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Lässige Texte über haarsträubende Wissenschaft und den ganzen Rest. Marcus Anhäuser betreibt Plazeboalarm seit April 2005. Er ist Wissenschaftsjournalist in Dresden und Leitender Redakteur von medien-doktor.de.

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13.11.09 · 18:19 Uhr

Squalen und das Golfkriegssyndrom (Update 17.11.)

Kategorie: Medizin  ·  Kommentare: 38

Irgendwie landete heute folgende E-Mail einer Allgemeinärztin bei mir:

Aufklärung zur Schweinegrippe Impfung von Juliane Sacher, Fachärztin für Allgemeinmedizin, (...) www.praxis-sacher.de

Die beiden Impfstoffe gegen die so genannte Schweinegrippe Pandemrix
und Focetria, enthalten als Adjuvans (Impfverstärker ) Squalen.

Beim Menschen ist Squalen bei den US-Soldaten des ersten Golfkriegs als
Impfverstärker engesetzt worden. 23-27 % *(also jeder Vierte)

auch solche, die zu Hause blieben) bekamen die Golfkriegskrankheit ,
mit chronischer Müdigkeit, Fibromyalgie (Muskelrheuma) , neben
Gedächtnis- und Konzentrationsprobl emen, persistierenden Kopfschmerzen,
Erschöpfung und ausgedehnten Schmerzen charakterisiert. Die Krankheit
kann auch chronische Verdauungsprobleme und Hautausschlag einschließen.
Die Erkrankung hat sich seit 1991 also seit 18 Jahren nicht gebessert.
Bei 95 % der Geimpften mit Golfkriegssyndrom wurden Squalen-Antikö rper
gefunden, bei den Geimpften aber nicht Erkrankten bei 0 %.

Erst nach mehr als 10 Jahren wurden die Schäden vom US-
Verteidigungsminist erium anerkannt.

Wenn die Bundesregierung ihren Willen durchsetzt und 35 Millionen
Menschen geimpft werden, ist damit zu rechnen, dass 8-9 Millionen
Bundesbürger für die nächsten Jahrzehnte unter chronischer Müdigkeit und
Fibromyalgie etc. leiden werden.

Geben Sie dieses Email an möglichst viele ihrer Bekannten weiter.

Juliane Sacher
Fachärztin für Allgemeinmedizin

(...)

Ich wollte das telefonisch gegenchecken, aber leider war das Telefon besetzt. Ein Blick auf die Homepage bestätigt aber, dass dieser Text tatsächlich von dieser Ärztin stammt (samt unsäglicher Behauptung, "dass 8-9 Millionen Bundesbürger für die nächsten Jahrzehnte unter chronischer Müdigkeit und Fibromyalgie etc. leiden werden", wenn sie nur geimpft würden.)

Wer sich von solchen Texten verunsichern lässt, dem empfehle ich den Text der nächsten E-Mail. Sie stammt vom unabhängigen Arznei-Telegramm und wurd soeben als blitz-at versendet. Ich erlaube mir den Text mal hier einzustellen (ich hoffe, Herr Becker-Brüser sieht es mir nach). Gibts hier auch nochmal als pdf.

Hier der Text der E-Mail:

WIRKVERSTÄRKER SQUALEN URSACHE FÜR DAS GOLFKRIEGSSYNDROM?

Seit Ende der 90er Jahre wird immer wieder darüber spekuliert, dass der Wirkverstärker Squalen Auslöser des so genannten Golfkriegssydroms gewesen sein könnte. Aktuell ist diese Diskussion im Zusammenhang mit den Squalen-haltigen Schweinegrippeimpfstoffen PANDEMRIX und FOCETRIA erneut aufgekommen. Das schwer fassbare Golfkriegssyndrom ist gekennzeichnet durch einen Symptomenkomplex aus Gedächtnisstörungen, chronischen Kopfschmerzen, allgemeinen Schmerzen, chronischer Müdigkeit u.a. Die Ursachen sind bis heute umstritten.

Eine vom US-amerikanischen Kongress beauftragte Untersuchungskommission, die die umfangreiche Forschungsliteratur zu dem Thema ausgewertet hat, findet allerdings konsistente Evidenz dafür, dass der zum Schutz vor Nervengift eingenommene Cholinesterasehemmer Pyridostigminbromid (MESTINON, KALYMIN) und Pestizidexposition im Golfkrieg 1990/91 ursächlich mit dem Syndrom assoziiert sind (1).

Squalen ist eine ölige Substanz, die in Pflanzen und Tieren vorkommt und somit auch in Lebensmitteln und Kosmetika enthalten ist. Beim Menschen wird Squalen in der Leber als Cholesterinvorstufe synthetisiert (1). In den adjuvantierten Schweinegrippeimpfstoffen PANDEMRIX und FOCETRIA ist Squalen nicht in seiner natürlichen öligen Form, sondern als Emulsion enthalten (2), mit Polysorbat 80 u.a. als Emulgator.

Der Verdacht, dass Squalen als angeblicher Bestandteil von Impfstoffen, insbesondere von Anthrax-Impfstoff, das Golfkriegssyndrom ausgelöst haben könnte, stützt sich auf eine kleine im Jahr 2000 publizierte Studie einer amerikanischen Forschergruppe. Danach sollen sich bei 95% von 38 erkrankten Golfkriegsveteranen Squalenantikörper nachweisen lassen, jedoch bei keinem von 12 gesunden Veteranen (3).

