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Das 59. Lindauer Nobelpreis- trägertreffen steht ganz im Zeichen der Chemie.
Vom 28.6.-3.7.2009 treffen sich 23 Nobelpreisträger und 600 Nachwuchswissen- schaftler aus aller Welt zu Vorträgen und Diskussionen.
Im offiziellen Live-Blog berichtet ein Autorenteam über alle Veranstaltungen, führt Interviews und erzählt die Geschichte dieser traditionsreichen Tagung.
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- Roger Y. Tsien im Interview: Developing Genetically Encoded Macromolecular Indicators0 Kommentare· 10.07.09
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07. Juli 2009
Rückblick, Zusammenfassung und Antworten
Kategorie: Deutsche Postings·Naturwissenschaften·Nobelpreisträgertreffen 2009
In meinen Vorbereitungen fürs Bloggen in Lindau habe ich mir einige Fragen gestellt:
Auf was für Menschen treffe ich?
Was macht einen hervorragenden Wissenschaftler aus. Ist es ihre Genialität, oder ist es Glück? Sind sie joviale Menschen, oder zurückgezogene Einzelgänger?
Gibt das Treffen Handlungsimperative, oder nur Inspiration weiter?
Wie macht man denn Chemie in anderen Ländern?
Auf einige Fragen habe ich auch Antworten gefunden und dann habe ich noch einiges gelernt, was ich nicht erwartet hätte.
Autor: Paula Schramm· 07.07.09 · 18:32 Uhr· 0 Kommentare
Martin Chalfie im Interview: And the animal is transparent
Kategorie: Deutsche Postings·Englische Postings·Naturwissenschaften·Video-Interviews
Martin Chalfie erhielt im Jahr 2008 (gemeinsam mit Osamu Shimomura und Roger Tsien) den Nobelpreis für Chemie. Das Trio wurde für seine Entdeckung und Entwicklung des grün fluoreszierenden Proteins (GFP) ausgezeichnet, das heute aus den Biowissenschaften nicht mehr wegzudenken ist. In Lindau gab es Vorträge von allen drei Preisträgern zu hören.
Im Interview erinnert sich Chalfie an die Anfänge seiner Studien zu den GFPs, seine Arbeit am Fadenwurm C. elegans und die Forschungen zur Genexpression. Er erzählt, wie seine Mitarbeiterin Ghia (Marie) Euskirchen ab 1992 die Arbeiten entscheidend voranbrachte, wie wichtig die Auswahl des richtigen Mikroskops war und beendet das Gespräch mit einem Plädoyer für die Grundlagenforschung.
Autor: ScienceBlogs-Redaktion· 07.07.09 · 12:30 Uhr· 0 Kommentare
06. Juli 2009
Peter Agre im Interview: Channel-Mediated Water Permeability?
Kategorie: Deutsche Postings·Englische Postings·Naturwissenschaften·Video-Interviews
Der Biochemiker Peter Agre erhielt 2003 den Chemie-Nobelpreis (gemeinsam mit Roderick MacKinnon) für die Erforschung von Kanälen in Zellmembranen, wobei er explizit für die Entdeckung von Wasserkanälen ausgezeichnet wurde.
Im Interview am Rand der Lindauer Tagung sprach der "nette Laureat" über seine schwierige Forschungsarbeit, die am Ende die Mechanismen des Wassertransports in Zellen aufklärte. Er rekapituliert die verschiedensten Gedankengänge und Überlegungen zur damaligen Zeit und erinnert sich daran, wie er zum ersten Mal von den "Wasserkanälen" hörte und erklärt die Rolle von Aquaporinen. Und am Ende des Gesprächs erzählt er, wie der Nobelpreis sein (Forscher-)Leben veränderte und spricht über sein Engagement im Kampf gegen Malaria.
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The biochemist Peter Agre was awarded with the 2003 Nobel Prize for chemistry (along with Roderick MacKinnon) for the research on channels in cell membranes. He was explicitly allocated for the discovery of water channels.
In this interview at the Nobel Laureates Meeting in Lindau the "friendly laureate" talks about his complicate research work that in the end helped to understand the mechanisms of water transports in cells.
He sums up the various streams of thought and considerations he had at that time and remembers how he first heard about "water channels". Furthermore he explains the role of aquaporines. By the end of the conversation he tells us how the Nobel Prize changes his (scientific) life and talks about his commitment in the battle against Malaria.
Autor: ScienceBlogs-Redaktion· 06.07.09 · 09:15 Uhr· 0 Kommentare
05. Juli 2009
Audio-Interview mit Martin Chalfie - GFP: past, present and future
Kategorie: Deutsche Postings·Naturwissenschaften·Nobelpreisträgertreffen 2009 · Kommentare: 1
Ich habe Martin Chalfie, Nobelpreisträger 2008 für Chemie, in Lindau interviewt. Er hat zur Entdeckung von GFP erzählt, zu C. elegans als Modellorganismus, den Anwendungen von GFP, Auswirkungen des Nobelpreises auf sein Leben und Gründe für Erfolg in der Wissenschaft.
Autor: Tobias· 05.07.09 · 08:26 Uhr· 1 Kommentar
03. Juli 2009
A non debate
Kategorie: Englische Postings·Naturwissenschaften·Nobelpreisträgertreffen 2009 · Kommentare: 6
I am a science journalist. This is a blog. Does that make me an imposter, a moonlighter, a fraud?
Yesterday I took a day out from the Lindau meeting to discuss the relationship between science blogs and science journalism at the 6th World Conference of Science Journalists in London. I began by showing a slide on which I gave the audience a taste of the blogospheric wrath directed at science journalists in recent years. Here are some examples:
Autor: Matthew Chalmers· 03.07.09 · 15:30 Uhr· 6 Kommentare
Interview mit Robert Huber - Neuland entdecken
Kategorie: Deutsche Postings·Naturwissenschaften·Nobelpreisträgertreffen 2009
Robert Huber hat den Nobelpreis für die Aufklärung der Struktur des Reaktions-zentrums der Photosynthese bekommen. Er hat noch etliche weitere Proteine und Protein-komplexe kristallisiert, unter anderem das Proteasom, das hier schon vorgestellt wurde. Hier das Transkript des Interviews über Erfolg in der Wissenschaft, aktuelle Herausforderungen der Strukturbiologie und über aktuelle wissenschafts-politische Entscheidungen in Deutschland.
Autor: Tobias· 03.07.09 · 10:14 Uhr· 0 Kommentare
02. Juli 2009
Richard Schrock kommt zu spät
Kategorie: Deutsche Postings·Naturwissenschaften·Nobelpreisträgertreffen 2009·Randnotizen / Marginal Notes·Vorträge / Lectures
Für viele ist heute GFP-Tag. Für mich nicht! Zumindest nicht in erster Linie. Heute Morgen ist Richard Schrock eingetroffen. Namensgeber des Schrock-Carbens. Quasi mein Erzfeind, denn ich bin direkter Nachkomme und Jünger des Fischer-Carbens, wenn man so will... also zumindest von E. O. Fischer.
