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Das 59. Lindauer Nobelpreis- trägertreffen steht ganz im Zeichen der Chemie.
Vom 28.6.-3.7.2009 treffen sich 23 Nobelpreisträger und 600 Nachwuchswissen- schaftler aus aller Welt zu Vorträgen und Diskussionen.

Im offiziellen Live-Blog berichtet ein Autorenteam über alle Veranstaltungen, führt Interviews und erzählt die Geschichte dieser traditionsreichen Tagung.

Dieses Blog wird von MARS unterstützt.

Archiv Juli 2009

10. Juli 2009

Roger Y. Tsien im Interview: Developing Genetically Encoded Macromolecular Indicators

Kategorie: Deutsche Postings·Medizin·Video-Interviews

Der Zellbiologe Roger Y. Tsien erhielt 2008 den Chemie-Nobelpreis. Er wurde zusammen mit Osamu Shimomura und Martin Chalfie für die Entdeckung des grün fluoreszierenden Proteins (GFP) ausgezeichnet, das Vorgänge im Innern von Zellen sichtbar machen kann.

In seinem Vortrag in Lindau berichtete er ja bereits über seinen persönlichen Werdegang. Im Interview erzählt er, von wievielen Überlegungen und Problemen seine Forschungsarbeiten begleitet waren. Wie er zunächst zum Botenstoff zyklische AMP und der Rolle der Proteinkinase A forschte und wie diese Vorarbeiten dann den Weg für die Erforschung und Entwicklung der GFPs bereiteten.

Außerdem berichtet er von seinem aktuellen Forschungsprojekt, mit dem er Neuland nach eigener Einschätzung betritt und versucht nanoskalige fluoreszierende Proteine zu entwickeln, die gegenüber den GFPs einige Vorteile aufweisen und prinzipiell auch am Menschen angewandt werden könnten. Zum Schluß spricht er über die Bedeutung des Nobelpreises, der - so seine Hoffnung - nicht das Ende seiner Forscherkarriere darstellen soll und er betont, wie wichtig die Teamarbeit für ihn ist.

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Autor: ScienceBlogs-Redaktion· 10.07.09 · 13:45 Uhr· 0 Kommentare

09. Juli 2009

Werner Arber im Interview: Looking back

Kategorie: Deutsche Postings·Medizin·Nobelpreisträgertreffen 2009·Video-Interviews

Bereits 1978 erhielt Werner Arber zusammen mit seinen Kollegen Daniel Nathans und Hamilton Othanel Smith den Nobelpreis für Medizin oder Physiologie. Die Forscher wurden für ihre Entdeckung der Restriktionsenzyme und deren Anwendung in der Molekulargenetik ausgezeichnet.

Werner Arber hatte in Lindau einen kurzen Vortrag zum "Molekularen Darwinismus" gehalten. Im Interview erinnert er sich an den Start seiner wissenschaftlichen Karriere. Die Entdeckung der Doppelhelix-Struktur der DNA durch Watson und Crick lag gerade mal ein Jahrzehnt zurück. Damals ging es zunächst - wie Arber erzählt - um ein grundlegendes Verständnis der Genfunktionen und Entwicklung neuer Methoden.

Im Gespräch erzählt er dann, wie er sich der Erforschung der Funktionsweise von Restriktionsenzymen widmete und auf welche Weise das Genom durch epigenetische Prozesse beeinflusst werden kann, ohne selbst verändert zu werden.

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Autor: ScienceBlogs-Redaktion· 09.07.09 · 17:00 Uhr· 0 Kommentare

08. Juli 2009

Perseverance, important problems, fellowship and dreams: Take-home lessons

Kategorie: Englische Postings·Geschichte / History·Kultur·Nobelpreisträgertreffen 2009·ScienceBlogs Kategorien

Marie Curie once said that "Science is about things, and not people". While this statement is true and profound, the fruits of science are unmistakably linked to their human origins, postmodernist relativism notwithstanding. The scientists who make discoveries are human beings, and they shoulder their share of foibles and successes, petty rivalries and forthcoming generosity, despair and triumph. Their life displays cycles that any young researcher will go through in his or her future career.

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Autor: Ashutosh Jogalekar· 08.07.09 · 13:00 Uhr· 0 Kommentare

07. Juli 2009

Rückblick, Zusammenfassung und Antworten

Kategorie: Deutsche Postings·Naturwissenschaften·Nobelpreisträgertreffen 2009

In meinen Vorbereitungen fürs Bloggen in Lindau habe ich mir einige Fragen gestellt:

Auf was für Menschen treffe ich?

Was macht einen hervorragenden Wissenschaftler aus. Ist es ihre Genialität, oder ist es Glück? Sind sie joviale Menschen, oder zurückgezogene Einzelgänger?

Gibt das Treffen Handlungsimperative, oder nur Inspiration weiter?

Wie macht man denn Chemie in anderen Ländern?

Auf einige Fragen habe ich auch Antworten gefunden und dann habe ich noch einiges gelernt, was ich nicht erwartet hätte.

