Blog durchsuchen
Profil
Christiane Hoffmann ist Kunsthistorikerin und spezialisiert auf Dienstleistungen die Künstler, Galeristen und Museen on- und offline unterstützen. Sie ist Inhaberin der Kunstagentur Hoffmann und betreibt zudem das Blog Kunstfreunde.
Letzte Einträge
- Deutscher Impressionismus in Bielefeld3 Kommentare· 23.12.09
- Frankfurt zeigt Botticelli und alle gehen hin2 Kommentare· 22.12.09
- Loriot. Ach was - Loriot die Hommage in Bonn0 Kommentare· 20.11.09
- Sesamstraße 40 Jahre auf Sendung2 Kommentare· 11.11.09
- Ausstellung Arbeit, Sinn und Sorge im Dresdener Hygienemuseum1 Kommentar· 20.10.09
Kommentare
- eieieiei... · 27.04.11 · 00:49 Uhr Ausstellungprojekt Ai Weiwei im Haus der Kunst München
- Fanny mit dem Hollandrad · 27.03.11 · 15:26 Uhr Leonardo da Vinci - und das Kreuz mit dem Fahrrad
- Tina · 21.03.11 · 11:10 Uhr Kunsttrickkiste - Wie malen die Impressionisten ?
- michael · 18.02.11 · 20:37 Uhr Retrospektive: Peter Fischli/David Weiss - Fragen & Blumen
- Renata Waller · 11.02.11 · 12:05 Uhr Kunst und Kaffee - Fotoausstellung im CO in Berlin
Kategorien
« vorheriger Beitrag · nächster Beitrag »
20.10.09 · 19:38 Uhr
Ausstellung Arbeit, Sinn und Sorge im Dresdener Hygienemuseum
Kategorie: Kultur · Kommentare: 1
Die Ausstellung Arbeit. Sinn und Sorge ist im klassischen Sinne wohl keine Kunstausstellung, aber sie hat Qualitäten, die für die Kunst nicht unwichtig sind. Einmal kann man schön dokumentiert auf der Website den Zeitfahrplan bis zur Eröffnung, der notwendig ist, um so eine große Ausstellung bzw. Ausstellungen überhaupt zu realisieren, kennen lernen.
Bildquelle: Ausstellung, Arbeit, Sinn und Sorge, Foto: Stormpic, DHMD Dresden
Darüber hinaus ist die Ausstellung Schlusspunkt des Programms "Arbeit in Zukunft" der Kulturstiftung des Bundes. Die vier Jahre lang durch bundesweit zahlreiche Filmvorführungen, Theater- und Performanceprojekte, Lesungen und Diskussionen vorbereitet wurde.
Thema sind die kulturellen Folgen des Wandels der Arbeitswelt. Etwas, das für die Kunst und die Wertigkeit von Kunst in der Gesellschaft und für die Gesellschaft enorm wichtig ist.
Die Ausstellung stellt grundsätzliche Fragen an das Thema: Wie lassen sich Arbeit und Freizeit heute überhaupt voneinander unterscheiden? Welchem Zweck dient Arbeit in einer kapitalistischen Gesellschaft? Wie entwickelt sich die individuelle Haltung zur Arbeit? Welche Bedeutung hat Arbeit jenseits von Macht, Geld und Anerkennung? Und: Was sind die Optionen für die Arbeitswelt von morgen?
Kunst als umfassende Äußerung und sinnvolle Beschäftigung für nicht mehr am Erwerbsleben teilnehmenden Gruppen, bzw. Gruppen, die vom Erwerbsleben ausgeschlossen sind, könnte ein neuer gesellschaftserhaltender Faktor sein.
Neben der Betrachtung der Arbeit vor dem Hintergrund globaler gesellschaftlicher Entwicklungen legt die Ausstellung großen Wert auf die Perspektiven des Individuums: auf die persönliche Sorge um den Lebensunterhalt, Befriedigung und soziale Anerkennung und nicht zuletzt die Funktion von Arbeit als einer sinnstiftenden Tätigkeit.
Zentrale gestalterische Elemente sind raumbildende, eigens für die Ausstellung entwickelte Film- und Videoinstallationen. Daneben zeigt eine aus fünf archetypischen Objekten (Krug, Hammer, Schuh, Papier und Puppe) bestehende Dingspur, wie unterschiedlich sich menschliche Arbeit und ihre Produkte je nach gewählter Perspektive darstellen.
Durch alle Ausstellungsräume zieht sich ein Statistikband mit über 100 Interviews und z. T. interaktiv aufbereiteten Hintergrundinformation zum Thema Arbeit. Ein Domino-Spiel, das die Besucher während des Gangs durch die Ausstellung komplettieren, macht mit den Grundbegriffen zum Verständnis der Arbeitswelt vertraut.
Gut gemacht, auch wenn die Abstraktionsebene doch sehr hoch ist.
Autor: Christiane Hoffmann· 1 Kommentar· Permalink· Trackback-URL
Arbeit· Ausstellung· Dresden· Hygienemuseum· Kunst is the answer· Sinn· Sorge
Kommentar schreiben
Top5
- "2012 - Keine Panik" - Das Buch zum WeltuntergangAstrodicticum Simplex· 30.01.2012
- Die Praxis der "Alternativmedizin": Ein Insider berichtetKritisch gedacht· 08.02.2012
- Kein Platz für junge Wissenschaftler - Das Problem der fehlenden JuniorpositionenAstrodicticum Simplex· 31.01.2012
- Vahrenholts kalte Sonne, Svensmarks kosmische Strahlen und der KlimawandelAstrodicticum Simplex· 10.02.2012
- Wie ich Wissenschaftler wurde und warum ich heute keiner mehr binAstrodicticum Simplex· 01.02.2012
Top5
- "2012 - Keine Panik" - Das Buch zum WeltuntergangAstrodicticum Simplex· 30.01.2012
- Sonderrechte für Religiöse?blooDNAcid· 01.02.2012
- Vahrenholts kalte Sonne, Svensmarks kosmische Strahlen und der KlimawandelAstrodicticum Simplex· 10.02.2012
- World Skeptics Congress 2012 in BerlinKritisch gedacht· 06.02.2012
- Die dunkle Materie ist keine ErfindungAstrodicticum Simplex· 07.02.2012
ScienceBlogs.com
- Great Plains Emerging Diseases ConferenceI ...Aetiology· 10.02.2012 · 14:25 Uhr
- Awful House transportation bill forgets that transit benefits drivers, tooThe House of Representatives Natural Resources Committee has approved what ...The Pump Handle· 10.02.2012 · 11:16 Uhr
- Independence Days Challenge Update #1I won't usually publish ID updates here but I did ...Casaubon's Book· 10.02.2012 · 11:02 Uhr
- Just in Time for Valentine's Day: The Science Behind the KissBy Larry Bock Founder and organizer USA Science Engineering Festival ...USA Science and Engineering Festival: The Blog· 10.02.2012 · 10:00 Uhr
- An uncomfortable questionWork called last night It happens Basically I had two ...Respectful Insolence· 10.02.2012 · 08:00 Uhr

Kommentare (1)
Webbaer·
08.11.09 · 21:21 Uhr
Der Webbaer verrät das einmal: Arbeit generiert Mehrwert, Freizeit nicht. Es ist allerdings erlaubt in der Freizeit zu arbeiten (ohne es zu merken) und Mehrwert zu generieren (so wie der Webbär jetzt gerade). BTW, "Dresdener Hygienemuseum" hört sich ungut an, Moment, ..., recherchier, recherchier, ..., aha!, hmmm, als "gesund" firmiert man also, ein wenig uncool, gell?