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Jürgen Schönstein ist Diplom-Geograph (TU München, 1984) aus Berufung und Journalist von Beruf. Nach rund zwei Jahrzehnten als "fester" Korrespondent für deutsche Publikationen in New York, arbeitet er nun als freier Journalist in Cambridge, Massachusetts - und wird damit auch weiterhin ein besonders waches Auge auf alles Neue aus Wissenschaft, Forschung und Technik halten. Daneben bringt er als Dozent am Massachusetts Institute of Technology (MIT) den Studenten das Schreiben bei.
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23.04.11 · 07:45 Uhr
Rätsel um Obamas Geburtsurkunde (oder: Ein Fall von kollektivem Realitätsverlust)
Kategorie: Politik · Kommentare: 54
Nicht jeder, der an die eine oder andere Verschwörungstheorie glaubt, muss deshalb gleich ein totaler Spinner sein. Dazu später mehr. Aber es gibt Verschwörungstheorien, die in sich selbst schon so absurd sind (unabhängig davon, wie viele Beweise zum Gegenteil es gibt), dass sie nur nach einer partiellen oder totalen Denkparalyse in den Bereich zwischen den Ohren eingedrungen sein können. Das jüngste und in seiner Dimension ebenso wie seiner Abstrusität frappierendste Beispiel ist die Debatte um Barack Obamas Geburt (das Thema hatte ich hier schon mal angeschnitten). Kurz zusammengefasst, behaupten die so genannten "Birther", dass Barak Obama nicht in Hawaii, also den USA, sondern in Wahrheit in Kenia zur Welt gekommen ist.
Wer aber nicht in den USA geboren wurde, darf nicht - egal, ob und wie lange er nun Staatsbürger ist oder nicht - zum Präsidenten gewählt werden:
No Person except a natural born Citizen, or a Citizen of the United States, at the time of the Adoption of this Constitution, shall be eligible to the Office of President; neither shall any person be eligible to that Office who shall not have attained to the Age of thirty five Years, and been fourteen Years a Resident within the United States.So steht's in Artikel 2, Abschnitt 1, Satz 5 der US-Verfassung: Ein "natural born Citizen" muss er sein, ein in den USA geborener Staatsbürger. Sieht man davon ab, dass die Klausel gezielt darauf hin geschrieben war, britische Monarchen von diesem Amt auszuschließen (die sicher eine faire Chance bei einer postkolonialen Präsidentschaftswahl gehabt hätten - schon damals spielte Geld eine enorme Rolle beim Wahlsieg, und nicht jeder Bewohner der ehemaligen Kolonien war auch ein "Revolutionär"; knapp 30 Prozent der wahlberechtigten Amerikaner dürften - siehe Wikipedia - "Loyalisten" gewesen sein, gegenüber etwa 40 Prozent "Revolutionären"), und heute selbst von konservativen Republikanern - die beispielsweise gerne einen Arnold Schwarzenegger im Weißen Haus gesehen hätten - als korrekturbedürftig erkannt wird: Wenn Obama in Kenia geboren wäre, dürfte er nicht Präsident sein.
So weit, so banal. Aber nun wird's irrational: Die angeblich nie vorgelegte Geburtsurkunde aus Hawaii ist längst publik, sie ist von den Behörden in Hawaii bestätigt, im Internet für jedermann einsehbar und, bitteschön, auch hier der Vollständigkeit wegen abgebildet. Daneben gibt es gleich zwei kleine, aber eindeutige Geburtsanzeigen, die in den beiden Tageszeitungen von Hawaii erschienen sind; auch diese beiden Dokumente, ebenfalls im Internet - und natürlich in den Zeitungsarchiven selbst - zu finden, werden hier abgebildet:![]()
![]()
Aber mal abgesehen von diesen Beweisen (die, wie jeder Verschwörungstheoretiker, der wenigstens etwas auf sich hält, selbstverständlich weiß, gefälscht sein müssen): Wenn ein kenianischer Austauschstudent - oder irgend welche Hintermänner desselben - bereits vor knapp fünf Jahrzehnten geplant hätte, dass sein Sohn aus einer Mischehe, aber ohne nennenswerte finanzielle Mittel, sich eines Tages den Einzug ins Weiße Haus erschleichen würde, hätte er ihm dann nicht wenigstens einen amerikanischer klingenden Namen geben sollen? Oder wenn Barack Obama Jr., der aktuelle Bewohner des Weißen Hauses, der Drahtzieher sein sollte, der all diese Dokumente nachträglich und perfide fälschen ließ: Hätte er sich dann nicht wenigstens Barry (sein Spitzname), oder besser gleich Michael oder John oder mit Vornamen und schon gar nicht Obama mit Nachnamen (Oberman wär' doch auch nicht schlecht gewesen) nennen sollen? Wenn es schon gelingt, eine Geburtsurkunde komplett zu fälschen, dann sollte doch wenigstens ein wählbarer Name drin sein, oder?
Na gut, so eine durchgeknallte "Birtherin" wie die gebürtige Moldavierin Orly Taitz (die bisher am lautesten und hartnäckigsten diese Theorie verfolgt hat) ist vielleicht schon mit so einer schlichten "wenn a, dann b"-Logik überfordert. Und das Käseblatt Globe (siehe Abbildung oben), das sich zum Kampfblatt der Birther-Bewegung entwickelt hat, war auch vorher schon noch nicht mal gut genug, um tote Fische drin einzuwickeln. Dass Donald Trump nun als letzter auf diesen Zug aufgesprungen ist, wie man eben diesem Globe entnehmen kann, ist ... naja, bei Trump ist alles immer nur ein populistischer Publicitystunt, Hauptsache geschmacklos, und Hauptsache schrill.