Autor: Oliver Schuster· 02.07.09 · 17:48 Uhr· 0 Kommentare
Making ends meet; Mr. Fantastic, hedgehogs and the dance of the bonds
Kategorie: Chemie / Chemistry·Englische Postings·Naturwissenschaften·Nobelpreisträgertreffen 2009·ScienceBlogs Kategorien·Vorträge / Lectures
Today's talk by MIT chemist Richard Schrock was about a discovery that was applied in part to a long-standing chemical problem. There was no efficient method for forming large molecular rings until Robert Grubbs from Caltech and Schrock arrived on the scene. The method that accomplished this was called olefin metathesis. For their achievement, Schrock and Grubbs shared the Nobel Prize in 2005 with French chemist Yves Chauvin. Just as the Nobel Prize for GFP was long anticipated in the community of biochemists, the Nobel Prize for metathesis had been long anticipated in the community of organic chemists. Nobody was surprised when Grubbs and Schrock received it.
Autor: Ashutosh Jogalekar· 02.07.09 · 16:25 Uhr· 0 Kommentare
Erwin Neher im Interview: Proofing the Channel Concept
Kategorie: Deutsche Postings·Englische Postings·Naturwissenschaften·ScienceBlogs Kategorien·Video-Interviews
Für seine Entdeckungen zur Funktion von einzelnen Ionenkanälen in Zellen wurde Erwin Neher 1991 mit dem Nobelpreis für Medizin oder Physiologie ausgezeichnet. In seinem Vortrag am Dienstag sprach Neher über die molekularen Mechanismen der Signalübertragung zwischen Synapsen und erklärte welche Rolle die Freisetzung und Wiederaufnahme von Neurotransmittern hat.
Im Interview erinnert er sich an die Ausgangsbedingungen und technischen Schwierigkeiten seiner damaligen Arbeiten, die ihm am Ende den Nobelpreis einbrachten. Er erklärt die Vorgehensweise und den Forschungsprozess, der sich über viele Jahre erstreckte und spricht am Ende über seine derzeitigen Forschungsschwerpunkte.
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Erwin Neher was awarded the 1991 Nobel for Medicine or Physiology along with Bert Sakmann for their discoveries concerning the function of single ion channels in cells. His talk here in Lindau was about the molecular mechanisms at a synapse.
In the interview Neher goes back to the old days and talks about his first steps in his hot spot of science. Surely there have been certain kinds of technical difficulties in the beginning of his research, but finally he was honored with a Nobelprize. What have been the decisions and what was the research progress over several years? And last not least (!) Neher talks about his current research.
Autor: ScienceBlogs-Redaktion· 02.07.09 · 15:45 Uhr· 0 Kommentare
Die wahre Geschichte der Entdeckung von GFP
Kategorie: Deutsche Postings·Naturwissenschaften·Nobelpreisträgertreffen 2009
Martin Chalfie ist einer der drei Nobelpreisgewinner von 2008 für die Entdeckung und Entwicklung des grün fluoreszierenden Proteins GFP. Er hat in seinem Vortrag in Lindau erzählt, wie es dazu kam, dass er in Stockholm geehrt wurde. Ein Drama aus der Wissenschaft in mehreren Akten.
Autor: Tobias· 02.07.09 · 14:48 Uhr· 0 Kommentare
A many-colored glass; the glow of life and the joy of discovery
Kategorie: Chemie / Chemistry·Englische Postings·Naturwissenschaften·Nobelpreisträgertreffen 2009·ScienceBlogs Kategorien·Vorträge / Lectures
Last year's chemistry Nobel Prize was one of the most softball predictions ever made for the Nobel Prize. The Green Fluorescent Protein (GFP) has become so widely used in chemistry, biology and medicine that it is easy to forget that someone had to discover it and develop the technology. Every year Roger Tsien's name used to be on everybody's favorite candidate list along with Martin Chalfie's and Osamu Shimomura's. Then last year, he along with Shimomura and Chalfie finally put the tortuous process and spilling of ink to rest.
Autor: Ashutosh Jogalekar· 02.07.09 · 11:22 Uhr· 0 Kommentare
Robert Huber - Molekulare Mandalas
Kategorie: Deutsche Postings·Naturwissenschaften·Nobelpreisträgertreffen 2009·Vorträge / Lectures
Wo kommen sie her - wo gehen sie hin? Für Proteine ist die Antwort relativ klar: Proteasen sind für den Abbau von Proteinen verantwortlich. Die Einzelbestandteile, Aminosäuren, werden recycelt.
Autor: Tobias· 02.07.09 · 08:14 Uhr· 0 Kommentare
01. Juli 2009
Der nette Laureat
Kategorie: Chemie / Chemistry·Deutsche Postings·Naturwissenschaften·Nobelpreisträgertreffen 2009 · Kommentare: 2
Peter Agre muss so ziemlich der netteste Nobelpreisträger sein, der mir je begegnet ist. Bisher stand mir nur ein Argument zur Verfügung, um diese These zu untermauern: Eine sehr nette Plauderei mit anderen Studenten an der Emory Universität letztes Jahr. Mittlerweile habe ich derer zwei.
Heute "interviewte" ich den so schlagfertigen wie intelligenten Mann 40 Minuten lang in einem ungezwungenen, unterhaltsamen Gespräch. (Das Wort "Interview" ist deswegen ein Euphemismus, weil es sich tatsächlich eher um eine Plauderei handelte, als um knallhartes Fragenstellen.) Agre entdeckte eine grundlegende Bestimmungsgröße flüssiger Homoestasen bei Säugetieren, die Wasserkanäle beziehungsweise Aquaporine.
Autor: Jessica Riccò· 01.07.09 · 17:15 Uhr· 2 Kommentare
Burning questions
Kategorie: Englische Postings·Naturwissenschaften·Nobelpreisträgertreffen 2009 · Kommentare: 1
Three thoughts went through my mind as I listened to yesterday's panel discussion about the role and future of chemistry for renewable energy. The first was mild horror. The second was intrigue. And the third was disenchantment.
The horror
Previously, all three winners of the 1995 chemistry Nobel - Sherwood Rowland, Paul Crutzen and Mario Molina, whose work revealed how humans were destroying the ozone layer - had spoken about the impact of greenhouse gases on Earth's climate. Graphs showed scary recent rises in everything: carbon dioxide emissions, global population, Earth's temperature... Facts seeped into my bones like guilt: in just one year we use fossil fuels that took a million years to create, for instance.