Die Studie hat erhebliche Mängel: Vor allem ist der von der Forschergruppe selbst entwickelte Antikörpertest unzureichend validiert, sodass unklar bleibt, was er eigentlich misst (2,4). Die Arbeitsgruppe konnte ihr Ergebnis in einer zweiten, ebenfalls kleinen Studie im Übrigen nicht bestätigen. Beim verblindeten Vergleich des Tests an 25 Impflingen aus dem Anthrax-Impfprogramm des US-amerikanischen Verteidigungsministeriums und 19 nichtgeimpften Kontrollen ergibt sich im Hinblick auf Squalenantikörper kein signifikanter Unterschied (5).

Eine Forschergruppe am Walter Reed Army Institute of Research in den USA hat inzwischen einen validierten Test entwickelt und konnte damit ohne signifikante Unterschiede Squalenantikörper sowohl bei Anthrax-Impflingen als auch bei Nichtgeimpften nachweisen. Mit zunehmendem Alter kommen die Antikörper anscheinend häufiger vor (1,6).

Aktuell haben Mitglieder dieser Arbeitsgruppe eine Untersuchung eingefrorener Blutproben von 580 Mitarbeitern der US-amerikanischen Kriegsmarine, die zum Teil im Golfkrieg eingesetzt waren, publiziert. Dabei findet sich keine Assoziation zwischen Squalenantikörpern, die in etwa der Hälfte der Proben gefunden werden, und chronischen Symptomen, unter denen 7% der Studienteilnehmer leiden (7).

Gegen die Hypothese von Squalen als Ursache des Golfkriegssyndroms spricht nicht zuletzt, dass in der Anthrax-Vakzine, die im Golfkrieg verwendet wurde, Squalen als Wirkverstärker gar nicht enthalten war. In mehreren Untersuchungen unter anderem von der US-amerikanischen Arzneimittelbehörde FDA werden in dem Impfstoff, wenn überhaupt, nur Spuren von Squalen nachgewiesen.

Die geringen Konzentrationen (1-83 parts per billion [PPB]) sind am ehesten mit natürlichem Vorkommen oder Kontamination durch Fingerabdrücke am Reagenzglas zu erklären (1,2). Im Vergleich dazu ist Squalen in den adjuvantierten Schweinegrippeimpfstoffen millionenfach höher dosiert. Es ist hier in einer Konzentration von 2% enthalten (10 mg pro 0,5 ml), was 20 Mio. PPB entspricht (2,8,9).

- Wir sehen keine Belege dafür, dass der in dem Schweinegrippeimpfstoff PANDEMRIX enthaltene Wirkverstärker Squalen das so genannte Golfkriegssyndrom ausgelöst hat.

(...)

1 Research Advisory Committee on Gulf War Veterans' Illnesses: Gulf War Illness and the Health of Gulf War Veterans: Scientific Findings and Recommendations, Nov. 2008; http://www1.va.gov/rac-gwvi/docs/GWIandHealthofGWVeterans_RAC-GWVIReport_2008.pdf
2 Department of Defense: Questions and Answers - The Facts on Squalene, 2005
http://www.fda.gov/ohrms/dockets/dockets/80n0208/80n-0208-c000037-15-01-vol151.pdf
3 ASA, P.B. et al.: Exp. Mol. Pathol. 2000; 68: 55-64
4 ALVING, C.R., GRABENSTEIN, J.D.: Exp. Mol. Pathol. 2000; 68: 196-7
5 ASA, P.B.: Exp. Mol. Pathol. 2002; 73: 19-27
6 MATYAS, G.R. et al.: J. Immunol. Methods 2004; 286: 47-67
7 PHILLIPS, C.J. et al.: Vaccine 2009; 27: 3921-6
8 GlaxoSmithKline: Fachinformation PANDEMRIX, Stand Sept. 2009
9 Novartis: Fachinformation FOCETRIA, Stand Okt. 2009

So, besser jetzt? Und nun schön die E-Mail von Frau Sacher in den Müll befördern ...

Nachtrag:
Sb-Kollege Tobias von Weitergen hat auch noch was dazu zu sagen (ohne, dass wir das voneinander wussten)

Übrigens: Frau Sacher hat mit dem hier bei den Scienceblogs (insbesondere bei Tobias) beliebten Journalisten ein Buch verfasst: Torsten Engelbrecht.

Update 17.11.:
Frau Sacher ist überwältigt von dem, was Sie angerichtet hat. Außerdem rudert Sie zurück:

"In meiner Ursprungsmail habe ich mich auf Arbeiten bezogen, die einen Zusammenhang zwischen Squalen und Golfkriegssyndrom gesehen haben. Ich gebe zu, dass das nicht so geschickt war, weil einige Autoren später darlegten, dass das Golfkrieg-Syndrom nichts mit Squalen zu tun gehabt haben kann, weil in dem Impfstoff kein Squalen vorhanden gewesen sein soll."

Aber Sie bleibt natürlich auch skeptisch. Aber das möchte ich nicht auch noch zitieren. Findet sich alles auf Ihrer Website.

Hoffen wir, dass Sie sich das beim nächsten Mal besser überlegt mit Ihrer Kettenmail.