Aber halt: Populistisch? Glauben wirklich mehr als ein paar Spinner, dass die Obamas - oder wer auch immer - so dämlich-gerissen sein konnten, zwar umständlich eine Geburtsurkunde und einen Lebenslauf zu fälschen, aber dann nicht dran zu denken, dass der zweite Vorname "Hussein" spätestens seit 2001 in den USA ein schweres politisches Handicap war? Die erschreckende Antwort: Nur eine knappe Mehrheit der Amerikaner glaubt nicht, dass diese Verschwörungstheorie stimmt. Laut einer aktuellen Umfrage der New York Times und von CBS glauben nur 57 Prozent aller Amerikaner, dass Obama wirklich in den USA geboren wurde. 25 Prozent, also ein Viertel, sind sicher, dass er nicht auf amerikanischem Boden zur Welt kam, die restlichen 18 Prozent sagen sie wüssten es nicht. Unter Republikanern sind sogar 45 Prozent überzeugt, dass Obama kein gebürtiger Amerikaner ist und seine Geburtsurkunde folglich gefälscht sein muss. 45 Prozent einer Partei, die eine der beiden Kammern des Kongresses kontrolliert!
Wie ich eingangs schon geschrieben hatte: Nicht jede Verschwörungstheorie muss absurd sein. Es ist beispielsweise durchaus plausibel, dass unmittelbar nach dem Attentat auf John F. Kennedy in Dallas einiges vertuscht und verhuscht werden musste - immerhin hatte einer der besten Sicherheitsapparate der Welt fatal versagt, und das heißt beinahe zwingend, dass es Patzer und Pannen gegeben haben muss, für die niemand gerne den Kopf hinhalten wollte. Und wenn etwas aus Militärbeständen bei Roswell abgestürzt ist, braucht es keine fliegenden Untertassen von Außerirdischen, um zu erklären, warum die Sache hinterher totgeschwiegen und bereits gegebene Erklärungen dementiert wurden. Es genügt auch hier als Erklärung, dass eine Panne verschleiert werden sollte. Was nicht heißt, dass es diese "Verschwörungen" wirklich gab - aber sie wären konsistent mit dem Verhalten geheimnisbesessener Institutionen wie dem Militär, dem FBI, der CIA und was sonst noch in der nachrichtendienstlichen Buchstabensuppe herum schwimmt.
Aber dass jemand eine Geburtsurkunde nebst Zeitungsarchiven fingiert, dass jemand einen Lebenslauf fälscht, und dabei einen schwarzen Einwanderersohn aus geschiedener Ehe, mit islamischem Namen und ohne die politisch so unverzichtbaren Vermögenswerte "produziert", dem selbst vor dem 11. September 2001 niemand eine echte Chance auf den Einzug ins Weiße Haus gegeben hätte? Und dass daran ein Großteil der Amerikaner wirklich glaubt - das ist nur mit kollektivem Realitätsverlust zu erklären. Aber das ist eine andere Geschichte und soll ein andermal erzählt werden ...
Autor: Jürgen Schönstein· 54 Kommentare· Permalink· Trackback-URL
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Kommentare (54)
Die Schilderung ist nicht ganz richtig: Der Stand ist, dass Obama 2008 auf massiven öffentlichen Druck hin einen Neudruck (Laserprinter) der Geburtsurkunde, manche meinen eine Kurzform, vorgelegt hat, die 'Certification of Live Birth'
Was Misstrauen generierte, manche haben nämlich schon lieber das Original, der aktuelle Stand wird nach Kenntnis des Webbaeren hier zutreffend wiedergegeben:
http://en.wikipedia.org/wiki/Barack_Obama_citizenship_conspiracy_theories#Official_response
Man wird sich also bei diesem Thema unter Demokraten und Republikanern nur schlecht zusammen wärmen können, das Thema ist ein Zeichen für die Zerrissenheit des Landes, die sich im sozialdemokratischen, linken Handeln der Dems und dem entgegengesetzten Handeln (Wie soll man's nennen? - Marktgläubigkeit?, Freiheitlichkeit?. An den Einzelnen glaubend, nicht an die Masse?) der Reps äußert.
Diese Zerrissenheit des Landes nimmt zu - wer die Analyse der letzten Präsidentschaftswahlen gelesen hat, und betrachtet hat wer Obama gewählt hat und wer nicht, erkennt scharfe Grenzen zwischen den Bevölkerungsgruppen.
Negative schlechtgelaunte Analysen prognostizieren ein demographisch erklärbares baldiges Auseinanderbrechen der USA.
MFG
Dr. Webbaer
/// So steht's in Artikel 2, Abschnitt 1, Satz 5 der US-Verfassung: Ein "natural born Citizen" muss er sein, ein in den USA geborener Staatsbürger. ///
Das wäre eine "enge" Interpretation, die auf andere Präsidentschaftsbewerber keine Anwendung gefunden hat.
John McCain, der gegen Obama verloren hat, wurde nämlich nicht in den USA geboren, sondern in der Panamakanalzone. Barry Goldwater, republikanischer Kandidat von 1964, wurde im Arizona-Territorium geboren, drei Jahre bevor dieses zum US-Staat wurde. George W. Romney, geboren in Mexiko, bewarb sich 1968 bei den Republikanern um die Kandidatur. Lowell P. Weicker, Jr., geboren in Paris, ließ sich, als er mit dem Gedanken einer Kandidatur spielte, ein juristisches Gutachten erstellen, in dem ihm die Wählbarkeit bescheinigt wurde:
http://www.nytimes.com/2008/02/28/us/politics/28mccain.html
Ich hätte gedacht, "natural born" bedeutet: kein Kaiserschnitt, keine Reagenzglasbefruchtung…
Im Ernst: Ich habe bisher immer nur gelesen, daß der Präsident bereits als US-Bürger geboren sein muß und nicht erst später eingebürgert. Wäre das ansonsten nicht eine heftige Diskriminierung aller z.B. auf US-Stützpunkten geborenen US-Amerikaner?