Autor: Matthew Chalmers· 01.07.09 · 13:10 Uhr· 1 Kommentar
Eine Dinner-Einladung mit noblen Gästen
Kategorie: Deutsche Postings·Naturwissenschaften·Nobelpreisträgertreffen 2009·Randnotizen / Marginal Notes
Ich hatte das große Glück von Antonia Rötger, Wissenschaftskommunikatorin der Helmholtzgemeinschaft, als Bloggerin zu einem der sehr exklusiven Dinners am Dienstag Abend eingeladen zu sein. Mit dabei war Lars Fischer vom Fischblog. Die Teilnehmerinnen und der Teilnehmer des Dinners waren die Fellows der Helmholtz Gemeinschaft Julia Strathmann, Lucie Moeller, Ulrike Kramm, Hendrik Fuchs and Upneet Sandhu, Sir Harold Kroto, Margaret Kroto (einer absolut liebenswürdigen Frau), Walter Kohn und Antonia Rötger.
Alle fünf jungen Wissenschaftlerinnen sind herausragend in ihrem Gebiet und in verschiedenen Stadien vor der Beendigung ihrer Dissertationen oder schon in festen Positionen. Was mich überrascht hat, ist das mehr als eine Person sagte, dass sie eigentlich nur da hin gegangen seien wo sie sind, weil anderweitige, z.B. familiäre, Verpflichtungen sie dahin geführt hätten. In jedem Fall war die Gesellschaft hervoragend.
Autor: Paula Schramm· 01.07.09 · 12:41 Uhr· 0 Kommentare
30. Juni 2009
Lindau, day two: Drugs, Warming and Calcium
Kategorie: Chemie / Chemistry·Englische Postings·Medizin·Naturwissenschaften·ScienceBlogs Kategorien
Waste is not usually a popular topic for polite conversation. Biochemists also avoided it for many years, thinking of protein degradation as a general process that simply gets rid of unwanted biological waste. It was not until Aaron Ciechanover, Avram Hershko and Irwin Rose discovered the ubiquitin-based protein degradation system that the specificity and centrality of this process in life was recognized. Ubiquitin, as the name indicates, is a small protein that is ubiquitously expressed in eukaryotes. It binds to unwanted and broken down proteins and peptides and labels them for recognition by the proteasome, where they are broken down. Both ubiquitin and the proteasome have emerged as key features of living systems. They underscore the notion that death is as important as life. Not only have both of these become important in the study of biological processes but the proteasome has also emerged as a possible target for drugs.
Autor: Ashutosh Jogalekar· 30.06.09 · 11:15 Uhr· 0 Kommentare
Oberflächlicher Erfolg
Kategorie: Chemie / Chemistry·Deutsche Postings·Naturwissenschaften·Nobelpreisträgertreffen 2009
Gestern Nacht wiegte mich die Stimme des Chemie-Nobelpreisträgers 2007, Gerhard Ertl, in den Schlaf. Ich möchte aber gleich anmerken, dass sich Ertl nicht in meinem Hotelzimmer befand. Mein Fernseher lief und dort lief ein Interview mit ihm... auf Deutsch natürlich.
Einige Worte konnte ich aus seinem Redefluss identifizieren, zum Beispiel "Elektron", "Atom", "positiv" und "negativ". Daraus folgerte ich, dass er über seine preisgekrönte Forschung im Bereich der Oberflächenchemie berichtete, die aufzeigt, wie grundsätzliche molekulare Prozesse an der Berührungsfläche zwischen Gasen und festen Stoffen stattfinden. Ich dachte, dass es sehr ungewöhnlich wäre, so ein gutes, altmodisches Interview im britischen Fernsehen zu finden. Dann schlief ich ein.
Autor: Jessica Riccò· 30.06.09 · 07:00 Uhr· 0 Kommentare
29. Juni 2009
Chemist or physicist?
Kategorie: Chemie / Chemistry·Englische Postings·Naturwissenschaften·Nobelpreisträgertreffen 2009
Walter Kohn shared the 1998 Nobel prize for chemistry, but in his 86 years he has never taken a university course in the subject. That was not by choice, as Kohn described to me when I caught up with him earlier today: it was due to the Second World War.
Although born an Austrian, Kohn automatically became a German citizen in 1938 when his country was taken over. He had just turned 15 and was angry that events had forced him to cancel his birthday party. Four years later, having fled Austria (initially for the UK), Kohn wound up in Toronto where the family that eventually took him in introduced him to a professor who advised Kohn to enrol in a demanding maths and physics programme at Toronto University.
Autor: Matthew Chalmers· 29.06.09 · 22:53 Uhr· 0 Kommentare
Hartmut Michel - Warum wir atmen, atomar gesehen
Kategorie: Deutsche Postings·Naturwissenschaften·Nobelpreisträgertreffen 2009·Vorträge / Lectures · Kommentare: 3
Ohne Sauerstoff wäre Leben wie wir es kennen auf der Erde nicht möglich. Doch was passiert mit den O2 Molekülen, die wir mit jedem Atemzug aufnehmen? Wieso brauchen wir überhaupt Sauerstoff? Und was hat Strukturbiologie damit zu tun?
Autor: Tobias· 29.06.09 · 18:26 Uhr· 3 Kommentare
Der Klimawandel ist echt und wir können euch retten
Kategorie: Chemie / Chemistry·Deutsche Postings·Naturwissenschaften·Nobelpreisträgertreffen 2009·Vorträge / Lectures · Kommentare: 5

Der zweite Vortragsteil des Vormittags hatte mit den Laureaten Rowland und Crutzen einen starken Focus auf Treibhausgase und Klimawandel gesetzt. Rowland und Crutzen haben 1995 zusammen mit Molina den Nobelpreis für ihre Errungenschaften um die Chemie der ozonlochschädlichen Flurchlorkohelenwasserstoffe in der Stratosphäre. Von ihrer Schwerpunktsetzung haben sich Rowland und Crutzen ergänzt, allerdings gab es starke Überlappungen von Crutzens Einleitung und Rowlands Vortrag. Crutzen kommentierte das mit "but I have the better slides."
Autor: Paula Schramm· 29.06.09 · 16:15 Uhr· 5 Kommentare
Surface success
Kategorie: Chemie / Chemistry·Englische Postings·Naturwissenschaften·Nobelpreisträgertreffen 2009·ScienceBlogs Kategorien
Last night, I was lulled to sleep by the sound of 2007 chemistry laureate Gerhard Ertl's gentle voice. Ertl wasn't in my hotel room, I hasten to add. I had switched on my television and there he was on local network giving an interview... in German, naturally.
I managed to identify a few words, such as "electron", "atom", "positive" and "negative" and so assumed he was discussing his prizewinning work in surface chemistry, which explained how fundamental molecular processes at the gas-solid interface take place. I thought to myself that it would be highly unlikely to come across such a good, old-fashioned technical interview on a UK television channel. Then I fell asleep.
