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07.08.08 · 13:56 Uhr

Eine merkwürdige Stellenanzeige

Kategorie: Politik  ·  Kommentare: 84

In der ZEIT findet sich heute eine merkwürdige Stellenanzeige des "Instituts für Wissenschaft und Forschung".

Das Institut für Wissenschaft und Forschung sucht

Professoren und Privatdozenten

zur Betreuung von Doktoranden und Habilitanden.

Tel.: 0681/70 97 692
Fax: 0681/70 97 691

Frau Dr. von Hartenfels


"Institut für Wissenschaft und Forschung"? Nie gehört. Und wenn Institute solch allumfassende Namen haben, wird man doch mißtrauisch. Also Google-Suche gestartet. Dort findet man auf der Instituts-Webseite zwar keine Informationen über die wissenschaftliche Arbeit des Instituts, aber folgende Begrüßung:

"Willkommen beim Institut für Wissenschaft & Forschung

Wer beruflich und privat Verantwortung trägt und sich auch in gesellschaftlichen, sozialen und sonstigen Bereichen engagiert, hat oft nicht die Zeit, eigenen Angelegenheiten die nötige Aufmerksamkeit zu widmen.

Möglicherweise haben Sie zwar ein Studium abgeschlossen, aufgrund Ihres vielfältigen sonstigen Engagements aber nie Zeit gefunden, einen Doktorgrad zu erwerben und durch den Doktortitel als Bestandteil Ihres Namens auch für andere ersichtlich die von Ihnen erbrachte Leistung zum Ausdruck zu bringen.

In solchen und ähnlichen Fällen ( z. B. Erwerb von B.A., M.A., Diplom) können wir Ihnen helfen.

Wir - d. h. das Institut für Wissenschaft & Forschung IWF - sind eine Einrichtung im Sinne des informellen Zusammenschlusses hochqualifizierter Wissenschaftler.

Fachleute unterschiedlicher Disziplinen haben hier zusammengefunden und repräsentieren mittlerweile das gesamte akademische Spektrum, insbesondere die Geistes-, Human- und Sozialwissenschaften, sämtliche medizinische und artverwandte Wissenschaften sowie die Rechts- und Wirtschaftswissenschaften.

Unsere Mitarbeiter sind aufs engste mit dem akademischen Geschehen verbunden und vertraut; die Institutsmitglieder sind mindestens promoviert, vielfach habilitiert."

Ein Schelm, wer Böses dabei denkt.


Nachtrag: Doktorhutmacher linken iranischen Innenminister

 

Autor: Thilo· 84 Kommentare· Permalink· Trackback-URL

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Trackbacks (1)

Eine Fußnote zur Fußnoten-Debatte · Frischer Wind · 26.02.11 · 14:42 Uhr


Kommentare (84)

Kommentar-Direktlink Christian· 07.08.08 · 14:20 Uhr

Ein Blick ins Impressum offenbart weiterhin, dass es sich bei den Betreibern der Seite um das Ehepaar (Doktor-?) Hutmacher handelt. Ein Schelm könnte also zusätzlich noch vermuten, dass man im Institut für Wissenschaft und Forschung vermutlich den Namen mit der Tat hat...

Aber dass solche Einrichtungen jetzt schon über die ZEIT rekrutieren....

Author Profile Page Beatrice Lugger· 07.08.08 · 15:59 Uhr

Es gibt Branchen, die sterben nie aus. Der Bedarf scheint vorhanden zu sein. Ich träume auch immer davon, dass mir irgendwann irgendwer einen Doktor schenkt. Es gibt Journalisten, die wurden sogar Professoren und das ganz legal.

Kommentar-Direktlink Chris· 07.08.08 · 16:06 Uhr

Ich kenne auch einen Prof, der keinen Dr. hat, und das ganz legal und offiziell, kennst Du übrigens auch, Beatrice! ;-)

Kommentar-Direktlink Thilo· 07.08.08 · 17:25 Uhr

@ Beatrice Lugger:

Daß man den Doktor dort GESCHENKT kriegt, glaube ich eher nicht ...

Kommentar-Direktlink Fischer· 07.08.08 · 20:01 Uhr

So was wundert mich gar nicht. Die Titelbeschaffer werben ja teilweise sehr aggressiv auf Wissenschaftsplattformen, wenn man sie denn lässt. Und irgendwo müssen die ihre Leute ja herbekommen.
Soll ein sehr lukratives Geschäft sein, siehe auch den letzten Kommentar von Thilo.

Kommentar-Direktlink Thomas Henne· 11.08.08 · 16:02 Uhr

Es ist an Dreistigkeit kaum zu überbieten, eine derartige "Stellen"anzeige in der ZEIT zu schalten, nachdem die Justiz gerade eine andere große "Promotionsberatung" und den zugehörigen Hannoveraner Jura-Professor stillgelegt hat.

Kommentar-Direktlink Rumpel Stilz· 12.08.08 · 11:16 Uhr

Nicht so ganz gut recherchiert: Anhand der Telefon- und Faxnummer kann man erkennen, dass das Inserat der "Frau Dr. von Hartenfels" von einer "Promotionshilfe" aus Saarbrücken stammt, die auch als "Institut für wissenschaftliche Forschung" auftritt.

Andererseits findet die Uni Münster nichts Schlimmes daran, dass einer ihrer außerplanmäßigen Professoren der Medizinischen Fakultät sich hauptberuflich mit der Promotionsberatung beschäftigt und in Karlsruhe ein entsprechendes Unternehmen betreibt. Es hat bestimmt auch nichts Böses zu bedeuten, dass eben dieser Münsteraner Professor neben der Findung von "Doktorvätern" auch "Scientific Writing" und "Science on Demand" anbietet - natürlich nur für "Firmenkunden"...

Kommentar-Direktlink Thilo· 12.08.08 · 13:50 Uhr

@ Rumpel Stilz:
'ne Recherche war das gar nicht, nur 'ne Google-Suche. Die Leute von der ZEIT hätten das auch in 2 Minuten rausfinden können.
Zu Ihrer Bemerkung über Prof.Hirsch und seine Firma 'Science on Demand': Hirsch ist schon seit 2003 nicht mehr in Münster beschäftigt. ('Außerplanmäßiger Professor' ist keine Anstellung, sondern ein Titel, den man 6 Jahre nach der Habilitation bekommt, wenn man noch in der Forschung tätig ist.) Ansonsten haben sie natürlich Recht und es läuft ja wohl auch ein Ausschlußverfahren des Hochschullehrerverbandes gegen Prof. Hirsch.
Wobei man sagen muß, daß Hirsch und 'Science on Demand' zumindest nach außen versuchen, den Eindruck seriöser Beratertätigkeit zu erwecken. Jedenfalls gehen sie nicht so plump vor wie das "Institut für Wissenschaft und Forschung", auf dessen Webseite ja ganz offen angeboten wird:
"Unser Beitrag reicht [...] bis zur Erstellung (des Vorschlags) einer kompletten wissenschaftlichen Arbeit. Vorschlag deshalb, weil Sie – so die einschlägigen rechtlichen Bestimmungen – eine eigenständige Arbeit einreichen müssen und die unsere nicht einfach übernehmen können."
Zu deutsch soll das wohl heißen: man kriegt zwar eine fertige Arbeit, darf sie aber nicht wörtlich übernehmen.

Kommentar-Direktlink Rumpel Stilz· 12.08.08 · 16:49 Uhr

Hallo Herr Kuessner,

ich bin mir nicht sicher, ob wir uns im ersten Punkt ganz richtig verstehen/verstanden haben. Vielleicht habe ich mich unklar ausgedrückt:

Auftraggeber der "Stellenanzeige" für "Doktor"- und "Habilitationsväter" bzw. "-mütter" ist offenbar nicht das mit der Familie "Hutmacher" assozierte "Institut für Wissenschaft und Forschung" in Süddeutschland, sondern die "West Promotionshilfe" aus Saarbrücken, die sich, bei passender Gelegenheit, auch als "Institut für wissenschaftliche Forschung" bezeichnet. Wundersamerweise haben die auf der Homepage dieser "Promotionshilfe" erwähnten "Mitarbeiter" allesamt zwar akademische Grade, aber keinen Vornamen, und die Homepage hat auch kein Impressum. So mag man Zweifel haben, ob "Frau Dr. von Hartenfels" wirklich existiert.

