Blog durchsuchen
Profil
Jürgen Schönstein ist Diplom-Geograph (TU München, 1984) aus Berufung und Journalist von Beruf. Nach rund zwei Jahrzehnten als "fester" Korrespondent für deutsche Publikationen in New York, arbeitet er nun als freier Journalist in Cambridge, Massachusetts - und wird damit auch weiterhin ein besonders waches Auge auf alles Neue aus Wissenschaft, Forschung und Technik halten. Daneben bringt er als Dozent am Massachusetts Institute of Technology (MIT) den Studenten das Schreiben bei.
Letzte Einträge
Kommentare
- miesepeter3 · 25.05.12 · 14:24 Uhr 200 Jahre Medizingeschichte
- geciktirici · 25.05.12 · 13:41 Uhr nature und die Traditionelle Chinesische Medizin
- Olli · 24.05.12 · 19:01 Uhr Zum Gähnen - aber echt cool!
- Stefan R. · 24.05.12 · 08:57 Uhr Sind Top-Frauen nicht komisch?
- Jabroni · 23.05.12 · 22:08 Uhr Was Geozentrik und Schöpfung mit Steuern zu tun haben ...
Blogroll
Kategorien
Archiv
- Mai 2012
- April 2012
- März 2012
- Februar 2012
- Januar 2012
- Dezember 2011
- November 2011
- Oktober 2011
- September 2011
- August 2011
- Juli 2011
- Juni 2011
- Mai 2011
- April 2011
- März 2011
- Februar 2011
- Januar 2011
- Dezember 2010
- November 2010
- Oktober 2010
- September 2010
- August 2010
- Juli 2010
- Juni 2010
- Mai 2010
- April 2010
- März 2010
- Februar 2010
- Januar 2010
- Dezember 2009
- Oktober 2009
- Juni 2009
- Mai 2009
- April 2009
- März 2009
- Februar 2009
- Januar 2009
- Dezember 2008
- November 2008
- Oktober 2008
- September 2008
- August 2008
- Juli 2008
- Juni 2008
- Mai 2008
- April 2008
- März 2008
- Februar 2008
- Januar 2008
- Dezember 2007
Blog-Index
- 3vor10
- Alles was fliegt
- Alles was lebt
- Amerikanische Begegnungen
- And the water seems inviting
- Andererseits
- Arte-Fakten
- Astrodicticum Simplex
- Bastelblog
- Beauty full Science
- blooDNAcid
- Chemisch gesehen
- Columbus Gastblog
- Darwinjahr
- Das Labortagebuch
- Deutsches Museum
- Diax's Rake
- Die andere Bildung
- Durchschaut
- E-Mobility
- Echolot
- Ein bisschen dunkel
- ErklärFix
- evolvimus
- For Women in Science
- Frischer Wind
- Geo? Logisch!
- Geograffitico
- Gesundheits-Check
- Hier wohnen Drachen
- Hinterm Mond gleich links
- Historikertag
- Iconic Turn Gastblog
- Ihre Forschungsfrage
- Kommunikation der Zukunft
- Komplett Komplex
- Kritisch gedacht
- Kritische Masse
- Kulisse
- Kunst-en-Blog
- Lob der Krankheit
- Mahlzeit
- Mathlog
- Medlog
- Mutterwitz
- naklar
- Nanojugend
- Neurons
- Neuropädagogik
- Nobel Faces
- Nobelpreisträgertreffen
- Panorama
- persona grata
- Plazeboalarm
- Primaklima
- Schule macht Zukunft
- Science meets Society
- ScienceBlogs Podcast - Wissenschaft zum Mitnehmen
- SciencePicture
- SocioKommunikativ
- Spielblog
- Stromtierchen
- Testblog
- Testnnf
- Testumgebung
- Tiefes Leben
- TwOpinion
- VDE MedTech
- Von Bits und Bytes
- weatherlog
- WeiterGen
- Wissen schafft Kommunikation
- Wissenschaft und Wiedervereinigung
- Wissenschaftsfeuilleton
- Zahlenbilder
- Zeittaucher
- zoon politikon
- Zukunftstechnologien
- [sic]
Archiv November 2011
30. November 2011
Mal wieder die böse, linke Wissenschaft ...
Kategorie: Naturwissenschaften·Politik · Kommentare: 65
Ein oder zwei Felder im kreationistischen Bullshit-Bingo dürfte der republikanische Präsidentschaftskandidaten-Kandidat Rick Santorum in der einen Minute schon vollgekriegt haben, die er hier über seine Forderung, auch Kreationismus an öffentlichen Schulen der USA (ja, Santorum ist ein ehemaliger Senator aus Pennsylvania, falls sich jemand gefragt hat) schwadronieren darf. Ich bin mir sicher, dass er im (hier wiedergegebenen) Rest dieser Ausführungen noch ein paar Felder mehr abhakt:
Autor: Jürgen Schönstein· 30.11.11 · 19:45 Uhr· 65 Kommentare
Die Anlagemanager und der Mega-Lottogewinn
Kategorie: Kultur · Kommentare: 22
Na sowas. Da hört man einerseits immer wieder, dass Lottospielen eine irrationale Tätigkeit sei, der nur ökonomisch Minderbegabte so etwas wie eine Gewinnerwartung beimessen können (wird daher regional auch Deppensteuer genannt) - und dann lese ich hier, dass drei Top-Kapitalmanager der Investmenfirma Belpointe Asset Management in Greenwich, Connecticut - darunter der Firmengründer Brandon Lacoff - den Powerball-Lottojackpot geknackt und 254 Millionen Dollar gewonnen haben. Klassischer Fall von WTF!?!
