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Im Jahr der Jubiläen lädt das Wissenschaftsjahr 2009 zur
„Forschungsexpedition Deutschland" ein und zeigt welche Rolle Wissenschaft und Forschung für die Menschen in Deutschland spielen - gestern, heute und in Zukunft.
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- Können Kaninchen schreien? Und wenn ja, ist es dann für den Menschen hörbar?0 Kommentare· 11.12.09
- Wie heisst die nächstgrößere Bezeichnung nach den Galaxienhaufen?3 Kommentare· 07.12.09
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- Gibt es um fast jeden Stern Kometen und Asteroiden?2 Kommentare· 26.11.09
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- Korrektor · 26.11.11 · 10:27 Uhr Warum ist es bei fast allen Gleichungen aus der Physik egal, ob die Zeit vorwärts oder rückwärts läuft?
- Markus · 18.10.11 · 17:00 Uhr Woher kommen Fruchtfliegen? Wie kommt es, daß von einem auf den anderen Tag riesige Mengen dieser Tiere in den Wohnungen erscheinen?
- hans · 11.10.11 · 12:46 Uhr Was ist der Mond? Ist er ein Stern, ein Planet, ein Fixstern? Und was unterscheidet die einzelnen von einander?
- marc hofmeister · 29.06.11 · 12:41 Uhr Kann man auf dem Mount Everest Eier kochen?
- Vierstein · 04.02.11 · 21:47 Uhr Kann die künstliche Veränderung der Halbwertszeit radioaktiver Elemente ein atomares Endlager überflüssig machen?
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Neues in der Kategorie Naturwissenschaften
11. Dezember 2009
Können Kaninchen schreien? Und wenn ja, ist es dann für den Menschen hörbar?
Kategorie: Naturwissenschaften
Auf eine aktuelle Forschungsfrage von Marius Flörchinger antwortet Marc Scheloske:
Kaninchen sind keineswegs so ruhig, wie sie zunächst erscheinen. Zwar kommunizieren sie untereinander (und auch mit den Menschen) überwiegend über ihre Körpersprache und bestimmte Verhaltensweisen, aber sie geben in bestimmten Situationen auch Laute von sich.
Das reicht von leisem Brummen, über Knurren, bis zu fauchenden Geräuschen oder lauten Schreien (die sehr wohl für den Menschen hörbar sind).
Das auffälligste Verhalten, das Kaninchen zeigen, ist sicherlich das laute Aufstampfen oder Klopfen, wenn sie besonders aufgeregt und verängstigt sind oder ihre Artgenossen warnen wollen. Sehr viel unauffälliger ist ein sehr leises Fiepen, das Kaninchen von sich geben, wenn sie sich unwohl und bedrängt fühlen. Unüberhörbar ist da schon das Fauchen, das häufig das letzte Warnsignal vor einem Angriff des Kaninchens ist.
Autor: ScienceBlogs-Redaktion· 11.12.09 · 16:00 Uhr· 0 Kommentare
07. Dezember 2009
Wie heisst die nächstgrößere Bezeichnung nach den Galaxienhaufen?
Kategorie: Naturwissenschaften · Kommentare: 3
Auf eine aktuelle Forschungsfrage von John Bielemeier antwortet ScienceBlogger Dr. Florian Freistetter:
Sieht man von Atomen, Molekülen und Staubkörner ab, so sind die kleinsten astronomischen Objekte die Asteroiden und Kometen. Gemeinsam mit Planeten und Monden umkreisen sie einen Stern und bilden damit ein Planeten- oder Sonnensystem.
Die Sterne selbst existieren auch nicht isoliert, sondern sind in Galaxien organisiert. Eine typische Galaxie wie die Milchstrasse besteht dabei aus einigen Milliarden Sternen. Die Galaxie, in der sich unsere Sonne befindet heisst "Milchstrasse".
Aber selbst die Galaxien sind nicht willkürlich im Universum verstreut, sondern haben sich in Galaxienhaufen angeordnet. Unsere Milchstrasse ist neben der Andromedagalaxie das größte Mitglied eines Galaxienhaufens mit dem Namen "Lokale Gruppe".
Autor: ScienceBlogs-Redaktion· 07.12.09 · 14:00 Uhr· 3 Kommentare
03. Dezember 2009
Woher kommen Fruchtfliegen? Wie kommt es, daß von einem auf den anderen Tag riesige Mengen dieser Tiere in den Wohnungen erscheinen?
Kategorie: Naturwissenschaften · Kommentare: 4
Auf eine aktuelle Forschungsfrage von beate F. antwortet Marc Scheloske:
Die kleinen, lästigen Fliegen, die in der Küche das Obst umschwirren sind, das vorweg, strenggenommen gar keine Fruchtfliegen, sondern Taufliegen (Drosophiliden). Sie werden umgangssprachlich häufig auch Obst-, Essig- oder Gärfliegen genannt.
