Blog durchsuchen
Profil
Lässige Texte über haarsträubende Wissenschaft und den ganzen Rest.
Marcus Anhäuser betreibt Plazeboalarm seit April 2005. Er ist Wissenschaftsjournalist in Dresden und Leitender Redakteur von medien-doktor.de.
Letzte Einträge
Kommentare
- Mindfactory · 25.05.12 · 12:37 Uhr Wie klein ist ein Atom?
- Mithrandir · 24.05.12 · 08:48 Uhr Wohin eigentlich mit angebrochenen Arzneimitteln?
- Moritz · 21.05.12 · 20:03 Uhr Making of eBook: '2012 - Keine Panik' (Nachtrag 13.2.)
- Marcus · 18.05.12 · 10:51 Uhr Draußen 1: Was schlürfen diese Mistkäfer?
- noch'n Flo · 16.05.12 · 15:58 Uhr Mal was anderes, eine neue Reihe: "Draußen"
Kategorien
Archiv
- Mai 2012
- Februar 2012
- Oktober 2011
- September 2011
- August 2011
- Januar 2011
- Dezember 2010
- November 2010
- September 2010
- August 2010
- Juli 2010
- Juni 2010
- Mai 2010
- April 2010
- März 2010
- Februar 2010
- Januar 2010
- Dezember 2009
- November 2009
- Oktober 2009
- September 2009
- August 2009
- Juli 2009
- Juni 2009
- Mai 2009
- April 2009
- März 2009
- Januar 2009
- Dezember 2008
- November 2008
- Oktober 2008
- September 2008
- August 2008
- Juli 2008
- Juni 2008
- März 2008
- Februar 2008
- Januar 2008
- Dezember 2007
- November 2007
- Frühere Beiträge
« vorheriger Beitrag · nächster Beitrag »
23.04.09 · 17:04 Uhr
Wir Statistik-Legastheniker
Kategorie: Medizin · Kommentare: 5
Ein bisschen Eigenwerbung: Wer etwas zum Thema bevölkernugsweite mangelnde statistische Bildung am Beispiel von Gesundheitsthemen wissen möchte, bitte hier lang.
Für den Hintergrund kann ich folgendes Paper empfehlen:
Helping Doctors and Patients Make Sense of Health Statistics
Viel Spaß
Autor: Marcus Anhäuser· 5 Kommentare· Permalink· Trackback-URL
Kommentar schreiben
Top5
- Liebe Piraten, lasst uns endlich vernünftig miteinander reden!Astrodicticum Simplex· 14.05.2012
- Risikowahrnehmung: Wenn man vor den falschen Dingen Angst hatAstrodicticum Simplex· 20.05.2012
- Dr. h.c. im Sonderangebot für 39 Euro[sic]· 14.05.2012
- Pi auf dem Einrad!Astrodicticum Simplex· 20.05.2012
- Die Erde dreht sich nicht um die Sonne...Astrodicticum Simplex· 12.05.2012
Top5
- Liebe Piraten, lasst uns endlich vernünftig miteinander reden!Astrodicticum Simplex· 14.05.2012
- Klimaschmock des Monats Mai 2012Primaklima· 20.05.2012
- Die kalte Sonne von Vahrenholt/Lüning: Le Trend, c'est moi!Primaklima· 16.05.2012
- Risikowahrnehmung: Wenn man vor den falschen Dingen Angst hatAstrodicticum Simplex· 20.05.2012
- Der NRW Wahlkampf - eine Analyse mit Noten.Primaklima· 14.05.2012
ScienceBlogs.com
- Doubt and other products: The National Toxicology Program's Report on Carcinogens, bad for whose business?by Elizabeth Grossman As it pursues its anti-regulatory agenda the ...The Pump Handle· 22.05.2012 · 16:39 Uhr
- Weekend Recap: My Annular Eclipse Expedition!A little more persistence a little more effort and what ...Starts With A Bang· 22.05.2012 · 00:11 Uhr
- Water, waterThis image has been going around the intertubes recently I ...A Few Things Ill Considered· 21.05.2012 · 22:59 Uhr
- To be or not to be? The Prevention and Public Health Fundby Kim Krisberg We will pay for this by taking ...The Pump Handle· 21.05.2012 · 15:19 Uhr
- An important revelation regarding Heartland Gate (global warming denialism)Peter Gleick has been cleared of faking a key memo ...Greg Laden's Blog· 21.05.2012 · 12:52 Uhr


Kommentare (5)
... stimmt, irgendwie kam mit der Name bekannt vor. Schöner Artikel!