Autor: Jürgen Schönstein· 30.11.11 · 03:03 Uhr· 22 Kommentare
Lesetipp: "Pinkerismen" etc.
Kategorie: Geistes- & Sozialwissenschaften · Kommentare: 5
Eigentlich wollte ich mich heute wieder anderen Themen (als Blogger ebenso wie als Leser und Kommentator) widmen, aber die Coverstory der aktuellen ScienceTimes über Steven Pinker, Human Nature's Pathologist und die daneben gestellten Pinkerisms, will ich dann doch noch einmal als Lesetipp hier platzieren. Zum besseren Verständnis: Ich empfehle nicht nur Artikel, die ich selbst mit einem "hört, hört!" oder "Bravo!" quittieren würde, sondern auch solche, die mir das Blut in den Ohren rauschen lassen. Der hier empfohlene, geschrieben von Carl Zimmer, tut ein bisschen von beidem.
Autor: Jürgen Schönstein· 30.11.11 · 00:39 Uhr· 5 Kommentare
29. November 2011
Wann ist man ein Mann?
Kategorie: Politik · Kommentare: 178
Okay, ich geb's zu: Mit der Überschrift habe ich einen unfairen Grönemeyer-Köder ausgeworfen (und für alle, die andernfalls enttäuscht wären, hier ein Link). Eigentlich geht es eher um die Frage, was wir unter (typisch?) männlich beziehungsweise weiblich verstehen. Offenbar entzieht sich dies einer klaren Definition, wie ich aus den diversen Sexismus-Diskussionen auf ScienceBlogs, ganz aktuell hier und hier, lernen konnte. Denn obwohl unsere Sprache und unsere Biologie offenbar so etwas wie Geschlecht kennen (für erstere gilt eher das, was man im Englischen als "gender" bezeichnet und womit eher die soziale Geschlechterrolle umschrieben wird; zweiteres wäre "sex", also das biologische Geschlecht, das durch Gametengröße - die biologische Fortpflanzungs-Hardware - und Geschlechtschromosomen, also die genetische Software, bestimmbar ist), fängt sich jeder, der diese Unterscheidung (= Differenzierung) unwidersprochen akzeptiert, sofort verbale Prügel wegen Diskriminierung ein. Ich fürchte mal, auch nach diesem Post - vorausgesetzt, jemand liest mit - wird es wieder entsprechende - Klopper(eien) geben ...
Autor: Jürgen Schönstein· 29.11.11 · 03:22 Uhr· 178 Kommentare
28. November 2011
Brain-Drain: Ärzte über Grenzen
Kategorie: Kultur·Medizin · Kommentare: 11
Afrika braucht Ärzte: Hier leben mehr Menschen mit und sterben mehr Menschen an Aids als sonstwo auf der Welt. Afrika bildet Ärzte aus: Allein in Nigeria gibt es 21 medizinische Hochschulen. Doch Afrika verliert auch Ärzte in Massen, durch den so genannten Brain-Drain: Die Aussicht für ausgebildete Mediziner, in Ländern wie Kanada, Australien, Großbritannien und den USA erheblich besser bezahlte Positionen zu finden, ist einfach zu verlockend. Dass es diesen Brain-Drain gibt, ist schon seit Jahrzehnten bekannt; ein Paper, das (frei verfügbar) im British Medical Journal erschienen ist, hat nun auch mal den Versuch gemacht, den ökonomischen Schaden - der vermutlich noch weit hinter dem humanitären Schaden liegt, aber dafür den Vorteil hat, quantifizierbar und in einer für Politiker nachvollziehbaren Sprache beschreibbar zu sein - zu beziffern. Denn die Ausbildung der Medizinerinnen und Mediziner kostet Geld, und vor allem im Subsahara-Afrika wird diese Ausbiildung staatlich heftig subbventioniert. Doch den größten Profit dieser Medizinausbildung haben nicht die afrikanischen Gesellschaften, die dafür bezahlen, sondern die oben genannten Industrienationen, die sich enstprechende Ausbildungskosten sparen können.
