Blog durchsuchen
Profil
Jürgen Schönstein ist Diplom-Geograph (TU München, 1984) aus Berufung und Journalist von Beruf. Nach rund zwei Jahrzehnten als "fester" Korrespondent für deutsche Publikationen in New York, arbeitet er nun als freier Journalist in Cambridge, Massachusetts - und wird damit auch weiterhin ein besonders waches Auge auf alles Neue aus Wissenschaft, Forschung und Technik halten. Daneben bringt er als Dozent am Massachusetts Institute of Technology (MIT) den Studenten das Schreiben bei.
Letzte Einträge
- Ein Beitrag zur Meinungsfreiheit ...11 Kommentare· 01.06.12
- Wie gelähmte Ratten das Laufen erlernten1 Kommentar· 01.06.12
- Bob Rubin zur Eurokrise: "Die Regierungen hinken hinterher"2 Kommentare· 31.05.12
- Big Data oder Big Brother?5 Kommentare· 31.05.12
- Das wär' ja 'ne Nummer für Wissenschaftler9 Kommentare· 31.05.12
Kommentare
- der Entsorger · 03.06.12 · 16:19 Uhr Bob Rubin zur Eurokrise: "Die Regierungen hinken hinterher"
- Quacki · 03.06.12 · 15:08 Uhr Ein Beitrag zur Meinungsfreiheit ...
- Dr. Webbaer · 03.06.12 · 10:16 Uhr Big Data oder Big Brother?
- Dr. Webbaer · 03.06.12 · 10:08 Uhr Einfach nur zum K...
- Dagda · 01.06.12 · 17:19 Uhr Wie gelähmte Ratten das Laufen erlernten
Blogroll
Kategorien
Archiv
- Juni 2012
- Mai 2012
- April 2012
- März 2012
- Februar 2012
- Januar 2012
- Dezember 2011
- November 2011
- Oktober 2011
- September 2011
- August 2011
- Juli 2011
- Juni 2011
- Mai 2011
- April 2011
- März 2011
- Februar 2011
- Januar 2011
- Dezember 2010
- November 2010
- Oktober 2010
- September 2010
- August 2010
- Juli 2010
- Juni 2010
- Mai 2010
- April 2010
- März 2010
- Februar 2010
- Januar 2010
- Dezember 2009
- Oktober 2009
- Juni 2009
- Mai 2009
- April 2009
- März 2009
- Februar 2009
- Januar 2009
- Dezember 2008
- November 2008
- Oktober 2008
- September 2008
- August 2008
- Juli 2008
- Juni 2008
- Mai 2008
- April 2008
- März 2008
- Februar 2008
- Januar 2008
- Dezember 2007
Blog-Index
- Alles was lebt
- And the water seems inviting
- Andererseits
- Astrodicticum Simplex
- Bastelblog
- Beauty full Science
- blooDNAcid
- Chemisch gesehen
- Das Labortagebuch
- Deutsches Museum
- Diax's Rake
- E-Mobility
- ErklärFix
- evolvimus
- For Women in Science
- Frischer Wind
- Geo? Logisch!
- Geograffitico
- Gesundheits-Check
- Hier wohnen Drachen
- Hinterm Mond gleich links
- Historikertag
- Ihre Forschungsfrage
- Kommunikation der Zukunft
- Komplett Komplex
- Kritisch gedacht
- Kunst-en-Blog
- Mathlog
- Mutterwitz
- naklar
- Neurons
- Neuropädagogik
- Nobel Faces
- Nobelpreisträgertreffen
- Panorama
- Plazeboalarm
- Primaklima
- Schule macht Zukunft
- Science meets Society
- ScienceBlogs Podcast - Wissenschaft zum Mitnehmen
- SciencePicture
- SocioKommunikativ
- Spielblog
- Testblog
- Testnnf
- Testumgebung
- VDE MedTech
- Von Bits und Bytes
- weatherlog
- WeiterGen
- Wissenschaft und Wiedervereinigung
- Wissenschaftsfeuilleton
- Zeittaucher
- zoon politikon
- Zukunftstechnologien
- [sic]
« vorheriger Beitrag · nächster Beitrag »
21.11.11 · 04:53 Uhr
Selektive Wahrnehmung?