@Roland
Hier liegt eine bewusste Diskriminierung vor, die vermutlich aus Sorge darüber entstanden ist, dass Loyalitätsprobleme entstünden, wenn es anders gehabthabt werden würde. - Historisch spielen hier die englischen und spanischen Kolonialisten eine Rolle. Lang, lang, ist's her...
In D hat man hier parallel das Problem mit der doppelten oder mehrfachen Staatsbürgerschaft, dass letztlich passiv vom Wahlrecht Gebrauch Nehmende, also Mandatsträger, nicht nationen- oder staatsgebundene Interessen vertreten könnten.
Es gibt in D also mehrere solche Fälle, aktuelles Beispiel Alexander Alvaro, der - Theoretisch! - mit seinen Forderungen staatsfremde Interessen vertreten könnte:
http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/interview/1439154/
http://de.wikipedia.org/wiki/Alexander_Alvaro
HTH
Dr. Webbaer
@Roland
Genau. Darüber, wie genau man diese Staatsbürgerschaft per Geburt erwirbt, gibt es in den USA auch lange Verfassungsdebatten; der 14. Verfassungszusatz, der u.a. auch das passive Wahlrecht regelt, ist hier großzügiger als der Artikel 2: Im 14. Amendment heißt es "born or naturalized" - also auch die nachträglich erworbene Staatsbürgerschaft genügt. Die Auslegung, dass Staatsbürgerschaft durch den Geburtsort (ius soli) definiert wird, ist allerdings nicht die allein gültige in den USA - aber sicher ist erst mal, dass dieses "Bodenrecht" das eindeutigste ist: Wer auf dem Territorium der USA (und das schließt übrigens auch Militärbasen, die Panamakanalzone und Nicht-Bundesstaaten wie Puerto Rico, Guam und die Bundeshauptstadt Washington, D.C. ein) geboren wurde, ist Amerikaner. Aber es gibt auch ein ius sanguinis, eine ererbte Staatsbürgerschaft, die bei Geburten im Ausland Anwendung findet. Zum Beispiel, wenn beide Eltern US-Staatsbürger waren. Oder wenn ein Elternteil bei Geburt die US-Staatsbürgerschaft hatte und mindestens zehn Jahre (bei Geburten nach 1986: fünf Jahre) in den USA gelebt hatte, die Hälfte dieser Zeit nach seinem/ihrem 14. Geburtstag - immer vorausgesetzt, dass diese Eltern verheiratet waren.@WB
Diese Abschrift der Geburtsurkunde ist nach allen Definitionen ein Original. Punktum. Die darin enthaltenen Daten und Angaben sind jene, die in den Akten der ausstellenden Behörde registriert sind - und es ist diese Registrierung, die den juristischen Vorgang ausmacht. Nicht die schriftliche Bestätigung desselben.
Dr. Webbaer·
23.04.11 · 18:22 Uhr
Auf den Punkt gebracht! - Dass die Abschrift das Original ist, fressen nicht alle in den Staaten.Warum macht Obama eigentlich nicht Tabula Rasa und klärt die hier beschriebenen offenen Fragen?
Die einzigen Fragen, die man in WBs Verweis findet , sind:
(Wie soll man's nennen? - Marktgläubigkeit?, Freiheitlichkeit?. An den Einzelnen glaubend, nicht an die Masse?) der Reps äußert.
Was soll Obama da klären?
@WB
Kennen Sie den Spruch "You can't prove a negative?" Obama hat ja alle Fragen beantwortet, indem er den hawaiianischen Behörden (!) gestattete, seine Geburtsurkunde - und das ist das Certificate of Live Birth, so heißt es halt in Hawaii - zu veröffentlichen. Wie gesagt, die zuständige Abteilung für Personenstatistik der Gesundheitsbehörde in Hawaii hat dieses Dokument herausgegeben und für jedermann einsichtig gemacht - und damit ausgeschlossen, dass jemand sagen kann, Obama halte vielleicht nur eine geschickte Fälschung in seinen Händen. Gerade dass sie eine amtliche Abschrift ist, macht diese Urkunde glaubwürdig. Andernfalls müsste ja die komplette Gesundheitsbehörde von Hawaii in ein irrwitziges Komplott verwickelt sein. Man stelle sich vor, wieviel Geld der oder die bekommen könnte, der/die den Beweis (der ja für Insider leicht zugänglich sein muss) erbringen würde, dass der amtliche Eintrag gefälscht ist - allein die Kohle, die Trump dafür spendieren würde. Und? Nichts! Mit der Geburtsurkunde ist bewiesen, dass er in Hawaii zur Welt kam. Aber nein, nun soll er noch beweisen, dass er nicht in Kenia, nicht in Indonesien oder womöglich noch irgend einem anderen Teil der Welt geboren wurde. Und dieses Negativum ist natürlich nicht zu beweisen. Es ist so simpel, wie es dumm ist: "Zeig' mir deine Geburtsurkunde" - "Hier ist sie." - "Das genügt mir nicht, ich will deine Geburtsurkunde sehen." - Hier ist sie, und noch die Geburtsanzeigen dazu." - "Das genügt mir nicht, ich will deine Geburtsurkunde sehen." - ad infinitum.
