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Das 59. Lindauer Nobelpreis- trägertreffen steht ganz im Zeichen der Chemie.
Vom 28.6.-3.7.2009 treffen sich 23 Nobelpreisträger und 600 Nachwuchswissen- schaftler aus aller Welt zu Vorträgen und Diskussionen.
Im offiziellen Live-Blog berichtet ein Autorenteam über alle Veranstaltungen, führt Interviews und erzählt die Geschichte dieser traditionsreichen Tagung.
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Neues in der Kategorie Grundlagenforschung
08. Juli 2008
Large Hadron Collider - Video der Pressekonferenz in Englisch
Kategorie: Grundlagenforschung·Naturwissenschaften·Zukunft der Physik
Vergangenen Dienstag debattierten die Nobelpreisträger in Lindau mit dem wissenschaftlichen Leiter des Large Hadron Colliders (LHC) Lyn Evans über den aktuellen Stand des Teilchenbeschleunigers. Dazu gab es eine Live-Schaltung ins CERN. Der filmische Mitschnitt des CERN dieser Diskussionen ist nun hier zu sehen.
Autor: Beatrice Lugger· 08.07.08 · 12:47 Uhr· 0 Kommentare
03. Juli 2008
Nobelpreisträger experimentieren mit Wasserperlen auf der Tischdecke
Kategorie: Grundlagenforschung·Naturwissenschaften · Kommentare: 3
Die drei Nobelpreisträger für Physik des Jahres 2005 haben sich heute Mittag köstlich amüsiert. Die gelben Tischdecken draußen sind gewachst und so kommt es, dass darauf tropfendes Wasser nunmal Perlen bildet. Also begannen sie diese Perlen genauer zu untersuchen - was genau sie so fasziniert hat, habe ich leider nicht herausbekommen. Aber jeder der Anwesenden, hat das Hin- und Herschubsen und Anheben der Wassertropfen gefilmt oder zumindest fotografiert.

v.l. Roy J. Glauber, Theodor W. Hänsch, John L. Hall experimentieren gemeinsam mit Andreas Mershin, MIT, Center for Biomedical Engineering (von hinten).
Autor: Beatrice Lugger· 03.07.08 · 15:58 Uhr· 3 Kommentare
02. Juli 2008
Teilchenbeschleuniger und die Super-Welt
Kategorie: Grundlagenforschung·Naturwissenschaften·Umwelt
Martinus Veltmann erzählt die Geschichte der Teilchenbeschleuniger und David Gross erklärte die "Superwelt".Autor: Florian Freistetter· 02.07.08 · 15:05 Uhr· 0 Kommentare
01. Juli 2008
Der kälteste Ort im Universum...
Kategorie: Grundlagenforschung·Naturwissenschaften · Kommentare: 1
Lindau ist definitiv nicht der kälteste Ort im Universum! Hier ist es heute wolkenlos sonnig und fast schon zu heiss. Der kälteste Ort befindet sich aber nicht weit von hier: das europäische Kernforschungszentrum CERN!
Autor: Florian Freistetter· 01.07.08 · 18:06 Uhr· 1 Kommentar
30. Juni 2008
Naturkonstanten in Frage stellen
Kategorie: Grundlagenforschung·Naturwissenschaften · Kommentare: 4
Die sogenannte Frequenzkammtechnik hilft einerseits potenziell immer genauere Messungen vorzunehmen. Andererseits könnten damit gar Naturkonstanten ins Wanken geraten und deren Zeitabhängigkeit belegt werden, wie John Hall heute zu Bedenken gab.
Autor: Beatrice Lugger· 30.06.08 · 16:38 Uhr· 4 Kommentare
Herr Prof. Dr. Rosling erklärt die Welt
Kategorie: Grundlagenforschung·Lectures · Kommentare: 4