Kategorie: Umwelt · Kommentare: 20
Ich muss mich mal wieder für die kryptische Überschrift entschuldigen. Eigentlich wollte ich in diesem Beitrag auf die Geschichte eingehen, dass der japanische TV-Moderator Norikazu Otsuka, der nach dem japanischen Reaktorunglück demonstrativ vor laufender Kamera Lebensmittel aus der strahlenbelasteten Region (?) verzehrt hatte und nun an Leukämie erkrankt ist. Ich wollte dieser Story, über die ich hier bei FOCUS Online gestolpert war, doch ein bisschen näher auf den Grund gehen, da ich schon gerne gewusst hätte, ob und in welchen Mengen Otsuka tatsächlich radioaktiv verseuchte Speisen zu sich genommen hatte (nicht, dass sich das online einfach recherchieren ließ - aber manchmal wird ein Stunt ja schon als solcher entlarvt, ohne dass ene breite Öffentlichket davon erfährt). Und da bin ich erst mal bei einer Google-Suche* ganz verdutzt darauf gestoßen, dass dieses Thema praktisch nur von deutschsprachigenen Medien aufgegriffen wurde. Dazu muss ich betonen, dass meine Google-Suche so eingestellt ist, dass sie primär in englischsprachigen Quellen sucht (aber ich weiß nicht, ob diese Präferenz auch bei der verlinkten Suche erhalten bleibt). Und das macht mich erst mal zu stutzig, um der Sache weiter nachzugehen: Ist das wirklich ein Thema, das nur uns Deutsche interessiert? Oder ist da irgend etwas medial schief gelaufen?
* Da dieser Link nur die Suche, aber nicht die Resultate derselben "einfriert", kann sich inzwischen natürlich akut eine anderes (und internationalere) Google-Liste ergeben. Doch offenbar war die Nachricht an sich auch am späten Sonntagabend amerikanischer Ostküstenzeit (= kurz vor 5 Uhr früh in Europa) schon mehr als 24 Stunden "auf dem Markt" gewesen ...
Autor: Jürgen Schönstein· 20 Kommentare· Permalink· Trackback-URL
Kommentar schreiben
Top5
- Nach der Apokalypse: Was passiert, wenn der Weltuntergang nicht kommt?Astrodicticum Simplex· 28.05.2012
- Der Schatten des Mondes und der Ring aus FeuerAstrodicticum Simplex· 22.05.2012
- Wissenschaftsjournalismus: Wer ist wichtig genug, um Nachrichten mit Sperrfrist lesen zu dürfen?Astrodicticum Simplex· 30.05.2012
- Der Venustransit 2012: Astrologie und selektive WahrnehmungAstrodicticum Simplex· 01.06.2012
- Wenn schwarze Löcher zusammenstoßen...Astrodicticum Simplex· 27.05.2012
Top5
- WSC - Tag 3: Anleitung zur Subversion, Missbrauch der Wissenschaft gegen Frauen... und James Randi!Kritisch gedacht· 22.05.2012
- Nach der Apokalypse: Was passiert, wenn der Weltuntergang nicht kommt?Astrodicticum Simplex· 28.05.2012
- Der Venustransit 2012: Astrologie und selektive WahrnehmungAstrodicticum Simplex· 01.06.2012
- Ein Krawumm geht um die Welt (6): James Randi!Astrodicticum Simplex· 21.05.2012
- Rauchende Sonnenschirme, Chemtrails und andere zusammenhanglose Fotos aus WienAstrodicticum Simplex· 24.05.2012

Kommentare (20)
Kann Dr. W bestätigen, in manchen anderen Ländern ist die Krankheit Otsukas kein Thema, das mediale Beachtung findet.
Über die Ursachen für diese "selektive Wahrnehmung" speziell der Deutschen kann spekuliert werden, bspw. so: Die Angstgeilheit der Deutschen wird so bedient, dazu kommen noch politische Kräfte die eine diesbezügliche Berichterstattung unterstützen.
