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Lässige Texte über haarsträubende Wissenschaft und den ganzen Rest.
Marcus Anhäuser betreibt Plazeboalarm seit April 2005. Er ist Wissenschaftsjournalist in Dresden und Leitender Redakteur von medien-doktor.de.
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27. November 2009
Leben auf dem Mars "nicht ausgeschlossen"
Kategorie: Naturwissenschaften · Kommentare: 6
Wissenschaftler haben so eine nette Art sich vorsichtig auszudrücken.
Der letzte Satz in einem aktuellen Paper, in dem die vermeintlichen Spuren von Mars bewohnenden Bakterien im Mars-Meteoriten Allen Hills ALH 84001 erneut und mit besseren Methoden untersucht wurden, lautet:
"This origin does not exclude the possibility that a fraction is consistent with formation by biogenic processes, as proposed in previous studies."
Zu deutsch und positiv ausgedrückt etwa: "Es könnte schon sein, dass ein Teil (der Partikel auf dem Meteoriten) durch Lebewesen entstanden sind."
Das mag ich ja an Wissenschaftler. Ihre Vorsicht. Ihre Zurückhaltung.
Bevor jetzt jemand schreit (BILD Zeitungsredakteure ....): "Es gab Leben auf dem Mars."
Tranquillo.
Spaceflight Now schreibt u.a. (und sie beziehen sich auf "sources":
"Their data shows the meteorite is no smoking gun but is full of evidence that supports the existence of life on the surface of Mars, or in subsurface water pools, early in the planet's history."
Alles weitere im Detail wird sicher Lars Fischer berichten ;-)
Titel des Papers:
K.L. Thomas-Keprta et.al.: Origins of magnetite nanocrystals in Martian meteorite ALH84001
Geochimica et Cosmochimica Acta
Volume 73, Issue 21, 1 November 2009, Pages 6631-6677
(via)
Autor: Marcus Anhäuser· 27.11.09 · 16:11 Uhr· 6 Kommentare
Abnehmprogramme: Der Fettverbrennungsofen zur reinen Unterhaltung (Nachtrag 10.2.10)
Kategorie: Medizin · Kommentare: 80
Auf Bannerwerbung für Diäten klicke ich natürlich nur aus rein professionellen Gründen. Aber das eigentlich auch schon lange nicht mehr, weil es mich langweilt. Ich meine: Diäten. Hallo. Wer glaubt noch an sowas. Das folgende Beispiel hat mich dann aber doch überrascht. Aber nicht aus dem Grund, den der geneigte Leser jetzt vermutet.
Autor: Marcus Anhäuser· 27.11.09 · 10:05 Uhr· 80 Kommentare
25. November 2009
Stimmt was nicht an Rom Houbens 23 Jahre Koma-Geschichte? (Updates 27.11.)
Kategorie: Medizin · Kommentare: 40
Wenn man innerhalb von ein bis zwei Tagen einige Links geschickt bekommt mit Artikeln von Quellen, die man für kompetent hält, dann wird man schon misstrauisch. Jetzt müsste ich mich reinhängen, die ganze Geschichte mal richtig lesen, die Zweifel verstehen, aber ich habe keine Zeit.
Hier also erstmal die drei Seiten, auf denen die Zweifel an der 23 Jahre Koma-Geschichte von Rom Houben geäußert werden.
James Randi ist geradezu erbost.
This Cruel Farce Has To Stop!
Sciencebasedmedicine hat ebenfalls eine Menge zu erklären:
Man in Coma 23 Years - Is He Really Conscious?
Und der Editor von layscience.net hat auch Zweifel:
Is Rom Houben's 'Voice' a Hoax?
Wired schreibt folgende Story (via Stat. Aufn.):
Reborn Coma Man's Words May Be Bogus
Vielleicht kennt sich jemand aus ...?
Update 26.11.:
Der New York Times Blog The Lede fasst die Geschichte zusammen, ohne sich festzulegen.
Doubting a 'Locked-In' Man's Words
Dort gibt es auch einen Hinweis auf einen Times Online Artikel, in dem Laurey erklärt, wie er seine Zweifel an der "gestützten Kommunikation" (das Schreiben mittels Tastatur und der durch die Schwester geführten gestützten Hand ) ausräumte. (Zitat unten in meinem Kommentar)
Im Blogbeitrag wird auch darauf hingewiesen, dass die Kritiker nur anhand von Videomaterial über Houbens Fähigkeiten urteilen können. Hier in den Kommentaren wurde das Problem ebenfalls thematisiert.
