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Martin Bäker ist Physiker.
Er hat in Hamburg studiert und über die Simulation von Elementarteilchenprozessen promoviert. Seit 1996 erforscht er an der TU Braunschweig das mechanische Verhalten moderner Werkstoffe.
Wie Cäsar über sich in der dritten Person zu schreiben, findet er ein wenig seltsam.

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14.11.10 · 15:45 Uhr

Das Ende der Schrödingergleichung - die Schrödingergleichung Teil VIII

Kategorie: Naturwissenschaften  ·  Kommentare: 21

Was ist nun eigentlich das große Problem der Quantenmechanik? Warum können sich Physikerinnen und Philosophinnen darüber die Köpfe heiß reden? Wenn die Schrödingergleichung alles so schön beschreibt, warum redet man dann überhaupt über "Interpretationen" und Modelle?

Der Grund ist simpel: Nach unserem heutigen Kenntnisstand gibt es einen Moment, wo die Schrödingergleichung zusammenbricht: Die Messung.

Der Kollaps der Wellenfunktion

Am Ende des letzten Teils habe ich bereits angedeutet, wo das eigentliche Problem beim Verständnis der Quantenmechanik steckt. Hier nochmal das Szenario zur Erinnerung:

Wir schicken ein Elektron auf eine Barriere, an der seine Wellenfunktion aufgespalten wird. Die Wellenfunktion besteht hinterher aus zwei Teilen: Ein Wellenpaket läuft nach links, ein anderes nach rechts (hier ist wieder mal Ψ*Ψ aufgetragen):
tunnelReflect.jpg
Wir stellen weit weg von der Barriere auf jeder Seite einen Detektor für Elektronen auf. (Wer sich keinen Elektronendetektor vorstellen kann: Jeder Röhrenfernseher hat eine Mattscheibe, die ein Elektronendetektor ist - es sind ja Elektronenstrahlen, die das Bild erzeugen.) Damit die Sache anschaulich und drastisch wird, packen wir einen der beiden Detektoren sehr weit weg, vielleicht zum Mond oder so.

Solange keiner der beiden Detektoren das Elektron gemessen hat, besteht seine Wellenfunktion laut Schrödingergleichung aus den beiden gleich großen und in entgegengesetzte Richtungen laufenden Teilen, man spricht oft von einer "Überlagerung" der beiden Teile. Wenn aber der Detektor hier das Elektron misst, dann kann es nicht mehr auf dem Mond gemessen werden. Sobald das Elektron hier im Detektor ist, muss sich die Wellenfunktion so verändern, dass der Teil, der gerade beim Mond unterwegs war, verschwindet. (Und entsprechend muss sich der Teil hier beim Detektor auch verändern, weil die Gesamtwahrscheinlichkeit, das Elektron irgendwo zu finden, ja immer gleich Eins sein muss.)

Die Wellenfunktion muss sich also verändern, und zwar sprunghaft. Laut Schrödingergleichung ist so etwas aber unmöglich. Das kann man leicht einsehen: Die Schrödingergleichung verknüpft die Änderung der Wellenfunktion an einem Ort mit der Krümmung an diesem Ort. Sie ist also eine lokale Gleichung - was weit weg am anderen Detektor passiert, kann die Wellenfunktion nicht sofort beeinflussen, sondern nur, indem sich die Wellenfunktion zwischen den beiden Detektoren passend verändert.

Bei der Messung des Elektrons passiert also etwas mit der Wellenfunktion, was die SGL nicht beschreiben kann. Man spricht auch vom "Kollaps" der Wellenfunktion, weil der eine Teil plötzlich zu Null wird. Einstein sprach von einer "spukhaften Fernwirkung".

Das schöne Quantentunnelprogramm, das ich schon letztes Mal verwendet hatte, hat zum Glück einen Knopf, mit dem man eine Messung simulieren kann ("make quantum measurement"). Nehmen wir an, so sieht unsere Situation vor der Messung aus:
tunnelmeasureBefore.jpg

Wenn unser Detektor rechts das Teilchen misst, dann sieht seine Wellenfunktion hinterher so aus:
tunnelmeasureAfter.jpg

Die "friedliche Koexistenz" von Quantenmechanik und Relativitätstheorie

Die Wellenfunktion hat sich also tatsächlich sprunghaft verändert. Wenn wir uns vorstellen, dass die beiden Wellenpaket-Anteile der Wellenfunktion sehr weit auseinander liegen, dann sehen wir, dass diese Veränderung sogar schneller als das Licht sein muss!

Alarm!! Einstein widerlegt!!! Wellenfunktionen verändern sich mit Überlichtgeschwindigkeit!!!!

