Blog durchsuchen
Profil

Vom 28.9. - 1.10.2010 fand in Berlin der 48. Deutsche Historikertag statt. Der größte geisteswissen-schaftliche Kongress Europas mit rund 4000 Teilnehmern stand in diesem Jahr unter dem inhaltlichen Motto „Über Grenzen".

In diesem Blog berichtet ein Autorenteam aktuell von der Tagung. Das Blog dient zugleich auch als offizielles Presse-Informationsportal.

Ausserdem gibt es hier Impressionen der Tagung, einen Pressespiegel und kurze Buchrezensionen.

Twitter
HT_Twitter.png
Facebook


Neues in der Kategorie Alte Geschichte

30. Dezember 2010

Grenzen der antiken Gewalt

Kategorie: Alte Geschichte·Deutsche Postings

In der von Werner Riess (Chapel Hill) und Martin Zimmermann (München) geleiteten Sektion „Grenzen der Gewalt - Definition, Repräsentation und Einhegung eines universalen Phänomens in antiken Kulturen" (1.10.2010) wurden überlieferte Gewaltbilder verschiedener Quellentypen der griechischen und römischen Geschichte einander gegenübergestellt. Dabei ging es nicht nur um einen Vergleich der antiken Herangehensweisen an die Gewalt und die vielfältige Auseinandersetzung mit dieser in Literatur, Kunst und weiteren Quellengattungen, Medien und Kontexten, sondern auch um die Frage, inwieweit die antiken Vorstellungen von Gewalt mit dem aktuellen „westlichen" Gewaltbegriff kompatibel sind.

Von Christian Jung

...mehr


Autor: Christian Jung· 30.12.10 · 11:00 Uhr· 0 Kommentare

30. September 2010

Grenzsicherung in der Antike - Römische Militärschiffe am Nassen Limes

Kategorie: Alte Geschichte·Deutsche Postings

Im Schülervortrag „Römische Militärschiffe am Nassen Limes" von Christoph Schäfer, Professor an der Universität Trier, wurden die Nutzungsbereiche, Aufgaben und Eigenschaften, vor allem aber die verschiedenen Arten und Herstellungswege römischer Militärschiffe behandelt.

Von Thomas Geier

Victoria_Ruderer.jpgAls Nassen Limes bezeichnet man die als Erweiterung zum Limes genutzten Bereiche von Donau und Rhein. Je weiter sich das Römische Reich ausdehnte, desto größer wurde der Druck auf die Grenzen des Imperiums. Die Flüsse stellen eine natürliche Grenze dar, die es abzusichern galt. Auch an unpassierbaren Stellen mit schneller Strömung war dies notwendig, da die Flüsse im Winter meist komplett zugefroren waren und somit ein Überwinden dieser Grenze möglich gewesen wäre.

Die Römer setzten Schiffe als Eisbrecher ein, die auf den Flüssen patrouillierten, ihn somit kontrollierten und dafür sorgten, dass der Fluss unpassierbar blieb. Man errichtete Stützpunkte entlang der Flüsse, die Burgi. In diesen Burgi, die etwa 15-30 Kilometer voneinander entfernt standen, waren Schiffe stationiert, die dann im Abstand von 3 km patrouillierten. Es handelte sich um 200 Schiffe, die 600 Flusskilometer bedienten. So konnte ein Überschreiten der Grenzen verhindert werden.

...mehr


Autor: ScienceBlogs-Redaktion· 30.09.10 · 21:00 Uhr· 0 Kommentare

21. September 2010

Gewalt in der Antike - im Vergleich zum aktuellen „westlichen" Gewaltbegriff

Kategorie: Alte Geschichte·Deutsche Postings·Geistes- & Sozialwissenschaften

Beim Historikertag gibt es traditionell auch Sektionen zur Alten Geschichte wie die Veranstaltung „Grenzen der Gewalt - Definition, Repräsentation und Einhegung eines universalen Phänomens in antiken Kulturen", die am 1. Oktober 2010 (9.15-13.00 Uhr) stattfindet.

riess.jpgzimmermann_m.jpg
Werner Rieß und Martin Zimmermann. (Fotos: p)

...mehr


Autor: Christian Jung· 21.09.10 · 15:00 Uhr· 0 Kommentare

ScienceBlogs.com

mehr auf www.scienceblogs.com »