@Schönstein
Erklären Sie einfach mal das hier:
Ach so, noch etwas habe ich vergessen zu erwähnen: In den Jahren 2002 bis 2010, in die Obamas kometenhafter politischer Aufstieg fiel, hatte Hawaii eine republikanische Gouverneurin, Linda Lingle. Wenn die hawaiianischen Behörden also in das angebliche Komplott verwickelt waren (und nur die Behörden haben die Möglichkeit, die Geburtsakten zu fälschen, da sie die Originale kontrollieren), dann muss es ein republikanisches Komplott gewesen sein, denn nur die hatten die institutionelle Macht. Obama Teil einer republikanischen Verschwörung? Cui bono? *Kopfschüttel*
@WB
Was, bitteschön, soll ich hier erklären? Dass Hawaii die Papieraufzeichnungen abgeschafft und wie viele Behörden auf elektronische Datenspeicherung umgestiegen ist, in der Obamas Geburt am 4.8.1961 in Honolulu eindeutig erfasst ist? Dass diese Originalakten vermutlich - ich kenn's nur aus New York, wo ich selbst beim Office of Vital Statistics recherchieren musste - in irgend welchen Archiven liegen, weil für die praktischen Zwecke die Datei genügt? Dass es Gesetze über den Umgang mit sensiblen Daten gibt? Dass in Hawaii die Geburtsurkunde "Certificate of Live Birth" heißt? Dass niemand an Obamas Geburtsakte herumgedoktert hat? All das bestätigen bereits die zuständigen Personen - namentlich Fukino und Okubo. Was soll ich - oder sonst ein Außenseiter - hier noch erklären, wo nun wirklich alles klar gesgt ist?
@Schönstein
Es ist offensichtlich nicht "alles klar".
Deshalb fragte Dr. W weiter oben auch, warum Obama keine Tabula Rasa macht. Also warum nicht? [1]
Die Obama-Geburtsurkundenproblematik will Dr. W jetzt nicht mehr en detail aufbereiten, nur der Schilderung, dass auf der einen Seite die blöden Reps sitzen, die zu bösartig oder zu doof sind das Vorgefundene einfach zu glauben, war zu widersprechen.
MFG
Dr. Webbaer
[1] Wenn Sie in dem oben mitgelieferten Verweis ein wenig herumklicken, finden Sie bspw. "Health Department Director Chiyome Fukino said she and the registrar of vital statistics, Alvin Onaka, personally verified that the health department holds Obama's original birth certificate." - warum weist Obama nicht die Herausgabe des Originals an?
@WB
Damit Sie Ihre Englischkenntnisse nicht so anstrengen müssen, übersetze ich es Ihnen sogar: "Dieses Dokumente sind Eigentum des Staates, die für niemanden freigegeben werden können, nicht mal dem Präsidenten selbst, erklärt Joshua Wish, Sonderassistent des hawaiianischen Justizministeriums. Obama hätte das Recht, diese Unterlagen in Augenschein zu nehmen, wenn er persönlich ins Gesundheitsministerium käme, aber Original-Geburtsakten werden nie veröffentlicht, erklärte er."Spielen Sie Ihr Birther-Spiel doch bitte woanders. Es ist "alles klar". Eine amtliche Geburtsurkunde. Die einzige, die jeder andere Staatsbürger, der in Hawaii geboren ist, auch vorweisen könnte. Aber bitteschön: Wenn Sie meinem obigen Link - hier nochmal, der Einfachheit halber - gefolgt wären, dann hätten Sie folgende Information gefunden:
Und ja, es sind die blöden Reps, die darauf beharren. Und wenn Sie mich fragen: Jeder, der so tut, als ob hier "Fragen offen" sind, handelt blöde. Weil er/sie absichtlich bereits eindeutige Antworten (wie eindeutiger als eine Geburtsurkunde kann es noch sein? Hätten Sie einen besseren Beweis für Ihre amtliche Existenz vorzuweisen als eine Geburtsurkunde?) ignoriert - und diese Form der Ignoranz erfüllt wohl jede Definition von blöde. Aber bitte, jedem sein Pläsier.
@Schönstein
Lassen Sie mal die Unterstellungen, Dr. W ist kein "Birther" oder wie Sie das nennen.
Es erschließt sich aber partout nicht, warum Obama das Originaldokoment nicht zV stellt. - Sie verweisen jetzt auf eine Quelle, die aussagt, dass Obama jederzeit persönlich in Hawai die Original-Geburtsakten einsehen könnte, nun warum tut er's nicht und lässt sich dabei bspw. televisionieren oder sonstwie ablichten?
Die "Birther"-Bewegung wäre von einem Tag auf den anderen verschwunden...
MFG
Dr. Webbaer
@WEbbi
"Die "Birther"-Bewegung wäre von einem Tag auf den anderen verschwunden..."
Das glaubst du doch selber nicht, oder??