Dass Houben inzwischen oder schon immer bei Bewusstsein ist, zweifelt wahrscheinlich niemand an. Ob er sich aber tatsächlich mittels 'gestützter Kommunikation' mitteilt, ist aus der Ferne schwierig zu beurteilen, finde ich.
Ein unabhängiger Test wäre sinnvoll (oder hockeysticks Ratschlag an die deutschen Journalisten)
Nachtrag:
PZ Meyers von den US-Scienceblogs (so wie auch Orac von Respectful Insolence) ist ebenso skeptisch und bezweifelt auch den "Bewusstseinsnachweis" mittels Hirnscan.
"It's possible that he has recovered to some degree, but the evidence hasn't been shown."
Er findet auch, man sollte es mal mit verschiedenen Sprachen versuchen, um zu testen, ob die Schwester "stützt" oder "führt".
Update 27.11.:
Bernd Harder fasst im GWUP-Blog noch mal die Argumente gegen die "gestützte Kommunikation" zusammen.
Autor: Marcus Anhäuser· 25.11.09 · 16:00 Uhr· 40 Kommentare
20. November 2009
Liebe LHC-Kritker von conCERNed international,
Kategorie: Naturwissenschaften · Kommentare: 12
ich fühle mich ja geehrt, dass Sie mich in den erlauchten Kreis einer kleinen Schar von Wissenschaftsjournalisten im deutschsprachigen Raum aufgenommen haben, denen Sie soeben Ihre Pressemitteilung zukommen ließen, aus der hervorgeht, dass sie eine Beschwerde bezüglich Verstoßes gegen die Menschenrechte bei der UN eingereicht haben.
Ich weiß nicht, wie Sie darauf kommen, dass ausgerechnet ich, der ich normalerweise Medizin und Biothemen bearbeite, über ihre Beschwerde berichten sollte.
Zu ihrem Pech sitze ich auch noch hier in nächster Nähe zu so formidablen Bloggerkollegen wie Florian Freistetter von Astrodicticum simplex, Jörg Rings von Diak's Rake oder Ludmila Carone von Hinterm Mond gleich links. Die haben sich wahrscheinlich mit jedem nur denkbaren Problem und Quatsch im Zusammenhang mit dem LHC und CERN auseinandergesetzt, sodass es völliger Unsinn wäre, dass ich mich jetzt auch noch damit befasse (ja, auch mit den kleinen Schwarzen Löchern auf die sie mich in ihrer PM hinweisen).
Das heißt, durch die Menge an Artikeln, die es hier bei Scienceblogs zum Thema LHC gibt, bin ich wahrscheinlich auch völlig indoktriniert. Ich habe keinerlei Sorge wegen des LHC und schon gar nicht wegen der Schwarzen Löcher. Und ich verstehe schon überhaupt nicht, was das alles mit Menschenrechten zu tun haben soll. Tut mir leid.
Ich werde ihrem Ansinnen, die Nachricht zu verbreiten, insofern nachkommen, als dass ich sie an die genannten Blogger weitergebe. Die können sich, wen Sie noch Lust haben, damit befassen.
Sorry, LHC critiques, I´m not conCERNed. And the press release will go directly to the trash.
Eines noch für das nächste Mal: "Sätze wie "was worked out by well-known critics and experts", da kringeln sich bei mir die Fingernägel ...
Nachtrag: Florian Freistetter freut sich zum Beispiel, dass es endlich wieder los geht.
Nachtrag (21.11.):
Jörg Rings ist auch begeistert. Der LHC läuft wieder.
Der Kollege Mark Henderson von Times Online hat dieselbe E-Mail bekommen und ist ebenfalls genervt:
"It's time, I think, to consign this particular conspiracy theory to the black hole where it belongs, and to let the physicists and engineers get on with their work."
Autor: Marcus Anhäuser· 20.11.09 · 11:30 Uhr· 12 Kommentare
16. November 2009
Der Selbstmord und die Lage der Nation
Kategorie: Geistes- & Sozialwissenschaften · Kommentare: 20
Ich kann zu dem ganzen Fall nicht viel sagen. Bei so was fehlen mir die Worte. Deshalb nur für die, die den Tod von Robert Enke als ein Zeichen dafür betrachten, wie es um das Land steht. Dass der Druck der Leistungsgesellschaft immer größer wird. Dass die Ellbogengesellschaft immer öfter ihre Opfer fordert. Dass immer mehr Menschen keinen Ausweg mehr sehen und sich deshalb selbst töten.
