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Vom 28.9. - 1.10.2010 fand in Berlin der 48. Deutsche Historikertag statt. Der größte geisteswissen-schaftliche Kongress Europas mit rund 4000 Teilnehmern stand in diesem Jahr unter dem inhaltlichen Motto „Über Grenzen".
In diesem Blog berichtet ein Autorenteam aktuell von der Tagung. Das Blog dient zugleich auch als offizielles Presse-Informationsportal.
Ausserdem gibt es hier Impressionen der Tagung, einen Pressespiegel und kurze Buchrezensionen.
Letzte Einträge
- Grenzen der antiken Gewalt0 Kommentare· 30.12.10
- Grenzen des Rechts und der individuellen Freiheit im Nationalstaat0 Kommentare· 17.10.10
- Spaziergang durch eine dunkle Epoche der deutschen Geschichte0 Kommentare· 16.10.10
- Grenzräume. Dimensionen der Berliner Mauer (1961-2010)0 Kommentare· 15.10.10
- Zionismus: der bessere Nationalismus?0 Kommentare· 15.10.10
Kommentare
- geciktirici sprey · 25.05.12 · 14:19 Uhr Ökonomien der Aufmerksamkeit im 20. Jahrhundert. Eine transnationale Perspektive auf Techniken der Messung, Vermarktung und Generierung von Aufmerksamkeit
- Johannes Franke · 16.03.12 · 00:02 Uhr Genealogie der Menschenrechte
- Porte blindate · 04.01.12 · 09:36 Uhr Hinter den Panzertüren des Auswärtigen Amtes
- Thilo · 29.03.11 · 13:30 Uhr Clan-Strukturen als Faktor sozialistischer Führungspolitik
- Oliver Auge · 06.01.11 · 10:11 Uhr Die „Zukunftsmusik" des Mittelalters. Geschichte hat Zukunft
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Archiv September 2010
30. September 2010
Grenzsicherung in der Antike - Römische Militärschiffe am Nassen Limes
Kategorie: Alte Geschichte·Deutsche Postings
Im Schülervortrag „Römische Militärschiffe am Nassen Limes" von Christoph Schäfer, Professor an der Universität Trier, wurden die Nutzungsbereiche, Aufgaben und Eigenschaften, vor allem aber die verschiedenen Arten und Herstellungswege römischer Militärschiffe behandelt.
Von Thomas Geier
Als Nassen Limes bezeichnet man die als Erweiterung zum Limes genutzten Bereiche von Donau und Rhein. Je weiter sich das Römische Reich ausdehnte, desto größer wurde der Druck auf die Grenzen des Imperiums. Die Flüsse stellen eine natürliche Grenze dar, die es abzusichern galt. Auch an unpassierbaren Stellen mit schneller Strömung war dies notwendig, da die Flüsse im Winter meist komplett zugefroren waren und somit ein Überwinden dieser Grenze möglich gewesen wäre.
Die Römer setzten Schiffe als Eisbrecher ein, die auf den Flüssen patrouillierten, ihn somit kontrollierten und dafür sorgten, dass der Fluss unpassierbar blieb. Man errichtete Stützpunkte entlang der Flüsse, die Burgi. In diesen Burgi, die etwa 15-30 Kilometer voneinander entfernt standen, waren Schiffe stationiert, die dann im Abstand von 3 km patrouillierten. Es handelte sich um 200 Schiffe, die 600 Flusskilometer bedienten. So konnte ein Überschreiten der Grenzen verhindert werden.
Autor: ScienceBlogs-Redaktion· 30.09.10 · 21:00 Uhr· 0 Kommentare
Erkenntnisgewinn durch Grenzen
Kategorie: Am Rande·Deutsche Postings
"Ohne Grenzen ist keine Erkenntnis möglich." - Auf den ersten Blick eine seltsame Feststellung, sind Grenzen doch im Alltag eher Hindernisse, die das Vorwärtskommen erschweren. Dennoch sind wir als Menschen auf Grenzziehungen angewiesen. Spätestens seit Descartes' berühmtem Ausspruch ist das Subjekt in den Mittelpunkt seiner eigenen Welt gerückt.
Von Daniel Rübel
Damit verbunden ist eine Entwicklung, die im deutschen Idealismus mit Fichtes Philosophie ihren Höhepunkt erreicht hat: Wir bestimmen uns als mit uns selbst identisch (Fichtes Ich gleich Ich) und, daraus folgernd, als nicht identisch mit unserer Umwelt (bei Fichte Ich ungleich Nicht-Ich). Aus diesem "absoluten Wissen" versucht Fichte im weiteren Verlauf alles andere Wissen und alle möglichen Wissensoperationen abzuleiten. Dass ihm das nicht ganz überzeugend gelingt, ist für die Überlegung zu Grenzen nicht weiter wichtig.
Autor: ScienceBlogs-Redaktion· 30.09.10 · 20:00 Uhr· 0 Kommentare
Moderne Unternehmen als historisches Phänomen
Kategorie: Deutsche Postings·Epochenübergreifende Sektion·Mittelalter
Dass der von vielen als trocken empfundene Forschungsbereich Wirtschaftsgeschichte immer mehr in den Blickwinkel des historisch interessierten Fachpublikums rückt, ist einer der Eindrücke, die sich am ersten Vormittag des 48. Deutschen Historikertages sammeln ließen: Schnell nämlich war der Seminarraum überfüllt, in dem fünf Wissenschaftler ihre Beobachtungen und Thesen zur Entstehung und Entwicklung des modernen Unternehmens in der Zeit von 1400 bis 1900 vorstellten.
