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Im Jahr der Jubiläen lädt das Wissenschaftsjahr 2009 zur
Forschungsexpedition Deutschland" ein und zeigt welche Rolle Wissenschaft und Forschung für die Menschen in Deutschland spielen - gestern, heute und in Zukunft.

Hier gibt es weitere Forschungsfragen...

Blogroll

Archiv Juli 2009

30. Juli 2009

Warum ist Licht im Glas langsamer als im Vakuum, obwohl doch die Lichtgeschwindigkeit konstant ist?

Kategorie: Naturwissenschaften  ·  Kommentare: 13

Auf eine Forschungsfrage von Franz Dworschak antwortet ScienceBlogger Dr. Florian Freistetter:

Die Relativitätstheorie besagt, dass sich nichts schneller als das Licht im Vakuum fortbewegen kann. Diese Geschwindigkeit von 299 792,458 km/s ist die oberste Geschwindigkeitsbegrenzung. Wenn Licht sich allerdings in Materie (also z.B. Luft, Wasser oder eben Glas) ausbreitet, dann wechselwirken die Photonen mit den Molekülen, was sie verlangsamt.

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Autor: ScienceBlogs-Redaktion· 30.07.09 · 11:00 Uhr· 13 Kommentare

27. Juli 2009

Was bedeutet der Ausdruck "Chemie"? Aus welcher Sprache kommt der Ausdruck Chemie?

Kategorie: Kultur  ·  Kommentare: 7

Auf eine Forschungsfrage von Marius Flörchinger antwortet Marc Scheloske:

Die Chemie hat einen griechisch-arabischen Ursprung. Unser heutiges Wort "Chemie" leitet sich vom griechischen "χημεία" (etwa: Chymeia) ab, das wörtlich die "Kunst des Metallgießens", im weiteren Sinne die Lehre von der "Schmelzung" und Umwandlung (der Stoffe) meint.

Im alten Ägypten steht die "kīmiyá" zunächst als Ausdruck für "das Schwarze". Zum Beispiel für das Schwarze im Auge (die Iris) und somit für alles Dunkle und Geheimnisvolle. Gleichzeitig steht das ägyptische Wort "chemia" auch ganz konkret für die "schwarze Erde", womit die fruchtbare Erde des Nildeltas gemeint ist.

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Autor: ScienceBlogs-Redaktion· 27.07.09 · 11:00 Uhr· 7 Kommentare

23. Juli 2009

Ist es möglich, aus komplexen chemischen Verbindungen einfaches Leben zu schaffen?

Kategorie: Naturwissenschaften  ·  Kommentare: 15

Auf eine Forschungsfrage von Benno Kirsch antwortet Dr. Oliver Schuster:

Die Antworten zu dieser Frage sind ganz einfach: Ja! Nein! Vielleicht! Es kommt ganz auf den Blickwinkel an.

1. Aus chemischer Sicht gibt es grundsätzlich keinen Zweifel, denn Leben besteht im Grunde aus nichts anderem als komplexer Chemie. Proteine, DNA, Zellmembranen, Botenstoffe, usw. - alles komplexe chemische Verbindungen. Darum muss es im Umkehrschluss auch möglich sein, Leben aus diesen komplexen chemischen Verbindungen zu schaffen.

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Autor: ScienceBlogs-Redaktion· 23.07.09 · 11:00 Uhr· 15 Kommentare

20. Juli 2009

Warum heißen Lichtjahre Lichtjahre, wenn es sich um eine Entfernungs- und nicht um eine Zeiteinheit handelt?

Kategorie: Naturwissenschaften  ·  Kommentare: 4

Auf eine Forschungsfrage von Christiane Blumberg antwortet ScienceBloggerin Ludmila Carone:

Mit Uhren den Raum zu vermessen, das mag auf den ersten Blick seltsam erscheinen. Das Konzept begegnet uns aber sogar manchmal im Alltag. Gerade während des derzeit unsteten Sommerwetters kann man damit die Entfernung eines Blitzeinschlages abschätzen: Der Blitz ist aufgrund der großen Geschwindigkeit des Lichtes beinahe instantan zu sehen, der Donner braucht aber eine gewisse Zeit für seine Ankunft. Genauer gesagt braucht er für 340 Meter eine Sekunde. Wenn ich also nach einem Blitz leise die Sekunden mitzähle und weiß, dass drei "Schallsekunden" etwa einem Kilometer entsprechen, kann ich nur mit Hilfe einer groben Zeitangabe die Entfernung zwischen mir und dem Blitz ungefähr bestimmen.

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Autor: ScienceBlogs-Redaktion· 20.07.09 · 11:00 Uhr· 4 Kommentare

16. Juli 2009

Wie entsteht genau die Kalkhülle (Schale) beim Hühnerei? Wie bildet sich die ovale Form?