Mit der Erläuterung des "apl. Prof." haben Sie völlig Recht, zu ergänzen ist allerdings, dass die Ernennung keinen "Automatismus" darstellt: man kann den "apl. Prof." sechs Jahre nach der Habilitation bekommen, wenn man noch forschend tätig ist und wenn die Fakultät dies ihrer eigenen Reputation für zuträglich hält. In letzterem Punkt gehen offenbar die Ansichten des Hochschullehrerverbandes und der Medizinischen Fakultät in Münster auseinander.

Obgleich der Hochschullehrerverband jede Form "kommerzieller" Promotionsberatung verteufelt, ist Herr Hirsch erst apl. Professor geworden, als er bereits seine Firma "Bildung on demand" in Karlsruhe betrieb. Offenbar fand die Fakultät an seiner Tätigkeit nichts Anstößiges, auch wenn die Vermittlung von Doktorvätern und die Erstellung wissenschaftlicher Auftragsarbeiten bei "Bildung on demand" in einem Atemzug bzw. auf einer Seite angeboten werden.

Dass die konziliante Haltung der Uni Münster mit der "Sponsorentätigkeit'" des von Professor Hirsch betriebenen Unternehmens für "sein" früheres Uni-Institut in Verbindung stehen könnte, wäre sicherlich ein polemischer Gedanke. Glaubt man einer überregionalen Zeitung aus Frankfurt/Main vom vergangenen Samstag, so ist Herr Hirsch übrigens seinem Ausschluss aus dem Hochschullehrerverband durch Austritt zuvorgekommen, nachdem er zuvor erklärt hatte, sich mit allen Mitteln gegen einen Ausschluss wehren zu wollen, weil er doch ausschließlich ganz seriös arbeite...

Kommentar-Direktlink Thilo· 12.08.08 · 17:34 Uhr

Tja, da sollten dann wohl die Eheleute Dr.Dr.Hutmacher die Frau Dr.von Hartenfels verklagen, weil sie den Namen ihres "Institut für Wissenschaft und Forschung" unberechtigt verwendet hat.
Die "West Promotionshilfe", deren Faxnummer zufällig mit der von Frau Hartenfels übereinstimmt, bietet übrigens sogar Habilitationen an: http://www.promotion-d.de/index.php?page=47

Kommentar-Direktlink Christian· 12.08.08 · 17:56 Uhr

Interssant - http://www.promotion-d.de scheint sich vorerst aus dem Netz verabschiedet zu haben. Sollte es neben dem digg Effect nun bald auch noch den ScienceBlogs-Effekt (wenn auch mit anderer Wirkweise) geben? ;-)

Kommentar-Direktlink Rumpel Stilz· 12.08.08 · 18:02 Uhr

Das würde bestimmtein lustiger Prozess! Firmensitz der "West Promotionshilfe" ist * [s. Anmerkung], ob dort Damen residieren, die Adel und Doktorgrad in einer Person vereinen und gleichzeitig über die erforderliche Bonität verfügen, Doktorväter und -mütter zu beschäftigen?

Übrigens gibt Familie Hutmacher im Impressum keinen Doktorgrad an, und die Bitte, Bewerbungen an "Dr. Dr. Hutmacher" zu adressieren, dürfte für sich genommen keine unzulässige Führung eines akademischen Grades implizieren.
Aber: ein Schelm, wer Böses dabei denkt!

* Anmerkung:
Die Kontaktadresse der West Promotionshilfe gibt den Waldhausweg 3 in Saarbrücken an. Wenige Meter weiter befindet sich ein Studentenwohnheim.


Kommentar-Direktlink SultanXX· 13.08.08 · 16:04 Uhr

Das mit der Stellenanzeige ist wiklich komisch. Die wolln Leute ranholen um dann Kontakte in die Unis rein ?? zu haben. Ich weiss aber nich was die ganze Aufregung eigentlich soll, denn dass da einer aus Uni drauf anspricht, das glaubt doch wirklich kein Heinzelmann mal. Wer soll da drauf ansprechen, wer wer wer? Und das grade in der jetzigen Zeit, wo dieser eine komische Prof Jzura doch verknackt wurde? Also, ich mein, Leute kommt mal wieder all runter auf den Teppicch. Ball flachhalten ist die Dewise. Es ist doch im Endefekt so: Prommo betreuen an Unis die pds und Uniprofs. Jetzt mal die Frage: wer glaubt denn jetzt ernsthaft, ein Prof oder pd an einer deutschen Uni lässt sich darauf ein, für Kohle irgendwie promo-Betreuung zu übernehmen oder sogar da was zu mauscheln. So irre ist kein promo-betreuer. Vielleicht in usa , da kanns sein, dass sich da einer mit der kohle im endeffekt seine titel zusammenkauft – aber selbst da kommt der doch nur bis zum phd und weiter schon mal nicht. ( und da is es dann auch hübsch legal oder wird legal gemacht, ist dann halt mal sponsoring, und Schlem wer böses denkt, wenn dann die vom sponsor kommenden Leute gut behandelt werden, nein, keine schiebung, aber nein doch, aber nein doch....) Also: es werden an deutschen unis und das ist auch für Österreich für duie Schweiz für EU generell zu sagen – keine drtitel verschaukelt. Wenn überhupt was läuft, dann wohl betrug mit daten, die sich irgendwelche jungs aus technik und maschbau so hinbiegen oder schönfrisiern wies der „doktorvater“ gerne hätte (und der weiss dann von nichts). Wenn rauskommt, Titel futsch. Wenn aber rauskommt : pd oder prof greift kohle ab für seine Dokoraten, dann ab vor den Kadi. Unirauswurf. Pension futsch. So läuft das ab, Leute. Also, macht keiner so blödsinn. Klar, geschleimz, bis zum geht-nicht-mehr, das läuft, und so manche mieze und knilch ist dann nicht über die leistung, sondern über sein gekrieche und seine korrekte arschkriechertour durchgekommen. Dr. arschkiiecher der unterwüfige der I. Mit den typen kannste wahrscheinlich die uniflure reihenweise auslegen........ aber so ist das im leben mit der leistung und mit der gerechtigkeit. Und guckt mal in die promordnungen rein, da stehts reihenweise drin, was geht und was nicht geht: geht uins netz, schöne auszüge, ganz klar die hinweise in den Promordnuneg
Und noch was, wenn manche verbeamteten oder öff. Angestellten typen an den unis nich dermassen kaputt wären, dann brauchen sich die kandidaten gar nicht erst extern umzuhören. Aber geh mal als naWi in die statistikberatung von der uni rein – lachnummer in vielen Fällen. Ja, Leute, wo is dann das Problem, wenn sich einer extern beraten lässt, wie er seine Daten auswertet????? Nix Problem, null und nix. Kann er machen, ist erlaubt, soll er aber besser seim Ansprechpatner an uni sagen. Das gleiche mit literaturrecherchen, mit untersuchungspplanungen oder anleegen von untersuchung, empirisch – die luser sitzen auf ihren hintern, machen um 4 feierabend und lassen dich hängen. Oder turnen irgendwo mediengeil in der welt rum und müssen zu jedem mist aus wirtschaft recht politik unipolitik und straffrecht ihren brei auch noch absondern, der eine da aus münchen, wisst schon wer – soll sich besser mal um seine dienstlichen aufgaben kümmern, der mediengeile clowsn. Aber kein fehlverhalten, aber nein dochn, aber nein doch, und eliteuni obendrein – mediengeiler clown auf allen kanälen, aber natürlich leiden die beruflichen pfflichte nich, aber nein doch nein ....un genau hier, ja genau hier sind die amis cooler: geld kann fliessen an uni und in forschung. Wissen wozu und was rauskommen soll. Aber hier an deutscher uni blasen sich die bilduingsbürger auf und tunten rum die kriechfiguren wie vor 100 jahren in wilhlemkaiserreich. So genug j4etzt, sprech nich gut deutsch, ausl. , aber dass musste mal raus hier. Ich sag euch was. Ihr labert rum, es wird sein wie immer. Ihr labert, die amis machens euch vor, und in 10 jahren habt ihr die rezepte wieder genommen von den amis, dann labert ihr wieder, sie machens vor, un dihr überimmt.