Keine Panik, die Relativitätstheorie wird durch diesen Messprozess nicht wirklich berührt - die Veränderung der Wellenfunktion kann ja nicht verwendet werden, um Signale zu verschicken, denn dazu müsste ich ja am anderen Detektor wissen, dass jetzt hier ein Wellenpaket ankommt, das gleich kollabiert. Das weiß ich aber natürlich nicht, wenn es mir keiner sagt - denn die Wellenfunktion selbst kann ich ja nicht messen. (Wenn ich das tun würde, dann würde ich entweder das Elektron bei mir finden, aber dann würde die Wellenfunktion ja bei mir kollabiert sein, oder ich würde kein Messergebnis bekommen, dann würde die Wellenfunktion im anderen Detektor kollabieren.) Signale lassen sich also nicht mit Überlichtgeschwindigkeit transportieren - irgendwo stand mal der Satz von der "peaceful coexistence" von Quantenmechanik und Schrödingergleichung, der das sehr hübsch umschreibt.

Anmerkung: Im Zusammenhang mit dem Tunneleffekt gab es ja Medienberichte zum überlichtschnellen Senden von Tunnelsignalen. Darauf gehe ich hier erstmal nicht ein - gute Erklärungen der Problematik findet man hier und bei Wikipedia.

Der Kollaps der Wellenfunktion muss nicht unbedingt dazu führen, dass die Wellenfunktion sich auf einen engen Raumbereich konzentriert. Machen wir statt der Ortsmessung eine Impulsmessung, dann kennen wir hinterher den Impuls des Elektrons mit einer Genauigkeit Δp. Wie wir ja neulich gesehen haben, bedeutet das, dass wir den Ort des Elektrons nicht sehr genau kennen können:
fourier2.jpg

Machen wir erst eine Ortsmessung, dann "schnurrt" die Wellenfunktion auf einen engen Raumbereich zusammen, machen wir dann eine Impulsmessung, dann breitet sie sich wieder auf einen weiten Raumbereich aus.

Ein kleines Paradoxon (Wer will, kann diesen Abschnitt schadlos überspringen...)

"Halt, stopp! Dann kann ich ja doch ein unendlich schnelles Signal schicken, oder? Denn wenn ich jetzt (sagen wir bei t=0s) das Elektron hier bei x=0 messe, dann eine Impulsmessung mache, so dass sich die Wellenfunktion sehr weit ausbreitet, dann habe ich doch eine endliche Wahrscheinlichkeit, das Elektron bei t=1 sehr weit weg zu finden, wo es aber laut Relativitätstheorie nie hingekommen sein dürfte???"

Also, haben wir gerade die Relativitätstheorie ausgehebelt und unmögliche Sachen veranstaltet? Die Antwort lautet "Nein". Für eine ebene Welle galt ja, dass sie eine genau definierte Energie und einen genau definierten Impuls hat. Eine Impulsmessung ist deshalb immer auch automatisch eine Energiemessung. Für die Messung der Energie gilt aber ebenfalls eine Unschärferelation:
ΔE Δt ≥ ℏ/2
Dabei ist Δt die Ungenauigkeit der Zeit. Mit anderen Worten: Energiemessungen brauchen Zeit. Da unsere Impulsmessung gleichzeitig eine Energiemessung ist, braucht sie ebenfalls Zeit. Je genauer wir den Impuls messen, um so weiter ist das Wellenpaket ausgebreitet, aber dafür brauchen wir eben immer mehr Zeit, so dass alles mit rechten Dingen zugeht. (Die Idee zu diesem Einwand und die Auflösung kamen mir gerade beim Schreiben - vermutlich habe ich sie schon mal irgendwo gelesen, kann mich aber nicht erinnern. Falls jemand eine Quelle für die Diskussion dieser Frage hat, wäre ich sehr dankbar. Unten in der Fußnote (*) rechne ich vor, dass die Unschärferelation erfüllt bleibt und alles mit rechten Dingen zugeht.)

Ein kurzer Blick auf's EPR-"Paradoxon"

Wir haben gesehen, dass für einen Messprozess die Schrödingergleichung nicht gilt und dass sich bei einer Messung die Wellenfunktion sprunghaft ändert. Man könnte hier einwenden, dass das Problem vielleicht daran liegt, dass die Wellenfunktion sich tatsächlich schon beim Auftreffen auf die Barriere "entscheidet", in welche Richtung sie nun laufen will - da wir die Wellenfunktion selbst nicht messen können, wäre das doch möglich, oder? Das Bild oben mit der geteilten Wellenfunktion würde also nur unsere Unkenntnis widerspiegeln, was an der Barriere passiert ist, wäre aber nichts wirklich physikalisches.

Man könnte sich ja eine Analogie in der klassischen Physik vorstellen: Ich baue eine Barriere, die mit irgendeinem Mechanismus zufällig in 50% der Fälle einen Ball durchlässt, in den anderen 50% aber nicht. Wenn ich die Barriere von Außen nicht beobachte, dann habe ich am Ende auch jeweils eine 50%-Wahrscheinlichkeit, den Ball hier oder dort zu messen - da spricht aber auch keiner vom Kollaps des Ball-Ortes oder so.

