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Lässige Texte über haarsträubende Wissenschaft und den ganzen Rest. Marcus Anhäuser betreibt Plazeboalarm seit April 2005. Er ist Wissenschaftsjournalist in Dresden und Leitender Redakteur von medien-doktor.de.

Archiv März 2010

18. März 2010

iPad & Co: Es wird alles noch viel schöner

Kategorie: Technik  ·  Kommentare: 7

Mir scheint, es wird alles noch viel schöner und bunter und dreidimensionaler als in meinem Tagtraum, in dem ich das goldene Zeitalter der Wissenschaftsmagazine auf den elektronischen Kladden gesehen habe.

Wenn das wirklich möglich ist, was dieses Video zeigt, dann beginnen wirklich goldene Zeiten für die Leser von Magazinen und erst recht für Wissenschaftsmagazine (Wir lassen das mit dem Geld einfach mal unter den Tisch fallen. Freie Journalisten machen das ständig so ;-)) Aber das ist ganz großes Kino.

Schauen Sie bitte mal hier (mit etwas Geduld für's Laden):

VIV Mag Interactive Feature Spread - iPad Demo from Alexx Henry on Vimeo.

Irgendwie klingt der Hinweis: "Aber das iPad kann gar kein Flash." kleinkariert in dem Zusammenhang, oder?"

Vielleicht ist das nicht mit der ersten Generation iPad möglich, aber vergleicht den ersten iPod mit dem aktuellen ...

Und wie haben die das gemacht?

So (und bitte wieder etwas Geduld für's Laden).

VIV Mag Featurette: A Digital Magazine Motion Cover and Feature for the iPad from Alexx Henry on Vimeo.

Offenbar müssen wir noch viel radikaler denken, als ich ahnte.
Man stelle sich das mit einer Zelle vor oder einem Airbus, einer Pyramide ...

Nachtrag:
Ich weiß, das ist schon fast eine Filmproduktion, aber es geht mir um die Möglichkeiten, die gezeigt werden. Der Raum in dem wir uns künftig auch als Geschichtenerzähler bewegen ...


Autor: Marcus Anhäuser· 18.03.10 · 20:02 Uhr· 7 Kommentare

17. März 2010

"Die Pharmaindustrie ist böse, ... "

Kategorie: Medizin  ·  Kommentare: 164

Wo wir gerade beim Thema Industrie waren, egal ob Pharma oder Alternativmedizin. Ben Goldacre fasst es sehr schön in seinem Interview mit der Stuttgarter Zeitung zusammen:

"Pharmaunternehmen machen einige furchtbare Dinge. Sie halten Beweise zurück, sie verstecken missliebige Daten, sie führen Ärzte in die Irre darüber, welche Therapien gut sind und welche nicht. Viele Menschen haben ein ungutes Gefühl angesichts der ungeheuren Macht der multinationalen Arzneimittelkonzerne. Häufig leitet sich daraus folgende Argumentation ab: Die pharmazeutische Industrie ist böse, dagegen helfen homöopathische Pillen - und das ist absoluter Unsinn. Die Alternativmediziner haben die gleichen Methoden. Das ist das wahre Verbrechen mancher dieser Quacksalber: Sie tun so, als ob sie Rebellen sind - und in Wirklichkeit sind sie Geschäftsleute, die versuchen, ihr Zeug zu verkaufen. Sie lenken uns ab von der viel wichtigeren Kritik an der Pharmaindustrie."

(via Esowatch-Blog)


Autor: Marcus Anhäuser· 17.03.10 · 18:50 Uhr· 164 Kommentare

Ich hab' die Zukunft der Wissenschaftsmagazine gespürt (Nachtrag)

Kategorie: Kultur·Technik  ·  Kommentare: 12

Manchmal gibt es diese Momente, in denen man ganz doll merkt: Das ist es! Völlig klar! So geht's! Ganz sicher! Das ist es! So gings mir heute. Ich hatte eine Eingebung. Kurz gesagt: Ich habe die Zukunft der Wissenschaftsmagazine gespürt, gesehen, ge-was-weiß-ich-was ... Sie war groß und bunt und voller Interaktion - wie diese alten "Pop up"-Bücher

