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27. Juni 2008
Patientenverfügung: Uneinigkeit über die letzten Stunden des Lebens
Wie weit reicht unser Selbstbestimmungsrecht? Wer entscheidet, welche medizinische Maßnahmen ergriffen werden, wenn schwerkranke Patienten nicht mehr selbst entscheiden können?
Kann eine Patientenverfügung verbindlich vorschreiben, was in solchen Situationen geschehen soll? Muß diese Frage gesetzlich geregelt werden? Die poltische Debatte ist noch lange nicht entschieden.
Autor: Marc Scheloske· 27.06.08 · 06:15 Uhr· 0 Kommentare
25. Juni 2008
Langhans - Internet, die gelebte Kommune
Kategorie: Kultur · Kommentare: 1
Gestern durfte Rainer Langhans, der Kommunen60er, den History Award 2008 an Schüler eines Gymnasiums in Münster überreichen. Diese hatten Demonstrationen Jugendlicher gegen Rechtsradikalismus aus den Jahren 1969 und 2006 verglichen und deren jeweilige Motivation und Folgen erörtert.
Autor: Beatrice Lugger· 25.06.08 · 15:29 Uhr· 1 Kommentar
Sonnen gegen Darmkrebs
Kategorie: Medizin
Mit der Kraft der Sonne produziert der menschliche Organismus Vitamin D und dieses hilft Darmkrebs vorzubeugen, so eine aktuelle Studie des Dana Farber Cancer Institutes in Boston Massachusetts. Ein erhöhter Vitamin-D-Blutspiegel verbessert danach zudem sogar die Überlebenschancen bereits Erkrankter.
Autor: Beatrice Lugger· 25.06.08 · 10:20 Uhr· 0 Kommentare
23. Juni 2008
Datenschutz-GAU: Nebenwirkungen des digitalen Datenhungers
Kategorie: Politik
Kleine Panne mit großer Wirkung: Über viele Monate hinweg war es möglich auf die vertraulichen Daten von rund 500.000 Bundesbürgern online zuzugreifen.
Die Zugangsdaten für die prinzipiell geschützten Daten einiger Einwohnermeldeämter standen versehentlich auf einer Internetseite - Geburtsdaten, Religionszugehörigkeit und sogar Passphotos konnten somit problemlos von jedermann abgerufen werden. Ein Datenschutz-Super-GAU, der zu denken gibt.
Autor: Marc Scheloske· 23.06.08 · 23:48 Uhr· 0 Kommentare
19. Juni 2008
Informationen sichtbar machen: Das Visualisierungstool "Wordle"
Kategorie: Kultur
Das Internet ist eine geheimnisvolle Kiste, in der man ewig stöbern kann. Und in dieser Kiste befinden sich unendlich viele Spielzeuge und Tools, die häufig spannend und manchmal sogar nützlich sind. Meistens - sicherlich - handelt es sich um Spielereien, deren tatsächlicher Nutzwert ehrlicherweise gegen Null tendiert.
Voll im Trend liegen derzeit sog. Visualisierungstools. Aber auch hier gilt, daß man zwar fast täglich neue Werkzeuge ausprobieren kann, die meisten allerdings auch schnell wieder vergißt.
Autor: Marc Scheloske· 19.06.08 · 14:45 Uhr· 0 Kommentare
Times hat Archiv ab 1785 geöffnet
Kategorie: Kultur

Marie Antoinette goes to the guillotine - der Originalartikel aus dem Jahr 1793 steht zum Abruf bereit. Die britische Times hat 200 Jahre Archiv online gestellt. Vom 1.1.1795 bis 31.12.1985 ist jetzt alles lesbar. Schade, dass nicht ähnlich FOCUS oder der New York Times auch aktuelle Artikel online zu lesen ist. Dafür toppt die Times in ihrer historischen Rückschau FOCUS sowieso, aber auch die New York Times, die Artikel bis zum Jahr 1851 anbietet. Viel Spaß beim Schmökern!
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Brockhaus geht online
Werden wir von der Wikipedia regiert?
Autor: Beatrice Lugger· 19.06.08 · 12:45 Uhr· 0 Kommentare
Private Gentests - Verbot in Kalifornien
Die Geschäfte mit einem schnellen Blick ins Erbgut und vermeintlich genauen Vorhersagen für bestimmte Erkrankungen sind nach New York nun auch in Kalifornien untersagt. Die Analysen des Genoms etwa aus Speichelproben sind teuer und liefern dafür im Verhältnis relativ vage Aussagen.