Um zu zeigen, dass die Lösung so einfach nicht sein kann, verwendet man zwei Teilchen, deren Wellenfunktionen man in geschickter Weise verkoppelt (im Fachjargon "verschränkt" genannt). Man schickt das eine Teilchen nach links, das andere nach rechts und kann dann tatsächlich beweisen, dass eine Messung des einen Teilchens den Zustand des anderen beeinflusst. Dies ist inzwischen auch experimentell so nachgewiesen worden. (Man spricht hier vom EPR-Paradoxon, nach Einstein, Podolski und Rosen, die das entsprechende Paper geschireben haben. Jörg Friedrich hat im Juli dazu eine kleine Serie verfasst.)

Die Wellenfunktion muss sich also tatsächlich irgendwie "sprunghaft" verändern, an der "spukhaften Fernwirkung" scheint kein Weg vorbeizuführen.

Was ist eigentlich eine Messung?
Wir haben jetzt also zwei ganz unterschiedliche Prozesse, die die Wellenfunktion verändern. Zum einen ist das die Schrödingergleichung, eine ganz "normale" Differentialgleichung, wie es sie in der Physik dutzendweise gibt. Nach ihr verändert sich die Wellenfunktion stetig von einem Moment zum anderen, ohne Sprünge oder sonstigen Ärger. Alles läuft mathematisch brav ab.

Und dann gibt es da den "Messprozess" - wenn ich das Elektron im Detektor messe, dann wird die Wellenfunktion zum Kollaps gezwungen - man sagt auch, der Zustand wird "reduziert". Der Physiker Penrose bezeichnet diesen Prozess deshalb auch als R-Prozess (und die Zeitentwicklung der SGL als U-Prozess, wobei das U für "unitär" steht, eine mathematische Eigenschaft der Zeitentwicklung in der SGL.)

"Nun gut," könnte man sagen, "dann ist die Welt halt so. Wenn ich eine Messung mache, dann gibt es einen R-Prozess, ansonsten richtet sich die Wellenfunktion nach der SGL." Solange ich das alles sauber mathematisch und physikalisch hinschreiben kann, wo ist das Problem?" (Um das, was jetzt kommt, bequemer hinschreiben zu können, bediene ich mich der schönen ket-Schreibweise: Alles, was man in diese Symbole einschließt | >, beschreibt eine Wellenfunktion.)

Das Problem ist, dass auch unser Detektor aus Elektronen und anderen Teilchen besteht, die sich natürlich auch nach der SGL verhalten. Wenn unser Elektron auf den Leuchtschirm trifft, sorgt es dort für die Aussendung eines Photons.

Wenn unsere Wellenfunktion aus zwei Paketen besteht, wie im Bild oben, dann haben wir zunächst (bevor wir die Detektoren erreichen) eine Wellenfunktion, die so aussieht:
Ψ = |Elektron-Paket fliegt nach links> + |Elektron-Paket fliegt nach rechts>
Trifft die Wellenfunktion auf die Detektoren, dann würden wir erwarten, dass wir das immer noch mit der SGL beschreiben können und hinterher einen neuen Zustand haben, der so aussieht:
|Elektron links absorbiert und Photon links ausgesandt> + |Elektron rechts absorbiert und Photon rechts ausgesandt>

Nehmen wir an, ich sitze beim einen Detektor und ihr beim anderen und wir haben vereinbart, dass wir uns gegenseitig sofort anrufen, wenn wir ein Photon im Detektor sehen. Dann würden wir entsprechend erwarten, dass wir schließlich einen Quantenzustand erreichen, der so aussieht:
|Ich rufe Euch an> + |Ihr ruft mich an>

In der Realität passiert das aber nie - wir beobachten immer entweder das eine oder das andere. Wie und wo aber entscheidet sich nun, wann genau eine Messung stattfindet? (Schrödinger hat das gleiche mit seiner hypothetischen Katze anschaulich gemacht: In unserem Fall würde die Katze getötet, wenn das Elektron links ankommt, aber nicht, wenn es rechts ankommt. Die Katze wäre dann in einem Zustand der Überlagerung aus |tot>+|lebendig>, was natürlich in der Realität so nie beobachtet wird.)

Das ist jetzt das echte Messproblem in der Quantenmechanik. Wann wird "entschieden", ob die Wellenfunktion kollabiert und von der Überlagerung der beiden Zustände |Elektron rechts> und |Elektron links> nur einer übrig bleibt und was passiert dabei genau?