Author Profile Page Thilo Kuessner· 13.08.08 · 17:29 Uhr

@Sultan XX:
Was Sie schreiben, mag alles richtig sein. Aber Ausnahmen bestätigen die Regel.

Ich nehme mal an (aber das ist nur eine Vermutung), daß mit der Anzeige in der ZEIT u.a. auch ausländische Gastprofessoren geködert werden sollen, die an ihren Heimatuniversitäten noch das Promotionsrecht haben.
Inzwischen werden Doktorgrade aus EU-Staaten ja problemlos anerkannt. D.h. man kann eine Promotion auch in Spanien, Osteuropa oder Irland machen und hat dann einen in Deutschland anerkannten Doktor. Das Gehaltsgefälle zwischen Deutschland und anderen Ländern mag da manchen in Versuchung führen.

Es gibt übrigens inzwischen Internet-Foren, wo Nutzer ganz offen darüber berichten, welche Promotionsberatungen "zuverlässig" sind, und welche nur abkassieren ohne die versprochene Leistung zu bringen.
Auf http://www.gomopa.net/Finanzforum/Doktor-Adelstitel-Diplomatenpaesse/Dr-Schroeder-Promotionsberatung.html berichtet z.B. ein begeisterter Nutzer mit dem passenden Namen "Scheck", daß er nebenberuflich in nur 2 Jahren zum Doktor der Wirtschaftswissenschaften an der Universität Malaga (einer durchaus angesehenen Universität in Südspanien) promoviert wurde, dank der Hilfe eines deutschen Promotionsberaters.

Kommentar-Direktlink Rumpel Stilz· 13.08.08 · 19:00 Uhr

Thilo Kuessner:
"Es gibt übrigens inzwischen Internet-Foren, wo Nutzer ganz offen darüber berichten, welche Promotionsberatungen "zuverlässig" sind, und welche nur abkassieren ohne die versprochene Leistung zu bringen.
Auf http://www.gomopa.net/Finanzforum/Doktor-Adelstitel-Diplomatenpaesse/Dr-Schroeder-Promotionsberatung.html berichtet z.B. ein begeisterter Nutzer mit dem passenden Namen "Scheck", daß er nebenberuflich in nur 2 Jahren zum Doktor der Wirtschaftswissenschaften an der Universität Malaga (einer durchaus angesehenen Universität in Südspanien) promoviert wurde, dank der Hilfe eines deutschen Promotionsberaters."

Schade nur, dass man weder die Authentizität des Autors dieser Aussage noch deren Wahrheitsgehalt überprüfen kann. Es gibt auch Foren im Internet, die die Seriosität von "Gomopa" in Frage stellen. "Gomopa" überprüft auch die Glaubwürdigkeit von Forenteilnehmern ebensowenig oder noch weniger als die Anzeigenabteilung der "Zeit" die Seriosität der Auftraggeber von Stellenanzeigen.

Ein "offener" Bericht über Erfahrungen mit Promotionsberatern wäre für mich nur ein solcher, in dem Herr Klaus Meier aus Münster mit Klarnamen berichtet, dass er zum Thema "Mundraub in der juristischen Literatur des 19. Jahrhunderts" mit Hilfe des Promotionsberaters Dr. Werner Allesschlau innerhalb von zwei Jahren an der Uni Köln promoviert hat. Das könnte man (abgesehen von dem angegebenen Zeitraum von zwei Jahren und dem Umfang der Mitwirkung des Dr. Alleschlau) objektiv überprüfen. Sich in "Gomopa" oder anderen Foren unter einem Alias selbst zu loben oder Konkurrenten madig zu machen, ist hingegen kein Problem - "offen" und die Verwendung eines Alias wie "Scheck" impliziert aber für mich einen gewissen Widerspruch...
Die Diskussion zieht aber immer weitere Kreise von ihrem Ursprung.

Author Profile Page Thilo Kuessner· 13.08.08 · 19:11 Uhr

@ Rumpel Stilz:
Eigentlich sollte es sich ja nachprüfen lassen, ob an der Universität Malaga 1999 oder 2000 ein Deutscher in Wirtschaftswissenschaften promoviert wurde und wer der Doktorvater war. So viele deutsche Doktoranden wird es da auch nicht geben.

Kommentar-Direktlink Rumpel Stilz· 13.08.08 · 19:27 Uhr

Thilo Kuessner:

"Eigentlich sollte es sich ja nachprüfen lassen, ob an der Universität Malaga 1999 oder 2000 ein Deutscher in Wirtschaftswissenschaften promoviert wurde und wer der Doktorvater war. So viele deutsche Doktoranden wird es da auch nicht geben."

Das wird mank, mit einem gewissen Aufwand, herausbekommen können, wobei bislang von einem Jahr der angeblichen Promotion in Malaga (wo die Promotion übrigens in den Wirtschaftwissenschaften prinzipiell etwa zwei Jahre dauert...) noch nicht die Rede war.

Wissen wir dann aber, ob einer der 1999 oder 2000 promovierten Deutschen mit dem Alias "Scheck" aus "Gomopa" identisch ist und ob/was der Promotionsberater Dr. Schröder damit zu tun hat? Wie finden wir das ohne kleine Inquisition heraus, wenn der Promovend seine Erfahrungen offenbar lieber unter dem Alias "Scheck" als unter seinem Klarnamen berichtet?

Author Profile Page Thilo Kuessner· 14.08.08 · 00:02 Uhr

Das gehört zwar nicht wirklich zum Thema, aber mit der Promotionsdauer in Spanien ist das m.W. so, daß man erst 2 Jahre Doktoranden-Kurse machen muß und DANACH mit der Arbeit an der Dissertation beginnt, die noch einmal 3,4,5,... Jahre dauert. Jedenfalls kenne ich das so aus der Mathematik.

Kommentar-Direktlink Rumpel Stilz· 14.08.08 · 08:26 Uhr

In den Wirtschaftswissenschaften (aber nicht nur dort) ist in Spanien seit etlichen Jahren ein Promotionsverfahren die Regel, in dem im ersten Studienjahr bestimmte "Credits" durch Studienleistungen zu erbringen sind, während im zweiten Studienjahr eine "Dissertation" zu verfassen ist. Es handelt sich somit um ein "Promotionsstudium" mit strukturierten Inhalten und einem kalkulierbaren zeitlichen Rahmen, das dem "Doktoratsstudium" in Österreich nicht ganz unähnlich ist. "Früher" gab und möglicherweise auch heute noch daneben gibt es aber auch in etlichen Fachbereichen die "traditionelle" Variante der Promotion, bei der vier- bis sechsjährige Arbeit an der Dissertation keine Ausnahme ist. (Wir kommen aber wirklich langsam vom Hölzchen auf die kleineren Stöckchen - es hat aber alles mit Wissenschaft zu tun...)

Kommentar-Direktlink Dr. Lois Dr. Marie Hutmacher· 16.08.08 · 12:51 Uhr

In der Tat eine merkwürdige Stellenanzeige. Und in der Tat ein –euphemistisch formuliert – merkwürdiges Unternehmen, welches diese Anzeigen ( zwischenzeitlich sind mehrere erschienen ) platziert hat. Wir, das Institut für Wissenschaft und Forschung mit Sitz am Ammersee, haben damit jedenfalls nicht das geringste zu tun. Vielmehr hat offensichtlich eine West Promotionshilfe GmbH aus Saarbrücken unseren Namen für Ihre Machenschaften missbraucht. Wir haben die Herrschaften umgehend abgemahnt, was diese offensichtlich nicht im geringsten beeindruckt hat. Nun bleibt nur die Klage in der Hoffnung, dass dieses obskure Unternehmen überhaupt dingfest zu machen ist.

Im übrigen sind wir rein zufällig auf den Blog gestoßen. Wir waren einerseits überrascht, wie gut der Sachverhalt von einem Kommentator recherchiert worden war, andrerseits aber auch entsetzt, wie voreingenommen undifferenziert und billig Effekt haschend andere zu kommentieren sich bemüßigt fühlten („...dass es sich bei den Betreibern der Seite um das Ehepaar (Doktor-?) Hutmacher handelt. Ein Schelm könnte also zusätzlich noch vermuten, dass man im Institut für Wissenschaft und Forschung vermutlich den Namen mit der Tat hat...“). Der Kommentator kann sich gerne ( und dies ist nicht ironisch gemeint ) mit uns in Verbindung setzen, damit wir ihn bezüglich unserer Arbeit aufklären können.