Abgesehen davon, dass man von einem Fall nicht auf's ganze Land schließen kann, der Blick auf die Zahlen zeigt das jedenfalls nicht - wenn die Daten nur annähernd wiedergeben, wie viele Menschen sich jedes Jahr umbringen.
Hier die Statistik für den Zeitraum 1980 bis 2007. Todesursache: Vorsätzliche Selbstbeschädigung, so heißt das beim Statistischen Bundesamt. Quelle: ebendieses.

1981 waren es 18.825, 2007 waren es 9.402. Das heißt, außer Robert Enke starben an diesem Tag noch etwa 24 weitere Menschen durch Suizid, und am Tag davor und am Tag danach, und an jedem weiteren Tag des Jahres.
Doch wenn die Zahlen stimmen (und vergleichbar sind), dann waren es 1980 50 Menschen jeden Tag.
Ich weiß nicht, was so ein Selbstmord bedeutet. Aber das ein einzelner Fall für alles möglich herhalten muss inklusive des Zustands der gesamten Gesellschaft, dass finde ich, sollten wir uns schenken.
Ob das Ganze drumherum um den Tod von Robert Enke etwas bedeutet, weiß ich auch nicht. Aber ich finde Harald Martenstein hat viel Richtiges geschrieben. Und Niggemeier sowieso, vorher schon.
Nachtrag: Das Statsitische Bundesamt hat auch eine sog. standardisierte Sterbeziffer bestimmt (S. 964), um Unterschiede im Bevölkerungsaufbau über die Jahre auszugleichen. Danach kamen 1980 auf 100.000 Menschen 24 Selbsttötungen pro Jahr, 2006 waren es elf.
Autor: Marcus Anhäuser· 16.11.09 · 21:30 Uhr· 20 Kommentare
13. November 2009
Squalen und das Golfkriegssyndrom (Update 17.11.)
Kategorie: Medizin · Kommentare: 38
Irgendwie landete heute folgende E-Mail einer Allgemeinärztin bei mir:
Aufklärung zur Schweinegrippe Impfung von Juliane Sacher, Fachärztin für Allgemeinmedizin, (...) www.praxis-sacher.deDie beiden Impfstoffe gegen die so genannte Schweinegrippe Pandemrix
und Focetria, enthalten als Adjuvans (Impfverstärker ) Squalen.Beim Menschen ist Squalen bei den US-Soldaten des ersten Golfkriegs als
Impfverstärker engesetzt worden. 23-27 % *(also jeder Vierte)auch solche, die zu Hause blieben) bekamen die Golfkriegskrankheit ,
mit chronischer Müdigkeit, Fibromyalgie (Muskelrheuma) , neben
Gedächtnis- und Konzentrationsprobl emen, persistierenden Kopfschmerzen,
Erschöpfung und ausgedehnten Schmerzen charakterisiert. Die Krankheit
kann auch chronische Verdauungsprobleme und Hautausschlag einschließen.
Die Erkrankung hat sich seit 1991 also seit 18 Jahren nicht gebessert.
Bei 95 % der Geimpften mit Golfkriegssyndrom wurden Squalen-Antikö rper
gefunden, bei den Geimpften aber nicht Erkrankten bei 0 %.Erst nach mehr als 10 Jahren wurden die Schäden vom US-
Verteidigungsminist erium anerkannt.Wenn die Bundesregierung ihren Willen durchsetzt und 35 Millionen
Menschen geimpft werden, ist damit zu rechnen, dass 8-9 Millionen
Bundesbürger für die nächsten Jahrzehnte unter chronischer Müdigkeit und
Fibromyalgie etc. leiden werden.Geben Sie dieses Email an möglichst viele ihrer Bekannten weiter.
Juliane Sacher
Fachärztin für Allgemeinmedizin(...)
Ich wollte das telefonisch gegenchecken, aber leider war das Telefon besetzt. Ein Blick auf die Homepage bestätigt aber, dass dieser Text tatsächlich von dieser Ärztin stammt (samt unsäglicher Behauptung, "dass 8-9 Millionen Bundesbürger für die nächsten Jahrzehnte unter chronischer Müdigkeit und Fibromyalgie etc. leiden werden", wenn sie nur geimpft würden.)
Wer sich von solchen Texten verunsichern lässt, dem empfehle ich den Text der nächsten E-Mail. Sie stammt vom unabhängigen Arznei-Telegramm und wurd soeben als blitz-at versendet. Ich erlaube mir den Text mal hier einzustellen (ich hoffe, Herr Becker-Brüser sieht es mir nach). Gibts hier auch nochmal als pdf.