Die Interpretationen der Quantenmechanik
Auf diese Frage gibt es verschiedene Antworten, die alle mit den Beobachtungen in Einklang stehen, aber ganz unterschiedliche Interpretationen dessen anbieten, was denn nun "tatsächlich" passiert. Die Antworten im einzelnen zu diskutieren, würde eine neue Artikelserie erfordern, deshalb will ich nur kurz die wichtigsten Ideen anreißen - als kleine Einstiegshilfe (eine gute Diskussion findet man in Kapitel 29 von Penroses "Road to Reality", das mathematisch deutlich weniger anspruchsvoll ist als der Rest des Buches):

Die Kopenhagener Deutung
Sie sagt im wesentlichen: Die Wellenfunktion ist nicht wirklich eine physikalische Größe - sie beschreibt nur, was wir über das System wissen. Eine Messung findet statt, wenn ein Objekt, das hinreichend gut durch die klassische Physik beschrieben werden kann, durch den Zustand der Wellenfunktion beeinflusst wird. Damit kann man Experimente korrekt vorhersagen, weitere Fragen stellen wir nicht, Ende der Diskussion.

Die Viele-Welten-Theorie

Nach dieser Theorie gibt es den Messprozess R nicht. Das ganze Universum befindet sich tatsächlich in einem der verrückten tot-und-lebendig-Überlagerungszustände. Da dies aber auch für unser Bewusstsein gilt, merken wir nichts davon - eine "Hälfte" unseres Bewusstseins ist im einen Zustand, die andere im anderen, und jede Hälfte merkt von der anderen nichts. (Diese Deutung ist sehr schön in David Deutschs Buch "Fabric of Reality" dargestellt, das leider in den späteren Kapiteln etwas "abdriftet".)

Dekohärenz

Das ist eigentlich mehr ein Geschummel als eine echte Lösung: Nach der Dekohärenz sorgt die Wechselwirkung mit den unglaublich vielen anderen quantenmechanischen Objekten in der Umgebung innerhalb kürzester Zeit dafür, dass der Überlagerunszustand der Wellenfunktion nicht mehr wirklich wahrgenommen werden kann.

Bohms Pilotwellen
Das ist eine sehr hübsche Umdeutung der Quantenmechanik, bei der das Elektron tatsächlich als Punktteilchen existiert und auch immer an einem wohldefinierten Ort ist. Es wird durch die Wellenfunktion "geführt", deshalb spricht man eben von Pilotwellen. Diese Theorie lässt sich mathematisch konsistent formulieren und sie hat auch keine Probleme mit Dingen wie dem EPR-Paradoxon; die Wellenfunktion selbst ändert sich allerdings nach wie vor sprunghaft und nichtlokal.

Schließlich gibt es noch eine weitere Möglichkeit, die allerdings über die gegenwärtige Quantenmechanik hinausgeht:

Neue Physik

Vielelicht ist der Messprozess ein wohldefiniertes physikalisches Ereignis, das durch neue Physik beschrieben werden muss. Von Penrose gibt es beispielsweise die Idee, dass eine Messung dann stattfindet, wenn die Wellenfunktion mit einem Gravitationsfeld wechselwirkt. Damit schlägt er gleich zwei Fliegen mit einer Klappe: Das Messproblem ist gelöst und ein Weg zur Quantisierung der Gravitationstheorie wird dadurch vielleicht auch noch eröffnet.

Die meisten Physikerinnen machen sich über diese Fragen eher wenig Gedanken. In Physikvorlesungen und Lehrbüchern wird wohl die Kopenhagener Deutung favorisiert, aber meiner Ansicht nach ist das lediglich ein historischer Zufall - hätte Bohr die Idee der Pilotwellen gehabt, würde vielleicht diese Theorie heute in den Lehrbüchern stehen.

Ich selbst finde diese Fragen sehr wichtig, habe aber keine eindeutige Meinung, welche Interpretation die Richtige ist. Die Kopenhagener Deutung ist sehr pragmatisch, aber die dahintersteckende "Frag-nicht!"-Haltung ist natürlich irgendwie unbefriedigend. Viele-Welten-Theorien mag ich aus Prinzip nicht (ich weiß, echt wissenschaftliche Begründung), Dekohärenz ist nicht wirklich eine Alternative, die Bohm-Idee ist nett, aber sieht auch irgendwie unnötig kompliziert aus, und für neue Physik gibt es bisher keine Hinweise (Penroses erste Ideen zum Kollaps durch Gravitation konnten inzwischen durch Messungen widerlegt werden - die Theorie lässt sich zwar modifizieren, aber so richtig zwingend sieht sie auch nicht aus.) Die Frage bleibt also unbeantwortet und spannend - deshalb kann man über sie auch so schön diskutieren...

Und damit bin ich am (vorläufigen?) Ende meiner kleinen Quantenmechanik-Serie angelangt. Wie üblich gilt: "Wenn es Ihnen gefallen hat, empfehlen Sie uns weiter, wenn nicht, behalten Sie's für sich."


(*) Hier also die versprochene Rechnung - wie gesagt, sie ist komplett auf meinen Mist gewachsen, so dass ich für ihre Korrektheit (ich bin wohl etwas schlampig mit der genauen Definition der Δs) nur bedingt garantiere:

Es ist E=p2/2m
Also ΔE = Δp2/2m
Mit p=mv ergibt sich
ΔE = Δp Δv/2
Es ist also
ℏ/2 ≤ ΔE Δt= Δp Δv Δt /2
Die Ortsunschärfe ergibt sich aus Geschwindigkeit und Zeit
ℏ/2 ≤ Δp Δx /2
Auch nach der Messung sind also Ort und Impuls nur innerhalb der erlaubten Unschärfe bekannt.