Von Philipp Meller
Der Wirtschafts- und Sozialhistoriker Ralf Banken von der Johann Wolfgang Goethe-Universität in Frankfurt eröffnete die Sektion, in der neben exemplarischen Phänomenen und chronologischen Entwicklungen auch Kontroversen um Begrifflichkeiten und Einordnungen Platz finden sollten. In seiner Einführung wies Banken auch auf Forschungstrends hin. So habe die Unternehmensgeschichte vor allem in den letzten 25 Jahren an Attraktivität gewonnen. Wie in Deutschland konzentriere sich jedoch auch die internationale Forschung der business history stark auf die Geschichte des 20. Jahrhunderts. Die Perspektive auf die Entstehungszeit moderner Unternehmen zu lenken und mit der Suche nach Grundregeln für die Klassifizierung dieses historischen Phänomens zu verbinden, galt somit auch als Ziel und Leitfrage der gesamten Sektion.

Autor: ScienceBlogs-Redaktion· 30.09.10 · 19:00 Uhr· 0 Kommentare
Was ist guter Geschichtsunterricht?
Kategorie: Deutsche Postings·Geschichtsdidaktik
Mit diesem provozierenden Thema begann im überfüllten Audimax des Grimmzentrums am Mittwoch, den 29. September 2010, unter der Leitung von Jun. Prof. Dr. Meik Zülsdorf-Kersting (Osnabrück) die Eröffnungsveranstaltung der Geschichtsdidaktiker im Rahmen des 48. Historikertages vor und mit einer interessierten Zuhörerschaft.
Von Bernhard Schell
In seinem Einleitungsreferat machte Prof. Dr. Meik Zülsdorf-Kersting (Foto links) deutlich, dass sich die Geschichtsdidaktiker noch immer uneinig sind, was eigentlich guter Geschichtsunterricht ist.
Über schlechten Unterricht sei die Forschung sich schnell einig, aber die fachwissenschaftliche Kontroverse über das „gut" sei noch lange nicht abgeschlossen. Umstritten ist ebenfalls, welche Ziele im Geschichtsunterricht erreicht werden sollen. Seit ca. 30 Jahren hat die deutsche Geschichtsdidaktik ihre Grenzen ausgeweitet, vernachlässigte dabei aber - bis auf wenige Ausnahmen wie z.B. Peter Gautschi - die empirische Unterrichtsforschung. Wie die eigentlichen Akteure des Geschichtsunterrichts, Schüler und Lehrer, die Qualität guten Unterrichts einschätzen, lässt sich allenfalls erahnen. In der Forschung sei man sich daher auch einig, dass sich die Geschichtsdidaktik wieder verstärkt diesem Bereich zuwenden müsse. Diese Sektion fühlt sich dieser Vorgehensweise verpflichtet und möchte mittels eines Unterrichtsmitschnitts einen Dialog zwischen unterschiedlichen Perspektiven ermöglichen.
Autor: ScienceBlogs-Redaktion· 30.09.10 · 17:45 Uhr· 0 Kommentare
Zwischen Leidenschaft und Profession: Jugendliche erforschen die Vergangenheit
Kategorie: Deutsche Postings·Epochenübergreifende Sektion·Geschichtsdidaktik
Jugendliche erforschen die Vergangenheit, so lautete das Novum des diesjährigen Historikertags in Berlin. Zum 48. Mal treffen sich Historiker, in diesem Jahr in Berlin, um zusammen mit Geschichtslehrern, Studenten, Schülern und Interessierten mehr über Geschichte zu erfahren. In den meisten Fällen jedoch spielen Schüler eine nur nebensächliche Rolle bei solchen Tagungen, da es meist ihre Aufgabe ist, geduldige Zuhörer zu mimen.
Von Klaus Körmös
Anders aber in diesem Jahr! Zum ersten Mal in der Geschichte der Historikertagungen sollten Schüler und angehende Studenten das Programm für vier ganze Stunden mit ihren Berichten, Erkenntnissen und Projekten füllen und so auch aus Sicht der Schüler einen Beitrag zum Historikertag leisten.

Autor: ScienceBlogs-Redaktion· 30.09.10 · 17:00 Uhr· 0 Kommentare
Immigrant Entrepreneurship. The German-American Experience in the 19th and 20th century
Kategorie: Deutsche Postings·Neue Geschichte
Die gut besuchte Veranstaltung am Mittwochnachmittag bot dem interessierten Publikum einen breiten Überblick über verschiedene Aspekte deutscher Einwanderung in die Vereinigten Staaten. Hartmut Berghoff vom German Historical Institute Washington betonte, dass sein spezielles Forschungsfeld, trotzdem es unzweifelhaft von grundlegender Bedeutung für die amerikanische Gesellschaft ist, innerhalb der Immigrationsforschung im Allgemeinen eher stiefmütterlich behandelt würde.