Dr. Lois Dr. Marie Hutmacher

Kommentar-Direktlink Thilo· 16.08.08 · 19:31 Uhr

Ich verzichte auf einen Kommentar hierzu, weil sich ja jeder Leser anhand der im Beitrag verlinkten Webseite http://www.institut-wissenschaft-forschung.de/ ein eigenes Bild über die Arbeit des 'echten' Instituts für Wissenschaft und Forschung machen kann.

Wie schon oben erwähnt, fand ich folgenden Satz besonders aufschlußreich: "Unser Beitrag reicht [...] bis zur Erstellung (des Vorschlags) einer kompletten wissenschaftlichen Arbeit. Vorschlag deshalb, weil Sie – so die einschlägigen rechtlichen Bestimmungen – eine eigenständige Arbeit einreichen müssen und die unsere nicht einfach übernehmen können."

Solche deutlichen Formulierungen findet man auf der Seite des 'falschen' Instituts für Wissenschaft und Forschung übrigens nicht :-)

Kommentar-Direktlink Marc· 16.08.08 · 21:19 Uhr

Noch eine Randbemerkung zum "echten" Institut für Wissenschaft und Forschung:

Ich kann nicht behaupten, daß meine Zweifel, ob es sich hierbei um eine auch nur annähernd seriöse Dienstleistung handelt, kleiner geworden sind, nachdem ich mir die Internetseite genauer angesehen habe.

Schon allein was die sprachliche Qualität, Orthographie und Zeichensetzung angeht, kommt einem beim Durchlesen eher das Gruseln.

Kommentar-Direktlink Rumpel Stilz· 17.08.08 · 19:08 Uhr

Mittlerweile sind im Impressum des "Instituts für Wissenschaft und Forschung" (ein Name, der sich häufiger findet) beide Hutmachers (Marie und Lois) als "Dr." ausgewiesen. Warum man Bewerbungen um eine Anstellung an "Dr. Dr. Hutmacher" richten soll, bleibt rätselhaft. Zwei Doktoren sind kein "Dr. Dr." sondern "Drs." oder Doktores.In der Deutschen National Bibliographie findet man weder von Marie Hutmacher noch von Lois Hutmacher Spuren eines wissenschaftlichen Schaffens. Das hat nichts zu bedeuten, weil man natürlich auch im Ausland legal promovieren kann. Sofern das (in jüngerer Vergangenheit) im EG-Bereich passiert, kann man sich dann auch (ohne Fakultätszusatz) in Deutschland legal als "Dr." bezeichnen. Die Behauptung, dass der Doktorgrad Namensbestandteil sei, zeugt allerdings von wenig Sachkenntnis. Was der Unterschied zwischen "Ghostwriting" und dem Vorschlag einer kompletten Arbeit ist, kann ich nicht erkennen. Ich freue mich aber weiterhin auf einen Prozess zwischen "Institut für Wissenschaft und Forschung" und der "West Promotionshilfe" und bin dankbar, wenn Familie Hutmacher den Termin mitteilt.

Kommentar-Direktlink RobX· 14.11.08 · 11:47 Uhr

Ich finde es schon komisch, dass man auf "http://promotion-d.de" beim Formular zur Anforderung eines Infobogens die AGBs bestätigen muss, die ich aber nirgendwo auf der Seite finden kann...

Kennt jemand zufällig ein seriöse Promotionshilfe / Beratung?
Ich als würde gerne nebenberuflich im Ingenieursbereich promovieren.

Kommentar-Direktlink hans· 08.07.09 · 23:41 Uhr

Ich bin heute am diesem Institut am Ammersee gewesen. Leider sieht es sehr verwahrlost und nicht nach einem Insitut aus. Kein Mensch ist da und für mich sieht das eher nach einer Briefkastenfirma aus. Wen es interessiert hinter dem Haus gab es ein Schild auf dem von einem Dr. med. Richard Hutmacher die Rede war - kann nun jemand was damit anfangen?

Author Profile Page Thilo Kuessner· 09.07.09 · 00:54 Uhr

Interessant. Laut Impressum heißen die Besitzer eigentlich Marie und Lois Hutmacher.
Die Hutmachers lesen hier ja mit (und werden per e-Mail über neue Kommentare automatisch informiert), vielleicht können sie uns ja aufklären.

Kommentar-Direktlink godhika· 09.07.09 · 01:12 Uhr

Hmmm - wenn man nun nach einem Dr. med. Richard Hut(h)macher sucht (mal mit h, mal ohne geschrieben) landet man wieder in (zumindestens im Stadtverband) Saarbrücken - Zufall? Vielleicht gibt es doch nur ein "Institut für Wissenschaft und Forschung"? Nun genug der Mutmassungen, aber dubios wirkt das allemal.

Kommentar-Direktlink Hans· 09.07.09 · 08:15 Uhr

Nunja Dubios oder nicht. Das Institut von den Hut(h)machers existiert jedenfalls nicht - meterhohes Gras (incl restlich verwildertes Grundstück) und Rollläden die am hellichten Tag zu sind, sind kein Indiz für große Betriebsamkeit. Hat jemand schon einmal versucht unter den Telefonnummern anzurufen? Weiß jemand was die Damen und Herren verlangen für Ihre "Dienste"? Zur Verteidigung der Hut(h)machers - Ich glaube nach meinen Recherechen tatsächlich eine Vermittlungstätigkeit alleine wäre nicht strafbar (nur wenn dem Professor Geld bezahlt würde).

Kommentar-Direktlink hans· 09.07.09 · 11:24 Uhr

Ja das stimmt schon. Jedoch sind Pauschalverurteilungen auch nicht wirklich der letzten Weisheit schluss. Ich denke bis zur Vermittlertätigkeit gibt es kein Problem alles was darüber hinausgeht ist ein Problem - da ist sozusagen der Cut. Die Frage ist für mich eher warum die Leute sich so bedeckt halten, wenn es denn dann doch legal ist. Scheinnamen, Briefkastenfirmen, Handynummern - alles das macht es für die potentiellen Klienten nicht leichter. Warum also die Maskerade wenn alles so seriös abläuft? Und was sind die Leute bereit dafür zu bezahlen -sind das eher 5000 Euro oder 15000 Euro oder gar noch mehr...?

Kommentar-Direktlink Sophie Brunner· 01.08.09 · 10:00 Uhr

Ich kann mich über eure Pauschalverurteilungen nur wundern. Und über die Leichtigkeit, mit der Spekulationen zu (angeblichen) Fakten gemacht werden. Ich jedenfalls habe das Institut für Wissenschaft und Forschung und die Eheleute Drs. Huthmacher als äußerst kompetent und zuverlässig erlebt. Innerhalb weniger Wochen konnten Sie mir aufgrund ihrer guten Beziehungen zu verschiedenen Universitäten eine Promotionsstelle vermitteln. Selbst hatte ich fast ein Jahr vergeblich nach einer Promotionsmöglichkeit gesucht. Und ich kenne einige andere Kandidaten, die ebenfalls erfolgreich vermittelt wurden. Im übrigen befindet sich das Institut in einer schönen Villa am Ammersee. Von einer Briefkastenfirma kann nun wirklich nicht die Rede sein.

Author Profile Page Thilo Kuessner· 01.08.09 · 10:42 Uhr

Für den Deutschen Hochschulverband (DHV), die Standesvertretung der Universitätsprofessoren, stehen gewerbsmäßige Promotionsberater generell "im Verdacht, an der Vergabe unredlicher Doktortitel beteiligt zu sein". Ein Doktorvater, der dabei erwischt werde, könne nicht Mitglied im Verband sein, betont Sprecher Matthias Jaroch.

Im Übrigen ist die Formulierung "Unser Beitrag reicht [...] bis zur Erstellung (des Vorschlags) einer kompletten wissenschaftlichen Arbeit. Vorschlag deshalb, weil Sie – so die einschlägigen rechtlichen Bestimmungen – eine eigenständige Arbeit einreichen müssen und die unsere nicht einfach übernehmen können." keine Spekulation oder Pauschalverurteilung, sondern ein wörtliches Zitat von der IWF-Seite.

