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Martin Bäker ist Physiker.
Er hat in Hamburg studiert und über die Simulation von Elementarteilchenprozessen promoviert. Seit 1996 erforscht er an der TU Braunschweig das mechanische Verhalten moderner Werkstoffe.
Wie Cäsar über sich in der dritten Person zu schreiben, findet er ein wenig seltsam.
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20.03.11 · 10:35 Uhr
Tierisch getarnt
Kategorie: Naturwissenschaften · Kommentare: 12
Manche Tiere sind Meister der Tarnung (in der Fachsprache "Mimese" genannt). Dank eines Tipps auf der Dinosaur Mailing List habe ich eine kleine Fotostrecke gefunden, die das wieder einmal eindrucksvoll beweist:
14 amazing camouflaged animals
Besonders beeindruckend fand ich den "baron caterpillar" und den homo sapiens (Menschen können sich auch ziemlich gut tarnen.)
Mein Tipp: Beim Anschauen erst selber nach dem Viech suchen und erst dann rechts gucken, worum es sich handelt. Viel Spaß beim Suchen und Rätseln...
Autor: MartinB· 12 Kommentare· Permalink· Trackback-URL
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Kommentare (12)
Hallo,
beeindruckende Bilder. Der platte Gecko ist auch ziemlich gut getarnt, sieht man in der Natur wahrscheinlich auch erst wenns weg rennt.
Noch ein Suchbild aus einer Verlinkung auf dem Menschenslide.
http://www.mnn.com/earth-matters/wilderness-resources/photos/painting-the-last-south-china-tiger/masterpiece
Nicht nur Scharfschützen tarnen sich...
xxx:-))))
schon nicht schlecht... aber von den tieren auf den fotos hätte nur einer überlebt falls ich ein mega böses raubtier wäre.. ich habe sie alle sofort entdeckt... zumindest in den ersten 1.5 bis 2 sekunden schätzungsweise *gg
@nihilje
Naja, du hattest ja auch zwei Vorteile:
1. Du wusstest, dass ein Tier da ist
2. Du wusstest genau, dass du es prinzipiell sehen kannst
Wenn da nen ganzer Baum voller Blätter ist, dann ist so ein Baron caterpillar sicher nicht mehr so leicht zu sehen...
@ MartinB
si si... ich weiss... ich wollte ja auch noch einen nachtrag da zu schreiben war aber gerade unter der dusche und Du warst schneller ;)
vor allem in der natur bewegt sich auch vieles... bläter, gräser und bäume. und auch wenn man dabei nur max 1.5 bis 2 sekunden bräuchte... 2 sekunden sind viel zeit um einen angriff oder flucht vor zu bereiten. bei jägern und gejagten entscheiden manchmal millisekunden wie die sache ausgeht.
@nihilje
Und außerdem ist es ja in der Evolution wie in der Geschichte mit dem Amerikaner und dem Japaner, die in der Steppe in Afrika notlanden müssen und einen Löwen brüllen hören. Der Amerikaner gerät in Panik, der Japaner zieht sich in aller Ruhe seine Turnschuhe an. "Was soll das - glauben Sie, Sie sind schneller als ein Löwe?"
"Nein, aber schneller als Sie."
PS: Warum es gerade ein Ami und ein Japaner sind, weiß ich nicht...
Schöne Bilder, danke! (und beim "baron caterpillar" muss ich dir zustimmen - den hätte ich fast nicht gefunden... ;-) )
Auf "Why evolution is true" gab es vor kurzem übrigens auch einen sehr interessanten Artikel zum Thema:
http://whyevolutionistrue.wordpress.com/2011/03/07/mimicry-polymorphism-for-camouflage-in-a-caterpillar/
@Bjoern
Das ist extrem cool.
@alle
Unbedingt Bjoerns Link folgen!
@MartinB & Bjoern
Danke für die Bilder. Das ist ganz wunderbar anzuschauen.
Vor allem die Anpassungen der Raupe bei Bjoerns Link ist irre. Aber der Baron Caterpillar ist auch absolut verblüffend.
@MartinB
na das war eine passende antwort für mich.... ich liebe ja ach witze :)
danke ;)
@MartinB Bilder von Tieren, die das Aussehen Teile Ihrer Umwelt annehmen, begeistern mich immer wieder. Was mich ebenfalls sehr interessiert ist der Farbwechsel von z.B. Laubfröschen und Chamäleons. Vielleicht finden Sie irgendwann Zeit das Thema zu besprechen.
Das Bild vom homo sapiens finde ich hingegen in dieser Bilderreihe eher unpassend, da die Tarnung nicht durch die eigene Anpassung sondern durch Fremdmittel erfolgt. Das wäre ein schöner Vergleich mit Tieren, die sich ebenfalls mit Pflanzen, Sand und Steinen etc tarnen. Wie dem auch sei, das Bild und die Tarnung als solches ist natürlich gut.
@roel
Ich finde den Menschen eigentlich genau deswegen passend - zeigt wieder einmal, dass Menschen ihre eigene Methode haben, mit Anpassungsproblemen fertig zu werden, sozusagen "Grips statt Evolution".
Ja, Farbwechsel sind spannend - am meisten faszinieren mich Tintenfische; da habe ich mal ewig lange vor einem Aquarium in Barcelona gestanden, wo ein haufen Kalmare gerade herumbalzte und sich dabei ständig verfärbte.