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Ulrich Berger, Mathematiker und Wirtschaftswissenschaft- ler, ist Professor für VWL an der Wirtschaftsuniversität Wien. Er ist Vorsitzender der GkD sowie Mitglied im Wissenschaftsrat und im Vorstand der GWUP. Auf Kritisch gedacht bloggt er über Pseudowissenschaft und verwandte Themen.


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Neues in der Kategorie Politik

25. April 2010

Bundespräsidentenwahl in Österreich: Wählen gehen ist irrational

Kategorie: Geistes- & Sozialwissenschaften·Politik  ·  Kommentare: 171

amtlicher-Stimmzettel-BP-Wahl2010.JPGDa anlässlich der heutigen Bundespräsidentschaftswahlen in Österreich wieder einmal die üblichen mahnenden Appelle und Aufrufe zur Wahrnehmung der demokratischen Rechte in Form der aktiven Beteiligung an der Wahl über das Land hereinbrechen, möchte ich gerne einen bescheidene kleine Anmerkung machen:


Wählen gehen ist irrational.

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Autor: Ulrich Berger· 25.04.10 · 11:45 Uhr· 171 Kommentare

14. März 2010

HAARP, Werlhof und Spaß mit Kummerln

Kategorie: Naturwissenschaften·Politik  ·  Kommentare: 68

Entzückend! Auf die Dauer war es ja wirklich schon langweilig, außer von anonymen Kommentatoren nur von Eso-Fritzsche und Quanten-Rolf angefeindet zu werden. Aber jetzt gesellt sich ein Herr Roland Steixner dazu, und der ist immerhin im Bundesvorstand der KPÖ. Die KPÖ, das muss ich meinen deutschen Lesern kurz erklären, ist die Kommunistische Partei Österreichs, die allen Widrigkeiten zum Trotz hartnäckig ihre Selbstauflösung verweigert.

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Autor: Ulrich Berger· 14.03.10 · 17:22 Uhr· 68 Kommentare

14. Februar 2010

Haiti, HAARP und Tesla: Wie Claudia von Werlhof die Frauenforschung demontiert

Kategorie: Politik  ·  Kommentare: 141

Prof. Claudia von Werlhof gilt laut Wikipedia als Mitbegründerin der Frauenforschung und des Ökofeminismus. Seit 1988 ist sie Universitätsprofessorin am Institut für Politikwissenschaft der Uni Innsbruck. Im Moment kann man erleben, wie sie kurz vor ihrer Emeritierung sich selbst und ihr Lebenswerk durch ein einziges Interview im Standard zum Gespött der Öffentlichkeit macht.

Bereits am 11. Jänner äußerte sie in einem Interview auf derStandard.at den kryptischen Satz

Werlhof: [...] Die Wissenschaft steht aber auch ohne die neoliberalen Reformen in der Krise. Das lässt sich an den Klima- und Naturkatastrophen ablesen, die ja auch durch die Wissenschaft verursacht sind.

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Autor: Ulrich Berger· 14.02.10 · 13:22 Uhr· 141 Kommentare

03. November 2009

Crisis? What Crisis?

Kategorie: Politik  ·  Kommentare: 5

Es hat zwar weder mit Wissenschaft noch mit kritischem Denken viel zu tun, doch dieses Jobinserat der R&Z Bau GmbH aus der Kleinen Zeitung möchte ich niemandem vorenthalten...

rz-bau.gif


Autor: Ulrich Berger· 03.11.09 · 13:54 Uhr· 5 Kommentare

18. August 2009

Gesundheitsfaktor Sternzeichen: Die Astrologie, der Minister und der Epidemiologe

Kategorie: Medizin·Politik  ·  Kommentare: 78

Astrologe bzw. Astrologin, das ist ja auch wirklich ein undankbarer Beruf. Man hat nichts G'scheites gelernt im Leben, dann ist einem dieser Astro-Schmöker von der Mitzi-Tant in die Hände gefallen und das Schicksal (!) hat seinen Lauf genommen. Jetzt sitzt man vor seinem Computer mit der neuesten Astro-Software und der spuckt auf Knopfdruck ein buntes Diagramm aus, in das man seine persönlichen Vorurteile projizieren kann. (Das ist der "kreative" Teil an der "Kunst" der Sterndeuterei). Wenn jemand bei der Astro-Hotline anruft, dann klingelt zuhause das Telefon und man stoppelt ein paar küchenpsychologische Weisheiten zusammen, die einem irgendwie plausibel vorkommen. Mit ein wenig Aszendentengeraune und Sonne-in-Opposition-zum-Uranus Geschwafel hört sich das nach tiefsinniger Sinngebung an und hilft das schlechte Gewissen zu lindern, wenn einem klar gemacht wird, dass man gerade im Begriff ist einen hilfesuchenden Esoteriksüchtigen abzuzocken.

astrosucht.gifMan geht also im Grunde einer entwürdigenden Tätigkeit nach, und dann verdient man damit nicht einmal anständig. Weil die Markteintrittshürden fehlen und das Angebot und damit die Konkurrenz zahlreich ist, sind die Preise im Keller. Ein Installateur würde für sowas nicht einmal einen Dichtungsring in den Keller werfen. Als ob das nicht schon genug wäre, wird man vom Bildungsbürgertum auch noch wie ein Aussätziger behandelt. Als Beruf "Astrologe" anzugeben beschert einem in akademischen Kreisen ein Ansehen als hätte man sich als überzeugter Tierquäler geoutet. Da bleibt man dann lieber unter sich in den Esokreisen und fühlt sich wie ein kleiner Galilei.

