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Jürgen Schönstein ist Diplom-Geograph (TU München, 1984) aus Berufung und Journalist von Beruf. Nach rund zwei Jahrzehnten als "fester" Korrespondent für deutsche Publikationen in New York, arbeitet er nun als freier Journalist in Cambridge, Massachusetts - und wird damit auch weiterhin ein besonders waches Auge auf alles Neue aus Wissenschaft, Forschung und Technik halten. Daneben bringt er als Dozent am Massachusetts Institute of Technology (MIT) den Studenten das Schreiben bei.
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Archiv Dezember 2008
24. Dezember 2008
Frohes Fest, und ein gutes Neues ...
Kategorie: Umwelt
... Jahr, meine ich. Von mir wird es bis zu den ersten Tagen im Jahr 2009 hier voraussichtlich nichts Neues zu lesen geben, da ich mir einen Kurzurlaub in Arizona gönne - wo es um diese Jahreszeit auch saukalt sein kann, falls jemand neidisch zu werden droht. Als Geograph freue ich mich darauf, meinem Sohn solche Sachen wie den Meteor Crater, den Versteinerten Wald und natürlich den Grand Canyon zeigen zu können. Und zu wissen, dass ich selbst auch mit neuen Eindrücken heimkehren werde, da ich erstmals die Chance bekomme, diese Orte mit den Augen eines Neunjährigen zu sehen.
Bis zum nächsten Jahr also ... allen Sciencebloggern, Kommentatoren und "Zaungästen" frohe Weihnachten, und einen guten Start für das Jahr 2009!
Autor: Jürgen Schönstein· 24.12.08 · 21:41 Uhr· 0 Kommentare
22. Dezember 2008
Der Weihnachtsmann im NORAD-Visier
Kategorie: Naturwissenschaften·Technik
Angeblich durch einen Zufall wurde mehr als einem halben Jahrhundert das US-Luft- und Weltraum-Verteidigungskommando NORAD dazu inspiriert, den Weihnachtsmann auf seinem Schlittenflug zu orten*. Und wenn das Militär schon mal einen Sinn von Humor (oder sogar Sensilbilität gegenüber kindlichen Gefühlen) zeigt, dann sollte man das auch honorieren. Zum Beispiel mit dem Hinweis auf die entsprechende NORAD-Seite, die "das schnellste Ding auf der Erde" verfolgt und die es sogar in deutscher Sprache gibt.
*Was kein Versuch sein soll, hier die Existenz des Weihnachtsmannes in irgend einer Form wissenschaftlich zu begründen. Wer Kinder hat, wird das verstehen. Wer nicht, dem sei folgender, klassisch gewordener Zeitungsartikel als Lektüre zu empfehlen: "Yes, Virginia, there is a Santa Claus". Frohe Weihnachten, oder was auch immer man als Jahresend-Festlichkeit begehen möchte!
Autor: Jürgen Schönstein· 22.12.08 · 17:04 Uhr· 0 Kommentare
20. Dezember 2008
Was ist sexy an "Stille Nacht"?
Kategorie: Kultur·Naturwissenschaften
Wenn Vögel singen, dann geht es meistens nur um eines - um Sex. Und vielleicht auch noch ums Behaupten eines Territoriums, was aber oft mit sexuellen Intentionen gekoppelt ist. Wie das bei kalifornischen Singammern oder auch den Zaunkönigen im Regenwald von Costa Rica funktioniert, hat die Verhaltensbiologin Sandra Vehrencamp von der New Yorker Cornell University offenbar schon ganz gut erforscht. Doch warum singen oder musizieren wir Menschen? Auch aus sexuellen Motiven? Aber was, bitteschön, wäre denn sexy an all dem Weihnachtsgedudel, das uns in dieser Jahreszeit unausweichlich umgibt?