Wo und zu welchem Thema haben Sie denn mit Hilfe des IWF promoviert?

Kommentar-Direktlink Günter Abel· 01.08.09 · 12:04 Uhr

Ich dachte, wir leben in einer freien Gesellschaft, nicht in einer Gesellschaft des generellen Verdachts. Oder hat der Deutsche Hochschulverband, wohlgemerkt die Interessenvertretung der Hochschullehrer, etwa Probleme mit privaten Initiativen im Hochschulbereich. Dann sollten eben diese Professoren und sonstige Verantwortliche für ein besseres Aus- und Weiterbildungssystem sorgen. Gäbe es nicht die bekannten katastrophalen Verhältnisse an deutschen Hochschulen, wären private Initiativen überflüssig. Und sie sollten nicht eigene Vereine gründen (beispielsweise Uni Dresden – EIPOS), die viel Geld mit Promotionen im osteuropäischen Ausland verdienen. Quod licet Iovi, non licet bovi. Was die einen dürfen, dürfen andere noch lange nicht. Was meint der Deutsche Hochschulverband denn dazu?!

Kommentar-Direktlink Gerhard Pollak· 01.08.09 · 12:27 Uhr

Leider Gottes ist die Ausbildung im Rahmen der neuen Bachelor- und Masterstudiengänge so schlecht und viele Studenten so überfordert, dass sie selbst am Ende des „Studiums“ oft nicht einmal wissen, wie man eine Thesis aufbaut und ausführt. Sie haben semesterlang nur gepaukt. Von Kompetenzerwerb für wissenschaftliches Arbeiten kann nicht die Rede sein. Das ist das Defizit der Hochschulen und der neuen Studiengänge. Daran haben weder Professoren noch Politiker bisher etwas geändert. Es ist deshalb gang und gäbe, dass Studenten sich private Hilfe holen. Wie Schüler Nachhilfeunterricht nehmen müssen. An der Formulierung "Unser Beitrag reicht [...] bis zur Erstellung (des Vorschlags) einer kompletten wissenschaftlichen Arbeit. Vorschlag deshalb, weil Sie – so die einschlägigen rechtlichen Bestimmungen – eine eigenständige Arbeit einreichen müssen und die unsere nicht einfach übernehmen können“ kann ich selbst nichts Anstößiges finden. Natürlich muss ein solcher Vorschlag von dem Studenten so überarbeitet werden, dass daraus eine eigenständige Arbeit entsteht. Aber er hat wenigsten einmal ein Gerüst, an das er sich halten kann. Ansonsten – s. oben – verliert er völlig den Boden unter den Füßen. Also: Lehre verbessern – Betreuung verbessern – den Studierenden bessere Studienbedingungen (auch soziale Bedingungen) geben. Und nicht sich in professoraler Selbstherrlichkeit sonnen.

Author Profile Page Thilo Kuessner· 01.08.09 · 13:49 Uhr

Falls es jemanden interessiert: die mit "Sophie Brunner", "Günter Abel" und "Gerhard Pollak" unterschriebenen Kommentare stammen alle von derselben IP-Adresse in Bayern. Und

Natürlich muss ein solcher Vorschlag von dem Studenten so überarbeitet werden, dass daraus eine eigenständige Arbeit entsteht. Aber er hat wenigsten einmal ein Gerüst, an das er sich halten kann.
finde ich schon eine bemerkenswert deutliche Aussage.

Kommentar-Direktlink Sophie· 01.08.09 · 14:27 Uhr

Gerd, Günter und ich wohnen in derselben WG. Na und? Steht man auch unter Generalverdacht, nur weil man in Bayern lebt? Besser mal um die teilweise unhaltbaren Zustände an den Unis kümmern statt sich damit zu bekleckern, was der DHV meint oder nicht meint. Trotzdem noch ein schönes Wochenende. Aus Bayern.

Kommentar-Direktlink Christian A.· 01.08.09 · 14:30 Uhr

Hmm ... Wie **** muss der Besitzer der IP in Bayern eigentlich sein? Vielleicht meldet er/sie (da scheint es sich ja nicht ganz sicher zu sein) sich nochmal-

Kommentar-Direktlink Hans· 04.08.09 · 10:57 Uhr

Die Sophie, der Günter, und der Gerd machen Marketing für das Institut und die wunderschöne Villa in Bayern (mit meterhohem Gras), die keine Breifkastenfirma ist. Fraglich nur warum dann zu diesen Geschichten auf der Webside ein halbwahrer Name angegeben wird (Lois anstatt Richard Alois) und Hutmacher ohne h und solche Späßchen - wozu das Affentheater wenn alles so seriös sein soll? Im impressum ist zudem keine Gesellschaftsform des Instituts angegeben - das ist eigentlich ein Rechtsverstoß... nur mal ganz nebenbei. Bestimmt gibt es dafür auch einen ganz EINFACHEN Grund... Stimmts Sophie, Günter und Gerd aus Bayern?

Kommentar-Direktlink Hans· 04.08.09 · 11:09 Uhr

Nachtrag: Wobei ich den Marketing Freunden Sophie, Günter und Gerd aus BAyern nach dem Besuch von EIPOS recht gebe - ist schon bisschen merkwürdig wie der DHV das dulden kann. Auf der Site sind die Gebühren von €28k für das Basisprogramm und die €33k für das Premium Promotions porgramm genannt. Ich meine hier wird auch Geld für eine Promotion verlangt - so richtig sauber ist das aus meiner Sicht erstmal auch nicht, da man sich damit immer in die anrüchige Ecke begibt.

Kommentar-Direktlink Sophie Brunner· 04.08.09 · 18:14 Uhr

A propos Promotionsberatung und seriös oder nicht seriös: Im Zusammenhang mit meinem Promotionsvorhaben – s. oben – wurde mir ein Franz X. HIch habe die Adresse gelöscht und den Nachnamen abgekürzt, um die Rechte des Betroffenen zu schützen. Falls es Belege für die Behauptungen gibt, bitte ich um eine Verlinkung, dann kann gerne auch der volle Name genannt werden. Ich habe auch im restlichen Kommentar jeweils den Namen abgekürzt. TK Aitrach benannt, der auch eine Wirtschaftsberatung betreibt. Meine Recherchen ergaben, dass dieser Herr wahlweise als Franz H, Dr. Franz H, Prof. Dr. Franz H, Prof. Dr. Dr. Franz H und Prof. Dr. multi. Franz H auftritt bzw. sich als solcher bezeichnen lässt. Aus zuverlässiger Quelle ist mir bekannt, dass gegen diesen Herrn zwischenzeitlich ein staatsanwaltschaftliches Ermittlungsverfahren wg. Titelmissbrauchs läuft. Ich glaube, um solche Herrschaften sollte man sich kümmern. Und sich nicht den Kopf darüber zerbrechen, ob die Gesellschaftsform eines Instituts korrekt wiedergegeben ist.

Kommentar-Direktlink Hans· 05.08.09 · 10:18 Uhr

Liebe Sophie (Günter,Gerd, oder wie du auch immer heisst),

das einzige was du kannst ist, den einen Missstand mit einem Anderen rechtfertigen - das macht es aber keinesfalls besser!!
Wenn deine Promotionsvermittler deinem Dr. Vater in irgendeiner Weise Geld oder etwas anderes (Wertvolles, Werthaltiges) zugesteckt haben (was du wahrscheinlich NIE zweifelsfrei klären kannst) - dann ist DEIN Titel genauso illegal wie der des Herrn den du oben beschrieben hast. Also nimm den Mund nicht so voll - du kennst sicherlich den Spruch mit dem Glashaus und den Steinen....