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Autor: Ulrich Berger· 18.08.09 · 16:09 Uhr· 78 Kommentare

26. Juli 2009

Charles Darwin, der Graf und die Ethik

Kategorie: Medizin·Politik

Dr. Martin Graf (FPÖ) ist zwar dritter Präsident des Nationalrates, doch ich wage die Behauptung, dass seine Bekanntheit hierzulande hauptsächlich daher rührt, dass er in den Medien mit unschöner Regelmäßigkeit im Zusammenhang mit irgendwelchen rechtsbraunolympischen Geschmacklosigkeiten auftaucht. Aber Politik ist auf diesem Blog nur Thema, sofern sie sich mit Wissenschaft überschneidet. Das letzte Mal, als dies der Fall war - bei Minister Hahns (ÖVP) peinlicher Aberkennungsverweigerung des Ehrenkreuzes für den Wasseresoteriker Johann Grander - hatten wir (die GkD) als Initiatoren einer parlamentarischen Anfrage den Vorsitzenden des parlamentarischen Wissenschaftsauschusses als Mit-Anfragesteller auf unserer Seite. Dessen Name ist Dr. Martin Graf.

Man könnte also meinen, Martin Graf träte für die Wissenschaft ein. Doch das wäre vermutlich ein voreiliger und recht naiver Schluss. Denn Martin Graf stellt auch gerne parlamentarische Anfragen betreffend die skandalösen Vorgänge an der Urologie der Medizinuni Innsbruck (MUI). Dabei geht es ihm aber anscheinend gar nicht so sehr um die Wissenschaft. An der MUI gärt es seit über einem Jahr ganz gewaltig - Sie erinnern sich vielleicht daran, dass Nature im August 2008 "something rotten" in Austria diagnostizierte. Was da in Innsbruck vor sich hinrottet ist tatsächlich ein Medizin- und Wissenschaftsskandal, der schön langsam ins Surreale abdriftet. Um alle Details zu schildern, müsste man eine ganze Artikelserie darüber schreiben. Gottseidank hat das Laborjournal genau das getan - mittlerweile stehen wir bei Folge 17 von "Inkontinenz am Inn".

Als die Zustände rund um die zusammengeschusterte Phase-III Studie der Urologen Bartsch und Strasser öffentlich bekannt wurden, war die Ethikkommission der MUI schon längst intensiv an der Arbeit. Die Folge waren in jüngster Zeit Dienstaufsichtsbeschwerden, polizeiliche Untersuchungen und staatsanwaltliche Ermittlungen.

Aber wie das in felix Austria halt vorkommen kann - diese Ermittlungen richteten sich nicht gegen Bartsch und Strasser, sondern gegen zwei Mitglieder der Ethikkommission. Und aus irgendeinem Grund spielt Martin Graf bei dieser Farce mittels parlamentarischer Anfragen fleißig mit.

Eines der beiden angegriffenen Mitglieder der Ethikkommission der MUI ist Univ.-Prof. Dr. Andreas Scheil, dem es jetzt langsam reicht. Sein folgender offener Brief ging an alle Abgeordneten zum Nationalrat und wurde auch im Laborjournal online veröffentlicht.

UB

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Autor: Ulrich Berger· 26.07.09 · 21:39 Uhr· 0 Kommentare

24. Juni 2009

Benford's Law und der Wahlbetrug im Iran

Kategorie: Naturwissenschaften·Politik  ·  Kommentare: 9

Oberhummer.JPG
Wurden die Wahlen im Iran manipuliert? Und kann man das anhand der nackten Zahlen mittels Benford's Law nachweisen? Georg Hoffmann hat da seine Zweifel. Doch der Astrophysiker Boudewijn F. Roukema meint JA. Was Benford's Law ist und wieso Roukema glaubt, den Wahlbetrug damit nachweisen zu können, erklärt sein Kollege und Science Buster Prof. Dr. Heinz Oberhummer in diesem Gastbeitrag.




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Autor: Ulrich Berger· 24.06.09 · 13:23 Uhr· 9 Kommentare

25. August 2008

Lob unseres Wissenschaftsministers

Kategorie: Kultur·Naturwissenschaften·Politik  ·  Kommentare: 27

Es ist ein ewiges Auf und Ab. Gestern erst tadelten wir den Standard für den Abdruck von esoterischem Feng-Shui-Schmarrn, heute loben wir den Standard für den Abdruck eines absolut lesenswerten Offenen (Leser-)Briefes an Wissenschaftsminister Johannes "Gio" Hahn. Inspiriert wurde der Offene Brief durch Günter Traxlers "Blattsalat" im Standard, der sich wiederum beim Artikel von Christa Karas in der Wiener Zeitung bediente, welche sich ihrerseits auf die skurrile Reaktion Hahns auf jene parlamentarische Anfrage bezüglich der Aberkennung des Grander'schen Esoterikkreuzes... aber genug davon, das wissen Sie ja alles schon!

Der Leserbrief stammt übrigens nicht von irgendwem, sondern von unserem geschätzten Stammkommentator Dr. Edmund Berndt. Wir bedanken uns ganz herzlich für die mediale Unterstützung!

(Für Großansicht bitte anklicken!)


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Autor: Ulrich Berger· 25.08.08 · 19:02 Uhr· 27 Kommentare

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