Professor Rosling begeisterte das Publikum mit seinem Eröffnungsvortrag (Foto: Laura Höflinger)
Gestern um halb Vier war es soweit, das 58ste Nobelpreisträgertreffen wurde feierlich eröffnet. Die Gräfin Sonja Bernadotte war leider verhindert, doch ihre Tochter Bettina Bernadotte sprang spontan ein und offenbarte am Pult echte Unterhalterqualitäten. Sie führte locker und trotzdem dem Anlass entsprechend würdevoll durch das Programm. Es wurden ausführlich alle anwesenden VIPs begrüßt, allen Beteiligten gedankt und die aktuellen und ehemaligen Laureaten gewürdigt. Nach der formalen Einführungsrunde, gab's am Schluss noch ein echtes Highlight. Der Eröffnungs-Vortrag kam vom Schweden Prof. Dr. Hans Rosling.
Autor: Wolfgang Denzler· 30.06.08 · 11:13 Uhr· 4 Kommentare
29. Juni 2008
Nobelpreis für das Lebenswerk?
Kategorie: Grundlagenforschung·Nachwuchsforscher·Naturwissenschaften
Wie meine Blog-Kolleginnen und -Kollegen freue ich mich auch schon sehr auf Lindau. Ich bin zwar nur 2 Tage dort - aber trotzdem ist es etwas besonderes für mich, bei so einer Konferenz dabei zu sein. Ich habe zwar schon den einen oder anderen Vortrag von einem Nobelpreisträger gehört (naja, genaugenommen war der eine Riccardo Giaconi und der andere Herbert Kroemer) - aber eine ganze Konferenz voller Nobelpreisträger muss ja noch viel spannender sein.
Wie jeder (Natur)Wissenschaftler habe ich mir auch ab und zu mal Gedanken gemacht, wie es sein würde, einen Nobelpreis zu bekommen ;) Aber selbst wenn ich nochmal eine große wissenschaftliche Entdeckung machen sollte, würde es wohl noch einige Jahrzehnte dauern, bis ich einen Telefonanruf der Königlichen Akademie der Wissenschaften aus Schweden (Bild rechts, cc-by-sa/2.5) bekommen.Der Nobelpreis (ausgenommen der für Frieden) wird ja mittlerweile sehr oft für das "Lebenswerk" eines Forschers vergeben. Das ist im Prinzip auch vernünftig - denn oft stellt sich erst Jahre oder Jahrzehnte nach Abschluß einer Forschungsarbeit deren großer Wert heraus.
Im Testament von Alfred Nobel steht aber eigentlich etwas anderes:
"(...) kapitalet, af utredningsmännen realiserade till säkra värdepapper, skall utgöra en fond, hvars ränta årligen utdelas som prisbelöning åt dem, som under det förlupne året hafva gjort menskligheten den största nytta."Mein schwedisch ist nicht allzu gut - darum hab ich das mal anhand der englischen Übersetzung ins deutsche übertragen:
"Das Kapital, von meinen Nachlassverwaltern in Wertpapieren angelegt, soll eine Stiftung begründen aus der jährlich ein Preis an diejenigen verliehen werden soll, die während des vergangenen Jahres am meisten zum Wohle der Menschheit beigetragen haben.""während des vergangenen Jahres": so wie ich das verstehe, sollte der Preis also ursprünglich für die besten wissenschaftlichen Leistungen des abgelaufenen Jahres verliehen werden. Vermutlich ist es so, wie es aktuell gehandhabt wird, doch besser. Viele großartige Forscher die wichtiges geleistet haben würden wohl leer ausgehen, wenn man nicht mehr die Zeit hätte, abzuwarten, wie sich die Arbeiten im Laufe der Zeit entwicklen. Andererseits wäre es trotzdem irgendwie spannend, den Preis so zu vergeben, wie es ursprünglich gedacht war. Dann könnten sich wahrscheinlich auch jüngere Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler Hoffnungen machen und müssten nicht bis fast zur Pensionierung warten um in Frage zu kommen.
Autor: Florian Freistetter· 29.06.08 · 14:55 Uhr· 0 Kommentare
26. Juni 2008
Neuer Lichtblitzrekord
Kategorie: Grundlagenforschung·Naturwissenschaften

Forscher vom Max-Planck-Institut für Quantenoptik in München haben Lichtblitze erzeugt, die nur noch rund 80 Attosekunden (0, 000 000 000 000 000 08 Sekunden) dauern. Wir hoffen, Theodor Hänsch, Direktor des Instituts und Nobelpreisträger, wird uns während des Lindauer Nobel Laureates Meetings schon in seinem Eröffnungsvortrag am Montag, 30.6. um 9 Uhr mehr über die aktuell in Science publizierten Ergebnisse berichten (Science Band 320, S.1614, 2008). Und der niederländische Nobelpreisträger Nicolaas Bloembergen, der sich ebenfalls den Lasern verschrieben hat, kann seinen Vortrag "From millisecond to attosecond Laser Pulses" für Donnerstag, 3.7. um 10 Uhr um einen neuen Weltrekord erweitern.
Autor: Beatrice Lugger· 26.06.08 · 11:19 Uhr· 0 Kommentare
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