Kommentar-Direktlink Sophie· 05.08.09 · 12:08 Uhr

Nochmals zu dem ominösen Franz HIch habe die Adresse gelöscht und den Nachnamen abgekürzt, um die Rechte des Betroffenen zu schützen. Falls es Belege für die Behauptungen gibt, bitte ich um eine Verlinkung, dann kann gerne auch der volle Name genannt werden. Ich habe auch im restlichen Kommentar jeweils den Namen abgekürzt. TK aus 88 319 Aitrach, XXXXX: Dieser arbeitet im Bereich der Promotionsberatung/-vermittlung mit einem Mathias SIch habe die Adresse gelöscht und den Nachnamen abgekürzt, um die Rechte des Betroffenen zu schützen. Falls es Belege für die Behauptungen gibt, bitte ich um eine Verlinkung, dann kann gerne auch der volle Name genannt werden. Ich habe auch im restlichen Kommentar jeweils den Namen abgekürzt. TK, Wissenschaftliche Beratungsstelle Lichtenstein, zusammen. Mir ist zu Ohren gekommen, dass dieser Herr S, der auch als Prof. Dr. Mathias S auftritt, zwischenzeitlich rechtskräftig verurteilt wurde. Weiß dazu jemand Näheres? Insbesondere auch, welche Geschäfte die beiden Herren im einzelnen miteinander tätigen/getätigt haben? Die Leser des Blogs wären sicher für nähere Informationen dankbar.

Kommentar-Direktlink hans· 05.08.09 · 14:55 Uhr

Nochmals zu dir. Dir ist schon klar, dass du den Titel Bitte keine Beleidigungen. Also gib ihn lieber gleich wieder freiwillig ab, bevor Bitte keine Beleidigungen....

Kommentar-Direktlink strappato· 05.08.09 · 15:28 Uhr

Solange dem "Dr.-Titel" - der ja nur ein akademischer Grad ist - besonders in den deutschsprachigen Ländern soviel Prestige zugesprochen wird, wird es diese Dienstleistung geben. Das ist durch Bologna und die offenen Grenzen einfacher geworden. Darüber Aufregen tun sich doch vorzugsweise diejenigen, die es aus welchen Gründen auch immer, nicht zum Dr. geschafft haben. Diese "Stellenanzeige" richtet sich eher an Ghostwriter und deren Betreuung. Wird übrigens nicht schlecht bezahlt, wie ich aus der Medizin-Szene hörte, wo so mancher aus der Pharmaindustrie gerne einen "Dr." auf die Visistenkarte drucken würde, und auf der anderen Seite Ghostwriting von wissenschaftlichen Berichten und Artikeln zum täglichen Geschäft gehört.

Author Profile Page Thilo Kuessner· 09.08.09 · 01:27 Uhr

@ sophie:
Ich möchte Sie bitten, hier im Blog keine konkrete Behauptungen über Personen ohne Quellenangaben aufzustellen.
Also, wo findet man die Information, daß es Ermittlungen gegen Herrn Herz bzw. eine Verurteilung von Herrn Schroeder geben soll? Gibt es irgendwelche Pressemeldungen oder offiziellen Verlautbarungen dazu? Oder ist das nur ein Gerücht?

Author Profile Page Thilo Kuessner· 09.08.09 · 09:50 Uhr

Ich habe einige der Kommentare oben moderiert. Das bedeutet nicht, daß ich die Aussagen für unglaubhaft halte. Aber Anschuldigungen mit vollem Namen und Adresse sollte man nur dann öffentlich machen, wenn man sie auch belegen kann. Falls "Sophie" Belege für ihre Behauptungen hat, bitte ich um Verlinkung. (Dann gerne auch mit voller Namensnennung.)

Kommentar-Direktlink Sophie· 09.08.09 · 15:20 Uhr

Werter Herr Kuessner,

das Ermittlungsverfahren gegen Franz H aus 88 319 Aitrach, XXX wegen des Missbrauchs von Titeln und Berufsbezeichnungen wird bei der Staatsanwaltschaft Ravensburg unter dem Aktenzeichen 32 Js 13 287/09 geführt.

Ich kann nur noch einmal wiederholen: Kümmern Sie sich um solch schwarze Schafe statt das absolut seriöse Institut für Wissenschaft und Forschung IWF systematisch durch den Dreck zu ziehen resp. ziehen zu lassen. Dem IWF bzw. seinen Vertretern kann ich nur den juristischen Rat geben, per Einstweilige Verfügung, mit Schadensansprüchen etc. gegen den Blogbetreiber hinsichtlich der Nennung ihres Namens im Blog vorzugehen. Denn – wie Sie durchaus zutreffend anmerken - „Anschuldigungen mit vollem Namen und Adresse sollte man nur dann öffentlich machen, wenn man sie auch belegen kann“ (was ich [!] hiermit tue). Ergo: Belegen Sie die ungeheuerliche Aussage „...bevor die Hutmachers wie der Jura Prof aus Hannover auffliegen und alle ihre vermittelten Promovenden mit ins verderben reißen....“ oder unterlassen Sie die Nennung des (Instituts- und Privat-) Namens, und zwar im gesamten Blog und auch auf Suchergebnislisten.

Author Profile Page Thilo Kuessner· 09.08.09 · 20:00 Uhr

@ Sophie:
1. Wenn Sie über belastbare Informationen verfügen, können Sie mir diese gerne zuschicken und ich werde dann ggf. einen Artikel daraus machen.
2. Es gibt einen Unterschied zwischen (auch polemischen) Meinungsäußerungen und Tatsachenbehauptungen. Mein Artikel enthält an Tatsachenbehauptungen nichts, was nicht auf der eigenen Webseite des IWF nachzulesen wäre.
3. Es geht nicht nur um schwarze Schafe, sondern darum, daß wir Promotionsvermittlungen grundsätzlich kritisch sehen, vor allem wegen der fehlenden Transparenz.

Kommentar-Direktlink S.S.T.· 22.08.09 · 10:11 Uhr

Bielefeld/München - Bundesweit wird nach Medienberichten gegen rund 100 Professoren wegen des Verkaufs von Doktortiteln ermittelt.

http://www.nw-news.de/news/nachrichten/3086182_KriminalitaetHochschulen.html

Author Profile Page Thilo Kuessner· 22.08.09 · 12:15 Uhr

Den Presseberichten zufolge handelt es sich bei den Verdächtigen um Honorarprofessoren. (Das sind in der Regel Leute aus der Wirtschaft, die gelegentlich einzelne Vorlesungen an der Uni handelt. Wikipedia: "Honorarprofessuren gewinnen zunehmend an Attraktivität bei Führungskräften in Wirtschaft und Politik, da der Titel im Gegensatz zum Ehrendoktor oder zum Ehrenprofessor ohne den einschränkenden Zusatz „h. c.“ (honoris causa) verwendet wird und somit das Fehlen der vollen Funktion des Professors und gegebenenfalls eines ordentlichen Rufs an eine Hochschule unsichtbar ist. Die Hochschulen profitieren indes vom Wissenstransfer der Dozenten und Lehrbeauftragten. Von Honorarprofessoren wird bezüglich ihres Einsatzes in der Lehre lediglich erwartet, dass zwei Semesterwochenstunden pro Semester unentgeltlich gelehrt wird. Die Idee dahinter ist es, Personen aus der Praxis auch für die Lehre zu gewinnen und eng an die Hochschule zu binden.") Das finde ich, wenn es so stimmt, ein bißchen überraschend, denn Honorarprofessuren halten zwar Vorlesungen, sollten aber eigentlich wenig mit Prüfungen zu tun haben.

ZEIT online schreibt auch noch auf
http://www.zeit.de/online/2009/35/doktortitel-kauf-korruption : "In Deutschland gebe es zehn bis zwanzig solcher sogenannten Beratungsfirmen, die mehrere Millionen mit dem Titelverkauf verdienen. Dabei gehe es nicht nur um die Vermittlung eines Doktorvaters, der Geld dafür bekomme, wenn er deren Kunden als Doktoranden annimmt. Die hohen Summen wiesen vielmehr darauf hin, dass die Leistung über die Vermittlung hinausgehe."

Kommentar-Direktlink S.S.T.· 22.08.09 · 12:26 Uhr

Sollten die Vorwürfe stimmen, bleibt nur die Hoffnung auf erhebliche strafrechtliche Konsequenzen für Käufer und Verkäufer.

Na ja, hoffen darf man ja.

