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Wir sind Redakteure des Ressorts Forschung & Technik beim FOCUS-Magazin in München. Hier kommentieren wir ganz privat Nachrichten aus der Welt der Wissenschaft.

Kommentare

Neues in der Kategorie Naturwissenschaften

13. Mai 2008

Nasse Füße

Kategorie: Naturwissenschaften·Umwelt  ·  Kommentare: 2

Willkommen in Polynesien. Auch die Hamburger fürchten wie die kleinen Atolle im Pazifik den Untergang.

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Autor: Robert Thielicke· 13.05.08 · 17:27 Uhr· 2 Kommentare

05. März 2008

Nie wieder Bublath im ZDF?

Kategorie: Kultur·Naturwissenschaften  ·  Kommentare: 8

Das ZDF schreibt in seiner Ankündigung für den 5. März, 22.15 Uhr zum Thema "Das dunkle Universum": "In seiner letzten Sendung der Sendereihe zeigt Joachim Bublath, welche Überraschungen es am Sternenhimmel gibt." - so nüchtern und emotionsfrei, als würde eine letzte Tüte Nudeln in einem Kaufhaus stehen und auf den Käufer warten. Warum?

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Autor: Martin Kunz· 05.03.08 · 15:54 Uhr· 8 Kommentare

14. Februar 2008

Mit viel Lärm hinterher

Kategorie: Medizin·Naturwissenschaften·Politik  ·  Kommentare: 2

Heute ist der Tag der Stammzelle. Der Bundestag diskutiert, ob Wissenschaftler embryonale Zellen einführen dürfen, die nach 2002 entstanden sind. Fragt sich nur, ob die deutsche Stammzellforschung mit ihnen mehr Erfolg hat.

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Autor: Robert Thielicke· 14.02.08 · 11:52 Uhr· 2 Kommentare

11. Februar 2008

Mein Klon, dein Klon

Kategorie: Geistes- & Sozialwissenschaften·Kultur·Naturwissenschaften  ·  Kommentare: 3

Das Klonen von Menschen ist verboten. Sie vor der Geburt genetisch zu verändern auch. Gut so? Sicher. Und trotzdem machen die Menschen es zumindest im Geiste längst.

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Autor: Robert Thielicke· 11.02.08 · 17:13 Uhr· 3 Kommentare

04. Februar 2008

Wie man auch Wissenschaftsjournalist werden kann

Kategorie: Naturwissenschaften

Mit der "Initiative Wissenschaftsjournalismus" haben die Robert Bosch Stiftung, der Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft und die BASF AG ein neues Programm ins Leben gerufen, das ab diesem Jahr verschiedenste Aus- und Weiterbildungsangebote finanziert. Mit Einsteigerprogrammen, Recherchekursen und Weiterbildungsseminaren möchten die Veranstalter dazu beitragen, dass möglichst viele junge Kollegen möglichst qualifiziert über Naturwissenschaften und Technik berichten können. Bis mindestens Ende 2011 ist die Finanzierung durch die drei Träger gesichert. Die Geschäftstelle der Initiative Wissenschaftsjournalismus wird am Institut für Journalistik der TU Dortmund angesiedelt sein. Erste Ausschreibungen für das neue Programm werden in den nächsten Wochen veröffentlicht. Wer sich für die Programme interessiert, kann mit presse@bosch-stiftung.de, michael.sonnabend@stifterverband.de oder christian.boehme@basf.com Kontakt aufnehmen.

Autor: Martin Kunz· 04.02.08 · 14:38 Uhr· 0 Kommentare

30. Januar 2008

Neue Natur

Kategorie: Geistes- & Sozialwissenschaften·Kultur·Naturwissenschaften·Technik  ·  Kommentare: 1

Kürzlich stellten Geologen bei der Internationalen Kommission für Stratigraphie den Antrag auf ein neues Erdzeitalter: das Anthropozän, die Ära des Menschen. Schließlich gebe es mit Erderwärmung, Landschaftsversiegelung, Staudämmen, Flussbegradigungen keinen Flecken auf der Erde mehr, der nicht die Spuren des menschlichen Einflusses trägt. So weit so wahr. Und trotzdem sollte das Anthropozän vielleicht erst mit dem 21. Jahrhundert beginnen: mit der Neuerfindung der Natur.