Autor: Jürgen Schönstein· 28.11.11 · 06:25 Uhr· 11 Kommentare
23. November 2011
Riskantes Schneeschaufeln
Kategorie: Medizin·Umwelt · Kommentare: 22
Der November geht nun bald zu Ende, und das heißt, dass wir uns langsam auf Winter mit Eis und Schnee einstellen müssen. In unserem Treppenhaus steht schon die Schneeschippe bereit - aber vielleicht sollte ich auch vorsorglich mal ein EKG machen lassen? Das Schneeschaufelschwingen ist nämlich eine höchst riskante Tätigkeit, wie eine Gruppe von Kardiologinnen und Kardiologen am Kingston General Hospital der kanadischen Queen's University in diesem Paper (erschienen im aktuellen Clinical Research in Cardiology) noch einmal belegen konnte: Snow-shoveling and the risk of acute coronary syndromes .
Autor: Jürgen Schönstein· 23.11.11 · 21:13 Uhr· 22 Kommentare
Bravo, New York!
Kategorie: Umwelt · Kommentare: 8
Ich bin leidenschaftlicher Wahl-New Yorker, und daran ändert auch mein derzeitiger - und rein beruflich bedingter - Hauptwohnsitz Cambridge nichts (ist zwar be- und überschaulicher, aber halt auch ein wenig provinziell). Ohne unsere Wohnung in Manhattan hätten meine Familie und ich längst den Verstand, oder wenigstens ein gutes Stück Lebensfreude gewonnen verloren. Manche Umweltfreunde (zu denen ich mich im Allgemeinen - was nach dieser Einleitung manchen paradox erscheinen mag - auch zähle) scheinen sich immer wieder mal darüber erbosen, wie man in solchen stinkenden, Abgase produzierenden und Energie verbrauchenden Metropolen überhaupt mit ruhigem Ökogewissen leben kann. Nun, denen schleudere ich jetzt da perfekte Argument in Form einer Grafik hin, die ich aus dem Artikel The City Solution im aktuellen National Geographic geklaut habe (und da ScienceBlogs ja nun zur NatGeo-Organisation gehört, denke ich, dass ich damit durchkommen werde):![]()
Und ja, daraus ist tatsächlich erkennbar, dass selbst solche scheinbaren urbanen Höllen wie Sao Paulo, Beijing und eben meine Stadt New York umweltfreundlicher sind als das durchschnittliche Deutschland. Was ich zwar schon immer wusste glaubte, aber selbiges nun mit einer gewissen Genugtuung hier belegt sehe. Bravo, New York!
Autor: Jürgen Schönstein· 23.11.11 · 05:53 Uhr· 8 Kommentare
22. November 2011
Die kleine Welt ist nun noch kleiner
Kategorie: Kultur · Kommentare: 17
Vor mehr als 40 Jahren hatte der amerikanische Psychologe Stanley Milgram das Konzept entwickelt, dass jeder Mensch mit jedem anderen Menschen auf der Welt über maximal sechs Zwischenstufen verknüpft sei. Wobei mit "Zwischenstufen" so was wie "A kennt B, B kennt C" gemeint ist - B wäre dann die 1. Zwischenstufe für A und C. Im Diagramm sieht das etwa so aus:
Grafik: Daniel, via Wikimedia Commons
Autor: Jürgen Schönstein· 22.11.11 · 17:11 Uhr· 17 Kommentare
Was wäre gewesen, wenn ...?
Kategorie: Politik · Kommentare: 9
Heute (22.11.2011) vor 48 Jahren, um 12:30 Uhr Ortszeit, fielen auf der Dealey Plaza in Dallas drei Schüsse; zwei davon trafen den US-Präsidenten John F. Kennedy tödlich. Und die Welt war danach nicht mehr die gleiche ... oder doch? Als ich auf der Suche nach einem "Aufhänger" war, um diesem Jahrestag des Kennedy-Attentats zu gedenken, stieß ich auf die von mir bisher ignorierte Veröffentlichung von Stephen Kings neuestem Roman, 11/22/63 (sorry, ich bin kein Stephen-King-Fan), in dem es darum geht, dass ein Zeitreisender aus Maine versucht, das Kennedy-Attentat zu verhindern. Diese Bucherscheinung wiederum rief mir in Erinnerung, dass ich den Artikel Never Happened im New Yorker der vergangenen Woche über alt-history-Literatur noch gar nicht fertig gelesen hatte (und richtig, Kings Roman kommt darin auch vor). Und diese Story wiederum erinnerte mich daran, dass ich erst kürzlich in meinem Beitrag über die Mörderische Weltgeschichte auf eine alternativgeschichtliche Karte zur Balkanisierung Amerikas als Folge eines "anderen" Geschichtsverlaufs gestoßen war. Und ja, auch in meiner Wieder-Lektüre von Einstein's Dreams (deutscher Titel: Und immer wieder die Zeit), das von meinem Kollegen Alan Lightman geschrieben wurde wurde mir wieder klar, wie sehr auch dort mit dem "was wäre gewesen wenn" gearbeitet wird. Warum soll ich's dann nicht auch mal probieren dürfen?
Autor: Jürgen Schönstein· 22.11.11 · 04:39 Uhr· 9 Kommentare
21. November 2011
Selektive Wahrnehmung?
