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Michael Pusler ist Markt- und Medienforscher in leitender Funktion. Er beschäftigt sich primär mit grundlegenden Fragen zum Mediennutzungs- und Verbraucherverhalten sowie zur Markenführung von Medienmarken. Zunehmend spielen dabei auch neue Erkenntnisse aus den Neurowissenschaften sowie der Sozialforschung eine wichtige Rolle.

Neues in der Kategorie Geistes- & Sozialwissenschaften

28. Juli 2011

„Media - Währungsunion" - Forschungskorporationen für Märkte

Kategorie: Geistes- & Sozialwissenschaften·ScienceBlogs Kategorien  ·  Kommentare: 1

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Vorneweg - Vergleiche mit dem Finanzsektor sind weder zufällig, noch verbales Trittbrettfahren, sondern ganz bewusst gewählt. Die Euro-Krise dominiert momentan die öffentliche Berichterstattung, alles blickt auf den Finanzmarkt. Vielen ist dabei gar nicht bewusst: Die zentralistische Idee einer starken Währung findet sich auch in anderen Bereichen, wie etwa dem Medienmarkt, wobei Marktforschung eine zentrale Rolle spielt bzw. spielen kann (was man vom Finanzmarkt nicht unbedingt behaupten kann).

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Autor: Michael Pusler· 28.07.11 · 01:41 Uhr· 1 Kommentar

03. Mai 2011

Medienkonvergenz und Crossmedia - vergleichen, was nicht vergleichbar ist?

Kategorie: Geistes- & Sozialwissenschaften·ScienceBlogs Kategorien  ·  Kommentare: 3

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"Crossmedia" ist mittlerweile das buzzword der Medienbranche, zumindest im Medienmarketing. Die Dynamik des Medien- bzw. Kommunikationsmarktes hat dazu geführt, dass nahezu sämtliche Medieninhalte überall und jederzeit, teilweise sogar in Echtzeit zum Geschehen, erhältlich sind.  Für die Werbewirtschaft ist das geradezu ein Eldorado an Möglichkeiten, den Verbraucher  in den unterschiedlichsten Formen über Angebote von Marken und Produkten zu erreichen.

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Autor: Michael Pusler· 03.05.11 · 21:20 Uhr· 3 Kommentare

09. April 2011

Trend Research - Forschung für die Zukunft

Kategorie: Geistes- & Sozialwissenschaften·ScienceBlogs Kategorien  ·  Kommentare: 1

Trend_2.jpgWohin geht die Reise? Eine momentan häufig gestellte Frage, in so turbulenten Zeiten, wie wir sie aktuell in der Welt, aber auch bei uns im Lande selbst gerade in der Politik erleben. Man denke nur an die sprunghaften, hektischen Kursänderungen z. B. in der Atompolitik. Als ich kürzlich für Marktforscher eine Veranstaltung zur Trendforschung moderiert habe, habe ich mir bei der Vorbereitung die Frage gestellt, ob das, was wir im Augenblick in Deutschland und der Welt erleben ("Erwachen in der arab. Welt, Fukushima und die Folgen für die Diskussion um die Atomenergie, Eurokrise etc.) so überhaupt irgendwie vorhersagbar, planbar gewesen wäre.

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Autor: Michael Pusler· 09.04.11 · 11:40 Uhr· 1 Kommentar

01. Februar 2011

Umfragen: weniger Empirie = mehr Datenmodellierung

Kategorie: Geistes- & Sozialwissenschaften·ScienceBlogs Kategorien  ·  Kommentare: 3

fragebogen.jpgDie Umfrageforschung befindet sich häufig in einem Dilemma. Insbesondere in Märkten möchte Sie im Dienste ihrer Auftraggeber vom Verbraucher häufig mehr wissen, als diesem lieb ist. Der gutiert das nicht selten durch Zurückweisung bzw. Ablehnung. Das ruft dann andernorts den Datenschützer auf den Plan. Marktforscher greifen häufig dann zur Datenfusion, wenn die Belastung den Befragten überfordert. Dabei werden (teilweise) unabhängige Untersuchungen mathematisch miteinander verknüpft, um den empirischen Verlust wieder auszugleichen.

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Autor: Michael Pusler· 01.02.11 · 21:19 Uhr· 3 Kommentare

17. Januar 2011

Debattenkultur ohne Debattenvolk(?)

Kategorie: Geistes- & Sozialwissenschaften·Politik·ScienceBlogs Kategorien  ·  Kommentare: 6

Debattenkultur.jpg Die Zeiten, in denen Politiker mit einer "geistig moralischen Wende" Themen zu setzen versuchten, sind schon längst vergessen. Aktuell dominiert der "Wutbürger" nicht nur die Hitlisten der Sprachwissenschaftler. Es scheint eine große Unzufriedenheit mit der politischen "Kaste" zu geben, der es immer weniger gelingt, ihre Botschaften erfolgreich an das Wahlvolk zu bringen und dies zu inhaltlicher Auseinandersetzung zu bewegen. Die Medien als Mittler, als Initiatoren einer, ich will es mal als "Debattenkultur" bezeichen, sind gefordert. Doch können Sie dies in einer unterhaltungsdominierten Medienwelt überhaupt leisten?