This morning, from the window of a bus, I spotted Ertl in the middle of a roundabout -- this time in the form of a giant black and white portrait in a gallery erected to publicize the 59th Lindau meeting.
Finally, there he was in the flesh - kicking off the meeting with a half hour talk about, you guessed it, surface chemistry.
Autor: Matthew Chalmers· 29.06.09 · 16:00 Uhr· 0 Kommentare
Lindau: Day one, Session one
Kategorie: Chemie / Chemistry·Englische Postings·Naturwissenschaften·Nobelpreisträgertreffen 2009 · Kommentare: 1
9.00 A.M. We bicycle down the scenic streets to the Bodensee where the sessions is going to be held in the Inselhalle. The meeting begins in front of a packed audience in the Inselhalle. The region is known for apples and these grace the tables outside. Students and scholars from all nationalities are seen, eager to open their minds. Gerhard Ertl (Chemistry, 2007) begins his talk. Ertl received the Nobel Prize for his pioneering studies of reactions on surfaces.
Autor: Ashutosh Jogalekar· 29.06.09 · 13:47 Uhr· 1 Kommentar
Alle Wissenschaft, aller Fortschritt ist Chemie
Kategorie: Chemie / Chemistry·Deutsche Postings·Naturwissenschaften·Nobelpreisträgertreffen 2009 · Kommentare: 1
Früher gab es einen Werbeslogan, der hieß: Alles Leben ist Chemie. Dieser war verpönt in der Zeit meines Studiums. Denn in den 1980ern war Chemie so negativ besetzt wie niemals zuvor und vielleicht auch niemals danach. Saurer Regen, verschmutzte Flüsse, Waldsterben ... all das. So war das mit dem schlechten Image der Chemie.
Autor: Beatrice Lugger· 29.06.09 · 13:17 Uhr· 1 Kommentar
28. Juni 2009
Surfaces, ammonia, ozone and scientific destiny
Kategorie: Chemie / Chemistry·Englische Postings·Geschichte / History·Naturwissenschaften
Ask an informed layman what he or she thinks is the greatest science-based industrial discovery or invention of all time and the person will likely name the computer, the transistor, the telephone, the incandescent light or perhaps even the blast furnace. But key as all these inventions were to humanity's progress, there is perhaps one industrial discovery that surpasses them in the sheer earth-shattering and fundamental change it brought about not only in the struggles of human survival but in the bedrock of our very existence on this planet. That discovery is the discovery of the means to artificially fix nitrogen to produce ammonia; the Haber-Bosch process that takes atmospheric nitrogen and turns it into ammonia by combining it with hydrogen, usually obtained from methane. The machine that would make this discovery possible was invented by two men who, akin to the fantastic prophets of biblical lore, literally succeeded in turning air into bread.
Autor: Ashutosh Jogalekar· 28.06.09 · 23:44 Uhr· 0 Kommentare
Ankommen in Lindau
Kategorie: Deutsche Postings·Naturwissenschaften·Nobelpreisträgertreffen 2009·Randnotizen / Marginal Notes·Vorträge / Lectures · Kommentare: 1
Lindau ist ein beschauliches Örtchen wie es scheint. An den Häusern wachsen Rosen und der Himmel ist strahlend blau mit flauschigen Kumuluswolken. Das Kopfsteinpflaster erweist sich als schwierig mit meinen schicken Schuhen, aber auch das lässt sich in Erwartung der Eröffnungszeremonie meistern. Nach einigen Schwierigkeiten sitze, bzw. stehe, ich dann aber mit meinen Co-Bloggern und Bloggerinnen im Festsaal der Inselhalle in Lindau.
Die Eröffnung war als eine Mischung aus Grußworten, Podiumsdiskussionen, musikalischen Einlagen und Ehrungen konzipiert und hat so einiges von der Steifigkeit verloren die solchen Events öfter inne wohnt. Überhaupt gab es viele schöne Worte, so bittet die Gräfin Bettina Bernadotte, mit einem hinreißenden hutartigen Kopfschmuck, die teilnehmenden jungen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler: "We want you to have a good time [...] but do not stop at this week. Take [the connections and inspiration] back to your laboratories and schools."
Autor: Paula Schramm· 28.06.09 · 23:00 Uhr· 1 Kommentar
25. Juni 2009
Diversity of talks; diversity of science
Kategorie: Chemie / Chemistry·Englische Postings·Naturwissenschaften
A look at the program for the Lindau meetings this year indicates to me that the topics of the presentations and talks could be roughly split into three categories, by no means mutually exclusive. The kinds of topics that are covered also indicate the diversity of research that chemistry involves itself in.
1. Personal talks: These involve personal research and other perspectives. Notable among these are NMR pioneer Richard Ernst's interesting perspective on pursuing interests other than science and aquaporin discoverer Peter Agre's accounts of investigating water distribution and storage in natural systems by kayaking in the Arctic.
Autor: Ashutosh Jogalekar· 25.06.09 · 16:20 Uhr· 0 Kommentare
23. Juni 2009
Catalysis: A classic for the future
Kategorie: Englische Postings·Lectures·Naturwissenschaften · Kommentare: 1
Exactly one hundred years ago the chemist Wilhelm Ostwald received the Nobel prize for his work on the topic of catalysis. And as we see today his research work have really been pathbreaking: Without catalysts modern chemistry would not be possible. It is only logical, that catalysis also plays a major role in this year's Nobel Laureates Meeting.
Which basic meaning catalysis has for nowadays chemistry can already be seen on the fact, that in the last three years three Nobel Prizes in chemistry were given to scientists that worked in catalysis research.
Autor: Jessica Riccò· 23.06.09 · 11:30 Uhr· 1 Kommentar
Katalyse: Ein Klassiker mit Zukunft
Kategorie: Deutsche Postings·Naturwissenschaften·Vorträge / Lectures
Vor genau hundert Jahren erhielt der Chemiker Wilhelm Ostwald für seine Arbeit auf dem Gebiet der Katalyse den Nobelpreis. Und wie wir heute sehen, war seine Forschungsarbeit tatsächlich wegweisend: ohne Katalysatoren wäre auch die moderne Chemie nicht vorstellbar. Nur logisch also, dass bei der diesjährigen Tagung der Nobelpreisträger die Katalyse ebenfalls einen der thematischen Schwerpunkte darstellt.
Welche elementare Bedeutung die Katalyse hat, kann schon allein daran abgelesen werden, dass in den letzten acht Jahren insgesamt drei Chemie-Nobelpreise für Fortschritte in der Katalyseforschung vergeben wurden.
In Europa ist die Katalyse jährlich an der Erzeugung von Produkten im Wert von 1.2 Billionen Euro beteiligt.