Autor: Jürgen Schönstein· 20.12.08 · 01:17 Uhr· 0 Kommentare
18. Dezember 2008
42 Mio. Dollar und eine Riesengarage
Kategorie: Naturwissenschaften·Technik · Kommentare: 1
... sollte mitbringen, wer sich um eines der drei verbliebenen Nasa-Spaceshuttles bewerben will, die im Jahr 2010 außer Dienst gestellt werden. Die Nasa sammelt zwar derzeit noch Vorschläge ein, was sie in knapp zwei Jahren mit den dann ausrangierten Raumfliegern anstellen soll. Aber wie ich in der Zeitung USA Today lesen kann, müssen potenzielle Interessenten nicht nur einen angemessenen Unterstellplatz - überdacht und voll klimatisiert - verfügbar haben, sie werden auch die sich voraussichtlich auf 42 Millionen Dollar summierenden Kosten für den Transport (und die nötigen Aus- und Umbaute im Shuttle selbst) bezahlen müssen. Sicher ist bisher nur, dass zumindest eine der Raumfähren im Smithsonian National Air and Space Museum landen wird. Denn per Gesetz gehört den Smithsonianern aller Schrott, den die Nasa produziert - also selbst die eingefrorene Phoenix-Sonde auf dem Mars.
Autor: Jürgen Schönstein· 18.12.08 · 21:18 Uhr· 1 Kommentar
"Ein kühles Jahr auf einem wärmer werdenden Planeten"
Kategorie: Umwelt · Kommentare: 8
... hat der Journalist Andrew Revkin von dot.earth über seinen Blogpost vom 16. Dezember zu den aktuellen Klimadaten für das meterologische Jahr 2008 (das im November zu Ende ging) geschrieben. Und das sagt eigentlich schon praktisch alles, aber da man es nicht oft genug wiederholen kann: Nur weil das laufende Jahr kühler war als das zuvor - und es "nur" das (je nach Messdaten, die man zu Grunde legt) neunt- oder zwölftwärmste Jahr seit Beginn der meteorlogischen Datenerfassung vor fast 130 Jahren ist - heißt es nicht, dass damit alle Warnungen vor einer globalen Erwärmung in einer kühlen Brise verwehen. Im Gegenteil: Die gleichen Daten zeigen, dass neun von zehn Jahren seit 1998 die wärmsten seit eben jenen 1,3 Jahrhunderten sind. Ob man die Entwicklung, die auch aus der Grafik (in der die Abweichung der Jahresdurchschnittstemperaturen gegenüber dem langfristigen Mittel zwischen 1951 und 1980 dargestellt sind) sehr klar abzulesen ist, als "dramatisch" bezeichnen will, ist sicher eine Frage des persönlichen Standpunkts - aber dass sie existiert und in eine unübersehbare Richtung geht, ändert sich dadurch trotzdem nicht.
Autor: Jürgen Schönstein· 18.12.08 · 00:24 Uhr· 8 Kommentare
17. Dezember 2008
Europäische Wurzeln = Wohlstand
Kategorie: Politik · Kommentare: 2
Endlich mal wieder Stoff für den Geographen in mir: Zwei Wissenschaftler der Brown University in Providence (Rhode Island) haben sich mal Gedanken gemacht, ob es vielleicht tiefere Wurzeln für die Verteilung des Wohlstands auf der Erde gibt. Dazu kamen David N. Weil und sein Kollege Louis Putterman auf die Idee, diesen Wohlstand - gemessen im Bruttoinlandsprodukt pro Kopf - mit dem kulturgeschichtlichen Hintergrund der Bewohner zu korrelieren; als Indikator wählten sie in insgesamt 160 Ländern den geschätzten Übergang der jeweiligen Kulturen von Jägern und Sammlern zu einer agrarischen Lebensweise. Ihr Fazit: Die ungleiche Verteilung des Wohlstandes hat stammesgeschichtliche Wurzeln. Und die ökonomische Nase vorn haben dabei, versteht sich, die Europäer.
Autor: Jürgen Schönstein· 17.12.08 · 00:13 Uhr· 2 Kommentare
16. Dezember 2008
Akupunktur gut gegen Kopfschmerz (und nun?)
Kategorie: Medizin · Kommentare: 5
Früher war mein Journalistenleben so viel einfacher: Da hätte ich aus der folgenden Aussage in der Fachzeitschrift Anesthesia & Analgesia ganz unbesorgt eine Meldung stricken können:
"Needling acupuncture is superior to sham acupuncture and medication therapy in improving headache intensity, frequency, and response rate"schreibt der Duke-Anästhesieprofessor Dr. Tong-Joo Gan im Abstract zu einer Studie über den Einsatz von Akupunktur bei chronischen Kopfschmerzen. Zu deutsch: "Nadel-Akupunktur ist der Schein-Akupunktur und der Medikation im Hinblick auf die Verbesserung von Intensität, Häufigkeit und Ansprechensrate bei Kopfschmerzen überlegen."