 

Autor: Marcus Anhäuser· 38 Kommentare· Permalink· Trackback-URL

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Trackbacks (1)

Schweinegrippe und Impfung · Blog ohne Diät · 15.11.09 · 10:58 Uhr


Kommentare (38)

Kommentar-Direktlink Dr.Seefeldt· 13.11.09 · 22:59 Uhr

Zu den absurden Behauptungen, Squalen sei nicht in Anthrax-Impfstoffen zur Vorbereitung amerik. Kriegsteilnehmer Golfkrieg 1991 gewesen:
Frau Monica Revelle FDA Spokesperson am 3.10.2000 nannte Squalen-Gehalt in Anthrax-Impfstoffen betr.1991 Golfkrieg, Charge FAV 020 :11 ppb; 030:10 ppb; 038: 27 ppb;
043: 40 ppb; 047: 83 ppb. Die Chiron Corporation fand höhere Werte: in Anthrax- Charge FAV 020: 0,11 mg; in 038: 0,22 mg; in 043: 043 mg;in 047: 0,86 mg Squalen. ( Gary Matsumoto: Vaccine A, 2004,akzeptiert von amerikanischen Gerichten und dem amerikan. Kongress)
But in immunology and pharmacology, 10 parts per billion can be a big dose. A mere 10 ppb concentration of squalene in 0,5 ml of liquid translates into approximately 184 trillion molecules of squalene.( Dr.John Petrovic, Los Alamos National Laboratory; Dr. Russell B. Wilson, Autoimmune Technologies; mathematic calculation Dr. Douglas Shanklin, member of the American Mathematical Society; Dr. Lewis Sheiner-vorgetragen u.a. vor dem amerikanischen Congress und von amerikanischen Gerichten akzeptiert)
184 Trillionen Squalen-Moleküle parenteral in einer Anthrax- Impfung eingespritzt, die Soldatinnen und Soldaten erhielten jeweils 6 Anthrax-Impfungen = 1104 Trillionen Squalen-Moleküle, die das Immunsystem sowohl den B- als auch T-Lymphozyten völlig unspezifisch mit übersteigerter Immun-Antwort stimulieren und zu Autoimmunität und nachfolgend Autoimmun-Krankheiten und anderen schweren Krankheiten führen können.

Kommentar-Direktlink twix· 14.11.09 · 00:04 Uhr

Vielleicht kann mir jemand die folgenden Fragen beantworten:

- Warum enthalten die in den USA verwendeten Impfstoffe kein Squalen und kein Thiomersal? Mir ist klar, dass das eine andere Verabreichungsform ist, aber warum bekommen wir die nicht auch?

- Warum bekommen Soldaten bei uns ebenfalls einen solchen Impfstoff? Das riecht nach einem Haftungsproblem, das der Staat nicht haben wollte.

-

Kommentar-Direktlink hockeystick· 14.11.09 · 00:37 Uhr

Ach, der Herr Becker-Brüser ist ein netter Mann. Der hätte es dir bestimmt gestattet, den einen herausgekürzten Satz auch noch zu bringen. :-)

Kommentar-Direktlink Robert· 14.11.09 · 00:47 Uhr

Hallo Kollege Seefeldt ! Sie sind ja absolut resistent gegenüber der aktuellen und eindeutigen Datenlage. Wieso zitieren Sie die historischen Stellungnahmen der FDA von vor 9 Jahren die sich auf eine methodisch schwache Studie stützt und warum zitieren Sie nicht die letzten FDA-Stellungnahmen ? Wahrscheinlich weil sie Ihren Vorurteilen nicht gerecht werden. Wo bleibt da die ganzheitliche Sicht ?

Die winzigen Squalen-Spuren stammen möglicherweise von Fingerabdrücken auf Probenbehältern, so die FDA:

http://www.fda.gov/ohrms/DOCKETS/dockets/80n0208/80n-0208-c000037-15-01-vol151.pdf

Zitat FDA: Because of the difficulty of removing squalene-containing fingerprint oils from laboratory glassware, it is hard to know whether the squalene is truly present in some lots of the vaccine or is introduced by the testing process itself.

Ihre Trillionen Squalenmoleküle bekomme ich wohl auch zusammen, wenn ich meinen Finger in Olivenöl tunke und ihn ablecke. Squalen kommt nicht nur im Hautschweiss vor, sondern als Kosmetikum in Lippenstiften, Hautcremen, Babypuder usw und kann so über die Finger auf Behälter gelangen.

Auch das Pharma-kritische arznei-telegramm hat gerade eine Mitteilung veröffentlicht, nach der kein Zusammenhang zwischen Squalen und Golfkriegssysndrom besteht. Zitat:

Wir sehen keine Belege dafür, dass der in dem Schweinegrippeimpfstoff PANDEMRIX enthaltene Wirkverstärker Squalen das so genannte Golfkriegssyndrom ausgelöst hat.

Quelle: http://www.arznei-telegramm.de/blitz-pdf/b091113.pdf

Wahrscheinlich eine gebotene Reaktion auf die zirkulierenden Kettenbrief-Emails mit Falschaussagen.

Auch das Paul-Ehrlich-Institut schreibt: Sorgen über den Zusatzstoff Squalen im Impfstoff gegen die Schweinegrippe sind nach Ansicht des Paul-Ehrlich-Instituts (PEI) unbegründet. Es gibt keinen Zusammenhang mit einem unklaren Krankheitsbild amerikanischer Soldaten, das als "Golfkriegs-Syndrom" beschrieben wird, teilte das Institut am Freitag in Langen bei Frankfurt mit.

