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Jürgen Schönstein ist Diplom-Geograph (TU München, 1984) aus Berufung und Journalist von Beruf. Nach rund zwei Jahrzehnten als "fester" Korrespondent für deutsche Publikationen in New York, arbeitet er nun als freier Journalist in Cambridge, Massachusetts - und wird damit auch weiterhin ein besonders waches Auge auf alles Neue aus Wissenschaft, Forschung und Technik halten. Daneben bringt er als Dozent am Massachusetts Institute of Technology (MIT) den Studenten das Schreiben bei.
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17.09.08 · 17:00 Uhr
Soziale Netzwerke verdrängen Internet-Pornos
Kategorie: Technik · Kommentare: 3
Zumindest bei den jungen Usern, jenen im Facebook- und MySpace-Alter. Schreibt die "New York Post", unter Berufung auf den Internet-Beobachter Bill Tancer, der ermittelt hat, dass vor allem die 18- bis 24-Jährigen lieber auf sozialen Netzwerken herumsurfen, als sich von pornografischen Seiten verlocken zu lassen. Immerhin galt das Geschäft mit dem Sex lange als das profitabelste, das man im Internet machen konnte; vor einem Jahrzehnt noch ging's in jeder fünften Suche um Sex - heute, so Tancer, nur noch in jeder zehnten.
Autor: Jürgen Schönstein· 3 Kommentare· Permalink· Trackback-URL
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Kommentare (3)
Auch hier möchte ich darauf hinweisen, dass Pornos nicht wirklich weniger rentabler geworden sind. Heute schauen sich vielleicht nurnoch halb so viele junge Erwachsene Pornos an - dafür gibt es aber auch eine ungleich größere Menge an jungen Erwachsenen Internetnutzern allgemein. Früher war "jeder Fünfte" vielleicht eine Millionen - heute ist "jeder Zehnte" dann vielleicht schon 5 Millionen (ich kenne die Zahlen nicht genau, aber es ist ja klar dass die Internetnutzung in gigantischem Ausmaße zunimmt)
Die Jugend von heute hat einfach keinen Sinn für die eigentlichen Werte im Leben!
:))
Wie hängen denn die Suchanfragen mit dem Besuch einer Internetseite zusammen?
In diesem Fall würde ich den Zusammenhang fast vollständig absprechen, da vor einigen Jahren das Pornogeschäft noch sehr dezentral aufgebaut war und die User - in der Regel auf der Suche nach Gratispornos - diese erst aufwendig über Suchmaschinen finden mussten. Mit der Einführung von Seiten wie pornotube, youporn (siehe dazu auch basicthinking.de) u.a. hat sich das Geschäft sehr zentralisiert und ein jeder findet auf diesen Seiten Gratispornos aller Genre. Die Suche über Google entfällt somit.