Autor: Jürgen Schönstein· 16.12.08 · 17:45 Uhr· 5 Kommentare
15. Dezember 2008
Auf der Straße wartet der Tod
Kategorie: Medizin
Hunger und Krankheit sind zwar weltweit immer noch mit weitem Abstand die Hauptursache dafür, dass Kinder sterben (alle fünf Sekunden verhungert ein Kind). Doch nicht weniger tragisch ist es, wenn Unfälle junges Leben auslöschen. Vielleicht sogar noch tragischer, weil oft mit wenig Aufwand vermeidbar: Etwa 950.000 Kinder sterben, laut einem Bericht der Weltgesundheitsorganisation WHO, jährlich durch Verletzungen als Folge von Unfällen, Gewalt oder anderen vermeidbaren Ursachen. Und fast ein Viertel dieser Kinder - im Schnitt eines alle zweieinhalb Minuten - werden Opfer eines Verkehrsunfalls.
Autor: Jürgen Schönstein· 15.12.08 · 20:07 Uhr· 0 Kommentare
12. Dezember 2008
Für Elefanten ist Wildnis sicherer als der Zoo
Kategorie: Naturwissenschaften · Kommentare: 4
Ich mag Zoos. Wider besseres Wissen, manchmal, weil Käfige und Gehege nun mal eine Form der Gefangenschaft sind, selbst wenn sie noch so "großzügig" (was in den seltensten Fällen wirklich "ausreichend" bedeutet) gestaltet sind. Aber wo sonst hätten wir "modernen" Stadt- und Industriegesellschafts-Menschen eine Möglichkeit, Artenvielfalt zu sehen und manchmal sogar im buchstäblichen Sinn zu "begreifen"? Und außerdem, so dachte ich bisher immer, helfen die Zoos, bedrohte Arten zu bewahren, indem sie ihnen einen Schutzraum gewähren, wo sie meist sicherer leben können als in ihrer bedrohten Heimat.
Autor: Jürgen Schönstein· 12.12.08 · 00:20 Uhr· 4 Kommentare
11. Dezember 2008
USA TODAY: "The Placebo Effect"
Kategorie: Medizin·Naturwissenschaften · Kommentare: 1
Hier auf Scienceblogs gibt es ja laufend Diskussionen um Placebo-Effekte (und was sie zum Beispiel mit Homöopathie zu tun haben könnten). Die Argumente sind eigentlich alle auf dem Tisch, darum verweise ich auf diesen Artikel aus der USA Today vom Donnerstag (11.12.) auch weniger ob seines Nachrichtenwertes, sondern eher, weil er die Diskussion noch einmal relativ kompakt zusammenfasst. Eines der Probleme, das ich dabei ganz spannend finde, ist die Tatsache, dass es in den USA nur noch ein einziges ausdrücklich als Placebo hergestelltes Präparat gibt - es heißt Obecalp (warum, ist ja wohl klar) und ist ausschließlich für die Vergabe an Kinder gedacht.
Autor: Jürgen Schönstein· 11.12.08 · 20:00 Uhr· 1 Kommentar
US-Experten besorgt wegen Nanomaterialien
Kategorie: Naturwissenschaften · Kommentare: 7
Ich spiel' hier erst mal nur den Überbringer der Botschaft: In der heutigen New York Times lese ich, dass ein Gremium des nationalen Forschungsrats der USA (National Research Council) die Regierung in Washington dafür kritisert, dass sie sich nicht genug um die Identifizierung und Überwachung von Risiken kümmert, die durch die wachsende Verbreitung von Nanomaterialien in alltäglichen Produkten wie Zahnpasta oder Klebstoffen oder Tennisschlägern entstehen könnten.
Autor: Jürgen Schönstein· 11.12.08 · 17:17 Uhr· 7 Kommentare
USA: Teufel ist "populärer" als Darwin
Kategorie: Kultur · Kommentare: 8
"Populär" ist vielleicht nicht das exakte Wort (aber es sorgt für Aufmersamkeit, nicht wahr?) - aber laut einer neuen Harris-Poll-Umfrage glauben mehr Amerikaner an den Teufel (59 Prozent) als an die Evolutionstheorie (47 Prozent). Da wirkt es schon beinahe wie eine gute Nachricht, dass Darwin jedenfalls überzeugender ist als der Kreationismus - dem glauben nämlich nur 40 Prozent (39,9999999999 zu viel, leider). Und noch überraschender für jemanden wie mich, der seine Kindheit und damit auch Schulausbildung im erzkatholischen Bayern hinter sich brachte: Katholiken haben mehr Vertrauen in Darwin als ihre protestantischen Glaubensverwandten; immerhin 52 Prozent der befragten Katholiken halten die Evolutionslehre für richtig, aber nur 32 Prozent der Protestanten (doch die sind in den USA den Katholiken zahlenmäßig mehr als dreimal überlegen).