Von Julia Naßutt und Sylvia Semmet
Ein Missstand, dem durch ein aktuelles Forschungsprojekt abgeholfen werden solle, dessen Zielsetzung äußerst vielversprechend gleichermaßen für Geschichtslehrkräfte wie Historikerinnen und Historiker erscheint: die Erarbeitung und Bereitstellung einer Online-Plattform mit Quellen- und Bildmaterial und eine mehrbändige Print-Veröffentlichung zum Thema. Der dargestellte Ansatz zeigt sich erfreulich differenziert in seiner Herangehensweise. (Das Foto rechts zeigt eine deutsche Einwandererfamilie in den USA um 1930. Quelle: Bundesarchiv)
Autor: ScienceBlogs-Redaktion· 30.09.10 · 15:45 Uhr· 0 Kommentare
Forschen, Vermitteln, Mitmachen - Das Geschichtsmobil auf dem Historikertag 2010
Kategorie: Am Rande·Deutsche Postings
William Frederick Cody alias Buffalo Bill trat mit seiner Wild West Show im 19. Jahrhundert in Europa auf. Er tourte durch England, Frankreich, Spanien, Italien, Österreich und das Deutsche Reich. In den Jahren 1890/91 zeigte er in 24 Städten im Deutschen Reich seine Show und gastierte vom 22. Juli bis zum 23. August 1890 auch in Berlin. Bis zu 60.000 Zuschauer bestaunten täglich diverse Attraktionen und zahlten hierfür zwischen einer und vier Mark Eintritt, was für sie bis zu einem ganzen Tageslohn bedeutete.
Von Maximilian Schell
Das Team des Geschichtsmobils von der Universität Mainz wollte das Motto des 48. Historikertages „Über Grenzen" aufgreifen und entschied sich daher für Buffalo Bill. „Über Grenzen" schritt dieser, indem er mit seiner Show aus dem fernen Amerika nach Europa kam und seinen Zuschauern etwas vorher noch nie Dagewesenes präsentierte.
Autor: ScienceBlogs-Redaktion· 30.09.10 · 15:00 Uhr· 0 Kommentare
Junge Wilde in Berlin
Kategorie: Am Rande·Deutsche Postings·Geistes- & Sozialwissenschaften
Autor: ScienceBlogs-Redaktion· 30.09.10 · 12:00 Uhr· 0 Kommentare
Das Ringen mit der Vergangenheit: Gabrielle Spiegel im Gespräch
Kategorie: Am Rande·Deutsche Postings·Kultur
Prof. Dr. Gabrielle Spiegel ist Inhaberin der Krieger-Eisenhower-Professur an der Johns Hopkins University in Baltimore, Maryland. 2008 stand sie ein Jahr der American Historical Association vor, dem wichtigsten Historikerverband in den Vereinigten Staaten.
Ihre Forschungsschwerpunkte liegen zeitlich auf der Geschichte des Mittelalters in Frankreich sowie der Kritischen Theorie der Frankfurter Schule, zu welchen sie mehrere Publikationen veröffentlicht hat. Auf dem diesjährigen Historikertag in Berlin sprach sie als Eröffnungsrednerin über die Möglichkeiten und „Grenzen" der thematischen Ausrichtung der Tagung und die deutsch-amerikanischen Beziehungen, die sie auch persönlich geprägt haben. Die USA sind in diesem Jahr Partnerland auf dem Historikertag.
ScienceBlogs: Welche Erwartungen haben Sie im Hinblick auf den Historikertag?
Prof. Dr. Gabrielle Spiegel: Diese Tagung verspricht eine großartige Veranstaltung zu werden, mit großartigen Beiträgen und einer großen Vielfalt an Themen, insbesondere im Hinblick auf das Verständnis von „Grenzen". Dieser Begriff ist enorm weit gefasst und beinhaltet genauso gedankliche wie geographische Grenzen. Zudem bringt diese Tagung eine beträchtliche Menge an Menschen zusammen.
Autor: ScienceBlogs-Redaktion· 30.09.10 · 11:30 Uhr· 0 Kommentare
„Humanitäre Entwicklung" und Rassismus in Afrika südlich der Sahara 1920-1990
Kategorie: Deutsche Postings·Neue Geschichte
- Zwischen Anspruch und Wirklichkeit -
Von Maria Neumann
Die Idee der humanitären Entwicklungsarbeit entstand in der späten Kolonialzeit und beschreibt einen Umbruch im Denken und Handeln der Kolonialherren, später im Postkolonialismus auch im Verhältnis der Entwicklungshelfer zur afrikanischen Bevölkerung. Fortan wurde der antirassistische Impetus, die humanitäre Hilfe im Gegensatz zur Beherrschung der Kolonialstaaten hervorgehoben. Als wegweisend für diesen Prozess sind dabei die Arbeiten und Konzepte von Anthropologen wie Bronislaw Malinowski oder Lucien Lévy Bruhl im frühen 20. Jahrhundert zu betrachten. Sie stellten die biologisch-rassistischen Argumente, auf denen die Beziehungen zwischen Europa und dem südlichen Afrika bis dahin vorwiegend beruhten, zurück und beriefen sich vor allem auf kulturelle Grenzen und Unterschiede, aus denen die Forderung nach Hilfe zur Selbsthilfe erwuchs.
Trotz dieser zunächst fortschrittlich erscheinenden Zäsuren gilt es, neben den Brüchen mit alten Traditionen auch auf die Kontinuitäten innerhalb dieser Prozesse hinzuweisen. Außerdem sollte man fragen, inwiefern die neuen ideellen Grundlagen und Methoden moderne Abgrenzungsmechanismen produzierten, dementsprechend kulturrassistische Differenzierungen förderten und die europäische Vorstellung von der Unterlegenheit der Afrikaner weiterhin implizierten und legitimierten.