Gesamte Serie zur Schrödingergleichung:

Teil I: die Gleichung
Teil II: Warum die Energie quantisiert ist
Teil III: Jetzt wird's komplex
Teil IV: Alles im Kasten
Teil V: Alles zu seiner Zeit
Teil VI: Alles unscharf?
Teil VII: Mit dem Kopf durch die Wand
Das Ende der Schrödingergleichung

 

Autor: MartinB· 21 Kommentare· Permalink· Trackback-URL

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Kommentare (21)

Kommentar-Direktlink KommentarAbo· 14.11.10 · 16:31 Uhr

...

Kommentar-Direktlink Ludmila· 14.11.10 · 18:54 Uhr

Mir hat's gefallen. Sehr schön.

Ich glaub aber, dass im Studium die Kopenhager Interpretation nicht nur aus Zufall favorisiert wird. Es ist halt die Deutung, die am wenigsten Arbeit macht und verwirrt. Studenten müssen eben erst einmal die ganzen Gleichungen und Anwendungen lernen. Erst dann können sie eigentlich sich über die Deutung der QM Gedanken machen. Eigentlich also erst nach der Prüfung. Wenn es sie denn interessiert. Nicht jeder sieht das "Problem" solange die Gleichungen funktionieren.

Kommentar-Direktlink MartinB· 14.11.10 · 19:08 Uhr

Also dass die Kopenhagener Deutung am wenigsten verwirrt, kann ich zumindest aus meiner eigenen Erfahrung nicht bestätigen. Ich erinnere mich, wie ich mit meinem besten Kumpel im Landau-Lifschitz gelesen habe und sagte "Also man braucht am Ende die klassische Physik, um die Quantenmechanik zu definieren, obwohl die klassische Physik selbst nur ein Grenzfall der Qm ist? Das ist doch Schwachsinn!" Seine Antwort - trocken und unvergesslich - "Nein, das ist Quantenmechanik."

Aber auf der anderen Seite hast du recht, Kopenhagen ist sicher am pragmatischsten. ("Shut up and calculate!")

Kommentar-Direktlink Niels· 14.11.10 · 19:44 Uhr

Sehr schöne Serie. Ist sie jetzt beendet?`

Ich bin mir nicht sicher, aber beschreibst du oben statt der Die Viele-Welten-Theorie nicht die Many-minds-Theorie?
Bei deiner Beschreibung fehlen nämlich gerade die Welten, oder?

Kommentar-Direktlink Jörg Friedrich· 15.11.10 · 08:55 Uhr

Schöner Schluss, und eine gute persönlich-subjektive Zusammenfassung der verschiedenen Interpretationen. Ich bin der Aufforderung gefolgt und habe die verschiedenen SB-Möglichkeiten zum Weiterempfehlen genutzt.

P.S.: Danke auch für die Verlinkung meiner EPR-Geschichte.

P.P.S.: Physikerinnen scheinen ja merkwürdige Menschen zu sein, reden sich die Köpfe über irgendwas heiß, worüber sie sich am Schluss eher wenig Gedanken machen. Was sagen denn ihre männlichen Kollegen dazu ;-) ?

Kommentar-Direktlink MartinB · 15.11.10 · 09:04 Uhr

@Niels
Ich gebe ehrlich zu, dass ich den Unterschied zwischen beiden nicht ganz verstehe, auch der Wiki-Artikel macht mich nicht wirklich schlauer:
http://en.wikipedia.org/wiki/Many-minds_interpretation
So oder so ist für mich entscheidend, dass die häufig zu lesende Formulierung "Das Universum spaltet sich in mehrere auf" so ja nicht ganz stimmt, denn das gesamte Universum hat ja hinterher immer noch eine überlagerte Wellenfunktion.

Author Profile Page Jörg· 15.11.10 · 09:14 Uhr

Ich lese gerade Gell-Manns Buch, und der ist ziemlich autoritärer Vertreter der Everett-Theorie, die er aber lieber Viele-Geschichten-Theorie nennt. Leider erklärt er das irgendwo zwischen anschaulich und wissenschaftlich, und zwar genau so dass es absolut unverständlich ist. Aber der Schluss ist klar: Dass die Dekohärenz für die Spaltung der Geschichten sorgt und Schrödingers Katze daher ziemlicher Blödsinn sei. Wie gesagt, sehr autoritär...
Aber was du beschreibst, scheint dann tatsächlich die Many Minds Interpretation zu sein, zumindest die verfeinerte Everett-Theorie ist die der Dekohärenz. Wobei ich mich frage, was die zu den neuen Experimenten beizutragen hat, die ja nun mikromechanische Teile in überlagerten Schwingungszuständen zeigt. Aber der Teil der Theorie geht bei Gell-Mann im Mumbo Jumbo von Grob- und Feinkörnigkeit unter, leider.