Kategorie: Umwelt · Kommentare: 20
Ich muss mich mal wieder für die kryptische Überschrift entschuldigen. Eigentlich wollte ich in diesem Beitrag auf die Geschichte eingehen, dass der japanische TV-Moderator Norikazu Otsuka, der nach dem japanischen Reaktorunglück demonstrativ vor laufender Kamera Lebensmittel aus der strahlenbelasteten Region (?) verzehrt hatte und nun an Leukämie erkrankt ist. Ich wollte dieser Story, über die ich hier bei FOCUS Online gestolpert war, doch ein bisschen näher auf den Grund gehen, da ich schon gerne gewusst hätte, ob und in welchen Mengen Otsuka tatsächlich radioaktiv verseuchte Speisen zu sich genommen hatte (nicht, dass sich das online einfach recherchieren ließ - aber manchmal wird ein Stunt ja schon als solcher entlarvt, ohne dass ene breite Öffentlichket davon erfährt). Und da bin ich erst mal bei einer Google-Suche* ganz verdutzt darauf gestoßen, dass dieses Thema praktisch nur von deutschsprachigenen Medien aufgegriffen wurde. Dazu muss ich betonen, dass meine Google-Suche so eingestellt ist, dass sie primär in englischsprachigen Quellen sucht (aber ich weiß nicht, ob diese Präferenz auch bei der verlinkten Suche erhalten bleibt). Und das macht mich erst mal zu stutzig, um der Sache weiter nachzugehen: Ist das wirklich ein Thema, das nur uns Deutsche interessiert? Oder ist da irgend etwas medial schief gelaufen?
* Da dieser Link nur die Suche, aber nicht die Resultate derselben "einfriert", kann sich inzwischen natürlich akut eine anderes (und internationalere) Google-Liste ergeben. Doch offenbar war die Nachricht an sich auch am späten Sonntagabend amerikanischer Ostküstenzeit (= kurz vor 5 Uhr früh in Europa) schon mehr als 24 Stunden "auf dem Markt" gewesen ...
Autor: Jürgen Schönstein· 21.11.11 · 04:53 Uhr· 20 Kommentare
19. November 2011
Zum Tag der Toilette
Kategorie: Technik·Umwelt · Kommentare: 7
Ja, in der Tat: Heute, am 19. November, ist der World Toilet Day (Danke an Lars Fischer für den Facebook-Hinweis). Und da ich - ach Du heilige Sch... - nichts passendes vorbereitet hatte, greife ich jetzt mal ins Klo Archiv und reposte einen älteren Text, der zeigt, dass diese menschlichste aller Infrastruktureinrichtungen durchaus ein paar wissenschaftliche und entwicklungspolitische Überlegungen wert ist. Wer sich sonst für Toilettenthemen interessiert, kann auch hier und hier noch was finden ...
--------------------
(Originalveröffentlichung am 18. Juni 2008)
Autor: Jürgen Schönstein· 19.11.11 · 07:11 Uhr· 7 Kommentare
20.000 Jahre - ein tödlicher "Augenblick" im geologischen Sinn
Kategorie: Naturwissenschaften · Kommentare: 14
Wer ein Science-Abo hat, der kann sich in der aktuellen (Online-)Ausgabe mal den Artikel Calibrating the End-Permian Mass Extinction anschauen. Ich hab' keines, und darum muss ich mich mit dieser Pressemitteilung des Massachusetts Institute of Technology (jawohl, das ist einer meiner Arbeitgeber) begnügen. Es geht darin um das bisher größte Artensterben auf der Erde, und das war nicht etwa das Ende der Dinosaurier vor etwa 65 Millionen Jahren, sondern das Ende des Erdzeitalters Perm, bei dem global etwa 90 Prozent aller Arten ausstarben, sowohl die terrestrischen (hier, laut Wikipedia, betraf es rund 75 Prozent aller Arten) als auch die maritimen (95 Prozent).
Autor: Jürgen Schönstein· 19.11.11 · 05:08 Uhr· 14 Kommentare
18. November 2011
Brief an Gaddafi: "... Ihre gehorsamsten Diener"
Kategorie: Politik · Kommentare: 5
Es ist immer wieder befriedigend, wenn man durch Zeitunglesen etwas hinzu lernt. Selbst wenn es nur die Erweiterung meines englischen Wortschatzes um den Begriff eleemosynary wäre, den ich in diesem Artikel der New York Times heute zum ersten Mal in meinen mehr als zwei Jahrzehnten in den USA gesehen oder gehört habe. Aber der Artikel dreht sich - natürlich - nicht um Wohltätigkeit und Almosen, im Gegenteil: Mit dem Zitat, in dem diese Vokabel auftaucht, rechtfertigt der 65-jährige US-Terrorspezialist Neil C. Livingstone, warum er und drei amerikanische Partner auf der Höhe der libyschen Revolte dem Diktator Muammar Gaddafi für zehn Millionen Dollar ihre Dienste angeboten hatten.