Und wer immer noch zweifelt, kann vielleicht mit folgender Zahl vom "Wert" der Katalyse überzeugt werden: in Europa werden jährlich Produkte mittels Katalyse hergestellt, deren Wert rund 1.200.000.000.000 Euro beträgt. (Wem es zu mühsam ist, die Nullen zu zählen: es sind 1,2 Billionen Euro).
Autor: Marc Scheloske· 23.06.09 · 07:45 Uhr· 0 Kommentare
22. Juni 2009
Auf der Suche nach Antworten: Vorbereitungen für Lindau
Kategorie: Deutsche Postings·Naturwissenschaften·Nobelpreisträgertreffen 2009·Randnotizen / Marginal Notes · Kommentare: 1
Hektisch stopfe ich mir noch ein paar Artikel in meine Tasche. Ich nehme mir vor, sie heute Abend bei einem gemütliche Glas Wein zu lesen. Vorher möchte ich noch in die Stadt, um meine technische Ausrüstung etwas zu verbessern. Es fehlt ein Tonaufnahmegerät und auch der Akku an meinem Laptop hat seinen Geist aufgegeben. Natürlich endet die Suche nach Ersatz frustriert und ergebnislos.
Die eigentlichen Vorbereitungen aber, laufen nicht in der Stadt mit meinen Füßen, sondern in meinem Kopf. Tausende Fragen und Vorstellungen überschlagen sich dort.
Autor: Paula Schramm· 22.06.09 · 22:03 Uhr· 1 Kommentar
21. Juni 2009
Exemplifying Apprenticeship: The Lindau Meetings
Kategorie: Chemie / Chemistry·Englische Postings·Geschichte / History·Naturwissenschaften
The tradition of apprenticeship has long and august roots. Through the millennia, young men and women wanting to acquire knowledge have traveled far and wide to learn at the feet of the masters of the trade. In China, India and Europe for instance, it was customary for students to travel hundreds or thousands of miles to take up residence in a city or university where the best practitioner in their field was to be found. The students hungrily lapped up the knowledge that the master had to offer. In return their existence was intimately intertwined with that of their teacher, with many of them living in the homes of their teachers and helping out in daily chores.
The apprenticeship tradition was a necessary one in ages where electronic communication was non-existent, relatively few books and papers were published, and actual physical contact was the only way for someone to learn. The tradition guaranteed the existence of "schools" of thought, perpetuated from one generation to another. We see this tradition blazing across the history of civilization, from the famous Aristotelian school to the more recent twentieth century school of Arnold Sommerfeld in Munich.
Autor: Ashutosh Jogalekar· 21.06.09 · 15:54 Uhr· 0 Kommentare
08. Juli 2008
Large Hadron Collider - Video der Pressekonferenz in Englisch
Kategorie: Grundlagenforschung·Naturwissenschaften·Zukunft der Physik
Vergangenen Dienstag debattierten die Nobelpreisträger in Lindau mit dem wissenschaftlichen Leiter des Large Hadron Colliders (LHC) Lyn Evans über den aktuellen Stand des Teilchenbeschleunigers. Dazu gab es eine Live-Schaltung ins CERN. Der filmische Mitschnitt des CERN dieser Diskussionen ist nun hier zu sehen.
Autor: Beatrice Lugger· 08.07.08 · 12:47 Uhr· 0 Kommentare
07. Juli 2008
Nobeldating
Kategorie: Nachwuchsforscher·Naturwissenschaften·Panorama
Nobeldating - Er drängt sich auf, der Begriff, der heute eher als Speeddating bekannt und längst verfilmt ist.
Autor: Beatrice Lugger· 07.07.08 · 11:21 Uhr· 0 Kommentare
05. Juli 2008
Unexpected Findings - Brian D. Josephson im ScienceBlogs-Interview
Kategorie: English Reports and Video Interviews·Naturwissenschaften·ScienceBlogs-Videos with Laureates
Link: sevenload.com
Der theoretische Physiker und Nobelpreisträger Brian D. Josephson im ScienceBlogs-Interview aus Lindau meint, Ziele in der Forschung sind gut, man soll Interessantes verfolgen, aber auch gewappnet sein, eventuell etwas ganz anderes zu entdecken.
Autor: Beatrice Lugger· 05.07.08 · 10:00 Uhr· 0 Kommentare
Ausblick - Prospect
Kategorie: Naturwissenschaften·Topic of the day · Kommentare: 14
Was hat Sie in der vergangenen Woche am meisten beeindruckt? Wie war der Austausch mit den Nobelpreisträgern? Konnten Sie neue wertvolle Kontakte knüpfen, gemeinsame Projekte andenken? Wie nachhaltig waren die Diskussionen für Sie?
Autor: Beatrice Lugger· 05.07.08 · 07:47 Uhr· 14 Kommentare
04. Juli 2008
Places for Ideas - Riccardo Giacconi im ScienceBlogs-Interview
Kategorie: English Reports and Video Interviews·Naturwissenschaften·ScienceBlogs-Videos with Laureates
Link: sevenload.com
Riccardo Giacconi, Physiknobelpreisträger 2002, verrät im ScienceBlogs-Interview in Lindau über seine Gedanken zu Röntgenstrahlen am Fuße des Matterhorns, das Hubble-Teleskop, das Very Large Telescope und mehr.
Autor: Beatrice Lugger· 04.07.08 · 10:00 Uhr· 0 Kommentare
Zukunft der Forschung - Future of Sciences
Kategorie: Naturwissenschaften·Topic of the day · Kommentare: 2
Welche Forschungsgebiete werden die nächsten Jahrzehnte besonders prägen? Wo sollte mehr investiert werden? Welche heutigen Entdeckungen könnten bald unseren Lebensstil ähnlich entscheidend verändern, wie dies Computer oder medizinischer Fortschritt getan haben?
Autor: Beatrice Lugger· 04.07.08 · 07:20 Uhr· 2 Kommentare
03. Juli 2008
Wild Youth - Douglas D. Osheroff im ScienceBlogs-Interview
Kategorie: English Reports and Video Interviews·Naturwissenschaften·ScienceBlogs-Videos with Laureates
Link: sevenload.com
Douglas D. Osheroff, Physiknobelpreisträger 1996, verrät im ScienceBlogs-Interview wie man ein Preisanwärter wird und wie wichtig es ist, in der Jugend zu experimentieren. Nur so entwickelt sich so etwas wie Intuition für die Forschung.
Autor: Beatrice Lugger· 03.07.08 · 22:03 Uhr· 0 Kommentare
Forsche Mädels: Drei junge Wissenschaftlerinnen zum Thema Frauen in der Physik
Kategorie: Geistes- & Sozialwissenschaften·Nachwuchsforscher·Naturwissenschaften·Panorama·Politik·Zukunft der Physik
Frauentag im Lindauer Nobelpreisträgerblog. Wir waren unterwegs und haben drei junge Frauen gefragt, was sie von einer Quote in der Wissenschaft halten, wie sich ihre eigene Zukunft vorstellen - und ob Mädchen sich generell mit Physik schwerer tun als Jungen.