Das hier besprochene Panel setzte sich insgesamt aus fünf Vorträgen zusammen, in denen unterschiedliche Ansätze internationaler Entwicklungsarbeit zwischen 1920 und 1990 vorgestellt wurden.
Autor: ScienceBlogs-Redaktion· 30.09.10 · 10:15 Uhr· 0 Kommentare
Führung durch die Stiftung Neue Synagoge - Centrum Judaicum
Kategorie: Am Rande·Deutsche Postings·Kultur·Neue Geschichte · Kommentare: 5
Eine Synagoge haben wir nicht gesehen bei der Führung durch die Stiftung „Neue Synagoge - Centrum Judaicum", die für 13 angemeldete Historikertagsbesucher vom Direktor des Zentrums Dr. Hermann Simon und seiner Stellvertreterin Frau Dr. Chana Schütz durchgeführt wurde. Allerdings haben wir erfahren, dass es im Gebäude eine kleine Synagoge gibt, während das mit 3.200 Sitzplätzen ehemals größte jüdische Gotteshaus Deutschlands in der Oranienburger Straße 28/30 in Berlin nach den schweren Beschädigungen im Zweiten Weltkrieg bis auf die Eingangsgebäude nicht wieder aufgebaut wurde.
Von Kaya Presser
In diesen Eingangsgebäuden im maurischen Stil befindet sich heute ein Museum, das zusammen mit der Freifläche und dem mit Steinen nachgelegten Grundriss der 1866 eingeweihten „Neuen Synagoge" gleichzeitig auch Gedenkstätte und Denkmal ist. Andererseits erklärte uns Herr Simon auch, dass er selbst an diesem Abend anlässlich des jüdischen Sukkot-Festes in eine Synagoge gehe und dass dies für ihn nicht so sehr eine Angelegenheit des Glaubens als vielmehr eine der Zugehörigkeit zu einer Tradition sei. Er stelle sich vor, dass sein Vater an diesem Abend in die Synagoge gegangen wäre und er möchte nicht, dass dies bei seinem Vater aufhört.
Autor: ScienceBlogs-Redaktion· 30.09.10 · 07:45 Uhr· 5 Kommentare
29. September 2010
Menschen auf dem Historikertag 2010: Geschichtserkundungen jenseits des Klassenzimmers
Kategorie: Am Rande·Deutsche Postings
Die zwei achtzehnjährigen Schüler Kevin und Patrick aus Fürstenwalde, einer Kleinstadt zwischen Berlin und Frankfurt an der Oder, sind mit ihrer Klasse auf dem Historikertag.
Ihr Lehrer hatte davon erfahren und hielt den Ausflug zum Kongress für eine gute Möglichkeit, Geschichte auch außerhalb des Klassenzimmers erfahrbar zu machen. Die Schüler hatten daran nichts auszusetzten.
Auf die Frage, ob sie denn nur wegen des Unterrichtsausfalls mit nach Berlin gereist seien, versicherten sie uns, dass sie wegen ihres Interesses an Geschichte gekommen seien, der Unterrichtsausfall aber keinesfalls negativ zu ihrer Entscheidung beigetragen habe.
Autor: ScienceBlogs-Redaktion· 29.09.10 · 15:15 Uhr· 0 Kommentare
Grenzziehungen / Grenzüberwindungen: Eröffnungsveranstaltung des Historikertags 2010
Kategorie: Deutsche Postings·Epochenübergreifende Sektion
Bei der gestrigen Eröffnungsveranstaltung des Historikertags im Berliner Congress Center hielt Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel den Festvortrag, in dem sie auf das Verhältnis von Geschichts-wissenschaft und Gesamtgesellschaft einging. Zuvor nahm der Vorsitzende des Verbandes der Historiker und Historikerinnen Deutschlands, Prof. Dr. Werner Plumpe (Foto rechts), eine Standortbestimmung der Geschichtswissenschaft vor, in der er aktuelle Tendenzen ins Bewusstsein rief.
Von Carlos Haas
Mit Bezug auf das Thema des Historikertages „Über Grenzen" machte er darauf aufmerksam, dass eine Geschichte, die innerhalb allzu enger Grenzen betrieben wird, Gefahr läuft, sich abzukapseln und so letzten Endes ihre Kommunikationsfähigkeit zu verlieren.
Autor: ScienceBlogs-Redaktion· 29.09.10 · 13:00 Uhr· 0 Kommentare
Geisteswissenschaften International und der Friedenspreis auf dem 48. Deutschen Historikertag
Kategorie: Deutsche Postings
Der Börsenverein des Deutschen Buchhandels präsentiert im Rahmen der Verlagsausstellung den Übersetzungspreis Geisteswissenschaften International und den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels. Beide Preise tragen dazu bei, Grenzen zu überschreiten und fügen sich damit in das Motto des diesjährigen Kongresses ein - "Über Grenzen".
Autor: Christian Jung· 29.09.10 · 10:15 Uhr· 0 Kommentare
Merkel: Fakten helfen gegen „DDR-Nostalgie"
Kategorie: Deutsche Postings·Geistes- & Sozialwissenschaften · Kommentare: 5
Berlin (dpa, 28.9.2010) - Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) sieht die Darstellung historischer Fakten als bestes Mittel gegen die „seit Jahren beklagte DDR-Nostalgie". Immer dann, wenn die Forschung die Hintergründe der Einigung vor 20 Jahren zutage fördert, „verstummt das Gemurmel", sagte Merkel bei der Eröffnung des 48. Deutschen Historikertages am Dienstag in Berlin. Von der „professionellen Skepsis" der Historiker könnten auch die Politiker lernen.