Die demonstrative Kostprobe Otsukas wird nach allgemeiner Einschätzung nicht ursächlich sein für Krankheit.
Zudem: Die deutsche Fukushima-Berichterstattung war auch oft unter aller Sau. Von Empathie für die Opfer war oft wenig zu spüren und es blieb oft bei reiner Antiatomberichterstattung, die auf Dramatisierung war.
MFG
Dr. Webbaer
@Jürgen Mit den Suchbegriffen +Norikazu +Otsuka +leukemia habe ich jetzt 14600 Ergebnisse, mit +Norikazu +Otsuka +leukämie 811.
Ich habe vor langer Zeit mal parallel französische und deutsche TV-Nachrichten verfolgen dürfen. Da war kaum eine Meldung, die in beiden Ländern auch nur annähernd vergleichbare Beachtung fand. Warum soll das zwischen deutschen und angelsächsichen anders sein? Ein paar mehr Sprachen sollten schon beachtet werden, wenn man daraus etwas folgern will.
@Roland
Dass regional andere Interessen vorliegen und die regionale Berichterstattung sich dem anpasst, ist klar; im Artikel ging es aber um die Frage, warum ein fernes Ereignis in einem Land "besonders selektiv" wahrgenommen wird und in einem anderen Land, im Nachbarland bspw., nicht.
Ihre Beobachtungen kann Dr. W gerne bestätigen, bei länderwechselndem Medienkonsum scheint man oft fast die Welt zu wechseln. - Was in bspw. D Angst macht und unglaublich medialisiert wird, lockt im Nachbarland keinen Hund vor die Tür.
@Roland und @webbär Die Frage ist doch, wird es wirklich selektiv wahrgenommen. Die Trefferzahlen bei Google weisen jedenfalls nicht daruaf hin, dass es im Deutschensprachraum stärker wahrgenommen wird.
Dr. Webbaer·
21.11.11 · 10:50 Uhr
Ham'Ses mal nach Sprachen und Ländern aufgeschlüsselt?Dass es diese "selektive Wahrnehmung" gibt, ist ansonsten eigentlich unstreitig. Zu diesem Thema speziell fehlen Zahlen, korrekt!
@webbaär Jürgen schreibt: "Und da bin ich erst mal bei einer Google-Suche* ganz verdutzt darauf gestoßen, dass dieses Thema praktisch nur von deutschsprachigenen Medien aufgegriffen wurde." Ich hatte kurz auf google +Norikazu +Otsuka +Leukämie bzw. +Norikazu +Otsuka +Leukemia gesucht. 811 Treffer mit Leukemie und über 14.600 Treffer mit Leukemia, sprechen eine deutliche Sprache. Aufgeschlüsselt nach Ländern habe ich nicht.
Tja, dann einfach mal statt des personifizierten google eine Metasuchmaschine verwenden:
http://www.metager.de
http://www.metacrawler.com
Bei metager läßt sich sehr viel an Suchparametern einstellen !
Und ob die Leukämie wirklich von radioaktiven Stoffen stammt weiß man nicht, paßt aber zur Quote ...
Aber ganz ehrlich wenn's wirklich so sein sollte gönne ich ihm den Darwin-Award ...
Ist zwar OT aber, mir fällt gerade ein, dass der britische Landwirtschaftsminister John Gummer 1990 "seiner vierjährigen Tochter Cordelia öffentlich einen Beefburger geben will, um die Unbedenklichkeit britischen Rindfleisches zu belegen. (Cordelia lehnte allerdings ab)" aus http://www.sueddeutsche.de/wissen/risiko-rinderwahn-chronik-einer-seuche-1.627325
Irgendwie hatte ich diese Begebenheit 1983/84 eingeordnet, da muß sich etwas ähnliches abgespielt haben, falls sich jemand erinnert, würde ich mich über einen kurzen Link freuen.