Autor: Jürgen Schönstein· 18.11.11 · 21:02 Uhr· 5 Kommentare
Eurokrise: "Deutschland ist schuld"
Kategorie: Politik · Kommentare: 44
Ich will keine Tradition aus dem freitäglichen Foreign-Affairs-Lesetipp machen, aber der Artikel Why Only Germany Can Fix the Euro über die Euro-Krise ist wieder mal lesenswert (womit ich nur meine: wert, dass man ihn liest - das ist nicht automatisch eine Zustimmung zu den Inhalten). Im Kern dreht er sich darum, dass Deutschland durch seine auf Währungsstabilität fixierte Politik die aktuelle Euro-Krise mitverursacht hat, aber sich seiner Rolle als führende Wirtschaftsmacht - und damit als Hauptverantwortlichem für die Rettung des Euro - nicht stellen will:
This complex of causes does however have a common root: Germany's failure to act as a responsible hegemon in Europe. It is not that Germany should be unseating democracies and enforcing deflation, as it has attempted to do by installing Papademos in Greece and Monti in Italy. Rather, it should be stabilizing the eurozone by providing a set of public goods that the institutions and policies of the region have singularly failed to supply.
Autor: Jürgen Schönstein· 18.11.11 · 20:04 Uhr· 44 Kommentare
17. November 2011
Wissenschaftler für Mickymaus?
Kategorie: Naturwissenschaften · Kommentare: 4
In meinem Beitrag darüber, dass Amerika auf einem gigantischen Berg von Schulden aus Studiendarlehen sitzt, wurde auch sinngemäß die Frage aufgeworfen, ob sich das den finanziell überhaupt jemals amortisieren könne. Individuell muss das wohl jeder für sich beziehungsweise seine inividuellen Karrerepläne durchrechnen; auch für die Frage, wieviele Schulden zu viel sind, hat jeder wohl seine eigenen Grenzwerte. Aber es ist in der Tat noch so, dass sich ein Studium zumindest in den USA finanziell (danke an Niels für diesen Hinweis) lohnt: Erstens ist die Arbeitslosigkeit unter Hochschulabsolventen (wobei man bedenken muss, dass ein Bachelor-Grad in den USA eher das Niveau eines deutschen Abiturs als eines echten Universitätsabschlusses hat) deutlich niedriger als im Durchschnitt, und zweitens steigen mit dem Ausbildungsiveau die Verdienstmöglichkeiten, wie folgende grafische Übersicht des amtlichen amerikanischen Bureau of Labor Statistics zeigt: ![]()
Autor: Jürgen Schönstein· 17.11.11 · 20:25 Uhr· 4 Kommentare
16. November 2011
Studium in den USA: Der Aufstieg zum Schuldenberg
Kategorie: Kultur·Politik · Kommentare: 13
605 Milliarden Dollar - das ist (Achtung, obligatorischer Ländervergleich!) fast genau das Doppelte des griechischen Bruttoinlandsprodukts für 2010. Und es ist die Summe, auf die sich allein die bisher noch ausstehenden, staatlich garantierten Studentendarlehen zu vergünstigten Sonderzinsen (also etwa vergleichbar dem Darlehen, das - zumindest zu meiner Zeit - nach dem Bundesausbildungsförderungsgesetz, kurz BAFöG, ewährt wurde) addiert haben. Wenn man noch die Privatdarlehen hinzu rechnet, die als weiteres Finanzierungsinstrument bemüht wurden, dann addiert sich die studienbedingte Schuldenlast der Amerikaner aktuell selbst nach vorsichtigen Schätzungen auf runde 830 Milliarden Dollar. Andere Zahlen klettern schon bedenklich nahe an die Billionengrenze (und damit, wenn wir bei Ländervergleichen bleiben wollen, schon an die wirtschaftliche Gesamtleistung der BeNeLux-Staaten) heran.
Autor: Jürgen Schönstein· 16.11.11 · 05:29 Uhr· 13 Kommentare
Sexverbot in Florida?
Kategorie: Naturwissenschaften·Politik · Kommentare: 7
Arbeitstiere, Gewohnheitstiere, tierisch gut Draufseiende, aufgepasst: In Florida müsst Ihr künftig sexuell enthaltsam leben. Wenn man den seit 1. Oktober in Kraft getreten Artikel 126 des Tierschutzgesetzes in Florida, der Sex mit Tieren verbietet (Originaltitel: An act relating to sexual activities involving animals; creating s. 828.126, F.S.; providing definitions; prohibiting knowing sexual conduct or sexual contact with an animal; prohibiting specified related activities; providing penalties; providing that the act does not apply to certain husbandry, conformation judging, and veterinary practices; providing an effective date), streng auslegt, dann ist Sex auch für Menschen verboten. Denn unter "animal" versteht man (ich zitiere hier mal die Encyclopedia Britannica) any of a group of multicellular eukaryotic organisms (i.e., as distinct from bacteria, their deoxyribonucleic acid, or DNA, is contained in a membrane-bound nucleus). Mehrzellige Eukaryoten - darunter fallen auch wir Menschen. Und wenn Sex mit mehrzelligen Eukaryoten in Florida verboten ist, dann hört der Spaß auch für Menschen auf. Wörtlich.
