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Das 59. Lindauer Nobelpreis- trägertreffen steht ganz im Zeichen der Chemie.
Vom 28.6.-3.7.2009 treffen sich 23 Nobelpreisträger und 600 Nachwuchswissen- schaftler aus aller Welt zu Vorträgen und Diskussionen.

Im offiziellen Live-Blog berichtet ein Autorenteam über alle Veranstaltungen, führt Interviews und erzählt die Geschichte dieser traditionsreichen Tagung.

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Neues in der Kategorie Vorträge / Lectures

02. Juli 2009

Richard Schrock kommt zu spät

Kategorie: Deutsche Postings·Naturwissenschaften·Nobelpreisträgertreffen 2009·Randnotizen / Marginal Notes·Vorträge / Lectures

schrock_vortrag.jpgFür viele ist heute GFP-Tag. Für mich nicht! Zumindest nicht in erster Linie. Heute Morgen ist Richard Schrock eingetroffen. Namensgeber des Schrock-Carbens. Quasi mein Erzfeind, denn ich bin direkter Nachkomme und Jünger des Fischer-Carbens, wenn man so will... also zumindest von E. O. Fischer.

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Autor: Oliver Schuster· 02.07.09 · 17:48 Uhr· 0 Kommentare

Making ends meet; Mr. Fantastic, hedgehogs and the dance of the bonds

Kategorie: Chemie / Chemistry·Englische Postings·Naturwissenschaften·Nobelpreisträgertreffen 2009·ScienceBlogs Kategorien·Vorträge / Lectures

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Today's talk by MIT chemist Richard Schrock was about a discovery that was applied in part to a long-standing chemical problem. There was no efficient method for forming large molecular rings until Robert Grubbs from Caltech and Schrock arrived on the scene. The method that accomplished this was called olefin metathesis. For their achievement, Schrock and Grubbs shared the Nobel Prize in 2005 with French chemist Yves Chauvin. Just as the Nobel Prize for GFP was long anticipated in the community of biochemists, the Nobel Prize for metathesis had been long anticipated in the community of organic chemists. Nobody was surprised when Grubbs and Schrock received it.

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Autor: Ashutosh Jogalekar· 02.07.09 · 16:25 Uhr· 0 Kommentare

A many-colored glass; the glow of life and the joy of discovery

Kategorie: Chemie / Chemistry·Englische Postings·Naturwissenschaften·Nobelpreisträgertreffen 2009·ScienceBlogs Kategorien·Vorträge / Lectures

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Last year's chemistry Nobel Prize was one of the most softball predictions ever made for the Nobel Prize. The Green Fluorescent Protein (GFP) has become so widely used in chemistry, biology and medicine that it is easy to forget that someone had to discover it and develop the technology. Every year Roger Tsien's name used to be on everybody's favorite candidate list along with Martin Chalfie's and Osamu Shimomura's. Then last year, he along with Shimomura and Chalfie finally put the tortuous process and spilling of ink to rest.

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Autor: Ashutosh Jogalekar· 02.07.09 · 11:22 Uhr· 0 Kommentare

Robert Huber - Molekulare Mandalas

Kategorie: Deutsche Postings·Naturwissenschaften·Nobelpreisträgertreffen 2009·Vorträge / Lectures

lnlm.jpgWo kommen sie her - wo gehen sie hin? Für Proteine ist die Antwort relativ klar: Proteasen sind für den Abbau von Proteinen verantwortlich. Die Einzelbestandteile, Aminosäuren, werden recycelt.

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Autor: Tobias· 02.07.09 · 08:14 Uhr· 0 Kommentare

01. Juli 2009

Kroto und die Komplexität

Kategorie: Deutsche Postings·Nobelpreisträgertreffen 2009·Politik·Vorträge / Lectures

Sir Harold Kroto habe ich nun bei verschiedenen Gelegenheiten in Lindau erlebt. Auf einem Media Representatives Panel zu Open Access, in seinem Vortrag und bei dem Dinner das ich bereits beschrieben habe. Sir Harold habe ich als eine sehr komplexe und vielschichtige Person erlebt, der weder auf seinen Nobelpreis, noch auf seine atheistischen Ansichten, noch auf seine Bildungsarbeit zu reduzieren ist. Er redet zwar gerne und viel über sich und seine Arbeit, aber gleichzeitig ist er bescheiden und erkennt die Leistungen anderer die diese möglich machen an.