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Autor: Paula Schramm· 07.07.09 · 18:32 Uhr· 0 Kommentare

Martin Chalfie im Interview: And the animal is transparent

Kategorie: Deutsche Postings·Englische Postings·Naturwissenschaften·Video-Interviews

Martin Chalfie erhielt im Jahr 2008 (gemeinsam mit Osamu Shimomura und Roger Tsien) den Nobelpreis für Chemie. Das Trio wurde für seine Entdeckung und Entwicklung des grün fluoreszierenden Proteins (GFP) ausgezeichnet, das heute aus den Biowissenschaften nicht mehr wegzudenken ist. In Lindau gab es Vorträge von allen drei Preisträgern zu hören.

Im Interview erinnert sich Chalfie an die Anfänge seiner Studien zu den GFPs, seine Arbeit am Fadenwurm C. elegans und die Forschungen zur Genexpression. Er erzählt, wie seine Mitarbeiterin Ghia (Marie) Euskirchen ab 1992 die Arbeiten entscheidend voranbrachte, wie wichtig die Auswahl des richtigen Mikroskops war und beendet das Gespräch mit einem Plädoyer für die Grundlagenforschung.


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Autor: ScienceBlogs-Redaktion· 07.07.09 · 12:30 Uhr· 0 Kommentare

Wo ist der Witz? Greek tragedy or preventable catastrophe?

Kategorie: Englische Postings·Kultur·Nobelpreisträgertreffen 2009·Politik·ScienceBlogs Kategorien·Umwelt  ·  Kommentare: 5

When the controversial and talented physicist Edward Teller was doing a PhD. with the great Werner Heisenberg at the University of Leipzig, the question asked at the end of every group meeting that focused on a complex sequence of problems was "Wo ist der Witz?", supposed to be translated as "What is the point"? but more correctly translated as "What is the joke?". The joke part of it consisted of turning a wry eye at the world, donning the hat of the court jester who laughs even as the fire that he predicted would engulf the world rages on. The question about global warming that we ask is also "Wo ist der Witz"? and we only hope that the joke is not upon us and we can actually still get the last laugh. Whether we might was the topic of discussion of a panel on global warming on the final day of the 59th Meeting of Nobel Laureates at Lindau.

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Autor: Ashutosh Jogalekar· 07.07.09 · 00:26 Uhr· 5 Kommentare

06. Juli 2009

Peter Agre im Interview: Channel-Mediated Water Permeability?

Kategorie: Deutsche Postings·Englische Postings·Naturwissenschaften·Video-Interviews

Der Biochemiker Peter Agre erhielt 2003 den Chemie-Nobelpreis (gemeinsam mit Roderick MacKinnon) für die Erforschung von Kanälen in Zellmembranen, wobei er explizit für die Entdeckung von Wasserkanälen ausgezeichnet wurde.

Im Interview am Rand der Lindauer Tagung sprach der "nette Laureat" über seine schwierige Forschungsarbeit, die am Ende die Mechanismen des Wassertransports in Zellen aufklärte. Er rekapituliert die verschiedensten Gedankengänge und Überlegungen zur damaligen Zeit und erinnert sich daran, wie er zum ersten Mal von den "Wasserkanälen" hörte und erklärt die Rolle von Aquaporinen. Und am Ende des Gesprächs erzählt er, wie der Nobelpreis sein (Forscher-)Leben veränderte und spricht über sein Engagement im Kampf gegen Malaria.

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The biochemist Peter Agre was awarded with the 2003 Nobel Prize for chemistry (along with Roderick MacKinnon) for the research on channels in cell membranes. He was explicitly allocated for the discovery of water channels.

In this interview at the Nobel Laureates Meeting in Lindau the "friendly laureate" talks about his complicate research work that in the end helped to understand the mechanisms of water transports in cells.
He sums up the various streams of thought and considerations he had at that time and remembers how he first heard about "water channels". Furthermore he explains the role of aquaporines. By the end of the conversation he tells us how the Nobel Prize changes his (scientific) life and talks about his commitment in the battle against Malaria.




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Autor: ScienceBlogs-Redaktion· 06.07.09 · 09:15 Uhr· 0 Kommentare

05. Juli 2009

Audio-Interview mit Martin Chalfie - GFP: past, present and future

Kategorie: Deutsche Postings·Naturwissenschaften·Nobelpreisträgertreffen 2009  ·  Kommentare: 1

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Ich habe Martin Chalfie, Nobelpreisträger 2008 für Chemie, in Lindau interviewt. Er hat zur Entdeckung von GFP erzählt, zu C. elegans als Modellorganismus, den Anwendungen von GFP, Auswirkungen des Nobelpreises auf sein Leben und Gründe für Erfolg in der Wissenschaft.

