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Im Jahr der Jubiläen lädt das Wissenschaftsjahr 2009 zur
Forschungsexpedition Deutschland" ein und zeigt welche Rolle Wissenschaft und Forschung für die Menschen in Deutschland spielen - gestern, heute und in Zukunft.

Hier gibt es weitere Forschungsfragen...

Blogroll

Neues in der Kategorie Technik

05. November 2009

Welches berühmte Gas gibt es auf dem Mond?

Kategorie: Naturwissenschaften·Technik  ·  Kommentare: 1

Auf eine aktuelle Forschungsfrage von Olga Wieser antwortet ScienceBlogger Dr. Florian Freistetter:

Die Erde ist von einer Hülle aus verschiedenen Gasen (hauptsächlich Stickstoff und Sauerstoff) umgeben. Der Mond ist ein Himmelskörper ohne solch eine Atmosphäre. Seine Masse ist zu gering, um die Gasatome festzuhalten. Die wenigen Teilchen, die der Mond bedingt festhalten kann, stammen vom Sonnenwind; dabei handelt es sich hauptsächlich um Helium, Wasserstoff, Neon und Argon.

"Gas", so wie wir es von der Erde typischerweise kennen, gibt es auf dem Mond also nicht. Aber Gas kann auch in anderer Form vorliegen - dazu gehört das Isotop Helium-3.

Und das ist tatsächlich "berühmt" und auf dem Mond vorhanden. Helium-3 ensteht in der Sonne und gelangt mit dem Sonnenwind ins Weltall. Die Atmosphäre der Erde schirmt uns aber vor dem Sonnenwind ab und das Helium-3 erreicht uns nicht.

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Autor: ScienceBlogs-Redaktion· 05.11.09 · 11:00 Uhr· 1 Kommentar

02. November 2009

Warum legt man die Mond-Umlaufbahn eines Satelliten nicht so, dass sie ganz knapp über ein interessantes Objekt verläuft?

Kategorie: Naturwissenschaften·Technik

Auf eine aktuelle Forschungsfrage von Rob Fürst antwortet Dipl.-Ing. Hannes Griebel, Raumfahr-Ingenieur am Europäischen Weltraum Kontrollzentrum der Europäischen Raumfahrtbehörde ESA:

In der Tat macht man das fast so: Nicht wenige Meter über der Oberfläche, aber immerhin mehrere Kilometer. LRO hat eine Bahnhöhe von ca. 50km, das ist auf der Erde gerade einmal der halbe Weg in den Weltraum (der per Definition bei 100km beginnt).

Darunter werden Missionen aber zunehmend schwieriger, und hierfür gibt es gleich mehrere Gründe:

- Die Geschwindigkeit ist sehr hoch. In direkter Antwort auf die Frage nach der Kamera-Geschwindigkeit: ca. 1.7km/s beträgt die Fluggeschwindigkeit in einer niedrigen Mondumlaufbahn. Das bedeutet 17m in einer 1/100stel Sekunde! Will man nun ein Objekt in unmittelbarer Nähe photographieren, muss nicht nur der Camera-Chip (oder der Bild-Scanner, auch das gibt es) schnell genug sein, es muss auch der Computer das Bild genau zum rechten Zeitpunkt machen. Den wiederum muss man genau im Voraus bestimmen, und natürlich die Reaktionszeit des Systems kennen. Würde das Bild in diesem Szenario nur eine Sekunde zu spät aufgenommen (z.B. wegen einer geringen Ungenauigkeit in der Bahnbestimmung), läge das Objekt bereits weit hinter einem.

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Autor: ScienceBlogs-Redaktion· 02.11.09 · 11:00 Uhr· 0 Kommentare

17. August 2009

Ist der Fehler am Forschungszentrum CERN in Genf jetzt behoben?

Kategorie: Technik

Auf eine aktuelle Forschungsfrage von Katharina antwortet der Physiker und ScienceBlogger Dr. Joerg Rings:

Die Frage bezieht sich offensichtlich auf den neuen Teilchenbeschleuniger LHC. Es sollte aber angemerkt werden, dass das nicht alles ist, was am CERN passiert.

Aber, um die Frage zu beantworten, ja die Reparaturen sind fast abgeschlossen. Im letzten Jahr wurde einer der supraleitenden Magneten gequencht (er ist aus der supraleitenden Phase gesprungen, was zur rapiden Temperaturerhöhung führte). Die elektrische Leitung, über die in solch einem Fall eigentlich der Strom abgeführt werden soll, hatte versagt, was zu einer Explosion (durch erwärmendes Helium) und zum Austritt von Helium in den Tunnel führte.

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Autor: ScienceBlogs-Redaktion· 17.08.09 · 11:00 Uhr· 0 Kommentare

06. Juli 2009

Kann die künstliche Veränderung der Halbwertszeit radioaktiver Elemente ein atomares Endlager überflüssig machen?

Kategorie: Technik  ·  Kommentare: 7

Eine Forschungsfrage von Klaus Neudeck und hier eine Expertenantwort
von ScienceBlogger Dr. Joerg Rings:

Leider kann man die Halbwertszeit eines Elementes nicht künstlich verändern, denn das ist eine grundlegende Eigenschaft, die der Atomkern je nachdem so hat, aus welchen Teilchen er zusammengesetzt ist - und das macht nun auch das Element aus. Ein radioaktiver Kern
hat eine bestimmte Wahrscheinlichkeit zu zerfallen, die sich aus Naturgesetzen ableitet. Und in einer großen Anzahl von Kernen leitet sich daraus statistisch die Tatsache ab, dass nach Ablauf der Halbwertszeit die Hälfte der Kerne zerfallen ist.

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Autor: ScienceBlogs-Redaktion· 06.07.09 · 11:00 Uhr· 7 Kommentare

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