Quelle: http://www.aerztezeitung.de/medizin/krankheiten/infektionskrankheiten/schweinegrippe/article/576400/pei-kein-golfkriegs-syndrom-durch-impfstoff.html

Kommentar-Direktlink Robert· 14.11.09 · 00:48 Uhr

Hallo Kollege Seefeldt ! Sie sind ja absolut resistent gegenüber der aktuellen und eindeutigen Datenlage. Wieso zitieren Sie die historischen Stellungnahmen der FDA von vor 9 Jahren die sich auf eine methodisch schwache Studie stützt und warum zitieren Sie nicht die letzten FDA-Stellungnahmen ? Wahrscheinlich weil sie Ihren Vorurteilen nicht gerecht werden. Wo bleibt da die ganzheitliche Sicht ?

Die winzigen Squalen-Spuren stammen möglicherweise von Fingerabdrücken auf Probenbehältern, so die FDA:

http://www.fda.gov/ohrms/DOCKETS/dockets/80n0208/80n-0208-c000037-15-01-vol151.pdf

Zitat FDA: Because of the difficulty of removing squalene-containing fingerprint oils from laboratory glassware, it is hard to know whether the squalene is truly present in some lots of the vaccine or is introduced by the testing process itself.

Ihre Trillionen Squalenmoleküle bekomme ich wohl auch zusammen, wenn ich meinen Finger in Olivenöl tunke und ihn ablecke. Squalen kommt nicht nur im Hautschweiss vor, sondern als Kosmetikum in Lippenstiften, Hautcremen, Babypuder usw und kann so über die Finger auf Behälter gelangen.

Auch das Pharma-kritische arznei-telegramm hat gerade eine Mitteilung veröffentlicht, nach der kein Zusammenhang zwischen Squalen und Golfkriegssysndrom besteht. Zitat:

Wir sehen keine Belege dafür, dass der in dem Schweinegrippeimpfstoff PANDEMRIX enthaltene Wirkverstärker Squalen das so genannte Golfkriegssyndrom ausgelöst hat.

Quelle: http://www.arznei-telegramm.de/blitz-pdf/b091113.pdf

Wahrscheinlich eine gebotene Reaktion auf die zirkulierenden Kettenbrief-Emails mit Falschaussagen.

Auch das Paul-Ehrlich-Institut schreibt: Sorgen über den Zusatzstoff Squalen im Impfstoff gegen die Schweinegrippe sind nach Ansicht des Paul-Ehrlich-Instituts (PEI) unbegründet. Es gibt keinen Zusammenhang mit einem unklaren Krankheitsbild amerikanischer Soldaten, das als "Golfkriegs-Syndrom" beschrieben wird, teilte das Institut am Freitag in Langen bei Frankfurt mit.

Quelle: http://www.aerztezeitung.de/medizin/krankheiten/infektionskrankheiten/schweinegrippe/article/576400/pei-kein-golfkriegs-syndrom-durch-impfstoff.html

Author Profile Page Marcus Anhäuser· 14.11.09 · 09:43 Uhr

@hockeystick
ich fand, das lenkt nur ab, deswegen habe ich ja auf das pdf verlinkt. (auch wenn Robert das offenbar nicht gemerkt hat ;-) in der Eile des Gefechts.

Dafür ist seine Antwort gut mit dem Hinweis auf die etwas veraltete Aussage der FDA, die Seefeld zitiert.

Author Profile Page Marcus Anhäuser· 14.11.09 · 09:45 Uhr

auf vielfachen Wunsch meiner Kommentatoren hier der Satz, der oben in der E-Mail fehlt:

"- Dessen ungeachtet halten wir die Sicherheit dieses Impfstoffs, der im Vergleich mit Spaltimpfstoffen ohne Wirkverstärker deutlich schlechter vertragen wird, für nicht hinreichend belegt (a-t 2009; 40: 93-5)."

Author Profile Page Marcus Anhäuser· 14.11.09 · 10:43 Uhr

@twix
soweit ich weiß hat dieses Problem, dass an verschiedenen Stellen verschiedene Impfstoffe verwendet werden schlicht damit zu tun, dass zu verschiedenen Zeiten mit verschiedenen Herstellern Verträge abgeschlossen wurden.

Siehe zum Beispiel hier wg. des Impfstoffes für die Bundeswehr:
http://www.scienceblogs.de/plazeboalarm/2009/10/die-kanzlerin-bekommt-den-besseren-impfstoff.php

Kommentar-Direktlink X. Wolp· 14.11.09 · 14:26 Uhr

@twix
In einigen in den USA verwendeten Impfstoffen ist Thiomersal enthalten. Dort sind aber Einzeldosis Impfstoffe sowie Nasensprays mehr verbreitet. Für beide ergibt Thiomersal (als Konservierungsmittel gegen bakterielle Kontamination) wenig Sinn. In den Mehrafachampullen de es dort (in geringere Zahl) auch gibt ist jedoch auch Thiomersal enthalten.

Mit Squalen sieht es ähnlich aus: In den USA werden attenuated live vaccines (Nasensprays) verwendet bei denen eine Adjuvanz afaik keinen Vorteil Bringen würde.
Bei dem Ganzvirusimpfstoff zur Injektion hab ich leider keine Ahnung. Außer dass hier in diesem Fall die mehrfache Menge viralen Materials benötigt wird.. angesichts der Engpässe nicht die beste Wahl.


Die Bundeswehr erhält, wie schon erwähnt, nur wegen bestehenden Verträgen einen anderen Impfstoff.