Autor: Jürgen Schönstein· 11.12.08 · 16:17 Uhr· 8 Kommentare
Pack den Doppio in den Tank!
Kategorie: Naturwissenschaften·Umwelt · Kommentare: 4
Bisher habe ich mein schlechtes Umwelt-Gewissen angesichts meines täglichen Kaffeekonsums damit unterdrückt, dass ich nur die Bohnen kaufe, deren Packung mir Fair Trade und ökologischen Anbau im Schatten von Bäumen (zum Schutz der Vögel und vor Bodenerosion) gekennzeichnet ist. Ändert aber trotzdem nichts daran, dass der Anbau der Kaffeepflanzen grundsätzlich in die Kategorie der Umweltfrevel einzuordnen ist: Die Schattenbäume sind meist eine sekundäre Vegetation, gezielt angepflanzt und keineswegs ein vollwertiger Ersatz für die Regenwälder, die dafür abgeholzt wurden.
Autor: Jürgen Schönstein· 11.12.08 · 00:20 Uhr· 4 Kommentare
10. Dezember 2008
Kopf ist doch besser als Bauch?
Kategorie: Geistes- & Sozialwissenschaften · Kommentare: 1
Psychologie ist wirklich nicht meine Spezialität, aber folgenden Artikel aus Psychological Science fand ich doch ganz spannend. Er befasst sich damit, wie man am besten Entscheidungen trifft - und das ist ja eine Situation, in der sich jeder (häufiger, als einem lieb sein kann) befindet. Im Prinzip geht es darum, ob unbewusste Entscheidungen tatsächlich bessere Resultate liefern als solche, die auf gezielten Überlegungen beruhen. Resultat: Es ist durchaus nützlich, den Kopf einzuschalten.
Autor: Jürgen Schönstein· 10.12.08 · 00:09 Uhr· 1 Kommentar
09. Dezember 2008
Ist "Wissenschaftlich" eine Sprache für sich?
Kategorie: Geistes- & Sozialwissenschaften·Medizin · Kommentare: 5
Mit dem Problem, dass es zwischen Laien (zu denen, bis zu einem gewissen Grad, auch Wissenschaftsjournalisten zählen sollten - vor allem, wenn sie für Laien schreiben müssen) und Wissenschaftlern manchmal ganz grundsätzliche gegenseitige Verständnisprobleme gibt, haben sich Ludmila auf Hinterm Mond gleich links und Marcus von Placeboalarm ja schon Gedanken gemacht (und ich habe in Kommentaren gelegentlich meinen Senf dazu gegeben). Dass es bei der Sprache um mehr geht als nur um "richtige" und "falsche" Begriffswahl geht, zeigt nun eine Studie, die ich in der Public Library of Science:ONE gefunden habe.
Autor: Jürgen Schönstein· 09.12.08 · 08:45 Uhr· 5 Kommentare
06. Dezember 2008
UN-Atlas "Kohlenstoff und Biodiversität"
Kategorie: Naturwissenschaften·Umwelt
Für wen es bisher noch nicht auf der Hand lag, dass die Weltregionen mit der höchsten Artenvielfalt auch die Regionen sind, in denen am effizientesten das Treibhausgas Kohlendioxid aus der Atmosphäre gefiltert und gebunden wird, dem wird diese Erkenntnis nun anschaulich auf den Tisch gelegt. In der Form einer 16-seitigen Broschüre des United Nations Environmental Program. Da Bilder - zu denen ja auch Karten gehören - bekanntlich mehr sagen als tausend Worte, mach' ich es mir leicht und rate jedem, sich den Carbon and Biodiversity Demonstration Atlas hier einfach selbst herunterzuladen und anzuschauen.
Autor: Jürgen Schönstein· 06.12.08 · 13:26 Uhr· 0 Kommentare
05. Dezember 2008
Falls es doch auf Größe ankommt ...