Kommentar-Direktlink Thilo· 01.09.09 · 17:06 Uhr

Laut SPIEGEL sind viele Mediziner unter den Titelbetrügern: http://www.spiegel.de/unispiegel/studium/0,1518,645833,00.html

Author Profile Page Thilo Kuessner· 03.09.09 · 11:16 Uhr

Doktorspiele auf Spiegel-Online: http://www.spiegel.de/unispiegel/wunderbar/0,1518,646160,00.html

Kommentar-Direktlink Titelkäufer· 04.09.09 · 19:45 Uhr

Leider ist dein Artikel so aktuell wie eh und je. Schau dir unbedingt mal dieses Projekt an

http://www.titel-kaufen.de/akademischer-grad/dr-titel-kaufen-doktortitel-ohne-studium.php

Gibt sicher genügend Leute, die das für bare Münze nehmen :-)

Kommentar-Direktlink Frank· 04.09.09 · 21:57 Uhr

Doch, das scheint schon Satire zu sein. Schau mal genau in den Footer.

Author Profile Page Thilo Kuessner· 04.09.09 · 22:09 Uhr

Das Sonderangebot ist auch gut:

Besorgen Sie sich noch heute ein Diplom oder ein Bachelor, dann gibt es einen Master of Christian Counseling Psychology sowie einen Master of Exorcisms dazu. Nur 14 Tage gültig!

Wobei - so wesentlich seriöser wirken die Webseiten der echten Promotionsberatungen auch nicht.

Kommentar-Direktlink Hans· 16.11.09 · 11:35 Uhr

Hallo Gemeinde,

unser letzter Eintrag zum Thema Hutmacher ist wie man sehen kann schon ein bisschen her. Gestern bin ich einmal wieder an der "Villa" vorbeigefahren und oh wunder es brannte Licht. Anscheinend ist das "INSTITUT" derzeit besetzt (Hört, hört!). Gibt es sonst jemanden der schon etwas Neues weiß zu unseren Freuden aus Bayern?

Kommentar-Direktlink Dr. Silke Vieweg· 27.02.10 · 11:21 Uhr

Ja, es gibt Neues von den "Freunden aus Bayern", konkret, eine Kommunikationslücke!
Fa. Hutmacher (IWF) ist seit dem 19.02.2010 nicht mehr erreichbar (oder abgetaucht?!).
Zum Verständnis: Sie beauftragten mich mit zwei Lektoraten medizinischer Dissertationen (kein Ghostwriting!). Die Arbeiten wurden zur Zufriedenheit der Auftraggeber geliefert. Mein Honorar betrug für beide Arbeiten zusammen 5000 €. Davon habe ich bisher keinen ct. gesehen. Auf telefonische Anfragen und mails gab es nur Ausflüchte, allerdings ein Lob für meine "gute Arbeit". Mit einem der beiden Auftraggeber arbeite ich in Bezug auf Nachkorrekturen mittlerweile persönlich zusammen. Dres. Hutmacher haben ihm für ein Lektorat 12.000 € abverlangt. Dies ist für ein Lektorat viel zu viel! Bei der zweiten Arbeit dürfte es sich genau so verhalten haben, also insgesamt 24.000 € für Hutmacher´s!

Kommentar-Direktlink Dr. Lois Dr. Marie Hutmacher· 01.03.10 · 10:51 Uhr

Die Ausführungen der Frau Vieweg entsprechen in keiner Weise der Wahrheit; beispielsweise hat sie Terminarbeiten mit mehrwöchiger Verspätung abgeliefert. Gleichwohl tragen wir private Auseinandersetzungen nicht coram publico aus. Wir ersuchen Frau Vieweg unter Androhung sämtlicher rechtlicher Konsequenzen, ihre falschen Behauptungen zu unterlassen.

Dr. Lois Dr. Marie Hutmacher

Kommentar-Direktlink Dr. Lois Dr. Marie Hutmacher· 01.03.10 · 10:53 Uhr

Die Ausführungen der Frau Vieweg entsprechen in keiner Weise der Wahrheit; beispielsweise hat sie Terminarbeiten mit mehrwöchiger Verspätung abgeliefert. Gleichwohl tragen wir private Auseinandersetzungen nicht coram publico aus. Wir ersuchen Frau Vieweg unter Androhung sämtlicher rechtlicher Konsequenzen, ihre falschen Behauptungen zu unterlassen.

Dr. Lois Dr. Marie Hutmacher

Kommentar-Direktlink Dr. Lois Dr. Marie Hutmacher· 01.03.10 · 11:15 Uhr

Die Ausführungen der Frau Vieweg entsprechen in keiner Weise der Wahrheit; beispielsweise hat sie Terminarbeiten mit mehrwöchiger Verspätung abgeliefert. Gleichwohl tragen wir private Auseinandersetzungen nicht coram publico aus. Wir ersuchen Frau Vieweg unter Androhung sämtlicher rechtlicher Konsequenzen, ihre falschen Behauptungen zu unterlassen.

Dr. Lois Dr. Marie Hutmacher


PS: Wir senden vorstehende Äußerung bereits zum dritten Mal. Warum wird sie nicht eingestellt?

Author Profile Page Thilo Kuessner· 24.03.10 · 15:57 Uhr

"Ghostwriter in der Wissenschaft"

Kommentar-Direktlink Melanie G.· 02.06.10 · 15:52 Uhr

Wenigstens ein dunkles Geheimnis aus Bayern vom Ammersee ist endlich gelöst: Der "Kritiker" der bösen Promotionsberater und Privat-Bezahl-Doktoranden, Prof. (Univ. München) - ist selbst ein Absolvent von: Landheim Schondorf. Am schönen Ammersee. Laut Deutsches Ärzteblatt 2002 99(24) Seite A-1690 eine Privatbude für die "Diskrete Elite" (aber mit sozialem Anspruch !!). Praktisch für : die Privatbude gehört(e) der eigenen Sippe: (genannt Mausi); . Juni 2010: Besuch der Privatbude schon ab 1195,- Euro im Monat (full service ab 200,- Euro). Als Kritiker böser Menschen und noch böserer Konzerne wirkte lang im Aufsichtsrat der altehrwürdigen Arri AG München. Nachdem ihm dämmerte, dass das nicht so gut zum Sauber-Image des Konzern-Kritikers und der Promotions-Clementine (nicht nur sauber, sondern rein) passt, zog er sich am 30. Juni 2004 aus dem Aufsichtsrat zurück. Lehre, Forschung, Publikationen? Paah! Seine Schmachtschinken über Konzerne und über wiss. Arbeiten sind ja wohl mehr als genug. DAS SIND DIE GEEIGNETEN KRITIKER. - wir lieben dich trotzdem. Aber am liebsten im Bayrischen Rundfunk nach 23 Uhr. Oder als Badegast am schönen Ammersee. Und nicht böse sein. Wir sind doch alle ein bisschen Mausi.

Kommentar-Direktlink Melanie G.· 02.06.10 · 15:57 Uhr

Ich korrigiere: full service ab 2000 Euro im Monat (200 wäre ja geschenkt). Und Gewissens-Sozial-Quote von 10 Prozent für Ärmere !! Beste berufliche Chancen. In Bayern, in München, und netten anderen Orten.

Author Profile Page Thilo Kuessner· 02.06.10 · 18:52 Uhr

Ein aktuelles Urteil zum Thema: http://www.ra-morgenstern.de/Morgenstern/doktoriur-spiegel20100531.pdf

Kommentar-Direktlink Melanie· 02.06.10 · 21:08 Uhr

Lieber Thilo, sei doch so gut und lösch das hier nicht. Es ist die Wahrheit auch zu manchen Geheimnissen vom Ammersee. Und betrifft deinen Beitrag "aktuelles Urteil zum Thema" und den darin genannten . Danke dir. Melanie.

Der von Thilo in der Verlinkung genannte "Kritiker" der bösen PromoBerater und Privat-Bezahl-Doktoranden, Prof. (Univ. München) - selbst ein Absolvent von: Landheim Schondorf. Am schönen Ammersee. Laut Deutsches Ärzteblatt 2002 99(24)Seite A-1690 eine Privatbude für die "Diskrete Elite" (aber mit sozialem Anspruch !!). Praktisch für : die Privatbude gehört(e) der eigenen Sippe: . Juni 2010: Besuch der Privatbude schon ab 1195,- Euro im Monat. DAS SIND DIE GEEIGNETEN KRITIKER.