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Autor: Tobias· 05.07.09 · 08:26 Uhr· 1 Kommentar

04. Juli 2009

Investitionskalküle & Nachhaltigkeit: Paneldiskussion zum Klimawandel

Kategorie: Deutsche Postings·Nobelpreisträgertreffen 2009·Politik·Umwelt  ·  Kommentare: 7

Heiß war es gestern auf der Insel Mainau, wo die Lindauer Nobelpreisträgertagung traditionell ihren Abschluss fand. Der Klima- und Umweltphysiker Thomas Stocker von der Universität Bern erinnerte die schwitzenden Zuhörer der Paneldiskussion zum Thema "Global Warming and Sustainability" an den Rekordsommer 2003, der allein in Europa tausende Todesopfer forderte. Daß der anthropogene Klimawandel ein riesiges Problem darstellt, war bei den Diskussionsteilnehmern dann auch unumstritten, über die Antworten auf diese globale Herausforderungen war man sich allerdings überhaupt nicht einig.

IMG_2816_540.jpg

Podiumsdiskussionen dienen ja üblicherweise vor allem einer öffentlichen Artikulation der unterschiedlichen Perspektiven und weniger der Klärung und Problemlösung. Das war auch gestern nicht anders, als ein prominent besetztes Panel vor den mehr als 500 Nachwuchswissenschaftlern der Lindauer Tagung diskutierte. Zunächst standen den Diskutanten fünf Minuten zur Verfügung, um ein kurzes Eingangsstatement abzugeben, im zweiten Teil fand dann die eigentliche Diskussion statt, die sich freilich über weite Strecken mehr an politischen, denn an wissenschaftlichen Fragen abarbeitete.

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Autor: Marc Scheloske· 04.07.09 · 18:15 Uhr· 7 Kommentare

Air Born(e)s - Weiße Würfel im Sonnenblumenfeld

Kategorie: Deutsche Postings·Nobelpreisträgertreffen 2009·ScienceBlogs Kategorien·Technik·Umwelt  ·  Kommentare: 1

Ich müsse dort unbedingt hingehen und mir dafür viel Zeit nehmen, hatte mir Professor Wolfgang Schürer, Vorstand der Stiftung Lindauer Nobelpreisträgertreffen am Bodensee, ans Herz gelegt und mir begeistert nicht nur von den Inhalten der Ausstellung „Entdeckungen - Wasser" berichtet. Schürer hat insbesondere vom architektonischen Konzept der Ausstellung geschwärmt. Aufblasbare Bauten. Dabei dachte ich sofort an Energie verschwendende Hüpfburgen. Aber nein, das Konzept sei nachhaltig. So etwas will ich immer genau wissen.

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Autor: Beatrice Lugger· 04.07.09 · 15:30 Uhr· 1 Kommentar

Warming up for Copenhagen

Kategorie: Englische Postings·Nobelpreisträgertreffen 2009·Politik

Hotels in Lindau don't do air-con, although I'm pretty sure the Nobel laureates were keeping cool in theirs. So it has been a week of hot, sweaty nights for most of us here. How I longed for a dial with a minus sign on it. Had such technology been installed, I would have whacked that sucker on full every night.

It's micro-level decisions like this that makes it so difficult for humans to tackle climate change. What damage am I really doing by using a few joules to give me a better night's sleep, given that millions of hotels, homes and offices around the world probably were being chilled down by fans and fridges at that very moment? And while we're at it, what's the point in any European country cutting greenhouse gas emissions at all, when China is building tens of new coal-fired power stations per year?


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Autor: Matthew Chalmers· 04.07.09 · 14:05 Uhr· 0 Kommentare

Auf Tuchfühlung mit Nobelpreisträgern - Das Live-Blog zur 59. Nobelpreisträgertagung in Lindau

Kategorie: Deutsche Postings·Kultur·Nobelpreisträgertreffen 2009·Randnotizen / Marginal Notes

Lindau_Logo_klein.jpgEs waren sechs spannende und unterhaltsame Tage in Lindau. Die acht ScienceBlog-Autoren haben mehr als 80 Artikel rings um die Tagung der Nobelpreisträgertagung geschrieben.

Hier eine Auflistung der deutschsprachigen Postings:

Die Vorträge der Laureaten


Video-Interviews mit den Laureaten

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Autor: Marc Scheloske· 04.07.09 · 07:15 Uhr· 0 Kommentare

Die Landschaft, die Seen, der weißblaue Himmel

Kategorie: Nobelpreisträgertreffen 2009·Politik·ScienceBlogs Kategorien

Der Bayerische Wissenschaftsminister Wolfgang Heubisch im Gespräch am Rande des Bayerischen Abends am Donnerstag Abend, 2. Juli 2009, während des Lindauer Nobelpreisträgertreffens.

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Autor: Beatrice Lugger· 04.07.09 · 00:20 Uhr· 0 Kommentare

03. Juli 2009

24 Stunden - Bayerischer Abend, Bier, Bootsfahrt, Mainau

Kategorie: Deutsche Postings·Kultur·Nobelpreisträgertreffen 2009  ·  Kommentare: 1

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Die letzten 24 Stunden des Nobelpreisträgertreffens 2009 in Lindau: Bayerischer Abend, traditionelle Tänze, Probleme mit dem Bier, kurze Nächte, lange Fahrten mit dem Schiff und ein Dankeschön.