Autor: Beatrice Lugger· 19.06.08 · 10:39 Uhr· 0 Kommentare
Klimaschutzpaket: Luftnummer oder großer Wurf?

Heute hat das Bundeskabinett den zweiten Teil des Klimaschutzprogramms beschlossen. Und Bundesumweltminister Sigmar Gabriel ließe sich am liebsten als Robin Hood der Ökobewegung feiern.
Doch ist der dicke Gabriel wirklich der ruhmreiche Held, der die Republik mit einem Maßnahmenpaket für mehr Energieeffizienz beglückt und gleichzeitig dem Ziel näherbringt, den CO2-Ausstoß bis 2020 um rund 40% Prozent (im Vergleich zu 1990) zu senken? Oder hat er sich von den Verhandlungspartnern einlullen lassen?
Autor: Marc Scheloske· 19.06.08 · 00:12 Uhr· 0 Kommentare
18. Juni 2008
Aufatmen - Handys verursachen keinen Krebs
Kategorie: Medizin·Umwelt · Kommentare: 10
Was hätten wir nur getan, wenn die Metastudie anders ausgefallen wäre? Handys verschrottet, aufgehört zu telefonieren, die Gesellschaft verändert? Jedenfalls sollten wir auf die SAR-Werte achten und unsere Kinder frei sprechen lassen.
Autor: Beatrice Lugger· 18.06.08 · 10:09 Uhr· 10 Kommentare
17. Juni 2008
Der "Nationale Krebsplan" ist wichtig und wirft doch Fragen auf
Kategorie: Medizin · Kommentare: 2
Im Grunde ist es eine Binsenweisheit: je früher Krebserkrankungen erkannt werden, desto erfolgversprechender ist eine Therapie. Einer der Schwerpunkte des "Nationalen Krebsplans", den Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt am Montag präsentierte, ist folglich die Früherkennung.
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Der Kampf gegen die Krebserkrankungen soll aber noch durch weitere Punkte des neuen Maßnahmenpakets intensiviert werden.
Fast eine halbe Million neue Krebserkrankungen pro Jahr
Es genügt, wenn man sich nur kurz die aktuellen Zahlen bewußt macht: jährlich erkranken 436 500 Menschen in Deutschland an Krebs und die Statistik muß ebenfalls binnen 12 Monaten rund 210 000 durch Krebs verursachte Sterbefälle verzeichnen.
Das sind bedrückende Zahlen. Bedrückender noch, wenn man weiß, daß die deutsche Medizin in Sachen Krebsbekämpfung keineswegs in der Champions League spielt. Sowohl was die Diagnose, als auch was die Therapie von Tumorerkrankungen anlangt, so ist man teilweise weit von den internationalen Spitzennationen entfernt.
Die deutsche Medizin ist teilweise weit von der "Champions League" entfernt
Allerhöchste Zeit also, daß Ulla Schmidt ein konzertiertes Vorgehen fordert und mit dem nun vorliegenden "Nationalen Krebsplan" initiiert. Ziel sei es, "die Versorgung der Patienten weiter zu verbessern, die Früherkennung zu stärken und die Zusammenarbeit aller Akteure voranzubringen", sagte Schmidt.
Der Plan, der gemeinsam mit der Deutschen Krebshilfe, der Arbeitsgemeinschaft Deutscher Tumorzentren und der Deutschen Krebsgesellschaft entwickelt wurde,beinhaltet zwei Schwerpunkte:
1. Die Weiterentwicklung und Qualitätssicherung der Krebsfrüherkennung. Dies soll in einer ersten Phase bis 2010 der Hauptakzent sein.
2. Die Versorgung von Krebspatienten soll optimiert werden. Dazu sollen spezialisierte Krebszentren zertifiziert und gefürdert werden. Außerdem sollen Krebsregister ausgebaut und die Zusammenarbeit zwischen Haus- und fachärzten verbessert werden.
Neben diesen beiden Hauptpunkten (Früherkennung und Patientenversorgung) nimmt der Krebsplan zwei weitere Handlungsfelder in den Blick:
Zum einen soll die Überprüfung neuer (aber oftmals sehr teurer) Krebsmedikamente beschleunigt werden. (Diese könnten im Erfolgsfall schneller zur Verfügung stehen.) Zum anderen soll die Informationsarbeit für Tumorpatienten und ihre Angehörigen verbessert werden. (Stichwort: Stärkung der Patientenorientierung)
Das alles sind löbliche Maßnahmen und es besteht kein Zweifel, daß die einzelnen Punkte durchaus richtig und wichtig sind.