Hier der Text der E-Mail:
WIRKVERSTÄRKER SQUALEN URSACHE FÜR DAS GOLFKRIEGSSYNDROM?Seit Ende der 90er Jahre wird immer wieder darüber spekuliert, dass der Wirkverstärker Squalen Auslöser des so genannten Golfkriegssydroms gewesen sein könnte. Aktuell ist diese Diskussion im Zusammenhang mit den Squalen-haltigen Schweinegrippeimpfstoffen PANDEMRIX und FOCETRIA erneut aufgekommen. Das schwer fassbare Golfkriegssyndrom ist gekennzeichnet durch einen Symptomenkomplex aus Gedächtnisstörungen, chronischen Kopfschmerzen, allgemeinen Schmerzen, chronischer Müdigkeit u.a. Die Ursachen sind bis heute umstritten.
Eine vom US-amerikanischen Kongress beauftragte Untersuchungskommission, die die umfangreiche Forschungsliteratur zu dem Thema ausgewertet hat, findet allerdings konsistente Evidenz dafür, dass der zum Schutz vor Nervengift eingenommene Cholinesterasehemmer Pyridostigminbromid (MESTINON, KALYMIN) und Pestizidexposition im Golfkrieg 1990/91 ursächlich mit dem Syndrom assoziiert sind (1).
Squalen ist eine ölige Substanz, die in Pflanzen und Tieren vorkommt und somit auch in Lebensmitteln und Kosmetika enthalten ist. Beim Menschen wird Squalen in der Leber als Cholesterinvorstufe synthetisiert (1). In den adjuvantierten Schweinegrippeimpfstoffen PANDEMRIX und FOCETRIA ist Squalen nicht in seiner natürlichen öligen Form, sondern als Emulsion enthalten (2), mit Polysorbat 80 u.a. als Emulgator.
Der Verdacht, dass Squalen als angeblicher Bestandteil von Impfstoffen, insbesondere von Anthrax-Impfstoff, das Golfkriegssyndrom ausgelöst haben könnte, stützt sich auf eine kleine im Jahr 2000 publizierte Studie einer amerikanischen Forschergruppe. Danach sollen sich bei 95% von 38 erkrankten Golfkriegsveteranen Squalenantikörper nachweisen lassen, jedoch bei keinem von 12 gesunden Veteranen (3).
Die Studie hat erhebliche Mängel: Vor allem ist der von der Forschergruppe selbst entwickelte Antikörpertest unzureichend validiert, sodass unklar bleibt, was er eigentlich misst (2,4). Die Arbeitsgruppe konnte ihr Ergebnis in einer zweiten, ebenfalls kleinen Studie im Übrigen nicht bestätigen. Beim verblindeten Vergleich des Tests an 25 Impflingen aus dem Anthrax-Impfprogramm des US-amerikanischen Verteidigungsministeriums und 19 nichtgeimpften Kontrollen ergibt sich im Hinblick auf Squalenantikörper kein signifikanter Unterschied (5).
Eine Forschergruppe am Walter Reed Army Institute of Research in den USA hat inzwischen einen validierten Test entwickelt und konnte damit ohne signifikante Unterschiede Squalenantikörper sowohl bei Anthrax-Impflingen als auch bei Nichtgeimpften nachweisen. Mit zunehmendem Alter kommen die Antikörper anscheinend häufiger vor (1,6).
Aktuell haben Mitglieder dieser Arbeitsgruppe eine Untersuchung eingefrorener Blutproben von 580 Mitarbeitern der US-amerikanischen Kriegsmarine, die zum Teil im Golfkrieg eingesetzt waren, publiziert. Dabei findet sich keine Assoziation zwischen Squalenantikörpern, die in etwa der Hälfte der Proben gefunden werden, und chronischen Symptomen, unter denen 7% der Studienteilnehmer leiden (7).
Gegen die Hypothese von Squalen als Ursache des Golfkriegssyndroms spricht nicht zuletzt, dass in der Anthrax-Vakzine, die im Golfkrieg verwendet wurde, Squalen als Wirkverstärker gar nicht enthalten war. In mehreren Untersuchungen unter anderem von der US-amerikanischen Arzneimittelbehörde FDA werden in dem Impfstoff, wenn überhaupt, nur Spuren von Squalen nachgewiesen.
Die geringen Konzentrationen (1-83 parts per billion [PPB]) sind am ehesten mit natürlichem Vorkommen oder Kontamination durch Fingerabdrücke am Reagenzglas zu erklären (1,2). Im Vergleich dazu ist Squalen in den adjuvantierten Schweinegrippeimpfstoffen millionenfach höher dosiert. Es ist hier in einer Konzentration von 2% enthalten (10 mg pro 0,5 ml), was 20 Mio. PPB entspricht (2,8,9).
