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Marcus Anhäuser betreibt Plazeboalarm seit April 2005. Er ist Wissenschaftsjournalist in Dresden und Leitender Redakteur von medien-doktor.de.
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25.10.08 · 12:05 Uhr
Die Wahrheit über den Sommer von 69
Kategorie: Kultur · Kommentare: 3
Mal was zur Entspannung. Geht es in Songs eigentlich immer um das, von dem wir glauben, um das es geht? Natürlich nicht. Was ist mit "I don't like Mondays" von den Boomtown Rats? Es hat nur bedingt mit schrecklichen Montagen zu tun? Und singt Bryan Adams tatsächlich über den Sommer von 1969? Mitnichten. Aber sehen Sie selbst.
Da singt und summt man jahrelang einen Song mit und weiß oft gar nicht, um was es da eigentlich geht. "Smoke on the water" von Deep Purple etwa. Legendär, aber wir haben uns nie darum gekümmert, um was es sich da eigentlich dreht und warum Rauch über dem Wasser steht. ( ... wir sehen schon die ersten Fans/Experten die Augen verdrehen ...). Okay wir haben ihn auch nie mitgesungen, weil wir den Text eh nicht kannten (... Fans/Experten verzeiht ...)
Dass Bob Geldofs Boomtown Rats Hit "I don´t like Mondays" einen eher tragischen Hintergrund hat, haben wir dann doch irgendwann mitbekommen.
Aber wer weiß schon, was sich tatsächlich hinter dem Summer of '69 verbirgt ( ... außer den Fans/Experten ... natürlich).
Beim Schreiben dieses Textes fällt uns dann auf: Ein Hinweis auf den wahren Grund für den Titel liefert die Schreibweise:
Summer of '69 - das ist klar, da geht´s um die Jahreszahl.
Aber wurde der Titel vielleicht so geschrieben? (Kann man jemand auf dem Cover nachsehen?)
Summer of 69
So wäre es richtig, wenn man den Hintergrund kennt.
Auf jeden Fall ging es in dem Song nicht um den Sommer 1969, da war Bryan Adams erst neun Jahre alt.
Die Lösung findet sich hier, im SpOn-Artikel "Hits und ihre Hintergründe". Amüsant. Ein paar Geschichten kennt man, manche nur so ansatzweise, aber anderes war uns bisher auch entgangen.
Man kann auch selbst Songs beitragen ...
Was würde uns wohl einfallen?
Autor: Marcus Anhäuser· 3 Kommentare· Permalink· Trackback-URL
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Kommentare (3)
Ich denke da geht es um die Mutter aller Popfestivals"Woodstock" im August 1969
Wahrscheinlich hat er sich gar nichts besonderes dabei gedacht. Das Jahr 1969 ist so eine Stilikone, die mehr ein Lebensgefühl beschreibt, als ein persönliches Erlebnis, mit Woodstock, dem Gefühl von anything goes...die Assoziation von "sixtynining" halte ich bei dem Rest des Textes für etwas gezwungen. Aber wenn schon jemand diesen thread wieder aufgreift... da hätte ich auch noch eine ziemlich harte Nuss:
Was bedeutet eigentlich "Heartattac and Vine" von Tom Waits?
Ihr müsst einfach dem Link folgen, der führt zum Artikel, der damals Anlass war für diesen Post: http://einestages.spiegel.de/external/ShowTopicAlbumBackgroundXXL/a2971/l5/l0/F.html#featuredEntry