Der Vortrag vor den Teilnehmerinnen und Teilnehmern des Lindauertreffens fängt damit an, dass er von seinen Ambitionen und Interessen als Kind erzählt. Es war gar nicht mal die Chemie die ihn so fasziniert hat, obwohl er auch in diesem Fach gut war. Vielmehr waren es Grafiken und Grafikdesign. Da es aber Mitte der 1950er noch keine Studiengänge dazu gab und er nicht auf die Idee kam ohne Ausbildung in diesem Feld zu arbeiten, fing er an Chemie zu studieren. Die Grafiken die er uns aus seinem Werk zeigt sind wirklich ausgesprochen gut und ein bischen kompensiert er diese "verpasste" Chance mit den Videos die er für Vega und GEOSTAT dreht.

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Autor: Paula Schramm· 01.07.09 · 17:27 Uhr· 0 Kommentare

30. Juni 2009

Aaron Ciechanover - vom blinden Fischen zur personalisierten Medizin

Kategorie: Deutsche Postings·Medizin·Nobelpreisträgertreffen 2009·Vorträge / Lectures  ·  Kommentare: 8

L1020616.JPGAaron Ciechanover, Nobelpreisgewinner 2004, über Strategien der Entdeckung pharmazeutisch wirksamer Substranzen und die Arzneimittelentwicklung. Er sieht eine Unterteilung in drei Phasen: 1. Zufällige Entdeckungen, 2. Systematische Screenings, 3. Personalisierte Medizin.

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Autor: Tobias· 30.06.09 · 13:07 Uhr· 8 Kommentare

29. Juni 2009

Hartmut Michel - Warum wir atmen, atomar gesehen

Kategorie: Deutsche Postings·Naturwissenschaften·Nobelpreisträgertreffen 2009·Vorträge / Lectures  ·  Kommentare: 3

cyt c oxidase.jpgOhne Sauerstoff wäre Leben wie wir es kennen auf der Erde nicht möglich. Doch was passiert mit den O2 Molekülen, die wir mit jedem Atemzug aufnehmen? Wieso brauchen wir überhaupt Sauerstoff? Und was hat Strukturbiologie damit zu tun?

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Autor: Tobias· 29.06.09 · 18:26 Uhr· 3 Kommentare

Der Klimawandel ist echt und wir können euch retten

Kategorie: Chemie / Chemistry·Deutsche Postings·Naturwissenschaften·Nobelpreisträgertreffen 2009·Vorträge / Lectures  ·  Kommentare: 5

Rowland und Crutzen.jpg

Der zweite Vortragsteil des Vormittags hatte mit den Laureaten Rowland und Crutzen einen starken Focus auf Treibhausgase und Klimawandel gesetzt. Rowland und Crutzen haben 1995 zusammen mit Molina den Nobelpreis für ihre Errungenschaften um die Chemie der ozonlochschädlichen Flurchlorkohelenwasserstoffe in der Stratosphäre. Von ihrer Schwerpunktsetzung haben sich Rowland und Crutzen ergänzt, allerdings gab es starke Überlappungen von Crutzens Einleitung und Rowlands Vortrag. Crutzen kommentierte das mit "but I have the better slides."

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Autor: Paula Schramm· 29.06.09 · 16:15 Uhr· 5 Kommentare

Die vielfältigen Leidenschaften des Richard R. Ernst

Kategorie: Kultur·Nobelpreisträgertreffen 2009·Vorträge / Lectures  ·  Kommentare: 1

Wer jemals Zweifel hatte, ob Nobelpreisträger überhaupt Interessen jenseits der Wissenschaft pflegen können, wer jemals glaubte, für Wissenschaftler sei die Welt eine rein rationale Angelegenheit, wurde am heutigen Vormittag eines Besseren belehrt. Richard R. Ernst, Nobelpreisträger des Jahres 1991, nutzte die Lindauer Bühne zu einem Plädoyer für einen Blick jenseits des wissenschaftlichen Tellerrandes.

Richard R. Ernst verzauberte die Zuhörer, wie er sich vor 40 Jahren selbst verzaubern und verführen ließ.