Verhältnismäßigkeit der Mittel
Allerdings gilt es jeweils die Verhältnismäßigkeit der Mittel zu beachten. Wenn etwa der Punkt Früherkennung angesprochen wird, so sollte man nicht so naiv sein und glauben, ein flächendeckendes Vorsorgeprogramm für alle Bevölkerungsschichten würde hier Wunder vollbringen. Wie man aus der Kontroverse um den möglicherweise zweifelhaften Nutzen von Mammographie-Screenings lernen kann, können auch Früherkennungsprogramme negative Effekte zeitigen.
Streitfall Brustkrebs-Reihenuntersuchungen: Mehr Schaden als Nutzen?
Zwar stellt nach Ansicht von Experten eine Röntgenmammographie die gegenwärtig effektivste Methode einer frühzeitigen Entdeckung von Brustkrebs dar - allerdings gilt dies nur für Frauen ab 50 Jahren. Und selbst hier kann man darüber streiten, ob die Effekte der sog. "Überdiagnostik" (darunter fallen eben die sog. "falschpositven Befunde") den wirklichen Nutzen überwiegen. (SZ-Artikel zu diesem Thema) Und viel zu häufig sind es schlecht ausgebildete Radiologen, die schlicht die Bilder nicht richtig zu "lesen" vermögen.
Hier stellt sich Frage, ob Vorsorge nicht nur "vorverlegte" Sorge ist...
Wie überhaupt man sich im jahr 2008 fragen darf, weshalb man erst heute wieder seitens der Bundesregierung zu so einer Kraftanstrengung aufrufen muß. Wie kann es sein, daß in Deutschland das medizinische System in Sachen Krebsdiagnose und Therapie teilweise unkoordiniert vor sich hinwurstelt, während andere Länder uns hinsichtlich der Therapieerfolge den Rang ablaufen?
Autor: Marc Scheloske· 17.06.08 · 06:45 Uhr· 2 Kommentare
15. Juni 2008
ScienceBlogger trafen sich in München (III)
Kategorie: Kultur
Kaffeeservice im Kurbelwellen-Design, die Schaumstoff-Wiese als Wohnlandschaft in den 1960ern und nicht zuletzt die Nachhaltigkeit der Kunst - Nach dem regen Austausch beim ScienceBloggertreffen in München konnten wir spannende Einblicke in die Pinakothek der Moderne genießen.
Autor: Beatrice Lugger· 15.06.08 · 06:05 Uhr· 0 Kommentare
14. Juni 2008
ScienceBlogger treffen sich in München (II)
Kategorie: Geistes- & Sozialwissenschaften
Gestern trafen sich in München ScienceBlogger, die für einen Tag ihre Forschung und Aktivitäten ruhen lassen konnten, um sich im Real Life zu begegnen, über Blogkultur und unsere Site auszutauschen. Zudem haben wir viele Impressionen mitgenommen.
Autor: Beatrice Lugger· 14.06.08 · 10:10 Uhr· 0 Kommentare
Kennst Du das Land, in dem Deine Herkunft Deine Bildungschancen bestimmt?
Kategorie: Geistes- & Sozialwissenschaften·Politik
Der nationale Bildungsbericht 2008 liegt vor und stellt unserem Bildungssystem wieder einmal ein schlechtes Zeugnis aus. Es gibt kaum ein anderes Land, in dem die soziale Herkunft so stark die Bildungschancen eines Kindes bestimmt.
Die Zahl derjenigen, die die Schule ohne Abschluß verlassen, ist höher als in anderen Ländern. Die Zahl der Studenten ist dafür im internationalen Vergleich niedriger. Armes Bildungsland Deutschland!
Autor: Marc Scheloske· 14.06.08 · 07:00 Uhr· 0 Kommentare
13. Juni 2008
"Mein Chef weiß, dass ich blogge"
Kategorie: Geistes- & Sozialwissenschaften · Kommentare: 6
Heute war ScienceBlogs-Treffen in München und dies ist einer der Kernsätze, die am späten Nachmittag fielen. "Mein Chef weiß, dass ich blogge." Ein sehr deutscher Satz, wie ich finde, und sehr positiv. Denn, so what? Forschen und bloggen.
