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Jürgen Schönstein ist Diplom-Geograph (TU München, 1984) aus Berufung und Journalist von Beruf. Nach rund zwei Jahrzehnten als "fester" Korrespondent für deutsche Publikationen in New York, arbeitet er nun als freier Journalist in Cambridge, Massachusetts - und wird damit auch weiterhin ein besonders waches Auge auf alles Neue aus Wissenschaft, Forschung und Technik halten. Daneben bringt er als Dozent am Massachusetts Institute of Technology (MIT) den Studenten das Schreiben bei.
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03.02.12 · 16:09 Uhr
"Ein-Blicke" offenbaren Erstaunliches
Kategorie: Kultur·Naturwissenschaften · Kommentare: 5
Ich könnte mir zwar einige Tricks vorstellen, wie man das nachfolgende Video fälschen ode rmanipulieren kann, aber offenbar ist Stephen Wiltshire, ein junger Künstler aus London, der sich auf detaillierte Großstadt-Panoramen spezialisiert hat, nicht nur autistisch, sondern auch authentisch: Er zeichnet seine detailgenauen Großstadtbilder aus dem Gedächtnis, nachdem er die Städte ein einziges Mal aus der Luft gesehen hat. Und das zeigt (immer unter der Voraussetzung der Authentizität), zu welchen erstaunlichen Leistungen die milliardenfach verknüpften Zellen in unserem Gehirn fähig sein können:
Autor: Jürgen Schönstein· 5 Kommentare· Permalink· Trackback-URL
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Kommentare (5)
Den hab ich schon mal im TV gesehen. Monumental!
Ich finde es so faszinierend, dass ich mir gar nicht vorstellen kann, dass so etwas überhaupt möglich ist. Auf den Mount Everest - sorry, Tschumolungma(?) - zu steigen, das ist eine Extrapolation eigener Erlebnisse in Treppenhäusern, auch viele andere Extremleistungen kann ich mir vorstellen, "wenn ich nur genug trainieren würde - und mein Körper das aushielte", auch geistig könnte noch einiges mehr gehen mit genug Training, Konzentration und Wachheit.
Aber sowas? So exakt und ohne Fehler? Obwohl, Mozart soll ja auch ein stundenlanges Stück, von dem man keine Aufzeichnungen machen durfte, aus dem Kopf mit nur einem oder zwei Fehlern richtig niedergeschrieben haben.
Einfach irre.
Eine Wahrnehmungsstörung besonderer Art, allerdings - und die Bilder wirken eigenartig, so ... fremdartig, wie sich vorzustellen, dass man alles immer wissen würde, was man so sieht und mitbekommt im Verlauf des Tages.
Wird in der dreiteiligen Doku-Reihe "Expedition ins Gehirn" auch gezeigt, mit weiteren anderen Savants und deren Fähigkeiten.
Die Dokus liefen auf Arte und sind auf Youtube verfügbar, leider ist die Bildqualität dort nicht so besonders.
Extrem beeindruckend was da so gezeigt wird.
Sehr beeindruckend!
Vergisst Stephen Wiltshire die Panoramen rasch oder speichert er die über Jahre/Monate ab?
Zum Glück gibt es eine wesentlich bessere Version (720p), die auch noch auf deutsch kommentiert wird (Aufzeichnung vom hr) auf Youtube: http://www.youtube.com/watch?v=p1DtYKXg4I0