Kommentar-Direktlink Melanie· 02.06.10 · 21:14 Uhr

Lieber Thilo, hier kommen weitere Infos zu deiner Verlinkung. Das sollten LeserInnen dieses blogs doch wissen. Sei doch kein Hasenfuß, der Onkel vom Ammersee wird sich nicht gleich schlachten. Ausserdem - alle Infos prüf doch nach ! Danke. Melanie.

Dass („Diskrete Elite“) als Kritiker böser PromoBerater (mein Beitrag oben) auftritt, ist kurios. Seine Zeit nach Schondorf, Ammersee: Als Wirtschaftsprofessor nach Mannheim. weiß, was er will: Das Böse bekämpfen. Annoncen in der WELT AM SONNTAG: 4.7.1993, Seite 8, sowie 11.7.1993, Seite 63, Rubrik „Verschiedenes“. Wortlaut: Eine der ältesten, staatlich anerkannten Universitäten Europas verhilft geeigneten Persönlichkeiten zu akademischer Würdigung im Rahmen einer Fördermitgliedschaft. Aussagefähige Anfragen richten Sie an , Postfach 139, A-6830 Rankweil. Wer‘s nicht fasst, wende sich an: Institut für Zeitungsforschung Dortmund, Tel. 0231 5023221 (gegen kleine Bearbeitungsgebühr – keine Fördermitgliedschaft - gibt’s die Kopie der Fiches auch per Post). Wollte da einer verdeckt böse PromoGauner, interessierte Kunden fangen? Geltungssucht? An der Uni Irritation, aber sagt: Ich war‘s nicht. Untergeschoben. Nun, 2010: Helfen mit Infos könnten , genannt Mausi (nur schwer mögl.), bzw. Angehörige Theisen?? Da gab/gibt es doch innige private/berufl. Kontakte nach Voralberg. Doch keine voreiligen Verdächtigungen! Besser Facts: In Mannheim waren sie nicht unfroh, das Produkt Diskreter Elite nach München loszuwerden (hier hatte schon 1939 eine wunderschöne kompakte Diss. hingelegt). So richtig gut raus kam nicht. Eigentlich konzentrierte sich alles weiter auf Schmachtschinken zum Konzern (böse Konzerne!) und zu gutem wiss. Arbeiten. Vielleicht übersieht man einfach seine wissenschaftlichen Publikationen, oder – Münchener Understatement – er postet keine informativen Publikationslisten auf der eigenen Homepage? Aber – Diskreter Elite sei’s gedankt? – er ist kein Versorgungsfall, sondern „kann auch praktisch“. Jedenfalls hat er im Aufsichtsrat der alteingesessenen Arri AG München doch schön diskret gewirkt. Dämmerte ihm, dass das nicht vereinbar mit dem Sauberimage eines Konzernkritikers und der Promotions-Clementine (nicht nur sauber, sondrn rein) war? Jedenfalls verließ der edle Ritter am 30.6.2004 den AR. Sommers 2009 dann der große TV-Auftritt – 100 Professoren geschmiert, eitle Tröpfe am Pranger. Laut spon-Beitrag (3.11.2009 Gnädiges Recht) sind es aber nicht 100, sondern "leider" nur 3 böse Prof. Und dann kommt gar der Deutsche Hochschulverband und bezeichnet sein Gerede von 3 % krummen Doktortiteln als „Schätzung“ (übersetzt: Klappe!). Aber was soll‘s? Es gibt Ösiland! Und beim STANDARD findet er Ende 09 Gehör, doch Schmarrn kommt („Der Doktortitel übers Wochenende – kämpft seit Jahren gegen illegale Geschäfte mit Doktortiteln"). Nur: STANDARD befriedigt keine Eitelkeit! Was tun? An alte Zeiten anknüpfen und in München, vis-a-vis alter Stätte, XXXXXXX & Co (mpany) ins Leben rufen? Dort sollen (böse?) Leute, aus der Uni, diskret Schreibproben abliefern und dann schaut Dr. XXXXXXX (no joke), wo man diese bei Doktortitel-Wünschen einsetzt. Hmmh. Dr. XXXXXX, Eliteboy aus Mannheim, dann PrivatUni Herdecke... Das wird doch nicht ein agent-provocateur-PromoBeraterKunden-Fang-Institut sein? Beamtentrechtlich o.k.? Nein, dies sollte nicht unterstellt werden. Es wäre nett, er würde mehr an Forschung und Lehre denken. Viell. kommt doch wieder mal ein Beitrag in einem Fachjournal?

Kommentar-Direktlink Thomas J· 02.06.10 · 21:29 Uhr

Was ist denn hier los??

Author Profile Page Thilo Kuessner· 02.06.10 · 22:28 Uhr

Was los ist? Offenbar hat jemand im Revier der Promotionsberatungen gewildert.

Nicht nachprüfbare Tatsachenbehauptungen über namentlich genannte Personen werden hier jedenfalls gelöscht.

Kommentar-Direktlink Melanie· 03.06.10 · 14:54 Uhr

Spiegel online. Uni Spiegel. 31.5. bis 2.6.: Der Spiegel hat meine Tatsachenbehauptungen intensiv geprüft. Sie stehen auch frei im Netz, so hart sie sind. Also, Thilo, kannst gern freischalten. Er frisst dich nicht auf. Sonst nachgucken bei spon.

Author Profile Page Thilo Kuessner· 03.06.10 · 18:00 Uhr

Falls dieser Artikel gemeint ist: den hatte ich oben schon verlinkt.

Author Profile Page Thilo· 29.10.10 · 14:24 Uhr

Dresdner Uni duldete dubiose Promotionsvermittler

Kommentar-Direktlink anna56· 23.11.10 · 20:34 Uhr

Wer möchte Infos über die Familie Hutmacher oder auch Huthmacher?
Ich kann sie bieten! Sie ist sehr interessant.

Kommentar-Direktlink humboldt· 02.12.10 · 09:33 Uhr

@ anna56

....ja ich wäre sehr interessiert an infos die Fam. Hutmacher betreffend. Ich habe nämlich keine Lust mich evtl. über den Tisch ziehen zu lassen.

Kommentar-Direktlink humboldt· 02.12.10 · 09:43 Uhr

...schick das doch bitte an humboldt007@gmx.de. Vielen Dank !!!

Kommentar-Direktlink humboldt· 02.12.10 · 09:43 Uhr

...schick das doch bitte an humboldt007@gmx.de. Vielen Dank !!!

Kommentar-Direktlink ErnstQ.· 26.12.10 · 14:43 Uhr

Hallo anna56, wäre auch interessiert an Info`s bzgl. Fam. Hut(h)macher. Bitte senden an eqe@gmx.de
Dank und Gruß Ernst Q.

Kommentar-Direktlink Thilo· 22.02.11 · 10:48 Uhr

Durchgefallene Doktoranden in Serie

Kommentar-Direktlink Melanie· 27.02.11 · 19:15 Uhr

Manuel René T. ist an der Universität M. nun beurlaubt. Bisserl wie bei Guttenberg: Privatschule (reformpädag., aber ohne Schweinskram), Bezahlmatura im Kreis lieber Freunde / Family, gute und beste Beziehungen, liebe Seilschaften, formidabler Medienauftritt, Leistung zu diskutieren, bisserl schaler Abgang. Diskrete Elite, Pseudoelite, Pseudoleistung, schönes Versorgungsgehalt vom Freistaat und andern öffent. Stellen. Pseudoexistenz. Jedoch im Unterschied zu Gutze hat sich Manu cleverer abgesichert. Schlaues Kerlchen.

Kommentar-Direktlink anna56· 01.09.11 · 21:29 Uhr

Na ja .Ich denke ,da werden Promotionsarbeiten verkauft ,und da die Käufer erpressbar sind -wer will schon herausfinden lassen ,daß der Titel erkauft ist,gibt es kein Risiko.Der Promotionsvermittler kassiert und der Käufer hat sein Geld .(schwarz?)

Kommentar-Direktlink anna56· 06.09.11 · 14:05 Uhr

Gibt es auf diesem Weg eigentlich Personen,die von dem Institut der Familie Hutmacher in irgendeiner Weise geschädigt wurden?

Kommentar-Direktlink 소ㅑㅣㅐ· 08.09.11 · 06:16 Uhr

@ 무ㅜㅁ56:

Bitte nichts justiziables - unbelegte Tatsachenbehauptungen werde ich loeschen muessen.

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