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Autor: Tobias· 03.07.09 · 22:37 Uhr· 1 Kommentar

A non debate

Kategorie: Englische Postings·Naturwissenschaften·Nobelpreisträgertreffen 2009  ·  Kommentare: 6

I am a science journalist. This is a blog. Does that make me an imposter, a moonlighter, a fraud?

Yesterday I took a day out from the Lindau meeting to discuss the relationship between science blogs and science journalism at the 6th World Conference of Science Journalists in London. I began by showing a slide on which I gave the audience a taste of the blogospheric wrath directed at science journalists in recent years. Here are some examples:

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Autor: Matthew Chalmers· 03.07.09 · 15:30 Uhr· 6 Kommentare

Interview mit Robert Huber - Neuland entdecken

Kategorie: Deutsche Postings·Naturwissenschaften·Nobelpreisträgertreffen 2009

Robert Huber 3.jpg Robert Huber hat den Nobelpreis für die Aufklärung der Struktur des Reaktions-zentrums der Photosynthese bekommen. Er hat noch etliche weitere Proteine und Protein-komplexe kristallisiert, unter anderem das Proteasom, das hier schon vorgestellt wurde. Hier das Transkript des Interviews über Erfolg in der Wissenschaft, aktuelle Herausforderungen der Strukturbiologie und über aktuelle wissenschafts-politische Entscheidungen in Deutschland.

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Autor: Tobias· 03.07.09 · 10:14 Uhr· 0 Kommentare

Sir Harold Kroto im Interview: Competition and Motives

Kategorie: Deutsche Postings·Englische Postings·Kultur·Video-Interviews

Sir Harold Kroto wurde 1996 zusammen mit Robert F. Curl und Richard E. Smalley mit dem Chemie-Nobelpreis ausgezeichnet. Damit wurde die Entdeckung der Fullerene durch die drei Forscher gewürdigt.

In Lindau hielt Kroto einen fulminanten Vortrag, der die Zuhörer begeisterte. Wissenschaftskommunikation ist für Sir Harry, der u.a. Mitbegründer des Vega Science Trust ist, eine Herzensangelegenheit. Seine Sympathien für Open Access wurden beim Mediengespräch zu Open Access deutlich.

Im Interview spricht er über die Unvermeidlichkeit von Wettbewerb innerhalb der Wissenschaft, obwohl für ihn selbst der Konkurrenzgedanke nicht wesentlich ist. Er erzählt, dass der Nobelpreis auch negative Aspekte für ihn hatte und empört sich über Lehrer und Bildungspolitiker, die dem Kreationismus nur zögerlich entgegentreten.

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Harold Kroto shared the Nobel Prize in 1996 together with Robert Curl and Richard Smalley for discovering the fullerenes. In Lindau he participated in a media talk about Open Access and held a wonderfully entertaining talk on wednesday.


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Autor: ScienceBlogs-Redaktion· 03.07.09 · 07:30 Uhr· 0 Kommentare

02. Juli 2009

Young researchers on science and faith

Kategorie: Englische Postings·Kultur·ScienceBlogs Kategorien

In some ways Harry Kroto's talk at Lindau was the most provocative of all because of its emphasis on a rejection, or at least transparent criticism, of religious faith. To get an idea of what students thought about it I buttonholed three graduate students, two from Germany and one from Russia, during lunch on Thursday. Florian and Annalena are students at the University of Frankfurt and Aachen respectively and Peter is a student at the University of St. Petersburg. In an interactive dialogue I found that Florian and Annalena differed a little in their views of Kroto's talk and the whole science-religion issue. This was a good thing since disagreement always offers one a chance to truly learn.

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Autor: Ashutosh Jogalekar· 02.07.09 · 23:01 Uhr· 0 Kommentare

Richard Schrock kommt zu spät

Kategorie: Deutsche Postings·Naturwissenschaften·Nobelpreisträgertreffen 2009·Randnotizen / Marginal Notes·Vorträge / Lectures

schrock_vortrag.jpgFür viele ist heute GFP-Tag. Für mich nicht! Zumindest nicht in erster Linie. Heute Morgen ist Richard Schrock eingetroffen. Namensgeber des Schrock-Carbens. Quasi mein Erzfeind, denn ich bin direkter Nachkomme und Jünger des Fischer-Carbens, wenn man so will... also zumindest von E. O. Fischer.

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Autor: Oliver Schuster· 02.07.09 · 17:48 Uhr· 0 Kommentare

Bayrischer Abend

Kategorie: Deutsche Postings·Kultur·Randnotizen / Marginal Notes  ·  Kommentare: 2

Unterhalb des Pressebereiches in der Inselhalle laufen zu Zeit die Vorbereitungen für den Bayrischen Abend der den Abschluß der Lindauer Aktivitäten bildet. Morgen ist dann noch der Ausflug auf die Insel Mainau der um 7:30 Uhr startet. Ich denke mal, dass das auch der Grund ist warum der Bayrische Abend schon um 17:30 anfängt.

Ich hoffe, dass die Gäste hier nicht von diesem einen Abend aus auf die ganze Deutsche, oder auch nur Bayrische Kultur schließen, denn es scheint ein Abend mit deftigem Essen, Dirndl und Lederhosen Bekleideten Menschen und Umpta-Musik zu sein. Nicht dass das etwas schlechtes ist, nur eben nicht repräsentativ, dafür aber schön stereotyp.