- Wir sehen keine Belege dafür, dass der in dem Schweinegrippeimpfstoff PANDEMRIX enthaltene Wirkverstärker Squalen das so genannte Golfkriegssyndrom ausgelöst hat.
(...)
1 Research Advisory Committee on Gulf War Veterans' Illnesses: Gulf War Illness and the Health of Gulf War Veterans: Scientific Findings and Recommendations, Nov. 2008; http://www1.va.gov/rac-gwvi/docs/GWIandHealthofGWVeterans_RAC-GWVIReport_2008.pdf
2 Department of Defense: Questions and Answers - The Facts on Squalene, 2005
http://www.fda.gov/ohrms/dockets/dockets/80n0208/80n-0208-c000037-15-01-vol151.pdf
3 ASA, P.B. et al.: Exp. Mol. Pathol. 2000; 68: 55-64
4 ALVING, C.R., GRABENSTEIN, J.D.: Exp. Mol. Pathol. 2000; 68: 196-7
5 ASA, P.B.: Exp. Mol. Pathol. 2002; 73: 19-27
6 MATYAS, G.R. et al.: J. Immunol. Methods 2004; 286: 47-67
7 PHILLIPS, C.J. et al.: Vaccine 2009; 27: 3921-6
8 GlaxoSmithKline: Fachinformation PANDEMRIX, Stand Sept. 2009
9 Novartis: Fachinformation FOCETRIA, Stand Okt. 2009
So, besser jetzt? Und nun schön die E-Mail von Frau Sacher in den Müll befördern ...
Nachtrag:
Sb-Kollege Tobias von Weitergen hat auch noch was dazu zu sagen (ohne, dass wir das voneinander wussten)
Übrigens: Frau Sacher hat mit dem hier bei den Scienceblogs (insbesondere bei Tobias) beliebten Journalisten ein Buch verfasst: Torsten Engelbrecht.
Update 17.11.:
Frau Sacher ist überwältigt von dem, was Sie angerichtet hat. Außerdem rudert Sie zurück:
"In meiner Ursprungsmail habe ich mich auf Arbeiten bezogen, die einen Zusammenhang zwischen Squalen und Golfkriegssyndrom gesehen haben. Ich gebe zu, dass das nicht so geschickt war, weil einige Autoren später darlegten, dass das Golfkrieg-Syndrom nichts mit Squalen zu tun gehabt haben kann, weil in dem Impfstoff kein Squalen vorhanden gewesen sein soll."
Aber Sie bleibt natürlich auch skeptisch. Aber das möchte ich nicht auch noch zitieren. Findet sich alles auf Ihrer Website.
Hoffen wir, dass Sie sich das beim nächsten Mal besser überlegt mit Ihrer Kettenmail.
Autor: Marcus Anhäuser· 13.11.09 · 18:19 Uhr· 38 Kommentare
05. November 2009
Cellagon aurum 2: Diesen Saft, den kauf ich nicht
Kategorie: Medizin · Kommentare: 338
Was ist denn nun von der Studie, mit der die Firma H.-G. Berner Cellagon aurum fünf Jahre lang beworben hat, zu halten? Kann sie mich überzeugen, den Saft zu kaufen? Nö.
Autor: Marcus Anhäuser· 05.11.09 · 08:30 Uhr· 338 Kommentare
04. November 2009
Cellagon aurum 2: Der Saft gegen den Mangel
Kategorie: Medizin · Kommentare: 48
Cellagon aurum ist ein Saft, in dem so ziemlich alles drin ist, was man sich an Früchten, Gemüsen und Vitalstoffen vorstellen kann. Muss ja auch, denn die Lebensmittel der modernen Welt enthalten immer weniger Nährstoffe, sagt der Hersteller. ...
Autor: Marcus Anhäuser· 04.11.09 · 10:10 Uhr· 48 Kommentare
03. November 2009
Cellagon aurum: Die zweite Staffel
Kategorie: Medizin · Kommentare: 66
Endlich geht es weiter mit der lang ersehnten zweiten Staffel meiner Texte über Cellagon aurum, der Saft der mehr sein will als andere Säfte. Einzigartig in der Blogwelt: Nach über zwei Jahren gibt es endlich die Antwort auf die Frage: Bringt mich die Studie dazu, den Saft zu kaufen?
Autor: Marcus Anhäuser· 03.11.09 · 10:05 Uhr· 66 Kommentare
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