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Jürgen Schönstein ist Diplom-Geograph (TU München, 1984) aus Berufung und Journalist von Beruf. Nach rund zwei Jahrzehnten als "fester" Korrespondent für deutsche Publikationen in New York, arbeitet er nun als freier Journalist in Cambridge, Massachusetts - und wird damit auch weiterhin ein besonders waches Auge auf alles Neue aus Wissenschaft, Forschung und Technik halten. Daneben bringt er als Dozent am Massachusetts Institute of Technology (MIT) den Studenten das Schreiben bei.
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19.04.11 · 04:50 Uhr
Da bläst er!
Kategorie: Umwelt · Kommentare: 10
Finnwal vor der Küste von Provincetown, Cape Cod (Massachusetts)
Ein bisschen wackelig und kurz, zugegeben - es ist gar nicht so leicht, mit einer Flipcam den richtigen Moment zu erwischen. Und die ca. 20 Atlantischen Nordkaper, die wir auf diesem Ausflug sahen, mussten aus Artenschutzgründen in größerer Distanz (ca. 400 bis 500 Meter) gehalten werden. Nix mit Video bei solchen Entfernungen (und die Fotos brauchen ein paar Tage - da bin ich noch ganz altmodisch, mit 35-mm-Film). Aber es ist schon merkwürdig zu wissen, dass man innerhalb einer Stunde, auf vielleicht einer Quadratseemeile, runde fünf Prozent der gesamten überlebenden Population von Eubalaena glacialis gesehen hat ...
Autor: Jürgen Schönstein· 10 Kommentare· Permalink· Trackback-URL
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Kommentare (10)
Also für aus der hohlen Hand ist der clip doch ok.
Allerdings gehe ich davon aus, daß nicht die Wale, sondern deren Beobachter auf Abstand gehalten wurden ;-)
@rolak
Bewegung (und damit auch die Abstandshalterei) ist ja immer relativ ... ;-)
Dieses passive auf-Abstand-halten fiel mir etwas zu spät ein und somit ward die Relativität unkorrigierbar (doch offensichtlich kommentierbar) erweitert: Eine relativ unpassende Anmerkung meinerseits...
Passt schon!
ist doch eigentlich ganz gut geworden das video... für ein oscar reicht es zwar nicht aber das muss es ja nicht... es geht doch um konservierung einiger erinnerungen und dafür ist es doch ok ;)
Na klar, ist ja nichts passiert, Jürgen.
Ich sähe bei so einer Tour wahrscheinlich ein wenig wie das FSM aus, da ich dazu neige, verlierbare Dinge (angefangen mit der Brille) an mir bzw meiner Kleidung festzubinden :-)
Auf einer der letzten Kanutouren ist Poseidon (gilt der auch für Flüsse?) allerdings trotzdem (psychologisch vielleicht: deswegen) wieder mal ein artefaktisches Opfer gebracht worden.
Sag ich doch, nihil jie.
bin gespannt auf die fotos, wür die mal näher sehen...
@rolak
Nee, der hat nur die maritime Franchise abgekriegt. Für Flüsse gibt es eigene Gottheiten.@nihil jie
Danke fürs Verständnis. Das Schwierigste bei so einer Tour ist, die Kamera endlich mal zur Seite zu legen (oder in die Tasche zu stecken). Denn sonst verpasst man die wirklich besten Momente. Als einer der Wale beispielsweise zu springen begann - so gerne ich das im Bild festgehalten hätte, aber da man nie weiß, wann und wo er/sie das wieder tut (es bleibt selten bei einem Mal), würde man es vermutlich verpassen, weil das Blickfeld des Suchers einfach zu klein ist. Und ja: Erinnerungsstütze ist gut, aber nur, wenn man auch wirklich Erinnerungen hat.
hmmm, wenn mich die Erinnerung nicht täuscht, war es noch nicht Rhenus, sondern -äh- seine nicht ganz so entfernte Cousine Victoria, die fesche Nixe.
Zu der Erinnerungsstütze - da gab es einen recht verstörenden Film, der einen Vorschlag dazu hatte. Gruselig...
@Jürgen Schönstein
also einfach ist so etwas sicherlich nicht... nicht umsonnst legen sich manche tier-filmer oder bilogen tage lang auf die lauer um ein paar gute bilder zu bekommen oder ein exemplar eines ihrer leblinge zu gesicht zu bekommen :) ich habe auch einige interessante dinge in meinem leben gesehen und manchmal dachte ich mir auch "schade dass du keine kamera bei dir hast". meine letzte beobachtung liegt auch nicht soo weit zurück... ich habe letzten sommer im Polen zb. eine sehr lustige szene beobachten können... da wurde ein mittelgrosser hund von mehreren gänsen in schach gehalten :) nicht nur dass sie sich wehrten... nein... sie jagten ihm noch hinterher durch den hof und pi sackten ihn dabei ordentlich. der hund wirkte sichtlich verwirrt und verängstigt. es war schon ein ziemlich interessantes schauspiel ;) aber man hat da meistens doch nichts mit um wenigstens mal ein paar fotos zu schiessen. ich habs auch nicht so mit dem fotografieren oder filmen... leider. ich besitze nicht mal eine kamera.