@WB
If it walks like a duck ... Sie spielen das Birther-Spiel, egal ob Sie's nun ernst meinen oder - wie Sie behaupten - im Sinne der Aufklärung. Nochmal (weil Bären offenbar ein bisserl langsamer in Hirnkasterl sind - was ich einem Menschen nie unterstellen würde): Das Certificate of Live Birth ist eine amtliche Abschrift jenes Dokumentes, das Obama Ihrer Ansicht nach vor irgend welchen Fotografen anstarren soll. Eine Abschrift, die von der zuständigen Behörde erstellt wurde. Wenn das nicht offiziell genug ist, warum soll dann ein Foto, dass selbst im besten Fall den Präsidenten selbstverständlich nur in irgend einem Büro zu irgend einem Zeitpunkt und beim Blick auf irgend ein Dokument zeigen könnte, plötzlich die Sache beilegen. Und nein, so fotografieren, dass man dabei das Original in seinen Händen sehen kann (was natürlich auch wieder per Photoshop gefälscht sein dürfte), ist nicht drin; nicht, weil Obama das nicht wollen würde, sondern weil - haben Sie's eben überlesen? - dies eine de facto Freigabe eines amtlichen Dokuments ist, das per gesetzlicher Regelung nicht freigegeben werden darf. Machen Sie doch mal den folgenden Versuch: gehen Sie in einer x-beliebige Behörde in Ihrer Nähe und fragen Sie, ob Sie vertrauliche Akten fotografieren dürfen. Selbst wenn sie ein Recht auf Akteneinsicht hätten, gäbe Ihnen das nicht automatisch das Recht, jene Akten auch zu kopieren. Und ja, das weiß ich aus Erfahrung, denn ich habe viele Stunden - vermutlich Tage und Wochen - meines mit Recherche erfüllten Lebens damit verbracht, eben aus solchen Akten (die Nixon-Tonbandabschriften im Amerikanischen Nationalarchiv fallen mir hier spontan ein) mühsam das Relevante per Hand abzuschreiben, da Reproduktionen jeglicher Art strengstens untersagt waren.Also, für den Bären-Hirnkasten noch einmal: Das Certificate of Live Birth ist das einzige und amtlichste Dokument, das diese Frage beantworten kann. Und damit ist diese Frage beantwortet. So wie Ihr Pass Ihr Nachweis Ihrer Staatsbürgerschaft ist. Nee, halt: Sie haben nur den Pass? Nicht das Orignal der Akte in dem Ort, wo Sie geboren wurden? Und zwar das Original vom Original, nicht eine amtliche Abschrift, bitteschön. Und Sie wollen also an der Grenze zu was auch immer Ihr Heimatland sein mag Einreise erlangen, obwohl Sie nur dieses absolut unglaubwürdige amtliche Pass-Dokument in Händen halten? Wo bitte ist Ihr über-amtlich skeptiker-beglaubigtes Foto, das Sie bei der persönlichen Inaugenscheinnahme Ihrer Original-Geburtsakte mit separater Skeptiker-Zertifizerung des darain gestochen scharf und in vollem Umfang in Ihren Händen zu erkennenden amtlich beglaubigten Originaldokuments zeigt? Denn das, jaaa DAS und NUR DAS wäre wenigstens ein nicht von vornherein zweifelhafter Nachweis Ihrer Staatsbürgerschaft. Also: Ehe Sie mir nicht dieses Fotodokument vorlegen, aus dem hervorgeht, dass es Sie überhaupt gibt, kann ich keine weiteren Fragen mehr beantworten. Sollte aber ganz einfach sein, das zu beschaffen, nicht wahr?
Thilo·
23.04.11 · 22:48 Uhr
(Milan Kundera, Das Buch der lächerlichen Liebe, Teil 7, Kapitel 9)@Thilo
Danke. Eine Diskussion zwischen einem der sich schon sehr geschickt blöd stellt und einem der sich sehr ernsthaft und aufrichtig bemüht ist kein hübscher Anblick. Statt mit einem schlechten Nachgeschmack geh ich jetzt dank Ihres schön gesetzten Zitats zufrieden schlafen.
Sehr geehrter Herr Schönstein,
Sie vergessen bei Ihrer Argumentation leider, dass Obama, nachdem er erst einmal Präsident der USA war, auf geheime Zeitreisetechnologie von Außerirdischen(?) zugreifen konnte und dadurch diese falschen Anzeigen in der damaligen Presse unterbringen konnte. Auch konnte dadurch diese "Geburtsurkunde" eingeschmuggelt werden.
Also, wenn schon Verschwörungen, dann bitte richtig.
Sup!
Ergänzend vielleicht noch, dass sich Neil Abercrombie, der neue Gouverneur Hawaiis im Wahlkampf auf die Klarstellung der Sache verpflichtet hat.
Die individuelle Geburtsdokumentation kann Abercrombie aber ohne "tangible interest" (greifbares Interesse) nicht öffentlich herausrücken, hierzu ist die Zustimmung des Betroffenen rechtlich vorgesehen:
http://en.wikipedia.org/wiki/Neil_Abercrombie#Governor_of_Hawaii
Von Interesse vielleicht auch:
http://www.staradvertiser.com/news/20110122_Governor_halts_Obama-birth_effort.html ("Hawaii's privacy laws have long barred the release of a certified birth certificate to anyone who does not have a tangible interest.")
http://www.staradvertiser.com/editorials/20110118_This_is_a_collaborative_endeavor.html
Dass man es hier mit einem "amtlichen Dokument, das per gesetzlicher Regelung nicht freigegeben werden darf" zu tun hat, so wie Herr Schönstein ein, zwei Kommentare weiter oben nahelegt, ist unrichtig; Obama kann "greifbares Interesse" geltend machen und die Herausgabe beauftragen.
HTH
Dr. Webbaer
Thilo·
24.04.11 · 01:41 Uhr
Ja, aber damit würde er sich verhalten wie jemand, der sich entkleidet, um zu beweisen, daß er keine Flossen hat und kein Fisch ist. Und genau darum (um diese öffentliche Zurschaustellung) geht es den "Birthern" offensichtlich.@WB
Versuchen wir's mal mit simpler Logik, auch wenn die nicht Ihre Stärke zu sein scheint: Entweder gibt das vom hawaiianischen Staat unter einer republikanischen Gouverneurin erneut herausgegebene Certificate of Live Birth korrekt wieder, was in der nicht veröffentlichten Akte steht - dass Obama am 4. August 1961, um 19:24, in der Stadt Honolulu auf der Insel Oahu, Hawaii zur Welt kam - dann braucht es all den Zirkus, den Sie so gerne sähen und für entscheidend erachten, überhaupt nicht. Oder aber es gibt eine Diskrepanz. Dann wäre aber die entscheidende Frage: Warum hat eine hawaiianische Behörde unter einer republikanischen Administration eine so grobe Urkundenfälschung begangen?
