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Ludmila Carone ist Planetologin an der Universität zu Köln in der Abteilung Planetenforschung des Rheinischen Instituts für Umweltforschung.

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07.03.08 · 13:20 Uhr

Bastel Dir Deinen eigenen Marsmond

Kategorie: Naturwissenschaften  ·  Kommentare: 6

Wer sagt, dass Planetenforschung nichts Handfestes produzieren kann?

Das erste Papiermodell des Marsmondes Phobos zum Selberbasteln ist da:
PHobos_Modell.jpg
Bild: Chuck Clark / Phobos base image by USGS via Planetary Society Weblog. Bitte anklicken, um zur größeren Ansicht zu gelangen.

Jetzt noch ein bisschen Klebstoff oder ein paar Klebestreifen und ein bisschen handwerkliches Geschick und voilá...

Bedenkt dabei, dass dieses Modell nur dadurch möglich wurde, dass Menschen in ihrer Neugier auf das, was da draußen eigentlich ist, Sonden in die Tiefen des Alls ausgeschickt haben.

Dieses eindrucksvolle Bild des Phobos stammt z.B. von der deutschen HRSC-Kamera an Bord der europäischen Raumsonde Mars Express:
phobos_mex.jpg
Bild: ESA / DLR / FU Berlin (G. Neukum)

Das Ganze nochmal von der gleichen Kamera in 3D (rot-grün-Brille erforderlich, gibt's beim Optiker oder kann man auch Online beziehen.):
Phobos_3D.jpg
Bild: ESA / DLR / FU Berlin (G. Neukum)

 

Autor: Ludmila Carone· 6 Kommentare· Permalink· Trackback-URL

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Kommentare (6)

Kommentar-Direktlink ali· 07.03.08 · 13:48 Uhr

Dieser Mond hat wohl Modell gestanden für den Todesstern in Star Wars.

Kommentar-Direktlink florian· 07.03.08 · 14:26 Uhr

@ali: Also das Modell für den Todesstern war eindeutig der Saturnmond mimas ;)

Kommentar-Direktlink Carlos· 11.12.09 · 22:53 Uhr

Das ist ja cool! Gibt es noch mehr Planeten, die man sich so zusammenbasteln/kleben kann?

Kommentar-Direktlink Die WAHRHEIT· 21.12.09 · 20:35 Uhr

Rettet die Welt statt geld ausgeben für sachen beobachten im weltall was bringt dass?nichts gibt wichtigeres.

Kommentar-Direktlink Ludmila· 21.12.09 · 22:05 Uhr

Geldscheine kann man nicht essen. Aus Geld wächst kein neuer Regenwald. Es bedarf vor allem das Wissen darum, wie man eine bessere Welt schafft. Und dieses Wissen wird an verschiedenen Fronten gewonnen. Z.B. auch im Weltall. Sonden im Erdorbit werden heute eingesetzt, um Umweltverschmutzung zu überwachen, Waldbrände und Vulkanausbrüche zu überwachen, GPS im Weltall ist ein unverzichtbarer Bestandteil des globalen Warentransfers.

Und das ist erst der Anfang.

Wir beobachten den Weltraum, weil wir wissen wollen, warum die Dinge so sind wie sie sind. Die menschliche Neugierde gehört zu unserer Spezies und hat uns einen Lebensstandard ermöglicht, von dem unsere Vorfahren noch nicht mal zu träumen wagten. Und sollte irgendwann mal ein Asteroid oder ein Komet auf unsere Erde zukommen, der das Potenzial hat diese zu zerstören, dann wird es die Beobachtung des Weltalls sein, welche das Potenzial hat, die Erde zu retten. Denn so ist das mit Wissen und mit Bildung. Man weiß nie, wann man sie brauchen kann.

Manche religiöse Menschen fühlen sich übrigens auch angesprochen, weil sie im All die Herrlichkeit ihres Gottes erkennen. Haben Sie keinerlei Respekt vor der Schöpfung Ihres Gottes? Meinen Sie, dass es nutzlos sei, mal zu sehen, was er so geschaffen hat und sich dran zu erfreuen?

Ihr Problem, nicht meins.

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