Autor: Wolfgang Denzler· 03.07.08 · 17:00 Uhr· 0 Kommentare
Nobelpreisträger experimentieren mit Wasserperlen auf der Tischdecke
Kategorie: Grundlagenforschung·Naturwissenschaften · Kommentare: 3
Die drei Nobelpreisträger für Physik des Jahres 2005 haben sich heute Mittag köstlich amüsiert. Die gelben Tischdecken draußen sind gewachst und so kommt es, dass darauf tropfendes Wasser nunmal Perlen bildet. Also begannen sie diese Perlen genauer zu untersuchen - was genau sie so fasziniert hat, habe ich leider nicht herausbekommen. Aber jeder der Anwesenden, hat das Hin- und Herschubsen und Anheben der Wassertropfen gefilmt oder zumindest fotografiert.

v.l. Roy J. Glauber, Theodor W. Hänsch, John L. Hall experimentieren gemeinsam mit Andreas Mershin, MIT, Center for Biomedical Engineering (von hinten).
Autor: Beatrice Lugger· 03.07.08 · 15:58 Uhr· 3 Kommentare
Glasers Experimente mit Nachwuchsforschern
Kategorie: Lectures·Medizin·Naturwissenschaften

Weshalb sehen wir in diesem Bild eine Bewegung fragt uns Donald Arthur Glaser (wenn Sie es nicht sehen können, liegt es leider an der schlechten Qualität meines Bildes, ich bitte dies zu entschuldigen. Aber im Inneren der Kreise dreht sich hier eine Menge)?
Autor: Beatrice Lugger· 03.07.08 · 10:44 Uhr· 0 Kommentare
Die Laserstunde
Kategorie: Laser·Naturwissenschaften · Kommentare: 3

Ich fühle mich in meine Schulzeit vor langer, langer Zeit zurückversetzt. Nicolaas Bloembergen benutzt doch glatt einen Tageslichtprojektor und spricht von einer der spannendsten und hochtechnischen Entwicklungen unserer Zeit. Der immer genaueren Erfassung von Zeit!
Autor: Beatrice Lugger· 03.07.08 · 10:02 Uhr· 3 Kommentare
Frauenraub in Lindau?
Kategorie: Nachwuchsforscher·Naturwissenschaften · Kommentare: 3
Nach der Gründung Roms gab es akuten Frauenmangel in einer Stadt voller Männer. Die listigen Römer ließen sich jedoch etwas einfallen: Sie luden ihre Nachbarn zum Feiern ein, überwältigten die ahnungslosen Ehemänner und schnappten sich ihre Frauen. Ganz so schlimm ist der Frauenmangel bei den Physikern in Lindau noch nicht. Im Gegenteil, die jungen Akademikerinnen holen auf. Trotzdem gelten Frauen in den Naturwissenschaften weiter als unterrepräsentiert. Egal ob während oder nach dem Studium. Heute widmen wir deshalb einen ganzen Tag den ehrgeizigen Teilnehmerinnen am Bodensee. Den Anfang machen Frauenquote, NobelpreisträgerInnen und Männerüberschuss am Tanzabend.
Autor: Laura Höflinger· 03.07.08 · 08:16 Uhr· 3 Kommentare
Tageshighlights im Video - Tag IV - Mittwoch
Kategorie: Naturwissenschaften

Einzelne Laureaten des Mittwoch im Gespräch - Highlights vom Mittwoch 2. Juni 2008
Autor: Beatrice Lugger· 03.07.08 · 08:12 Uhr· 0 Kommentare
Frauen in der Wissenschaft - Women in Science
Kategorie: Naturwissenschaften·Topic of the day
Interessieren sich Frauen wirklich weniger für Forschung oder haben sie nur schlechtere Chancen? Wie hoch war der Anteil an Frauen zu Beginn ihres Studiums in ihrem Fach, wie hoch zur Promotion? Wie hoch ist er heute in der Forschung an Ihrem Institut (ohne Labor-Assistentinen), wie hoch in der Lehre an Ihrer Universität?
Autor: Beatrice Lugger· 03.07.08 · 07:11 Uhr· 0 Kommentare
02. Juli 2008
Teilchenbeschleuniger und die Super-Welt
Kategorie: Grundlagenforschung·Naturwissenschaften·Umwelt
Martinus Veltmann erzählt die Geschichte der Teilchenbeschleuniger und David Gross erklärte die "Superwelt".Autor: Florian Freistetter· 02.07.08 · 15:05 Uhr· 0 Kommentare
CSI: Cosmic Scene Investigator
Kategorie: Kosmologie·Naturwissenschaften
Mit den Ursprüngen des Universums und dessen heute noch beobachtbaren Spuren beschäftigte sich der Vortrag von Physik Nobelpreisträger George Smoot. "CSI: Cosmic Scene Investigator. The of the Univeres - Relics of Creation" war der vielversprechende Titel.Autor: Florian Freistetter· 02.07.08 · 14:20 Uhr· 0 Kommentare
Bangladesch bloggt mit
Kategorie: Nachwuchsforscher·Naturwissenschaften
Wir sind nicht allein: Im „Lindau Bangladesh Particapants Blog" schreiben Studenten von ihren Erfahrungen der Tagung.
Autor: Laura Höflinger· 02.07.08 · 14:11 Uhr· 0 Kommentare
435457355 Sterne
Kategorie: Kosmologie·Naturwissenschaften
435457355 Sterne mussten erst vermessen werden, bevor das Hubble-Weltraumteleskop richtig funktionieren konnte. Der Physik-Nobelpreisträger Riccardo Giacconi begann die heutige Vortragsreihe mit der Geschichte der Röntgenastronomie und des Hubbleteleskops.
Autor: Florian Freistetter· 02.07.08 · 13:39 Uhr· 0 Kommentare
Tageshighlights im Video - Tag III - Dienstag
Kategorie: Naturwissenschaften·Umwelt
Pamela Mars Wright auf dem Weg zum Auto. Dem Klimapanel vom Dienstag sind hier einzelne Quotes der Teilnehmer vorangestellt: von Klitzing, Michel und mehr.

Autor: Beatrice Lugger· 02.07.08 · 12:07 Uhr· 0 Kommentare
Grundlagenforschung - Basic Research
Kategorie: Naturwissenschaften·Topic of the day
Wie wichtig ist Grundlagenforschung? Bald wird etwa der Large Hadron Collider im Cern in Betrieb gehen. Welche Erkenntnisse werden mit Grundlagenforschung gewonnen? Was bringen sie der Allgemeinheit? Sind die Kosten gerechtfertigt?