An dieser Stelle noch der Hinweis auf David Spiegelhalter (GB), der u.a. eine Professur für "the Public Understanding of Risk" innehat. Es gibt außerdem noch einen Blog names "Understanding Uncertainty".
Danke für den Hinweis auf diesen interessanten Artikel. Allerdings stimme ich dem Tenor dort überhaupt nicht zu:
Einverstanden, aus der Sicht eines Naturwissenschaftlers, Studenten oder auch Abiturienten (ich setze stillschweigend voraus, dass Prozentrechnung/Stochastik/Statistik nach wie vor Teil des Abiturs ist) mag das plausibel klingen. Aber zur Kommunikation gehören immer mindestens der Sender und Empfänger. Und natürlich das Kommunikationsziel, beim im Artikel genannten Beispiel Medizin/Gesundheit nun einmal die Information aller Patienten. Und so traurig es ist, man darf einfach nicht davon ausgehen, dass jeder Patient mindestens Abitur hat - und selbst wenn das so wäre, lehrt meine Erfahrung aus dem Studium, dass auch diese nicht notwendigerweise den mathematischen Teil ihres Schulabschlusses wirklich verstanden haben.Das ist auch gar nicht weiter schlimm, ich meine jeder hatte in seiner Schuilzeit mindestens ein Fach, in dem er bestenfalls durch Lernhilfen wie Eselsbrücken durchkam, ohne sich jedoch der Materie verstandesmäßig auch nur auf Rufweite nähern zu können (oder wollen). Bei mir waren das bspw. Chemie und Biologie. Ich würde mir verhonepipelt vorkommen, wenn mir mein Arzt etwas sagt wie "Ein Verständnis der grundlegendsten biochemischen Reaktionen in Ihrem Körper brauchen Sie schon, sonst kann ich Sie nicht behandeln."
Oder wenn man die Zeit etwas zurückdreht, es ist noch nicht so lange her, da war die Fähigkeit zu lesen etwa das, was heute das einsteinische Verständnis von Raum und Zeit ist. Was hätte wohl ein Fabrik-Arbeiter in der Mitte des 19. Jahrhunderts (oder ein Leibeigener im Feudalismus) gedacht und geantwortet, wenn ihm ein Arzt erklärt hätte "Wenn sie nicht mehr als Ihren Namen lesen und Schreiben können, kann ich ihren Fuß nicht heilen und muss amputieren."?
Nein, ich sehe das Problem auf der anderen Seite der Kommunikation. Naturwissenschaftler, besonders Ärzte, sollten sich im Klaren darüber sein, dass sie gegenüber der Restbevölkerung einen Wissensvorsprung in Bereichen wie Mathematik haben und dass diese nicht notwendigerweise in derselben Begriffswelt heimisch ist. Das schließt eben sogar Prozentrechnung ein - es ist leider keine Ausnahme, dass kein Unterschied zwischen 30 von Hundert und eben 30-mal gesehen wird.
Will ein Arzt sichergehen, dass ein Patient die Risiken einer Behandlung versteht, dann kann er nicht vom Patienten entsprechende Vorbildung verlangen. Auch wenn diese aus ärztlicher Sicht noch so elementar ist. Die Symptome von Kindern fragt man schließlich auch ganz anders ab als etwa von Erwachsenen.
Ich halte es natürlich für beklagenswert, wenn solch ein wichtiger Teil der Schulbildung nicht üblicher Teil des Allgemeinwissens ist und bin auch ganz bei jenen, die trotzdem oder gerade deshalb nicht die Anforderungen an die Bildung des Durchschnittsbürgers senken wollen. Aber das geht in der ärztlichen Praxis einfach nicht. Ein Arzt kann nicht seine Patienten alle gleich informieren und die, die es mangels Vorkenntnisse nicht richtig verstehen, haben halt Pech. Der Arzt muss sicherstellen, dass alle seine Patienten genau das verstehen, was er ihnen sagen will.
Grüße
Christian W
Ich wär schon froh wenn jeder Arzt Prozentrechnen könnte- ca 20% beherrschen das nicht.
Selbst wenn es nur ein kleiner, gleichwohl positiver Kommentar mit 2 Links war, so nervt es doch etwas, wenn auch nach 24h dieser noch nicht freigeschaltet wurde. Mir ist klar (hoffe ich zumindest), dass das kein spezielles Plazeboalarm-Problem ist, doch das ist (für mich auf den ScienceBlogs) nicht das erste Mal und der (meiner) Kommentatorenpsyche wenig zuträglich.
@Bernd
Wo Du Rechts hast. ich muss das jetzt mal klären. Nervt mich auch. Und danke für beiden Links.