Die aktuelle Wirtschafts- und Finanzkrise sei zwar ein historisches Ereignis, sie sei allerdings noch nicht überwunden, sagte Merkel. Es sei deutlich geworden, dass die soziale Marktwirtschaft Regeln brauche und einen Staat, der sie durchsetzen könne. Zwar sei das Krisenmanagement besser gewesen als bei der Weltwirtschaftskrise 1929. Doch auch jetzt sei spürbar, wie eng die Handlungsspielräume seien. Wachstum dürfe nicht über Verschuldung erwirtschaftet werden.
Bis zum Freitag (1. Oktober) wollen die Wissenschaftler in Berlin über den Einfluss von Grenzen auf gesellschaftliche und politische Entwicklungen sprechen. „Über Grenzen" - um dieses Leitthema kreisen dutzende Vorträge und Debattenrunden zu den Folgen von Migrationsprozessen, militärischen Besetzungen und Deportationen.
Autor: Christian Jung· 29.09.10 · 06:30 Uhr· 5 Kommentare
28. September 2010
Rede des VGD-Vorsitzenden Dr. Peter Lautzas zur Eröffnung des Historikertages
Kategorie: Am Rande·Deutsche Postings·Geistes- & Sozialwissenschaften
Sehr geehrte Frau Bundeskanzlerin,
Exzellenz,
sehr geehrter Herr Staatssekretär,
meine sehr verehrten Damen und Herren,
als Bundesvorsitzender des Verbandes der Geschichtslehrer Deutschlands darf ich Sie zum 48. Deutschen Historikertag ebenfalls begrüßen und herzlich willkommen heißen!
Der Historikertag bietet uns alle zwei Jahre die Gelegenheit, Bilanz zu ziehen und zu fragen: Wie steht es um den Geschichtsunterricht in Deutschland? Die Situation in den einzelnen Bundesländern stellt sich genau so heterogen dar wie unsere gesamte Bildungslandschaft. In den meisten Bundesländern hat der Geschichtsunterricht einen akzeptablen Stellenwert im Fächerkanon; wo das nicht so zufriedenstellend vorhanden ist, zeigen sich besonders in den Abgängern der mittleren Schulabschlüsse erhebliche Defizite.
Autor: Christian Jung· 28.09.10 · 21:10 Uhr· 0 Kommentare
Historikerverband: Eröffnungsrede von Prof. Dr. Werner Plumpe (28.9.2010)
Kategorie: Am Rande·Deutsche Postings·Geistes- & Sozialwissenschaften
Eröffnungsrede des VHD-Vorsitzenden Prof. Dr. Werner Plumpe
48. Deutscher Historikertag, 28. September 2010
Berliner Congress Centrum
Sehr geehrte Frau Bundeskanzlerin,
Exzellenz,
Herr Staatssekretär,
Magnifizenz,
sehr geehrte Frau Daston,
liebe Kolleginnen und Kollegen,
meine Damen und Herren!
Zum 48. Deutschen Historikertag darf ich Sie im Namen des Verbandes der Historiker und Historikerinnen Deutschlands in Berlin herzlich willkommen heißen. Der Humboldt-Universität, die den diesjährigen Historikertag wohlwollend aufgenommen hat, gilt unser besonderer Gruß. Sie begeht in diesem Jahr ihren 200. Geburtstag. Mit ihrem Namen verbinden sich nicht nur große Traditionen deutscher Geschichtswissenschaft; wie keine andere verkörpert sie auch die Geschichte der deutschen Universität im 20. Jahrhundert. Mit der Vereinigung ist sie wieder zur Universität im Herzen Berlins geworden, eine Entwicklung, die ohne die mutige Grenzüberschreitung der Menschen in der ehemaligen DDR nicht möglich gewesen wäre. Auch deshalb sind wir dankbar, daß Frau Bundeskanzlerin Merkel, deren persönlicher Lebensweg eng mit dieser Grenzüberschreitung verbunden ist, heute das Wort an die deutsche Historikerschaft richten wird. Seien Sie uns besonders willkommen.
Autor: Christian Jung· 28.09.10 · 21:00 Uhr· 0 Kommentare
Pressekonferenz zum Historikertag: Geschichtswissenschaft überschreitet längst Grenzen
Kategorie: Am Rande·Deutsche Postings
Im Rahmen des 48. Deutschen Historikertages sprachen am 28. September der Vorsitzende des Verbandes der Historiker und Historikerinnen Deutschlands (VHD), Prof. Dr. Werner Plumpe, die Schriftführerin des Verbandes, Prof. Dr. Simone Lässig, sowie der Vorsitzende des Verbandes der Geschichtslehrer Deutschlands, Dr. Peter Lautzas, über den diesjährigen Kongress und die Arbeit ihrer beiden Verbände.
Von Christine Buch und Christian Jung
Erstmals seit dem Jahr 1984, als die Freie Universität Berlin Gastgeber des Kongresses war, findet ein deutscher Historikertag wieder in Berlin statt.
Schon Wilhelm von Humboldt (1767-1835) forderte seinerzeit die intensive Auseinandersetzung mit dem Thema Grenzen von seinen Studierenden.