Kommentar-Direktlink Freepressdoesntmeantherighttolie· 14.11.09 · 16:10 Uhr

Ich krieg das Kotzen was hier alles für ein Pharmarschkriecherisches dummes Zeug gepostet wird. Sind diese Systemzombies so dämlich oder einfach nur total korrupt?
Jeder Impftote und -Kranke zeigt, das hier Schindluder getrieben wird mit dem Mythos Impfen, der sich immer deutlicher als weitere Propagandalüge von kriminellen Pharmakartellen zwecks Profit mit Ahnungslosen abzeichnet. Es ist bezeichnend, daß die Pandemieindustrie es wieder nicht schafft mit ihrem Angstterror:
Über 70% lassen sich all den Dreck nicht einimpfen. Die Verantwortlichen sollen sich ihren Quecksilber-, Aluminium-, Formaldehyddreck selber einspritzen, dann sind wir die endlich los.

Kommentar-Direktlink Jane· 14.11.09 · 17:22 Uhr

@FreepressblablaIamastupidmoron: Wow. Dein Post hat mich total überzeugt. Wahnsinn, wie Du hier Fakt um Fakt bringst und mit messerscharfen Argumenten den Blogbetreiber widerlegst. Ganz großes Kino.

Kommentar-Direktlink Rabe· 14.11.09 · 18:16 Uhr

@Freepressdoesntmeantherighttolie: Wenn die Pharma Firmen wirklich richtig Geld mit unwirksamen Mitteln machen wollten, wie du vermutest, würden sie einfach Wasser als Impfstoff verkaufen. Alles andere ist doch viel zu teuer. Kapiert?

Author Profile Page Marcus Anhäuser· 14.11.09 · 18:22 Uhr

@Freepressdoesntmeantherighttolie:
und dem arznei-telegramm Pharmanähe zu unterstellen zeigt eher, dass sich hinter dem Pseudonym jemand versteckt, der schlicht keine Ahnung hat.

Aber Du kannst sicher mal die Zahlen nachliefern, die zeigen, wie viele Menschen an Impfung gestorben sind und wie viele sterben würden, wenn es keine Impfung gäbe.

Wenn Du die hast, kannst Du dich ja nochmal melden. Ansonsten wäre es schön, wenn Du dich hier zurückhälst, solange du nur vor hast rumzupöbeln.

Kommentar-Direktlink X. Wolp· 14.11.09 · 19:52 Uhr

@Rabe
Sowas gibt es doch schon, da steht dann "Homöopatisches Arzneimittel, ohne Angabe einer therapeutischen Indikation" drauf ;)

Ich frag mich eh, wo bleibt mein Pharmindustrie Blutgeld... muss ich mich da irgendwo bewerben?

Kommentar-Direktlink WaldUndBäume· 16.11.09 · 00:51 Uhr

Auch mir sind die wiedersprüchlichen Fakten zu Squalen als möglichem Verursacher des Golfkriegssystoms bekannt.

An dieser Stelle interessieren nur zwei FAKTEN: Es gibt eine sehr große Anzahl US-Soldaten, die am sog. Golfkriegssyndrom erkrankt sind, auch heute noch, viele Jahre danach. Diese Erkrankung kann man daher als SEHR SCHWERWIEGEND UND LEIDVOLL bezeichnen.
Es sind dabei auch Soldaten betroffen, die nicht im Irak waren, die damals aber sehr wohl geimpft worden sind !!!

Sichere Schlußfolgerung: Die Erkrankungen hängen mit der damaligen Impfung zusammmen, und dabei interessiert zunächst NICHT IM GERINGSTEN, ob es am Squalen liegt oder nicht.

Das erste Ziel ist der Schutz der BunderbürgerInnen vor möglichen Impfschäden.
Es geht hier nicht darum, auf dem Rücken von Menschenleben wissenschaftlichen Streit auszufechten. Das erste Ziel ist ein Maximum an Schutz und Sicherheit für den Gesundheit aller Menschen, von Erwachsenen wie Kindern.

Author Profile Page Marcus Anhäuser· 16.11.09 · 09:26 Uhr

@WaldundBäume
Es sind dabei auch Soldaten betroffen, die nicht im Irak waren (...)

Das wissen sie woher?

Kommentar-Direktlink Krähe· 16.11.09 · 18:53 Uhr

@Rabe:
Das mit dem Wasser ist etwas zu einfach, sehr unqualifiziert und polemisch. Es gibt eine Arzneimittelaufsicht, die neue Medikamente auf ihre Zusammensetzung hin überprüft. Solange z.B. nur ein Molekül (gegenüber einem alten, schon auf dem Markt vorhanden Medikament) verändert wurde, darf es als neues Medikament zugelassen werden und schon gilt wieder der Patentschutz für die nächsten Jahre. Das Prozedere ist an sich nicht verwerflich ... etwas komisch ist nur, dass die Pharmafirmen nicht in der Beweispflicht sind, die bessere Wirksamkeit des "neuen" Medikaments gegenüber dem alten darzulegen. Fakt ist, dass nach der Zulassung Ärzte von den Pharmafirmen dazu "überredet" werden, doch das "neue" und dementsprechend teurere Medikament zu verschreiben ...
Was hat mein Text mit der Schweinegrippe-Impfung zu tun? Jedes Jahr sterben zwischen 12.000 und 20.000 (je nach Witterungsbedingungen, etc. ...) Menschen mit schwachen Immunsystemen an der normalen Grippe.
Wer sich ständig gegen alles impfen lässt, schwächt auf Dauer sein eh' schon kaputtes (weil alles überall immer desinfiziert wird) Immunsystem und wird langfristig viel anfälliger für die harmlosesten Viren. Wer sich gesund ernährt, Sport treibt und ... jetzt kommt der wichtigste Punkt im ganzen Posting :-) : Eigenverantwortung für seine Gesundheit und somit auch Gesundheitsvorsorge übernimmt, braucht den Impfwahn nun wirklich nicht, da dieser langfristig eher schadet ... (von diesen Squalen und so mal vollkommen abgesehen)

Author Profile Page Marcus Anhäuser· 16.11.09 · 19:03 Uhr

@Rabe
Wer sich ständig gegen alles impfen lässt, schwächt auf Dauer sein eh' schon kaputtes (weil alles überall immer desinfiziert wird) Immunsystem und wird langfristig viel anfälliger für die harmlosesten Viren.

