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13. Juni 2010
Geringes Risiko: Hormonersatztherapie hilft in der Menopause
Kategorie: Medizin · Kommentare: 10
Dr. Katrin Schaudig, Frauenärztin aus Hamburg, brachte zur DLDwomen im Deutschen Museum München eine gute Nachricht für die weiblichen Konferenzbesucher mit: Hormone sind zur Behandlung von Störungen in der Menopause weitaus besser als ihr Ruf.
2003 schrieb der Daily Mirror aus England in großen Lettern, die für die Boulevardpresse typisch sind: „HRT verdoppelt das Brustkrebsrisiko!" Das Akronym steht für Hormonersatztherapie, die bei Frauen ab ungefähr 50 Lebensjahren eingesetzt wird. Ihre Hormonproduktion stellt sich in der Menopause um, wenn der Vorrat der Follikel fast aufgebraucht ist. Die Zahl dieser unbefruchteten Eier reduziert sich von 1,4 Millionen bei der Geburt auf 300000 in der Pubertät und sinkt auf 1000 ab.
Autor: Markus Thierbach· 13.06.10 · 18:00 Uhr· 10 Kommentare
11. Juni 2010
Die Frau und ihr Gehirn
Kategorie: Medizin · Kommentare: 11
Ist das weibliche Gehirn besser oder nur anders als das männliche? Dieser provokanten Frage näherte sich Prof. Dr. Christian Elger von der Universität Bonn aus neurowissenschaftlicher Sicht. Dazu stellte er bei der Konferenz DLDwomen im Deutschen Museum in München verschiedene Studienergebnisse vor.
So erfuhr das Publikum, dass das Gehirn einer Frau mit durchschnittlich 1500g etwa 100g leichter ist als das eines Mannes, dafür aber mehr Oberfläche hat.
Außerdem sind die Neuronen mit viel mehr Synapsen untereinander verdrahtet - besonders in solchen Hirnregionen, in denen Erinnerungen abgespeichert und Emotionen verarbeitet werden. Die hohe Synapsendichte mag laut Elger damit zusammen hängen, dass das Gehirn sehr viele Rezeptoren für Östrogene hat.
Autor: Markus Thierbach· 11.06.10 · 19:00 Uhr· 11 Kommentare
Alles könnte beim Alten bleiben: Bei der DLDwomen wird über die Zukunft der Medien spekuliert
Kategorie: Kultur · Kommentare: 3
Quo vadis, Medien - pardon, klassische Medien? Tageszeitungen. Magazine, TV, Radio. Und wohin werden sich die journalistischen Online-Medien entwickeln? Das sind Fragen, die sich viele Reporter, Redakteure und Verleger stellen.
Eine Podiumsdiskusssion in München zum Thema „The Future of Media" machte sich auf die Suche - nein, nicht nach Antworten, denn die kann zum heutigen Zeitpunkt niemand verlässlich geben, dafür ist zu vieles in Bewegung - aber nach Ansätzen zu möglichen Antworten. Und da die Runde sich bei der Konferenz DLDwomen traf, gab es auch eine passende Unterzeile: „From a Female Perspective". Jochen Wegner, Chef von Focus Online, hatte das Vergnügen, die durchweg weiblich besetzte Runde als Hahn im Korb zu moderieren.

Von Linda Abraham, die mit ihrem Unternehmen Comscore Statistiken über Online-Nutzung erhebt, war zu erfahren, dass Frauen etwas länger pro Tag online sind als Männer, im Netz mehr bei Einkäufen ausgeben, dafür aber zu gleichen Anteilen in sozialen Netzwerken aktiv sind.
Autor: Markus Thierbach· 11.06.10 · 08:30 Uhr· 3 Kommentare
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