Den Start in den ersten Lindauer Tag hatte Oberflächenchemiker Gerhard Ertl mit einigen Anmerkungen zur Komplexität der Oberflächenchemie gemacht. Sein Kollege Richard R. Ernst startete gleich im Anschluß das Gegenprogramm. Um Chemie ging es ihm nur am Rande, um die Faszination für fremde Kulturen und deren Kunst und (Lebens-)Philosophie umso mehr. Ernst verzauberte die Zuhörer, wie er sich vor 40 Jahren selbst verzaubern und verführen ließ.

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Autor: Marc · 29.06.09 · 13:10 Uhr· 1 Kommentar

Komplexe Prozesse einfach erklärt von Gerhard Ertl

Kategorie: Chemie / Chemistry·Deutsche Postings·Nobelpreisträgertreffen 2009·Vorträge / Lectures

ertl.jpgHeute Morgen ging es endlich los. Den Anfang machte der alleinige Preisträger von 2007: Gerhard Ertl. Mit Ihm haben die Organisatoren meiner Meinung nach eine gute Wahl zur Eröffnung der Vortragsreihe getroffen, steht er doch in der Tradition einer Reihe von Nobelpreisträgern: Wilhelm Ostwald (1909), Fritz Haber (1918) und Carl Bosch (1931).

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Autor: Oliver Schuster· 29.06.09 · 11:22 Uhr· 0 Kommentare

28. Juni 2009

Ankommen in Lindau

Kategorie: Deutsche Postings·Naturwissenschaften·Nobelpreisträgertreffen 2009·Randnotizen / Marginal Notes·Vorträge / Lectures  ·  Kommentare: 1

Lindau ist ein beschauliches Örtchen wie es scheint. An den Häusern wachsen Rosen und der Himmel ist strahlend blau mit flauschigen Kumuluswolken. Das Kopfsteinpflaster erweist sich als schwierig mit meinen schicken Schuhen, aber auch das lässt sich in Erwartung der Eröffnungszeremonie meistern. Nach einigen Schwierigkeiten sitze, bzw. stehe, ich dann aber mit meinen Co-Bloggern und Bloggerinnen im Festsaal der Inselhalle in Lindau.

Die Eröffnung war als eine Mischung aus Grußworten, Podiumsdiskussionen, musikalischen Einlagen und Ehrungen konzipiert und hat so einiges von der Steifigkeit verloren die solchen Events öfter inne wohnt. Überhaupt gab es viele schöne Worte, so bittet die Gräfin Bettina Bernadotte, mit einem hinreißenden hutartigen Kopfschmuck, die teilnehmenden jungen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler: "We want you to have a good time [...] but do not stop at this week. Take [the connections and inspiration] back to your laboratories and schools."

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Autor: Paula Schramm· 28.06.09 · 23:00 Uhr· 1 Kommentar

23. Juni 2009

Katalyse: Ein Klassiker mit Zukunft

Kategorie: Deutsche Postings·Naturwissenschaften·Vorträge / Lectures

Vor genau hundert Jahren erhielt der Chemiker Wilhelm Ostwald für seine Arbeit auf dem Gebiet der Katalyse den Nobelpreis. Und wie wir heute sehen, war seine Forschungsarbeit tatsächlich wegweisend: ohne Katalysatoren wäre auch die moderne Chemie nicht vorstellbar. Nur logisch also, dass bei der diesjährigen Tagung der Nobelpreisträger die Katalyse ebenfalls einen der thematischen Schwerpunkte darstellt.

Welche elementare Bedeutung die Katalyse hat, kann schon allein daran abgelesen werden, dass in den letzten acht Jahren insgesamt drei Chemie-Nobelpreise für Fortschritte in der Katalyseforschung vergeben wurden.

In Europa ist die Katalyse jährlich an der Erzeugung von Produkten im Wert von 1.2 Billionen Euro beteiligt.

Und wer immer noch zweifelt, kann vielleicht mit folgender Zahl vom "Wert" der Katalyse überzeugt werden: in Europa werden jährlich Produkte mittels Katalyse hergestellt, deren Wert rund 1.200.000.000.000 Euro beträgt. (Wem es zu mühsam ist, die Nullen zu zählen: es sind 1,2 Billionen Euro).

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Autor: Marc · 23.06.09 · 07:45 Uhr· 0 Kommentare

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