Ich bin überrascht, was die Leute so alles wissen oder annehmen. Ich muss daher auch dich fragen: Woher weißt Du das. Woher weißt Du, dass jemand der häufiger geimpft wurde ein schwächeres Immunsystem hat als jemand, der nicht geimpft wurde. Und was heißt schwächeres Immunsystem, an welchen Parametern machst Du sowas fest? Wo hast Du das gelesen? Lass uns teilhaben, an deinem Wissen.

Kommentar-Direktlink Krähe· 17.11.09 · 10:43 Uhr

Hi Marcus!
Ich glaube, mein Ansatz ist etwas anders: ich bin kein Prediger und trotz meiner wissenschaftlichen Ausbildung sehe ich Grenzen und Gefahren reiner wissenschaftlicher, doppelblindstudien- und quellengestützer, falsifizierbarer Argumentationsketten. Ich möchte niemanden überzeugen, sondern nur denjenigen, die diesen Gedankengängen tolerant gegenüber stehen, meine Ansichten darbieten. Wenn Du einmal den Spruch von A. Einstein (sehr plakativ, ihn hier anzuführen, ich weiss, aber ich mein das ernst) "Imagination ist wichtiger als Wissen" wirklich verstanden hast, weißt Du, was ich damit meine, dass Wissen sich auch aus logischem Menschverstand heraus entwickelt und nicht nur über empirische Forschung.

Genau wie das Gehirn, unsere Muskeln und der Gelenkapparat ist unser Immunsystem ein Phänomen, das durch exogene Reize am Laufen gehalten wird und wie beim Sport oder Gehirnjogging müssen diese Reize stetig auftreten und nicht nur durch eine Impfung. Wenn Du da komplett anderer Meinung bist, bitte ... wie gesagt, meine Aufgabe ist es nicht, andere zu überreden.
Ein anderer Punkt war für mich auch viel wichtiger, nämlich der der Eigenverantwortung: jetzt wäre die Chance, im Zuge natürlicher Immunisierung, dass jeder bei sich selbst darauf achtet, seinem Körper Gutes zu tun: genügend Flüssigkeit (Wasser, Tees, ...), frische Luft, Wechselduschen, frische Nahrung, genügend Vitamine, Mineralstoffe, etc., Sport, naja, ihr wißt, was ich meine: Prävention in Eigenverantwortung. Sich immer gleich an die falschen Versprechen der Pharmaindustrie zu halten, finde ich persönlich zu einfach und mensch belügt sich damit früher oder später selber.
Nun ja, just my two cents, ich bin auch gar kein blogger oder so, wünsche Euch allen noch eine schweinegrippefreie Zeit ...!!!

Author Profile Page Marcus Anhäuser· 17.11.09 · 12:27 Uhr

@Krähe
dass Wissen sich auch aus logischem Menschverstand heraus entwickelt und nicht nur über empirische Forschung.

Ich habe Wissenschaft und ihre Methode eigentlich als die Fortsetzung des logischen Menschenverstandes verstanden. Empirische Forschung ist ja u.a. dazu da, Dinge unabhängig von unserer Wahrnehmung zu betrachten, die sie ja ständig einen Streich spielt und uns Zusammenhänge und Muster sehen lässt, die gar nicht vorhanden sind.

Das mit der Eigenverantwortung kann ich unterstreichen.

Kommentar-Direktlink X. Wolp· 17.11.09 · 15:07 Uhr

"Ich gebe zu, dass das nicht so geschickt war, weil einige Autoren später darlegten, dass das Golfkrieg-Syndrom nichts mit Squalen zu tun gehabt haben kann, weil in dem Impfstoff kein Squalen vorhanden gewesen sein soll."

Man sollte jetzt schon Wetten abschließen, welcher Inhaltstoff als nächstes angeprangert wird.
Ich tippe auf Hühnereiweiß.

Kommentar-Direktlink Adromir· 17.11.09 · 16:56 Uhr

@X. Wolp: Wette verloren, es ist Thiomersal und Formaldehyd. Und zugeben sich grundsätzlich geirrt zu haben, will sie schon gar nicht. Da kann man wohl mit Fug und Recht von "Faktenresistenz" sprechen: http://www.praxis-sacher.de/index.php?id=52&tx_ttnews[tt_news]=14&tx_ttnews[backPid]=12&cHash=34e99cfa22

Kommentar-Direktlink X. Wolp· 17.11.09 · 17:45 Uhr

@Adromir
Thiomersal und Formeldehyd hat sie doch schon lange drin, das sind ja sozusagen Klassiker

Kommentar-Direktlink GeMa· 17.11.09 · 18:04 Uhr

Und? Gibt das jetzt auch eine Richtigstellungskettenmail?

