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Lässige Texte über haarsträubende Wissenschaft und den ganzen Rest.
Marcus Anhäuser betreibt Plazeboalarm seit April 2005. Er ist Wissenschaftsjournalist in Dresden und Leitender Redakteur von medien-doktor.de.
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13.02.10 · 11:35 Uhr
In eigener Sache: Top Ten
Kategorie: Kultur · Kommentare: 14
Das Medium Magazin hat wieder die Journalisten des Jahres wählen lassen.
Begründung der Jury:
Das mit dem Labortagebuch freut mich ja. Haben offenbar mehr mitbekommen als ich erwartet hatte.
Danke und Glückwunsch an die Kollegen, insbesondere die Jungs von Stationäre Aufnahme.
Autor: Marcus Anhäuser· 14 Kommentare· Permalink· Trackback-URL
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Kommentare (14)
Vollkommen verdient! Dein Labortagebuch ist wirklich eine kleine Pionierleistung und illustriert, welche anderen, unkonventionellen Formate des Wissenschaftsjournalismus im Web2.0 möglich sind. :-)
Glückwunsch, das ist wohl verdient; und schön dass es wahrgenommen wird.
danke.
...nur dass auch hier wieder - in der Begründung - die momentan modische Allerweltsfloskel "spannend" Eingang fand.
@Jeeves
tja, was soll ich sagen ;-)
Gratulation!
Speziell das Tagebuch habe ich gerne gelesen - und nach meiner höchst subjektiven Bewertung halte ich die Platzierung für angemessen (ohne gegen Andere vergleichen zu wollen).
Glückwünsche! Auf jeden Fall verdient! Das Labortagebuch fand ich übrigens auch ziemlich gut - war schon spannend zu lesen, wie so ein "Outsider" den Laboralltag wahrnimmt. Ich wäre ja als Ausgleich dafür, Florian mal eine Woche in eine Wissenschaftsredaktion zu stecken - das wären sicher auch interessante Einsichten...
Gleichfalls gratulierend! ;-)
Ich dachte immer, dass Wissenschaftsblogger Wert darauf legen, sich und ihr Medium klar vom "klassischen Wissenschaftsjournalismus" abzugrenzen. Und jetzt wird dieser "If you can't kill it, claim it"-Versuch hier und bei Stationäre Aufnahme breit gefeiert. Das befremdet doch ein wenig...
@orang
Ich dachte immer, dass Wissenschaftsblogger Wert darauf legen, sich und ihr Medium klar vom "klassischen Wissenschaftsjournalismus" abzugrenzen.
Mir ist nicht ganz klar, was Du mit "klassisch" meinst. Falls Du das Medium meinst: Ich bin in beiden Welten zu Hause, ich will mich da gar nicht abgrenzen, finde es auch eine leidliche Debatte.
Und das "außerhalb" der Blogwelt jemand den Laborblog wahrgenommen hat, freut mich außerordentlich, weil ich glaube, dass das Format Potenzial hat. Von daher nutze ich den Hinweis, um darauf aufmerksam zu machen.
Diese ganze Medium-Magazins-(MM)Preisgeschichte stinkt doch zum Himmel (schaut Euch doch bloß mal die Jury an... - die Szene preist & lobt sich selber).
Schade, dass Du (M. Anhäuser) und Deine Blog-Kollegen - die sich gelegentlich erfrischend abheben vom konventionellen (langsamen, unkritischen, oftmals schlecht recherchierten & v.a. permanent im eigenen Saft köchelnden) Maisstreamjournalismus - Euch prompt & erfreut einspannen lasst für so ne durchschaubare PR-Aktion. Ein wenig mehr Distanziert- und Unabhängigkeit hätte ich schon erwartet.
Wie inkonsequent und wenig durchdacht dieses ach-so-tolle Medium-Magazin-Ranking daherkommt, illustriert z.B. folgendes: Bei den "Wissenschaftsschreibern" wird Stationäre Aufnahme" explizit gepreist. weil man den Regividerm-Fake "maßgeblich aufdeckt" hätte (was ohnehin übertrieben ist - da waren ja bitteschön schon noch ein paar mehr beteiligt...), bei der MM-"Redaktion des Jahres" taucht auf Platz 9 auf... na, wer wohl:
Genau:
Die tolle "Hart, aber Fair"-Redaktion, die den Regividerm-Fake und Klaus Martens maßgeblich im TV unterstützt (und sich nie öffentlich davon distanziert) hat.
Diese ganze MM-Preisverleihungskiste ist schlicht oberpeinlich. Öffentlichkeitswirksam den Preis ablehnen (ja: ablehnen!) würde mir eine ganze Stange mehr Respekt abfordern.
Überrschend finde ich ja, daß Henryk Broder nicht in der Kategorie "Politik", sondern in der Kategorie "Unterhaltung" neben Ina Müller und Martin Sonneborn ausgezeichnet wurde. Gibt es von Broder irgendeine Stellungnahme dazu?
äh, keine Ahnung, hab die Kategorie völlig übersehen.