In der Küche sind Taufliegen jedenfalls der Alptraum. Doch was die Hausfrau und den Hausmann fluchen lässt, das sorgt bei Forschern für glänzende Augen: Denn Taufliegen haben eine sehr hohe Reproduktionsrate und lassen sich leicht züchten.
Autor: ScienceBlogs-Redaktion· 03.12.09 · 12:00 Uhr· 4 Kommentare
26. November 2009
Gibt es um fast jeden Stern Kometen und Asteroiden?
Kategorie: Naturwissenschaften · Kommentare: 2
Auf eine aktuelle Forschungsfrage von Dik Jantke antwortet ScienceBlogger Dr. Florian Freistetter:
Kometen und Asteroiden sind ein Überbleibsel aus der Zeit der Planetenentstehung. Wenn sich um einen Stern Planeten bilden, dann entstehen die aus einer Scheibe voller Staub und Gas. Diese Teilchen klumpen immer mehr zusammen bis irgendwann aus Staubkörnern Planeten entstanden sind.
Die größeren "Bausteine" für die Planetenentstehung sind die Asteroiden. Aber nicht alle wurden verbraucht! In unserem Sonnensystem konnte sich in der Nähe des großen Jupiter kein weiterer Planet bilden und die Asteroiden sind übrig geblieben. Deswegen gibt es heute auch einen Asteroidengürtel zwischen den Bahnen von Mars und Jupiter.
Autor: ScienceBlogs-Redaktion· 26.11.09 · 11:00 Uhr· 2 Kommentare
23. November 2009
Woher weiß eine Schnecke oder Muschel, dass sie ihre Kalkschale nicht mehr größer bauen kann?
Kategorie: Naturwissenschaften
Auf eine aktuelle Forschungsfrage von Helga Gebert antwortet Marc Scheloske:
Für das Wachstum eines Schneckengehäuses oder der Schale einer Muschel gibt es keine fixe Begrenzung oder ein Stoppsignal. Das lässt sich verstehen, wenn man sich die Bildung und Funktion eines Schneckengehäuses näher ansieht.
Die Schale der Schnecken ist quasi ein externes Skelett, das den weichen Körper des lebenden Tieres schützt. Diese Schale setzt sich hauptsächlich aus Kalk (Calciumcarbonat, CaCO3) zusammen und wird bereits im embryonalen Entwicklungsstadium der Schnecke gebildet. Wenn die Schnecke schlüpft steht ihr bereits ein winziges Gehäuse (Experten sprechen von "Protoconch") zur Verfügung.
Autor: Marc Scheloske· 23.11.09 · 12:00 Uhr· 0 Kommentare
19. November 2009
Warum kann man die Atomkerne, die sich antriebslos bewegen, nicht als Energiequelle für unsere Welt nutzen?
Kategorie: Naturwissenschaften
Auf eine aktuelle Forschungsfrage von Sunny antwortet der Physiker und ScienceBlogger Dr. Joerg Rings:
Antriebslose Bewegung kann nur heißen, dass eine Kraft auf den Atomkern ausgeübt wurde und er sich jetzt im Vakuum befindet, frei von der Möglichkeit, durch Stöße mit anderen Teilchen in seiner Bewegung gestört zu werden. Unter diesen Umständen bewegt er sich nach den Newtonschen Gesetzen gleichförmig und geradlinig.
Autor: ScienceBlogs-Redaktion· 19.11.09 · 11:00 Uhr· 0 Kommentare
05. November 2009
Welches berühmte Gas gibt es auf dem Mond?
Kategorie: Naturwissenschaften·Technik · Kommentare: 1
Auf eine aktuelle Forschungsfrage von Olga Wieser antwortet ScienceBlogger Dr. Florian Freistetter:
Die Erde ist von einer Hülle aus verschiedenen Gasen (hauptsächlich Stickstoff und Sauerstoff) umgeben. Der Mond ist ein Himmelskörper ohne solch eine Atmosphäre. Seine Masse ist zu gering, um die Gasatome festzuhalten. Die wenigen Teilchen, die der Mond bedingt festhalten kann, stammen vom Sonnenwind; dabei handelt es sich hauptsächlich um Helium, Wasserstoff, Neon und Argon.
"Gas", so wie wir es von der Erde typischerweise kennen, gibt es auf dem Mond also nicht. Aber Gas kann auch in anderer Form vorliegen - dazu gehört das Isotop Helium-3.
Und das ist tatsächlich "berühmt" und auf dem Mond vorhanden. Helium-3 ensteht in der Sonne und gelangt mit dem Sonnenwind ins Weltall. Die Atmosphäre der Erde schirmt uns aber vor dem Sonnenwind ab und das Helium-3 erreicht uns nicht.