Kommentar-Direktlink MartinB · 15.11.10 · 09:29 Uhr

@Jörg
Ja, und wie soll die Dekohärenz für die Spaltung sorgen? Das ist doch letztlich genauso unklar wie bei der Kopenhagener Deutung, oder? Ich dachte, das wäre gerade der Witz bei der Viele-Welten-Theorie, dass man genau das nicht braucht, weil man einfach leugnet, dass es einen R-Prozess überhaupt gibt.

Kommentar-Direktlink Jörg Friedrich· 15.11.10 · 09:33 Uhr

Die Many-Minds-Theorie unterscheidet sich von der Many-Worlds-Theorie durch die Beantwortung der Frage, wann der Kollaps (genauer gesagt die Aufspaltung der Welten oder eben der Minds [Mind hier mit Geist zu übersetzen schafft vielleicht mehr Verwirrung als Klärung]) "stattfindet". Interessant ist eben, dass man empirisch gar nicht so einfach entscheiden kann, ob der Kollaps nicht etwas ist, was erst beim Bewusst-werden des Messergebnisses stattfindet.

In der Viel-Welten-Variante befindet sich jeder Mensch mit seinem aktuellen Geisteszustand in jeder der aufgespaltenen Welten, in der es jeweils ein Messergebnis gibt. In der Many-Minds-Variante ist in der Welt nichts aufgespalten, aber der Geist spaltet sich bei jeder Bewusst-Werdung einer Messung auf. Die gefühlte Absurdität ist bei beiden Varianten ungefähr gleich.

Im englischen Wikipedia-Artikel zu Wigners Freund findet man eine kleine Erläuterung und einen weiteren Link.

Kommentar-Direktlink MartinB · 15.11.10 · 10:13 Uhr

@JF
Danke für den Link - wenn ich es richtig verstehe ist der Unterschied, ab welchem Moment die Aufspaltung irreversibel ist, also eine Interferenz der beiden Äste nicht mehr möglich ist? Bei der Many-Minds-Theorie entscheidet das Bewusstsein, bei der Viele-Welten-Theorie eine Form von Dekohärenz?
Einen echten "Kollaps" gibt es aber ja nicht, das Gesamt-Universum bleibt ja immer in einer Überlagerung.

Author Profile Page Jörg· 15.11.10 · 10:14 Uhr

Ja, und wie soll die Dekohärenz für die Spaltung sorgen? Das ist doch letztlich genauso unklar wie bei der Kopenhagener Deutung, oder? Ich dachte, das wäre gerade der Witz bei der Viele-Welten-Theorie, dass man genau das nicht braucht, weil man einfach leugnet, dass es einen R-Prozess überhaupt gibt.

Das habe ich leider, selbst wenn er es geschrieben hat, bei Gell-Mann nicht verstanden. Es scheint ihm drum zu gehen, zu erklären warum Schrödingers Katze nicht gleichzeitig tot und lebendig ist...Gell-Mann ist deutlich zu intelligent um anschauliche Vergleiche zu verstehen glaube ich ;)
Ich denke aber, dass er jegliche Bezüge zum menschlichen Bewusstsein (zurecht) als gewaltigen Quatsch abtun würde.

Author Profile Page Jörg· 15.11.10 · 10:51 Uhr

*seufz* Es scheint echt ein Multiversum an MWIs zu geben...

http://www.anthropic-principle.com/preprints/manyworlds.html

Und die Gell-Mann/Hartle-Variante wird nicht einfacher...

Gell-Mann and Hartle, in particular, have extended the role of decoherence in defining the Everett worlds, or "histories" in their nomenclature. They call their approach the "many-histories" approach, where each "coarse-grained or classical history" is associated with a unique time-ordered sequence of sets of irreversible events, including measurements, records, observations and the like. (See "What is a measurement?") Fine-grained histories effectively relax the irreversible criterion. Mathematically the many-histories approach is isomorphic to Everett's many-worlds.

The worlds split or "decohere" from each other when irreversible events
occur. (See "Why do worlds split?" and "When do worlds split?".)
Correspondingly many-histories defines a multiply-connected hierarchy
of classical histories where each classical history is a "child" of any
parent history which has only a subset of the child defining
irreversible events and a parent of any history which has a superset of
such events. Climbing up the tree from child to parent moves to
progressively coarser grained consistent histories until eventually the
top is reached where the history has *no* defining events (and thus
consistent with everything!). This is Everett's universal wavefunction.
The bottom of the coarse-grained tree terminates with the maximally
refined set of decohering histories. The classical histories each have
a probability assigned to them and probabilities are additive in the
sense that the sum of the probabilities associated a set classical
histories is equal to the probability associated with the unique parent
history defined by the set. (Below the maximally refined classical
histories are the fine grained or quantum histories, where probabilities
are no longer additive and different histories significantly interfere
with each other. The bottom level consists of complete microstates,
which fully specified states.)