Kommentar-Direktlink bassix· 17.11.09 · 20:24 Uhr

RICHTIG!!! Warum gibt es nie eine Richtigstellungsmail???
Wie bei der Bild: Auf der Titelseite wird die Kacke verzapft und die Klarstellung ist in der Nähe des Barcodes zu finden... Man könnte glatt meinen, dass hier jemand - vielleicht auch aus finanziellen Gründen - einfach nur Publikum haben wollte o.O

Kommentar-Direktlink sceptic· 17.11.09 · 22:21 Uhr

@waldundbäume:
"Sichere Schlußfolgerung: Die Erkrankungen hängen mit der damaligen Impfung zusammmen, "
Das ist ein Trugschluss, selbst wenn die Fakten zutreffen würden. Nur weil etwas nach einem bestimmten Ereignis geschieht, ist dieses nicht unbedingt die Ursache. Ich wage die Prophezeiung: Alle, die sich gegen Schweinegrippe impfen lassen (habe ich bereits) werden sterben. Das liegt daran, dass wir eh alle irgendwann sterben und hat nichts mit der Schweinegrippeimpfung zu tun. Mit squalenhaltigen Impfstoffen sind - laut FAQ der WHO, die oben bereits verlinkt ist - bislang 22 Millionen Menschen geimpft worden (Korrektur: Es sind 22 Millionen Impfungen damit vorgenommen worden, mancher lässt sich ja auch mehr als einmal im Leben impfen) ohne dass Nebenwirkungen beobachtet wurden. Das sollte doch zu denken geben.
@krähe:
Sie argumentieren m.E. nicht gegen, sondern für eine Impfung. Wenn der Kontakt mit Viren das Immunsystem verstärkt (indem dadurch der Körper zur Produktion von Antikörpern gegen das entsprechende Virus angeregt wird) ist das doch genau das, was eine Impfung bewirkt. Letztlich geht es doch genau darum, den Körper schon vor einer Infektion mit einem "aktiven" Virus zur Produktion entsprechender Antikörper zu veranlassen. Durch "gesunden Lebenswandel" allein ist das aber nicht zu erreichen.
Nur allgemein: Ich bin vor einer Woche geimpft worden und habe bislang keine Nebenwirkungen zu beklagen - werde mich aber als ehrlicher Mensch hier zu Wort melden, wenn es doch soweit kommt;-)

Kommentar-Direktlink sceptic· 17.11.09 · 23:07 Uhr

Sorry, sehe gerade, dass der Beitrag der WHO nicht in diesem Blog geposted ist.
Hier die URL: http://www.who.int/vaccine_safety/topics/adjuvants/squalene/Jun_2006/en/index.html

Kommentar-Direktlink MoritzT· 18.11.09 · 06:54 Uhr

Ich finde, die Antwort für die Ursache des Golfkriegssyndroms sind mit dem Artikel oben ja schlüssig behandelt.

Warum stürzt sich alle Welt (vor allem der komische Teil) auf das Squalen? Mann! Die Diskussion KANN man ja gar nicht gewinnen. Wenn die Amis schon selber zugeben, dass die eigenen Medikamente die Soldaten krank gemacht haben, könnte man - wenn man schon Krawall machen möchte - auch einfach mal auf die anderen Sachen schauen, die die Leute genommen haben.

Und Pyridostigmin erklärt doch tatsächlich das ganze ziemlich schlüssig. Dumm nur, dass (1) dieses Wort so kompliziert ist, (2) die Wirkungsweise und die Theorie hinter der prophylaktischen Anwendung auf den ersten Blick etwas kontraintuitiv ist (wenn auch in sich schlüssig) und (3) Neurophysiologie auch nicht einfacher ist als molekulare Immunologie ... und (4) einem dann ein Argument wegbricht. Und vielleicht eine Welt auseinanderfällt.

Scheiße, dass Medizin so kompliziert ist. Aber glaubt mir: es gibt einen Grund, warum das ein Studium ist und kein 2-Wochenenden-Zertifikat. Das gibts nur auf der anderen Seite.

Kommentar-Direktlink q123· 19.11.09 · 13:28 Uhr

Nach der Impftheorie soll doch das Immunsystem trainiert werden. Aus diesem Grund sollte es doch ausreichend sein, nur den vermuteten Erreger zu spritzen. Warum macht man das nicht? Wozu die sogenannten Wirkverstärker?

Es stellt sich die auch Frage, wie eigentlich überhaupt eine Ansteckung durch ein paar um der Luft herumfliegende Viren funktionieren soll, wenn noch nicht einmal eine massive Virenspritze in der Lage ist, den Körper zu gefährden.

Desweiteren muß doch angenommen werden, daß der Körper sofort immer besser immunisiert wird, wenn er durch virenverseuchte Luft mit ein paar Viren belastet wird. Danach kann er auch größere Angriffe überstehen.

Weshalb erkranken eigentlich Ärzte nicht massenhaft an der Schweinegrippe, obwohl die doch durch Erstkontakt mit den Patienten mit den Schweineviren sicher massiv belastet werden?

Wie kann es sein, daß die Schweinegrippefälle nach den Statistikkurven bereits zu einem Zeitpunkt, wo erst vielleicht 0,001% der Bevölkerung infisziert sein könnten, bereits wieder abflacht, um dann später noch einmal steil anzusteigen und wieder abzufallen, obwohl noch noch nicht einmal 1% der Bevölkerung infisziert ist.

Das sind natürlich alles rein rhetorische Fragen.

Kommentar-Direktlink Sebastian· 20.11.09 · 14:14 Uhr

@q123, bei dieser Impfung werden keine aktiven Viren gespritzt, sondern nur Teile davon, die keine Krankheit übertragen, aber dem Körper die nötigen Informationen zur Antikörperbildung liefern. Aufgrund dieses Irrtums sind natürlich auch deine übrigen Schlussfolgerungen fehlerhaft.

