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Jürgen Schönstein ist Diplom-Geograph (TU München, 1984) aus Berufung und Journalist von Beruf. Nach rund zwei Jahrzehnten als "fester" Korrespondent für deutsche Publikationen in New York, arbeitet er nun als freier Journalist in Cambridge, Massachusetts - und wird damit auch weiterhin ein besonders waches Auge auf alles Neue aus Wissenschaft, Forschung und Technik halten. Daneben bringt er als Dozent am Massachusetts Institute of Technology (MIT) den Studenten das Schreiben bei.

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13.01.12 · 05:22 Uhr

Colbert for President?

Kategorie: Politik  ·  Kommentare: 7

Wenn Wahlkämpfe zu Politpossen verkommen, dann ist es nur konsequent, wenn die professionellen Possenreißer kandidieren. Okay, Donald Trump, einer der ganz Groß(mäulig)en auf diesem Feld, hat sehr schnell schon wieder den Rückzug angetreten, aber es gibt ja noch Stephen Colbert. Der hatte schon vor gut vier Jahren (nicht völlig ernsthaft, aber dennoch keineswegs wirkungslos) einen Schein-Wahlkampf aufgezogen, und nun hat er angekündigt, in seinem Heimatstaat South Carolina in den republikanischen Wahlkampf einzusteigen. (Der entsprechende Clip ist derzeit noch nicht auf seiner Website eingestellt, was aber stündlich passieren kann.) Auch wenn's unverholene Satire ist, kommt es der Realität ungewollt näher, als selbst Colbert erwartet hätte - laut einer Umfrage liegt er bei den Wählern mit fünf Prozent Zustimmung sogar noch vor dem durchaus ernsthaft kandidierenden John Huntsman:

Und noch ein kleines P.S. zu den antikapitalistischen Republikanern: Newt Gingrich ist inzwischen zurückgerudert. Aber wie man im Englischen sagt: You can't unring a bell - das Glockenläuten holt keiner mehr zurück.

 

Autor: Jürgen Schönstein· 7 Kommentare· Permalink· Trackback-URL

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Kommentare (7)

Kommentar-Direktlink JS· 13.01.12 · 09:51 Uhr

Colbert wollte 2007 sowohl für die Demokraten als auch für die Republikaner antreten. Ihm bzw. Comedy Central waren allerdings die Kosten für die Kandidatur bei den Republikanern zu hoch. Die Demokraten habe ihn aber auch nicht mitmachen lassen und es hat eine öffentliche Diskussion über Spaßkandidaturen gegeben. Aber es war sehr lustig :) Vielleicht macht John Stewart diese mal auch mit

Kommentar-Direktlink Bullet· 13.01.12 · 10:51 Uhr

Auweia. Wenn Colbert das durchzieht, darf sich Mr. O'Reilly warm anziehen. *ggggnnähähähähä*

Kommentar-Direktlink Farin· 13.01.12 · 12:08 Uhr

John Huntsman sollter sein Ausscheiden bekannt geben, solange er noch einen Rest Würde hat - erst der peinliche Auftritt bei der letzen Vorwahl wo er seinen dritten Platz wie einen Sieg feierte und nun das. Das Wähler eher bereit sind für einen Spasskandidaten zu stimmen als für Ihn, würde Ich ja mal als massiven Wink mit dem Zaunpfahl sehen.

Sollte er allerdings weiterhin kandidieren, bin Ich dafür bei jedem seiner Auftritte im TV dieses Lied zu spielen,bis er aufgibt:

http://www.youtube.com/watch?v=73Wb14NZ01E

@Bullet: Kannst du dir Limbaughs & O´Reillys Reaktionen vorstellen? Das wäre glaub Ich einer der ersten Höhepunkte dieses Wahlkampfes.

Kommentar-Direktlink Bullet· 13.01.12 · 15:52 Uhr

*händereib* gnihihihihihi

Kommentar-Direktlink BreitSide· 13.01.12 · 20:02 Uhr

Colbert rules!

Kommentar-Direktlink Turi· 14.01.12 · 19:57 Uhr

@JS
John Stewart übernimmt den Colbert Super PAC, den Colbert ja nicht mehr selber leiten darf. Die haben in seiner Show den Besitzer gewechselt ^^

Kommentar-Direktlink Turi· 14.01.12 · 20:01 Uhr

@JS
John Stewart übernimmt den Colbert Super PAC, den Colbert ja nicht mehr selber leiten darf. Die haben in seiner Show den Besitzer gewechselt ^^

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