Kategorie: Technik
Es ist zwar nur ein Werbegag für die Kreuzfahrlinie Carnival Cruises, und mit Wissenschaft haben sie auch nicht viel zu tun (obwohl man sich vielleicht irgend eine Begründung im Zusammenhang mit Auftrieb und Schwerkraft oder auch bezüglich Materialtechnik oder so aus den Fingern saugen könnte) - aber die größten Wasserbälle der Welt, die am vergangenen Wochenende in Dallas auf die Elm Street geworfen wurden, sind einfach zu schön:
Autor: Jürgen Schönstein· 05.12.08 · 19:55 Uhr· 0 Kommentare
04. Dezember 2008
Amerikas teure Bildungsmisere - ein Vorbild?
Kategorie: Kultur · Kommentare: 15
Aus der Ferne kriege ich hier ja sporadisch mit, dass sich manche deutsche Politiker offenbar ein Bildungssystem wie die USA wünschen, wo staatliche Colleges und Universitäten mit privaten konkurrieren. Ich bin eh' kein Fan des Marktes, wenn's um Bildung geht (sie sollte ein Grundrecht sein, kein Privileg) - aber wenn man sich den neuesten Hochschul-Bericht des National Center for Public Policy and Higher Education anschaut, dann kann einem schon leicht das Grausen kommen.
Autor: Jürgen Schönstein· 04.12.08 · 08:14 Uhr· 15 Kommentare
03. Dezember 2008
Die Lärmpest unter dem Meer
Kategorie: Umwelt
Unter den Wellen herrscht ein Höllenlärm. Anders kann man es wohl nicht mehr ausdrücken. Auf einer Tagung des UN-Umweltprogramms (UNEP) in Rom wurden Fakten über die Lärmbelastung der Ozeane diskutiert, die nicht nur den Walen und anderen Meeresgetieren keine ruhige Minute mehr lassen werden, sondern auch dem Menschen anhaltend in den Ohren klingen sollten. Schließlich sind wir es, die den Lärm verusachen.
Autor: Jürgen Schönstein· 03.12.08 · 21:34 Uhr· 0 Kommentare
02. Dezember 2008
Aufgeweckte bevorzugen eine Mütze voll Schlaf
Kategorie: Medizin·Naturwissenschaften
Während hier der Nachmittag dräut und ich immer intensiver nach meinem zweiten doppelten Espresso des Tages (den ersten mache ich mir gleich nach dem Aufstehen - nee, genauer gesagt, ich stehe morgens auf, um mir den ersten Doppio zu machen) lechze, lese ich folgendes in der New York Times: Ein Nickerchen am Nachmittag ist besser als eine Tasse Kaffee. Steht so auch in der aktuellen Ausgabe von Behavioral Brain Research ...
Autor: Jürgen Schönstein· 02.12.08 · 17:35 Uhr· 0 Kommentare
Das Olympia-Gold-Gen ...
Kategorie: Naturwissenschaften · Kommentare: 1
... hätte jeder Sportler gerne. Ob es so etwas gibt, ist eh' schon zweifelhaft, denn ein Gen alleine entscheidet bestimmt nicht darüber, ob jemand ein zweiter Michael Phelps wird. Was aber die Firma Atlas Sports Genetics nicht davon abhält, für ca. 150 Dollar einen DNA-Test zu vermarkten, der Eltern praktisch schon bei der Geburt ihres Nachwuchses verraten könnte, ob ihr Nachwuchs das Zeug zum Star-Athleten hat.
Autor: Jürgen Schönstein· 02.12.08 · 08:10 Uhr· 1 Kommentar
01. Dezember 2008
2007 Rekordjahr für Treibhausgase
Kategorie: Naturwissenschaften · Kommentare: 7
Ich war beruflich ein paar Tage verreist und hatte hier nicht "auf Sendung". Aber eine Pressemitteilung der WMO sollte dennoch nicht untergehen: Im Jahr 2007 erreichten die weltweiten Emissionen von Treibhausgasen ihren Höchststand. Es ist eben nicht nur das Kohlendioxid, das uns das Leben in der Zukunft schwer machen wird; andere Gase wie etwa Methan (CH4) oder Distickstoffmonoxid (N2O - ich höre immer "Lachgas", aber das ist leider kein Witz) und diverse Halogenkohlenwassrstoffe dürfen dabei auch nicht übersehen werden. Den kompletten Bericht (keine Bange, nur vier Seiten lang) gibt es hier.
Autor: Jürgen Schönstein· 01.12.08 · 20:39 Uhr· 7 Kommentare
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