Aber all das ist doch von Birthern wie Sie - und Sie sind einer, auch wenn Sie's leugnen wollen, denn sie watscheln wie diese Birther-Enten, sehen aus wie die Birther-Enten, quaken wie die Birther-Enten, also sind Sie auch allem Anschein nach eine Birther-Ente (falls Sie mit dieser Metapher auch überfordert sind, finden Sie hier eine kleine Erläuterung) - gar nicht im Interesse der Wahrheitsfindung gemeint. Denn die Wahrheit ist längst bekannt. Es geht, wie Thilo richtig bemerkt hat, nur darum, den Präsidenten bloßzustellen. Und das hört nicht auf, selbst wenn er sich noch so weit - bildlich gesprochen - "entkleidet". Also lassen Sie das geheuchelte "Wahrheits"-Interesse, sagen Sie ehrlich, was Sie wollen - Sie wollen einfach nicht akzeptieren, dass ein Mann wie Obama eine solche Wahl zum Präsidenten der USA gewinnen konnte. Aber das ist Ihr Problem.
@Jürgen Schönstein
Halten wir einfach fest, dass Obama ein wie oben beschriebenes "greifbares Interesse" geltend machen könnte, so dass ihm die originalen Unterlagen zur Geburt zur Verfügung gestellt werden und in der Folge publiziert werden könnten.
Und hierzu besteht eben ein politischer Druck seitens der sog. Birther, die wohl zu beträchtlichen Teilen aus Republikanern bestehen und sich auch ein politisches Süppchen zu kochen wünschen.
Formal gesehen mag alles seine Richtigkeit haben, was Obama vorbringt, es ist eine rein politische Frage die bestehenden Zweifel auszuräumen.
Der Schreiber dieser Zeilen glaubt nicht an eine Geburt Obamas außerhalb des Raums, der ihn für die Präsidentschaft befähigen würde [1], ist also kein "Birther". Es wäre nett, lieber Herr Schönstein, wenn Sie das in Ihren Aussagen berücksichtigen könnten, Unterstellungen schätzen Sie selbst bekanntlich auch nicht sonderlich. - Das und nichts anderes ist Dr. Webbaers Logik. [2]
Soweit dann wohl alles geklärt zu diesem lustigen Thema, Frohe Ostern!
MFG
Dr. Webbaer
PS: Warum also macht Obama keine Tabula Rasa?
[1] Es könnte andere Motive für das Zurückhalten geben, aber das ist nackter Spekulatius. :-)
[2] klar, die "Anti-Birther" haben eine andere, Whoopi Goldberg sollten Sie mal zu diesem Thema lesen, uijuijuijuijuijujui...
Es ist schon grotesk, daß solche Forderungen ausgerechnet von jemandem aufgestellt werden, der sich seit Monaten(!) beharrlich weigert, uns das Original seiner Promotionsurkunde vorzulegen (und seine Beiträge aber trotzdem immer weiter mit 'Dr. Webbär' unterschreibt). Wie war das mit dem Splitter und dem Balken?
Herr Küssner
Dr. Webbaer hat keine Forderungen aufgestellt, sondern nur hinterfragt, warum Obama durch Beibringung der von den "Birthern" politisch geforderten Unterlagen dem Birther-Treiben kein Ende setzt.
Zudem steht auf der von Ihnen gewünschten Urkunde nicht der Name "Webbaer". - Wenn Sie eine Identitätsnennung wünschen, so müssen Sie enttäuscht bleiben, gerade Sie, der die Tendenz hat missliebige Gegenrede in den Bereich des Rechtsradikalismus zu rücken. Dass Sie das offen unter Namensnennung tun, wird Ihnen auch nicht helfen. - Hmm, mal österlich und unter Freunden, ist es eine Idee mal ein wenig freundlicher und lockerer zu werden in diesen Mini-Debatten?
MFG
Dr. Webbaer
Dr.habil.Kuessner hat keine Forderungen aufgestellt, sondern nur hinterfragt, warum Webbär durch Beibringung der von den Bloggern politisch geforderten Unterlagen dem Blogger-Treiben kein Ende setzt.
@Thilo Küssner
Haha, Sie sind "Titler", geben Sie's zu. Privatdozent san's net, gell, aber die Habilitation war erfolgreich, geht doch!
Ob das öffentliche Interesse jetzt eine Titler-Bewegung motivieren darf, sei dahingestellt, hinterfragen Sie aber ruhig, Frohe Ostern!
Also, lassen wir's mal dabei, die nächste Wahlrunde wird das Obama-Thema dann sicherlich wieder hochkochen lassen.
MFG
Dr. Webbaer (der sich jetzt langsam ausklinkt)
Nachtrag:
Sie sind PD, SR.
Frohe Ostern noch einmal!
MFG
Dr. Webbaer
Lassen Sie mal die Unterstellungen, Dr. K ist kein "Titler" oder wie Sie das nennen.
Es erschließt sich aber partout nicht, warum Dr.Webbär das Originaldokoment nicht zV stellt. - Sie verweisen jetzt auf eine Quelle, die aussagt, dass Webbär jederzeit persönlich in Hawai die Original-Promotionsakten einsehen könnte, nun warum tut er's nicht und lässt sich dabei bspw. televisionieren oder sonstwie ablichten?