 » Paula Schramm ist Chemikerin und Doktorandin an der Uni Stuttgart. Paula_Schramm_45.jpg


Autor: Paula Schramm· 02.07.09 · 16:59 Uhr· 2 Kommentare

Making ends meet; Mr. Fantastic, hedgehogs and the dance of the bonds

Kategorie: Chemie / Chemistry·Englische Postings·Naturwissenschaften·Nobelpreisträgertreffen 2009·ScienceBlogs Kategorien·Vorträge / Lectures

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Today's talk by MIT chemist Richard Schrock was about a discovery that was applied in part to a long-standing chemical problem. There was no efficient method for forming large molecular rings until Robert Grubbs from Caltech and Schrock arrived on the scene. The method that accomplished this was called olefin metathesis. For their achievement, Schrock and Grubbs shared the Nobel Prize in 2005 with French chemist Yves Chauvin. Just as the Nobel Prize for GFP was long anticipated in the community of biochemists, the Nobel Prize for metathesis had been long anticipated in the community of organic chemists. Nobody was surprised when Grubbs and Schrock received it.

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Autor: Ashutosh Jogalekar· 02.07.09 · 16:25 Uhr· 0 Kommentare

Erwin Neher im Interview: Proofing the Channel Concept

Kategorie: Deutsche Postings·Englische Postings·Naturwissenschaften·ScienceBlogs Kategorien·Video-Interviews

Für seine Entdeckungen zur Funktion von einzelnen Ionenkanälen in Zellen wurde Erwin Neher 1991 mit dem Nobelpreis für Medizin oder Physiologie ausgezeichnet. In seinem Vortrag am Dienstag sprach Neher über die molekularen Mechanismen der Signalübertragung zwischen Synapsen und erklärte welche Rolle die Freisetzung und Wiederaufnahme von Neurotransmittern hat.

Im Interview erinnert er sich an die Ausgangsbedingungen und technischen Schwierigkeiten seiner damaligen Arbeiten, die ihm am Ende den Nobelpreis einbrachten. Er erklärt die Vorgehensweise und den Forschungsprozess, der sich über viele Jahre erstreckte und spricht am Ende über seine derzeitigen Forschungsschwerpunkte.

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Erwin Neher was awarded the 1991 Nobel for Medicine or Physiology along with Bert Sakmann for their discoveries concerning the function of single ion channels in cells. His talk here in Lindau was about the molecular mechanisms at a synapse.

In the interview Neher goes back to the old days and talks about his first steps in his hot spot of science. Surely there have been certain kinds of technical difficulties in the beginning of his research, but finally he was honored with a Nobelprize. What have been the decisions and what was the research progress over several years? And last not least (!) Neher talks about his current research.

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Autor: ScienceBlogs-Redaktion· 02.07.09 · 15:45 Uhr· 0 Kommentare

Die wahre Geschichte der Entdeckung von GFP

Kategorie: Deutsche Postings·Naturwissenschaften·Nobelpreisträgertreffen 2009

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Martin Chalfie ist einer der drei Nobelpreisgewinner von 2008 für die Entdeckung und Entwicklung des grün fluoreszierenden Proteins GFP. Er hat in seinem Vortrag in Lindau erzählt, wie es dazu kam, dass er in Stockholm geehrt wurde. Ein Drama aus der Wissenschaft in mehreren Akten.

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Autor: Tobias· 02.07.09 · 14:48 Uhr· 0 Kommentare

Open Access: A media talk

Kategorie: Englische Postings·Nobelpreisträgertreffen 2009·Panorama·Politik·Technik

Kroto again. On Tuesday there was a press talk with Sir Harold Kroto, Bora Zivkovic from PLoS and Jason Wilde from Nature. Since all participants had a lot to say and the time schedule was very tight, the discussion could not immerse into the material properly.

Most of you might know that the Open Access Movement tries to solve the problem of misparity, that public research is published in magazines which the normal population does not read since it would be too expensive. The idea is that scientific results and articles written about such should be freely accessible. There are different approaches to that. Natures publishing policy allows authors to publish their articles on their own website or in academic archives after a period of six months. PLoS proceeds from there and is completely accessible.

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Autor: Jessica Riccò· 02.07.09 · 13:15 Uhr· 0 Kommentare

Nobelpreisträger zum Anfassen - 3. Akt: Kurt Wüthrich

Kategorie: Deutsche Postings·Kultur·Nobelpreisträgertreffen 2009·Randnotizen / Marginal Notes

wuethrich.jpgNach Ertl und Ciechanover an den ersten beiden Lindaunachmittagen stand für Mittwoch Kurt Wüthrich auf meinem Programm. Vor allem weil ich mir erhoffte, dass die Zuhörerschaft hier überschaubar wäre. Ich wurde nicht enttäuscht. Sicherlich hat auch der Regen dazu beigetragen, dass "nur" 40 Jungforscher den Weg in den großen Saal des alten Rathauses gefunden haben.