Autor: Beatrice Lugger· 02.07.08 · 07:58 Uhr· 0 Kommentare
01. Juli 2008
Der kälteste Ort im Universum...
Kategorie: Grundlagenforschung·Naturwissenschaften · Kommentare: 1
Lindau ist definitiv nicht der kälteste Ort im Universum! Hier ist es heute wolkenlos sonnig und fast schon zu heiss. Der kälteste Ort befindet sich aber nicht weit von hier: das europäische Kernforschungszentrum CERN!
Autor: Florian Freistetter· 01.07.08 · 18:06 Uhr· 1 Kommentar
Schöne, gute Proteine
Kategorie: Lectures·Naturwissenschaften·Strukturbiologie
Sie sehen aus wie Dreadlocks, die intelligent verzwirbelt und vernetzt insgesamt wiederum tolle Formen annehmen können und so wichtige Funktionen erfüllen - insbesondere im menschlichen Körper, an Zelloberflächen und mehr. Und es ist eine besondere Gruppe an Proteinen, die sogenannten Makromoleküle. Weil ihre Funktionen so vielfältig sind und sie doch so lange so schwer in ihren Details erkennbar waren unternahmen und unternehmen viele Forscher rund um den Planeten vieles, um endlich dahinter zu kommen, wo etwa Lichtwellen eingefangen werden, wie genau der tolle Schlüssel aussieht, der dann ins Schloss passt (das alte Schlüssel-Schloss-Prinzip) und vieles mehr.
Autor: Beatrice Lugger· 01.07.08 · 13:41 Uhr· 0 Kommentare
Tageshighlights im Video II
Kategorie: Lectures·Naturwissenschaften

Die Auszüge aus den ersten Lectures vom Montag 30.6. geben Einblicke in die jeweiligen prämierten Entdeckungen - hier Ivar Giaevers Gedanken zum Tunneleffekt in Supraleitern - sowie Ausblicke in die Zukunft. Theodor Hänsch, Peter Grünberg, Ivar Giaever, John Hall.
Autor: Beatrice Lugger· 01.07.08 · 07:12 Uhr· 0 Kommentare
Stimmen aus Lindau
Kategorie: Naturwissenschaften
„If you are not surprised about quantum mechanics, you haven't thought about it."Prof. Dr. William D. Phillips auf die Frage, ob Quantenmechanische Theorien wirklich verstanden werden können
Während der Nobelpreisträgertagung in Lindau wird viel geredet. Einiges geht in der Masse unter - ein paar Sätze stechen jedoch heraus. Weitere Zitate von Sonntag und Montag hier:
Autor: Laura Höflinger· 01.07.08 · 00:19 Uhr· 0 Kommentare
30. Juni 2008
Dialog international
Kategorie: Nachwuchsforscher·Naturwissenschaften·Panorama · Kommentare: 1

Da reisen sie alle gen Lindau, um miteinander zu reden und sich auszutauschen - international mit all den anderen aus den anderen 65 Ländern. Und was tun sie dann? Starren in ihre Rechner, Emails oder Skypen.
Autor: Beatrice Lugger· 30.06.08 · 20:57 Uhr· 1 Kommentar
Wie gewinne ich einen Nobelpreis
Kategorie: Lectures·Naturwissenschaften · Kommentare: 2
Die ersten Vorträge der Preisträger sind gestartet. Professor Peter Grünberg zeigte Anwendungen seiner Entdeckung, Klaus von Klitzing sieht die Zukunft im Kohlenstoff und Professor Ivar Giaever hat das Geheimnis der Nobelpreise gelüftet: Wie komme ich eigentlich an so ein Ding ran. Dabei sei das gar nicht so schwierig - und die Auszeichnung verlängere bewiesenermaßen das Leben.
Autor: Laura Höflinger· 30.06.08 · 17:40 Uhr· 2 Kommentare
Naturkonstanten in Frage stellen
Kategorie: Grundlagenforschung·Naturwissenschaften · Kommentare: 4
Die sogenannte Frequenzkammtechnik hilft einerseits potenziell immer genauere Messungen vorzunehmen. Andererseits könnten damit gar Naturkonstanten ins Wanken geraten und deren Zeitabhängigkeit belegt werden, wie John Hall heute zu Bedenken gab.
Autor: Beatrice Lugger· 30.06.08 · 16:38 Uhr· 4 Kommentare
29. Juni 2008
Tageshighlights im Video I
Kategorie: Naturwissenschaften

Die Highlights des ersten Tages, von Lindau, dem schönen See, Bundesforschungsministerin Annette Schavan und der Eröffnungszeremonie. Leider nicht in den Blog direkt einbindbar.
Autor: Beatrice Lugger· 29.06.08 · 23:16 Uhr· 0 Kommentare
Frauen der Physik, des Ehrensenats, Frau Minister
Kategorie: Naturwissenschaften · Kommentare: 1

Ein Blick ins Publikum der Nachwuchsforscher zeigt doch einen schönen Anteil an Frauen. Nun überblicke ich nicht das gesamte Auditorium, aber vielleicht forschen heute doch mehr Fragen in der Physik, als gedacht.
Autor: Beatrice Lugger· 29.06.08 · 17:00 Uhr· 1 Kommentar
Eröffnungszeremonie - erste Bilder
Kategorie: Naturwissenschaften

Gräfin Bettina Bernadotte begrüßt die Tagungsgäste und alle Nobelpreisträger...
Autor: Beatrice Lugger· 29.06.08 · 15:51 Uhr· 0 Kommentare
Strahlender Sonnenschein zum Start in Lindau
Kategorie: Naturwissenschaften · Kommentare: 1

Die Sonne scheint, es ist ein wunderbarer Tag und sicher ein wunderbarer Beginn für das 58. Nobelpreisträgertreffen in Lindau. Die Inselhalle, in der sich ab heute 24 Nobelpreisträger mit 557 Jungwissenschaftlern aus 66 Ländern treffen, liegt wunderbar am See der Lindauer Insel.
Autor: Beatrice Lugger· 29.06.08 · 15:00 Uhr· 1 Kommentar
Nobelpreis für das Lebenswerk?
Kategorie: Grundlagenforschung·Nachwuchsforscher·Naturwissenschaften
Wie meine Blog-Kolleginnen und -Kollegen freue ich mich auch schon sehr auf Lindau. Ich bin zwar nur 2 Tage dort - aber trotzdem ist es etwas besonderes für mich, bei so einer Konferenz dabei zu sein. Ich habe zwar schon den einen oder anderen Vortrag von einem Nobelpreisträger gehört (naja, genaugenommen war der eine Riccardo Giaconi und der andere Herbert Kroemer) - aber eine ganze Konferenz voller Nobelpreisträger muss ja noch viel spannender sein.