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Autor: Marcus Anhäuser· 17.03.10 · 12:32 Uhr· 12 Kommentare

12. März 2010

Wo liegt dieser Bierdeckel auf den Dächern von Paris? (Nachtrag)

Kategorie: Technik  ·  Kommentare: 34

Wow, da stockt einem der Atem. Da hört man gar nicht mehr auf zu gucken und herumzusuchen. Über Twitter wurde ich auf diese Rundumansicht von Paris aufmerksam. Ein Foto mit 26 Gigapixel.

Dies hier ist nur ein kleiner Ausschnitt, ein Screenshot, aus einem gigantischen Bild, dass man hier findet.

Bildschirmfoto 2010-03-12 um 16.48.04.png

Man kann herumscrollen und es so enorm auflösen, dass man wirklich auch die kleinsten Kleinigkeiten entdeckt.

Zum Beispiel: Wo findet sich wohl dieser Bierdeckel (oder ist es ein Käse?) auf einem Bistrotisch auf einem der Dächer von Paris.

Bildschirmfoto 2010-03-12 um 16.38.06.png

Wie das ganze die Fotografen Arnaud Frich und Martin Loyer gemacht haben, kann man hier im Projekt-Blog nachlesen.

Tipp: Auf Vollbild einstellen, dann macht es noch mehr Spaß.

Diese Musik, das ist aus Amelies Welt, könnte ich ständig hören, gute Wahl.

(@Bewegungsmelder, @mauisurfer25)

Nachtrag:
Menschen gibt's relativ wenige zu sehen. Wenn doch wurden sie anonymisiert, wie dieses Bild zeigt:

Bildschirmfoto 2010-03-12 um 17.15.41.png

Nachtrag:
Schau an: Was Paris kann, kann Dresden auch. Von Dresden gibt's ebenfalls eine 26 Gigapixel-Ansicht. Findet sich hier.

(via @infooffice)

Nachtrag 17.3.:
SpOn weist jetzt auch nochmal in einem Artikel auf die beiden 26 Gigapixel-Panoramas hin.

Interessant:

Bei der Gelegenheit wurden dann noch ein paar "Easter Eggs" eingebaut: Wer genau hinschaut, kann unter anderem eine Pistole, eine Schildkröte sowie zwei Ufos am Himmel über Paris entdecken. Schließlich geht es darum, das größte Foto der Welt zusammenzubasteln, nicht das realistischste.

Autor: Marcus Anhäuser· 12.03.10 · 16:52 Uhr· 34 Kommentare

09. März 2010

Wie Peter Moosleitners interessantes Magazin mein Leben veränderte

Kategorie: Kultur·Naturwissenschaften  ·  Kommentare: 23

Na, dann trage ich auch noch mein Scherflein bei zur ungeplanten SB-Serie: "Welche Medien mein wissenschaftliches Weltbild formten." Ich geb's zu: Abgesehen von Löwenzahn, Hoimar von Ditfurth, Sendung mit der Maus und Horst Stern hat eine Zeitschrift ganz entscheidend zu meiner Bildung beigetragen: Peter Moosleitners interessantes Magazin: P.M.

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Autor: Marcus Anhäuser· 09.03.10 · 08:12 Uhr· 23 Kommentare

08. März 2010

Auch hinter der sanften Medizin steht eine harte Industrie

Kategorie: Medizin·Politik  ·  Kommentare: 26

Hinter der "sanften" Medizin steckt auch eine "sanfte" Industrie als Gegenentwurf zu den rücksichtslosen, nur auf den eigenen Umsatz bedachten Pharmakonzernen? Natürlich nicht. Auch die Firmen der "Alternativen Medizin" wollen Geld verdienen und versuchen mit Lobbygruppen ihre Interessen zu vertreten. Wie kommt man nur darauf, dass es anders sein könnte?

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Autor: Marcus Anhäuser· 08.03.10 · 10:05 Uhr· 26 Kommentare

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