Autor: Christian Jung· 28.09.10 · 19:00 Uhr· 0 Kommentare
Eindrücke, Vorbereitungen, "geheime Taschen" und Frau Merkel
Kategorie: Am Rande·Deutsche Postings
Im neuesten Seminargebäude der Humbold-Universität zu Berlin, in der Dorotheenstraße 24, wuselt es und am Nachmittag vor der Eröffnungsveranstaltung des 48. Deutschen Historikertags in Berlin wird noch eifrig gearbeitet. Hier befindet sich im dritten Stock unser "Redaktionsraum". Vom Erdgeschoss bis in den fünften Stock umgeben uns die Stände der über 100 Verlage, Stiftungen und Kultureinrichtungen, die traditionell den Historikertag begleiten - und überall dort werden noch Bücher ins rechte Licht gerückt und Präsentationsstände aufgebaut.
Von Daniel Rübel
Im Raum selbst sind die Tische zu einem kommunikativen "U" zusammengeschoben, in der Mitte lagert die gerade eben noch eingekaufte Verpflegung. Nach kleineren Anfangsproblemen mit dem Funknetz und der Anzahl der Steckdosen ist nun jeder Laptop, Mac oder jedes Netbook versorgt. (Auf dem Foto rechts sieht man die aufmerksamen Blogger bei der Redaktionssitzung.)
Marc Scheloske, verantwortlicher Redakteur von Scienceblogs.de, erläuterte kurz die Besonderheiten der Berichterstattung über das Medium Blog. Auf der von ihm betreuten Seite (unter www.scienceblogs.de/historikertag) werden sämtliche Artikel "gepostet".
Autor: ScienceBlogs-Redaktion· 28.09.10 · 17:00 Uhr· 0 Kommentare
48. Deutscher Historikertag: Klassentreffen in Berlin
Kategorie: Deutsche Postings·Kultur

Ich nehme nicht an, dass die Backwarenfirma bei der Namensgebung an die NS-Zeitung gedacht hat. Vielleicht wollte man Kraft symbolisieren. Vielleicht auch einen Bezug zum Fußball herstellen. Ich jedenfalls kaufte mir keinen Stürmer und einmal mehr wurde mir bewusst, wie sehr doch Geschichte in unseren Köpfen stattfindet, Geschichtsbilder nichts anderes als Assoziationsketten von Gelerntem, Erlebtem, Erinnertem und Phantasiertem sind.
Autor: ScienceBlogs-Redaktion· 28.09.10 · 12:45 Uhr· 0 Kommentare
27. September 2010
Journalisteninfo: Pressekonferenzen des VHD beim Historikertag
Kategorie: Deutsche Postings·Geistes- & Sozialwissenschaften
Der Verband der Historiker und Historikerinnen Deutschlands (VHD) veranstaltet nach seinen Mitgliederversammlungen während des 48. Historikertages am 28. September und 1. Oktober 2010 zwei aktuelle Pressekonferenzen. Dazu sind alle akkreditierten Journalisten herzlich eingeladen.
Autor: Christian Jung· 27.09.10 · 16:15 Uhr· 0 Kommentare
26. September 2010
Nationale Bildungsstandards für den Geschichtsunterricht
Kategorie: Deutsche Postings·Geistes- & Sozialwissenschaften · Kommentare: 3
Der 48. Deutsche Historikertag steht vor der Tür. Ein hochkarätiges Angebot fachwissenschaftlicher und fachdidaktischer Sektionen verspricht auch in diesem Jahr wieder Einblicke in den aktuellen Stand der Forschung - sowohl für Historikerinnen und Historiker, wie auch für Lehrkräfte des Faches Geschichte. Für letztere gilt der Historikertag - wie es ein Kollege so treffend formulierte - als „die größte Fortbildung des Jahres". Gerade aus diesem Grund wäre aus Schulsicht ein noch größerer Schwerpunkt auf fachdidaktische und schulrelevante Aspekte, eine noch stärkere Verzahnung von Forschung und Unterricht, zukünftig wünschenswert.
Von Sylvia Semmet
Autor: Christian Jung· 26.09.10 · 20:00 Uhr· 3 Kommentare
Homo Portans - eine Kulturgeschichte des Tragens
Kategorie: Deutsche Postings·Epochenübergreifende Sektion·Kultur
Der Mensch trägt, um Dinge von hier nach da zu transportieren, er trägt Waren zu Markte, er trägt Beute nach Hause, er trägt bei sich, was ihm wichtig ist, er trägt Lasten, er trägt die Zeichen seines Standes, er trägt mit sich, was er braucht. Tragen ist ein Alltagsphänomen. Die menschliche Fähigkeit zu tragen kann gemeinsam mit der Erfindung der Sprache und der Ausbildung des menschlichen Gehirns als entscheidende grenzüberschreitende Bedingung für die Erfolgsgeschichte der Menschheit betrachtet werden.
Vorbericht von Annette Kehnel
Der homo portans steht am Anfang menschlicher Zivilisationsgeschichte. Die ältesten Spuren von Dingen, die „vom Menschen getragen" wurden, deuten nicht auf funktionale logistische Transportleistungen, sondern vielmehr auf das Tragen bestimmter symbolischer Zeichen am menschlichen Körper hin: Amulette, Ringe, Schmuck und andere Zeichen, die man vermutlich zum Schutz oder als Erkennungszeichen trug. Möglicherweise steht die Verwendung des menschlichen Körpers als „Symbolträger" und Erkennungszeichen am Anfang der Kulturgeschichte des Tragens.