Autor: ScienceBlogs-Redaktion· 05.11.09 · 11:00 Uhr· 1 Kommentar
02. November 2009
Warum legt man die Mond-Umlaufbahn eines Satelliten nicht so, dass sie ganz knapp über ein interessantes Objekt verläuft?
Kategorie: Naturwissenschaften·Technik
Auf eine aktuelle Forschungsfrage von Rob Fürst antwortet Dipl.-Ing. Hannes Griebel, Raumfahr-Ingenieur am Europäischen Weltraum Kontrollzentrum der Europäischen Raumfahrtbehörde ESA:
In der Tat macht man das fast so: Nicht wenige Meter über der Oberfläche, aber immerhin mehrere Kilometer. LRO hat eine Bahnhöhe von ca. 50km, das ist auf der Erde gerade einmal der halbe Weg in den Weltraum (der per Definition bei 100km beginnt).
Darunter werden Missionen aber zunehmend schwieriger, und hierfür gibt es gleich mehrere Gründe:
- Die Geschwindigkeit ist sehr hoch. In direkter Antwort auf die Frage nach der Kamera-Geschwindigkeit: ca. 1.7km/s beträgt die Fluggeschwindigkeit in einer niedrigen Mondumlaufbahn. Das bedeutet 17m in einer 1/100stel Sekunde! Will man nun ein Objekt in unmittelbarer Nähe photographieren, muss nicht nur der Camera-Chip (oder der Bild-Scanner, auch das gibt es) schnell genug sein, es muss auch der Computer das Bild genau zum rechten Zeitpunkt machen. Den wiederum muss man genau im Voraus bestimmen, und natürlich die Reaktionszeit des Systems kennen. Würde das Bild in diesem Szenario nur eine Sekunde zu spät aufgenommen (z.B. wegen einer geringen Ungenauigkeit in der Bahnbestimmung), läge das Objekt bereits weit hinter einem.
Autor: ScienceBlogs-Redaktion· 02.11.09 · 11:00 Uhr· 0 Kommentare
22. Oktober 2009
Was sind Leptonen?
Kategorie: Naturwissenschaften · Kommentare: 1
Auf eine aktuelle Forschungsfrage von Christoph Haje antwortet der Physiker und ScienceBlogger Dr. Joerg Rings:
Leptonen sind eine Klasse von Elementarteilchen, deren berühmtester Vertreter das Elektron ist. Es gibt sechs Leptonen in drei Generationen. Die erste Generation bildet das bekannte Elektron und das Elektron-Neutrino. Neutrinos sind besonders leichte Teilchen, die fast nie mit Materie reagieren da sie nur über die Schwache Kraft wechselwirken. Die schwereren Generatioen bilden das Myon und das Tau, und ihre jeweiligen Neutrinos. Das Myon und Tau sind nicht stabil und zerfallen in leichtere Teilchen, z.B. das Myon in Elektron und zwei Neutrinos.
Autor: ScienceBlogs-Redaktion· 22.10.09 · 11:00 Uhr· 1 Kommentar
19. Oktober 2009
Kann man auf dem Mount Everest Eier kochen?
Kategorie: Naturwissenschaften · Kommentare: 14
Nina und Britta ergänzen ihre Forschungsfrage mit dem Zusatz: Obwohl die Gerinnungstemperatur von Ovalbumin über der Siedetemperatur von H2O in dieser Höhe liegt. Hier die Antwort von Marc Scheloske:
Es ist tatsächlich so, dass der erfolgreiche Bergsteiger auf dem Gipfel des Mount Everest auf ein frisch hartgekochtes Ei verzichten muß. Durch den geringen Luftdruck in Höhen über 8000 Meter (etwa 0,3 bar auf dem Everest-Gipfel) liegt nämlich der Siedepunkt des Wassers ebenfalls deutlich niedriger als auf Meereshöhe. Bereits bei rund 70°C beginnt Wasser unter diesen Bedingungen zu kochen.
Für die Eierzubereitung hat das folgende Konsequenzen: das Eiweiß (und das ist die entscheidende Komponente in diesem Fall) besteht zu einem Großteil aus Wasser und zu rund 10% aus Proteinen. Das sind vor allem das Conalbumin und das Ovalbumin. Das Conalbumin beginnt bei etwa 61,5°C zu gerinnen, beim Ovalbumin liegt diese Schwelle allerdings bei 84,5°C. Erst ab dieser Temperatur setzt die Denaturierung der langen Eiweißmoleküle ein.
Autor: ScienceBlogs-Redaktion· 19.10.09 · 11:00 Uhr· 14 Kommentare
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