Autor: Jürgen Schönstein· 16.11.11 · 03:30 Uhr· 7 Kommentare
15. November 2011
Das Äh-häh?-Erlebnis
Kategorie: Politik · Kommentare: 22
Bei Primaklima wurde sehr anschaulich demonstriert, was passieren kann, wenn Kamera-Interviews manipulativ zurecht geschnitten werden. Hier wiederum kann man sehen was passiert, wenn ein Interview nicht geschnitten wird:
Autor: Jürgen Schönstein· 15.11.11 · 03:20 Uhr· 22 Kommentare
11. November 2011
Sollte die USA gegen iranische Atomanlagen vorgehen?
Kategorie: Politik · Kommentare: 25
Nebenan, bei zoon politikon, diskutiert Ali Arbia die Möglichkeiten und Wahrscheinlichkeiten eines israelischen Militärschlags gegen das iranische Nuklearprogramm, das einem neuen Bericht der Internationalen Atomenergie-Organisation IAEA nun doch nicht so friedlich ist, wie der Iran hartnäckig behauptet und wie die USA seit 2003 auch glauben wollten. Dem will ich noch eine weitere Variante hinzu fügen: die Möglichkeit, dass nicht Israel, sondern die USA durch einen Militärschlag das iranische Kern(waffen)problem ausradieren. Wie realistisch dieses Szenario ist, will ich gar ncht beurteilen (meine Hoffnung wäre, dass es möglichst unrealistisch ist). Aber in einem Beitrag für das Magazin Foreign Affairs erklären Eric S. Edelman (ein stellvertretender Verteidigungsminister unter George W. Bush, der Militärananalyst Andrew Krepinevitch und Evan B. Mongomery - alle drei stehen in Verbindung mit dem Center for Strategic and Budgetary Asessments - warum ein US-Schlag die bessere Lösung sei: Why Obama Should Take Out Iran's Nuclear Program - The Case for Striking Before It's Too Late.
Autor: Jürgen Schönstein· 11.11.11 · 22:26 Uhr· 25 Kommentare
Kindesmisshandlung aus Überzeugung
Kategorie: Politik · Kommentare: 192
Als ich vor einigen Tagen darüber schrieb, wie Körperstrafen bei Kindern zu mehr Unehrlichkeit führen, war ich noch sehr vorsichtig mit dem Hinweis gewesen, dass es einen Zusammenhang zwischen strenger christlicher Erziehung und der Neigung zu Züchtigungen geben könnte. Doch nachdem ich durch einen Facebook-Eintrag bei Skeptiker & Gläubige (mit Dank an Marcus Patschke) über diesen Artikel der Frankfurter Rundschau auf die Website und die Publikationen des Missionars-Ehepaars Michael und Debi Pearl gestoßen bin, die ihre Kirche in Tennessee ganz ohne Ironie No Greater Joy Ministries nennen - ja, seitdem bin ich mir ziemlicvh sicher, dass ie Zurückhaltung unangebracht war.
Autor: Jürgen Schönstein· 11.11.11 · 05:42 Uhr· 192 Kommentare
10. November 2011
Mörderische Weltgeschichte
Kategorie: Geistes- & Sozialwissenschaften·Kultur·Politik · Kommentare: 28
Sachlich-nüchterne Betrachtungen homizidaler Tendenzen und Handlungen sind ja eher die Domäne meines ScienceBlogs-Kollegen Cornelius Courts. Doch aus gegebenem Anlass (womit gemeint ist: weil ich es heute hier gelesen habe) will ich mich auch mal mit dem Thema befassen. Die Idee, mal ein globales Ranking der tödlichsten Ereignisse der Weltgeschichte zu erstellen und dies dann auch in Buchform zu publizieren, ist so makaber, dass es ein Wunder ist, dass sie bisher von niemandem umgesetzt wurde. Vielleicht ist es akademisch zu unappetitlich, oder methodisch zu vage - aber jedenfalls bleibt die Ehre, das erste umfassende Kompendium der Massenmorde und -Mörder in der menschlichen Geschichte verfasst zu haben, dem Archivar/Bibliothekar am Bundesgericht in Richmond (Virginia), Matthew White, überlassen. White ist zwar kein Akademiker, aber seine Sammlung von Gräueltaten hat akademische Ehren erreicht: Laut seinen Angaben (via New York Times, siehe oben) wurde seine Datensammlung in 377 veröffentlichten Büchern und 183 wissenschaftlichen Artikeln zitiert (durch Google Scholar finde ich auf Anhieb zwar nur 74, aber das mag auch daran liegen, dass ich zu enge Suchkriterien, wie beispielsweise die exakte Schreibweise seines Namens, vorgegeben habe). Derer werden es nun gewiss mehr werden: Sein mehr als 640 Seiten dickes Kompendium The Great Big Book of Horrible Things ist im amerikanischen W.W.Norton-Verlag erschienen (die britische Ausgabe trägt den Titel Atrocitology und wird von Canongate verlegt.
Autor: Jürgen Schönstein· 10.11.11 · 05:37 Uhr· 28 Kommentare
09. November 2011
"Dr. Livingstone, I presume?"