Autor: ScienceBlogs-Redaktion· 26.09.10 · 14:30 Uhr· 0 Kommentare
Historikerpreis an Abiturienten aus Berlin und Baden-Württemberg
Kategorie: Geistes- & Sozialwissenschaften
Giovanna-Beatrice Carlesso (19 Jahre) aus Brackenheim in Baden-Württemberg und Rahul Kulka (17 Jahre) aus Berlin werden für ihre herausragenden Forschungsleistungen beim Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten mit dem erstmals vergebenen Schülerpreis des Verbandes der Historiker und Historikerinnen Deutschlands (VHD) ausgezeichnet.
Autor: Christian Jung· 26.09.10 · 13:00 Uhr· 0 Kommentare
24. September 2010
Historikertag 2010: Gerda Henkel Stiftung fördert junge Wissenschaftler
Kategorie: Deutsche Postings·Geistes- & Sozialwissenschaften
Das Engagement für den wissenschaftlichen Nachwuchs im Bereich der Historischen Geisteswissenschaften zählt zu den wichtigsten Anliegen der in Düsseldorf ansässigen Gerda Henkel Stiftung. Die Stiftung unterstützt eine Initiative des Verbandes der Historiker und Historikerinnen Deutschlands (VHD): 37 junge Wissenschaftler präsentieren auf dem 48. Deutschen Historikertag in Berlin ihre Projekte. Die besten Poster werden prämiert.
Autor: Christian Jung· 24.09.10 · 12:45 Uhr· 0 Kommentare
21. September 2010
Gewalt in der Antike - im Vergleich zum aktuellen „westlichen" Gewaltbegriff
Kategorie: Alte Geschichte·Deutsche Postings·Geistes- & Sozialwissenschaften
Beim Historikertag gibt es traditionell auch Sektionen zur Alten Geschichte wie die Veranstaltung „Grenzen der Gewalt - Definition, Repräsentation und Einhegung eines universalen Phänomens in antiken Kulturen", die am 1. Oktober 2010 (9.15-13.00 Uhr) stattfindet.
Autor: Christian Jung· 21.09.10 · 15:00 Uhr· 0 Kommentare
Digitalisierte Exponate deutscher Museen im Internet: Das Projekt „museum-digital"
Kategorie: Deutsche Postings·Kultur · Kommentare: 4
Wie lassen sich museale Exponate im Zeitalter von „Web 2.0" publikationsoptimiert und effektiv digitalisieren und präsentieren? Mit dieser Frage befasst sich seit 2009 die AG Digitalisierung des Museumsverbands Sachsen-Anhalt im Rahmen von „museum-digital".
Ein Gastbeitrag von Susanne Kopp-Sievers, Stefan Rohde-Enslin und Christian Reinboth.
Autor: ScienceBlogs-Redaktion· 21.09.10 · 10:00 Uhr· 4 Kommentare
20. September 2010
The Spatial Turn in Berlin. An expedition through the program of the German Historians´ Symposium 2010
Kategorie: Englische Postings
In his greetings on the occasion of the 48th German Historians´ Symposium, Klaus Wowereit, the Mayor of Berlin, says that this year`s motto "Beyond Borders" is giving the Symposium a "special Berlin ring" to it. Thus various historical border crossings are expected in the formerly divided city this year. Werner Plumpe´s foreword shows convincingly that borders do not only encompass geographical borders like those between national states.
By Angela Siebold
Methods, theories, latest academic approaches and perspectives of historical science will be the central aspects of this event covering "border regions", "moving borders", "borderlines" between academic disciplines, subjects, identities and methods, which will all be discussed and negotiated. Even the aspects of "misunderstandings concerning borders", semantic border changes and "virtual limits of historical science" will be addressed. "Border-crossing contacts" will be initiated, nationally speaking, as well as disciplinary related.
Autor: ScienceBlogs-Redaktion· 20.09.10 · 19:30 Uhr· 0 Kommentare
Deutsch-deutsche Grenzen des Historikertags
Kategorie: Deutsche Postings·Geistes- & Sozialwissenschaften
In diesem Jahr findet zum dritten Mal in Berlin die Versammlung deutscher Historiker statt. Nach 1964 war Berlin vor nunmehr 26 Jahren zuletzt Veranstaltungsort eines Historikertages. Im Orwell-Jahr 1984 trafen sich in West-Berlin die bundesrepublikanischen Historikerinnen und Historiker. Die Historiker-Kollegen aus der DDR blieben dem 35. Historikertag fern.
Von Martin Stallmann
Der damalige Vorsitzende des Verbandes der Historiker Deutschlands Christian Meier formulierte in seiner Eröffnungsansprache damals jedoch die Hoffnung, „daß es gleichwohl möglich sein wird, auf der Basis gemeinsamer sachlicher Interessen zu einer besseren Zusammenarbeit über die deutsch-deutsche Grenze hinweg zu gelangen."1
Autor: ScienceBlogs-Redaktion· 20.09.10 · 13:00 Uhr· 0 Kommentare
19. September 2010
Der Spatial Turn zu Gast in Berlin. Ein Streifzug durch das Programm des Historikertags 2010
Kategorie: Deutsche Postings·Geistes- & Sozialwissenschaften
In seinem Grußwort zum 48. Historikertag erklärt Klaus Wowereit, das diesjährige Motto „Über Grenzen" gebe dem Historikertag einen „besonderen Berliner Klang". So werden im ehemals geteilten Berlin 2010 historische Grenzüberschreitungen in vielfacher Hinsicht erwartet. Überzeugend macht das Geleitwort Werner Plumpes deutlich, dass mit Grenzen nicht nur die räumlichen Grenzziehungen wie etwa die zwischen Nationalstaaten gemeint seien.