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Autor: Oliver Schuster· 02.07.09 · 12:35 Uhr· 0 Kommentare

A many-colored glass; the glow of life and the joy of discovery

Kategorie: Chemie / Chemistry·Englische Postings·Naturwissenschaften·Nobelpreisträgertreffen 2009·ScienceBlogs Kategorien·Vorträge / Lectures

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Last year's chemistry Nobel Prize was one of the most softball predictions ever made for the Nobel Prize. The Green Fluorescent Protein (GFP) has become so widely used in chemistry, biology and medicine that it is easy to forget that someone had to discover it and develop the technology. Every year Roger Tsien's name used to be on everybody's favorite candidate list along with Martin Chalfie's and Osamu Shimomura's. Then last year, he along with Shimomura and Chalfie finally put the tortuous process and spilling of ink to rest.

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Autor: Ashutosh Jogalekar· 02.07.09 · 11:22 Uhr· 0 Kommentare

Open Access: ein Mediengespräch

Kategorie: Deutsche Postings·Nobelpreisträgertreffen 2009·Politik·Technik

Noch einmal Kroto. Am Dienstag fand ein Pressegespräch mit Sir Harold Kroto, Bora Zivkovic von PLoS und Jason Wilde von Nature statt. Da alle drei Teilnehmer recht viel geredet haben und die Zeit mit einer Stunde recht knapp bemessen war, stieg die Unterhaltung nicht besonders tief in die Materie ein.

Die meisten von euch werden wissen, dass die Open Access Bewegung versucht das Missverhältnis zu beheben, dass öffentliche Forschung in Zeitschriften erscheint, die von der Bevölkerung im allgemeinen nicht gelesen werden können, ohne riesige Summen zu investieren. Die Idee ist, dass wissenschaftliche Ergebnisse und Artikel die darüber geschrieben werden mit ihrer Veröffentlichung frei zugänglich sind. Dabei gibt es verschiedene Ansätze. Natures Veröffentlichungsploitik erlaubt es den Autoren, die bei ihnen veröffentlichen, inzwischen ihre Artikel nach sechs Monaten auf eine eigene Webseite oder in ein Universitäres Archiv zu geben. PLoS geht noch weiter und ist komplett zugänglich.

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Autor: Paula Schramm· 02.07.09 · 11:06 Uhr· 0 Kommentare

Aaron Ciechanover im Interview: Selectivity and Specificity in a Destructive Process

Kategorie: Deutsche Postings·Englische Postings·Kultur·Nobelpreisträgertreffen 2009·Video-Interviews

Aaron Ciechanover, Nobelpreisträger des Jahres 2004, skizzierte am Dienstagvormittag die Geschichte der pharmazeutischen Forschung des letzten Jahrhunderts und die Herausforderungen für die Arzneimittelentwicklung. Im Interview spricht der Biochemiker u.a. über Besonderheiten des Proteinabbaus, der Beziehung zu seinem Heimatland Israel und sein Verständnis eines gelungenen Forscherlebens.

Aaron Ciechanover is a biochemist who received the Nobel Prize in Chemistry in 2004. In his talk he focussed the history of pharmaceutical research in the twentieth century and the challenges of drug design. In this interview the biochemist also explains the peculiarities of protein decomposition.


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Autor: Marc Scheloske· 02.07.09 · 10:00 Uhr· 0 Kommentare

Robert Huber - Molekulare Mandalas

Kategorie: Deutsche Postings·Naturwissenschaften·Nobelpreisträgertreffen 2009·Vorträge / Lectures

lnlm.jpgWo kommen sie her - wo gehen sie hin? Für Proteine ist die Antwort relativ klar: Proteasen sind für den Abbau von Proteinen verantwortlich. Die Einzelbestandteile, Aminosäuren, werden recycelt.

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Autor: Tobias· 02.07.09 · 08:14 Uhr· 0 Kommentare

01. Juli 2009

The dinner companion

Kategorie: Chemie / Chemistry·Englische Postings·Medizin·Nobelpreisträgertreffen 2009

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When you first meet Aaron Ciechanover, he appears to have the distracted air of a man who feels slightly inconvenienced to be in whatever situation has been apparently imposed on him. But this preoccupied demeanor belies a mind which is ready to hold forth on a disparate variety of topics with infinite verve and enthusiasm and which is not reluctant to be politically incorrect, provocative and utterly honest. And it hides a broad smile which is very readily revealed at the mention of a favourite incident or fact.

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Autor: Ashutosh Jogalekar· 01.07.09 · 23:36 Uhr· 0 Kommentare

Der Dienstag Abend - Eine (Zwei)klasse(n)Gesellschaft

Kategorie: Deutsche Postings·Kultur·Nobelpreisträgertreffen 2009·Randnotizen / Marginal Notes

Wie ich in meinem ersten Post berichtete, war eines meiner Ziel für diese Woche eine Einladung zu einem der Dienstags-Dinners der verschiedenen Partnerorganisationen zu ergattern. Meine persönlichen Kontakte zur Alexander von Humboldt-Stiftung und der Europäischen Kommission waren dazu offensichtlich nicht belastbar genug: Meinem Starterpaket lag keine Einladung bei. Schade! Ohne Einladung, dinniert man am Dienstag im Zelt und nicht im Nobelrestaurant mit Nobelbegleitung.