Wirkverstärker werden unter anderem deswegen verwendet, weil man dadurch mehr Impfstoff herstellen kann.

Viren haben es gerne kalt, deswegen verbreiten sie sich im Winter am stärksten.

Genauere Erläuterungen hier:
http://www.scienceblogs.de/weitergen/2009/11/adjuvantien-in-impfstoffen-notwendiges-ubel-oder-echte-innovation.php
http://www.scienceblogs.de/weitergen/2009/10/die-waffen-des-abwehrsystems-impfungen-infektionen-und-die-immunantwort.php

Kommentar-Direktlink RabenAas· 20.11.09 · 14:26 Uhr

@Sebastian:
Ich fürchte, du hast den letzten Satz im Beitrag von q123 nicht gelesen:
"Das sind natürlich alles rein rhetorische Fragen"

Man tritt q123 wohl nicht zu nahe, wenn man davon ausgeht, dass für sie/ihn allein schon die Existenz von Viren in Frage steht...

Kommentar-Direktlink klauszwingenberger· 20.11.09 · 14:31 Uhr

Da oben stand auf ganze 8 Zeilen Post verteilt:

das Kotzen, Pharmarschkriecherisches dummes Zeug, Systemzombies, dämlich, total korrupt, Schindluder, Propagandalüge, kriminelle Pharmakartelle, Profit mit Ahnungslosen, Pandemieindustrie, Angstterror, Dreck, Quecksilber-, Aluminium-, Formaldehyddreck.

Jungejunge, als Blogbetreiber braucht man ein ganz schön dickes Fell.

Author Profile Page Marcus Anhäuser· 20.11.09 · 15:41 Uhr

@klauszwingenberger
"als Blogbetreiber braucht man ein ganz schön dickes Fell

man gewöhnt sich ...

Kommentar-Direktlink MEstermeier· 05.02.10 · 02:27 Uhr

Ich hab die Mail von Frau Sacher auch bekommen. Vor ca 2 Monaten hat sie mir ein wohlmeinender Mensch weitergeleitet.

Einige der Symptome treffen bei mir auch zu. Chronische Müdigkeit, Fibromyalgie, Konzentrationsprobleme, ausgedehnte Schmerzen mit wechselndem Ursprung (Hände, Arme, Beine, Brust usw.), Atemnot, manchmal schuppigen Hautausschlag.

Der Witz dabei ist, ich habe nie am Golfkrieg teilgenommen und bin auch nicht vorsorglich für einen derartigen Einsatz geimpft worden. Bei mir hat es vor 11 Jahren mit einem starken Fieberschub angefangen und seitdem rätseln die Ärzte was es ist und woher es kommt.

Kommentar-Direktlink Nachtrag· 16.12.10 · 15:14 Uhr

Hi Marcus

Juliane Sacher ist ja gaaaanz kritisch, so kritisch, dass sie sich letztes Jahr 29.10.2009 in die AIDS-Leugner Liste eingetragen hat

http://www.virusmyth.org/statement/search/2/Germany

oder hat die einfach nur einen gewaltigen Schuss?

Kommentar-Direktlink EEBO· 22.12.10 · 17:36 Uhr

Fr. Sacher hat ja wirklich eine wahre Büßerhaltung!
Erst dieser seltsame Hinweis auf der Webseite (ohne Quellenangabe natürlich):

"Für mich bleibt trotzdem die Frage, warum fast 100%, nämlich 95% der Menschen, die krank waren, Squalenantikörper aufwiesen und die, die nicht krank waren, KEINE Squalenantikörper hatten. Dieses Ergebnis spricht dafür, dass die Erkrankung in Zusammenhang steht mit Squalenantikörpern."

Wo kommt diese Zahl bloß her, und was wird der nächste Angriffspunkt der Verschwörungstheoretiker sein? Vermutlich eine Folge von zuviel Haifischleber i.m. oder was?

Und dann noch der hier:
"Es gibt - unabhängig vom Golfkrieg-Syndrom eine Reihe wissenschaftlicher Arbeiten, die schwere Nebenwirkungen von Squalenen aufzeigen."

Habe mir die Mühe gemacht, die jüngste Arbeit von 2000 in PubMed zu suchen (ob es neuere gab, habe ich nicht geschaut): http://ajp.amjpathol.org/cgi/content/full/156/6/2057 . Wohlgemerkt, hier werden Ratten (ja, Ratten, nicht Menschen!!) 200-300 µl Squalen injiziert. Dass das nicht 1:1 auf Menschen übertragen werden kann, ist wohl klar. Außerdem wurde eine Arthritis ausgelöst. Autoimmun ja, mit dem Golfkrieg-Sydrom schlecht vergleichbar...

Kommentar-Direktlink Wolfgang· 27.12.10 · 14:09 Uhr

Da gibts ja auch Nahrungsergänzungsmittelverhöckerer die vertickern Squalen, schau mal da:

Bei diesen Krankheiten kann Ihnen Squalen noch helfen:
Arteriosklerose
Hauterkrankungen (z. B. Neurodermitis, Sonnenbrand)
ständige Müdigkeit
Immunschwäche
Krebs

Die ideale Ergänzung zu klassischen Cholesterinsenkern Zur allgemeinen Krankheitsvorbeugung werden etwa 450 mg (bis 860 mg)Squalen täglich empfohlen.

100 Kapseln 49,90 €
www.squalen.com

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