Von Angela Siebold
Im Fokus stehen Methoden, Theorien, neueste Forschungsansätze und Perspektiven der Geschichtswissenschaft. Von „Grenzräumen" und „fließenden Grenzen" ist die Rede, Grenzziehungen zwischen Disziplinen, Fächern, zwischen Identitäten und Methoden sollen diskutiert und verhandelt werden. Selbst „Grenzmissverständnisse", semantische Grenzverschiebungen sowie die „virtuellen Grenzen der Geschichtswissenschaft" werden zur Sprache kommen. „Grenzüberschreitende Kontakte" sollen aufgebaut werden, sowohl in nationaler als auch in disziplinärer Hinsicht.
Autor: ScienceBlogs-Redaktion· 19.09.10 · 14:00 Uhr· 0 Kommentare
18. September 2010
Der „geheime" Inhalt der Tagungstaschen
Kategorie: Deutsche Postings·Geistes- & Sozialwissenschaften · Kommentare: 4
In der Wissenschaft gilt es immer auch „Geheimnisse" aufzuklären. Da ich in der letzten Woche erfolgreich eine Tagungstasche von Berlin nach Heidelberg bringen konnte, gilt es nun, die Öffentlichkeit über den Inhalt zu informieren, der für „Schnäppchenjäger" im Gegensatz zu manchen Ärzte-Kongressen wenig Überraschungen zu bieten hat. Die einzig richtigen Werbegeschenke sind neben Lesestoff ein Bleistift und ein kleines Notizbuch.
Autor: Christian Jung· 18.09.10 · 21:00 Uhr· 4 Kommentare
13. September 2010
Was passiert auf einem Historikertag?
Kategorie: Deutsche Postings·Geistes- & Sozialwissenschaften
Der Geschäftsführer des Historikertags Dr. Ingo Loose gab dem studentischen Radio-Internetprojekt „Q History" aus Münster vor kurzem ein Interview.

Autor: Christian Jung· 13.09.10 · 09:00 Uhr· 0 Kommentare
12. September 2010
Einige Tonnen Tagungsmaterial werden gerade sortiert
Kategorie: Deutsche Postings·Geistes- & Sozialwissenschaften
Noch 16 Tage sind es bis zur Eröffnung des 48. Deutschen Historikertags in Berlin. Zurzeit werden noch die begehrten Tagungstaschen von Geschäftsführer Dr. Ingo Loose und seinem Team gepackt.

Autor: Christian Jung· 12.09.10 · 09:00 Uhr· 0 Kommentare
10. September 2010
German Historians´ Symposium in Berlin 2010: Focus on "Borders"
Kategorie: Englische Postings·Geistes- & Sozialwissenschaften
48th German Historians´ Symposium to take place in Berlin from September, 28th -October, 1st 2010/ 75 subject-specific sections / 3000 participants / Opening ceremony with Chancellor Angela Merkel
Berlin - a grand opening ceremony will start off the 48th German Historians´ Symposium in Berlin`s Congress Centre (BCC) on September, 28th 2010 (Tuesday, 18.30 hours). This year`s motto of the biggest European humanistic congress with 3000 participants will be "Beyond Borders" until October, 1st.
German Historians´ Symposium: Focus on "Borders". (Photo: birgitH / pixelio.de)Autor: Christian Jung· 10.09.10 · 12:00 Uhr· 0 Kommentare
08. September 2010
Historikertag 2010 "Über Grenzen": Wie findet man die interessantesten Veranstaltungen für sein Fachgebiet?
Kategorie: Geistes- & Sozialwissenschaften · Kommentare: 1
Beim diesjährigen 48. Historikertag (28.9.-1.10.2010) gibt es alleine 75 Fachsektionen von der Antike über die Zeitgeschichte bis zur Geschichtsdidaktik.
Wer noch nicht weiß, welche Veranstaltungen ihn interessieren, kann sich hier auf dem Historikertags-Blog schnell informieren und planen.

(Foto: S. Hofschlaeger / www.pixelio.de)
Autor: Christian Jung· 08.09.10 · 19:30 Uhr· 1 Kommentar
Historikertag 2010 in Berlin: Alles dreht sich um „Grenzen"
Kategorie: Deutsche Postings·Geistes- & Sozialwissenschaften · Kommentare: 1
Mit einer großen Eröffnungsveranstaltung im Berliner Congress Centrum (BCC) beginnt am 28. September 2010 der 48. Deutsche Historikertag. Der größte geisteswissenschaftliche Kongress Europas mit rund 3000 Teilnehmern steht in diesem Jahr bis zum 1. Oktober unter dem inhaltlichen Motto „Über Grenzen" und findet an verschiedenen Orten in der deutschen Hauptstadt mit einem Schwerpunkt in und rund um die gastgebende Humboldt-Universität zu Berlin statt.
Bei der Auftaktveranstaltung sprechen unter anderem Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und der amerikanische Botschafter in Deutschland Philip D. Murphy zu den anwesenden Historikern, Geschichtslehrern, Fachjournalisten, Studierenden und Schülern. Der Historikertag wird traditionell vom Verband der Historiker und Historikerinnen Deutschlands (VHD) und dem Verband der Geschichtslehrer Deutschlands (VGD) ausgerichtet.

Autor: Christian Jung· 08.09.10 · 17:00 Uhr· 1 Kommentar
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