@roel
Du solltest nicht nur auf die Trefferzahlen insgesamt achten. Wenn ich nach +"Norikazu Otsuka" +Leukemia suche, dannn erhalte ich nur 77 originäre Resultate, von denen einige in Japanisch sind, einige in Polnisch (?) - und die englischsprachigen, die auftauchen, zumeist von einem Übersetzungsbot (und praktisch unentzifferbar) "geschrieben" wurden. Zudem sind mindestens zwei dieser englischprachigen Einträge älteren Datums und enthalten nur zufällig gleichzeitig die Suchbegriffe. Suche ich hingegen nach +"Norikazu Otsuka" +Leukämie, so finde ich 728 Resultate, und praktisch alle (ich habe jetzt nicht wirklich jeden einzelnen Link verfolgen können, sondern nur die Google-Resultate angesehen) zur akuten Nachricht.
@Jürgen ...aber gib mal bitte +"Otsuka, Norikazu " +Leukemia dann sieht die Welt wieder ganz anders aus. 4.790 Ergebnisse - wovon ich jetzt auch die wenigsen überprüft habe. Was mich, zugegebener Maßen irritiert, ist das mit der News-Suche kaum etwas gefunden wird. Hattest du nicht mal einen Beitrag zur Zeitungssuche oder so?
@Jürgen gefunden http://www.scienceblogs.de/geograffitico/2011/06/welt-der-zeitungen-zeitungen-der-welt.php hilft aber auch nicht, da keine Suchfunktion nach Artikeln.
@roel
Nimm's mir bitte ncht übel, aber ich muss noch einmal meine Aufforderung wiederholen: "Du solltest nicht nur auf die Trefferzahlen insgesamt achten." Womit ich meinte: Schau Dir doch die Ergebnisse mal an. Selbst mit der von Dir konfigurierten Suche tauchen aktuell keine amerikanischen oder britischen News-Seiten (womit ich die Webseiten großer Medien meine, keine obskuren Blogs) auf. Was angesichts der Tatsache, dass der englischsprachige Medienmarkt mit weitem Abstand die globalen Medien dominiert, sehr erstaunlich ist. Und nur darum ging es mir: Entweder ist diese - selbst wenn ursächlich nicht festlegbare, aber in ihrer Koinzidenz doch für Publikumsmedien beinahe unwiderstehliche Meldung nur in Deutschland und ansonsten für ein Nischenpublikum andernorts in der westlichen Welt interessant - oder vielleicht stimmt irgend etwas an der Meldung selbst nicht, was beispielsweise die Medien in den USA oder Großbritannien zum Verzicht darauf motivierte? Ich weiß es nicht, aber lass es mich mal so sagen: In meinen zwei Jahrzehnten als Auslandsberichterstatter ist mir solch eine Asymmetrie bisher noch nicht aufgefallen.
@Roland
Dass die Nachrichten, die ein deutsches Publikum interessieren könnten, sicher nicht identisch sind mit den Nachrichten für ein französisches, italienisches, chinesisches oder ägyptsches Publikum, das ist sowieso klar. Aber dass es bestimmte "kuriose" Auslandsmeldungen gibt, die - eben in der Ecke für kuriose Auslandsmeldungen, die es in praktisch allen News-Kulturen gibt - global laufen, ist mir aus meiner langjährigen Berufspraxis bekannt. Die hier angesprochene Meldung fällt in diese Kategorie - und darum bin ich einfach nur verwundert, dass sie nicht die (aus meiner Erfahrung) zu erwartende globale Resonanz hatte. Was - siehe meine Eingangsbemerkung an roel - erst mal nur verwunderlich ist. Mehr wollte ich mit meiner kurzen, kursiv geschriebenen Betrachtung nicht mitteilen.
Noch nie war mir so nach Verschwörungstheorie zumute: Wo sind denn die Vter, wenn man sie mal braucht? Ist doch klar, dass die internationale Atomlobby dahintersteckt: in Deutschland lohnt sich die Bestechung der Journalisten nicht mehr.......