Wie jeder (Natur)Wissenschaftler habe ich mir auch ab und zu mal Gedanken gemacht, wie es sein würde, einen Nobelpreis zu bekommen ;) Aber selbst wenn ich nochmal eine große wissenschaftliche Entdeckung machen sollte, würde es wohl noch einige Jahrzehnte dauern, bis ich einen Telefonanruf der Königlichen Akademie der Wissenschaften aus Schweden (Bild rechts, cc-by-sa/2.5) bekommen.Der Nobelpreis (ausgenommen der für Frieden) wird ja mittlerweile sehr oft für das "Lebenswerk" eines Forschers vergeben. Das ist im Prinzip auch vernünftig - denn oft stellt sich erst Jahre oder Jahrzehnte nach Abschluß einer Forschungsarbeit deren großer Wert heraus.
Im Testament von Alfred Nobel steht aber eigentlich etwas anderes:
"(...) kapitalet, af utredningsmännen realiserade till säkra värdepapper, skall utgöra en fond, hvars ränta årligen utdelas som prisbelöning åt dem, som under det förlupne året hafva gjort menskligheten den största nytta."Mein schwedisch ist nicht allzu gut - darum hab ich das mal anhand der englischen Übersetzung ins deutsche übertragen:
"Das Kapital, von meinen Nachlassverwaltern in Wertpapieren angelegt, soll eine Stiftung begründen aus der jährlich ein Preis an diejenigen verliehen werden soll, die während des vergangenen Jahres am meisten zum Wohle der Menschheit beigetragen haben.""während des vergangenen Jahres": so wie ich das verstehe, sollte der Preis also ursprünglich für die besten wissenschaftlichen Leistungen des abgelaufenen Jahres verliehen werden. Vermutlich ist es so, wie es aktuell gehandhabt wird, doch besser. Viele großartige Forscher die wichtiges geleistet haben würden wohl leer ausgehen, wenn man nicht mehr die Zeit hätte, abzuwarten, wie sich die Arbeiten im Laufe der Zeit entwicklen. Andererseits wäre es trotzdem irgendwie spannend, den Preis so zu vergeben, wie es ursprünglich gedacht war. Dann könnten sich wahrscheinlich auch jüngere Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler Hoffnungen machen und müssten nicht bis fast zur Pensionierung warten um in Frage zu kommen.
Autor: Florian Freistetter· 29.06.08 · 14:55 Uhr· 0 Kommentare
Erste internationale Eindrücke - First international impressions
Kategorie: Naturwissenschaften·Topic of the day
Aus 66 Ländern treffen spätestens heute rund 550 Nachwuchsforscher und 25 Laureaten in Lindau ein. Müssen Wissenschaftler heute wenigstens einmal im Ausland geforscht haben? Oder genügt der internationale Austausch auf Tagungen und Kongressen? Wie ist die Stimmung in Lindau?
Autor: Beatrice Lugger· 29.06.08 · 08:14 Uhr· 0 Kommentare
28. Juni 2008
Interdisziplinär - Interdisciplinarily
Kategorie: Naturwissenschaften·Topic of the day
Gibt es sie eigentlich noch, die Physik, die Biologie, die Medizin, die Chemie? Das 58. Lindauer Nobelpreisträgertreffen steht im Zeichen der Physik, trotzdem nehmen auch Chemiker teil und die Debatte am Dienstag widmet sich dem Klimawandel. Die größten wissenschaftlichen Fortschritte werden heute im Zusammenwirken mehrerer Fachgebiete erzielt. Müssen Forscher jedweder Disziplin heute von Anfang an den Kopf weit über den Tellerrand strecken?
Autor: Beatrice Lugger· 28.06.08 · 08:01 Uhr· 0 Kommentare
27. Juni 2008
Erwartungen an Lindau - Expectations on Lindau
Kategorie: Naturwissenschaften·Topic of the day · Kommentare: 3
546 Nachwuchswissenschaftler treffen ab Sonntag Nachmittag mit 26 Nobelpreisträgern in Lindau zusammen. Was sind Ihre Erwartungen und Hoffnungen?
Autor: Beatrice Lugger· 27.06.08 · 10:52 Uhr· 3 Kommentare
26. Juni 2008
Neuer Lichtblitzrekord
Kategorie: Grundlagenforschung·Naturwissenschaften

Forscher vom Max-Planck-Institut für Quantenoptik in München haben Lichtblitze erzeugt, die nur noch rund 80 Attosekunden (0, 000 000 000 000 000 08 Sekunden) dauern. Wir hoffen, Theodor Hänsch, Direktor des Instituts und Nobelpreisträger, wird uns während des Lindauer Nobel Laureates Meetings schon in seinem Eröffnungsvortrag am Montag, 30.6. um 9 Uhr mehr über die aktuell in Science publizierten Ergebnisse berichten (Science Band 320, S.1614, 2008). Und der niederländische Nobelpreisträger Nicolaas Bloembergen, der sich ebenfalls den Lasern verschrieben hat, kann seinen Vortrag "From millisecond to attosecond Laser Pulses" für Donnerstag, 3.7. um 10 Uhr um einen neuen Weltrekord erweitern.
Autor: Beatrice Lugger· 26.06.08 · 11:19 Uhr· 0 Kommentare
25. Juni 2008
Vorfreude auf Lindau
Kategorie: Naturwissenschaften · Kommentare: 6

Das diesjährige Nobelpreisträger-Treffen in Lindau am Bodensee geht am Sonntag los...endlich bin ich persönlich dabei, ein lang gehegter Traum wird wahr!
So könnte ich meinen ersten Blogbeitrag hier beginnen, wäre mir die Veranstaltung vorher tatsächlich ein Begriff gewesen.
Autor: Wolfgang Denzler· 25.06.08 · 06:40 Uhr· 6 Kommentare
24. Juni 2008
Plaudern mit den klügsten Köpfen
Kategorie: Naturwissenschaften
Hunderte junge Wissenschaftler treffen auf ihre Idole: 26 Nobelpreisträger aus der Physik und Chemie kommen nach Lindau und beantworten dem Nachwuchs seine Fragen. So etwa der aktuelle deutsche Preisträger Peter Grünberg oder Riccardo Giacconi, „Vater des Hubble-Teleskops".
Autor: Laura Höflinger· 24.06.08 · 08:11 Uhr· 0 Kommentare
23. Juni 2008
Vormerken - Nobelpreisträger in Lindau
Kategorie: Naturwissenschaften
Vom kommenden Sonntag an (29. Juni 2008) werden wir hier live vom Meeting of Nobel Laureates in Lindau berichten. 26 Nobelpreisträger der Physik und Chemie werden kommen und sich beim 58. Meeting in Lindau über Themen der Physik austauschen.
Autor: Beatrice Lugger· 23.06.08 · 13:31 Uhr· 0 Kommentare
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