Kategorie: Kultur · Kommentare: 3
Es war einmal (ja, das wird wieder so ein Eintrag, in dem ich weit zurück in meine Kindheit blicke) eine Zeit, in der "Forscher" vor allem Reisende waren - Gelehrte ebenso wie Abenteurer oder Missionare*. Irgend welche alten Atlanten, die damals bei Großeltern oder auch in Schulbibliotheken noch herumlagen, enthielten tatsächlich noch Karten mit den sprichwörtlichen "weißen Flecken":
Namen wie Sven Hedin, der Afrikaforscher Georg Schweinfurth (dank seines Namens in meiner Heimatstadt noch lange nach seinem Tod sehr populär), der Machu-Picchu-Entdecker Hiram Bingham oder Sir Edmund Hillary waren schon Grundschulkindern meiner Generation vertraut, Thor Heyerdahl fast schon ein Popstar. Die Buchserie über Die Abenteuer der Weltentdeckung von Hans-Otto Meissner hatte einen prominenten Platz im Buchregal bei uns zuhause.
Und jener, in meiner Überschrift zitierte Satz, den Henry M. Stanley bei seiner Begegnung mit dem lange verschollen geglaubten Missionar und Afrikaforscher David Livingstone äußerte, war vermutlich einer der ersten englischen Sätze, die ich überhaupt irgendwo gelesen habe.*
Autor: Jürgen Schönstein· 09.11.11 · 04:53 Uhr· 3 Kommentare
06. November 2011
Was uns motiviert (kleiner Tipp: Geld allein tut's nicht)
Kategorie: Geistes- & Sozialwissenschaften · Kommentare: 22
Ich weiß nicht, ob jemand dieses Video hier schon mal gepostet hat. Und ich weiß auch nicht, wie korrekt die wissenschaftlichen Quellen hier zitiert und repräsentiert sind. Aber als Anregung zum sonntäglichen Nachdenken finde ich diesen Videobeitrag darüber, was uns motiviert (und ja, wie die Überschrift schon verrät: Geld ist nicht der alleinige Motivator - und bei überbezahlten "Leistungsträgern" führt es sogar eher zum Gegenteil), schon ganz gut:
Autor: Jürgen Schönstein· 06.11.11 · 05:03 Uhr· 22 Kommentare
05. November 2011
Wissenschaft und Technik: zu schwer, kein Spaß
Kategorie: Naturwissenschaften · Kommentare: 7
Es ist eine Sache, Schüler für ein Studium wissenschaftlich-technischer Fächer (die in den USA als STEM - Science, Technology, Engineering, Math - bezeichnet werden) zu begeistern. Es ist eine ganz andere Sache, diese dann als Studenten bei der Stange zu halten. Und genau daran scheint's in den USA (genauer gesagt: an den amerikanischen Colleges) zu fehlen: All die Schüler, die noch mit Begeisterung ihre Mittel- und Oberstufenexperimente und -Projekte in Erinnerung haben, werden hier mit so viel Theorie konfrontiert, dass ihnen allein schon dadurch die Lust vergeht. Hinzu kommt, dass die Prüfungsvoraussetzungen in den mathematisch-naturwissenschaftlichen Fächern (wo es absolut nichts nützt, wie eloquent die Antwort formuliert wurde, so lange sie falsch ist) härter sind - was die Sozial- und Geisteswissenschaften, relativ betrachtet, deutlich attraktiver macht: Zwischen 40 und 60 Prozent der Studentinnen und Studenten, die ein STEM-Studium beginnen, springen ab. Diese Zahl, ebenso wie die nachstehende Grafik, die den sinkenden Anteil der populärsten STEM-Fächer (Ingenieurswesen, Biologie und Computerwissenschaften) über die Jahrzehnte hinweg zeigt, stammen aus diesem Artikel in den New York Times, den ich hiermit zur Lektüre empfehle:
Why Science Majors Change Their Minds (It's Just So Darn Hard)
![]()
Autor: Jürgen Schönstein· 05.11.11 · 20:56 Uhr· 7 Kommentare
04. November 2011
Obdach für Bildungschancen
Kategorie: Kultur · Kommentare: 2
Ich komme gerade zurück von einem Vortrag meines Kollegen Alan Lightman über ein Projekt, das er vor etwa acht Jahren in Kambodscha gestartet hatte. Ein erstaunliches Projekt, über das ich gleich ein bisschen mehr verraten werde (der Titel sagt ja schon zumindest so viel: es geht dabei um Bildung, besser gesagt: die Chancen auf Bildung). Aber erst mal ein paar schnelle Worte über Alan selbst, der einigen vielleicht vom Namen her bekannt ist, aber eine kurze Vorstellung kann nie schaden. Dass ich ihn meinen Kollegen nenne, ist zwar absolut korrekt, wenn auch etwa in dem Sinn, in dem sich ein Aushilfsfahrer bei Microsoft als Kollege von Bill Gates bezeichnen könnte: Wir gehören zwar beide zum Lehrkörper des Programms für Writing and Humanistic Studies am Massachusetts Institute of Technology, aber ich bin ein Teilzeit-Dozent, während Alan, ein promovierter Physiker, einer der ersten Professoren dieses Programms war. Ehe er ans MIT kam, war er Astronomieprofessor an der Harvard-Universität. Und neben all dem ist er ein anerkannter Romanautor, am bekanntesten dürfte sein Buch Einstein's Dreams (deutscher Titel: Und immer wieder die Zeit) sein, das in rund 30 Sprachen übersetzt wurde.