Die "Titler"-Bewegung wäre von einem Tag auf den anderen verschwunden...
@Thilo Küssner:
LOL, vielleicht weil Dr. W hier nur ein kleines kommentierendes Würstchen ist, nicht Ihr Präsident, anonym auftritt und aus reinem Selbstschutz [1] vor der Namensnennung zurückschreckt?MFG
Dr. Webbaer
[1] Dr Webbaer verweist an dieser Stelle gerne auf den "spekulativen" Blogeintrag, den Herr Küssner mittlerweile fortlaufend auf seinem Namen verlinkt - der geneigte und freundliche Leser möge auf das "Sb" bei Herrn Thilo Küssner klicken oder alternativ hier - und der zeigt wie eine harmlose kleine Diskussion seitens des genannten Inhaltemeisters, der zuvor auf das Beste beraten worden ist, in einer Diffamierung zum Holocaustleugner endet.
Die Schilderung ist nicht ganz richtig: Der Stand ist, dass Webbär auf massiven öffentlichen Druck hin einen Neudruck (Laserprinter) der Promotionsurkunde, manche meinen eine Kurzform, vorgelegt hat, die 'Certification of Live Dissertation'
Was Misstrauen generierte, manche haben nämlich schon lieber das Original
Hey, Leute, wenn ich Obama wäre und einen Namen hätte, der so ähnlich, wie "Osama" klingt - man muss ja nur einen Buch=staben austauschen - dann wäre es doch wirklich das Beste, was mir passieren könnte, wenn plötzlich meine echte Geburtsurkunde auftauchte, voller Fett-, Bier- und Teeflecken aus Kenia (wo es keine Geburtsurkunden gibt, nur Oma, die gar nicht Obamas Oma ist (außer für den penetranten Spiegel) kann sich an alles erinnern, was niemals passierte ... also ich würde nur schauen, daß ich irgendwie mit den Kennedy-Killern zurechtkäme, und ansonsten wär´s supergut, den Job schnellstmöglich abzugeben an irgendeinen Whity, mit dessen Geburtsurkunde sich die Leute gern den Hintern putzen könnten ... habt ihr sonst noch irgendwelche Probleme?
> habt ihr sonst noch irgendwelche Probleme?
ja,
1. wie kann man den Müll, den Du da abgesondert hast schnellstmöglich entsorgen.
2. Wie kann kann man NochNFlo überreden, Dich in die nächstbeste Landesklink einzuweisen (Brechgefahr beim Lesen Deiner Kommentare oder so)
Jetzt verbreitet der Webbär seine Thesen hier: http://www.scienceblogs.de/geograffitico/2011/04/glauben-nur-spinner-an-verschworungstheorien.php#comment205420 (letzter Absatz des Kommentars, allerdings jetzt mit der entgegengesetzten Schlußfolgerung, nämlich daß die Birther-Bewegung nicht verschwinden würde, also die entgegengesetzte These wie oben)
Ich kann dazu nur sagen: und ganz am Rande hierzu noch: "Und darum kann Webbär, so sehr er sich auch bemüht, gar keine Beweise erbringen, die den festen Glauben derer erschüttern würden, die es einfach immer noch nicht fassen können, dass Webbär Doktor ist." - Webbüär (und nur er) könnte unter Verweis auf ein greifbares Interesse ("tangible interest") die Originalunterlagen anfordern (looky here) und publizieren. Ob das dann auch die letzten "Titler" zufriedenstellt, steht auf einem anderen Blatt. Vermutlich nicht, LOL.
Webbaer:
"Was eine bösartige Verleumdung ist. Dr. W hat dieses Thema nie vorgebracht, schämen Sie sich für diesen Vorhalt! - Auf den Hinweis Nele's ist schnell reagiert worden, von einer Belastung des Webverweises war Dr. W nichts bekannt.
Und wenn Sie schon dabei sind, sich zu schämen, dann schämen Sie sich auch gleich für Beiträge wie diese, die Ihre Duldung finden:
http://www.scienceblogs.de/mathlog/2011/02/liebe-bild-wie-liest-man-261223-faxe.php#comment187707
http://www.scienceblogs.de/mathlog/2011/02/liebe-bild-wie-liest-man-261223-faxe.php#comment187708
(wie die aufeinanderfolgenden IDs sehr klar nahelegen vom gleichen Verfasser)
Empörte Grüße!
Dr. W"
Thilo:
"Was ist mit den beiden Kommentaren nicht in Ordnung? Haben Sie sie überhaupt gelesen? Die am Ende der Kommentare verlinkte Seite liefert Argumente GEGEN Geschichtsrevisionismus."
"Die spezifische Verdampfungswärmemenge auf die Gefäßoberfläche bezogen beträgt somit 6878000 J/m²."
"alpha beträgt bei Raumtemperatur für ein Gefäß entsprechend der typischen Abmessung dieses Zyklon B Behälters etwa 10 J/sm²K bzw. 10 W/m²K. "
"5. Die typischen Tötungszeiten sind bestens bezeugt und lagen im Bereich von 2-3 Minuten, wie vom Lagerarzt Horst Fischer bezeugt wurde, der die Vergasungen leitete."
"Temperaturdifferenz = Verdampfungswärmezufuhr / ( alpha * Verdampfungszeit )
Die Gaskammertemperatur beträgt dann 26°C + Temperaturdifferenz."
Temperaturdifferenz = 6878000 J/m² / ( 10 J/sm²K * 120 s) = 5732 K
Die Gaskammertemperatur beträgt dann 26°C + 5731 K = 5758 °C ???