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Autor: Robert Thielicke· 30.01.08 · 11:52 Uhr· 1 Kommentar

23. Januar 2008

Kurzschluss aus Angst

Kategorie: Naturwissenschaften·Politik·Technik·Umwelt  ·  Kommentare: 3

Eine kleine Beobachtung am Rande der Debatte um die Kennzeichnungspflicht von Lebensmitteln: Wie eine Branche Ängste schürt und gleichzeitig fürchtet, Opfer dieser Ängste zu werden.

Zum Beispiel Michael Grolm. Er ist einer der Protagonisten der Genfood-Gegner, Organisator zahlreicher Feldbefreiungen und außerdem Bienenzüchter. Fragt man ihn nach seinen Vorbehalten gegen die grüne Gentechnik, sagte er einmal: „Finden sich in meinem Honig Spuren gentechnisch veränderter Pollen, will ihn keiner mehr kaufen.“

Das erstaunliche Argument taucht in der gesamten Biobranche auf: Sie fordert 100 Prozent gentechnikfreie Produkte, weil – siehe oben – Verbraucher nicht bereit sind, kleinste Kontaminationen zu akzeptieren.
Noch freut sich die Branche, weil wir ihr die Ängste abkaufen, die sie selbst schürt. Gleichzeitig aber wird sie nervös, weil der Anbau gentechnisch veränderter Pflanzen auch hierzulande an Boden gewinnt.
 
Vielleicht würde es der Biobranche daher gut tun, künftig etwas weniger Furcht zu verbreiten. Denn beim Thema Verunreinigung geht es gar nicht um das wichtigste Argument für ökologisch erzeugte Produkte: den Umweltschutz. Im Supermarkt richtet Reis schließlich keinen Schaden mehr an, und sei er noch so kontaminiert. Wer trotzdem warnt, warnt vor Gesundheitsschäden. Doch selbst die Weltgesundheitsorganisation WHO sieht bei den international gehandelten und zugelassenen Sorten kein Risiko.

Natürlich können Ökolandwirte die Gentechnik ablehnen. Ihre Gründe mögen auch durchaus nachvollziehbar sein. Dürfen sie aber auch konventionellen Landwirten den Anbau unmöglich machen? Ich glaube nicht.


Autor: Robert Thielicke· 23.01.08 · 15:46 Uhr· 3 Kommentare

22. Januar 2008

Venter löst das Klimaproblem

Kategorie: Naturwissenschaften  ·  Kommentare: 2

Bescheidenheit war nie Craig Venters Sache. Auf der DLD-Konferenz von Burda in München kündigte der Unternehmer, Abenteurer und Genrevoluzzer nun an, das Klimaproblem lösen zu können - zumindest theoretisch.

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Autor: Ulrike Bartholomäus· 22.01.08 · 19:29 Uhr· 2 Kommentare

16. Januar 2008

Allwissender Umweltkommissar

Kategorie: Naturwissenschaften·Politik·Umwelt  ·  Kommentare: 3

Als EU-Umweltkommissar Stavros Dimas die Vorlage lieferte, sprangen nationale Politiker eifrig dem Ball hinterher. Die Sicherheit der Genmais-Sorte MON 810 sei nicht ausreichend bewiesen, sagte der oberste EU-Verbraucherschützer Ende vergangenen Jahres. Folgerichtig verbot Frankreichs Präsident Nicholas Sarkozy kürzlich den Anbau. Der EU drohen nun Strafzölle, weil dieses Verbot ebenso wie viele ähnliche gegen Welthandelsverträge verstößt. Das wäre völlig OK, sprächen tatsächlich wissenschaftliche Gründe gegen das gentechnisch veränderte Saatgut. Leider ist genau das nicht der Fall.

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Autor: Robert Thielicke· 16.01.08 · 18:00 Uhr· 3 Kommentare

11. Januar 2008

Britische Weihnachts-Ente in deutschen Qualitätsmedien

Kategorie: Naturwissenschaften  ·  Kommentare: 8

Dass so viele Wissenschaftsjournalisten eine Scherz-Studie im BMJ als Anlass für überaus ernsthafte Betrachtungen über die Humorforschung nehmen, ist leider gar nicht lustig.

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Autor: Martin Kunz· 11.01.08 · 08:50 Uhr· 8 Kommentare

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