Kategorie: Naturwissenschaften

Auf eine Forschungsfrage von Helga Gebert eine Expertenantwort von ScienceBlogger Alexander Knoll:

Die harte Schale der Eier von Amphibien, Reptilien und auch von Vögeln ist eine Anpassung der Tiere an das Leben an Land. Als die ersten Tiergruppen das Wasser verließen, wurden sie vor mehrere Probleme gestellt: Der heranwachsende Embryo musste gegen die äußeren Einflüsse geschützt werden, vor allem vor dem Austrocknen, aber auch vor Erschütterungen. Er erhielt darum eine stabile Schale, die aber porös genug ist, um Luft durchzulassen. Im Inneren dieses Eis wird zudem in Form von Dotter genug energiereiches Material eingelagert, um den Embryo während seiner Entwicklung zu ernähren. All dies wird bei einem Vogel wie dem Huhn noch im Innern des Körpers der Eizelle zugegeben.

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Autor: ScienceBlogs-Redaktion· 16.07.09 · 11:00 Uhr· 0 Kommentare

13. Juli 2009

Haben wir irgendwann alles erforscht?

Kategorie: Naturwissenschaften  ·  Kommentare: 8

Auf eine Forschungsfrage von Helga antwortet ScienceBlogger Dr. Florian Freistetter:

Vermutlich nein. Diese Frage lässt sich nicht wirklich beantworten. Wir können uns nie sicher sein, ob wir tatsächlich schon alles erforscht haben. Im Laufe der Geschichte gab es immer wieder Leute, die meinten, wir stünden kurz davor, alles Wesentliche über die Welt verstanden zu haben und jedesmal hat sich gezeigt, dass das nicht stimmt.

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Autor: ScienceBlogs-Redaktion· 13.07.09 · 11:00 Uhr· 8 Kommentare

09. Juli 2009

Wie lange braucht ein Regentropfen von der Wolke auf die Erde?

Kategorie: Naturwissenschaften  ·  Kommentare: 4

Eine Forschungsfrage von Jessica und hier eine Expertenantwort
von ScienceBlogger Diplom-Meteorologe Frank Abel:

Es gibt ja einige Dinge in der Natur, die man nicht eindeutig beantworten kann, hier kommt es zum Beispiel auf die Form und Größe der Regentropfen an, als auch auf die Fallhöhe. Grundsätzlich sinkt ein Regentropfen erst dann zur Erde, wenn seine Schwerkraft größer ist als der Auftrieb innerhalb der Wolke und die Reibung in der Luft.

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Autor: ScienceBlogs-Redaktion· 09.07.09 · 11:00 Uhr· 4 Kommentare

06. Juli 2009

Kann die künstliche Veränderung der Halbwertszeit radioaktiver Elemente ein atomares Endlager überflüssig machen?

Kategorie: Technik  ·  Kommentare: 7

Eine Forschungsfrage von Klaus Neudeck und hier eine Expertenantwort
von ScienceBlogger Dr. Joerg Rings:

Leider kann man die Halbwertszeit eines Elementes nicht künstlich verändern, denn das ist eine grundlegende Eigenschaft, die der Atomkern je nachdem so hat, aus welchen Teilchen er zusammengesetzt ist - und das macht nun auch das Element aus. Ein radioaktiver Kern
hat eine bestimmte Wahrscheinlichkeit zu zerfallen, die sich aus Naturgesetzen ableitet. Und in einer großen Anzahl von Kernen leitet sich daraus statistisch die Tatsache ab, dass nach Ablauf der Halbwertszeit die Hälfte der Kerne zerfallen ist.

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Autor: ScienceBlogs-Redaktion· 06.07.09 · 11:00 Uhr· 7 Kommentare

02. Juli 2009

Ist ein gutes Modell eines, das der Realität so nahe wie möglich kommt?

Kategorie: Naturwissenschaften  ·  Kommentare: 21

Eine Forschungsfrage von Ricarda und hier eine Expertenantwort
von ScienceBlogger Dr. Florian Freistetter:

Die Anforderung an ein "gutes Modell" ist zunächst, dass es die Realität innerhalb der gewünschten Rahmenbedingungen hinreichend genau beschreiben kann. Das bedeutet, dass bei unterschiedlichen Problemen unterschiedliche Modelle gut sind.

Will ich wissen, wie sich die Bahnen der Planeten in den nächsten Jahrmillionen entwickeln, dann ist die Newtonsche Gravitationstheorie ein gutes Modell und beschreibt mir die Realität hinreichend genau. Will ich eine Raumsonde zum Mars schicken, dann brauche ich allerdings ganz andere Modelle, um die nötige Genauigkeit zu erhalten.

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Autor: ScienceBlogs-Redaktion· 02.07.09 · 11:00 Uhr· 21 Kommentare

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