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Autor: Michael Pusler· 17.01.11 · 12:43 Uhr· 6 Kommentare

04. Januar 2011

Wirtschaftsprognosen - Blick nach vorn oder doch zurück?

Kategorie: Geistes- & Sozialwissenschaften·ScienceBlogs Kategorien  ·  Kommentare: 5

Fernglas.jpg Das Jahr 2011 startet mit glänzenden Vorhersagen, was die konjunkturelle Situation und Entwicklung der Märkte, auch des Arbeitsmarktes angeht. Was die Industrie und den Arbeitnehmer, den Verbraucher freut, ist zugleich kein Ruhmesblatt für die Zunft der Auguren. Haben sie doch bis vor kurzem noch unisono ein Schreckensszenario der wirtschaftlichen Entwicklung an die Wand gemalt. Sind Prognosen heute zuverlässig überhaupt noch möglich oder zu sehr der vergangenenen Entwicklungen verpflichtet?

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Autor: Michael Pusler· 04.01.11 · 18:55 Uhr· 5 Kommentare

01. Dezember 2010

Markt- und Sozialforschung wirbt in eigener Sache

Kategorie: Geistes- & Sozialwissenschaften·ScienceBlogs Kategorien  ·  Kommentare: 2

sagJa.jpg  "Sag ja zu Deutschlands Markt- und Sozialforschung", hiermit wirbt die Zunft der Markt- und Sozialforschungsinstitute in Deutschland um Verständnis für ihre primäre Arbeitsgrundlage, die Befragung unter Verbrauchern, Wählern etc. Dabei richtet sich die Branche erstmals in einer großen Werbeaktion auch an die Bürger. 

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Autor: Michael Pusler· 01.12.10 · 10:56 Uhr· 2 Kommentare

20. November 2010

Medien-Relevanz - der Uses and Gratifications Approach (U&G)

Kategorie: Geistes- & Sozialwissenschaften·ScienceBlogs Kategorien  ·  Kommentare: 2

  ug.jpgBei den eben zu Ende gegangenen Zeitschriftentagen in Berlin hat sich die Branche durch Rückbesinnung auf ihre journalistischen Wurzeln neu Mut gemacht. Und auch die Medienforschung kann hierzu beitragen, weiss sie doch mittlerweile sehr viel über die Leser von Zeitschriften. Neben der redaktionellen Schwerpunktsetzung, die das Wesen einer Publikumszeitschrift oder allgemein eines Medienangebots bzw. einer Medienmarke ausmacht, kann die Forschung der Medienanbieter mit medienwissenschaftlichen Modellen aufzeigen, warum sich ein Käufer für einen Titel entscheidet (es kann mittlerweile auch das digitale Angebot für iPhone oder iPad sein), aus welchen Gründen der Leser einen Titel (regelmäßig) nutzt, und wie der Leser mit einzelnen Beiträgen bzw. mit Werbung umgeht.

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Autor: Michael Pusler· 20.11.10 · 17:36 Uhr· 2 Kommentare

21. Oktober 2010

Medienforschung als gemeinsame Aufgabe der Medienanbieter

Kategorie: Geistes- & Sozialwissenschaften·ScienceBlogs Kategorien  ·  Kommentare: 2

Die Medienforschung sieht sich großen Herausforderungen gegenüber. Getrieben durch sinkende Erlöse in den Kernfeldern der Verlage geraten Marketingausgaben - worunter Marktforschungsbudgets häufig fallen - zunehmend unter Druck. Sind die Kosten das eine, so steht der Medienforschung auf der anderen Seite dann ein Bedeutungsverlust bevor, wenn es ihr nicht gelingt, sinkenden Umsatzrenditen insb. im Anzeigenbereich mit überzeugenden Argumenten entgegen zu wirken.

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Autor: Michael Pusler· 21.10.10 · 17:32 Uhr· 2 Kommentare

02. August 2010

RFID misst implizites Wahrnehmen

Kategorie: Geistes- & Sozialwissenschaften·Naturwissenschaften·ScienceBlogs Kategorien·Technik  ·  Kommentare: 2

RFIDGeraet.jpgMit dem Magazine Reader gibt es seit kurzer Zeit ein Messinstrument zur passiven, berührungsfreien Erfassung von Lesevorgängen bei Zeitschriftenlesern. Der Magazine Reader funktioniert mittels RFID-Technologie. Die steht für „Radio Frequency Identification", d.h., über Radio- bzw. Funkwellen wird ein aktionsbezogenes Nutzungssignal (etwa das Aufschlagen oder Blättern einer Seite) ausgelöst, gesendet und elektronisch gemessen. Das System besteht aus drei Komponenten, einem passiven Transponder (so genannter „RFID-Tag"), einem aktiven Lesegerät („Reader"), das mittels Radiowellen den Tag mit Energie versorgt und zum Abstrahlen eines Codes veranlasst, sowie der Hard- und Software zur Datenübertragung und Verarbeitung. Die Erfassung der Heftnutzung erfolgt somit über eine passive Messung, Vergessenseffekte - etwa zur Nutzung einzelner Seiten bei nachträglicher Befragung - entfallen.

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Autor: Michael Pusler· 02.08.10 · 12:00 Uhr· 2 Kommentare

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