionsmodelle:

Trudinger, C. M., I. G. Enting, D. M. Etheridge, R. J. Francey, V. A.
Levchenko, L. P. Steele, D. Raynaud, and L. Arnaud, Modeling air movement
and bubble trapping in firn, J. Geophys. Res., 102, 6747- 6763,
1997.

Schwander, J., B. Stauffer, and A. Sigg, Air mixing in firn and the age of
the air at pore close-off, Ann. Glaciol., 10, 141- 145, 1988.


Autor: Georg Hoffmann· 07.11.08 · 15:53 Uhr· 4 Kommentare

06. November 2008

Doch das Falsche studiert? Teil II: Das Trinkgeld der Lap Dancer und der Homo Sapiens des Pleistozän.

Kategorie: Geistes- & Sozialwissenschaften·Naturwissenschaften  ·  Kommentare: 8

Ich schwöre, ich höre mit diesem Beitrag auf mit dieser kleinen Serie, aber nach meinem letzten Post habe ich noch ein weiteres Paper, diesmal aus "Human Evolution and Behaviour", zugesandt bekommen, das nicht minder einer Betrachtung wert ist, als es das Playmate Curve Paper ist. Diesmal gehen die Autoren Miller, Tybur und Jordan, noch einen Schritt weiter, nämlich in die Praxis. In sicher mühseligen und sowohl körperlich als auch finanziell aufwendigen Studien versuchten die Autoren herauszubekommen, ob Frauen Männern tatsächlich um die Zeit des Eisprungs herum attraktiver erscheinen. 18 Lap Dancer und nicht Lab Dancer (dank an Ulrich) wurden befragt (Eisprung, Menstruation, Trinkgeld ) und statistisch ausgewertet. Der pekuniäre Unterschied ist brutal. Eine Eisprung Lap Dance Schicht von 5 Stunden brachte 335$ Trinkgeld, während eine Menstruations Schicht lediglich auf 185$ kam. Das gesamte Paper findet sich hier respektive hier und eine schöne Analyse hier.
Auch in diesem Fall frage ich mich wieder nach meiner Berufswahl, obwohl ich nicht sicher bin, ob ich selbst die mageren 185$ ertanzen könnte. Miller, Tyburg und Jordan arbeiten jedenfalls am Institut für Psychologie in Albuquerque und nicht in Las Vegas.


Autor: Georg Hoffmann· 06.11.08 · 14:53 Uhr· 8 Kommentare

05. November 2008

Doch das Falsche studiert? Playmate Curves und die Subprimes.

Kategorie: Kultur·Medizin·Naturwissenschaften  ·  Kommentare: 1

Mein dänischer Doktorant hat mir netterweise folgendes Paper zukommen lassen:
"Playboy Playmate Curves: Changes in Facial and Body Feature Preferences Across Social and Economic Conditions" von Terry F. Pettijohn, II und Brian J. Jungeberg, veröffentlicht im tatsächlich existierenden "Personality and Social Psychology Bulletin".
Die Hauptthese des Papers ist ein Zusammenhang zwischen Ökonomie und bestimmten körperlichen Merkmalen bei weiblichen Schönheitsidealen, hier im Speziellen Playboy Playmates. In Zeiten der Krise (also right now) wäre der folgende Effekt zu beobachten: "older, heavier, taller Playboy Playmates of the Year with larger waists, smaller eyes, larger waist-to-hip ratios, smaller bust-to-waist ratios, and smaller body mass index values were selected".

Mal abgesehen von den selbstverständlich gar nicht genug zu preisenden Meriten dieser Arbeit, frag ich mich doch, wie eigentlich der Arbeitsalltag von Pettijohn und Jungeberg aussieht? Ich meine, unsereins rechnet und steigt auf Gletscher und sitzt bei -30° in der Antarktis fest. Und die beiden?
Ich werde jetzt erstmal versuchen, mich aus der Sinnkrise zu befreien und mich von der Wahlnacht zu erholen.


Autor: Georg Hoffmann· 05.11.08 · 12:03 Uhr· 1 Kommentar

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