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Marcus Anhäuser ist freier Wissenschaftsjournalist. Normalerweise betreibt er seinen Blog Plazeboalarm hier auf Scienceblogs. Im Labortagebuch beschreibt er vier Wochen lang das tägliche Leben in einem Labor am Max-Planck-Institut für molekulare Zellbiologie und Genetik in Dresden.
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23.11.09 · 10:58 Uhr
Aus dem Leben eines Doktoranden 1
Kategorie: Naturwissenschaften · Kommentare: 5
Manuel: "Oh, die Sonne scheint ja mal, der Himmel ist blau."
Ich: "Das war gestern (Sonntag, Anm. von mir) aber auch so."
Manuel: "Ich war gestern den ganzen Tag im Labor."
Ich: "Oh."
Manuel: "Und am Samstag auch."
Ich: "Oh."
Manuel: "Aber es hat sich gelohnt. Ich habe richtig gute Ergebnisse bekommen. So müssten Wochenenden immer sein."
Autor: Marcus Anhäuser· 5 Kommentare· Permalink· Trackback-URL
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Kommentare (5)
Man verbringt auch mal ein Wochenende im Labor, um eine Vorlesung vorzubereiten. Weil die VPN-Verbindung zu lahm ist, um Paper von zuhause aufzurufen... *grml*
Man merkt, dass er kein Diplomand mehr ist: Er hat Zeit, aus dem Fenster zu gucken. ;-)
@Lars
Der war gut... :-)
Oder weil man sonst zu nix kommt, weil sonst zu viele Personen um einen rum sind,
das Telefon immer klingelt und man einfach mal so von neuen Tasks angegriffen wird,
die sich aus dunklen Ecken auf einen werfen. *facepalmgrml*
(Und ich sitze hier nichtmal in einem Labor, hm, darf ich dann überhaupt mitreden?)
Da braucht es auch kein Labor zu - ein fesselndes Rechner-Projekt, in einem Kabuff ohne Fenster (na ja, eigentlich schon eins, aber wg zu hell dauerzugehängt) - und hastdunichtgesehen ist schon wieder Montag. Oder der Tag vorbei; typische Dialoge bei der Arbeit 'Hat das gestern geregnet!" "Ehrlich?" :-)