"Mit obiger Formel läßt sich leicht beweisen, daß sämtliche Zeugenaussagen korrekt sind. Es kann immer eine Gaskammertemperatur gefunden werden, welche der jeweiligen bezeugten Tötungszeit genügt.
http://www.h-ref.de/tricks/ "
Kommastelle?
@paule
Dieser Kommentar ist wohl im falschen Blog gelandet. Hier ergibt er jedenfalls absolut keinen Sinn.
Doch, ich bezog mich auf das "hier" Dr. Webbaer· 24.04.11 · 14:08 Uhr:
"[1] Dr Webbaer verweist an dieser Stelle gerne auf den "spekulativen" Blogeintrag, den Herr Küssner mittlerweile fortlaufend auf seinem Namen verlinkt - der geneigte und freundliche Leser möge auf das "Sb" bei Herrn Thilo Küssner klicken oder alternativ hier - und der zeigt wie eine harmlose kleine Diskussion seitens des genannten Inhaltemeisters, der zuvor auf das Beste beraten worden ist, in einer Diffamierung zum Holocaustleugner"
@ paule:
Das ist doch offenkundiger Unfug. Es geht um die Diskussion auf http://www.scienceblogs.de/mathlog/2011/02/liebe-bild-wie-liest-man-261223-faxe.php und der Webbär war dort nur von Diskussionsteilnehmern kritisiert worden, weil er eine Chronologiekritik-Seite verlinkt und von den 'doitschen' scienceblogs gesprochen hatte.
Das vermeintlich Unmögliche wird doch noch wahr: White House releases Long Form Birth Certificate. Es ging also doch. Ob die Debatten damit nun wohl endlich ein Ende haben...?
(Ich vermute ja eher nicht)
@christian
Ist ja nur eine Kopie und daher b) von irgendwelchen Bösen gefälscht worden.
@michael
Genau! Denn das war ja schon das Argument beim Certificate of Live Birth: Ist "nur" eine Abschrift.
@Christian
Ein Blick in die Kommetare auf der Veröffentlichungsseite genügt, um die Antwort zu finden: Natürlich nicht!Heh. Trump To Obama: Now Release Your College Records. Dog and pony show.
Merkel weiß schon, warum sie auf vergleichbare Behauptungen (sie hätte in Moskau studiert etc.) nie antwortet. Das hätte Obama auch so machen sollen.
http://www.bostonherald.com/news/us_politics/view.bg?articleid=1333628&format=&page=2&listingType=politics
@Jürgen Schönstein
Diesmal ist es das fotografierte Original.:-)
Dr. W rät an dieser Stelle gerne en passant gelegentlich diese Website aufzurufen:
http://www.whitehouse.gov/blog/2011/04/27/president-obamas-long-form-birth-certificate
Interessant vielleicht auch wie genau der Vorgang von Obama angestoßen/beauftragt worden ist:
http://www.whitehouse.gov/sites/default/files/rss_viewer/birth-certificate-correspondence.pdf
Tja, wie kann man den Vorgang konzeptionell zusammenfassen? Reicht hier ein "Der Klügere gibt nach?" oder ist dieses soziale Konzept des Sich-Beugens, wenn es nicht sein muss vielleicht schon namentlich bekannt?
Wir begegnen Vorgängen wie diesen immer wieder, nehmen wir bspw. die eifersüchtige Ehefrau, die weiß, dass man einen auswärtigen WE-Termin wahrzunehmen hatte, aber neben einem bereits vorhandenen Beleg noch weitere fordert, LOL, oder den misstrauischen Arbeitgeber, der neben den formal benötigten Belegen zu einem Vorgang/Projekt auf einmal Belege/Projektmappen nachfordert und nur schwierig nachvollziehbare "Wünsche" äußert. Oder den Partner bei der Abrechnung, der noch dies und das wünscht - und man weiß oder ahnt: Der ist einfach nur unangebracht skeptisch!
Und so ist es eben auch in der Politik...
MFG
Dr. Webbaer
LOL, alles klar.
Wir warten übrigens immer noch auf Ihre Promotionsurkunde. (Wir sind auch nur skeptisch :-))
Ist das nun das Ende der 'Birthers'? Aber nicht doch:
Wahrhaft Musterbeispiele des aufgeklärten Skeptizismus. Kann sich die GWUP ruhig mal ne Scheibe von abschneiden.
"RELEASE THE LONG-FORM KODAK NEGATIVES!"
lulz:
@Redfox
Liest sich wie ein Rückzugsgefecht normalerweise beschrieben wird.
Amis stehen nicht so auf Rückzugsgefechte im "Sorry"-Tonfall, die stellen sich eher auf die Seite der Gewinner - etwas flach zusammengefasst.
D.h. Obama hat (endlich) das Richtige getan.
MFG
Dr. Webbaer
Warum so ein Hokus Pokus um die Geburtsurkunde gemacht wird?
http://www.scribd.com/doc/54066165/Barack-Hussien-Obama-Birth-Certificate-
April-25-2011
Das Krankenhaus firmiert erst seit 1978 unter diesem Namen. 1961 hieß es Kauikeolani.
Sagt wer?
http://nicedeb.wordpress.com/2011/04/28/yes-there-was-a-kapiolani-maternity-gynecological-hospital-in-1961/
ich hab jetzt nicht alles gelesen, daher stell ich jetzt mal die frage:
wo besteht für einen europäer die relevanz ob barack obama wirklich in den usa geboren wurde?
hat es irgendeinen einfluss auf das persönliche wohlergehen, die eigene zukunft seine kinder ob die geburtsurkunde gefälscht ist oder nicht?
lehne ich mich weit aus dem fenster hinaus wenn ich bei dieser diskussion einen latenten rassismus vermute?