Autor: Jürgen Schönstein· 04.11.11 · 05:04 Uhr· 2 Kommentare
02. November 2011
Jeans: Umweltschutz am A...
Kategorie: Umwelt · Kommentare: 21
Mannomann, da trage ich seit Jahrzehnten unbeirrt, tagein tagaus, jene blauen (und manchmal auch schwarzen) Baumwollhosen, die dank des fränkischen Auswanderer Löb Strauß unter dem verballhornten Ortsnamen Jeans die Welt erobert haben - und hatte doch keine Ahnung, dass ich damit ein wandelnder Wasserverschwender bin: Ein Paar Jeans verbraucht, von der Erzeugung der Baumwolle bis hin zum (gelegentlichen) Waschen, im Laufe seines Lebens mehr als 3000 Liter Wasser. Und mit etwa einem halben Dutzend Jeans im Schrank, bei einem Schwund von etwa einem Paar jährlich, habe ich also allein mit diesen scheinbar so schlichten Bein-und-A...-Hüllen im Lauf meines erwachsenen Lebens runde 100.000 Liter Wasser verbraucht. Damit lässt sich zwar keine Wüste bewässern, und manche Leute haben mehr Volumen in ihren privaten Swimmingpools - aber es ist, andererseits betrachtet, mehr als nötig gewesen wäre.
Autor: Jürgen Schönstein· 02.11.11 · 22:19 Uhr· 21 Kommentare
Die Welt existiert - auch ohne Higgs-Boson
Kategorie: Naturwissenschaften · Kommentare: 12
Weltuntergangs-Szenarien haben ja derzeit Konjunktur. Aber darüber sollte man nicht vergessen, auch einen drei Jahre alten - und ebenso folgenlos vergangenen - potenziellen Weltende-Alarm noch einmal zu würdigen: Im Sommer und Herbst 2008 schienen sich die Meldungen zu überschlagen, der Large Hadron Collider des CERN werde Schwarze Löcher produzieren, die dann in einem gigantischen Gulp die Welt verschlingen würden. Und ja, da hatten sich sogar Wissenschaftler warnend gemeldet, die man zu anderen Zeiten ohne zu zögern mit dem Prädikat "ernst zu nehmend" gewürdigt hätte ...
Autor: Jürgen Schönstein· 02.11.11 · 21:24 Uhr· 12 Kommentare
Top5
- Liebe Piraten, lasst uns endlich vernünftig miteinander reden!Astrodicticum Simplex· 14.05.2012
- Risikowahrnehmung: Wenn man vor den falschen Dingen Angst hatAstrodicticum Simplex· 20.05.2012
- Dr. h.c. im Sonderangebot für 39 Euro[sic]· 14.05.2012
- Pi auf dem Einrad!Astrodicticum Simplex· 20.05.2012
- Die Erde dreht sich nicht um die Sonne...Astrodicticum Simplex· 12.05.2012
Top5
- Liebe Piraten, lasst uns endlich vernünftig miteinander reden!Astrodicticum Simplex· 14.05.2012
- Klimaschmock des Monats Mai 2012Primaklima· 20.05.2012
- Gibt es ein "generisches Maskulinum"?Hier wohnen Drachen· 11.05.2012
- Die kalte Sonne von Vahrenholt/Lüning: Le Trend, c'est moi!Primaklima· 16.05.2012
- Risikowahrnehmung: Wenn man vor den falschen Dingen Angst hatAstrodicticum Simplex· 20.05.2012
Blogticker
- Geschenke!Hinterm Mond gleich links· 25.05.12
- Wenn die Sonne den Asteroiden schubstAstrodicticum Simplex· 25.05.12
- Topologie von Flächen CCXXIMathlog· 25.05.12
ScienceBlogs.com
- Doubt and other products: The National Toxicology Program's Report on Carcinogens, bad for whose business?by Elizabeth Grossman As it pursues its anti-regulatory agenda the ...The Pump Handle· 22.05.2012 · 16:39 Uhr
- Weekend Recap: My Annular Eclipse Expedition!A little more persistence a little more effort and what ...Starts With A Bang· 22.05.2012 · 00:11 Uhr
- Water, waterThis image has been going around the intertubes recently I ...A Few Things Ill Considered· 21.05.2012 · 22:59 Uhr
- To be or not to be? The Prevention and Public Health Fundby Kim Krisberg We will pay for this by taking ...The Pump Handle· 21.05.2012 · 15:19 Uhr
- An important revelation regarding Heartland Gate (global warming denialism)Peter Gleick has been cleared of faking a key memo ...Greg Laden's Blog· 21.05.2012 · 12:52 Uhr