Autor: Beatrice Lugger· 13.06.08 · 22:24 Uhr· 6 Kommentare
Wegweisendes Urteil des US-Supreme-Court - Ende für das "System Guantánamo"?
Kategorie: Politik
Man möchte jeden der fünf Richter des höchsten US-Gerichts persönlich zu seiner Entscheidung beglückwünschen. In einem von Juristen als spektakulär bezeichneten Urteil, hat gestern der Oberste Gerichtshof festgestellt, daß auch die Insassen des umstrittenen Militärlagers auf Kuba das Recht auf Zugang zu ordentlichen US-Gerichten haben.
Autor: Marc Scheloske· 13.06.08 · 06:45 Uhr· 0 Kommentare
12. Juni 2008
Alzheimer-Therapie: Den Plaques auf den Leib rücken
Kategorie: Medizin
Auguste Deter war fünfzig Jahre alt, als sie im Jahr 1901 von ihrem Mann in die Klinik gebracht wurde. Binnen eines Jahres hatte sie immer stärker ihr Erinnerungsvermögen eingebüßt, war phasenweise vollkommen orientierungslos geworden und ihre Stimmungsschwankungen zwischen mißtrauisch, hilflos und aggresiv führten dazu, daß ihr Mann sich keinen anderen Rat mehr wußte, als seine Frau den Psychiatern vorzustellen.
Autor: Marc Scheloske· 12.06.08 · 06:30 Uhr· 0 Kommentare
10. Juni 2008
Planet Erde - die EM-TV-Alternative
Kategorie: Umwelt
ARTE zeigt die traumhafte Doku-Reihe Planet Erde der BBC. Das ist das ultimative Alternativ-Fernsehprogramm während der Fußball Europameisterschaft: Von nächsten Montag (16.6) an.
Autor: Beatrice Lugger· 10.06.08 · 13:55 Uhr· 0 Kommentare
Das Nanorisiko
Endlich ereilt uns auch die neue Hysterie vor der neuen unbekannten und unerforschten Gefahr: NANO. - Ein Aufruf an die Forschung und zu mehr Gelassenheit.
Autor: Beatrice Lugger· 10.06.08 · 11:01 Uhr· 0 Kommentare
09. Juni 2008
Ihre Meinung ist gefragt
Kategorie: Politik·Umwelt · Kommentare: 2
Aus aktuellem Anlass - die Internationale Energie-Agentur fordert im Rahmen eines Gesamtpakets zum Klimaschutz den Bau von 1280 Atomkraftwerken in den Jahren 2010 bis 2050 (mehr dazu hier) - wollen wir von Ihnen wissen, was Sie für richtig halten. Brauchen wir Atomkraft oder nicht? Stimmen Sie mit ab, auf unserer Homepage in der rechten Spalte.
Autor: Beatrice Lugger· 09.06.08 · 09:41 Uhr· 2 Kommentare
08. Juni 2008
1280 Atomkraftwerke für den Klimaschutz
Kategorie: Politik·Umwelt · Kommentare: 9
Die Internationale Energie-Agentur (IEA) hatte am Freitag ihre dringlichen Empfehlungen für den Klimaschutz bis zum Jahr 2050 vorgelegt: Demnach bräuchte der Planet Erde zur Klimarettung neben vielen Energiesparinvestitionen, dem Ausbau erneuerbarer Energien etc. von 2010 an jährlich 32 neue Atommeiler. Das macht 1280 neue Atomkraftwerke bis 2050, eine Vervierfachung der Anzahl heutiger AKWs.
Autor: Beatrice Lugger· 08.06.08 · 12:16 Uhr· 9 Kommentare
Mütter von Erdbebenopfern dürfen wieder gebären
Kategorie: Geistes- & Sozialwissenschaften·Politik
Eltern von Erdbebenopfern im Katastrophengebiet wird nun sogar angeboten, Sterilisationen rückgängig zu machen. Doch die Chancen für ein weiteres Kind sind vermutlich eher als gering einzustufen.