Ich habs mir noch mal angeguckt: die Diskrepanz ist deutlich. Ich vermute, dass Atomenergie und die Folgen einfach im deutschsprachigen Raum eines der wichtigsten Aufregerthemen ist, und es in anderen Ländern nicht dieselbe Wirkung hat, wenn man diese Geschichte aufgreift. Eine Gentechnikgeschichte ähnlichen Strickmusters würde auch eher hier wahrgenommen. So wie Autismus und Impfen nur bei notorischen Impfgegnern immer noch im Zusammenhang gesehen wird.
Deutschland und Atomangst sind einfach ein unzertrennliches Paar.
Dr. Webbaer·
21.11.11 · 18:12 Uhr
Korrekt, das liegt nahe. In F oder CZ bspw. sieht man's anders, D ist halt angstbeladen. Wissen Sie warum?Was die Leute halt so interessiert, ist schon merkwürdig:
Indian eunuchs mourn 15 killed in fire at ceremony
findet man natürlich überall.
Für diejeinigen, wo meinen, daß Fukushima in F kein Thema ist:
http://www.lefigaro.fr/international/2011/11/21/01003-20111121ARTFIG00479-les-evacues-de-fukushima-toujours-pas-dedommages.php
Wenn man die Suchanfragen mit Google Translate ins Französiche übersetzt, findet man schon einiges.
CZ hab ich nicht ausprobiert, muss ja auch nicht sein.
Suchtipp: SSL einschalten. Google US wählen. Wenn möglich (
Search bubble, anyone?
@a+
Meine Suchmaschine ist, wegen meiner US-IP, auf Englisch(US) als default eingestellt. Ich habe zudem meine Suchpräferenz auf Englisch und Deutsch eingestellt. Allerdings werden bei Suchbegriffen, die in beiden Sprachen identisch sind (z.B. "Computer") die englischen Seiten aufgrund ihres höheren PageRank weiter oben in der Liste einsortiert.
weils dazu passt...
meine buchempfehlung dazu: http://goo.gl/f5zZY
passt sehr gut zu dem thema, was hier gerade diskutiert wird (und lese ich selber zufällig grad)
Auffällig ist hier mal wieder der unterschiedliche Sprachgebrauch von Wissenschaftlern und Medien.
Zum Zusammenhang von Leukämie und Strahlenbelastung gibt es relativ gesicherte Erkenntnisse durch die Auswertung der Daten nach den Atombombenabwürfen in Hiroshima und Nagasaki im Jahr 1945:
Die im "Focus" inhaltlich zitierten Wissenschaftler von DKFZ wissen, dass man solche Aussagen nur statistisch und nie über Einzelfälle machen kann und drücken sich entsprechend vorsichtig aus:
nach einem Absatz geht es weiter:
Die Aussage " [...] reine Spekulation – zumal unklar ist, welche Mengen dieser Lebensmittel [...]" impliziert, dass bei einer größeren Menge verzehrter Lebensmittel aus der Region schon eine gewisse Wahrscheinlichkeit eines kausalen Zusammenhangs bestehen könnte. Schließlich haben Wissenschaftler ausgesagt, "[...] dass massive Strahlenbelastungen durchaus bewirken können, dass innerhalb von acht Monaten eine Leukämie ausbricht – derlei Fälle kennen Krebsärzte unter Patienten, die in Folge einer Chemo- und Strahlentherapie Blutkrebs entwickelten." Aha, weil es so etwas nach einer
gibt, muss man nach Genuss von Fukushima-Salat in diesem Einzelfall auch damit rechnen, dass hier eine Leukämie ausgelöst wurde. Übrigens können Zytostatika auch ohne Strahlenbelastung eine Leukämie auslösen.
Wenn das Thema für die Emotionen der Leser wichtig ist, kann man ja trotzdem unsinnige Behauptungen als Frage anbieten. Übrigens: hohe Strahlenbelastungen machen Trübungen der Augenlinse. Wer schlecht gucken kann, verunglückt mit dem Auto. Wenn es in Japan einen Autounfall gibt, hatte möglicherweise der Fahrer einige Stnden zuvor strahlenverseuchten Salat gegessen? Wohl weniger, weil Autounfälle in Japan unsere Emotionen kalt lassen.