Zum Glück wurden für uns Scienceblogger jeweils ein bis zwei Plätze bei diesen Essen organisiert. Paula berichtete bereits von der Helmholtz-Veranstaltung. Ich war mit Tobias bei der DFG im Restaurant der Spielbankeingeladen. Als Ehrengäste: Huber, Chalfie und Noyori. Da die Presse angehalten war sich im Hintergrund zu halten, kam es mir sehr gelegen, dass ich incognito in Grau reisen kann. Tobias wurde mit seinem gelben Band gleich gründlich von einem Grünbandpolizisten inspiziert. Es klingt in meinen Posts immer wieder an und wird vielleicht etwas langweilig, aber die Farben sind im Lindauer Mikrokosmos tatsächlich wichtig.

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Autor: Oliver Schuster· 01.07.09 · 18:53 Uhr· 0 Kommentare

Ordering the best appetizer platter; Harry Kroto's many passions

Kategorie: Chemie / Chemistry·Englische Postings·Kultur·Nobelpreisträgertreffen 2009

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When I visit my favourite restaurant for lunch or dinner, I usually order a legitimate food item from the main course. But once in a while, just to indulge, I order a sample platter of appetizers. The appetizers don't always provide the deep satisfaction that I get from eating a proper, expensive food item. But they provide me with a different kind of unique satisfaction; they give me a glimpse of what's new, what's possible. They provide a view of the diversity that can emerge in a plate of bite-sized chunks. And through their frequent novelty, they give me hope that there are new possibilities on the horizon. These appetizers constitute occasional but necessary fodder. Sir Harold Kroto's talk was one of the most satisfying platter of appetizers I have sampled, and I had not even ordered it.

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Autor: Ashutosh Jogalekar· 01.07.09 · 18:45 Uhr· 0 Kommentare

Real Nobel Laureates - second act: Aaron Ciechanover

Kategorie: Englische Postings·Kultur·Nobelpreisträgertreffen 2009·Randnotizen / Marginal Notes

The second Nobel afternoon on the Isle of Lindau offered the oppurtunity to participants to discuss with Ciechanover, Molina, Noyori, Neher and Rowland. Although this time five laureates (other than three on Monday) were available and the weather rather suggested a trip to the next swimming pool, I met at least 300 fellow young researchers who had the same idea as me. Some even didn't get a seat in the hall "Bavaria". He obviously managed to do some good advertisement for his own talk.

The discussion was different from Ertls in many ways. Before we were allowed to ask questions, Ciechanover held a short speech on aspects that he wasn't able to mention in the morning because of a lack of time. After he outlined his vision of a personalized, genom-based medicine, he made clear which ethical and moral consequences we have to face. How should we handle the gene-based "total information" about ourselves and others? What do you do, if you know about your 80 percent to come down with breast cancer? Would you even sire offspring if you knew they would carry the same risks? Without a doubt that was a very philosophical introduction.

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Autor: Jessica Riccò· 01.07.09 · 18:30 Uhr· 0 Kommentare

Wo war der Käseigel?

Kategorie: Chemie / Chemistry·Kultur·Nobelpreisträgertreffen 2009·ScienceBlogs Kategorien

Lange, sehr lange schon hat mich keiner mehr zu einem Diaabend mit seinen Urlaubsbildern eingeladen. Dabei ist das doch immer recht spannend. Denn an solchen Abenden lernt man selbst beste Freunde noch ein wenig besser kennen.

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Autor: Beatrice Lugger· 01.07.09 · 18:09 Uhr· 0 Kommentare

Kroto und die Komplexität

Kategorie: Deutsche Postings·Nobelpreisträgertreffen 2009·Politik·Vorträge / Lectures

Sir Harold Kroto habe ich nun bei verschiedenen Gelegenheiten in Lindau erlebt. Auf einem Media Representatives Panel zu Open Access, in seinem Vortrag und bei dem Dinner das ich bereits beschrieben habe. Sir Harold habe ich als eine sehr komplexe und vielschichtige Person erlebt, der weder auf seinen Nobelpreis, noch auf seine atheistischen Ansichten, noch auf seine Bildungsarbeit zu reduzieren ist. Er redet zwar gerne und viel über sich und seine Arbeit, aber gleichzeitig ist er bescheiden und erkennt die Leistungen anderer die diese möglich machen an.

Der Vortrag vor den Teilnehmerinnen und Teilnehmern des Lindauertreffens fängt damit an, dass er von seinen Ambitionen und Interessen als Kind erzählt. Es war gar nicht mal die Chemie die ihn so fasziniert hat, obwohl er auch in diesem Fach gut war. Vielmehr waren es Grafiken und Grafikdesign. Da es aber Mitte der 1950er noch keine Studiengänge dazu gab und er nicht auf die Idee kam ohne Ausbildung in diesem Feld zu arbeiten, fing er an Chemie zu studieren. Die Grafiken die er uns aus seinem Werk zeigt sind wirklich ausgesprochen gut und ein bischen kompensiert er diese "verpasste" Chance mit den Videos die er für Vega und GEOSTAT dreht.