Autor: Beatrice Lugger· 08.06.08 · 09:50 Uhr· 0 Kommentare
05. Juni 2008
Phoenix-Mission: Kommunikationsprobleme und erste Erkundungen
Kategorie: Naturwissenschaften·Technik · Kommentare: 2
Seit zehn Tagen befindet sich die Marssonde "Phoenix" nun auf dem roten Planeten. Allerdings konnte sie bislang noch nicht zur Tat schreiten: die ersten Bodenentnahmen mussten nochmals verschoben werden. Kommunikationsprobleme verhindern derzeit, daß "Phoenix" mit direkten Befehlen versorgt werden kann. Währenddessen absolviert die Sonde eine Art Beschäftigungsprogramm und wir auf der Erde üben uns weiterhin in Geduld.
Autor: Marc Scheloske· 05.06.08 · 19:10 Uhr· 2 Kommentare
Heute ist Weltumwelttag und keiner weiß es
Kategorie: Umwelt
Jedes Jahr am 5. Juni ist Weltumwelttag - ein Ereignis, das an den Medien vorbeirauscht, dabei sollte dieser Tag für jeden eine Gelegenheit sein, über das eigene Umweltverhalten nachzudenken. "CO2 - Kick the Habit - Towards a low Carbon Economy" - so der diesjährige Slogan. Die Umweltorganisation der Vereinten Nationen (UNEP) und viele Länder rund um den Planeten Erde beteiligen sich mit vielfältigen Aktionen.
Autor: Beatrice Lugger· 05.06.08 · 07:17 Uhr· 0 Kommentare
04. Juni 2008
Krsko - Abi '86, Tchernobyl - 9/11
Kategorie: Medizin·Technik·Umwelt · Kommentare: 5
Heute hat es mich wieder kalt erwischt. Ein netter Kollege rief an, "weisst Du schon, europaweiter Atomalarm ausgelöst, irgendwas mit ECURIE". Und es entstand das gleiche komische Gefühl wie im Jahr 1986 beim Lernen für's Abi auf dem elterlichen Balkon, als die erste Tchernobyl-Meldung durchs Radio sprach.
Autor: Beatrice Lugger· 04.06.08 · 21:15 Uhr· 5 Kommentare
Europaweiter Atomalarm ECURIE
Kategorie: Technik·Umwelt · Kommentare: 2
Der in Slowenien ausgelöste Alarm gründet auf dem so genannten European Community Urgent Radiological Information Exchange (ECURIE). Hierbei handelt es sich um ein Abkommen, das eine Art Frühwarnung im Falle eines radioaktiven Notfalls innerhalb Europas sichern soll. Aus ARD-Berichten ist gerade zu lesen:
Autor: Beatrice Lugger· 04.06.08 · 20:37 Uhr· 2 Kommentare
Welternährungsgipfel: Patentrezept gegen den Hunger gesucht
Kategorie: Politik
Heute wurde in Rom der Welternährungsgipfel fortgesetzt. Seit gestern beraten hochrangige Politiker und renommierte Experten über Konzepte im Kampf gegen die weltweite Lebensmittelkrise. Neben Sofortmaßnahmen gegen die akuten Versorgungsengpässe, sind nun auch mittel- und langfristig wirksame Strategien gefragt.
Autor: Marc Scheloske· 04.06.08 · 19:10 Uhr· 0 Kommentare
Erstes Frauen-Barcamp Ende August in München
Kategorie: Geistes- & Sozialwissenschaften·Kultur·Technik
An den letzten beiden Tagen im August (30. und 31.) sollen sich Frauen endlich mal als Web2.0-tauglich zeigen. Die Münchener Gruppe "Erstes Barcamp für Frauen" lädt die offenbar durchaus sehr internetaktiven Frauen zum Austausch. Denn es kann nicht sein, dass bei allen größeren Branchenevents Frauen in eklatanter Minderzahl sind.
Autor: Beatrice Lugger· 04.06.08 · 13:03 Uhr· 0 Kommentare
03. Juni 2008
Wasser in Europa - wird alles gut?
Kategorie: Politik·Umwelt · Kommentare: 2
Der aktuelle Europäische Bericht zur Wasserqualität von Badesseen und Küsten liegt vor. Der Badewasser Report zeugt von einem allseitigen Bemühen, das Baden zu verschönern und damit die Einnahmen zu steigern. Alles wird im Schnitt besser, die Hoteliers haben dazu gelernt und Sickergruben oder Kanäle gebaut, die Industrie hat reagiert. Das ist sehr erfreulich. Doch, ob es dem Patienten Mittelmeer und Co wirklich besser geht, bleibt bei diesen Küstenmessungen offen.
Autor: Beatrice Lugger· 03.06.08 · 21:46 Uhr· 2 Kommentare
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