The decoherence approach is useful in considering the effect of the
environment on a system. In many ways the environment, acting as a heat
sink, can be regarded as performing a succession of measurement-like
interactions upon any system, inducing associated system splits. All
the environment basis is is a basis chosen so as to minimise the cross-
basis interference terms. It makes any real-worlds calculation easy,
since the cross terms are so small, but it does not *uniquely* select
a basis, just eliminates a large number.

Come again?

Kommentar-Direktlink Matthias Redies· 29.11.10 · 13:09 Uhr

Hallo,
ich habe diese Serie als erstes von scienceblogs.de gelesen und ich bin sicher ich werde ab jetzt hier regelmäßig lesen. Das ist mit Abstand beste Erklärung der Schrödingergleichung im Internet. Alle anderen setzen entweder viel zuviel Mathematik voraus oder verzichten völlig auf Mathematik, beides finde ich schwer zu verstehen. Hier ist das sehr gut gelöst.

Zu größtem Dank verpflichtet

Matthias Redies

Kommentar-Direktlink Werner· 01.12.10 · 12:22 Uhr

Es gibt noch andere Möglichkeiten, die QM mit der ART in Übereinstimmung zu bringen und Penrose's Vermutung zu unterstreichen, dass die Rolle der Graviation in der QM nur verstanden werden kann, wenn man tiefere Einblicke in den Messprozess erhält (Penrose - Road to Reality).

Man muss halt die Perspektive grundlegend ändern. Das Problem besteht im Folgenden: Allgemein aktzeptiert ist, dass unser Universum sich quantenmechanisch durch eine Wellenfunktion beschreiben lassen sollte. Soweit ist das wohl als richtig anzunehmen. Dann folgt üblicherweise der zweite Teilsatz, der besagt, dass sie sich entsprechend der Schrödingergleichung entwickelt. Das mag naheliegend sein, ist aber durchaus nicht zwingend und wird meist nicht näher belegt. Ich halte sie für falsch. Weshalb soll sich das Universum, so wie wir es erleben, nicht in einem quantenmechanischen Kollaps, also einem Messprozess, befinden. Ich kenne keine Arbeit, wo diese legitime Alternative ernsthaft untersucht wird. Ich habe selbst ein mathematisches Modell entwickelt, dass genau diese Möglichkeit aufzeigt: Ein stochastischer Prozess, der nach außen exakt die statistischen Vorhersagen einer Spin-Messung erfüllt und während der Messung nach innen eine relativistische Dynamik aufweist. Wer mehr darüber wissen möchte: Modell und Simulation sind unter http://www.bzus.de/ erreichbar.
Dieser Weg macht all die komplizierten Argumente, Dekohärenzmodelle, Multiwelten, u.ä. überflüssig. Wenn der in dieser Form weiter gangbar ist - und dagegen spricht aus meiner derzeitigen Sicht nichts, wenn auch meine mathematischen Fähigkeiten immer mehr an Grenzen stoßen - dann sollte man sich die weitere Suche nach dem Graviton und dunkler Materie sparen. Im Modell haben die beobachteten Abweichungen nämlich andere, statistische Ursachen.

Kommentar-Direktlink MartinB · 01.12.10 · 14:45 Uhr

@Alle
Wer dem Link von Werner folgt, tut das auf eigene Gefahr: Zumindest auf meinem Rechner versuchte sich ein applet zu starten, und selbst beim Abwürgen des Applets verbrauchte es nach wie vor CPU-Ressourcen (Werner, ist da vielleicht was faul mit deinem Java oder liegt's an meinem Rechner?)
Wie genau Werners Theorie aussieht, erfährt man auf der Seite leider ohnehin nicht, dazu müsste man sein Buch kaufen...

Kommentar-Direktlink Stan· 27.12.10 · 18:44 Uhr

Erstmal Danke für die schnelle Beantwortung meiner Frage in Teil II der Serie.

Dann noch eine weitere Frage, und zwar zu Schrödingers Katze. So richtig geht mir Erwin Schrödingers Problem nämlich nicht auf. Laut dem Wikipedia-Artikel ist die Katze dort in einer Kiste und wird abhängig davon, ob ein Zählrohr in ebendieser Kiste einen Zerfall einer ebenfalls dort befindlichen radioaktiven Substanz einen Zerfall registriert oder nicht, getötet. Daraus solle dann folgen, dass die Katze bis zur Öffnung der Kiste tot oder lebendig sei, da erst mit der Öffnung der Box die Messung erfolge. Tatsächlich erfolgt eine Messung doch aber schon durch das Geiger-Müller-Zählrohr, oder in deinem Beispiel, wenn das Elektron detektiert wird!?
Andernorts im Web, habe ich in meinen Augen abenteuerlich anmutende Erklärung gefunden, welche von einem "bewussten Beobachter" spricht. Das klingt also, als wäre es von der Beobachtung durch einen Menschen abhängig, ob eine Wellenfunktion kollabiert oder nicht. Das können die Väter der Kopenhagener Deutung der QM doch unmöglich gemeint haben, oder (zumal eine solche Deutung ja nicht falsifizierbar wäre...)?

