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Im Jahr der Jubiläen lädt das Wissenschaftsjahr 2009 zur
Forschungsexpedition Deutschland" ein und zeigt welche Rolle Wissenschaft und Forschung für die Menschen in Deutschland spielen - gestern, heute und in Zukunft.

Hier gibt es weitere Forschungsfragen...

Blogroll

Neues in der Kategorie Kultur

12. November 2009

Ist unser Wissen im Traum größer als bei wachem Bewusstsein?

Kategorie: Geistes- & Sozialwissenschaften·Kultur

Auf eine aktuelle Forschungsfrage von S. Bailer antwortet Marc Scheloske:

Die Erfahrung, dass man sich selbst im Traum überrascht, hat wohl jeder schon einmal gemacht. Man erwacht und stellt fest, dass man eben im Traum irgendeine Information parat hatte, von der man (im wachen Zustand) gar nicht ahnte, jemals davon gehört zu haben.

Die Schlußfolgerung, dass unser Wissen im Traum größer und umfassender wäre, als bei wachem Bewusstsein, ist allerdings sicher nicht korrekt. Dazu müssen wir uns kurz vergegenwärtigen, was wir in diesem Zusammenhang überhaupt unter Wissen verstehen wollen.

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Autor: ScienceBlogs-Redaktion· 12.11.09 · 11:45 Uhr· 0 Kommentare

09. November 2009

Warum weinen Tiere nicht?

Kategorie: Kultur  ·  Kommentare: 2

Auf eine aktuelle Forschungsfrage von Sara antwortet Marc Scheloske:

Auch wenn die Krokodilstränen sprichwörtlich geworden sind - Tiere weinen nicht, wenigstens nicht aus Schmerz oder Trauer. Emotionale Tränen sind eine ausschließlich menschliche Eigenschaft.

Wobei man natürlich unterscheiden muß. Träne ist nicht gleich Träne. Denn rein physiologisch gesehen können natürlich auch andere Säugetiere "weinen", denn sie besitzen schließlich einen Tränenapparat, der zunächst einmal das Austrocknen des Auges verhindert. Und wenn ein Fremdkörper ins Auge gelangt, dann wird dieser mit Hilfe von Tränenflüssigkeit ausgespült. Diese reflektorischen Tränen - wie die Fachleute sagen - kennen wir ebenso vom Zwiebelschneiden oder bei Allergien.

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Autor: Marc Scheloske· 09.11.09 · 11:00 Uhr· 2 Kommentare

29. Oktober 2009

Wie entsteht ein Ohrwurm?

Kategorie: Kultur·Medizin  ·  Kommentare: 3

Auf eine aktuelle Forschungsfrage von Forscherlein antwortet Marc Scheloske:

Ohrwürmer sind ziemlich hartnäckige Biester. Wenn sie sich erst einmal festgesetzt haben, dann wird man sie häufig nur schwer wieder los. Die Ohrwurmforschung - es gibt tatsächlich Psychologen und Neurowissenschaftler, die sich mit diesem Phänomen beschäftigen - hat jedenfalls herausgefunden, dass eigentlich alle Menschen für dieses Phänomen anfällig sind. In Befragungen geben mehr als 95% zur Auskunft, dass sich bei Ihnen von Zeit zu Zeit eine Melodie im Kopf festsetzt, die dort in einer Endlosschleife abgespielt wird.

Doch wie kommt der Ohrwurm dahin? Was zeichnet ihn aus? Wer ist besonders anfällig für diesen auditiven Plagegeist? Die Ohrwurmforschung hat noch viele offene Fragen zu beantworten. Klar ist, dass eigentlich jedes Musikstück ein Ohrwurmpotential hat.

Besonders chancenreich sind allerdings Lieder, die eine simple Grundstruktur aufweisen und idealerweise eingängige, sich häufig wiederholende Textpassagen und Rhythmen haben. Und je näher ein Musikstück an den (kulturell geprägten) musikalischen Konventionen dran ist, desto besser. Wenn mit einem Lied noch bestimmte Emotionen verbunden sind, dann ist die Ohrwurmgefahr besonders hoch. (Manchmal genügt nämlich schon die Erinnerung an eine bestimmte Situation und schon ist der Ohrwurm präsent.)

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Autor: ScienceBlogs-Redaktion· 29.10.09 · 11:00 Uhr· 3 Kommentare

27. Juli 2009

Was bedeutet der Ausdruck "Chemie"? Aus welcher Sprache kommt der Ausdruck Chemie?

Kategorie: Kultur  ·  Kommentare: 7

Auf eine Forschungsfrage von Marius Flörchinger antwortet Marc Scheloske:

Die Chemie hat einen griechisch-arabischen Ursprung. Unser heutiges Wort "Chemie" leitet sich vom griechischen "χημεία" (etwa: Chymeia) ab, das wörtlich die "Kunst des Metallgießens", im weiteren Sinne die Lehre von der "Schmelzung" und Umwandlung (der Stoffe) meint.

Im alten Ägypten steht die "kīmiyá" zunächst als Ausdruck für "das Schwarze". Zum Beispiel für das Schwarze im Auge (die Iris) und somit für alles Dunkle und Geheimnisvolle. Gleichzeitig steht das ägyptische Wort "chemia" auch ganz konkret für die "schwarze Erde", womit die fruchtbare Erde des Nildeltas gemeint ist.

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Autor: ScienceBlogs-Redaktion· 27.07.09 · 11:00 Uhr· 7 Kommentare

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