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Autor: Paula Schramm· 01.07.09 · 17:27 Uhr· 0 Kommentare

Der nette Laureat

Kategorie: Chemie / Chemistry·Deutsche Postings·Naturwissenschaften·Nobelpreisträgertreffen 2009  ·  Kommentare: 2

Peter Agre muss so ziemlich der netteste Nobelpreisträger sein, der mir je begegnet ist. Bisher stand mir nur ein Argument zur Verfügung, um diese These zu untermauern: Eine sehr nette Plauderei mit anderen Studenten an der Emory Universität letztes Jahr. Mittlerweile habe ich derer zwei.

Heute "interviewte" ich den so schlagfertigen wie intelligenten Mann 40 Minuten lang in einem ungezwungenen, unterhaltsamen Gespräch. (Das Wort "Interview" ist deswegen ein Euphemismus, weil es sich tatsächlich eher um eine Plauderei handelte, als um knallhartes Fragenstellen.) Agre entdeckte eine grundlegende Bestimmungsgröße flüssiger Homoestasen bei Säugetieren, die Wasserkanäle beziehungsweise Aquaporine.

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Autor: Jessica Riccò· 01.07.09 · 17:15 Uhr· 2 Kommentare

Mister Chemist 2009

Kategorie: Chemie / Chemistry·Kultur·Nobelpreisträgertreffen 2009  ·  Kommentare: 1

These well trained chemists in swimming trunks had luck. Shortly after their bath in the Lake Constance it started to rain.

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Bild Christian Fleming / www.lindau-nobel.de


Autor: Beatrice Lugger· 01.07.09 · 15:12 Uhr· 1 Kommentar

Nobelpreisträger zum Anfassen - 2. Akt: Aaron Ciechanover

Kategorie: Deutsche Postings·Kultur·Nobelpreisträgertreffen 2009·Randnotizen / Marginal Notes

chiechanover.jpgDer zweite Nobelnachmittag auf der Lindauer Insel bot den Teilnehmern die Möglichkeit mit Ciechanover, Molina, Noyori, Neher oder Rowland zu diskutiern. Obwohl diesmal fünf Laureaten (statt drei am Montag) zur Verfügung standen, und das Wetter eher ins Schwimmbad einlud, traf ich bei Aaron Ciechanover auf mindestens 300 weitere Interessierte. Manche mussten im Saal "Bayern" sogar stehen. Er hatte es offensichtlich geschafft mit seinem visionären Vortrag Werbung für sich zu machen.

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Autor: Oliver Schuster· 01.07.09 · 13:15 Uhr· 0 Kommentare

Burning questions

Kategorie: Englische Postings·Naturwissenschaften·Nobelpreisträgertreffen 2009  ·  Kommentare: 1

Three thoughts went through my mind as I listened to yesterday's panel discussion about the role and future of chemistry for renewable energy. The first was mild horror. The second was intrigue. And the third was disenchantment.

The horror
Previously, all three winners of the 1995 chemistry Nobel - Sherwood Rowland, Paul Crutzen and Mario Molina, whose work revealed how humans were destroying the ozone layer - had spoken about the impact of greenhouse gases on Earth's climate. Graphs showed scary recent rises in everything: carbon dioxide emissions, global population, Earth's temperature... Facts seeped into my bones like guilt: in just one year we use fossil fuels that took a million years to create, for instance.

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Autor: Matthew Chalmers· 01.07.09 · 13:10 Uhr· 1 Kommentar

Eine Dinner-Einladung mit noblen Gästen

Kategorie: Deutsche Postings·Naturwissenschaften·Nobelpreisträgertreffen 2009·Randnotizen / Marginal Notes

Ich hatte das große Glück von Antonia Rötger, Wissenschaftskommunikatorin der Helmholtzgemeinschaft, als Bloggerin zu einem der sehr exklusiven Dinners am Dienstag Abend eingeladen zu sein. Mit dabei war Lars Fischer vom Fischblog. Die Teilnehmerinnen und der Teilnehmer des Dinners waren die Fellows der Helmholtz Gemeinschaft Julia Strathmann, Lucie Moeller, Ulrike Kramm, Hendrik Fuchs and Upneet Sandhu, Sir Harold Kroto, Margaret Kroto (einer absolut liebenswürdigen Frau), Walter Kohn und Antonia Rötger.

Alle fünf jungen Wissenschaftlerinnen sind herausragend in ihrem Gebiet und in verschiedenen Stadien vor der Beendigung ihrer Dissertationen oder schon in festen Positionen. Was mich überrascht hat, ist das mehr als eine Person sagte, dass sie eigentlich nur da hin gegangen seien wo sie sind, weil anderweitige, z.B. familiäre, Verpflichtungen sie dahin geführt hätten. In jedem Fall war die Gesellschaft hervoragend.

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Autor: Paula Schramm· 01.07.09 · 12:41 Uhr· 0 Kommentare

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