Kommentar-Direktlink Stan· 27.12.10 · 19:04 Uhr

Oh je, bitte entschuldigt das Kauderwelsch.
"danke" wird wohl klein geschrieben. Ferner sollte es heißen: "[...], ob ein Zählrohr in ebendieser Kiste einen Zerfall einer ebenfalls dort befindlichen radioaktiven Substanz registriert oder nicht."
Und im letzten Absatz meinte ich: "Andernorts im Web habe ich eine in meinen Augen abenteuerlich anmutende Erklärung gefunden[...]".

Wie peinlich :-/

Kommentar-Direktlink MartinB· 27.12.10 · 19:22 Uhr

@Stan
Das Problem ist die Aussage: "Tatsächlich erfolgt eine Messung doch aber schon durch das Geiger-Müller-Zählrohr".
Wenn wir die Qm ernst nehmen, dann müsste ja auch das GM-Rohr in einen Überlagerungszustand gehen aus "gemessen" und "nicht gemessen", den es besteht aus lauter Atomen, die alle mit der SGL beschrieben werden müssen. Woher "weiß" das GM-Zählrohr, dass es eine Messung machen und nicht in einen Überlagerungszustand gehen muss?
Die Erklärung mit dem Bewusstsein ist eine (ziemlich weit hergeholte), es gibt aber viele andere, dazu gibt's auch nen Wiki-Artikel über Interpretationen der QM. Oder du besorgst dir "road to reality" von Penrose, der diskutiert das in Kap. 29 sehr gut (und verglichen mit dem Rest des Buches auch auf angenehmen Niveau...).
Hoffe das hilft erstmal, bin gerade in Eile...

Kommentar-Direktlink Niels· 27.12.10 · 19:26 Uhr

@Stan
Die Erklärung mit einem bewussten Beobachter halte ich für eine Überinterpretation.
Wenn du statt einer Katze einen Menschen nimmst, der in der Kiste sitzt und das Messgerät ablesen kann, ist das Problem doch noch genau das selbe.
Da liegt wieder eine Superposition vor.
Obwohl du jetzt einen bewussten Beobachter hast.

Vielmehr geht es darum, ob die Kiste ein abgeschlossenes oder ein offenes System ist.
Oder allgemeiner: Wann wird aus einem System in einem quantenmechanischen Überlagerungszustand ein klassischer Zustand?

Heute benutzt man im wesentlichen die Erklärung mit Hilfe der Dekohärenz. Es gibt immer Wechselwirkungen der Kiste mit der Umgebung, dadurch kommt es zum Kollaps der Wellenfunktion. Auch ohne äußeren menschlichen oder tierischen oder sonst wie bewussten Beobachter.

Das können die Väter der Kopenhagener Deutung der QM doch unmöglich gemeint haben
Die Väter der Kopenhagener Deutung haben bewusst darauf verzichtet, den Begriff der Messung genau zu definieren.

Wie Martin oben geschrieben hat, gibt es das Schröderinger-Katzen-Problem aber in sehr vielen Interpretationen der QM gar nicht.


Kommentar-Direktlink Stan· 27.12.10 · 20:21 Uhr

Vielen Dank @ MartinB und Niels. Eure Kommentare waren sehr hilfreich! Ich denke zumindest, dass ich das Problem jetzt weitgehend erfasst habe. Zudem habe ich mir auch mal den Wiki-Artikel zu den Interpretationen der QM zu Gemüte geführt und "Road to Reality" in meiner Bibliothek vormerken lassen.

Kommentar-Direktlink Werner· 11.04.11 · 13:39 Uhr

leider habe ich erst jetzt den kurzen Kommentar gelesen von MartinB vom 1.12.2010. Das auf der Seite erwähnte Buch ist nur die populärwissenschaftliche Version. Wer ernsthaft Interesse daran hat, kann gerne von mir die PDF zum Buch bekommen - ohne zu kaufen. Das eigentliche Modell aber ist dort ohnehin frei verfügbar - in englisch mit viel Mathematik - aber unabsichtlich wohl etwas versteckt unter der Seite "DualReality" oben rechts hinter der kreisförmigen Grafik. Java startet übrigens hier, weil die Simulation des Modells auf der gleichen Seite angeboten wird. Bei mir läuft das immer sicher an, mag aber Abhängigkeiten zu bestimmten Java-Versionen oder Browsern haben. Ich arbeite idR unter Firefox mit Java SE.

Die Internet-Adresse war als Spam-Adresse gespeichert, deswegen wurde es nicht freigeschaltet, sorry.

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